Originalarbeiten
Prospektive pathomorphologische, immunologische und mykologische Untersuchungen zur chronischen Pilzsinusitis
A. May, C. Lehne, E. Lambrecht, R. Enzensberger, V. Brade, W. Gstöttner und A. Weber
Price
42.00 $
Jahrgang 27 p. 95 - 101
Abstract
Allergologie, Jahrgang 27, Nr. 3/2004, S. 95–101
Prospektive pathomorphologische, immunologische und mykologische Untersuchungen zur chronischen Pilzsinusitis
A. May1, C. Lehne2, E. Lambrecht2, R. Enzensberger3, V. Brade3, W. Gstöttner1 und A. Weber4
1Zentrum für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, 2Institut für Pathologie und 3Hygiene-Zentrum, Klinikum der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt am Main, 4HNO-Klinik, Kliniken Essen Süd, Essen
Die chronische Rhinosinusitis (CRS) gehört zu den häufigsten Erkrankungen, mit denen ein HNO-Arzt konfrontiert wird. In diesem Zusammenhang werden Pilze als häufigste ursächlich krankheitsauslösende Erreger genannt (Ponikau et al). Andere Autoren sehen Pilze in höchstens 10% als kausal für eine CRS an (Serrano et al). Da in Deutschland zu diesem Thema so gut wie keine gesicherten Daten vorliegen, führten wir eine prospektive Studie an 51 Patienten mit CRS und 10 nasengesunden Kontrollen durch. Die Sekretgewinnung erfolgte durch die Einlage von nasalen Schwämmchen oder Nasenspülungen. Der Nasenschleim wurde im Direktpräparat in Pappenheim und Grocott mikroskopisch auf Pilze wie auch eosinophile Granulozyten untersucht und Nasensekret auf Kulturmedien überimpft. Hautpricktests und spezifische IgE-Bestimmungen wurden zur Überprüfung einer allergischen Diathese gegenüber Pilzen durchgeführt. Bei 16 (31%) von 51 Patienten wurden Pilze in der mikroskopischen Aufarbeitung des Nasenschleims gefunden, eine Kontrolle war positiv. Bei 6 (12%) von 51 Patienten wurde eine positive Pilzkultur gewonnen, in 2 Fällen bei den Kontrollen. Die in den Kulturen gefundenen Pilze waren Aspergillus, Alternaria, Aureobasidium, Candida, Cladosporium, Penicillium. Bei 32 Patienten fanden wir eine übereinstimmende Negativität von Kultur und mikroskopischen Untersuchungen. Bei 3 Patienten bestand eine allergische Diathese im Hauttest mit Korrelation zum spezifischen IgE gegen Pilze und positivem Pilznachweis im Nasenschleim. Die Untersuchungen des Krankenguts sprechen dafür, daß eine allergische Pilzerkrankung in unserem Krankengut in 6% der CRS vorkommt. Eine Pilzbesiedelung der Schleimhäute ist in ca. 31% der CRS-Patienten nachweisbar. Bei Therapieresistenz einer CRS gegenüber etablierten funktionellen mikrochirurgischen Ansätzen könnten sich daraus Überlegungen zu neuen Behandlungsstrategien ergeben.Correspondence to:
PD Dr. med. Angelika May
Zentrum für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten
Klinikum der
Johann-Wolfgang-Goethe-Universität
Theodor-Stern-Kai 7
D-60590 Frankfurt am Main
Email: [email protected]
Bronchialkarzinom: Diagnostik und aktuelle Therapiestandards
Schnell progrediente späte Erstmanifestation einer Mischstaubpneumokoniose bei einem Emaillespritzer333
R. Merget, A. Theile, K.-M. Müller, A. Weber, A. Lingenfelser und T. Brüning
Price
42.00 $
Jahrgang 32 p. 0 - -1
Abstract
R. Merget, A. Theile, K.-M. Müller, A. Weber, A. Lingenfelser und T. Brüning
Bildgebende Verfahren in der Pneumologie
Positronen-Emissions- Tomographie (PET) mit 18F-Fluorodeoxyglukose in der Stadienzuordnung und Therapieentscheidung des nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms
M. Dietlein und W.A. Weber
Price
42.00 $
Jahrgang 29 p. 481 - 490
Abstract
M. Dietlein1 und W.A. Weber2
1Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin, Universität zu Köln,2Nuklearmedizinische Klinik und Poliklinik, Technische Universität München
