Leitlinie
In-vitro-Diagnostik und molekulare Grundlagen von IgE-vermittelten Nahrungsmittelallergien
J. Kleine-Tebbe, B. Ballmer-Weber, K. Beyer, S. Erdmann, T. Fuchs, M. Henzgen, I. Huttegger, U. Jappe, L. Jäger, U. Lepp, B. Niggemann, M. Raithel, I. Reese, J. Saloga, Z. Szépfalusi, S. Vieths, M. Worm, T. Zuberbier
Price
42.00 $
Jahrgang 32 p. 177 - 194
Abstract
J. Kleine-Tebbe1, B. Ballmer-Weber2, K. Beyer3, S. Erdmann4, T. Fuchs5, M. Henzgen6, I. Huttegger7, U. Jappe8, L. Jäger9, U. Lepp10, B. Niggemann11, M. Raithel12, I. Reese13, J. Saloga14, Z. Szépfalusi15, S. Vieths8, M. Worm16, T. Zuberbier16
1Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 2Dermatologische Klinik, UniversitätsSpital Zürich, Schweiz, 3Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin, 4Praxis für Dermatologie Bergisch-Gladbach, 5Abteilung Dermatologie und Venerologie, Universitätsmedizin Göttingen, 6Pneumologie und Allergologie, Klinik für Innere Medizin I, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 7Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburger Landeskliniken, Salzburg, Österreich, 8Abteilung Allergologie, Paul-Ehrlich-Institut Langen, 9Jena, 10Herz-Lungen-Praxis Stade, 11Pädiatrische Allergologie und Pneumologie, Hedwig-von-Rittberg-Zentrum, DRK-Kliniken Westend, Berlin, 12Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, Medizinische Klinik 1, Universität Erlangen, 13Ernährungsberatung München, 14Universitätshautklinik, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, 15Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 16Allergie-Centrum-Charité, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin, 17Abteilung Immundermatologie und experimentelle Allergologie, Klinik für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover
Wichtigstes Instrument zur In-vitro-Diagnostik von Nahrungsmittelallergien ist die spezifische IgE-Bestimmung, deren Varianten (einzelne Allergenquellen oder -mischungen, Paneltests, Einzelallergene) sich erheblich in ihrer diagnostischen Wertigkeit unterscheiden. Hohe IgE-Werte gegen Hühnerei, Kuhmilch, Erdnuss oder Fisch sind mit erhöhtem Risiko für klinische Reaktionen assoziiert, erlauben aber selten den Verzicht auf eine orale Provokation. Zelluläre Methoden mit basophilen Leukozyten zum indirekten Nachweis IgE-vermittelter Sensibilisierungen gegen Nahrungsmittel sind nur in Einzelfällen sinnvoll. Bestimmte Molekülfamilien (z.B. Bet-v-1-Homologe, Lipidtransferproteine und Profiline) enthalten Allergene ähnlicher Sequenz und Struktur, deren gemeinsame IgE-Bindungsstellen die Grundlage der Kreuzreaktionen darstellen. Kreuzreaktive Kohlenhydratepitope (CCD), häufig pflanzlichen Ursprungs, können ebenfalls IgE binden, das selten klinisch relevant ist. Allergenquellen pflanzlicher (z.B. Nüsse, Früchte, Gemüse) und tierischer Herkunft (Kuhmilch, Hühnerei, Fisch) werden als Extrakte zur Diagnostik eingesetzt, sofern es ihre Qualität erlaubt. Die IgE-Diagnostik mit Einzelallergenen gestattet eine molekülspezifische Diagnostik, deren Bedeutung je nach Allergenquelle und klinischer Charakterisierung der Einzelallergene variiert. Indikationen zur IgE-Diagnostik bestehen bei begründetem Verdacht einer Nahrungsmittelallergie und fehlender Aussage nach Anamnese und Hauttest, bei Sensibilisierung auf hauttestungeeignete Nahrungsmittel, bei bedrohlicher Reaktion auf Nahrungsmittel, bei Bedingungen, die Hauttests bzw. deren Auswertung nicht zulassen, und im Kindesalter. Die Interpretation hat potentiell falsche Resultate durch unzureichende Reagenzienqualität oder Laborfehler und klinisch irrelevante Ergebnisse durch stark erhöhtes Gesamt-IgE, zu hohe Nachweisempfindlichkeit oder kreuzreagierende Allergene (Interpretationsfehler) zu berücksichtigen. Positive Testergebnisse entsprechen allergenspezifischen Sensibilisierungen, die nur bei korrespondierenden Symptomen relevant sind. Untauglich zur Diagnostik von Nahrungsmittelallergien sind Bioresonanz, Kinesiologie, Elektroakupunktur, zytotoxischer Lebensmitteltest (Methoden ohne Aussagekraft und/oder Überprüfung), Lymphozytentransformationstest, nahrungsmittelspezifisches IgG und IgG4 (Methoden mit unzulässiger Interpretation).Correspondence to:
PD Dr. med. J. Kleine-Tebbe
Allergie- und Asthma-Zentrum Westend
Spandauer Damm 130
