Originalarbeit
Protein- und DNS-basierte Methoden als komplementäre Methoden zum Nachweis von Fischallergenen in Nahrungsmitteln
A. Kuehn, C. Hilger, T. Graf und F. Hentges
Price
42.00 $
Jahrgang 35 p. 343 - 350
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 7/2012, S. 343–350
Protein- und DNS-basierte Methoden als komplementäre Methoden zum Nachweis von Fischallergenen in Nahrungsmitteln
A. Kuehn1, C. Hilger1, T. Graf1 und F. Hentges1,2
1Laboratory of Immunogenetics and Allergology, CRP-Santé, Luxembourg, 2Unité d’Immunologie-Allergologie, Centre Hospitalier de Luxembourg, Luxembourg
Einleitung: Fisch ist eines der wichtigsten, allergieauslösenden Nahrungsmittel weltweit. Parvalbumin ist das Hauptallergen im Fischmuskel. In dieser Studie wurde eine Protein- und DNS-basierte Methode für den sensitiven Nachweis und die Idenfizierung von acht häufig konsumierten Fischen in Lebensmitteln entwickelt und deren Anwendbarkeit verglichen. Methodik: Fisch-Parvalbumine wurden aufgereinigt. Polyklonale, Anti-Parvalbumin Antikörper wurden in Kaninchen und Mäusen hergestellt. Proteinextrakte von Lebensmittelproben wurden im quantitativen ELISA analysiert. Parvalbumingene wurden kloniert und sequenziert. Parvalbumingen-spezifische PCR-Primer wurden abgeleitet. Aus Lebensmitteln isolierte DNS wurde mittels spezifischer PCR analysiert. Ergebnisse: Im frischen Fisch wurden mittels ELISA steigende Parvalbumingehalte in Thunfisch < Makrele < Kabeljau < Lachs/Forelle < Rotbarsch < Karpfen < Hering quantifiziert. In zubereitetem Fisch war der Parvalbumingehalt bis zu 67% geringer als in frischem Fisch. Die Nachweisgrenze des ELISA lag für frischen Fisch bei 1 bis 15 ppm und für zubereiteten Fisch bei 30 bis 170 ppm. Die spezifischen PCRs identifizierten die acht Zielfische unter Verwendung von 0,2 bis 10 ng Fisch-DNS. Die Nachweisgrenze der PCR lag für frischen Fisch bei 3 ppm und bei zubereitetem Fisch bei 30 bis > 150 ppm. Schlussfolgerung: Die Protein- und DNS-basierten Tests sind ausreichend sensitiv, um den fischallergischen Verbraucher zu schützen. Der ELISA ermöglicht eine Allergenquantifizierung, die PCR hingegen eine gleichzeitige Identifikation des Fisches. Die Nachweisgrenzen beider Methoden schwanken, so dass bei Anwendung eine sorgfältige Validierung bezüglich des zu testenden Fisches bzw. des zu testenden Fischproduktes erforderlich ist.Correspondence to:
Annette Kuehn, PhD
Laboratory of Immunogenetics and Allergology
CRP-Santé
84, Val Fleuri
L-1526 Luxembourg
Email: [email protected]
Milben und andere Innenraumallergene
Hund, Katze und Co – Haustiere als Allergenquellen in Innenräumen
C. Hilger und E. Zahradnik
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 83 - 90
Abstract
Allergologie, Jahrgang 38, Nr. 2/2015, S. 83–90
Hund, Katze und Co – Haustiere als Allergenquellen in Innenräumen
C. Hilger1 und E. Zahradnik2
1Laboratoire d’Immunogénétique et d’Allergologie, Centre de Recherche Public de la Santé (CRP-Santé) 84 Val Fleuri, Luxemburg, 2Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA), Bochum
Säugetiere, die als Haustiere gehalten werden, sind wichtige Innenraumallergenquellen. Hunde und Katzen sind die beliebtesten Haustiere, gefolgt von Kaninchen, Meerschweinchen und Hamstern. Mehrere Moleküle stehen bereits für die komponentenaufgelöste Diagnostik von Katzen- und Hundeallergie zur Verfügung. Allergene von kleinen Säugetieren sind weniger gut charakterisiert. Viele Tierallergene gehören zur Proteinfamilie der Lipokaline oder Serumalbumine. Die Exposition gegenüber Katzenund Hundeallergenen wurde in zahlreichen Studien untersucht und es wurde gezeigt, dass Allergene leicht vom häuslichen Umfeld in diverse öffentliche Bereiche übertragen werden. Die ubiquitäre Verbreitung der tierischen Allergene kann einen Risikofaktor für Asthmatiker oder sensibilisierte Patienten darstellen. Die Allergenkonzentrationen in einem bestimmten Umfeld zeigen eine hohe Variabilität und sind von mehreren Umweltfaktoren abhängig. Die Verwendung von verschiedenen, nicht standardisierten Verfahren für Staubsammlung und Allergenanalyse beeinflusst die Ergebnisse der Expositionsmessungen und erschwert die Vergleichbarkeit von Studien. Nach wie vor gibt es nur wenige Informationen über Konzentrationen, die mit einem erhöhten Sensibilisierungs- bzw. Erkrankungsrisiko assoziiert sind.Correspondence to:
Dr. rer. nat. C. Hilger
Laboratoire d’Immunogénétique et d’Allergologie
Centre de Recherche Public de la Santé
84 Val Fleuri
L-1526 Luxembourg
Email: [email protected]
Milben und andere Innenraumallergene
Schädlinge und andere „unerwünschte Untermieter“ in Innenräumen – wie relevant sind sie als Allergenquellen?