Der hohe diagnostische Stellenwert der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) beim Bronchialkarzinom sowie die Akzeptanz der PET für die Therapieentscheidung stützt sich auf Beobachtungsstudien zuweisender Ärzte, auf zahlreiche kontrollierte klinische Studien sowie auf eine randomisierte Studie aus den Niederlanden. So beschrieben zuweisende Ärzte einen interdisziplinären Wechsel des Therapieverfahrens in Kenntnis der PET bei 39% ihrer Patienten mit einem nichtkleinzelligen Bronchialkarzinom. In den klinischen Studien erreichte die PET für das mediastinale Lymphknotenstaging eine Sensitivität von 86% (95%-Konfidenzintervall 82 – 90%) bei einem negativen Vorhersagewert von 92% (95% KI 88 – 95%). Bei der Suche nach Fernmetastasen führte die PET im Mittel bei 14% der Patienten zu einem korrekten Upstaging, abhängig vom Umfang des konventionellen Stagings. In der randomisierten niederländischen Studie sank durch das PET-basierte Staging die Rate der nicht-kurativen Thorakotomien von 41% auf 21%, so daß letztlich jede fünfte PET-Untersuchung eine unnötige Thorakotomie verhinderte. Der weltweit zunehmende Marktanteil der integrierten PET/CT-Geräte macht einen wissenschaftlichen Vergleich zu der separaten PET und CT Interpretation erforderlich, der nun von der Züricher Arbeitsgruppe vorgelegt wurde. Gegenüber der alleinigen PET-Interpretation verringerte die PET/CT-Koregistrierung den Anteil korrekter, aber uneindeutiger Diagnosen von 38% auf 3%. Die visuelle Zusammenführung von CT und PET erbrachte hingegen keine Verbesserung der diagnostischen Sicherheit. Technisch halbiert die integrierte PET/CT die Untersuchungszeit, wodurch eine betriebswirtschaftliche Auslastung einer hochwertigen CT-Technologie ermöglicht wird. Nachdem die PET für ein breites onkologisches Spektrum nicht nur in den USA, sondern mittlerweile in den meisten europäischen Ländern vergütet wird, steigen die Marktanteile der integrierten PET/CT-Technologie.
Originalarbeit
Positiver Effekt einer oralen Magnesiumtherapie bei Grenzwerthypertonie
K. Kisters, C. Funke, M. Cziborra, X. Baraliakos, J. Sprenger, M. Placzek, A. Weber, B. Gremmler und F. Tokmak
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 513 - 517
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 12/2011, S. 513–517
Positiver Effekt einer oralen Magnesiumtherapie bei Grenzwerthypertonie
K. Kisters1, C. Funke1, M. Cziborra1, X. Baraliakos1, J. Sprenger1, M. Placzek1, A. Weber1, B. Gremmler2 und F. Tokmak3
1Medizinische Klinik I, St. Anna-Hospital, Herne, 2Kardiologie, Marienhospital, Bottrop, 3MVZ Dialyse, Gelsenkirchen
Ein Magnesiummangel spielt bekanntlich bei der Pathogenese einer essenziellen Hypertonie eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang wurden in der hier vorliegenden Untersuchung Plasma- und intrazelluläre Magnesiumgehalte bei 18 unbehandelten Grenzwerthypertonikern und 35 unbehandelten gesunden Kontrollpersonen gemessen. Bei den Grenzwerthypertonikern waren die intrazellulären Magnesiumspiegel (erythrozytär) statistisch signifikant niedriger (1,61 ± 0,09 mmol/l, Mittelwert ± SD) als in der Kontrollgruppe (1,84 ± 0,14 mmol/l, P < 0,05). Nach einer 12- bis 15-wöchigen oralen Magnesiumsupplementierung mit 240 – 480 mg/Tag war der intrazelluläre Magnesiumgehalt statistisch signifikant in der Grenzwerthypertonie-Gruppe auf 1,78 ± 0,11 mmol/l angestiegen (P < 0,05). Bezüglich der Plasma-Magnesium-Konzentrationen bestand zwischen den normotensiven Kontrollpersonen und der Grenzwerthypertonie- Gruppe kein statistisch signifikanter Unterschied (0,87 ± 0,13 mmol/l versus 0,83 ± 0,17 mmol/l). Der systolische und diastolische Blutdruck bei den Patienten mit Grenzwerthypertonie normalisierte sich nach einer oralen Magnesiumgabe (vor Therapie: 147,6 ± 8,5/87,2 ± 4,4 mmHg; nach Therapie: 137,2 ± 4,6/83,8 ± 3,4 mmHg, P < 0,05). Die Ergebnisse zeigen, dass bei Grenzwerthypertonikern mit einem Magnesiummangel eine orale Supplementierung mit Magnesium einen positiven Effekt auf die Blutdruckhöhe und auch auf die Lebensqualität hat. Die Bestimmung von Magnesium sollte daher bei Hypertonikern ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik sein.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Kisters
