Schweres Lungenversagen (ARDS)
Extrakorporale Therapie des akuten Lungenversagens
F. Seiler, S.I. Hörsch, P.M. Lepper und A. Becker
Price
42.00 $
Jahrgang 45 (2019) p. 142 - 148
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 45, Nr. 3/2019, S. 142-148
Extrakorporale Therapie des akuten Lungenversagens
F. Seiler1#3, S.I. Hörsch2#3, P.M. Lepper1#3 und A. Becker1#3
1Klinik für Innere Medizin V – Pneumologie, Allergologie, Intensivmedizin, 2Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg, 3ECLS Center Saar, Homburg
Das akute Lungenversagen (ARDS) ist gekennzeichnet durch variabel ausgeprägte Gasaustauschstörungen. Bei schweren Verläufen kann es trotz optimierter Beatmung zu einem hypoxischen und/oder hyperkapnischen Lungenversagen kommen; für diese Fälle stehen moderne extrakorporale Lungenersatzverfahren zur Verfügung. Auch wenn wenig qualitativ hochwertige Daten existieren, die einen Vorteil im Hinblick auf die Mortalität belegen, hat sich die extrakorporale Therapie im klinischen Einsatz bewährt und wird in den aktuellen Leitlinien bei therapierefraktärem hypoxischem Lungenversagen als Rescue-Therapie empfohlen. Bei hyperkapnischem Lungenversagen ist der Stellenwert einer extrakorporalen Lungenersatztherapie weniger klar, kann jedoch als Rescue-Therapie ebenfalls erwogen werden. Bei drohendem respiratorischem Versagen sollte daher frühzeitig die Kontaktaufnahme mit einem ARDS-/ECMO-Zentrum mit entsprechender Erfahrung und Strukturqualität erfolgen.Correspondence to:
PD Dr. med. Philipp M. Lepper
Klinik für Innere Medizin V –
Pneumologie, Allergologie, Intensivmedizin
Universitätsklinikum des Saarlandes
Kirrberger Straße 100
66421 Homburg/Saar
Email: [email protected]
Schweres Lungenversagen (ARDS)
Extrakorporale Therapie des akuten Lungenversagens
F. Seiler, S.I. Hörsch, P.M. Lepper und A. Becker
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2019) p. 206 - 212
Abstract
Intensiv und Notfallbehandlung, Jahrgang 44, Nr. 4/2019, S. 206-212
Extrakorporale Therapie des akuten Lungenversagens
F. Seiler1#3, S.I. Hörsch2#3, P.M. Lepper1#3 und A. Becker1#3
1Klinik für Innere Medizin V – Pneumologie, Allergologie, Intensivmedizin, 2Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg, 3ECLS Center Saar, Homburg
Das akute Lungenversagen (ARDS) ist gekennzeichnet durch variabel ausgeprägte Gasaustauschstörungen. Bei schweren Verläufen kann es trotz optimierter Beatmung zu einem hypoxischen und/oder hyperkapnischen Lungenversagen kommen; für diese Fälle stehen moderne extrakorporale Lungenersatzverfahren zur Verfügung. Auch wenn wenig qualitativ hochwertige Daten existieren, die einen Vorteil im Hinblick auf die Mortalität belegen, hat sich die extrakorporale Therapie im klinischen Einsatz bewährt und wird in den aktuellen Leitlinien bei therapierefraktärem hypoxischem Lungenversagen als Rescue-Therapie empfohlen. Bei hyperkapnischem Lungenversagen ist der Stellenwert einer extrakorporalen Lungenersatztherapie weniger klar, kann jedoch als Rescue-Therapie ebenfalls erwogen werden. Bei drohendem respiratorischem Versagen sollte daher frühzeitig die Kontaktaufnahme mit einem ARDS-/ECMO-Zentrum mit entsprechender Erfahrung und Strukturqualität erfolgen.Correspondence to:
PD Dr. med. Philipp M. Lepper
Klinik für Innere Medizin V –
Pneumologie, Allergologie, Intensivmedizin
Universitätsklinikum des Saarlandes
Kirrberger Straße 100
66421 Homburg/Saar