M. Raulf, I. Sander, C. Hilger, T. Brüning, und E. Zahradnik
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 91 - 102
Abstract
Allergologie, Jahrgang 38, Nr. 2/2015, S. 91–102
Schädlinge und andere „unerwünschte Untermieter“ in Innenräumen – wie relevant sind sie als Allergenquellen?
M. Raulf1, I. Sander1, C. Hilger2, T. Brüning1, und E. Zahradnik1
1Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA), Bochum, 2Laboratoire d’Immunogénétique et d’Allergologie, Centre de Recherche Public de la Santé (CRP-Santé), Luxemburg
Der häusliche Bereich enthält zahlreiche potenzielle Allergenquellen, die Sensibilisierungen und allergische Symptome hervorrufen können. Milben, Hunde und Katzen gehören zu den häufigen und gut charakterisierten, aber auch andere, eher seltenere Allergenquellen in Innenräumen sollten bei unklaren Beschwerden als Ursachen in Betracht gezogen werden. So findet man in Innenräumen sowie an einigen Arbeitsplätzen und im direkten Kontakt zum menschlichen und zum Teil auch tierischen Bewohner sowohl Material- als auch Gesundheitsschädlinge. Diese stellen nicht nur durch die Übertragung von Krankheitserregern oder Parasiten eine Gefahr für den Menschen bzw. andere Säugetiere dar, sondern können auch eine Allergenquelle sein. Über letzteres ist allerdings bislang weniger bekannt. Ausgewählte „unerwünschte Untermieter“ im häuslichen Umfeld, wie zum Beispiel Silberfischchen, Fliegen, Schaben sowie einige Gesundheits- und Vorratsschädlinge, werden als Allergenquellen unter Angabe der Sensibilisierungsprävalenz sowie identifizierter Einzelallergene vorgestellt.Correspondence to:
Prof. Dr. rer. nat. Monika Raulf
Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der
Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA)
Kompetenz-Zentrum Allergologie/Immunologie
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
D–44789 Bochum
Email: [email protected]
Übersicht
Fischallergie und Fischallergene: Fortschritte der komponentenbasierten Diagnose
A. Kuehn, C. Hilger und M. Ollert
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 116 - 124
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 3/2016, S. 116–124
Fischallergie und Fischallergene: Fortschritte der komponentenbasierten Diagnose
A. Kuehn1, C. Hilger1 und M. Ollert1,2
1Department of Infection and Immunity, Luxembourg Institute of Health, Luxembourg, 2Department of Dermatology and Allergy Center, Odense Research Center for Anaphylaxis, University of Southern Denmark, Odense, Denmark
Fisch ist einer der Hauptauslöser von Lebensmittelallergien. Lange Zeit wurde das klinische Bild der Fischallergie auf die folgenden beiden Annahmen reduziert: Zum einen besteht eine hohe Rate an allergischen Kreuzreaktionen zwischen Fischarten und Patienten müssen jegliche Spezies meiden. Zum anderen treten klinisch relevante Reaktionen vorwiegend bei den Patienten auf, die spezifische IgE-Antikörper gegen das Hauptallergen des Fisches, nämlich Parvalbumin, haben. Dieser Kenntnisstand wurde aufgrund von Ergebnissen rezenter Studien wie folgt weiterentwickelt. 1. Mono- und Oligosensibilisierungen – allergische Reaktionen auf einzelne oder mehrere spezifische Fische – betreffen nicht nur Einzelfälle, sondern sind Merkmale einer wesentlichen Untergruppe von Fischallergikern. 2. Kürzlich identifizierte Fischallergene – Enolasen, Aldolasen und Fischgelatine – sind von klinischer Bedeutung, da anscheinend die Mehrzahl der Patienten IgE-Antikörper gegen diese Proteine bildet. Dieser Übersichtsartikel fasst die Charakteristiken der Fischallergie sowie der relevanten Fischallergene zusammen. Eine Weiterentwicklung der IgEbasierten Diagnose mittels einer definierten Auswahl von allergenen Fischproteinen steht im Fokus der Diskussion.Correspondence to:
Annette Kuehn, PhD
Department of Infection and Immunity
House of BioHealth Building
Luxembourg Institute of Health 29
rue Henri Koch
L–4354 Esch-sur-Alzette, Luxemburg
Email: [email protected]
Allergien durch Tiere
Vorwort
A. Kuehn und C. Hilger
Jahrgang 39 p. 233 - 234
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 6/2016, S. 233-234
Vorwort
A. Kuehn und C. Hilger
Allergien durch Tiere
