Nephropathologisches Forum
Typische Histologien – eine Reise nach Mittelamerika
K. Amann, M. Büttner-Herold, J. Lutz und J. Weinmann-Menke
Price
42.00 $
Jahrgang 44 p. 267 - 273
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 44, Nr. 6/2015, S. 267–273
Typische Histologien – eine Reise nach Mittelamerika
K. Amann1, M. Büttner-Herold1, J. Lutz2 und J. Weinmann-Menke2
1Abteilung Nephropathologie, Pathologisches Institut, Universitätsklinikum Erlangen, 2Sektion Nephrologie, Medizinische Klinik, Universitätsklinikum Mainz
Correspondence to:
Prof. Dr. med. Kerstin Amann
Leiterin der Abt. Nephropathologie
Universitätsklinikum Erlangen
Krankenhausstraße 8-10
D–91054 Erlangen
Email: [email protected]
Herausforderungen der Tx-Nachsorge
Interdiziplinäre Zusammenarbeit nach Nierentransplantation (NTX)
M. Koch und J. Weinmann-Menke
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2020) p. 419 - 425
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 49, Nr. 9/2020, S. 419-425
Interdiziplinäre Zusammenarbeit nach Nierentransplantation (NTX)
M. Koch1 und J. Weinmann-Menke2
1Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, 21. Medizinische Klinik, Schwerpunkt Nephrologie und Nierentransplantation, Universitätsmedizin Mainz
Die Diagnose, das Management und vor allem die Prävention chirurgischer und internistisch-nephrologischer Komplikationen ist ein wichtiger Baustein für das langfristige Patienten- und Transplantatüberleben nach Nierentransplantation. Daher sind die interdisziplinäre Zusammenarbeit, regelmäßige gemeinsame Visiten von Transplantationschirurgen und Nephrologen wichtig für eine optimale Versorgung frisch nierentransplantierter Patienten. Gemeinsam lassen sich sowohl internistisch-nephrologische, immunologische als auch chirurgische Komplikationen bzw. deren Abhängigkeit voneinander besser erkennen, verstehen und adäquat behandeln. Bei 3.191 NTX/Jahr (2019) in Deutschland könnte man meinen, dass die Nierentransplantation heute ein Routineeingriff ist. Vielmehr stellt aber das zunehmende Spender- und Empfängeralter mit zunehmenden Co-Morbiditäten der Empfänger und immer länger werdenden Dialysezeiten sowie eine wachsende Zahl an immunisierten und re-transplantierten Patienten sowohl Nephrologen als auch Transplantationschirurgen vor zunehmende Herausforderungen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Martina Koch
Leiterin des Bereichs Viszerale Organtransplantationen,
Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie
Universitätsmedizin Mainz
Langenbeckstraße 1
55131 Mainz
und
Prof. Dr. med. Julia Weinmann-Menke
1. Medizinische Klinik und Poliklinik
Universitätsmedizin Mainz
Langenbeckstraße 1
55131 Mainz
Email: [email protected] und julia.weinmann-menke@unimedizin‐mainz.de
Übersicht
Lupus Nephritis: Neue Perspektiven mit Belimumab für den Behandlungsalltag
S.C. Boedecker-Lips und J. Weinmann-Menke
Price
42.00 $
Jahrgang 51 (2022) p. 79 - 85
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 3/2022, S. 79-85
Lupus Nephritis: Neue Perspektiven mit Belimumab für den Behandlungsalltag
S.C. Boedecker-Lips und J. Weinmann-Menke
I. Medizinische Klinik und Poliklinik, Schwerpunkt Nephrologie und Nierentransplantation, Universitätsmedizin Mainz, Mainz
Belimumab, ein monoklonaler Antikörper gegen BAFF, ist seit ca. 10 Jahren ein wichtiger Bestandteil in der Behandlung des systemischen Lupus erythematodes. Seit Mai 2021 wurde Belimumab nun auch als additive Therapie der aktiver Lupus Nephritis (LN) (Klasse III – V), basierend auf den Daten der BLISS-LN-Studie, zugelassen. Eine post hoc-Analyse der BLISS-LN konnte aufzeigen, dass Patienten mit einer LN Klasse V, einer nephrotischen Proteinurie und einer immunsuppressiven Standarttherapie mit Cylophosphamid/Azathioprin bezogen auf die Endpunkte der BLISS-LN nicht profitierten. Anderseits konnte dargestellt werden, dass Belimumab zu einer langfristigen Verbesserung der Abnahme der eGFR und einer Reduktion von renalen Ereignissen in allen Studiensubgruppen führt. Das renale Endpunkte in LN-Studien nur unzureichend erreicht werden konnten, ist auch aus anderen Studien, teilweise auch mit negativem Ausgang, bei z. T. vielversprechenden Therapieansätzen bekannt. Dies wirft die Frage auf, inwieweit in Bezug auf die LN neue Studienendpunkte diskutiert werden sollten, um die Behandlung dieser meist sehr jungen Patienten, mit Blick auf das renale Langzeitüberleben, in Zukunft zu optimieren.Correspondence to:
Prof. Dr. Julia Weinmann-Menke
Universitätsmedizin Mainz
Langenbeckstraße 1
55130 Mainz
Email: [email protected]
Lupusnephritis im Wandel
Editorial
J. Weinmann-Menke
Jahrgang 52 (2023) p. 387 - 387
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 10/2023, S. 387
Editorial
J. Weinmann-Menke
Update Glomerulonephritis – Teil 1: ANCA-GN, Lupusnephritis und C3G
Pathogenese der Lupusnephritis
V. Tomalla und J. Weinmann-Menke
Price
42.00 $
Jahrgang 53 (2024) p. 376 - 383
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 53, Nr. 8/2024, S. 376-383
Pathogenese der Lupusnephritis
V. Tomalla und J. Weinmann-Menke
I. Medizinische Klinik und Poliklinik, Universitätsmedizin Mainz, Mainz
Der Pathomechanismus der Lupusnephritis ist komplex und noch nicht in Gänze erforscht. Bekannt ist, dass nahezu alle Bestandteile des angeborenen und adaptiven Immunsystems an der Entstehung beteiligt sind. Zentraler Mechanismus der Pathogenese der Lupusnephritis ist der Verlust der Immuntoleranz gegenüber körpereigenen vorrangig nukleären Molekülen (z. B. Doppelstrang-DNA oder Chromatin). Aufgrund genetischer Polymorphismen und weiterer Risikofaktoren (z. B. weibliches Geschlecht, UV-Strahlung) kommt es zu einer verminderten bzw. fehlerhaften Beseitigung apoptotischen Materials (Clearance) mit Aktivierung des Immunsystems (z. B. durch Nukleinsäure-Sensoren). Dies führt zur pathologischen Antigenpräsentation körpereigener Moleküle, wobei hyperaktive B-Zellen (z. B. durch den B cell activating factor BAFF aktiviert) Autoantikörper (z. B. Anti-dsDNA-Antikörper) bilden. Aus Antikörpern, Komplement und Fibrin entstehen Immunkomplexe, die sich in der Niere ablagern. Dies wiederum aktiviert das Immunsystem und führt zur pathologischen Entzündung und Schädigung der Niere, die ohne adäquate Therapie in der terminalen Niereninsuffizienz endetCorrespondence to:
Dr. med. Vanessa Tomalla
Assistenzärztin der Universitätsmedizin Mainz
I. Medizinische Klinik und Poliklinik
Langenbeckstraße 1
55131 Mainz
Email: [email protected]
Niere und Schwangerschaft
Schwangerschaft bei Autoimmunerkrankungen
V. Tomalla, S. Boedecker-Lips und J. Weinmann-Menke
Price
42.00 $
Jahrgang 53 (2024) p. 565 - 573
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 53, Nr. 12/2024, S. 565-573
Schwangerschaft bei Autoimmunerkrankungen
V. Tomalla, S. Boedecker-Lips und J. Weinmann-Menke
Universitätsmedizin Mainz, I. Medizinische Klinik und Poliklinik, Mainz
Die zunehmende Häufigkeit von Schwangerschaften bei Frauen mit chronischen Autoimmunerkrankungen ist mit besonderen Herausforderungen verbunden, da solche Erkrankungen das Risiko für mütterliche, fetale und geburtshilfliche Komplikationen erhöhen können. In den letzten 25 Jahren hat sich jedoch das Management dieser Schwangerschaften deutlich verbessert. Der Verlauf der Schwangerschaft ist individuell unterschiedlich: Manche Autoimmunerkrankungen bessern sich während der Schwangerschaft, andere verschlechtern sich. Besonders wichtig ist eine stabile Krankheitsaktivität vor der Empfängnis. Eine umfassende Beratung und ein gezieltes Management der Medikation sind entscheidend, um eine erfolgreiche und komplikationsarme Schwangerschaft zu gewährleisten. Die spezialisierte Betreuung der Schwangeren und die interdisziplinäre Zusammenarbeit sind unerlässlich, um das Wohl von Mutter und Kind zu sichern.Correspondence to:
Dr. med. Vanessa Tomalla
Universitätsmedizin Mainz
I. Medizinische Klinik und Poliklinik
Langenbeckstraße 1
55131 Mainz
Email: [email protected]
Nephrologie in Zeiten des Klimawandels
Klimawandel und Niere: ein Blick auf das Spektrum der Nierenerkrankungen
A. Kommer, J. Weinmann-Menke und S.C. Boedecker-Lips
Price
42.00 $