Haus 9
D-14050 Berlin
Email: [email protected]
Leitlinie
S3-Leitlinie Allergieprävention – Update 2009
C. Muche-Borowski, M. Kopp, I. Reese, H. Sitter, T. Werfel und T. Schäfer und weitere Mitglieder der Konsensusgruppe Allergieprävention: K. Beyer, F. Friedrichs, E. Hamelmann, M. Hellermann, J. Huss-Marp, A. Kleinheinz*, S. Lau
Price
42.00 $
Jahrgang 32 p. 383 - 393
Abstract
C. Muche-Borowski1, M. Kopp2, I. Reese3, H. Sitter4, T. Werfel5 und T. Schäfer6 und weitere Mitglieder der Konsensusgruppe Allergieprävention: K. Beyer7, F. Friedrichs8, E. Hamelmann9, M. Hellermann10, J. Huss-Marp11, A. Kleinheinz12*, S. Lau13,
1Institut für Sozialmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, 2Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Freiburg (DGKJ), 3Ernährungsberatung und -therapie, Schwerpunkt Allergologie, München (AK-Diätetik in der Allergologie), 4Institut für theoretische Chirurgie, Universität Marburg (AWMF), 5Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover (DGAKI), 6Ratekau (DDG), 7Allergiezentrum Charité, Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Berlin (GPA), 8Kinderarztpraxis Laurensberg (BV Kinder- und Jugendärzte), 9Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Ruhr-Universität Bochum im St. Josef-Hospital (DGAKI, Sektion Pädiatrie), 10Therapie Schwelmer Modell GmbH, Schwelm, 11Zentrum Allergie und Umwelt, München, 12Elbe Klinikum Buxtehude, Dermatologisches Zentrum (ADP), 13Allergiezentrum Charité, Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Berlin (PINA), 14Pädiatrische Pneumologie und Allergologie, Kinderklinik der Universität zu Köln(GPA), 15HNO-Klinik, Universitätsklinikum Münster (DGHNOKHC), 16Kinderumwelt GmbH, Osnabrück, 17Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V, Mönchengladbach (DAAB), 18HNO-Praxis, Grevesmühlen (BV HNO-Ärzte)
Die weitere Zunahme allergischer Erkrankungen in westlichen Industrienationen macht eine evidenzbasierte Primärprävention wichtig. Die Empfehlungen der 2004 veröffentlichten S3-Leitlinie Allergieprävention wurden auf der Basis einer aktuellen systematischen Literatursuche überarbeitet und konsentiert. Die Evidenzsuche erfolgte für den Zeitraum Februar 2003 – Mai 2008 in den elektronischen Datenbanken Cochrane und MEDLINE, sowie in den Referenzlisten von aktuellen Übersichtsarbeiten und durch Expertenanschreiben. Die aufgefundene Literatur wurde in zwei Filterprozessen zunächst nach Titel und Zusammenfassung und die verbliebenen Arbeiten im Volltext auf Relevanz hin überprüft. Für eingeschlossene Studien wurden Evidenzgrade vergeben und die Studienqualität im Sinne des Verzerrungspotentials (niedrig/hoch) angegeben. Die überarbeiteten Empfehlungen wurden unter Beteiligung von Vertretern relevanter Fachgesellschaften und (Selbsthilfe-)Organisationen formal konsentiert (nominaler Gruppenprozess). Von 4.556 Nennungen wurden 217 Studien (4 Cochrane Reviews, 14 Metaanalysen, 19 RCTs, 115 Kohorten- und 35 Fall-Kontroll-Studien) eingeschlossen und bewertet. Im wesentlichen unverändert blieben die Empfehlungen zur Vermeidung der Tabakrauchexposition, zum Stillen über 4 Monate (bei Risikokindern alternativ hypoallergene Säuglingsnahrung), der Vermeidung eines schimmelpilzfördernden Innenraumklimas, der Impfung nach Empfehlungen der STIKO und der Vermeidung felltragender Tiere (insbesondere Katzen) bei Risikokindern. Die Empfehlung zur Reduktion des Hausstaubmilbengehalts wurde als primärpräventive Maßnahme gestrichen. Eine Verzögerung der Beikosteinführung und eine Meidung potenter Nahrungsmittelallergene zur Primärprävention können aufgrund fehlender Belege nicht empfohlen werden. Neu aufgenommen wurden die Empfehlungen zum Fischkonsum (in Schwangerschaft/Stillzeit und als Beikost), zur Vermeidung von Übergewicht und zur Minimierung der Exposition gegenüber Luftschadstoffen im Innen- und Außenraum. Die Überarbeitung der Leitlinie auf einer umfangreichen Evidenzgrundlage führte sowohl zu einer Bestätigung bestehender Empfehlungen als auch zu wesentlichen Modifikationen sowie zu neuen Em- pfehlungen. Die Aktualisierung der Leitlinie ermöglicht es, evidenzbasierte und aktuelle Präventionsempfehlungen zu geben.Correspondence to:
Dr. hum. biol. Cathleen Muche-Borowski, MPH
Schwenckestraße 60
D-20255 Hamburg
Email: [email protected]
