Originals
Homeostatic response of Zn metabolism to dietary Zn supplements from sulfate, gluconate, orotate, aspartate or histidine in 65Zn labeled non-growing rats as a model to adult individuals
W. Windisch, A. Vikari and C. Hilz
Price
42.00 $
Volume 20 p. 125 - 133
Abstract
W. Windisch, A. Vikari and C. Hilz
9
The objective of the study was the long-term reaction of Zn homeostasis on dietary Zn supplies from gluconate, orotate, aspartate and histidine under condition of a sufficient Zn supply. Method: Thirty female rats were homogenously labeled with 65Zn according to the alimentary technique with a semisynthetic diet containing Na phytate (8 g/kg) and 50 ppm Zn from ZnSO4. At a mean body weight of 224 g the animals were allotted to 6 groups (n = 5) and were fed restrictively (7.9 g/d) for 14 days 6 diets with either unchanged composition (control) or with an extra addition of 50 ppm Zn from sulfate, gluconate, orotate, aspartate or histidine. Results: The extra additions of dietary Zn were completely compensated by increased fecal Zn excretions irrespective of the Zn source, while urinary Zn and retention of Zn remained constant among all animal groups. Absorption of dietary Zn and fecal excretion of endogenous Zn was increased in all extra Zn groups without being altered by the type of Zn source. Concentrations and amounts of Zn in various organs, tissues and whole body were affected neither by quantity nor by type of dietary Zn. The rate of Zn exchange in tissues and whole body increased due to extra Zn additions irrespective of the type of Zn source. Conclusions: Dietary Zn from sulfate, gluconate, orotate, aspartate and histidine is physiologically equivalent as soon as the metabolic requirement of Zn is met. Possible differences in bioavailability are covered completely by counter regulation of Zn homeostasis.
Atemmuskulatur
Atemmuskulatur bei COPD
W. Windisch
Jahrgang 35 p. 289 - 295
Abstract
W. Windisch
Abteilung Pneumologie, Universitätsklinik Freiburg
Die COPD (chronic obstructive pulmonary disease) ist als progrediente, nicht vollständig reversible Atemflusslimitation mit abnormer Entzündungsreaktion definiert, die mit unterschiedlichen extrapulmonalen Effekten einhergehen kann. Wesentlich dabei ist die multifaktoriell bedingte Einschränkung der Atemmuskulatur mit erhöhter Last bei gleichzeitig reduzierter Kraft, was zu einer erhöhten atemmuskulären Beanspruchung und schließlich zu einer Erschöpfung der Atemmuskulatur führt. Die Folge ist die ventilatorische Insuffizienz, die akut und/oder chronisch entstehen kann, und die wesentliche prognostische Bedeutung hat. Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick über die pathophysiologischen Zusammenhänge der ventilatorischen Insuffizienz bei der COPD.Correspondence to:
Prof. Dr. med. W. Windisch
Abteilung Pneumologie
Universitätsklinik Freiburg
Killianstraße 5
D-79106 Freiburg
Email: [email protected]
Atemmuskulatur
Atemmuskulatur bei anderen internistischen Erkrankungen
W. Windisch
Jahrgang 35 p. 296 - 302
Abstract
W. Windisch
Abteilung Pneumologie, Universitätsklinik Freiburg
Atemantriebsstörungen, verschiedene neuromuskuläre Erkrankungen und solche mit gestörter Atemmechanik, wie die chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder die thorakal-restriktiven Erkrankungen, stellen die Hauptursachen für eine Atempumpinsuffizienz mit Hyperkapnie dar. Daneben gibt es aber auch noch andere Erkrankungen mit Beteiligung der Atemmuskulatur, die primär nicht mit ventilatorischem Versagen einhergehen, die aber Symptome wie Dyspnoe und Einschränkungen der körperlichen Belastbarkeit bedingen können und die Prognose von intensiv- oder beatmungspflichtigen Patienten durch eine atemmuskuläre Beteiligung verschlechtern können. Als wesentliche Erkrankungen mit diesem Potential wurden in der Vergangenheit die Linksherzinsuffizienz, die pulmonalarterielle Hypertonie, der Diabetes mellitus sowie die Sarkoidose identifiziert. Der vorliegende Übersichtsartikel fasst den aktuellen Kenntnisstand bezüglich der atemmuskulären Beteiligung dieser Erkrankungen zusammen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. W. Windisch