Jahrgang 55 (2026) p. 3 - 8
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 55, Nr. 1/2026, S. 3-8
Klimawandel und Niere: ein Blick auf das Spektrum der Nierenerkrankungen
A. Kommer, J. Weinmann-Menke und S.C. Boedecker-Lips
I. Medizinische Klinik und Poliklinik Nephrologie, Rheumatologie und Nierentransplantation Universitätsmedizin Mainz, Mainz
Der Klimawandel und seine Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit rücken immer mehr in den Fokus der medizinischen Forschung. Auch die Niere als zentrales Organ für Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt ist von den Veränderungen betroffen. Steigende Durchschnittstemperaturen und häufigere Extremwetterereignisse haben erhebliche Auswirkungen auf die Nierengesundheit. Dies gilt sowohl für akute als auch chronische Nierenkrankheiten. Zuvor seltene Erkrankungen wie akute Nierenschädigungen im Rahmen eines Hitzschlags oder die chronische Hitzestress-Nephropathie sind weltweit auf dem Vormarsch. Aber auch Harnsteine und Harnwegsinfektionen treten mit Zunahme der Umgebungstemperaturen häufiger auf. Zusätzlich kommt es zu Veränderungen in der Ausbreitung bekannter Infektionserkrankung und wetterbedingter Umweltkatastrophen. Das Spektrum der Nierenerkrankung wird sich dementsprechend verändern. Dieser Artikel soll einen Überblick über die Mechanismen, Epidemiologie sowie klinischen Implikationen von hitzebedingten Nierenkrankheiten geben.Correspondence to:
Dr. med. Andreas Kommer
I. Medizinische Klinik und Poliklinik
Nephrologie, Rheumatologie und Nierentransplantation
Universitätsmedizin Mainz
Langenbeckstraße 1
55131 Mainz
Email: [email protected]
Prävention und Früherkennung in der Nephrologie, Teil 1
Früherkennung der Chronischen Nierenkrankheiten
J. Galle und J. Weinmann-Menke
Price
42.00 $
Jahrgang 55 (2026) p. 211 - 218
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 55, Nr. 5/2026, S. 211-218
Früherkennung der Chronischen Nierenkrankheiten
J. Galle1 und J. Weinmann-Menke2
1Klinikum Lüdenscheid, 2Universitätsmedizin Heidelberg
Chronische Nierenkrankheiten (chronic kidney disease; CKD) sind weltweit und somit auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Die Publikation der „Global Burden of Disease CKD Collaborators“ vom November 2025 listet CKD auf Platz neun der globalen Ursachen für Versterben, und prognostiziert, dass bis zum Jahre 2040 diese Position auf Platz vier oder fünf aufrückt. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und unterscheiden sich weltweit. Klimaveränderungen spielen ebenso eine Rolle wie metabolische Erkrankungen infolge Lifestyle-Entwicklungen oder genetische Disposition, als auch unterschiedliche ökonomische Grundlagen und eine älter werdende Gesellschaft. Für das Jahr 2023 wird geschätzt, dass weltweit 9,1%, entsprechend 778 Millionen Menschen an einer CKD leiden. Die Implikationen für die Individuen sowie für unser Gesundheitssystem sind selbst-evident, da CKD die Lebensqualität ebenso wie die Lebenserwartung negativ beeinflusst, und die Behandlung im fortgeschrittenen Stadium mit Nierenersatztherapie teuer ist. Zwanglos lässt sich daraus auch die zunehmende Bedeutung der Früherkennung der CKD ableiten. Klar ist auch, dass die Früherkennung der CKD nicht alleine auf fachärztlicher Ebene geleistet werden kann, sondern dass vielmehr die hausärztliche Versorgung hier eine Schlüsselrolle einnimmt. Das bedeutet weiterhin, dass die Schnittstelle zwischen hausärztlicher und fachärztlicher Versorgung in den Fokus rückt. Auf diesem Gebiet hat sich unter anderem mit der Publikation der DEGAM-Leitlinie: „Nicht nierenersatztherapiepflichtige chronische Nierenkrankheit in der Hausarztpraxis“ einiges getan. In dieser Übersicht soll das Hauptaugenmerk auf die klinische Relevanz der Früherkennung der CKD sowie auf die dafür notwendigen technischen und politischen Schritte gerichtet werden.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Jan Galle
Direktor der Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren
Klinikum Lüdenscheid
Paulmannshöher Strasse 14
58515 Lüdenscheid
Email: [email protected]