Harnwegsinfektionen I
Asymptomatische Bakteriurie*
R. Fünfstück und G. Stein
Price
42.00 $
Jahrgang 36 p. 269 - 278
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 36, Nr. 7/2007, S. 269–278
Asymptomatische Bakteriurie*
R. Fünfstück1 und G. Stein2
1Klinik für Innere Medizin 1, Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar, 2Universitätsklinikum Jena
Der Begriff “asymptomatische Bakteriurie” beschreibt einen Zustand, der das Auftreten von pathogenen oder fakultativ pathogenen Mikroorganismen im Harn kennzeichnet, ohne dass dieser Befund von einer klinischen Symptomatik begleitet wird. Die Infektionserreger sollten in mindestens 2 konsekutiven Urinkulturen mit ³ 105 Keimen/ml nachweisbar sein. Eine gleichzeitige Leukozyturie mit ³ 10 Leukozyten/GSF weist auf eine lokale Wirtsabwehrreaktion hin. In Abhängigkeit vom Lebensalter wird eine asymptomatische Bakteriurie bei Frauen und Männern unterschiedlich häufig beobachtet. Bei Störungen wirtsspezifischer Abwehrreaktionen kann sich aus einer asymptomatischen Bakteriurie eine symptomatische Harnwegsinfektion entwickeln. Besonders gefährdet sind Patienten mit Diabetes mellitus, Schwangere und Patienten nach einer Organtransplantation. Bei Dauerkatheterträgern wird fast regelmäßig eine Bakteriurie beobachtet, ohne dass dieser Zustand eine pathogenetische Relevanz besitzt. Nach dem 85. Lebensjahr ist damit zu rechnen, dass bei einer von 10 Frauen und bei einem von 20 Männern eine asymptomatische Bakteriurie auftritt. Die häufigsten Mikroorganismen sind E.-coli-Stämme, sie neigen zu einer langen Persistenz im Harntrakt und sind meist für akute Infektexazerbationen verantwortlich. Grampositive Bakterien werden oftmals spontan aus dem Harntrakt eliminiert, ohne dass es zur Entwicklung einer klinischen Symptomatik kommt. Der Geno- und Phänotypus eines potentiellen Infektionserregers prägt das klinische Bild einer Infektion. Die Entscheidung zu einer therapeutischen Intervention bei einer asymptomatischen Bakteriurie muss sich am individuellen Risiko des Patienten orientieren. Im Vordergrund stehen Maßnahmen zur Stabilisierung der lokalen Mikroflora und der lokalen Abwehrfähigkeit (Supplementierung der Laktobazillenflora, Änderung des Urinmilieus, Sicherung einer effizienten Diurese, Blockade der bakteriellen Rezeptoren an den Uroepithelien). Bei Gravidität, nach einer Organtransplantation sowie bei einer dekompensierten Stoffwechselsituation oder bei einer progredient dekompensierenden Niereninsuffizienz sollte eine antibiotische Behandlung erfolgen. In jedem Fall muss die Therapieentscheidung unter Beachtung der potentiellen Risiken einer Antibiotikaverordnung (Nebenwirkungsprofil, Resistenzentwicklung) getroffen werden.
*Nach einem Vortrag anläßlich des Internationalen Symposiums “Harnwegsinfektionen”, 22. – 24. Juni 2006, Weimar.Correspondence to:
Prof. Dr. med. R. Fünfstück
Klinik für Innere Medizin 1
Klinikum Weimar
Henry-van-de-Velde-Straße 2
D-99425 Weimar
Email: [email protected]
Harnwegsinfektionen I
Harnwegsinfektion bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion*
G. Stein, T. Eichhorn und R. Fünfstück
Price
42.00 $
Jahrgang 36 p. 288 - 291
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 36, Nr. 7/2007, S. 288–291
Harnwegsinfektion bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion*
G. Stein1, T. Eichhorn2 und R. Fünfstück2
1Universitätsklinikum Jena, 2Klinik für Innere Medizin I, Sophien- und Hufelandklinikum Weimar
Harnwegsinfektionen (HWI) sind bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz (CNI) und Dialysepatienten (DP) eher selten, die Prävalenz beträgt < 5%. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Der häufigste verursachende Keim ist E. coli. Risikofaktoren für die Entwicklung einer HWI sind seltenes Wasserlassen, geringer Urinfluss, verminderte Konzentrationsfähigkeit, Instrumentation an den Harnwegen, Shuntinfektion, aber auch verminderte lokale und allgemeine Abwehrschwäche. Die diagnostischen Kriterien müssen modifiziert werden. Die Leukozyturie muss im Zusammenhang mit dem Urinvolumen bewertet werden (“asymptomatische Leukozyturie”). Die Bedeutung der asymptomatischen Bakteriurie ist unklar und nicht durch Studien gesichert. Häufig besteht ein Zusammenhang mit urologischen Erkrankungen (Harnabflussstörungen, VUR, Lithiasis, ADPKD, Prostatahyperplasie, Katheter). Ein anhaltender Einfluss der Infektion auf den Blutdruck oder die Progredienz des Nierenfunktionsverlustes besteht nicht. Die Therapie beinhaltet allgemeine Maßnahmen einschließlich Physiotherapie. Die antibiotische Behandlung erfolgt auf der Grundlage der Erregeridentifizierung und der Resistenzverhältnisse; sie bedarf einer Dosisanpassung in Abhängigkeit von der Nierenfunktion. Nephrotoxische Substanzen dürfen nicht eingesetzt werden. Die Behandlungsdauer beträgt 7 – 14 (21) Tage. Bei den für eine Nierentransplantation vorgesehenen Patienten ist vor der Operation die urologische Sanierung erforderlich.