Email: [email protected]
Editorial
Pneumologische Intensivmedizin
P.M. Lepper und G. Michels
Jahrgang 47 (2022) p. 165 - 166
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 47, Nr. 4/2022, S. 165-166
Pneumologische Intensivmedizin
P.M. Lepper und G. Michels
Pneumologische Intensivmedizin
Frühzeitige Tracheotomie bei COVID-19-Patienten – eine retrospektive Analyse und mathematische Risikoabschätzung
T. Mertke, G. Danziger, S. Mang, A. Becker, C. Metz, A. Raddatz, A. Westheider, H. Wehrfritz, D.Horn, R.M. Muellenbach, T. Volk, R. Bals, F. Seiler und P.M. Lepper
Price
42.00 $
Jahrgang 47 (2022) p. 176 - 177
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 47, Nr. 4/2022, S. 176-177
Frühzeitige Tracheotomie bei COVID-19-Patienten – eine retrospektive Analyse und mathematische Risikoabschätzung
T. Mertke1#5, G. Danziger2#5, S. Mang2#5, A. Becker2#5, C. Metz2#5, A. Raddatz1#5, A. Westheider2#5, H. Wehrfritz2#5, D.Horn3#5, R.M. Muellenbach4, T. Volk1#5, R. Bals2#5, F. Seiler2#5 und P.M. Lepper2#5
1Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, 2Klinik für Innere Medizin V – Pneumologie, Allergologie und Intensivmedizin, 3Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg, 4Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Campus Kassel der Universität Southampton, Kassel, 5Interdisziplinäres COVID-19-Behandlungszentrum des Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg
Leitlinien zur Langzeitbeatmung kommen zum Schluss, dass die Tracheotomie Vorteile in der Patientenbehandlung bietet. In der Corona-Virus 19 (COVID19)-Pandemie wird die Tracheotomie jedoch allgemein als eine unsichere und riskante Prozedur angesehen. Um dieses Risiko zu quantifizieren haben wir die bei uns durchgeführten Tracheotomien evaluiert und ein mathematisches Modell zur Risikoevaluierung erstellt. Die Tracheotomien wurden sowohl von erfahrenen Intensivmedizinern, als auch Weiterzubildenden unter Aufsicht durchgeführt. Bei der Durchführung der Tracheotomien wurde eine persönliche Schutzausrüstung (PPE) getragen. Die Patienten oder ihre rechtlichen Vertreter gaben ihr Einverständnis für die Prozedur. Des Weiteren erfolgte die Berechnung des theoretischen Infektionsrisikos mittels Monte-Carlo-Simulation für aerogene Übertragungen, basierend auf der Wells-Riley-Gleichung. Unsere theoretischen Berechnungen ergaben ein Infektionsrisiko zwischen 0,08 ± 0,03% und 2,5 ± 0,8%, abhängig von den angestellten Vermutungen (z. B. Menge der generierten infektiösen Aerosole, Expositionsdauer, Art der Schutzausrüstung). Die Monte-Carlo-Simulation ergab ein niedriges bis sehr niedriges Infektionsrisiko, wenn die persönliche Schutzausrüstung korrekt genutzt wird. Die tracheotomierten Patienten waren im Durchschnitt 61 Jahre alt (Median 60 ± 7 Jahre), der durchschnittliche BMI war 31,3 kg/m² (Median 29,6 ± 6,9 kg/m²). Sämtliche Tracheotomien wurden als dilatative Tracheotomie (PDT) durchgeführt. Es kam zu keinen Komplikationen oder Todesfällen durch die Prozedur. Die Gesamtmortalität der tracheotomierten COVID-19-Patienten war 6 von 16 (37,5%). An den Tracheotomien waren insgesamt 59 Personen beteiligt, es konnte keine Infektion nachgewiesen werden. Das theoretische Risiko einer Infektion bei einer dilatativen Tracheotomie ist gering. Technisch erfolgt die Tracheotomie wie sonst auch, der einzige Unterschied besteht in der persönlichen Schutzausrüstung.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Philipp M. Lepper