Medizinische Klinik I
St. Anna-Hospital
ESH-Excellence Center
Hospitalstraße 19
44649 Herne
Email: [email protected]
Originalarbeit
Einflussfaktoren in der Qualitätszielerreichung in der Versorgung an Asthma bronchiale erkrankter Kinder und Jugendlicher. Befunde des DMP Asthma bronchiale aus der Region Nordrhein
A. Weber, S. Groos, B. Hagen, J. Kretschmann und L. Altenhofen
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 248 - 253
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 39, Nr. 7/2013, S. 248–253
Einflussfaktoren in der Qualitätszielerreichung in der Versorgung an Asthma bronchiale erkrankter Kinder und Jugendlicher. Befunde des DMP Asthma bronchiale aus der Region Nordrhein
A. Weber, S. Groos, B. Hagen, J. Kretschmann und L. Altenhofen
Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, Köln
Einleitung/Zielsetzung: Es wird für Kinder und jugendliche Asthmapatienten überprüft, welche Prädiktoren die Erreichung definierter Qualitätsziele der Asthmaversorgung beeinflussen. Methodik: Querschnittlich werden 15.449 eingeschriebene Kinder und jugendliche DMP-Patienten bis einschließlich 17 Jahre im Jahr 2010 betrachtet. Es werden die Prädiktoren Geschlecht, Altersgruppe, DMP-Teilnahmedauer, fachärztliche Betreuung, Medikation und Schulungsteilnahme mittels logistischer Regressionsanalysen überprüft. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem die Betreuung der Patienten sowie die verabreichte Medikation und die Absolvierung der Asthmaschulung die Qualitätszielerreichung beeinflussen. Diskussion und Schlussfolgerung: Insbesondere die Asthmaschulungen sollten verstärkt durchgeführt werden, da sich ein positiver Trend zur Qualitätszielerreichung abzeichnet. Eine fachärztliche Betreuung scheint zur Erfüllung der Qualitätsziele beizutragen. Mögliche Selektionseffekte im DMP-Kollektiv können nicht ausgeschlossen werden.Correspondence to:
A. Weber
Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung
Sedanstraße 10 – 16
D-50668 Köln
Email: [email protected]
Originalarbeit
Einflussfaktoren in der Qualitätszielerreichung in der Versorgung an Asthma bronchiale erkrankter Kinder und Jugendlicher. Befunde des DMP Asthma bronchiale aus der Region Nordrhein
A. Weber, S. Groos, B. Hagen, J. Kretschmann und L. Altenhofen
Price
42.00 $
Jahrgang 26 p. 10 - 15
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 26, Nr. 1/2014, S. 10–15
Einflussfaktoren in der Qualitätszielerreichung in der Versorgung an Asthma bronchiale erkrankter Kinder und Jugendlicher. Befunde des DMP Asthma bronchiale aus der Region Nordrhein
A. Weber, S. Groos, B. Hagen, J. Kretschmann und L. Altenhofen
Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, Köln
Einleitung/Zielsetzung: Es wird für Kinder und jugendliche Asthmapatienten überprüft, welche Prädiktoren die Erreichung definierter Qualitätsziele der Asthmaversorgung beeinflussen. Methodik: Querschnittlich werden 15.449 eingeschriebene Kinder und jugendliche DMP-Patienten bis einschließlich 17 Jahre im Jahr 2010 betrachtet. Es werden die Prädiktoren Geschlecht, Altersgruppe, DMP-Teilnahmedauer, fachärztliche Betreuung, Medikation und Schulungsteilnahme mittels logistischer Regressionsanalysen überprüft. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem die Betreuung der Patienten sowie die verabreichte Medikation und die Absolvierung der Asthmaschulung die Qualitätszielerreichung beeinflussen. Diskussion und Schlussfolgerung: Insbesondere die Asthmaschulungen sollten verstärkt durchgeführt werden, da sich ein positiver Trend zur Qualitätszielerreichung abzeichnet. Eine fachärztliche Betreuung scheint zur Erfüllung der Qualitätsziele beizutragen. Mögliche Selektionseffekte im DMP-Kollektiv können nicht ausgeschlossen werden.Correspondence to:
A. Weber
Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung
Sedanstraße 10 – 16
D-50668 Köln
Email: [email protected]
Pädiatrische Pneumologie
Die Situation von Kindern und Jugendlichen im DMP Asthma bronchiale in der Region Nordrhein – eine Bestandsaufnahme
A. Weber und F. Friedrichs
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 425 - 431
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 9/2014, S. 425–431
Die Situation von Kindern und Jugendlichen im DMP Asthma bronchiale in der Region Nordrhein – eine Bestandsaufnahme
A. Weber1 und F. Friedrichs2
1Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, Standort Köln, 2Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderpneumologie, Allergologie und Umweltmedizin, Aachen
Hintergrund: Es wird eine kurze Bestandsaufnahme über zentrale Aspekte des DMP Asthma bronchiale bei Kindern und Jugendlichen berichtet. Methodik: Querschnittlich werden 14.653 eingeschriebene DMP-Patienten unter 18 Jahren im Jahr 2013 betrachtet. Mittels einer logistischen Regressionsanalyse werden praxis- sowie patientenbezogene Einflussfaktoren zur Teilnahme an Asthma-Patientenschulungen überprüft. Ergebnisse: Die Analyse zeigt, dass die Qualitätsziele im Zeitverlauf von den Kindern und Jugendlichen häufiger erfüllt werden. Die Medikationsverordnung erfolgt leitliniengemäß. Vor allem die fachärztliche Betreuung der Patienten, die Schulungsberechtigung des Arztes sowie der Kontrollgrad der Patienten beeinflussen die Schulungsdurchführung der teilnehmenden Patienten. Diskussion: Das DMP Asthma bronchiale scheint erfolgreich in Deutschland etabliert. Patientenschulungen sind ein wichtiges Element zur Verbesserung der Qualität in der Asthmabehandlung, deren Durchführung von praxis- und patientenbezogenen Elementen beeinflusst wird.Correspondence to:
A. Weber, M.A. Public Health
Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung
Standort Köln
Sedanstraße 10-16
D-50668 Köln
Email: [email protected]
Die Situation von Kindern und Jugendlichen im DMP Asthma bronchiale in der Region Nordrhein – eine Bestandsaufnahme
A. Weber und F. Friedrichs
Price
42.00 $
Jahrgang 27 p. 11 - 17
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 27, Nr. 1/2015, S. 11–17
Die Situation von Kindern und Jugendlichen im DMP Asthma bronchiale in der Region Nordrhein – eine Bestandsaufnahme
A. Weber1 und F. Friedrichs2
1Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung, Standort Köln, 2Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderpneumologie, Allergologie und Umweltmedizin, Aachen
Hintergrund: Es wird eine kurze Bestandsaufnahme über zentrale Aspekte des DMP Asthma bronchiale bei Kindern und Jugendlichen berichtet. Methodik: Querschnittlich werden 14.653 eingeschriebene DMP-Patienten unter 18 Jahren im Jahr 2013 betrachtet. Mittels einer logistischen Regressionsanalyse werden praxis- sowie patientenbezogene Einflussfaktoren zur Teilnahme an Asthma-Patientenschulungen überprüft. Ergebnisse: Die Analyse zeigt, dass die Qualitätsziele im Zeitverlauf von den Kindern und Jugendlichen häufiger erfüllt werden. Die Medikationsverordnung erfolgt leitliniengemäß. Vor allem die fachärztliche Betreuung der Patienten, die Schulungsberechtigung des Arztes sowie der Kontrollgrad der Patienten beeinflussen die Schulungsdurchführung der teilnehmenden Patienten. Diskussion: Das DMP Asthma bronchiale scheint erfolgreich in Deutschland etabliert. Patientenschulungen sind ein wichtiges Element zur Verbesserung der Qualität in der Asthmabehandlung, deren Durchführung von praxis- und patientenbezogenen Elementen beeinflusst wird.