*Nach einem Vortrag anläßlich des Internationalen Symposiums “Harnwegsinfektionen”, 22. – 24. Juni 2006, Weimar.Correspondence to:
Prof. Dr. med. G. Stein
Universitätsklinikum Jena
Erlanger Allee 101
D-07740 Jena
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Übersichten
Antihypertensive Therapie bei Diabetes mellitus
M. Schreiber, R. Fünfstück, E. Ebner und G. Stein
Price
42.00 $
Jahrgang 34 p. 107 - 117
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 34, Nr. 3/2005, S. 107–117
Antihypertensive Therapie bei Diabetes mellitus
M. Schreiber1, R. Fünfstück1, E. Ebner1 und G. Stein2
1Klinik für Innere Medizin I, Sophien- und Hufeland-Klinikum gGmbH, Weimar, 2Klinik für Innere Medizin III, Klinikum der Friedrich-Schiller-Universität, Jena
Bis zu 60% der an Diabetes mellitus leidenden Menschen weisen eine behandlungsbedürftige Hypertonie auf. Häufig bestehen schwerwiegende Folge- und Begleiterkrankungen und bis zu 80% dieser Patienten sterben an kardiovaskulären Komplikationen. Zur Behandlung der arteriellen Hypertonie bei Diabetes mellitus können alle Antihypertensiva der ersten Wahl eingesetzt werden. Die Hemmung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems durch ACE-Hemmer oder Angiotensin-I-Rezeptorblocker bietet Vorteile bei bestehender Herzinsuffizienz. Zusätzlich besitzen diese Substanzen nephroprotektive Effekte, die über die reine Blutdrucksenkung hinausgehen. Zur Reduktion des kardiovaskulären Risikos durch diese Substanzen im Vergleich zur konservativen Therapie beim Diabetiker bestehen widersprüchliche Ergebnisse. Bei gleichzeitig vorliegender koronarer Herzkrankheit sind b-Blocker zu bevorzugen. Diuretika bieten sich als Kombinationspartner für ACE-Hemmer oder Angiotensin-I-Rezeptorblocker an. Ebenso empfiehlt es sich, Kalziumantagonisten in Kombination mit ACE-Hemmern einzusetzen, um die synergistischen Effekte zu nutzen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. habil. R. Fünfstück
Dr. med. M. Schreiber
Sophien- und Hufeland-Klinikum gGmbH
Klinik für Innere Medizin I
Henry-van-de-Velde-Straße 2
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Originalarbeiten
Kritische Betrachtung der rechnerischen Bestimmung der glomerulären Filtrationsrate nach Cockroft und Gault – Versuch einer Korrektur
H. Schmechel, R. Fünfstück, U. Folger, F. Robiller und R. Schmechel
Price
42.00 $
Jahrgang 34 p. 433 - 444
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 34, Nr. 9/2005, S. 393–395
Kritische Betrachtung der rechnerischen Bestimmung der glomerulären Filtrationsrate nach Cockroft und Gault – Versuch einer Korrektur
H. Schmechel1, R. Fünfstück2, U. Folger2, F. Robiller2 und R. Schmechel3
1Klinik für Innere Medizin I und 2Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin des Sophien- und Hufeland-Klinikums gGmbH, Weimar, 3Abteilung Elektronische Materialeigenschaften, Fachbereich Material- und Geowissenschaften, Technische Universität Darmstadt
Zur Abschätzung der glomerulären Filtrationsleistung (GFR) unter Praxisbedingungen wird die Kalkulationsformel von Cockroft und Gault unter Einbeziehung von Serumkreatinin, Lebensalter und Körpergewicht empfohlen. Aufgrund der Struktur der Formel sind jedoch bei stärkerem Übergewicht oder bei vorgerücktem Lebensalter Fehlbestimmungen der glomerulären Filtrationsrate im Sinne von Über- oder Unterbewertungen zu erwarten. Anhand der nuklearmedizinischen Methode der DTPA-Clearance wurde die Wertigkeit der Cockroft-Gault-Formel geprüft. Untersucht wurde die Validität der Originalformel und deren Variante mit Adaptation des errechneten Wertes an das standardisierte Körperoberflächenmaß von 1,73 m2. Die Bestimmungen erfolgten bei 226 Patienten mit einem Diabetes mellitus (Dm Typ 2: n = 224; Dm Typ 1: n = 12) mit einem durchschnittlichen Lebensalter von 62,4 ± 13,4 Jahren und einer mittleren Diabetesdauer von 11,5 ± 8,7 Jahren. Die vergleichende Untersuchung ergab, daß bei einem Körpermasseindex von 40 kg/m2 die glomeruläre Filtration nach der Cockroft-Gleichung zu hoch bewertet wird und bei einem Lebensalter über 60 Jahre signifikant niedrigere Werte errechnet werden. Die