Allergien auf Haustiere und neue Allergien durch ungewöhnliche Haustiere
M. Curin und C. Hilger
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 247 - 255
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 6/2016, S. 247-255
Allergien auf Haustiere und neue Allergien durch ungewöhnliche Haustiere
M. Curin1 und C. Hilger2
1Abteilung für Immunpathologie, Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung, Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie, Medizinische Universität Wien, Österreich, 2Department of Infection and Immunity, Luxembourg Institute of Health, Esch-sur-Alzette, Luxembourg
Tierhautschuppen sind eine wichtige Quelle für respiratorische Allergene. Eine Sensibilisierung auf Katzen- und/oder Hundeallergene in der Kindheit stellt einen Risikofaktor für die Entwicklung von Asthma und Rhinitis im späteren Leben dar. Die Identifizierung und Charakterisierung der allergenen Komponenten ist entscheidend für die Verbesserung der Diagnose und Therapie von Patienten mit Allergien gegen Haustiere. Allergene von Tieren mit Fell gehören zu einer begrenzten Anzahl von Proteinfamilien. Eine große Mehrheit sind Lipokaline oder Albumine, andere gehören zur Gruppe der Sekretoglobine oder Latherine. Tierhautschuppen enthalten kreuzreaktive Moleküle, und die derzeitigen Bemühungen zielen darauf ab, artenspezifische Allergene mit hoher diagnostischer Sensitivität zu definieren. Die molekulare Allergiediagnostik ermöglicht die Unterscheidung von echten Sensibilisierungen und Kreuzsensibilisierung. Diese Übersichtsarbeit beinhaltet eine detaillierte Beschreibung der allergenen Komponenten von Katze, Hund, Pferd und Kleinsäugerhaustieren. Das neu entstandene Problem von Sensibilisierungen gegen exotische Haustiere wird ebenfalls diskutiert.Correspondence to:
Dr. rer. nat. Mirela Curin
Abteilung für Immunpathologie
Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung
Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie
Medizinische Universität Wien
Währinger Gürtel 18 – 20
1090 Wien, Österreich
Email: [email protected]
Allergologie select
Protein and DNA-based assays as complementary tools for fish allergen detection
A. Kuehn, C. Hilger, T. Graf and F. Hentges
Volume 1 (2017) p. 120 - 126
Abstract
Allergologie select, Volume 1, No. 2/2017 (120-126)
Protein and DNA-based assays as complementary tools for fish allergen detection*
A. Kuehn1, C. Hilger1, T. Graf1 and F. Hentges1#2
1Laboratory of Immunogenetics and Allergology, CRP-Santé, Luxembourg, 2Unité d’Immunologie-Allergologie, Centre Hospitalier de Luxembourg, Luxembourg
Background: Fish is one of the most important, allergenic foods worldwide. Parvalbumin is the well characterized, major allergen in fish muscle. In this study, we developed a protein- and a DNA-based method for the sensitive detection and authentification of eight commonly consumed fishes in food and compared their applicability. Methods: Fish parvalbumins were purified. Polyclonal, anti-parvalbumin antibodies were raised in rabbits and mice. Protein extracts from food were analyzed by quantitative ELISA. Parvalbumin genes were cloned and sequenced for the design of parvalbumin gene-specific PCR-primers. DNA extracted from food was subjected to specific PCR. Results: Increasing parvalbumin contents were quantified by ELISA in fresh fish, in the order of tuna < mackerel < cod < salmon/trout < redfish < carp < herring. The parvalbumin content of processed fish was up to 67% lower than in fresh fish. In spiked food samples, 1 to 15 ppm fresh fish and 30 to 170 ppm processed fish were still detectable by ELISA. The eight fishes were identified by specific PCR using 0.2 to 10 ng fish DNA. PCRs detected still 3 ppm fresh fish and 30 to 150 ppm processed fish in spiked samples. Conclusions: Both the protein- and the DNA-based method have sufficient sensitivity to protect fish-allergic consumers. The ELISA allows allergen quantification, while the PCR identifies the fish present in the food. The detection limits of both methods vary depending on different factors. Both methods need to be carefully validated for each fish and fish product when used in detection assays.