Erstpublikation in Atemwegs- und Lungenkrankheiten. 2014; 40:
425-431Correspondence to:
A. Weber, M.A. Public Health
Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung
Standort Köln
Sedanstraße 10-16
D-50668 Köln
Email: [email protected]
Ambulante pädiatrische Pneumologie
DMP Asthma bronchiale – erfolgreich bei Kindern und Jugendlichen
G. Schauerte, A. Weber und U. Umpfenbach
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2017) p. 40 - 47
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 43, Nr. 1/2017, S. 40-47
DMP Asthma bronchiale – erfolgreich bei Kindern und Jugendlichen
G. Schauerte1, A. Weber2 und U. Umpfenbach3
1CJD Berchtesgaden – Asthmazentrum, Berchtesgaden, 2Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland, DMP-Projektbüro Köln, 3Praxis für Kinder- und Jugendmedizin, Viersen-Dülken
2006 wurde in Deutschland das Disease- Management-Programm (DMP) Asthma bronchiale eingeführt, in das Kinder ab dem 5. Lebensjahr eingeschrieben werden können. Die Daten aus der verpflichtenden Dokumentation und deren Evaluation werden von den meisten kassenärztlichen Vereinigungen und einigen bundesweit agierenden Krankenkassen öffentlich zugänglich gemacht. Diese wurden gesichtet und die wichtigsten Ergebnisse hieraus bezüglich Kindern und Jugendlichen dargestellt. Vermutlich nur ca. 25% der einschreibefähigen Kinder und Jugendlichen nehmen am DMP Asthma bronchiale teil. Die Teilnahme am DMP führt nachweislich zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomlast. Die meisten Qualitätsziele im DMP (Vermeidung stationärer Notfälle; Überprüfung der Inhalationstechnik; Ausgabe eines Selbstmanagementplans; Verwendung eines inhalativen Corticosteroids, sobald eine Dauertherapie indiziert ist) wurden bei Kindern und Jugendlichen (in Höhe der zuvor festgelegten Zielwerte von mindestens 90%) erreicht. Nach Teilnahme an einer Asthmaschulung zeigen sich nochmals deutliche Verbesserungen hinsichtlich des Kontrollgrads der Erkrankung.Correspondence to:
Dr. med. Gerd Schauerte
Chefarzt Kinder- und Jugendmedizin
1. Vorsitzender der AG Asthmaschulung
im Kindes- und Jugendalter e.V.
CJD Berchtesgaden – Asthmazentrum
Buchenhöhe 46
83471 Berchtesgaden
http://www.cjd-berchtesgaden.de
Email: [email protected]
Transition
Transitionsprobleme bei Asthma bronchiale – Geister?
G. Schauerte und A. Weber
Price
42.00 $
Jahrgang 40 (2017) p. 372 - 379
Abstract
Allergologie, Jahrgang 40, Nr. 9/2017, S. 372-379
Transitionsprobleme bei Asthma bronchiale – Geister?