Abteilung Pneumologie
Universitätsklinik Freiburg
Killianstraße 5
D-79106 Freiburg
Email: [email protected]
Übersicht
Remodelling der Atemmuskulatur: Folgen und deren Lösung
Remodelling of respiratory muscles: consequences and their answers
W. Windisch
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 479 - 483
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 39, Nr. 12/2013, S. 479–483
Remodelling der Atemmuskulatur: Folgen und deren Lösung*
W. Windisch
Abteilung Pneumologie, Lungenklinik Merheim, Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Einschränkungen der Atemmuskulatur bei COPD sind von wesentlicher klinischer Bedeutung. Dabei sind sowohl eine erhöhte atemmuskuläre Last als auch eine erniedrigte atemmuskuläre Kraft primär bedingt durch Veränderungen der Atemmechanik, gut bekannt. Neuere wissenschaftliche Daten zeigen aber einerseits, dass es auf muskulärer Ebene im Zwerchfell von COPD-Patienten zu Adaptionsvorgängen kommt, die eine Ermüdungsresistenz bedingen und damit sinnvollen Schutzmechanismen entsprechen. Andererseits werden aber zunehmend katabole Prozesse beschrieben, die zu einem Muskelabbau im Zwerchfell führen. Dabei wird über mechanische und/oder systeminflammatorische Prozesse sowie oxidativen Stress die Kaskade der intrazellulären Proteinolyse in Gang gesetzt, die zu einem Verlust an kontraktilen Proteinen und konsekutiv zu einem Kraftverlust der Muskelfasern auch auf zellulärer Ebene führt. Dabei ist es von Bedeutung, dass diese Veränderungen bereits früh im Verlauf einer COPD auftreten können.
*Nach einem Vortrag anlässlich des 45. Bad Reichenhaller Kolloquiums, 21. – 23. Juni 2013.Correspondence to:
Prof. Dr. med. W. Windisch
Abteilung Pneumologie
Lungenklinik Merheim
Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Ostmerheimer Straße 200
D-51109 Köln
Email: [email protected]
Außerklinische Beatmung
Editorial
Editorial
W. Windisch und J.H. Storre
Login
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Jahrgang 42 p. 179 - 180
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 42, Nr. 4/2016, S. 179-180
Editorial
W. Windisch und J.H. Storre
Außerklinische Beatmung
Lebensqualität und außerklinische Versorgung bei invasiver Beatmungstherapie
Quality of life and outpatient care in patients with invasive home mechanical ventilation
S.E. Huttmann und W. Windisch
Price
42.00 $
Jahrgang 42 p. 206 - 212
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 42, Nr. 4/2016, S. 206-212
Lebensqualität und außerklinische Versorgung bei invasiver Beatmungstherapie
S.E. Huttmann und W. Windisch
Lungenklinik Köln-Merheim, Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Universität Witten/Herdecke
Durch die Fortschritte der modernen Medizin werden stetig steigende Patientenzahlen von Langzeitbeatmeten mit Fortführung der invasiven Beatmungstherapie im außerklinischen Umfeld generiert. Da es sich um Patienten im Endstadium ihrer Erkrankung handelt, steht der Erhalt von Lebensqualität in der Therapie und langfristigen Versorgung im Vordergrund. Prinzipiell stehen in Deutschland für die außerklinische Weiterversorgung invasiv beatmeter Patienten folgende Versorgungsformen zur Verfügung: 1. Einzelversorgung im häuslichen Umfeld, 2. Pflegeheim mit Spezialisierung auf Beatmungspflege, 3. Wohngemeinschaft für Beatmete mit betreuendem Pflegedienst. Eine kürzlich durchgeführte Studie zeigte, dass die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Patienten mit invasiver außerklinischer Beatmungstherapie nach Weaning-Versagen individuell zwischen sehr gut und sehr schlecht schwankt. Ältere Patienten mit Lungenerkrankung und vielen Komorbiditäten hatten tendenziell eine schlechtere gesundheitsbezogene Lebensqualität als Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen, während die außerklinische Versorgungsform keinen Einfluss zu haben schien.Correspondence to:
Dr. med. Sophie Emilia Huttmann
Lungenklinik Köln-Merheim
Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Universität Witten/Herdecke
Ostmerheimer Straße 200
51109 Köln
Email: [email protected]
Literatur-Kommentar
Entwicklung des Herz- und Lungenersatzes in Deutschland
Development of heart and lung replacement in Germany
C. Karagiannidis und W. Windisch
Login
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Jahrgang 43 (2017) p. 94 - 97
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 43, Nr. 2/2017, S. 94–97
Entwicklung des Herz- und Lungenersatzes in Deutschland
C. Karagiannidis und W. Windisch
Lungenklinik Merheim, Kliniken
der Stadt Köln gGmbH, Medizinische Fakultät, Universität Witten/Herdecke
Correspondence to:
Prof. Dr. Wolfram Windisch
Chefarzt der Lungenklinik
Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Lehrstuhl für Pneumologie
Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Gesundheit/Department für Humanmedizin
Ostmerheimer Straße 200
51109 Köln
Email: [email protected]
Literatur-Kommentar
Häusliche nichtinvasive Beatmung bei COPD-Patienten nach Exazerbation erfolgreicher als alleinige Sauerstofftherapie
Home non-invasive ventilation in COPD patients after exacerbation more successful than oxygen therapy alone
F.S. Magnet, W. Windisch und C.P. Criée
Login
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Jahrgang 43 (2017) p. 401 - 403
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 43, Nr. 8/2017, S. 401-403
Häusliche nichtinvasive Beatmung bei COPD-Patienten nach Exazerbation erfolgreicher als alleinige Sauerstofftherapie
F.S. Magnet1, W. Windisch1 und C.P. Criée2
1Lungenklinik Merheim, Kliniken der Stadt
Köln gGmbH, Medizinische Fakultät, Universität Witten/Herdecke, und 2Abt. Pneumologie, Beatmungs- und Schlafmedizin des Ev. Krankenhaus
Göttingen-Weende
Correspondence to:
Dr. Frederike Sophie Magnet
Funktionsoberärztin
Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Lehrstuhl für Pneumologie
Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Gesundheit/Department für Humanmedizin
Ostmerheimer Straße 200
51109 Köln
Email: [email protected]
Literatur-Kommentar
Entwicklung des Herz- und Lungenersatzes in Deutschland
Development of heart and lung replacement in Germany
C. Karagiannidis und W. Windisch
Login
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Jahrgang 44 (2019) p. 43 - 46
Abstract
Intensiv und Notfallbehandlung, Jahrgang 44, Nr. 1/2019, S. 43-46
Entwicklung des Herz- und Lungenersatzes in Deutschland
C. Karagiannidis und W. Windisch
Lungenklinik Merheim, Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Medizinische Fakultät, Universität Witten/Herdecke
Correspondence to:
Prof. Dr. Wolfram Windisch
Chefarzt der Lungenklinik
Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Lehrstuhl für Pneumologie
Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Gesundheit/Department für Humanmedizin
Ostmerheimer Straße 200
51109 Köln
Email: [email protected]
Digitale Medizin in der Pneumologie
Editorial
Editorial
W. Windisch
Login
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Jahrgang 47 (2021) p. 413 - 414
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 47, Nr. 9/2021, S. 413-414
Editorial
W. Windisch
Digitale Medizin in der Pneumologie
Gesundheitsbezogene Lebensqualität via App – Die SRI-App der Deutschen Atemwegsliga e.V.
Health-related quality of life via app – The SRI application of Deutsche Atemwegsliga e.V.
