Themenschwerpunkt: Schlafbezogene Atemstörungen
Impulsoszillometrische Rhinometrie zur Bestimmung des nasalen Atemwegswiderstandes bei Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom
W. Randerath, U. Domanski, F. Dünschede, W. Galetke und K.-H. Rühle
Price
42.00 $
Jahrgang 29 p. 412 - 416
Abstract
W. Randerath, U. Domanski, F. Dünschede, W. Galetke und K.-H. Rühle
Klinik für Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin, Klinik Ambrock, Hagen, Universität Witten/Herdecke
Die regelrechte Funktion der Nase ist für die optimale Therapie des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms (OSAS) von essentieller Bedeutung. Daneben beeinträchtigen nasale Nebenwirkungen die Compliance der Patienten. Daher sind objektive Verfahren zur Erfassung des Nasenwiderstands notwendig, um Beeinträchtigungen, die die nasale Positivdruckatmung behindern könnten, frühzeitig zu erfassen. In dieser Untersuchung sollten der Einsatz der impulsoszillometrischen Rhinometrie bei Patienten mit OSAS überprüft und die Ergebnisse mit einer gesunden Kontrollgruppe verglichen werden. Weiterhin stellte sich die Frage, ob eine routinemäßige Rhinometrie sinnvoll ist. An der Studie nahmen 30 OSAS-Patienten (4 Frauen, 26 Männer, Alter 56,2 ± 11,6 Jahre, Größe 172,9 ± 8,5 cm, Gewicht 98,9 ± 22,1 kg, BMI 33,1 ± 7,2 kg/m2) und 16 gesunde Kontrollpersonen teil (5 Frauen, 11 Männern, Alter 37,5 ± 15,7 Jahre, Größe 174,9 ± 8,9 cm, Gewicht 80,4 ± 16,2 kg, BMI 26,2 ± 4,6 kg/m2). Die Messungen wurden mit dem Gerät IOS-Rhino (Jaeger, Höchberg) durchgeführt. Aus dem Frequenzspektrum wurden die Frequenzen 5 und 20 Hz untersucht. Es wurde der Gesamtwiderstand der beiden Nasenseiten berechnet. In der Kontrollgruppe lag die Resistance bei 5 Hz (R5) bei 0,3 ± 0,2 kPa/l/s und bei 20 Hz (R20) bei 0,25 ± 0,1 kPa/l/s. Bei den OSAS-Patienten betrug die Resistance R bei 5 Hz (R5) 0,33 ± 0,23 kPa/l/s und bei 20 Hz (R20) 0,27 ± 0,14 kPa/l/s. In keinem der genannten Parameter ergab sich ein signifikanter Unterschied zwischen Kontroll- und Patientengruppe. Drei Patienten mit OSAS überschritten die Obergrenze des Vergleichsbereichs (x ± 2 SD). Die oszillometrische Rhinometrie hat sich bei OSAS-Patienten bewährt. Um zu vermeiden, daß aufgrund der wechselnden Widerstände beider Nasenseiten ein Fehler in der Beurteilung entsteht, sollte der Summenwiderstand bestimmt werden. Bei konsekutiven Patienten konnte ein pathologischer nasaler Widerstand nur in Einzelfällen ermittelt werden. Eine routinemäßige Messung des Nasenwiderstands ist nach diesen Daten nicht indiziert. Aufgrund der hohen Bedeutung der Nasenfunktion bei OSAS sollte die Rhinometrie jedoch gezielt nach Anamnese und Klinik eingesetzt werden.