Department of Pneumology, Allergology and Intensive Care Medicine
Saarland University Hospital
Kirrberger Strasse 100
66421 Homburg/Saar
Email: [email protected]
Pneumologische Intensivmedizin
Entwöhnung von der ECMO – eine einfache Anleitung
A. Becker, T. Mokry, A. Omlor, S. Mang, G. Danziger, C. Zeiner, P.M. Lepper und F. Seiler
Price
42.00 $
Jahrgang 47 (2022) p. 189 - 189
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 47, Nr. 4/2022, S. 189
Entwöhnung von der ECMO – eine einfache Anleitung
A. Becker1#2, T. Mokry1#2, A. Omlor1#2, S. Mang1#2, G. Danziger1#2, C. Zeiner1#2, P.M. Lepper1#2 und F. Seiler1#2
1Klinik für Innere Medizin V – Pneumologie, Allergologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar, 2ECLS-Zentrum Saar. Universität Saarland, Homburg/Saar
Spätestens seit der SARS-CoV-2-Pandemie erlangten das akute Lungenversagen (ARDS) und die therapeutischen Strategien (z. B. ECMO) mehr Aufmerksamkeit als zuvor. Extrakorporale Membranoxygenierung dient der Unterstützung von Hämodynamik/Herz-Kreislauf System und/oder dem Gasaustausch der Lunge. Eine ECMO-Therapie zu etablieren ist relativ simpel, diese jedoch fortzuführen und zu entwöhnen kann eine Herausforderung werden. Fundamentale Unterschiede zwischen veno-venösen Konfiguration und einer veno-arteriellen Konfiguration spielen eine wichtige Rolle im Weaning-Prozess. Nach Indikationsstellung wird das jeweilige Organsystem (Lunge oder Herz-Kreislauf) temporär unterstützt oder ersetzt und dadurch „Zeit gekauft“, um eine Restitutio ad functionem des erkrankten Organs zu ermöglichen. Essenzielle Etappen sind im Verlauf der Therapie die Definition von klinischen Zielparametern, die konsequente Anpassung der extrakorporalen Organunterstützung entsprechend dieser Parameter sowie der Übergang von mechanischem Organersatz zur nativen Organfunktion. Diese einzelnen Etappen unterscheiden sich zwischen einem Lungen- oder einem Herz-Kreislauf-Ersatz. Die jeweilige Beatmungssituation oder hämodynamische Unterstützung (medikamentös) muss während des Weaning-Prozesses in adäquatem Maß angepasst werden, sodass keine vermeidbare Schädigung durch die jeweilige Therapie entsteht (Stichwort „lungen-protektive Beatmung“ oder Vermeidung von Nebenwirkungen einer Katecholamintherapie). Zuletzt weist die Entfernung des Organersatzverfahrens zusätzliche Besonderheiten auf, welche unter anderem in einem erhöhten Blutungs- und oder Thromboserisiko bestehen. Ein standardisiertes Screening-Verfahren nach solchen Komplikationen sollte fest in den Weaning-Prozess einbezogen werden. Der englische Artikel beschreibt das oben genannte im Detail in einer kliniknahen und pragmatischen Herangehensweise und dient als orientierender Erfahrungsbericht aus einem Zentrum für ECMO-Therapie.Correspondence to:
André Becker, MD
Dept. of Internal Medicine V – Pneumology and Critical Care Medicine
ECLS Center Saar
University Hospital of Saarland
Kirrbergerstr. 1
66421 Homburg
Email: [email protected]
Interprofessionelle Zusammenarbeit und Kommunikation
Schnittstellenkommunikation in Notaufnahme und Intensivmedizin – Wie können wir besser werden?
T.M. Mokry, J.L. Kühnle, P.M. Lepper und C. Zeiner
Price
42.00 $
Jahrgang 47 (2022) p. 190 - 195
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 47, Nr. 4/2022, S. 190-195
Schnittstellenkommunikation in Notaufnahme und Intensivmedizin – Wie können wir besser werden?