Adaptation an das Körperoberflächenmaß von 1,73 m2 bewirkte bei den hohen Körpergewichtsklassen eine Angleichung an den realen Wert. Im mittleren und unteren Gewichtsbereich waren die Angaben deutlich verringert. Die Abnahme der Filtrationsleistung in Abhängigkeit vom Lebensalter war nach der Cockroft-Gault-Berechnung signifikant größer als es der tatsächlichen glomerulären Filtration bei den über 60-jährigen Patienten entsprach. Korrelationsuntersuchungen zeigten, daß die bei der DTPA-Clearancebestimmung ermittelte GFR eine eindeutige Abhängigkeit zum Lebensalter und zum Serumkreatinin – nicht jedoch zum Körpergewicht –, der Diabetesdauer, dem Blutdruckverhalten und dem Spiegel des glykosilierten Hämoglobins aufwies. Aufgrund der ermittelten Korrelationsbeziehungen wurde eine eigene Kalkulationsformel, die AK-GFR-Formel, zur Berechnung der glomerulären Filtrationsleistung auf der Basis des Serumkreatinins und des Lebensalters entwickelt. Die damit errechnete glomeruläre Filtrationsleistung korrelierte deutlich besser mit den ermittelten Werten durch die DTPA-Clearance. Die mit der vorgeschlagenen Formel errechneten Werte zeigen eine signifikant geringere intraindividuelle Abweichung im Vergleich zu den Cockroft-Gault-Formeln und der modifizierten MDRD-Formel.Correspondence to:
Prof. Dr. med. H. Schmechel
Klinik für Innere Medizin I
Sophien- und Hufeland-Klinikum gGmbh
WeimarHenry-van-de-Velde-Straße 2
D-99425 Weimar
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Original
The effects of prolonged physical exercise on renal function, electrolyte balance and muscle cell breakdown
J. Gerth, U. Ott, R. Fünfstück, R. Bartsch, E. Keil, K. Schubert, J. Hübscher, S. Scheucht and G. Stein
Price
42.00 $
Volume 57 (2002) p. 425 - 431
Abstract
J. Gerth1, U. Ott1, R. Fünfstück1, R. Bartsch2, E. Keil3, K. Schubert3, J. Hübscher4, S. Scheucht3 and G. Stein1
1Clinic for Internal Medicine IV, 2Institute for Occupational and Social Medicine, 3Institute for Clinical Chemistry and Laboratory Diagnostics, and 4Institute for Sports Science, Friedrich-Schiller-University, Jena, Germany
Background: Postexercise proteinuria, hematuria and changes in serum electrolyte balance as well as increased levels of plasma indicators for muscle leakage are believed to be transient and of benign character. Methods: A group of 51 healthy athletes took part in a 100 km race over 14.25 hours. All of them had to reach the finish together. Urine and blood samples were collected before (a) and immediately after running (b) as well as 6 hours after the race (c). Results: The serum concentrations of potassium (4.8 ± 0.5 (a) vs. 4.0 ± 0.3 (c) mmol/l), protein (73.1 ± 5.2 (a) vs. 71.1 ± 3.9 (c) g/l) and albumin (44.0 ± 2.85 (a) vs. 42.9 ± 2.8 (c) g/l) decreased significantly (p < 0.0001, p < 0.05, p < 0.05, respectively) but remained within physiological ranges. The serum sodium concentration decreased immediately after the race (136.9 ± 4.5 (a) vs. 131.1 ± 2.4 (b) mmol/l, p < 0.0001). The fractional sodium excretion decreased 6 hours, but not immediately after the race (0.78 ± 0.59 (a) vs. 0.48 ± 0.82 (c), p < 0.05). Myoglobin (31.8 ± 6.9 (a), 291.5 ± 197.2 (b) and 182.2 ± 135.3 (c) mg/l, p < 0.0001) and creatine kinase (1.13 ± 0.45 (a), 10.76 ± 6.9 (b) and 9.46 ± 15.5 (c) mmol/l, p < 0.0001) increased dramatically. Troponin I was also significantly increased at finish (0.0186 ± 0.0121 (a) vs. 0.0213 ± 0.0165 (b) ng/ml, p < 0.05) and positively correlated with myoglobin and creatine kinase, but remained far below the pathologic range. Serum creatinine and urea remained almost unchanged. Glucosuria and hematuria occurred 6 hours after the run in 9.1% and 6.8%, respectively. The erythrocytes examined by phase-contrast microscopy were not damaged in terms of dysmorphic cells. Glomerular-type proteinuria was found in 11.4% of the participants 6 hours after the race. Conclusions: We conclude that long lasting, mild exertion is harmless for renal function, electrolyte balance and skeletal muscle as well as myocardial metabolism in healthy persons.Correspondence to:
Dr. J. Gerth; Clinic for Internal Medicine IV, Nephrology, Erlanger Allee 101, D-07740 Jena, Germany
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Übersichtsarbeit
Harnwegsinfektionen bei Diabetes mellitus
R. Fünfstück und T. Werner
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 105 - 116
Abstract
R. Fünfstück und T. Werner
Klinik für Innere Medizin I, Sophien- und Hufeland-Klinikum gGmbH, Weimar
Patienten mit Diabetes mellitus sind häufig von Harnwegsinfektionen betroffen. Dies ist auf gestörte Abwehrmechanismen des Wirtes als Folge defizitärer immunologischer Reaktionen oder vaskuläre sowie neuropathische Organschäden zurückzuführen, die sich im Verlaufe des Diabetes mellitus entwickeln. Die Virulenz der Infektionserreger und die Expression der Pathogenitätsfaktoren uropathogener Keime sind genetisch determiniert und werden von den Wechselwirkungen zwischen Wirt und Erreger beeinflusst. Für die Entwicklung einer Infektion spielt die Adhäsion der Mikroorganismen an den Zellen der uroepithelialen Grenzschicht eine wichtige Rolle. Die bedeutsamsten Mediatoren dieses Prozesses, die bakteriellen Fimbrien oder Adhäsine und die Rezeptoren auf den Epithelzellen, sind identifiziert. Therapieentscheidungen basieren auf diesen Erkenntnissen. Durch eine instabile Stoffwechselsituation, eine Glukosurie oder durch einen Mangel an Lactobazillen werden akute und rezidivierende Infektionen gefördert. Therapiestrategien bei akuten und chronischen Harnwegsinfekten sowie bei asymptomatischer Bakteriurie müssen diese besonderen Verhältnisse berücksichtigen. Neben der Optimierung des Glukosestoffwechsels stellt die indikationsgerechte Gabe von Antibiotika ein wesentliches Kriterium der Behandlung dar. Die Auswahl und Einnahmedauer der antimikrobiellen Chemotherapeutika bei Patienten mit Diabetes mellitus ist auch vom Ausmaß und dem Schweregrad der Stoffwechselkomplikationen abhängig.Correspondence to:
Prof. Dr. med. R. Fünfstück; Klinik für Innere Medizin I, Sophien- und Hufeland-Klinikum gGmbH, Henry-van-der-Velde-Straße 2, D-99425 Weimar
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Übersicht
Therapie akuter und rezidivierender Harnwegsinfektionen
R. Fünfstück, J.E. Scherberich, G. Stein und K.G. Naber
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 320 - 329
Abstract
R. Fünfstück1, J.E. Scherberich2, G. Stein3 und K.G. Naber4
1Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar, 2Klinikum München-Harlaching, 3Friedrich-Schiller-Universität Jena, 4Technische Universität München
Die typischen klinischen Bilder einer Harnwegsinfektion (HWI) sind die Zystitis, die Pyelonephritis und die asymptomatische Bakteriurie. Pathogenitäts- und Virulenzeigenschaften der Mikroorganismen einerseits und Störungen wirtsspezifischer Abwehrmechanismen andererseits bestimmen deren Manifestation und Verlauf. Um den Schweregrad der Erkrankung einzuschätzen und um Therapiemaßnahmen festzulegen, ist eine Differenzierung zwischen unkomplizierter und komplizierter HWI notwendig. Die Auswahl der Antibiotika und die Therapiedauer richten sich nach der Lokalisation und der Schwere der Infektion, nach den Ergebnissen der mikrobiologischen Analysen und Wirtsfaktoren (Nierenfunktion, Stoffwechselsituation, evtl. Grunderkrankung). Für die akute unkomplizierte Zystitis bei nichtschwangeren Frauen gilt die Kurzzeittherapie (1 – 3 Tage) als Standard. Die Pyelonephritis ist eine schwerwiegende Erkrankung, die bei Gefahr einer Urosepsis eine stationäre Versorgung erfordert. In diesen Fällen ist mit einer parenteralen Antibiose zu beginnen, die bei klinischer Besserung als orale Medikation fortzusetzen ist. Therapieentscheidungen bei einer HWI in der Schwangerschaft müssen die Risiken für Mutter und Kind mitberücksichtigen. Eine asymptomatische Bakteriurie sollte nur dann antimikrobiell behandelt werden, wenn das Risiko für eine akute Infektexazerbation besteht. Eine Beeinflussung rezidivierender HWI ist durch intermittierende oder längerfristige Antibiotikaverordnungen, durch verschiedene Möglichkeiten der Blockade der bakteriellen Adhäsion am Uroepithel oder durch Aktivierung wirtsspezifischer Abwehrmechanismen erreichbar. Alle Maßnahmen zur Behandlung einer HWI müssen mikrobiologische und klinische Befunde berücksichtigen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. R. Fünfstück