*Based on a lecture given on the occasion of the 6th German Allergy Congress, Wiesbaden, 2011.Correspondence to:
Annette Kuehn, PhD
Laboratory of Immunogenetics and Allergology
CRP-Santé
84, Val Fleuri
L–1526 Luxembourg
Email: [email protected]
Allergologie select
Allergy to pets and new allergies to uncommon pets
M. Curin and C. Hilger
Volume 1 (2017) p. 214 - 222
Abstract
Allergologie select, Volume 1, No. 2/2017 (214-222)
Allergy to pets and new allergies to uncommon pets
M. Curin1 and C. Hilger2
1Abteilung für Immunpathologie, Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung, Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie, Medizinische Universität Wien, Österreich, 2Department of Infection and Immunity, Luxembourg Institute of Health, Esch-sur-Alzette, Luxembourg
Animal dander is an important source of respiratory allergens, and sensitization to allergens from cat and/or dog during childhood represents a risk factor for the development of asthma and rhinitis later in life. The identification and characterization of allergenic components is crucial to improve diagnosis and therapy in patients with allergy to pets. Allergens from furry animals belong to a restricted number of protein families, a large majority are lipocalins or albumins, some are secretoglobins or latherins. Animal dander contains cross-reactive molecules and current efforts aim at defining species-specific allergens that have a high diagnostic sensitivity. Component-resolved diagnosis allows to discriminate genuine sensitization from cross-sensitization. This review contains a detailed description of allergenic components of cat, dog, horse, and small mammalian pets. Sensitizations to exotic pets, a newly emerging issue, are also discussed.Correspondence to:
Dr. rer. nat. Mirela Curin
Abteilung für Immunpathologie
Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung
Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie
Medizinische Universität Wien
Währinger Gürtel 18 – 20
1090 Wien, Österreich
Email: [email protected]
Molekulare Allergiediagnostik, Teil 2
Nahrungsmittelallergie mit Kreuzreaktivität zwischen Hühnerfleisch und Fisch
A. Recke, C. Hilger und A. Kuehn
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 596 - 602
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 8/2021, S. 596-602
Nahrungsmittelallergie mit Kreuzreaktivität zwischen Hühnerfleisch und Fisch
A. Recke1, C. Hilger2 und A. Kuehn2
1Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Universität zu Lübeck, Lübeck, 2Luxembourg Institute of Health, Department of Infection and Immunity, Luxembourg
Correspondence to:
PD Dr. med. Andreas Recke
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Universität zu Lübeck
Ratzeburger Allee 160
23538 Lübeck
Email: [email protected]
Tierallergene: Exposition, Therapie und Prävention
Editorial
C. Hilger und K.-C. Bergmann
Jahrgang 47 (2024) p. 237 - 238
Abstract
Allergologie, Jahrgang 47, Nr. 5/2024, S. 237-238
Editorial
C. Hilger und K.-C. Bergmann
Tierallergene: Exposition, Therapie und Prävention
Hypoallergene Tiere: Ein Hoffnungsversprechen für Allergiepatienten?
C. Hilger, B. Janssen-Weets und K. Swiontek
Price
42.00 $
Jahrgang 47 (2024) p. 268 - 274
Abstract
Allergologie, Jahrgang 47, Nr. 5/2024, S. 268-274
Hypoallergene Tiere: Ein Hoffnungsversprechen für Allergiepatienten?
C. Hilger, B. Janssen-Weets und K. Swiontek
Abteilung für Infektion und Immunität, Luxembourg Institute of Health, Esch-sur Alzette, Luxemburg
Haustiere sind beliebte tierische Gefährten; Reiten ist eine weit verbreitete Freizeitbeschäftigung. Sogenannte hypoallergene Tiere haben großes Interesse geweckt, da Sensibilisierungen gegen Tierhaare und Allergien gegen Fell tragende Säugetiere weit verbreitet sind. Die Allergenimmuntherapie ist in diesem Bereich noch begrenzt, und die Allergenvermeidung ist neben der symptomatischen medikamentösen Behandlung oft die einzige verfügbare Option. Patienten mit einer bestehenden Allergie gegen Tierhaare oder mit einem atopischen Hintergrund suchen nach einer hypoallergenen Alternative. Diese Übersicht fasst den aktuellen Wissensstand zusammen und erörtert künftige Strategien.
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren


Zitierung:
Hilger C, Janssen-Weets B, Swiontek K. Hypoallergenic animals: A promise of hope for allergic patients? Allergol Select. 2024; 8: 64-69.
DOI 10.5414/ALX02454ECorrespondence to:
Christiane Hilger, PhD
Department of Infection and Immunity
Luxembourg Institute of Health
29, rue Henri Koch
4354 Esch-sur Alzette, Luxembourg
Email: [email protected]