Leitlinie
Therapiemöglichkeiten bei der IgE-vermittelten Nahrungsmittelallergie
U. Lepp, B. Ballmer-Weber, K. Beyer et al.
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 347 - 356
Abstract
Therapiemöglichkeiten bei der IgE-vermittelten Nahrungsmittelallergie
U. Lepp, B. Ballmer-Weber, K. Beyer et al.
Originalarbeit
Auslöserprofile anaphylaktischer Reaktionen – vom niedergelassenen Allergologen bis zum Notfalleinsatz
M. Hohenadel, K. Beyer, S. Hompes und M. Worm
Price
42.00 $
Jahrgang 34 p. 60 - 67
Abstract
Allergologie, Jahrgang 34, Nr. 2/2011, S. 60–67
Auslöserprofile anaphylaktischer Reaktionen – vom niedergelassenen Allergologen bis zum Notfalleinsatz
M. Hohenadel, K. Beyer, S. Hompes und M. Worm
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Daten aus dem deutschsprachigen Anaphylaxie-Register zeigen, dass Nahrungsmittel der häufigste Auslöser schwerer allergischer Reaktionen bei Kindern sind, während die Insektengifte bei Erwachsenen die häufigsten Auslöser darstellen. Innerhalb des Anaphylaxie-Registers werden primär Patienten von allergologischen Zentren gemeldet. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, Daten zu Auslösern, Kofaktoren und zur Versorgungssituation von Patienten mit schweren allergischen Reaktionen zu gewinnen, die von niedergelassenen Allergologen sowie Notfallärzten gesehen werden. Im Zeitraum von Juni 2008 bis Dezember 2009 wurden von den niedergelassenen Allergologen 70 Anaphylaxie-Fälle und von den Notarztstützpunkten Berlins im gleichen Zeitraum 154 Anaphylaxie-Fälle gemeldet. Die Daten zeigen, dass sich das Auslöserspektrum in Bezug auf die Häufigkeit der Auslöser unterscheidet. Die häufigsten Auslöser der gemeldeten Fälle aus den Praxen waren schwere allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel, Insektengifte und die subkutane Immuntherapie (SCIT), während von den Notärzten Insektengifte als häufigster Auslöser angegeben wurden. Die Daten zeigen, dass die systematische Erhebung schwerer allergischer Reaktionen je nach Erhebungsgruppe variiert. Durch den Vergleich der Notarztdaten mit den Daten aus dem Anaphylaxie-Register ist es möglich, die Zahl der Anaphylaxie-Patienten mit schweren allergischen Reaktionen zu ermitteln, die zur weiteren Diagnostik und Therapie fachärztlich weiter betreut wurden.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Margitta Worm
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
D–10117 Berlin
Email: [email protected]
Originalarbeit
Nahrungsmittelanaphylaxie und Kofaktoren – Daten aus dem Anaphylaxie-Register
M. Worm, K. Scherer, A. Köhli-Wiesner et al.
Price
42.00 $
Jahrgang 34 p. 329 - 337
Abstract
Allergologie, Jahrgang 34, Nr. 7/2011, S. 329–337
Nahrungsmittelanaphylaxie und Kofaktoren – Daten aus dem Anaphylaxie-Register
M. Worm1, K. Scherer2, A. Köhli-Wiesner3, F. Ruëff4, V. Mahler5, L. Lange6, R. Treudler7, E. Rietschel8, Z. Szepfalusi9, R. Lang10, U. Rabe11, T. Reese12, N. Schwerk13, K. Beyer14 und S. Hompes1
1Klinik für Dermatologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2Abteilung Allergologie, Klinik für Dermatologie, Universitätsspital Basel, Schweiz, 3Allergologie, Universitätskinderkliniken Zürich, Schweiz 4Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, 5Hautklinik Universitätsklinikum Erlangen, 6Abteilung für Pädiatrie, St.-Marien-Hospital Bonn, 7Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universität Leipzig, 8Klinik und Poliklinik für Kinderheilkunde, Uni-Klinik Köln, 9Klinik für Kinder und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 10Klinik für Dermatologie, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Österreich, 11Fachklinik für Pneumologie, Johanniter-Krankenhaus, Treuenbrietzen, 12Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Mathias-Spital Rheine, 13Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Medizinische Hochschule Hannover, 14Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Nahrungsmittel sind häufige Ursachen einer Anaphylaxie. Bei Kindern und Jugendlichen sind sie die häufigsten Auslöser schwerer allergischer Reaktionen, bei Erwachsenen stehen sie nach Insektengiften und Medikamenten an dritter Stelle. Im Anaphylaxie-Register werden seit Juli 2006 anaphylaktische Reaktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeldet. Aktuell sind 78 Kliniken und Schwerpunktpraxen angebunden. Von Juli 2006 bis Februar 2009 wurden 1.165 anaphylaktische Reaktionen registriert. In der Gruppe der Kinder und Jugendlichen (n = 197, 3 Monate – 17 Jahre alt) stellten die Nahrungsmittel mit 58% den häufigsten Auslöser dar. Bei Erwachsenen (n = 968, 18 – 85 Jahre alt) lagen Nahrungsmittel an dritter Stelle (16,3%) nach Insektengiften und Medikamenten. Bei Kindern und Jugendlichen waren am häufigsten Hülsenfrüchte (31%), vor allem Erdnüsse ursächlich, gefolgt von Nüssen (25%) mit Haselnüssen als häufigstem Auslöser. Bei den Erwachsenen führte Obst (13,4%) am häufigsten zur Anaphylaxie. Tierprodukte (12,2%) wurden am zweithäufigsten als Ursache angegeben, besonders häufig wurden Krustazeen und Mollusken genannt. Bei den nahrungsmittelabhängigen Anaphylaxien wurde mindestens ein Kofaktor bei 39% der Erwachsenen und 14% der Kinder und Jugendlichen angegeben. Bei den Erwachsenen waren die häufigsten Kofaktoren mit 22% Medikamente und bei 10% körperliche Anstrengung, während bei Kindern und Jugendlichen bei 8,7% körperliche Anstrengung und bei 2,6% Medikamente angegeben wurden. Begleitende Erkrankungen aus dem atopischen Formenkreis lagen bei Kindern und Jugendlichen bei 78% und bei Erwachsenen bei 67% vor. Die Nahrungsmittelanaphylaxie unterscheidet sich bei Kindern und Jugendlichen und Erwachsenen im Auslöserprofil und zeigt in Bezug auf Kofaktoren und Begleiterkrankungen Unterschiede. Eine differenzierte Analyse ermöglicht es, perspektivisch Risikofaktoren der Anaphylaxie zu identifizieren.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Margitta Worm
Allergie-Centrum Charité
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
D–10117 Berlin
Email: [email protected]
Leitlinie
Standardisierung von oralen Provokationstests bei Verdacht auf Nahrungsmittelallergie