Klinik für Innere Medizin I
Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar
Henry-van-de-Velde-Straße 2
D-99425 Weimar
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Kongressbericht
R. Fünfstück
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 407 - 409
Wendezeit in der deutschen Nephrologie: Zeitzeugnisse – Zeitzeugen I
Editorial
R. Fünfstück und W. Pommer
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 545 - 547
Abstract
R. Fünfstück und W. Pommer
Editorial
Diagnostik und Therapie der unkomplizierten Harnwegsinfektionen
U. Sester und R. Fünfstück
Jahrgang 40 p. 1 - 1
Abstract
Diagnostik und Therapie der unkomplizierten Harnwegsinfektionen
U. Sester und R. Fünfstück
Interstitielle Nephropathie
Editorial
R. Fünfstück und B. Grabensee
Jahrgang 40 p. 141 - 141
Abstract
Editorial
R. Fünfstück und B. Grabensee
Interstitielle Nephropathie
Harnwegsinfektionen bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz (CKD 2 – 5) und bei Dialysepatienten
R. Fünfstück und W. Pfister
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 160 - 168
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 4/2011, S. 160–168
Harnwegsinfektionen bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz (CKD 2 – 5) und bei Dialysepatienten
R. Fünfstück1 und W. Pfister2
1Klinik für Innere Medizin 1, Sophien- und Hufeland-Klinikum, Weimar, 2Institut für Medizinische Mikrobiologie, Friedrich-Schiller-Universität, Jena
Harnwegsinfektionen sind bei Patienten mit einer chronischen Niereninsuffizienz und bei Dialysepatienten problematisch, da sie zu einer Progredienz der Nierenfunktionsstörung führen können und die Entwicklung einer Urosepsis begünstigen. Entstehung und Verlauf einer Harnwegsinfektion werden durch die Pathogenität und Virulenz der Infektionserreger sowie durch das Ausmaß der Abwehrstörung im betroffenen Wirtsorganismus bestimmt. Unter den spezifischen Bedingungen der Niereninsuffizienz beeinflussen Änderungen der Elektrolythomöostase, die Akkumulation von Kreatinin, Harnstoff und verschiedener Urämietoxine die Aktivität bakterieller Virulenzmechanismen. Störungen unter anderem der Tamm-Horsfall-Glykoproteinbildung und Defizite in der Phagozytosefähigkeit oder dem bakteriellen Killing-Potenzial der Granulozyten infolge der Niereninsuffizienz begünstigen eine Invasion uropathogener Keime im Harntrakt. Diagnostische Maßnahmen betreffen die Bewertung des klinischen Status und die Einschätzung des Ausmaßes der Entzündungsaktivität, die Charakterisierung der Nierenfunktion sowie den Ausschluss obstruktiver Krankheitsursachen. Bei einer Niereninsuffizienz ab Stadium 4 und besonders bei Dialysepatienten sind bei einer mikrobiologischen Analyse des Mittelstrahlurins Keimzahlen von 103 KBE/ml pathognomisch. Mit abnehmender Urinausscheidung wird bei niereninsuffizienten Patienten infolge der Konzentration sezernierter Zellen im Urin eine Hyperleukozyturie beobachtet; sie muss im Kontext mit anderen Befunden interpretiert werden. Eine Infektion des oberen Harntrakts ist häufig von einer tubulären Proteinurie begleitet. Therapiemaßnahmen müssen das akute Infektionsereignis möglichst kausal beeinflussen, um eine Progression der Niereninsuffizienz zu begrenzen. Alle Therapieentscheidungen haben die spezifische Situation einer Niereninsuffizienz zu berücksichtigen. Bei einer moderaten Nierenfunktionsstörung (bis Stadium 3) und regulären anatomischen Verhältnissen kann eine untere Harnwegsinfektion als unkompliziertes Infektionsereignis eingeschätzt werden. Eine Pyelonephritis ist besonders bei einer Niereninsuffizienz Stadium 4 und 5 als komplizierte Erkrankung zu werten. Aufgrund der chronischen Nierenerkrankung und unter den Bedingungen einer Nierenersatztherapie ist eine strenge indikationsgerechte Behandlung zu fordern, die an den Grad der Einschränkung der glomerulären Filtrationsrate adaptiert ist. Eine asymptomatische Bakteriurie (ASB) kann in einem frühen Stadium der Niereninsuffizienz ohne Nachweis prädisponierender Faktoren beobachtet werden. Im fortgeschrittenen Stadium der Niereninsuffizienz (Stadium 4 und 5) sollte bei Gefahr einer Infektionsexazerbation auch eine Behandlung einer ASB erfolgen. Für chronisch rezidivierende oder rekurrierende Infektionsverläufe gibt es mehrere sinnvolle Therapieempfehlungen, deren Effizienz allerdings nicht durch validierte Studien evaluiert ist. Das individuelle Risiko des betroffenen Patienten sollte die Entscheidung zur therapeutischen Intervention begründen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. R. Fünfstück
