Übersichten
Antioxidantien: Zeit zum Einsatz?
J. Galle und S. Seibold
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 317 - 322
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 33, Nr. 6/2004, S. 317–322
Antioxidantien: Zeit zum Einsatz?
J. Galle und S. Seibold
Schwerpunkt Nephrologie, Medizinische Klinik, Universitätsklinikum Würzburg
Oxidativer Stress und Entzündung sind klar als Risikofaktoren für Arteriosklerose und kardiovaskuläre Erkrankungen identifiziert worden. Es erstaunt daher nicht, dass bereits mehr oder weniger annehmbare Empfehlungen veröffentlicht worden sind, wie die Arteriosklerose durch antioxidative Strategien verhindert werden könnte, einschließlich z. B. dem Genuss von täglich 2 Gläsern Rotwein, der antioxidative Tannine enthält, oder der täglichen Verabreichung von Vitamin E. Aber gibt es zur Zeit Beweise für die Wirksamkeit einer antioxidativen Behandlung? Gibt es bestätigte Empfehlungen insbesondere für urämische Patienten, die ein hohes Risiko hinsichtlich der Entwicklung von Arteriosklerose und kardiovaskulären Erkrankungen tragen? Dies sind die Fragen, die in dieser kurzen Übersicht angesprochen werden sollen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. J. Galle
Schwerpunkt Nephrologie
Medizinische Klinik
Universitätsklinikum Würzburg
Josef-Schneider Straße 2
D-97080 Würzburg
Email: [email protected]
Extended Abstract
Pulmonale Mycobacterium-avium-Infektion bei chronischer exogen-allergischer Alveolitis
U. Greinert, M. Ernst, J. Galle, E. Richter und P. Zabel
Price
42.00 $
Jahrgang 26 p. 332 - 333
Abstract
Allergologie, Jahrgang 26, Nr. 8/2003, S. 332–333
Pulmonale Mycobacterium-avium-Infektion bei chronischer exogen-allergischer Alveolitis
U. Greinert, M. Ernst, J. Galle, E. Richter und P. Zabel
Correspondence to:
Dr. med. U. Greinert
Forschungszentrum Borstel
Parkallee 35
D-23845 Borstel
Übersicht
Indikationen zur Durchführung einer intermittierenden Peritonealdialyse
M. Koch, H. Birk, J. Galle, V. Schwenger, C. Wanner, R. Wanninger und S. Weiner
Price
42.00 $
Jahrgang 41 p. 69 - 71
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 41, Nr. 2/2012, S. 69–71
Indikationen zur Durchführung einer intermittierenden Peritonealdialyse
M. Koch1, H. Birk2, J. Galle3, V. Schwenger4, C. Wanner5, R. Wanninger6 und S. Weiner7
1Nephrologisches Zentrum Mettmann, 2Nephrologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, 3Nephrologie, Klinikum Lüdenscheid, 4Nephrologie, Universitätsklinikum Heidelberg, 5Nephrologie, Universitätsklinikum Würzburg, 6Nephrologie, Klinikum Braunschweig, 7Nephrologie, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Trier
Die intermittierende Peritonealdialyse (IPD) im Dialysezentrum ist für multimorbide Patienten im hohen Alter, mit fehlenden Gefäßzugangsmöglichkeiten, Herzinsuffizienz, Aszites und beim akuten Dialysestart eine mögliche, meist vorübergehende Behandlungsform. Dabei wird der Patient 3- bis 4-mal pro Woche mit einer Mindestbehandlungsdauer von 8 Stunden und einem Behandlungsvolumen von 15 bis zu 25 l/ Behandlung dialysiert. Bei technischem Versagen müssen erneut alternative Behandlungsformen überprüft werden.Correspondence to:
Prof. Dr. med. M. Koch
Nephrologisches Zentrum Mettmann
Gartenstraße 8
D-40822 Mettmann
Email: [email protected]
COVID-19 und Niere
Nierenersatztherapie in Zeiten von SARS-CoV-2 in Deutschland
J. Galle
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2020) p. 428 - 436
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 49, Nr. 10/2020, S. 428-436
Nierenersatztherapie in Zeiten von SARS-CoV-2 in Deutschland
J. Galle1#2
1Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren, Klinikum Lüdenscheid, Lüdenscheid, 2Präsident Deutsche Gesellschaft für Nephrologie