D.S. Majorski, S.B. Schwarz, M. Wollsching-Strobel und W. Windisch
Price
42.00 $
Jahrgang 47 (2021) p. 435 - 441
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 47, Nr. 9/2021, S. 435-441
Gesundheitsbezogene Lebensqualität via App – Die SRI-App der Deutschen Atemwegsliga e.V.
D.S. Majorski, S.B. Schwarz, M. Wollsching-Strobel und W. Windisch
Lungenklinik Köln-Merheim, Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Universität Witten/Herdecke, Köln
Fortschritte bei der Früherkennung und gezielten Therapie von chronischen respiratorischen Insuffizienzen haben zur maßgeblichen Verbesserung der Prognose dieses Patientenkollektivs beigetragen. Vor diesem Hintergrund rückt die Bedeutung der Erhaltung der Lebensqualität (Quality of life; QOL) in dieser oftmals chronisch kranken Patientengruppe noch stärker in den Vordergrund. Aus diesem Grund hat sich in den letzten Jahrzehnten eine Verlagerung hin zur Verwendung von patientenbezogenen Endpunkten (Patient-related-outcomes; PROs) in der Forschung für diesen Bereich vollzogen. Bedauerlicherweise geht die chronisch respiratorische Insuffizienz oft mit signifikanten medizinischen Komorbiditäten, mit hoher Symptombelastung und somit oftmals einer vergleichsweise schlechten Lebensqualität einher. PROs finden bereits seit Jahren in der Onkologie und der Palliativmedizin in Studien als sekundäre aber auch primäre Endpunkte erfolgreich Verwendung. Die Betreuung von Patient*innen mit chronischer respiratorischer Insuffizienz ist jedoch nach wie vor primär Aufgabe der betreuenden pneumologischen Praxen und Zentren. Es scheint also, dass die Verbesserung der Lebensqualität der Patient*innen ein Ziel guter pneumologischer Praxis und ein Qualitätsindikator für die Versorgung in der Pneumologie sein sollte. Eine standardisierte Sammlung von PROs für dieses Patientenkollektiv ist daher nicht nur wünschenswert, sondern notwendige Grundlage zur Verbesserung der Betreuung dieses Patientenkollektivs.Correspondence to:
Dr. med. Daniel S. Majorski
Lungenklinik Merheim
Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Ostmerheimer Str. 200
51109 Köln
Email: [email protected]
Sauerstoff-Langzeittherapie (LTOT)
Praktische Tipps zur Indikationsstellung LTOT – SpO2/kapilläre/arterielle BGA: Was, wann und wie?
Practical tips for indicating LTOT – SpO2/ capillary/arterial blood gas analysis: What, when and how?
F.S. Magnet und W. Windisch
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2022) p. 140 - 145
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 48, Nr. 4/2022, S. 140-145
Praktische Tipps zur Indikationsstellung LTOT – SpO2/kapilläre/arterielle BGA: Was, wann und wie?