Klinik für Innere Medizin 1
Sophien- und Hufeland-Klinikum
Henry-van-de-Velde-Straße 2
D–99425 Weimar
Email: [email protected]
Urogenitale Infektionen
Harnwegsinfektion bei Patienten mit einer Niereninsuffizienz und unter Dialysebedingungen
R. Fünfstück, K.G. Naber und M.C. Bishop
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 395 - 406
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 9/2011, S. 395–406
Harnwegsinfektion bei Patienten mit einer Niereninsuffizienz und unter Dialysebedingungen
R. Fünfstück1, K.G. Naber2 und M.C. Bishop3
1 Klinik für Innere Medizin I, Sophien- und Hufeland-Klinikum, Weimar, 2Technische Universität München, 3Department of Urology, Nottingham City Hospital, Nottingham, United Kingdom
Epidemiologische Studien zeigen, dass immer mehr Menschen an einer progredienten Nierenfunktionsstörung leiden. Die Frage, ob Harnwegsinfektionen (HWI) bei diesen Patienten häufiger vorkommen, ist nicht geklärt. Ebenso ist unklar, ob HWI selbst unmittelbar zu einer Nierenschädigung führen können. Zu den prädisponierenden Faktoren einer HWI bei Niereninsuffizienz gehören einerseits Störungen der Reaktionsfähigkeit des Immunsystems als Folge der Nierenerkrankung und andererseits anatomische sowie funktionelle Anomalien im Harntrakt. In diesem Zusammenhang spielen ein vesikoureteraler Reflux, eine Nephro-/Urolithiasis oder Obstruktionen anderer Ursache sowie eine instabile Stoffwechselsituation bei Diabetes mellitus eine Rolle. Wenn keine dieser prädisponierenden Faktoren vorliegen, führen HWI bei Patienten per se nicht zu einer chronischen Niereninsuffizienz. Aber eine akute Infektion, wie sie bei einer Pyelonephritis oder im Rahmen eines Sepsissyndroms auftritt, kann den Verlauf einer chronischen Niereninsuffizienz beeinflussen und deren Progression begünstigen. Am häufigsten werden als Infektionserreger E.coli-Stämme nachgewiesen. Es kommen jedoch auch eine Vielzahl anderer Bakterienstämme vor. Die Diagnose einer HWI bei Niereninsuffizienz und bei Dialysepatienten basiert auf klinischen Befunden und auf den Ergebnissen der Laboranalysen. Während eine Leukozyturie bei Patienten mit einer Oligurie nicht wegweisend ist, sind Keimzahlen < 104 KBE/ ml bei diesen Patienten häufig nachweisbar. Die Therapie einer HWI bei Niereninsuffizienz und unter Dialysebedingungen basiert auf denselben Prinzipien wie sie bei Patienten mit normaler Nierenfunktion empfohlen werden. Allerdings muss die Dosierung der antimikrobiellen Chemotherapeutika der Beeinträchtigung der glomerulären Filtrationsrate (GFR) angepasst werden. Substanzen, die nephrotoxische Effekte auslösen (z.B. Aminoglykoside) sollten nur unter strengster Indikationsstellung eingesetzt werden. Antibiotika, die dialysierbar sind, müssen am Ende der Dialysebehandlung verabreicht werden. Zur Festlegung optimaler Behandlungsstrategien sind weitere randomisierte Studien bei eindeutig definierten Patientengruppen notwendig. Nur sie können die Grundlage für eindeutige Therapieentscheidungen bilden. In der klinischen Praxis ist es allerdings schwierig, aufgrund der unterschiedlichen Patientengruppen mit verschiedenen Stadien einer Niereninsuffizienz und sehr differenzierten Ausgangsbedingungen diese Anforderungen zu erfüllen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. R. Fünfstück
Klinik für Innere Medizin I
Sophien- und Hufeland-Klinikum gGmbH
Henry-van-de-Velde-Straße 2
D–99425 Weimar
Email: [email protected]
Übersicht
Fosfomycin-Trometamol – eine sinnvolle Therapieoption für Patienten mit Harnwegsinfektionen