Originalarbeit
Rehabilitation bei ventilatorischer Insuffizienz und Langzeitbeatmung verbessert Lebensqualität und Angst
Influence of pulmonary rehabilitation on quality of life and anxiety in patients with severe COPD and long-term ventilation
E. Skobel, C. Norra, W. Randerath und A. Jendralski
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 257 - 266
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 37, Nr. 7/2011, S. 257–266
Rehabilitation bei ventilatorischer Insuffizienz und Langzeitbeatmung verbessert Lebensqualität und Angst
E. Skobel1,2, C. Norra3, W. Randerath2 und A. Jendralski1
1Kardiologie und Pneumologie, Rehaklinik Rosenquelle, Aachen, 2Klinik für Pneumologie und Allergologie, Krankenhaus Bethanien, Solingen, 3Psychiatrie-Psychotherapie-Psychosomatik-Präventivmedizin, LWLUniversitätsklinikum Bochum
Einleitung: Lange stationäre Aufenthalte auf Intensivstationen sowie Möglichkeiten der nicht-invasiven Beatmung (NIV) bei ventilatorischer Insuffizienz und die damit einhergehende körperliche Immobilität stellen neue Anforderungen an die stationäre Rehabilitation dar. Offen allerdings ist, inwieweit die stationäre Rehabilitation bei diesem Patientenklientel auch Einfluss auf Angst und Lebensqualität hat. Methodik: 37 Patienten (Alter 69 ± 7, 18 weiblich) mit ventilatorischer Insuffizienz und Langzeitbeatmung (COPD, n = 27, Obesitas-Hypoventilation (OH) n = 10, Barthel-Index 15 ± 5 Punkte, Rivermead-Mobility Score 3,5 ± 2 Punkte, Krankenhaustage 52 ± 13, Beatmungstage 33, n = 11 noch bei Übernahme ventilatorabhängig, Beatmungszeit 12,6 ± 6 h, pCO2 53 ± 4 mmHg) wurden zu Beginn und am Ende einer 3-monatigen Rehabilitation sowie nach 3 Monaten zu Lebensqualität (Saint George Respiratory Questionnaire; SGRQ), Angst und Depression (Hospital- Anxiety-Depression-Scale, HADS) sowie Benutzung der NIV evaluiert. Veränderungen körperlicher Funktionen im Verlauf der Rehabilitation wurden mittels Barthel-Index, Rivermead-Score, 6-Minuten-Gehtest, Bode- Index, FEV1, sowie Spiroergometrie erfasst. Ergebnisse: In der Rehabilitation (32 ± 13 Tage) zeigte sich eine Verbesserung in allen Bereichen der (Barthel-Index 58 ± 14, Rivermead-Score 10 ± 4, Gehstrecke 161 ± 72 m, Spiroergometrie 35 ± 7 Watt, Bode- Index von 7,5 ± 2 auf 4,2 ± 1,2 (p < 0,001), SGRQ signifikante Verbesserung (p < 0,05) in allen Bereichen. Drei Monate später (n = 22 Patienten, 4 verstorben) zeigte sich eine Benutzung der NIV nachts bei 72% (5 ± 1 h), Hospitalisation n = 6, SGRQ bei OH in allen Bereichen gebessert, bei COPD-Patienten Verschlechterung der Symptome. In beiden Gruppen jedoch deutliche Abnahme von ängstlichen Symptomen auch 3 Monate nach Entlassung (p < 0,01). Schlussfolgerung: Rehabilitationsmaßnahmen bei ventilatorischer Insuffizienz führen neben Verbesserung der Mobilität und Akzeptanz der NIV zu einer auch 3 Monate nach Entlassung anhaltenden Verbesserung der Lebensqualität und Angst.Correspondence to:
Dr. med. E. Skobel
Kardiologie und Pneumologie
Rehaklinik Rosenquelle
Kurbrunnenstraße 5
D-52077 Aachen
Email: [email protected]
Schlafmedizin 2012
Gewebelast und Muskelschwäche – Facetten der Pathophysiologie des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms
Tissue load and muscle failure – aspects of the pathophysiology of the obstructive sleep apnoea syndrome
W. Randerath
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 456 - 459
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 38, Nr. 11/2012, S. 456–459
Gewebelast und Muskelschwäche – Facetten der Pathophysiologie des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms
W. Randerath