F.S. Magnet und W. Windisch
Lungenklinik Köln-Merheim, Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Lehrstuhl für Pneumologie, Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit/Department für Humanmedizin, Köln
Die periphere Sauerstoffsättigung kann eine erste Einschätzung der Oxygenierung des Patienten liefern und sollte bei Werten ≤ 92% zu einer BGA führen. Die arterielle BGA stellt den Goldstandard in der Bestimmung des PaO2 dar, ist aber in Deutschland und Österreich im nicht intensivmedizinischen Bereich nicht flächendeckend verfügbar. Hier wird meist eine kapilläre BGA durchgeführt, welche jedoch häufig den PaO2 nicht adäquat reflektiert. Einen Hinweis auf eine mögliche Unterschätzung des PaO2 durch die kapilläre Technik kann der Abgleich der in der BGA errechneten Sauerstoffsättigung mit der peripheren Sauerstoffsättigung geben. Da die Indikationsstellung für oder gegen eine Sauerstoff-Langzeittherapie weitreichende Folgen für den Patienten hat, sollte diese sehr bewusst getroffen werden. Gerade in einer palliativen Situation bei nicht hypoxämen Patienten stehen mit Opioiden erwiesenermaßen wirkungsvollere Alternativen zur Verfügung. Vor Verschreibung einer Sauerstoff-Langzeittherapie sollte die chronische Hypoxämie während einer stabilen Krankheitsphase zu mindestens zwei Zeitpunkten blutgasanalytisch bestätigt werden.Correspondence to:
Priv.-Doz. Dr. Friederike Magnet
Lungenklinik Köln-Merheim
Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Ostmerheimer Str. 200, 51109 Köln
Email: [email protected]
Empfehlung
Aktuelle Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Atemwegsliga (DAL), Deutsche Lungenstiftung (DLS) sowie Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (D
C.P. Criée, H.J. Smith, A.M. Preisser, D. Bösch, U. Butt, M.M. Borst, N. Hämäläinen, K. Husemann, R.A. Jörres, P. Kardos, C. Lex, F.J. Meyer, D. Nachtigall, D. Nowak, U. Ochmann, W. Randerath, A. Schütz, B. Schucher, J. Spiesshoefer, C. Taube, S. Walterspacher, M. Wollsching-Strobel, H. Worth, M. Gappa und W. Windisch
Jahrgang 50 (2024) p. 111 - 184
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 3/2024, S. 111-184
Aktuelle Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Atemwegsliga (DAL), Deutsche Lungenstiftung (DLS) sowie Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (D
C.P. Criée1, H.J. Smith2, A.M. Preisser3, D. Bösch4, U. Butt5, M.M. Borst6, N. Hämäläinen7, K. Husemann8, R.A. Jörres9, P. Kardos10, C. Lex11, F.J. Meyer12, D. Nachtigall13† D. Nowak9, U. Ochmann9, W. Randerath14, A. Schüz15, B. Schucher16, J. Spiesshoefer17, C. Taube18, S. Walterspacher19, M. Wollsching-Strobel20, H. Worth21, M. Gappa22 und W. Windisch20
1Praxis für Innere Medizin und Pneumologie, Northeim, 2Research in Respiratory Diagnostics, Berlin, 3Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, 4Lungenpraxis Dr. Bösch, Landshut, 5Deutsche Atemwegsliga e. V., Bad Lippspringe, 6DGP-Akademie, Berlin, 7Berlin, 8MVZ Klinikum Kempten – Praxis für Pneumologie und Allergologie, Kempten, 9Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU München, 10Lungenzentrum Maingau, Frankfurt, 11Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, 12Lungenzentrum München (Bogenhausen- Harlaching), München, 13Hamburg, 14Krankenhaus Bethanien gGmbH, Klinik für Pneumologie und Allergologie, Solingen, 15Atemhilfe, Berlin, 16LungenClinic, Grosshansdorf, 17Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum Aachen, 18Klinik für Pneumologie, Universitätsmedizin Essen-Ruhrlandklinik, Essen, 19Klinikum Konstanz – Sektion Pneumologie, Konstanz, Universität Witten/Herdecke, Witten, 20Kliniken der Stadt Köln, Köln-Merheim, Universität Witten/Herdecke, 21Pneumologische und kardiologische Gemeinschaftspraxis, Fürth, 22Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf, Klinik für Kinder und Jugendliche, Düsseldorf
Aus der Einleitung
Messungen der Lungenfunktion stellen einen Kernbereich in der Diagnostik von Lungenerkrankungen dar und sind etablierter Standard in der diagnostischen Abklärung von Dyspnoe und Husten. Dabei stehen sehr unterschiedliche Testverfahren zur Verfügung, die jeweils mehrere und mitunter eine Vielzahl von Messparametern erlauben. Wesentlich für die Interpretation von Lungenfunktionswerten sind der Einsatz jeweils geeigneter Messverfahren, die Etablierung verlässlicher Normwerte sowie eine weiterführende Stadieneinteilung des Schweregrades einer etablierten Einschränkung. In diesem Sinne ergeben sich aus den Einschränkungen, wie sie in der Lungenfunktionsdiagnostik etabliert sind, weitere diagnostische und/oder auch therapeutische Schritte, wie sie in den Leitlinien zu den jeweils entsprechenden Erkrankungen formuliert sind, wie zum Beispiel zur chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).