R. Fünfstück, H. Bauer, P. Thomas und K.G. Naber
Price
42.00 $
Jahrgang 41 p. 375 - 384
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 41, Nr. 9/2012, S. 375–384
Fosfomycin-Trometamol – eine sinnvolle Therapieoption für Patienten mit Harnwegsinfektionen
R. Fünfstück1, H. Bauer2, P. Thomas3 und K.G. Naber4
1Klinik für Innere Medizin I, Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar, 2Zentralapotheke, Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar, 3Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg, 4Straubing
Aktuelle Resistenzstatistiken zur Empfindlichkeit uropathogener Mikroorgnismen gegenüber antimikrobiellen Chemotherapeutika erfordern aufgrund zunehmender Resistenzraten neue Behandlungskonzepte. Die orale Einmalgabe von 3 g Fosfomycin- Trometamol (FT) zur Behandlung einer unkomplizierten Zystitis wird nicht nur bei prämenopausalen, sondern auch bei postmenopausalen, ansonsten gesunden Frauen empfohlen. Zur Prophylaxe rezidivierender unkomplizierter Zystitiden ist die wiederholte Anwendung von 3 g FT alle 10 Tage geeignet. Der Einsatz von Mehrfachgaben (3 g FT jeden zweiten Tag) bei komplizierten Infektionen der unteren Harnwege bei Frauen und Männern sowie die Infektionsprophylaxe vor transurethralen Eingriffen wurde ebenfalls in klinischen Studien, in die auch viele ältere Patienten eingeschlossen waren, erfolgreich untersucht. Verträglichkeit und Sicherheit bei Patienten über 65 Jahren unterscheiden sich nicht von jüngeren Patienten. Daher kann FT 3 g auch bei Erwachsenen über 65 Jahre eingesetzt werden. Eine Dosisanpassung bei älteren Patienten ist nicht erforderlich. Bei gestörter Nierenfunktion bis zu einer Kreatinin-Clearance über 20 ml/min kann nach oraler Gabe von 3 g FT von ausreichend hohen Fosfomycin-Konzentrationen im Urin ausgegangen werden. Deshalb ist sowohl die Einmalgabe von 3 g FT bei einer unkomplizierten Zystitis im Falle einer moderaten Einschränkung der Nierenfunktion als auch die Mehrfachgabe von 3 g FT jeden zweiten oder dritten Tag (in Abhängigkeit von der Nierenfunktion) bei komplizierten Infektionen der unteren Harnwege gerechtfertigt, falls die Erreger auf Fosfomycin empfindlich sind.Correspondence to:
Prof. Dr. med. R. Fünfstück
Klinik für Innere Medizin I
Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar
Henry-van-de-Velde-Straße 2
D–99425 Weimar
Email: [email protected]
Laudatio
Prof. Dr. Horst Brass zum 80. Geburtstag
R. Brunkhorst und R. Fünfstück
Jahrgang 41 p. 413 - 414
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 41, Nr. 10/2012, S. 413–414
Prof. Dr. Horst Brass zum 80. Geburtstag
R. Brunkhorst und R. Fünfstück
Harnwegsinfektionen
Editorial
R. Fünfstück
Jahrgang 44 p. 287 - 287
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 44, Nr. 7/2015, S. 287
Editorial
R. Fünfstück
Harnwegsinfektionen
Untersuchungen zur Resistenz von Erregern bei Harnwegsinfektionen stationärer Patienten gegenüber Nitroxolin
W. Pfister, R. Fünfstück, A. Sobke, T. Werner und J. Rödel
Price
42.00 $
Jahrgang 44 p. 294 - 298
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 44, Nr. 7/2015, S. 294–298
Untersuchungen zur Resistenz von Erregern bei Harnwegsinfektionen stationärer Patienten gegenüber Nitroxolin
W. Pfister1, R. Fünfstück2, A. Sobke1, T. Werner2 und J. Rödel1
1Institut für Medizinische Mikrobiologie, Universitätsklinikum Jena, 2Klinik für Innere Medizin I, Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar
Angesichts steigender Resistenzraten gegen eine Vielzahl bisher eingesetzter Antibiotika muss nach Alternativen in der Therapie gesucht werden. Nitroxolin (5-nitro-8-hydroxy- chinolin) ist antimikrobiell wirksam und wird schon seit einiger Zeit zur Behandlung unkomplizierter Harnwegsinfektionen eingesetzt. Ziel der eigenen Untersuchungen war es, eine Übersicht zur Resistenzsituation von Erregern bei Harnwegsinfektionen stationärer Patienten gegenüber dieser Substanz zu bekommen. Von insgesamt 2.051 grampositiven und gramnegativen Bakterienstämmen sowie von 136 Candida-Stämmen, die als Erreger von Harnwegsinfektionen bei stationären Patienten isoliert worden