G. Schauerte1 und A. Weber2
1Kinder- und Jugendmedizin, CJD Berchtesgaden, Asthmazentrum Buchenhöhe, 2Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland, Projektbüro Disease Management Programme, Köln
Zur Transition – dem Übergang von der kinder- und jugendärztlichen Betreuung zum Erwachsenenarzt – bei dem Krankheitsbild Asthma bronchiale liegen nur wenige Daten vor. In Ländern mit unabhängig vom Alter ungehindertem Zugang zur Gesundheitsversorgung scheint diese Transition ohne gesundheitliche Einbußen oder Einschränkungen der Lebensqualität zu erfolgen. Aus den Daten des Disease Management Programm (DMP) Asthma bronchiale der Region Nordrhein lässt sich dies auch für Deutschland vermuten, zumindest wenn die Patienten während der Transition im DMP verbleiben. Trotzdem muss sichergestellt werden, dass die wichtigsten beim Kinder- und Jugendarzt vorliegenden Daten den Erwachsenenmediziner erreichen. Hierzu wird ein entsprechendes Formular vorgestellt. Bei besonders schweren oder schwierigen Fällen ist aus Sicht der Autoren eine Transition – ähnlich wie bei der Erkrankung Mukoviszidose – notwendig.Correspondence to:
Dr. med. Gerd Schauerte
1. Vorsitzender der AG Asthmaschulung
Chefarzt Kinder- und Jugendmedizin
CJD Berchtesgaden – Asthmazentrum
Buchenhöhe 46
83471 Berchtesgaden
und
Arne Weber
Fachbereich 7 DMP Projektbüro
Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung
in der Bundesrepublik Deutschland
Sedanstraße 10 – 16
50668 Köln
Email: [email protected] und [email protected]
Original
Nachweis von Hausstaubmilbenallergenen – ELISA und Guaninbestimmung im Vergleich
S. LAU, A. RUSCHE, A. WEBER, I. WERTHMANN, P. BÜTTNER-GÖTZ und U. WAHN
Price
42.00 $
Jahrgang 13 (1990) p. 12 - 15
Abstract
Allergologie, Jahrgang 13, Nr. 1/1990, S. 12-15
Nachweis von Hausstaubmilbenallergenen – ELISA und Guaninbestimmung im Vergleich
S. LAU1, A. RUSCHE1, A. WEBER1, I. WERTHMANN1, P. BÜTTNER-GÖTZ2 und U. WAHN1
1Abteilungfür Pädiatrische Pneumologie und Immunologie, Kinderklinik (KA VH), Freie Universität Berlin, 2Medizinische Statistik und Informationsverarbeitung, Klinikum Steglitz, Freie Universität Berlin
Hausstaubmilben scheiden mit ihren Fäkalpartikeln nicht nur Allergene, sondern auch Guanin aus. Die Majorallergene der Hausstaubmilben Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae, Der pI und Der fI, können mit Hilfe mono- und polyklonaler Antikörper in einer Sandwich-ELISA-Technik quantifiziert werden. Bei 59 Matratzenstaubproben wurde im Vergleich zur Bestimmung von Der pI und Der fI im ELISA ein kommerziell erhältlicher Guanintest durchgeführt, der mit Hilfe eines Teststreifens semi-quantitativ gemäß der Intensität einer Farbreaktion in 4 Stufen abzulesen ist. Die Korrelation zwischen den Ergebnissen der beiden Methoden war befriedigend (rs = 0,7), jedoch beruhte dies im wesentlichen auf einer Übereinstimmung der sehr niedrigen und sehr hohen Guaninstufen mit den entsprechenden Der-pI- und Der-fI-Werten. Zwar unterschieden sich die verschiedenen Guaninstufen statistisch signifikant voneinander bezüglich des entsprechenden Milbenallergengehalts (p < 0,01), jedoch ergaben sich deutliche Überlappungen zwischen den einzelnen Guaninstufen, besonders im unteren Bereich (Stufe 0 und 1 = schwach). Die Verläßlichkeit der Aussage des Guanintests in diesem Bereich erscheint unzureichend und die Sensitivität ist geringer als die des ELISA.Correspondence to:
Dr. med. Susanne Lau
Heubnerweg 6
D-1000 Berlin 19
Positionspapier
Perspektiven für ein bundesweites Pollenmonitoring in Deutschland – Fachübergreifender Arbeitskreis „Bundesweites Pollenmonitoring“
R. Baeker, K.-C. Bergmann, J. Buters, T. Dümmel, C. Endler, T. Fuchs, S. Gilge, K. Gloyna, R. Heesen, C. Herr, M. Hicke, C. Höflich, L. Klimek, S. Kutzora, M. Langner, H.-G. Mücke, G. Petzold, S. Pleschka, S. Röseler, A. Schwalfenberg, S. Simon, W. Straff, A. Weber, B. Werchan und M. Werchan
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2020) p. 111 - 124
Abstract
Allergologie, Jahrgang 43, Nr. 3/2020, S. 111-124
Perspektiven für ein bundesweites Pollenmonitoring in Deutschland – Fachübergreifender Arbeitskreis „Bundesweites Pollenmonitoring“