T.M. Mokry, J.L. Kühnle, P.M. Lepper und C. Zeiner
Klinik für Innere Medizin V – Pneumologie, Allergologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar
Die Weiter- und Übergabe von Informationen in Hochrisikobereichen birgt ein hohes Risiko an Informationsverlust und damit an Gefährdungspotential für die Patienten während der Weiterbehandlung. Übergabealgorithmen können, nach ausreichender Schulung des Personals, eine sichere Informationsweitergabe an Schnittstellen gewährleisten.Correspondence to:
Theresa Mokry
Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Uniklinikum Ulm
Albert-Einstein-Allee 23
89081 Ulm
Email: [email protected]
Übersichtsarbeit
Akutes Rechtsherzversagen – Diagnostik und Therapie
T.M. Mokry, K. Borchardt, C. Zeiner, P.M. Lepper und T.M. Rixecker
Price
42.00 $
Jahrgang 47 (2022) p. 196 - 203
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 47, Nr. 4/2022, S. 196-203
Akutes Rechtsherzversagen – Diagnostik und Therapie
T.M. Mokry, K. Borchardt, C. Zeiner, P.M. Lepper und T.M. Rixecker
Klinik für Innere Medizin V – Pneumologie, Allergologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar
Auf der Intensivstation ist das Entstehen eines akuten Rechtsherzversagens mit einer hohen Mortalität vergesellschaftet. Das Erkennen und die Therapie rechtsventrikulärer Funktionsstörungen sind daher prognoserelevant. Der vorliegende Artikel fasst häufige Ursachen rechtsventrikulärer Dysfunktion ohne Auftreten von Symptomen, rechtsventrikulärer Insuffizienz und des akuten Cor pulmonale auf der Intensivstation zusammen und gibt einen Überblick über Therapiekonzepte dieses häufigen intensivmedizinischen Krankheitsbildes.Correspondence to:
Theresa Mokry
Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Uniklinikum Ulm
Albert-Einstein-Allee 23
89081 Ulm
Email: [email protected]
Editorial
Von weißen Raben und Protonenzerfall
P.M. Lepper und G. Michels
Jahrgang 48 (2023) p. 171 - 172
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 48, Nr. 4/2023, S. 171-172
Von weißen Raben und Protonenzerfall
P.M. Lepper und G. Michels
Lungenembolie
Akute Lungenembolie – Diagnostik praxisorientiert und evidenzbasiert
M. Leitner, S. Barco, T. Mokry und P.M. Lepper
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2023) p. 192 - 198
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 48, Nr. 4/2023, S. 192-198
Akute Lungenembolie – Diagnostik praxisorientiert und evidenzbasiert
M. Leitner1, S. Barco2, T. Mokry1 und P.M. Lepper1
1Klinik für Innere Medizin V – Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg, 2Klinik für Angiologie – Universitätsspital Zürich, Zürich, Schweiz
Bei Patienten mit Verdachtsdiagnose einer akuten Lungenarterienembolie (LAE) sollte zwischen hämodynamisch stabilen und instabilen Patienten differenziert werden. Bei hämodynamisch instabilen Patienten steht die bettseitige Echokardiographie an erster Stelle des Diagnosealgorithmus. Hämodynamisch stabile Patienten sollten entsprechend der klinischen Vortestwahrscheinlichkeit untersucht werden. Patienten mit hoher Vortestwahrscheinlichkeit sollten eine CT-Pulmonalisangiographie (CT-PA) erhalten. Bei einer niedrigen Vortestwahrscheinlichkeit stehen mit dem PERC-Score und dem YEARS-Algorithmus diagnostische Scores zur Verfügung, um auch ohne CT-PA eine akute LAE mit ausreichender Sicherheit auszuschließen.Correspondence to:
Dr. med. Maximilian Leitner
Universitätsklinikum des Saarlandes
Klinik für Innere Medizin V –
Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin
Kirrberger Straße
66421 Homburg
Email: [email protected]
Lungenembolie
Akute Lungenembolie – Therapie
T.M. Mokry, S. Barco, P.M. Lepper und M. Leitner
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2023) p. 199 - 206
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 48, Nr. 4/2023, S. 199-206