Die SARS-CoV-2-Pandemie hat im Jahr 2020 in Deutschland auch die Versorgung von Patienten mit Nierenerkrankungen vor ganz besondere Herausforderungen gestellt. Zum einen bezieht sich dies auf Patienten, bei denen bereits eine mehr oder weniger weit fortgeschrittene Nierenerkrankung diagnostiziert war. Zum anderen bezieht es sich aber auch auf Patienten, die bis dahin noch nicht als nierenkrank diagnostiziert waren und die nun an SARS-CoV-2 mehr oder weniger schwer erkrankten. Diese kurze Übersicht hat sich zum Ziel gesetzt, in einem ersten Teil die gesundheitspolitischen Maßnahmen darzustellen, die für Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen in den ersten Monaten der SARS-CoV-2-Pandemie ergriffen wurden. In einem zweiten Teil soll die medizinische Relevanz einer SARS-CoV-2-Erkrankung, soweit es Stand Mitte 2020 erkennbar ist, für sowohl Nierenkranke als auch initial Nierengesunde betrachtet werden. Es soll an dieser Stelle aber auch betont werden, dass diese Bestandsaufnahme eine Ad-hoc-Betrachtung ist, und dass der Wissensfluss und die Wissenszunahme zu dieser Thematik sich derzeit in einem exponentiellen Wachstum befindet.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Jan Galle
Direktor der Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren
Klinikum Lüdenscheid
Paulmannshöher Straße 14
58515 Lüdenscheid
Email: [email protected]
Original
Die aktuelle Mindestmengenregelung verbessert die Qualität nach Nierentransplantation nicht – Eine Analyse auf Basis der Qualitätssicherungsdaten 2015 – 2018
B.K. Krämer, B. Krüger, K. Schwenke, P. Schnülle, C. Hugo, J. Galle, J. Floege und B. Banas
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2020) p. 452 - 460
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 49, Nr. 10/2020, S. 452-460
Die aktuelle Mindestmengenregelung verbessert die Qualität nach Nierentransplantation nicht – Eine Analyse auf Basis der Qualitätssicherungsdaten 2015 – 2018
B.K. Krämer1*, B. Krüger1*, K. Schwenke2, P. Schnülle1#3, C. Hugo4, J. Galle5#6, J. Floege7** und B. Banas8#9**
1V. Medizinische Klinik (Nephrologie, Hypertensiologie, Endokrinologie, Diabetologie, Rheumatologie) & Transplantationszentrum Mannheim, 2Abteilung für Gefäßchirurgie & Transplantationszentrum Mannheim, Universitätsmedizin Mannheim, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Mannheim, 3Nephrologische Praxis Weinheim, 4Nephrologie & Transplantationszentrum Dresden, Universitätsklinikum Dresden, 5Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren, Klinikum Lüdenscheid, 6Deutsche Gesellschaft für Nephrologie DGfN (für den Vorstand), 7Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten & Transplantationszentrum, Universitätsklinikum Aachen, RWTH Aachen, 8Abteilung für Nephrologie & Universitäres Transplantationszentrum Regenburg, Universitätsklinikum Regensburg, Universität Regensburg, 9Deutsche Akademie für Transplantationsmedizin, München
Hintergrund: Krankenhausbehandlungsvolumina werden seit Jahrzehnten als mögliche Prädiktoren der Operationssterblichkeit und der Ergebnisqualität diskutiert. Mindestmengenregelungen sollen eine Patientengefährdung reduzieren. In Deutschland sind Mindestmengen für Nierentransplantationen in Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses seit mehr als 15 Jahren festgelegt, jedoch ohne ausreichende, wissenschaftliche Begründung. Der Effekt der Zentrumsgröße bei der soliden Organtransplantation ist bislang unklar und organtypabhängig. Wir haben den Effekt der Zentrumsgröße/Mindestmenge auf das Patientenüberleben nach 1, 2 und 3 Jahren und die Nierenfunktion nach Nierentransplantation in einer aktuellen, deutschlandweiten Analyse untersucht.
Methodik: Die Tätigkeitsberichte nach § 11 Abs. 5 TPG im Rahmen der externen vergleichenden Qualitätssicherung der Jahre 2015 – 2018 für die Nierentransplantation wurden analysiert und zwar das 1-, 2- und 3-Jahres Überleben jeweils bei bekanntem Status und unbekanntem Status („Worst-Case-Szenario“) nach Nierentransplantation und die gute Qualität der Transplantatfunktion nach postmortaler Spende bei Entlassung, sowie 1, 2 und 3 Jahre nach Transplantation.