Klinik für Pneumologie und Allergologie, Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin, Krankenhaus Bethanien, Solingen, Institut für Pneumologie der Universität Witten/Herdecke
Im Mittelpunkt der Pathophysiologie des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms (OSAS) steht die Stabilität der oberen Atemwege. Neben der anatomisch definierten Weite sind funktionelle Faktoren für die Entwicklung des Krankheitsbildes und den Schweregrad verantwortlich. Beim Gesunden werden die Muskeln der oberen Atemwege vor der thorakalen Muskulatur stimuliert, ein Phänomen, das bei Patienten mit OSAS häufig verloren geht. Darüber hinaus ist die Integrität der Pharynxmuskulatur gestört. Als Ursache wird ein neurogener Muskelschaden angenommen. Dieser wird auf das Vibrationstrauma des Schnarchens zurückgeführt, das auch zu sensorischen Störungen und damit zum Verlust des Negativdruckreflexes führt. Schädigungen der Muskulatur und Sensorik mindern die Stabilität der oberen Atemwege. Auf der anderen Seite wird die Belastung des Pharynx bei OSAS unter anderem durch Fetteinlagerungen bei übergewichtigen Patienten erhöht. Außerdem spielt jedoch auch die Flüssigkeitsverschiebung aus den unteren Extremitäten in den Oberkörper eine Rolle. Optimale kardiale Therapie und Vermeidung von Flüssigkeitsansammlungen in den Beinen können somit schlafbezogene Atemstörungen mindern. Die Bedeutung des Schnarchens als schädigender Faktor legt eine frühzeitige Therapie nahe, um die Entwicklung eines obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms zu vermeiden.Correspondence to:
Prof. Dr. med. W.J. Randerath
Klinik für Pneumologie und Allergologie
Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin
Krankenhaus Bethanien Solingen
Institut für Pneumologie der
Universität Witten/Herdecke
Aufderhöherstrasse 169-175
D-42699 Solingen
Email: [email protected]
Originalarbeit
Resektion pulmonaler Metastasen – aktueller Stand der chirurgischen Therapie und Perspektiven
Resection of pulmonary metastases – The current surgical practice and perspectives
S. Macherey, F. Doerr, K. Frank, M. Heldwein, W. Randerath, A. Schlesinger, T. Wahlers, J. Wolf und K. Hekmat
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 181 - 191
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 5/2014, S. 181–191
Resektion pulmonaler Metastasen – aktueller Stand der chirurgischen Therapie und Perspektiven
S. Macherey1, F. Doerr1, K. Frank2, M. Heldwein3, W. Randerath4, A. Schlesinger5, T. Wahlers3, J. Wolf6 und K. Hekmat3
1Medizinische Fakultät, Universität zu Köln, 2Klinik III für Innere Medizin, Universität zu Köln, 3Klinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie, Universität zu Köln, 4Klinik für Pneumologie und Allergologie, Zentrum für Schlafund Beatmungsmedizin, Krankenhaus Bethanien, Solingen, 5Evangelisches Krankenhaus Kalk, Lungenzentrum, 6Klinik I für Innere Medizin, Centrum für integrierte Onkologie (CIO), Köln
Einleitung: Die Resektion von Lungenmetastasen ist ein etabliertes Verfahren in der Therapie pulmonal metastasierender Tumorentitäten, trotzdem gibt es Differenzen hinsichtlich zentraler Aspekte wie dem chirurgischen Zugangsweg oder der maximalen Anzahl der zu resezierenden Metastasen. Diese systematische Übersichtsarbeit soll den aktuellen Forschungsstand erfassen und diskutieren. Methoden: Es wurde eine selektive Literaturrecherche in der Pub-Med-Datenbank mit den Schlagworten „lung metastases“, „metastasectomy“, „pulmonary lesions“ und „lung resection“ durchgeführt. Ergebnisse: Diese Arbeit vergleicht 19 Studien verschiedener Tumorentitäten und zusammengenommen 7.765 Patienten. Die berichteten 5-Jahresüberlebensraten nach der