Die letzten deutschen Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik stammen aus dem Jahr 2015 als Leitlinie zur Spirometrie [1]. 2022 wurde ein offizielles Dokument der Europäischen Fachgesellschaft (ERS = European Respiratory Society) in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Fachgesellschaft (ATS = American Thoracic Society) publiziert [2], in welchem neue Interpretationen von routinemäßigen Lungenfunktionstests vorgestellt worden sind. Betroffen sind die Spirometrie, die Bodyplethysmographie, die Diffusionskapazität, der Bronchodilatationstest sowie die Referenzwerte.
Diese Empfehlungen werden in dieser Arbeit vorgestellt und kritisch diskutiert. Darüber hinaus werden in weiteren Kapiteln die aktuellen Standards zur unspezifischen bronchialen Provokation, zur atemmuskulären Funktionsdiagnostik und zur forcierten Oszillometrie beschrieben. Die aktuelle Arbeit stellt damit eine Aktualisierung der Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik dar. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, das ein Kompendium Lungenfunktionsdiagnostik [3] weiterführende Informationen zu den genannten Untersuchungsmethoden beinhaltet.
Prof. Dr. med. Carl-Peter Criée,
Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga
und
Prof. Dr. med. Wolfram Windisch,
Präsident der DGPCorrespondence to:
Prof. Dr. Carl-Peter Criée
Praxis für Pneumologie
Albert-Schweitzer-Weg 9
37154 Northeim
Email: [email protected]
Chronische Hyperkapnie und Hypoxämie: vom pathophysiologischen Verständnis hin zum Verständnis der konkreten Anwendung von LTOT, NIV sowie Atem- und Physiotherapie
Das Deventilationssyndrom und Dyspnoe bei COPD: Eine pathophysiologische Diskussion
Deventilation syndrome and dyspnea in COPD: A pathophysiological discussion
M. Wollsching-Strobel, D. Kroppen, S.B. Stanzel, W. Windisch und M. Zimmermann
Price
42.00 $
Jahrgang 50 (2024) p. 255 - 262
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 5/2024, S. 255-262
Das Deventilationssyndrom und Dyspnoe bei COPD: Eine pathophysiologische Diskussion
M. Wollsching-Strobel, D. Kroppen, S.B. Stanzel, W. Windisch und M. Zimmermann
Lungenklinik, Kliniken der Stadt Köln, Universität Witten/Herdecke, Witten
Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und damit die chronische respiratorische Insuffizienz sind globale Herausforderungen. In diesem Kontext gewinnt der Einsatz der nicht invasiven Beatmung (NIV) an Bedeutung. Nach nächtlicher NIV kann jedoch eine akute Dyspnoe direkt nach Beendigung der Therapie auftreten. Dieses Phänomen wird als Deventilationssyndrom (DVS) beschrieben und seine Pathophysiologie ist bisher ungeklärt. Neue Evidenz lässt jedoch eine Diskussion mehrerer Hypothesen zu. Hierzu zählen u. a. die pulmonale Überblähung, ein verstärkter Atemantrieb, eine verzögerte Reaktivität der Zwerchfellmuskulatur, ein Wiederanstieg der Dyspnoe nach Therapie und psychologische Faktoren. Eine einheitliche Definition für das DVS liegt zudem noch nicht vor. Die Diskussion pathophysiologischer Zusammenhänge soll dazu dienen, neue Forschungs- und Therapieansätze zu entwickeln und damit Prognose und die Lebensqualität von COPD-Patient/-innen unter NIV-Therapie zu verbessern.Correspondence to:
Dr. med. Maximilian Wollsching-Strobel
Lungenklinik Köln-Merheim
Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Ostmerheimer Str. 200
51109 Köln
Email: [email protected]
Aerosole im Fokus: Therapieoptimierung und Eindämmung schädlicher Auswirkungen
Editorial
Editorial
M. Wollsching-Strobel und W. Windisch
Login
