Übersicht
Medikamentöse und nichtmedikamentöse Strategien, der Dyspnoe des COPDPatienten zu begegnen
W. Nehls, S. Delis und T.T. Bauer
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2018) p. 390 - 395
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 44, Nr. 8/2018, S. 390-395
Medikamentöse und nichtmedikamentöse Strategien, der Dyspnoe des COPDPatienten zu begegnen*
W. Nehls, S. Delis und T.T. Bauer
HELIOS Klinikum Emil von Behring, Klinik für Pneumologie, Lungenklinik Heckeshorn, Berlin
Atemnot ist zugleich das häufigste, aber auch das am schlechtesten behandelte Symptom einer fortgeschrittenen COPD-Erkrankung. Die Linderung dieses Kardinalsymptoms wird zu selten als Behandlungsziel gesetzt. Und doch gibt es eine Vielzahl medikamentöser und nichtmedikamentöser Behandlungsmöglichkeiten, welche auch in der S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung (05/2015) wiederzufinden sind. Opioide stellen die wichtigste und zugleich sichere medikamentöse Therapie dar; die Benutzung von Handventilatoren und Rollatoren und die Anwendung von Physiotherapie bilden das Fundament der nichtmedikamentösen Therapie. Neben der Wahrnehmung der Luftnot als multidimensionales Symptom sollten die Behandler frühzeitig die Belastungen des COPD-Patienten und seiner Angehörigen erfragen und eine Beratung im Sinne eines Advance Care Planning durchführen. Eine Unterstützung durch Palliativversorger sollte bereits zu diesem Zeitpunkt erwogen werden.
*Vortrag im Rahmen 59. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) 2018Correspondence to:
Dr. med. Wiebke Nehls
HELIOS Klinikum Emil von Behring
Klinik für Pneumologie
Lungenklinik Heckeshorn
Walterhöferstraße 11
14165 Berlin
Email: [email protected]
Palliativmedizin in der Pneumologie
Editorial
S. Delis und W. Nehls
Jahrgang 46 (2020) p. 365 - 366
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 46, Nr. 7/2020, S. 365-366
Editorial
S. Delis und W. Nehls
Palliativmedizin in der Pneumologie
Behandlung von Luftnot in Klinik und Praxis – von der Atemnotambulanz bis zum terminalen Weaning
C. Bausewein, T. Barchfeld und S. Delis
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2020) p. 374 - 380
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 46, Nr. 7/2020, S. 374-380
Behandlung von Luftnot in Klinik und Praxis – von der Atemnotambulanz bis zum terminalen Weaning
C. Bausewein1, T. Barchfeld2 und S. Delis3
1Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin, LMU Klinikum München, Campus Großhadern, 2Medizinische Klinik II, Klinik für Pneumologie, Intensivmedizin und Schlafmedizin, Knappschaftskrankenhaus Dortmund, Klinikum Westfalen, Dortmund, 3Klinik für Pneumologie, HELIOS Klinikum Emil von Behring, Lungenklinik Heckeshorn, Berlin
Trotz bestmöglicher Therapie der Grunderkrankung ist Luftnot das am häufigsten vorkommende Symptom bei Patienten mit malignen und nicht malignen pneumologischen Erkrankungen. Wahrnehmung und Therapie von Dyspnoe obliegen den Behandlern in Klinik und Praxis. Hierzu stehen verschiedene medikamentöse und nicht medikamentöse Maßnahmen zur Verfügung. In der medikamentösen Therapie der Luftnot stellen die Opioide eine effektive und sichere Behandlungsmöglichkeit dar. Auch Patienten mit nicht invasiven und invasiven Beatmungstherapien leiden häufig unter Dyspnoe. Das Behandlungsteam sollte in der Begleitung dieser Patienten eine regelmäßige Evaluation der Dyspnoe etablieren.Correspondence to:
Univ.-Prof. Claudia Bausewein, PhD MSc
Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin
LMU Klinikum München
Campus Großhadern
Marchioninistraße 15
81377 München
Email: [email protected]