Akute Lungenembolie – Therapie
T.M. Mokry1, S. Barco2, P.M. Lepper1 und M. Leitner1
1Klinik für Innere Medizin V – Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin,
Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg, 2Klinik für Angiologie – Universitätsspital
Zürich, Zürich, Schweiz
>Sobald eine Lungenarterienembolie (LAE) gesichert ist, sollte sich eine Risikostratifizierung anschließen. Hierfür sollte der Blutdruck und der sPESI-Score bestimmt werden, nach Rechtsherzbelastungszeichen sollte echokardiographisch und laborchemisch gefahndet werden. Bei Hochrisikopatienten ist die systemische Lyse die Therapie der Wahl. Bei intermediärem und niedrigem Risiko ist der sofortige Beginn einer therapeutischen Antikoagulation indiziert. Interventionelle Rekanalisationsverfahren stehen zur Verfügung, ihr Einsatz ist jedoch bis dato nicht durch randomisierte vergleichende Studien belegt.Correspondence to:
Dr. Maximilian Leitner
Universitätsklinikum des Saarlandes
Klinik für Innere Medizin V –
Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin
Kirrberger Straße
66421 Homburg
Email: [email protected]
Editorial
Die Angelegenheit des Bürgers
P.M. Lepper und G. Michels
Jahrgang 49 (2024) p. 177 - 178
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 49, Nr. 4/2024, S. 177-178
Die Angelegenheit des Bürgers
P.M. Lepper und G. Michels
Übersicht
Bronchoskopien in der Akut- und Notfallmedizin
J.L. Kühnle, G. Michels, M. Hetzel und P.M. Lepper
Price
42.00 $
Jahrgang 50 (2025) p. 66 - 72
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 50, Nr. 2/2025, S. 66-72
Bronchoskopien in der Akut- und Notfallmedizin
J.L. Kühnle1, G. Michels2, M. Hetzel3 und P.M. Lepper1#4
1Klinik für Klinische Akut- und Notfallmedizin; Universitätsklinikum des Saarlandes und Universität des Saarlandes, Homburg, 2Zentrum für Notaufnahme, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier, Medizincampus Trier der Universitätsmedizin Mainz, Trier, 3Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin, Klinikum Stuttgart, Stuttgart, 4Universitätsklinik für Innere Medizin, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Ev. Klinikum Bethel, Universitätsklinikum OWL und Universität Bielefeld, Bielefeld
Die flexible Bronchoskopie als notfallmäßige Untersuchung ist in deutschen Notaufnahmen noch wenig verbreitet. Obwohl die Methodik mittels flexiblem Bronchoskop bereits etwa 60 Jahre existiert, hat sie noch keinen regelhaften Einzug in die Notfallmedizin gehalten. Bei bestimmten Indikationen wie Fremdkörperaspiration, endobronchialen Blutungen, Sekretverlegung oder persistierender Hypoxämie kann eine Bronchoskopie in der Notaufnahme sinnvoll sein. Der vorliegende Artikel beleuchtet die Indikationen, Techniken, Herausforderungen und Komplikationen der flexiblen Bronchoskopie in der Notaufnahme.Correspondence to:
Dr. med. Jeannine L. Kühnle
Universitätsklinikum des Saarlandes
Zentrum für klinische Akut- und Notfallmedizin
Kirrbergerstraße 100
66421 Homburg
Email: [email protected]
Editorial
Die späte Karriere eines Abfallprodukts
P.M. Lepper und G. Michels
Jahrgang 51 (2026) p. 117 - 118
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 51, Nr. 3/2026, S. 117-118
Die späte Karriere eines Abfallprodukts
P.M. Lepper und G. Michels
Übersicht
Bauchlagerung beim akuten Lungenversagen des Erwachsenen: Physiologie, Indikationsstellung und praktisches Vorgehen – ein aktualisierter Überblick
S. Mang, G. Michels, H. Bracht und P.M. Lepper
Price
42.00 $
Jahrgang 51 (2026) p. 126 - 139
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 51, Nr. 3/2026, S. 126-139
Bauchlagerung beim akuten Lungenversagen des Erwachsenen: Physiologie, Indikationsstellung und praktisches Vorgehen – ein aktualisierter Überblick
S. Mang1, G. Michels2, H. Bracht3 und P.M. Lepper1