B. Niggemann, K. Beyer, S. Erdmann et al.
Price
42.00 $
Jahrgang 34 p. 467 - 479
Abstract
Allergologie, Jahrgang 34, Nr. 9/2011, S. 467–479
Standardisierung von oralen Provokationstests bei Verdacht auf Nahrungsmittelallergie
B. Niggemann1, K. Beyer2, S. Erdmann3, T. Fuchs4, J. Kleine-Tebbe5, U. Lepp6, M. Raithel7, I. Reese8, J. Saloga9, C. Schäfer10, Z. Szépfalusi11, S. Vieths12, T. Zuberbier13, T. Werfel14 und M. Worm13
1Pädiatrische Allergologie und Pneumologie, Hedwig-von-Rittberg-Zentrum, DRK-Kliniken Westend, Berlin, 2Allergie-Centrum-Charité, Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 3Praxis für Dermatologie, Bergisch-Gladbach, 4Abteilung Dermatologie und Venerologie, Universitätsmedizin Göttingen, 5Allergie- und Asthma- Zentrum Westend, Berlin, 6Herz-Lungen-Praxis, Stade, 7Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, Medizinische Klinik 1, Universität Erlangen, 8Ernährungstherapie, München, 9Hautklinik und Poliklinik, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz, 10Ernährungstherapie, Hamburg, 11Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 12Abteilung Allergologie, Paul-Ehrlich-Institut, Langen, 13Allergie- Centrum-Charité, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 14Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover
Extended Abstracts: 19. Bad Saarower Herbsttagung des Verbandes der Allergologen Brandenburgs e.V., 12. November 2011 in Bad Saarow
Entstehung von Nahrungsmittelallergien
K. Beyer
Jahrgang 34 p. 491 - 492
Abstract
Entstehung von Nahrungsmittelallergien
K. Beyer
Leitlinie
Vorgehen bei Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin
I. Reese, B. Ballmer-Weber, K. Beyer, S. Erdmann, T. Fuchs, J. Kleine-Tebbe, L. Klimek, U. Lepp, M. Henzgen, B. Niggemann, J. Saloga, C. Schäfer, T. Werfel, T. Zuberbier und M. Worm
Price
42.00 $
Jahrgang 35 p. 335 - 342
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 7/2012, S. 335–342
Vorgehen bei Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin
I. Reese1, B. Ballmer-Weber2, K. Beyer3, S. Erdmann4, T. Fuchs5, J. Kleine-Tebbe6, L. Klimek7, U. Lepp8, M. Henzgen9, B. Niggemann10, J. Saloga11, C. Schäfer12, T. Werfel13, T. Zuberbier14 und M. Worm14
1Ernährungstherapie, München, 2Allergiestation, Dermatologische Klinik, UniversitätsSpital Zürich, Schweiz, 3Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Charité-Universitätsmedizin – Campus Virchow- Klinikum, Berlin, 4Praxis für Dermatologie, Bergisch-Gladbach, 5Abteilung Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Hautklinik der Universitätsmedizin Göttingen, 6Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 7Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 8Herz-Lungen-Praxis, Stade, 9Pneumologie und Allergologie, Klinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Jena, 10Pädiatrische Allergologie und Pneumologie, Hedwig-von-Rittberg-Zentrum, DRK-Kliniken Berlin Westend, 11Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Johannes- Gutenberg-Universität, Mainz, 12Allergologische Schwerpunktpraxis, Hamburg, 13Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, 14Allergie-Centrum-Charité, Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Member of GA2LEN
Correspondence to:
Prof. Dr. med. Margitta Worm
Allergie-Centrum-Charité
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
D-10117 Berlin
Email: [email protected]
Anaphylaxie
Spezifische orale Immuntherapie bei Nahrungsmittelallergien: Quo vadis?
V. Trendelenburg, K. Blümchen und K. Beyer
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 293 - 300
Abstract
Allergologie, Jahrgang 37, Nr. 7/2014, S. 293–300
Spezifische orale Immuntherapie bei Nahrungsmittelallergien: Quo vadis?
V. Trendelenburg, K. Blümchen und K. Beyer
Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie/Immunologie, Universitätsmedizin – Charité, Berlin
Zurzeit ist die einzige Therapieoption für Nahrungsmittelallergiker das strikte Vermeiden des allergieauslösenden Nahrungsmittels. Ein akzidenteller Verzehr ist jedoch häufig. Akzidentelle Reaktionen können mild bis lebensbedrohlich verlaufen. Patienten mit erhöhtem Risiko für anaphylaktische Reaktionen erhalten einen Adrenalin-Autoinjektor zur Selbstmedikation. Seit vielen Jahren wird daher an kausalen Therapiemöglichkeiten für Nahrungsmittelallergien geforscht, dabei steht zurzeit vor allem die orale Immuntherapie (OIT) im Fokus. Obwohl OIT-Studien Wirksamkeit hinsichtlich einer Desensibilisierung zeigen konnten, ist bisher noch unklar, ob langfristig eine orale Toleranz bei den Patienten induziert werden kann. Zudem stellen unerwünschte Nebenwirkungen ein Problem dar. Obwohl in manchen Ländern die orale Immuntherapie bei Nahrungsmittelallergien bereits in der klinischen Routine eingesetzt wird, empfehlen die meisten Experten diese Therapieoption zurzeit nicht außerhalb von klinischen Studien einzusetzen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Kirsten Beyer
Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie/Immunologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Augustenburgerplatz 1
D-13353 Berlin
Email: [email protected]
Leitlinie
Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie
J. Ring, K. Beyer, T. Biedermann, A. Bircher, D. Duda, J. Fischer, F. Friedrichs, T. Fuchs, U. Gieler, T. Jakob, L. Klimek, L. Lange, H.F. Merk, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, F. Ruëff, E. Rietschel, S. Schnadt, R. Seifert, H. Sitter, E.-M. Varga, M. Worm und K. Brockow
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 111 - 132
Abstract
Allergologie, Jahrgang 38, Nr. 3/2015, S. 111–132
Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie
J. Ring1, K. Beyer2, T. Biedermann3, A. Bircher4, D. Duda5, J. Fischer3, F. Friedrichs6, T. Fuchs7, U. Gieler8, T. Jakob9, L. Klimek10, L. Lange11, H.F. Merk12, B. Niggemann13, O. Pfaar10, B. Przybilla14, F. Ruëff14, E. Rietschel15, S. Schnadt16, R. Seifert17, H. Sitter18, E.-M. Varga19, M. Worm20 und K. Brockow1
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 2Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 3Universitäts-Hautklinik Tübingen, 4Klinik für Dermatologie, Universitätskrankenhaus Basel, Schweiz, 5Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Katholisches Klinikum Mainz, 6Kinderarztpraxis Laurensberg, Aachen, 7Hautklinik, Universitätsmedizin Göttingen, 8Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Universität Gießen, 9Universitäts-Hautklinik Freiburg, 10Zentrum für Allergologie und Rhinologie Wiesbaden, Universitäts-HNO-Klinik Mannheim, 11St.-Marien-Hospital Bonn, 12Hautklinik, Universitätsklinikum Aachen, 13DRK Kliniken Berlin Westend, 14Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität, München, 15Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Köln, 16Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V., Mönchengladbach, 17Institut für Pharmakologie, Medizinische Hochschule Hannover, 18Institut für Chirurgische Forschung, Philipps-Universität, Marburg, 19Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Graz, Österreich, 20Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Allergie- Centrum-Charité, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Correspondence to:
Prof. Dr. Dr. med. J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D–80802 München
Email: [email protected]
Originalarbeit
Häufigkeit und Verlauf der Hühnereiallergie bei Kleinkindern in Deutschland: die EuroPrevall-Geburtskohortenstudie
N. Eckers, L. Grabenhenrich, D.McBride, H. Gough, A. Reich, L. Rosenfeld, B. Niggemann, S. Siegert, Ö. Aksünger, M. Wjst, M. Kulig, K. Beyer und T. Keil
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 507 - 515
Abstract
Allergologie, Jahrgang 38, Nr. 10/2015, S. 507–515
Häufigkeit und Verlauf der Hühnereiallergie bei Kleinkindern in Deutschland: die EuroPrevall-Geburtskohortenstudie
N. Eckers1, L. Grabenhenrich1, D. McBride1, H. Gough1, A. Reich1, L. Rosenfeld2, B. Niggemann2, S. Siegert2, Ö. Aksünger2, M. Wjst4, M. Kulig3, K. Beyer2 und T. Keil1,5
1Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 3Gemeinsamer Bundesausschuss, Berlin, 4Comprehensive Pneumology Center Neuherberg, Helmholtz Zentrum München, 5Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie, Universität Würzburg
Hintergrund: Nahrungsmittelallergien nehmen in der Wahrnehmung von Eltern und Kinderärzten zu. Die tatsächliche Prävalenz und der Verlauf sind jedoch unklar, da es an qualifizierten bevölkerungsbasierten Studien mangelt. Daher war unser Ziel, Häufigkeit und Verlauf der Allergie gegen Hühnerei im frühen Kindesalter mit den besten diagnostischen Methoden zu untersuchen. Methodik: Konsekutiv wurden 1.570 gesunde Neugeborene in 4 Berliner Universitätsklinika und Lehrkrankenhäusern in die EuroPrevall- Geburtskohorte eingeschlossen. Persönliche Interviews mit den Eltern erfolgten zur Geburt und anschließend am Telefon nach 12, 24 und 30 Monaten. Bei Verdacht auf allergische Reaktionen wurden die Kinder im Studienzentrum untersucht und zur diagnostischen Abklärung einer Nahrungsmittelallergie doppelblinde plazebokontrollierte Nahrungsmittelprovokationstests durchgeführt. Ergebnisse: 1.321 der 1.570 Kinder (84,1%) konnten über 24 Monate beobachtet werden. Bei 12 Kindern (8 Jungen und 4 Mädchen) wurde eine Hühnereiallergie nachgewiesen. Unter Berücksichtigung möglicher Fälle bei den nicht provozierten Kindern mit starkem Verdacht ergab sich eine geschätzte 2-Jahres-Inzidenz der Hühnereiallergie von 1,89% (95%-KI 1,28 – 2,69%). Bereits ein Jahr nach Diagnosestellung tolerierten 5 Kinder wieder Hühnerei, während 3 Kinder allergisch blieben und bei 4 Kindern keine Aussage zum Verlauf getroffen werden konnte, da die Eltern eine erneute Provokation ablehnten. Schlussfolgerung: Die Inzidenz der gesicherten Hühnereiallergie in den ersten 2 Lebensjahren bei Berliner Kindern lag bei 2%. Ungefähr die Hälfte der betroffenen Kinder vertrug Hühnerei nach einem weiteren 1 Jahr. Um den Allergiestatus aller Kinder erneut zu bestimmen, sind Nachuntersuchungen im Schulalter geplant.Correspondence to:
Prof. Dr. Thomas Keil
Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Luisenstraße 57
D–10117 Berlin
Email: [email protected]
Leitlinie
Leitlinie zum Management IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergien
M. Worm, I. Reese, B. Ballmer- Weber, K. Beyer, S.C. Bischoff, M. Claßen, P.J. Fischer, T. Fuchs, I. Huttegger, U. Jappe, L. Klimek, B. Koletzko, L. Lange, U. Lepp, V. Mahler, A. Nast, B. Niggemann, U. Rabe, M. Raithel, J. Saloga, C.Schäfer, S. Schnadt, J. Schreiber, Z. Szépfalusi, R. Treudler, M. Wagenmann, B. Watzl, T. Werfel, T. Zuberbier und J. Kleine-Tebbe
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 302 - 344
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 7/2016, S. 302-344
Leitlinie zum Management IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergien
M. Worm1, I. Reese2, B. Ballmer-Weber3, K. Beyer4, S.C. Bischoff5, M. Claßen6, P.J. Fischer7, T. Fuchs8, I. Huttegger9, U. Jappe10, L. Klimek11, B. Koletzko12, L. Lange13, U. Lepp14, V. Mahler15, A. Nast1, B. Niggemann4, U. Rabe16, M. Raithel17, J. Saloga18, C. Schäfer19, S. Schnadt20, J. Schreiber21, Z. Szépfalusi22, R. Treudler23, M. Wagenmann24, B. Watzl25, T. Werfel26, T. Zuberbier1 und J. Kleine-Tebbe27
1Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2Ernährungsberatung und -therapie, Schwerpunkt Allergologie, München, Deutschland, 3Dermatologische Klinik, Universitätsspital Zürich, Schweiz, 4Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 5Institut für Ernährungsmedizin und Prävention, Universität Hohenheim, Stuttgart, 6Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Links der Weser gGmbH, Bremen, 7Praxis für Kinder- und Jugendmedizin m. S. Allergologie und Kinderpneumologie, Schwäbisch Gmünd, 8Hautklinik, Georg-August-Universität, Göttingen, 9Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburger Landeskliniken, Salzburg, Österreich, 10Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Lübeck, 11Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 12Abteilung Stoffwechsel und Ernährung, Dr. von Haunersches Kinderspital, LMU, München, 13Kinder- und Jugendmedizin, St.-Marien-Hospital, Bonn, 14Praxis für Lungenheilkunde und Allergologie, Buxtehude, 15Hautklinik, Universitätsklinikum Erlangen, 16Abteilung für Asthma und Allergologie, Fachklinik für Pneumologie, Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen gGmbH, Treuenbrietzen, 17Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, Universität Erlangen, 18Hautklinik, Universitätsmedizin Mainz, Mainz, 19Allergologische Schwerpunktpraxis, Ernährungstherapie, Hamburg, 20Deutscher Allergie- und Asthmabund, Mönchengladbach, 21Pneumologie, Universitätsklinikum der Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg, Deutschland, 22Klinik für Kinderund Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 23Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universität Leipzig, 24Hals-Nasen- Ohren-Klinik, Universitätsklinikum Düsseldorf, 25Max-Rubner-Institut, Physiologie und Biochemie der Ernährung, Karlsruhe, 26Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, und 27Allergie- und Asthma- Zentrum Westend, Berlin
Correspondence to:
Univ.-Prof. Dr. Margitta Worm
Allergie-Centrum-Charité
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Campus Charité Mitte
Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Email: [email protected]
Nahrungsmittelallergie
Neue Therapiekonzepte bei Nahrungsmittelallergien
K. Beyer und B. Niggemann
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 439 - 444
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 9/2016, S. 439-444
Neue Therapiekonzepte bei Nahrungsmittelallergien
K. Beyer und B. Niggemann
Charité Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie
Die IgE-vermittelte Nahrungsmittelallergie ist eine häufige Erkrankung im Kindes- und Erwachsenenalter. Insbesondere die primäre Nahrungsmittelallergie kann mit schweren anaphylaktischen Reaktionen einhergehen. Bis heute ist bei der Nahrungsmittelallergie das konsequente Meiden des auslösenden Nahrungsmittelallergens die einzige Therapieoption. Für akzidentelle Reaktionen ist das stetige Mitführen von Notfallmedikamenten unumgänglich. Daher hat die Suche nach einer kausalen Therapie höchste Priorität. Die spezifische Immuntherapie ist das am häufigsten angewendete Verfahren zur Therapie allergischer Erkrankungen. Für die Nahrungsmittelallergie werden zurzeit unterschiedliche Applikationswege, v.a. die orale, sublinguale und epikutane Immuntherapie untersucht. Die Reduktion von Nebenwirkungen wurde durch die parallele Gabe von Anti- IgE oder dem Verwenden von modifizierten Allergenen versucht, die Ergebnisse sind bisher aber nicht überzeugend. Nicht spezifische Verfahren, wie die Anwendung von chinesischen Kräutern, konnten bisher keine Erfolge zeigen, obwohl die Ergebnisse aus Tierversuchen vielversprechend waren. Zurzeit laufen zwei Phase 3-Studien zur oralen und epikutanen Therapie der Erdnussallergie, deren Ergebnisse mit Spannung erwartet werden.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Kirsten Beyer
Charité Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Email: [email protected]
Nahrungsmittelallergie
Prävention der Nahrungsmittelallergien
J. Bellach und K. Beyer
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 445 - 452
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 9/2016, S. 445-452
Prävention der Nahrungsmittelallergien
J. Bellach und K. Beyer
Charité – Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie
Nahrungsmittelallergien sind eine häufige Erkrankung im Kindes- und Erwachsenenalter. Es gibt Hinweise darauf, dass die Prävalenz in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Präventive Strategiemaßnahmen haben einen hohen Stellenwert, da es bis heute keine kausalen Therapiemöglichkeiten für Nahrungsmittelallergien gibt. Über lange Zeit wurde in vielen Ländern eine Vermeidung von hochpotenten Nahrungsmittelallergenen in den ersten Lebensjahren vor allem bei Kindern mit erhöhtem Allergierisiko empfohlen. Diese Empfehlung wurde im Jahre 2008 aufgrund fehlender Belegbarkeit zurückgenommen. Verschiedene Beobachtungs- und Interventionsstudien wurden seitdem durchgeführt, um herauszufinden, ob die frühe orale Exposition mit Nahrungsmittelallergenen die Entstehung von Nahrungsmittelallergien bewirkt oder verhindert.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Kirsten Beyer
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
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Nahrungsmittelprovokationen
Praktische Durchführung von Nahrungsmittelprovokationen im Kindesalter
V. Trendelenburg, M. Ziegert, S. Albroscheit und K. Beyer
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 533 - 541
Abstract
Allergologie, Jahrgang 42, Nr. 11/2016, S. 533-541
Praktische Durchführung von Nahrungsmittelprovokationen im Kindesalter
V. Trendelenburg1, M. Ziegert2, S. Albroscheit1 und K. Beyer1
1Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie/Immunologie, Universitätsmedizin Charité, Berlin, 2DRK Kliniken Berlin Westend, Berlin
Bei der komplexen Diagnostik von Nahrungsmittelallergien spielen orale Nahrungsmittelprovokationen eine entscheidende Rolle. Sie helfen, insbesondere bei unklarer Anamnese, die klinische Relevanz einer Sensibilisierung gegen Nahrungsmittel zu überprüfen oder neu zu evaluieren. Gerade im Säuglings- und Kleinkindalter ist eine genaue Abklärung bei dem Verdacht auf eine Nahrungsmittelallergie von großer Relevanz, um unnötig einschränkende Eliminationsdiäten zu vermeiden oder eine entsprechende Ersatznahrung zu verordnen. Den Goldstandard stellt hierbei die doppelblind placebokontrollierte Nahrungsmittelprovokation dar (DBPCFC; double blind, placebo- controlled food challenge). Dieser Artikel beschreibt praktische Vorgehensweisen für die Durchführung oraler Nahrungsmittelprovokationen im Kindesalter, mit Fokus auf die am häufigsten vorkommenden IgEvermittelten Nahrungsmittelallergien in dieser Patientengruppe.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Kirsten Beyer
Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie/Immunologie
Charité Universitätsmedizin Berlin
Augustenburgerplatz 1
13353 Berlin
Email: [email protected]
Nahrungsmittelprovokationen
Indikation für Nahrungsmittelprovokationen im Kindesalter
K. Beyer und B. Niggemann
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 542 - 546
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 11/2016, S. 542-546
Indikation für Nahrungsmittelprovokationen im Kindesalter
K. Beyer und B. Niggemann
Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Universitätsmedizin Charité, Berlin
Die Nahrungsmittelallergie ist eine häufige Erkrankung im Kindesalter. Meist kommt es zu Soforttypreaktionen, die in der Regel IgE-vermittelt sind. Die Anamnese und der Nachweis einer Sensibilisierung sind wichtige Bausteine in der Diagnostik. Eine Sensibilisierung alleine beweist aber noch nicht das Vorliegen einer klinisch relevanten Nahrungsmittelallergie und orale Nahrungsmittelprovokationen unter ärztlicher Aufsicht sind häufig notwendig. Indikationen zu oralen Nahrungsmittelprovokationen sind u.a. 1. der Nachweis einer Sensibilisierung, bei der das entsprechende Nahrungsmittel bisher nie oder nur in kleinen Mengen konsumiert wurde, 2. die Bestätigung der klinischen Relevanz nach Besserung der klinischen Symptome unter diagnostischer Eliminationsdiät, 3. eine vermutete allergische Reaktion, bei der der Auslöser trotz Allergiediagnostik unklar bleibt, 4. unklare diagnostische Situation trotz detaillierter Anamnese und Testresultate oder 5. die Evaluation einer natürlichen Toleranzentwicklung. Für jede dieser Indikationen werden Fallbeispiele beschrieben.Correspondence to:
Prof. Dr. Kirsten Beyer
Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie/Immunologie
Charité Universitätsmedizin Berlin
Augustenburgerplatz 1
13353 Berlin
Email: [email protected]
Nahrungsmittelprovokationen
Ernährungstherapie bei Nahrungsmittelallergie
C. Binder und K. Beyer
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 550 - 551
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 11/2016, S. 550-551
Ernährungstherapie bei Nahrungsmittelallergie
C. Binder1 und K. Beyer2
1Helios Klinikum Emil von Behring, Kinderklinik Heckeshorn, Berlin, 2Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Universitätsmedizin Charité, Berlin
Eine angemessene Eliminationsdiät wird als tragende Säule des Managements einer Nahrungsmittelallergie empfohlen. Patienten mit Nahrungsmittelallergie, die langfristig eine Eliminationsdiät durchführen, sollten hierfür durch eine allergologisch ausgewiesene Ernährungsfachkraft beraten werden. Hierbei werden Patienten über die Allergenkennzeichnung (gemäß Lebensmittelinformationsverordnung) und bestehende Lücken aufgeklärt. Essentielle Nahrungsmittel, die auf Grund der allergischen Reaktion aus dem Speiseplan gestrichen werden, müssen vollwertig durch andere Nahrungsmittel ersetzt werden. Patienten mit Nahrungsmittelallergien sollten regelmäßig reprovoziert werden, um festzustellen, ob sie aus ihrer Allergie herausgewachsen sind, oder neue Nahrungsmittelallergien hinzugekommen sind.Correspondence to:
Christiane Binder
Helios Klinikum Emil von Behring
Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt
Klinik für Kinder und Jugendmedizin
Kinderklinik Heckeshorn
Walterhöferstraße 11
14165 Berlin
Email: [email protected]
Übersicht
Prävention der Nahrungsmittelallergien
J. Bellach und K. Beyer
Price
42.00 $
Jahrgang 29 (2017) p. 21 - 29
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 29, Nr. 1/2017, S. 21-29
Prävention der Nahrungsmittelallergien*
J. Bellach und K. Beyer
Charité – Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie
Nahrungsmittelallergien sind eine häufige Erkrankung im Kindes- und Erwachsenenalter. Es gibt Hinweise darauf, dass die Prävalenz in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Präventive Strategiemaßnahmen haben einen hohen Stellenwert, da es bis heute keine kausalen Therapiemöglichkeiten für Nahrungsmittelallergien gibt. Über lange Zeit wurde in vielen Ländern eine Vermeidung von hochpotenten Nahrungsmittelallergenen in den ersten Lebensjahren vor allem bei Kindern mit erhöhtem Allergierisiko empfohlen. Diese Empfehlung wurde im Jahre 2008 aufgrund fehlender Belegbarkeit zurückgenommen. Verschiedene Beobachtungs- und Interventionsstudien wurden seitdem durchgeführt, um herauszufinden, ob die frühe orale Exposition mit Nahrungsmittelallergenen die Entstehung von Nahrungsmittelallergien bewirkt oder verhindert.