Palliativmedizin in der Pneumologie
Herausforderungen durch nicht maligne Lungenerkrankungen in der spezialisierten Palliativversorgung
S. Delis, M. Kern und A. Gasper
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2020) p. 381 - 387
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 46, Nr. 7/2020, S. 381-387
Herausforderungen durch nicht maligne Lungenerkrankungen in der spezialisierten Palliativversorgung
S. Delis1, M. Kern2 und A. Gasper2
1Lungenklinik Heckeshorn, HELIOS Klinikum Emil von Behring, Berlin, 2Zentrum für Palliativmedizin, Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg, Bonn
Eine umfassende Palliativversorgung bietet Patienten mit nicht malignen pneumologischen Erkrankungen wie der COPD oder der Lungenfibrose eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität und eine stärkere Linderung von krankheitsspezifischen Symptomen und Belastungen. Palliative Therapieansätze sollten gleichzeitig mit kurativen oder rehabilitativen Therapien angeboten werden. Die allgemeine Palliativversorgung sollte dabei durch Niedergelassene und Kliniker als Primärversorger geleistet werden. Bei komplexer Symptomlast sollte eine zusätzliche Unterstützung durch spezialisierte Palliativversorger (SAPV-Pflegedienst und -Ärzte, stationäre spezialisierte Palliativversorgung) organisiert werden. Entscheidend für die Indikation zur Palliativversorgung ist die Schwere und Symptomkomplexität einer chronischen, fortschreitenden Erkrankung. Dies gilt auch bei unklarer Prognose.Correspondence to:
Dr. Sandra Delis
Fachärztin für Innere Medizin, Pneumologie und Palliativmedizin
HELIOS Klinikum Emil von Behring
Lungenklinik Heckeshorn
Walterhöferstr. 11
14165 Berlin
Email: [email protected]
Herausforderung COPD-Patient: Symptomlinderung und Begleitung in Klinik und Praxis
Editorial
S. Delis und R. Karpf-Wissel
Jahrgang 50 (2024) p. 319 - 320
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 7/2024, S. 319-320
Editorial
S. Delis und R. Karpf-Wissel
Herausforderung COPD-Patient: Symptomlinderung und Begleitung in Klinik und Praxis
Advance Care Planning in den Alltag integrieren
S. Delis
Price
42.00 $
Jahrgang 50 (2024) p. 348 - 354
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 7/2024, S. 348-354
Advance Care Planning in den Alltag integrieren
S. Delis
Klinik für Pneumologie, Klinik für Palliativmedizin und Geriatrie, Helios Klinikum Emil von Behring, Berlin
Advance Care Planning ist in den vergangenen Jahren Teil eines zunehmend geforderten und thematisierten Vorsorgekonzeptes geworden – insbesondere für COPD-Patient/-innen, deren Wünschen hinsichtlich der Versorgung am Lebensende nur selten entsprochen werden. Durch eine strukturierte Gesprächsführung kann der/die Patient/-in in der Erstellung einer deutlich aussagekräftigeren Behandlungsverfügung als bei herkömmlichen Patientenverfügungen unterstützt werden. Im Ausland und in Deutschland vor allem im stationären Pflegebereich gibt es hierzu gute Erfahrungen. Die Anwendung auch außerhalb dieser Bereiche ist allerdings noch unzureichend. Gründe hierfür sind Prognoseunsicherheiten und Ängste auf Behandler/-innen- wie auch auf Patient/-innenseite, Belange des Lebensendes anzusprechen. Die Implementierung klar definierter Gesprächsanlasspunkte, Prozessoptimierungen wie Ausbildung der Berater/-innen und auch eine auskömmliche Vergütung der Beratungsleistung sind wichtige Faktoren für eine verbesserte Anwendung von ACP.Correspondence to:
Dr. Sandra Delis
Klinik für Pneumologie
Klinik für Palliativmedizin und Geriatrie
Helios Klinikum Emil von Behring
Walterhöferstr. 11
14165 Berlin
Email: [email protected]