Ergebnisse: Das 1-, 2- und 3-Jahres Patientenüberleben jeweils bei bekanntem Status und unbekanntem Status („Worst-Case-Szenario“) nach Nierentransplantation korrelierte nicht mit der Zahl der jährlich durchgeführten Nierentransplantationen. Ebenfalls fand sich kein Effekt der Zentrumsgröße auf die Qualität der Transplantatfunktion nach postmortaler Spende bei Entlassung, sowie 1, 2 und 3 Jahre nach Transplantation.
Schlussfolgerungen: Die Zentrumsgröße hatte in einer aktuellen, deutschlandweiten Analyse von Qualitätssicherungsdaten keinen Einfluss auf das kurz- und mittelfristige Patientenüberleben und auf die Qualität der Transplantatfunktion nach Nierentransplantation. Somit besteht nicht nur keine Grundlage an der aktuellen Mindestmengenregelung für die Nierentransplantation festzuhalten, sondern diese kann über Fehlanreize die Risiken für Patienten sogar erhöhen.
*gleicher Beitrag als Erstautor, **gleicher Beitrag als LetztautorCorrespondence to:
Univ.-Prof. Dr. med. Bernhard K. Krämer
V. Medizinische Klinik (Nephrologie, Hypertensiologie, Endokrinologie, Diabetologie, Rheumatologie) &
Transplantationszentrum Mannheim
Universitätsmedizin Mannheim
Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg
Theodor-Kutzer-Ufer 1-3
68167 Mannheim
Prävention und Früherkennung in der Nephrologie, Teil 1
Früherkennung der Chronischen Nierenkrankheiten
J. Galle und J. Weinmann-Menke
Price
42.00 $
Jahrgang 55 (2026) p. 211 - 218
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 55, Nr. 5/2026, S. 211-218
Früherkennung der Chronischen Nierenkrankheiten
J. Galle1 und J. Weinmann-Menke2
1Klinikum Lüdenscheid, 2Universitätsmedizin Heidelberg
Chronische Nierenkrankheiten (chronic kidney disease; CKD) sind weltweit und somit auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Die Publikation der „Global Burden of Disease CKD Collaborators“ vom November 2025 listet CKD auf Platz neun der globalen Ursachen für Versterben, und prognostiziert, dass bis zum Jahre 2040 diese Position auf Platz vier oder fünf aufrückt. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und unterscheiden sich weltweit. Klimaveränderungen spielen ebenso eine Rolle wie metabolische Erkrankungen infolge Lifestyle-Entwicklungen oder genetische Disposition, als auch unterschiedliche ökonomische Grundlagen und eine älter werdende Gesellschaft. Für das Jahr 2023 wird geschätzt, dass weltweit 9,1%, entsprechend 778 Millionen Menschen an einer CKD leiden. Die Implikationen für die Individuen sowie für unser Gesundheitssystem sind selbst-evident, da CKD die Lebensqualität ebenso wie die Lebenserwartung negativ beeinflusst, und die Behandlung im fortgeschrittenen Stadium mit Nierenersatztherapie teuer ist. Zwanglos lässt sich daraus auch die zunehmende Bedeutung der Früherkennung der CKD ableiten. Klar ist auch, dass die Früherkennung der CKD nicht alleine auf fachärztlicher Ebene geleistet werden kann, sondern dass vielmehr die hausärztliche Versorgung hier eine Schlüsselrolle einnimmt. Das bedeutet weiterhin, dass die Schnittstelle zwischen hausärztlicher und fachärztlicher Versorgung in den Fokus rückt. Auf diesem Gebiet hat sich unter anderem mit der Publikation der DEGAM-Leitlinie: „Nicht nierenersatztherapiepflichtige chronische Nierenkrankheit in der Hausarztpraxis“ einiges getan. In dieser Übersicht soll das Hauptaugenmerk auf die klinische Relevanz der Früherkennung der CKD sowie auf die dafür notwendigen technischen und politischen Schritte gerichtet werden.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Jan Galle
Direktor der Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren
Klinikum Lüdenscheid
Paulmannshöher Strasse 14
58515 Lüdenscheid
Email: [email protected]