R. Baeker1, K.-C. Bergmann2,3, J. Buters3,4, T. Dümmel5, C. Endler6, T. Fuchs7, S. Gilge6, K. Gloyna8, R. Heesen9, C. Herr10, M. Hicke11, C. Höflich12, L. Klimek7, S. Kutzora13, M. Langner14,15, H.-G. Mücke12, G. Petzold11, S. Pleschka16, S. Röseler17, A. Schwalfenberg16, S. Simon11, W. Straff12, A. Weber10,13, B. Werchan2 und M. Werchan2
1Referat 43, Öffentlicher Gesundheitsdienst, Infektionsschutz, Umwelthygiene, Zivil- und Katastrophenschutz, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, Potsdam, 2Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 3Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie, Berlin, 4Zentrum Allergie und Umwelt, Technische Universität München und Helmholtz Zentrum München, 5Institut für Meteorologie, Freie Universität Berlin, 6Referat Lufthygiene, Deutscher Wetterdienst, Freiburg, 7Ärzteverband Deutscher Allergologen, Dreieich, 8Abteilung 3, Fachbereich Infektiologie, Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern, Rostock, 9VDI/DIN-Kommission Reinhaltung der Luft (KRdL) – Normenausschuss, Verein Deutscher Ingenieure, Düsseldorf, 10Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin, Gießen, 11Länderarbeitsgruppe umweltbezogener Gesundheitsschutz, 12Fachgebiet II 1.5, „Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung“, Umweltbundesamt, Berlin, 13AP 2 Arbeits- und Umweltmedizin/Epidemiologie, Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Erlangen, 14Abteilung II 4, „Luft“, Umweltbundesamt, Dessau, 15Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Immissionsschutz, Ausschuss Luftqualität/Wirkungsfragen/Verkehr, 16Deutscher Allergie- und Asthmabund, Mönchengladbach, 17Klinik für Dermatologie und Allergologie, Rheinisch- Westfälische Technische Hochschule Aachen
Allergene Pollen sind natürliche, biologische luftgetragene Partikel und der Hauptauslöser allergischer Atemwegserkrankungen. Die Messung allergener Pollen ist Voraussetzung für die gesundheitliche Vorsorge und zeigt Veränderungen im Pollenspektrum an, wie sie zum Beispiel im Rahmen des Klimawandels zu erwarten sind. Das in Deutschland einzige bundesweite Pollenmessnetz wird durch die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) betrieben. Fortbestand und Weiterentwicklung (u. a. Hybrid-System aus manuellen und automatischen Pollenfallen) dieses Messnetzes sind finanziell jedoch nicht gesichert. Im Sommer 2017 formierte sich daher der fachübergreifende Arbeitskreis „Bundesweites Pollenmonitoring“, um sich über diesbezügliche Perspektiven für Deutschland auszutauschen. Für den Austausch kam der Arbeitskreis zwischen November 2017 und Juni 2018 zu 3 Gesprächstagen mit jeweils unterschiedlichen Themenschwerpunkten zusammen. Die internen Protokolle zu den Gesprächstagen bildeten anschließend die Grundlage für die Erstellung des vorliegenden Positionspapiers, mit dem der Arbeitskreis seine Arbeit abschließt. Aufgrund der Bedeutung allergener Pollen für die menschliche Gesundheit und allergischer Erkrankungen für das Gesundheitssystem spricht sich der Arbeitskreis dafür aus, das bundesweite Pollenmonitoring in den Katalog staatlicher Aufgaben aufzunehmen, die der grundlegenden Versorgung der Bevölkerung mit wesentlichen Gütern und Dienstleistungen dienen (öffentliche Daseinsvorsorge). Hinsichtlich möglicher Zuständigkeiten im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge wurden im Arbeitskreis mehrere Lösungsansätze diskutiert. Unabhängig von der zukünftigen Zuständigkeit kommt der Kooperation von messtechnischen, klinischen und wissenschaftlichen Einrichtungen eine grundsätzliche Bedeutung für die adäquate gesundheitliche Vorsorge zu.
Dieses Positionspapier des fachübergreifenden Arbeitskreises „Bundesweites Pollenmonitoring“ ist eine Übernahme aus dem Bundesgesundheitsblatt [Bundesgesundheitsblatt 2019;62:652–61, https:// doi.org/10.1007/s00103- 019-02940-y]. Der Artikel wurde unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz (http://creativecommons. org/licenses/ by/4.0/deed.de) veröffentlicht.Correspondence to:
Dr. Conny Höflich
Fachgebiet II 1.5, „Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung“
Umweltbundesamt
Corrensplatz 1
14195 Berlin
Email: [email protected]