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Jahrgang 50 (2024) p. 275 - 275
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 6/2024, S. 275
Editorial
M. Wollsching-Strobel und W. Windisch
Exogen-allergische Alveolitis (EAA)
„Hot tub lung“ nach häuslicher Schwimmbadnutzung
Hot tub lung after use of an indoor swimming pool
M. Berger, D. Thiruchittampalam, H. Grasberger, F. Vocht und W. Windisch
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2025) p. 607 - 612
Abstract
Allergologie, Jahrgang 48, Nr. 10/2025, S. 607-612
„Hot tub lung“ nach häuslicher Schwimmbadnutzung
M. Berger1#2, D. Thiruchittampalam3, H. Grasberger, F. Vocht1#2 und W. Windisch1#2
1Lungenklinik Merheim, Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Universität Witten/Herdecke, 2Universität Witten/Herdecke, Department Humanmedizin, Witten, 3Praxis Innere Medizin im MediaPark, Köln
Hintergrund: Die hot tub lung, auch Whirlpool-Lunge genannt, ist eine akute, granulomatöse Erkrankung der Lunge, bei der es durch die Inhalation von durch nicht tuberkulöse Mykobakterien kontaminierten Aerosole zu einer Pneumonitis kommt. Es handelt sich um eine seltene Erkrankung, bei der die Aerosole meistens von Whirlpool Wasser stammen, die aber auch für Sanitäranlagen und Schwimmbecken beschrieben ist. Die Computertomographie der Lunge sowie der mikrobiologische Nachweis von nicht tuberkulösen Mykobakterien aus respiratorischer Flüssigkeit sind neben dem wichtigen klinischen Verdacht die Basis für die Diagnosestellung. Wir berichten von einem 70 Jahre alten Mann mit einer hot tub lung mit typischen CT morphologischen und funktionellen Veränderungen.Correspondence to:
Dr. med. Melanie Berger
Lungenklinik, Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Gesundheit/Department für Humanmedizin
Ostmerheimer Strasse 200
51109 Köln
Email: [email protected]
Exogen-allergische Alveolitis (EAA)
„Hot tub lung“ nach häuslicher Schwimmbadnutzung
Hot tub lung after use of an indoor swimming pool
M. Berger, D. Thiruchittampalam, H. Grasberger, F. Vocht und W. Windisch
Price
42.00 $
Jahrgang 52 (2026) p. 192 - 197
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 4/2026, S. 192-197
„Hot tub lung“ nach häuslicher Schwimmbadnutzung
M. Berger1#2, D. Thiruchittampalam3, H. Grasberger, F. Vocht1#2 und W. Windisch1#2
1Lungenklinik Merheim, Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Universität Witten/Herdecke, 2Universität Witten/Herdecke, Department Humanmedizin, Witten, 3Praxis Innere Medizin im MediaPark, Köln
Hintergrund: Die hot tub lung, auch Whirlpool-Lunge genannt, ist eine akute, granulomatöse Erkrankung der Lunge, bei der es durch die Inhalation von durch nicht tuberkulöse Mykobakterien kontaminierten Aerosole zu einer Pneumonitis kommt. Es handelt sich um eine seltene Erkrankung, bei der die Aerosole meistens von Whirlpool Wasser stammen, die aber auch für Sanitäranlagen und Schwimmbecken beschrieben ist. Die Computertomographie der Lunge sowie der mikrobiologische Nachweis von nicht tuberkulösen Mykobakterien aus respiratorischer Flüssigkeit sind neben dem wichtigen klinischen Verdacht die Basis für die Diagnosestellung. Wir berichten von einem 70 Jahre alten Mann mit einer hot tub lung mit typischen CT morphologischen und funktionellen Veränderungen.
Erstpublikation in Allergologie, mit freundlicher
Genehmigung der AutorenCorrespondence to:
Dr. med. Melanie Berger
Lungenklinik, Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Gesundheit/Department für Humanmedizin
Ostmerheimer Strasse 200
51109 Köln
Email: [email protected]