1Universitätsklinik für Innere Medizin, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld, Bielefeld, 2Notfallzentrum, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier, Medizincampus Trier der Universitätsmedizin Mainz, Trier, 3Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfallmedizin, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld, Bielefeld
Seit den 1970er Jahren zählt die Bauchlagerung zu den effektivsten Therapiemaßnahmen im ARDS. Ihre physiologische Rationale fußt auf einer kombinierten Einwirkung auf die Compliances von Lunge und Thorax, die alveoläre Rekrutierung, die pulmonale Hämodynamik und das Ventilations-Perfusions-Mismatch der ARDS-Lunge. Unter Beachtung der relativen Kontraindikationen hat sich die Bauchlagerung neben der protektiven Beatmung von einem physiologischen Konzept zu einem von zwei allgemein als mortalitätssenkendend anerkannten Verfahren im ARDS emanzipiert. Die Autoren geben daher auch konkrete Handlungsempfehlungen für eine Bauchlagerung invasiv beatmeter Patienten. Die Wach-Bauchlagerung wurde während der COVID-19-Pandemie intensiv erforscht und wird gerade von der multizentrischen, nationalen PROSA-Studie weiter untersucht. Die Fortführung der Bauchlagerung an extrakorporalen Gasaustauschverfahren liegt physiologisch nahe, bleibt in RCTs wie der PRONECMO-Studie jedoch bisher hinter den Erwartungen zurück. Der Artikel schließt mit einem Ausblick auf die gegenwärtige Studienlandschaft unter Berücksichtigung der transpulmonalen Druckmessung und der elektrischen Impedanztomographie unter Bauchlage im ARDS.Correspondence to:
Dr. med. Sebastian Mang
Universitätsklinik Ostwestfalen-Lippe
Campus Bielefeld-Bethel
Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und internistische Intensivmedizin
Burgsteig 13
333617 Bielefeld
Email: [email protected]
Übersicht
Brauchen wir High-Flow-Sauerstoff bei akutem respiratorischem Versagen noch? Ein praxisorientierter Leitartikel zur klinischen Entscheidungsfindung
S. Mang, H. Bracht, G. Michels und P.M. Lepper
Price
42.00 $
Jahrgang 51 (2026) p. 140 - 150
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 51, Nr. 3/2026, S. 140-150
Brauchen wir High-Flow-Sauerstoff bei akutem respiratorischem Versagen noch? Ein praxisorientierter Leitartikel zur klinischen Entscheidungsfindung
S. Mang1, H. Bracht2, G. Michels3 und P.M. Lepper1
1Universitätsklinik für Innere Medizin, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld, Bielefeld, 2Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfallmedizin, Transfusionsmedizin und Schmerztherapie, Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld, Bielefeld, 3Notfallzentrum, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier, Medizincampus Trier der Universitätsmedizin Mainz, Trier
Nach der FLORALI-Studie 2015 hat sich High-Flow-Sauerstoff global auf Intensiv- und Überwachungsbereichen etabliert. Nach der initialen Eurphoe haben einschlägige RCTs und systematische Reviews den Stellenwert von HFNO relativiert. Die 2026 publizierte Frat-Arbeit aus Frankreich demonstrierte klar eine insignifikante Tendenz zu weniger Intubationen, jedoch keine Mortalitätssenkung durch HFNO. Dieser Artikel beleuchtet die physiologische Rationale von HFNO und leitet daraus ab, weswegen eine Sterblichkeitsreduktion im hypoxämischen Versagen durch HFNO nicht erwartet werden darf. Er zeigt die individuellen Stärken und Schwächen des Verfahrens auf und gibt konkrete Handlungsanweisungen im Umgang mit HFNO und NIV bei differenzierten Patientengruppen.Correspondence to:
Dr. med. Sebastian Mang
Universitätsklinik Ostwestfalen-Lippe
Campus Bielefeld-Bethel
Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und internistische Intensivmedizin
Burgsteig 13
333617 Bielefeld
Email: [email protected]