ersten Metastasektomie betragen für das Mammakarzinom 24,2 – 54%, für das kolorektale Karzinom 39,1 – 55,4%, für das maligne Melanom 21 – 34% und für Sarkome 37 – 50,9%. Tumorübergreifende Fallserien ermittelten 5-Jahresüberlebensraten zwischen 35% und 75,7%. Die studienübergreifenden Raten für vollständige Tumorresektionen belaufen sich auf 57,4 – 100% und die Anzahl der Patienten mit singulären Metastasen schwankt im Rahmen von 28 – 87,8%. Zusammenfassend bieten beide Aspekte entscheidende Erklärungsansätze für die variierenden Langzeitüberlebensraten. Schlussfolgerungen: Prognostische Relevanz besitzen vor allem der Resektionsstatus und die Metastasenanzahl. Rezidiveingriffe sind gut zu realisieren und nicht mit einem schlechteren Langzeitüberleben verbunden. Die Tumorentitäten weisen mitunter spezifische Prognosefaktoren auf, wobei beim Mammakarzinom der Rezeptoranalyse und beim kolorektalen Karzinom dem Serumtumormarker CEA eine besondere Bedeutung zukommt.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Hekmat
Klinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie
Universität zu Köln
Kerpener Straße 62
D-50931 Köln
Email: [email protected]
Übersicht
Idiopathische Lungenfibrose – Neues zur Diagnostik und Therapie
Idiopathic pulmonary fibrosis – new diagnostic and therapeutic aspects
L. Hagmeyer, S. Stieglitz und W. Randerath
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 192 - 199
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 5/2014, S. 192–199
Idiopathische Lungenfibrose – Neues zur Diagnostik und Therapie
L. Hagmeyer, S. Stieglitz und W. Randerath
Krankenhaus Bethanien gGmbH, Solingen
In den letzten Jahren ist die idiopathische Lungenfibrose (idiopathische pulmonale Fibrose = IPF) zunehmend ins Blickfeld von wissenschaftlicher Forschung und klinischer Praxis gerückt. Die jüngst publizierte nationale S2K-Leitlinie orientiert sich an der internationalen ATS/ERS-Leitlinie. Allerdings unterscheiden sich beide Leitlinien in wichtigen Punkten. Neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten müssen hinsichtlich ihres Stellenwertes in der Routinebetreuung bewertet werden. Die gültigen Leitlinien erlauben nun einen standardisierten diagnostischen Prozess mit klaren Kriterien für die Formulierung der Diagnose „idiopathische Lungenfibrose.“ Dieser Übersichtsartikel soll einen Überblick ermöglichen über die aktuellen diagnostischen und therapeutischen Standards und einen Einblick in mögliche Zukunftsperspektiven bieten.Correspondence to:
Dr. med. L. Hagmeyer
Krankenhaus Bethanien gGmbH
Aufderhöher Straße 169-175
D-42699 Solingen
Email: [email protected]
Übersicht
Idiopathische Lungenfibrose – Neues zur medikamentösen Therapie
Idiopathic pulmonary fibrosis – news about medical treatment
L. Hagmeyer, S. Stieglitz und W. Randerath
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 459 - 462
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 10/2014, S. 459–462
Idiopathische Lungenfibrose – Neues zur medikamentösen Therapie
L. Hagmeyer, S. Stieglitz und W. Randerath
Krankenhaus Bethanien gGmbH, Solingen
Bei der diesjährigen American Thoracic Society International Conference in San Diego wurden jüngst die Ergebnisse zu drei Phase-III-Therapiestudien präsentiert, die die Konzepte für die IPF-Therapie nachhaltig beeinflussen werden (ASCEND, INPULSIS 1+2, PANTHER). Im Folgenden sollen die Ergebnisse der genannten Studien zusammengefasst werden und die möglichen Auswirkungen auf künftige Therapiekonzepte diskutiert werdenCorrespondence to:
Dr. med. L. Hagmeyer
Krankenhaus Bethanien gGmbH
Aufderhöher Straße 169 – 175
D–42699 Solingen
Email: [email protected]