*Erstpublikation in Allergologie. 2016; 39: 445-452Correspondence to:
Prof. Dr. med. Kirsten Beyer
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Email: [email protected]
Allergologie select
Elicitors of severe allergic reactions – reports from allergists and emergency doctors
M. Hohenadel, K. Beyer, S. Hompes and M. Worm
Volume 1 (2017) p. 14 - 20
Abstract
Allergologie select, Volume 1, No. 1/2017 (14-20)
Elicitors of severe allergic reactions – reports from allergists and emergency doctors
M. Hohenadel, K. Beyer, S. Hompes and M. Worm
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Data from the anaphylaxis registry of German-speaking countries indicate that food is the most frequent elicitor of severe allergic reactions in children, venom is the most frequent elicitor in adults. The anaphylaxis registry considers data from patients of allergy centres. The aim of the present study was to collect data regarding elicitors, cofactors and the medical care of patients with severe allergic reactions seen in private practice allergists but also patients seen by emergency doctors. From June 2008 to December 2009 70 cases of severe allergic reactions from private practice allergists and 154 from the emergency doctors were registered. Our data show that the profiles of elicitors differs among the reporting groups. The reported causes from allergists were severe reactions to food, venom and subcutaneous immunotherapy, the emergency doctors gave venom as the most frequent elicitor. Our data show that a systematic evaluation of severe allergic reactions can provide important data about elicitors and circumstances of anaphylaxis. Through a comparison with data from the anaphylaxis register the analysis of the data from the emergency doctors will allow to determine how many patients with severe allergic reactions are seen by an allergist for further diagnostics and therapy later on.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Margitta Worm
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
D–10117 Berlin
Email: [email protected]
Allergologie select
Food-induced anaphylaxis and cofactors – data from the anaphylaxis registry
M. Worm, K. Scherer, A. Köhli-Wiesner et al.
Volume 1 (2017) p. 21 - 27
Abstract
Allergologie select, Volume 1, No. 1/2017 (21-27)
Food-induced anaphylaxis and cofactors – data from the anaphylaxis registry
M. Worm1, K. Scherer2, A. Köhli-Wiesner3, F. Ruëff4, V. Mahler5, L. Lange6, R. Treudler7, E. Rietschel8, Z. Szepfalusi9, R. Lang10, U. Rabe11, T. Reese12, N. Schwerk13, K. Beyer14 and S. Hompes1
1Klinik für Dermatologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2Abteilung Allergologie, Klinik für Dermatologie, Universitätsspital Basel, Schweiz, 3Allergologie, Universitätskinderkliniken Zürich, Schweiz 4Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, 5Hautklinik Universitätsklinikum Erlangen, 6Abteilung für Pädiatrie, St.-Marien-Hospital Bonn, 7Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universität Leipzig, 8Klinik und Poliklinik für Kinderheilkunde, Uni-Klinik Köln, 9Klinik für Kinder und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 10Klinik für Dermatologie, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Österreich, 11Fachklinik für Pneumologie, Johanniter-Krankenhaus, Treuenbrietzen, 12Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Mathias-Spital Rheine, 13Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Medizinische Hochschule Hannover, 14Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Food allergens are frequent causes of anaphylaxis. In particular in children and adults they are frequent elicitors of severe allergic reactions, whereas in adults food allergens range among venom and drugs. Since 2006 severe allergic reactions from Germany, Austria and Switzerland are collected in the anaphylaxis registry. Currently 78 hospitals and private practises are connected. From July 2006 until February 2009 1,156 severe allergic reactions were registered. Among children and adolescents (n = 187, age range from 3 months to 17 years) food allergens were with 58% the most frequent elicitors. In the adult group (n = 968, 18 – 85 years) food allergens were on the third position (16.3%) following venom and drugs. In children legumes (31%) and in particular peanuts were frequently responsible food allergens, followed by tree nuts (25%) where hazelnut was the most frequent elicitor. In adults fruits (13.4%) induced most often severe food dependent anaphylaxis, but also animal products (12.2%); among these most frequently crustaceans and mussels. Cofactors were often suspected in food dependent anaphylaxis, namely in 39% of the adult group and in 14% of the children and adolescence group. In adults drugs (22%) and physical activity (10%) were reported as the most frequent cofactors, in children physical activity was suspected in 8.7% and drugs in 2.6%. Concomitant diseases like atopic dermatitis, allergic asthma or allergic rhinoconjunctivitis were reported in 78% of children and adolescents and in 67% of the adults. In conclusion food-induced anaphylaxis, their cofactors and concomitant diseases in affected patients are age-dependent. The data offers to identify risk factors of anaphylaxis.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Margitta Worm
Allergie-Centrum Charité
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
D–10117 Berlin
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