waren, wurde die Resistenz gegenüber Nitroxolin im Agardiffusionstest bestimmt. In einer zweiten Untersuchung wurde die minimale Hemmkonzentration (MHK) von Nitroxolin gegenüber grampositiven und gramnegativen Bakterienstämmen von 616 Patienten mit einer Harnwegsinfektion ermittelt. Unter diesen Patienten befanden sich 155 Patienten mit einem Diabetes mellitus. Bei der Testung mittels Agardiffusionstest wurden bei allen Stämmen mit Ausnahme von P. aeruginosa (82,0%) sehr niedrige Resistenzraten gegenüber Nitroxolin festgestellt. Ebenso wurde lediglich bei dieser Spezies eine erhöhte MHK 90 von 32 μg/ml ermittelt, während die Testung der anderen Bakterienstämme im Mikrobouillondilutionstest Werte für die minimalen Hemmkonzentrationen ergab, die sich im sensiblen Bereich bewegten. Aus mikrobiologischer Sicht zeigen die ermittelten Ergebnisse, dass Nitroxolin für die Behandlung von Harnwegsinfektionen, die nicht durch P. aeruginosa verursacht worden sind, geeignet erscheint. Es bestand dabei kein Unterschied in den Resistenzraten von Bakterien diabetischer und nicht diabetischer Patienten.Correspondence to:
Prof. Dr. med. W. Pfister
Universitätsklinikum Jena
Institut für Medizinische Mikrobiologie
Erlanger Allee 101
D–07747 Jena
Email: [email protected]
Jahrgang 46 (2017) p. 333 - 333
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 46, Nr. 8/2017, S. 333
Editorial
R. Fünfstück
Leitlinie
Interdisziplinäre AWMF S3-Leitlinie: Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Prävention und Management unkomplizierter, bakterieller, ambulant erworbener Harnwegsinfektionen bei erwachsenen Patienten
J. Kranz, S. Schmidt, C. Lebert, R. Fünfstück, S. Helbig, W. Hofmann, E. Hummers, M. Kunze, E. Kniehl, K. Naber, F. Mandraka, B. Mündner-Hensen, L. Schneidewind, U. Sester, W. Vahlensieck, G. Schmiemann und F. Wagenlehner
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2017) p. 334 - 385
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 46, Nr. 8/2017, S. 334-385
Interdisziplinäre AWMF S3-Leitlinie: Epidemiologie, Diagnostik, Therapie, Prävention und Management unkomplizierter, bakterieller, ambulant erworbener Harnwegsinfektionen bei erwachsenen Patienten
J. Kranz1#2, S. Schmidt2, C. Lebert3, R. Fünfstück4, S. Helbig5, W. Hofmann6, E. Hummers7, M. Kunze8, E. Kniehl9, K. Naber10, F. Mandraka11, B. Mündner- Hensen12, L. Schneidewind13, U. Sester14, W. Vahlensieck15, G. Schmiemann16 und F. Wagenlehner17
1Klinik für Urologie und Kinderurologie, St. Antonius-Hospital, Akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen, Eschweiler, 2UroEvidence@Deutsche Gesellschaft für Urologie, Berlin, 3Apotheke Klinikum Nürnberg, 4Sophien- und Hufeland-Klinikum GmbH, Weimar, 5Klinische Infektiologie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden, 6Department Klinische Chemie, Städtisches Klinikum München, 7Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsmedizin Göttingen, 8Klinik für Frauenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg, 9Abteilung für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, Städtisches Klinikum Karlsruhe, 10Urologische Klinik, Technische Universität, München, 11Klinische Infektiologie, Labor Dr. Wisplinghoff, Köln, 12ICA-Deutschland e.V., Förderverein InterstitielleZystitis (ICA), Euskirchen, 13Klinik für Innere Medizin C, Hämatologie/Onkologie, Universitätsmedizin Greifswald, 14Innere Medizin IV, Universitätsklinikum des Saarlandes, Bad Homburg, 15Fachklinik für Urologie, Kurparkklinik, Bad Nauheim, 16Institut für Public Health und Pflegeforschung, Versorgungsforschung, Universität Bremen, 17Klinik und Poliklinik für Urologie, Kinderurologie und Andrologie, Universitätsklinikum Giessen und Marburg GmbH, Justus-Liebig-Universität Giessen
Correspondence to:
Prof. Dr. med. Reinhard Fünfstück
Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar
Henry-van-de-Velde-Strasse 2
99425 Weimar
Email: [email protected]
Hypertonie
Editorial
M. Hausberg und R. Fünfstück
Jahrgang 48 (2019) p. 221 - 222
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 48, Nr. 5/2019, S. 221-222
Editorial
M. Hausberg und R. Fünfstück