47. Bad Reichenhaller Kolloquium 2015
Die akute respiratorische Verschlechterung beim Lungenfibrose-Patienten
Acute respiratory worsening in idiopathic pulmonary fibrosis
L. Hagmeyer und W. Randerath
Price
42.00 $
Jahrgang 42 p. 350 - 354
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 42, Nr. 7/2016, S. 350-354
Die akute respiratorische Verschlechterung beim Lungenfibrose-Patienten*
L. Hagmeyer und W. Randerath
Klinik für Pneumologie und Allergologie, Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin, Krankenhaus Bethanien, Solingen
Die akute Exazerbation einer idiopathischen Lungenfibrose (AE-IPF) ist eine schwere, oft tödliche Komplikation der idiopathischen Lungenfibrose (IPF), die sich durch eine Akzeleration des chronisch progredienten Krankheitsverlaufs auszeichnet. Ausgelöst wird die Erkrankung möglicherweise durch überwiegend okkulte Trigger, wahrscheinlich sind virale Infektionen, Aspirationen/ Reflux und die invasive Beatmung neben anderen Faktoren relevante Risikofaktoren für eine AE-IPF. Die Computertomografie (inklusive nativer HRCT und kontrastmittelverstärkter Spiral-CT) nimmt einen zentralen Stellenwert in der Diagnostik ein. Zur Therapie der AE-IPF gibt es wenig Evidenz. Empirisch wird eine hochdosierte Steroidstoßtherapie meist zusammen mit einer antibiotischen Therapie versucht. Ist der Patient bereits zur Lungentransplantation gelistet, sollte eine zeitnahe Verlegung ins Transplantationszentrum erfolgen. Nur in dieser Situation können intensivmedizinische Maßnahmen im Sinne einer Bridging-Therapie gerechtfertigt sein. Aufgrund der hohen Mortalität sollte bei nicht gelisteten IPF-Patienten im Falle einer schweren AE-IPF ein palliatives Therapiekonzept verfolgt werden.
*Vortrag im Rahmen des 47. Bad Reichenhaller Kolloquiums 2015Correspondence to:
Dr. med. Lars Hagmeyer
Klinik für Pneumologie und Allergologie
Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin
Krankenhaus Bethanien
Aufderhöher Straße 169 – 175
42699 Solingen
Email: [email protected]
Autorenreferate
47. Bad Reichenhaller Kolloquium – Altes Königliches Kurhaus und Kurgastzentrum, Bad Reichenhall, 19. – 21. Juni 2015
W. Randerath und R.W. Hauck
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###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 42 p. 373 - 377
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 42, Nr. 7/2016, S. 373-377
47. Bad Reichenhaller Kolloquium – Altes Königliches Kurhaus und Kurgastzentrum, Bad Reichenhall, 19. – 21. Juni 2015
W. Randerath und R.W. Hauck
Übersicht
Einsatzmöglichkeiten veno-venöser extrakorporaler Membranoxygenierung – steigende Fallzahlen größerer Zentren korrelieren mit einer besseren Prognose
Veno-venous ECMO treatment outcome correlates with experience
D.Y. Göreci, S. Stange, F. Dörr, M. Heldwein, S. Macherey, A. Gassa, L. Hagmeier, W. Randerath, K. Hekmat und T. Wahlers
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2017) p. 77 - 85
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 43, Nr. 2/2017, S. 77-85
Einsatzmöglichkeiten veno-venöser extrakorporaler Membranoxygenierung – steigende Fallzahlen größerer Zentren korrelieren mit einer besseren Prognose*
D.Y. Göreci1, S. Stange1, F. Dörr1, M. Heldwein1, S. Macherey2, A. Gassa1, L. Hagmeier3, W. Randerath3, K. Hekmat1 und T. Wahlers1
1Klinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie, 2Medizinische Fakultät Universität zu Köln, 3Klinik für Pneumologie und Allergologie, Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin, Krankenhaus Bethanien, Solingen
Extrakorporale Systeme zur Unterstützung der Lungenfunktion sind in den letzten Jahrzehnten einem deutlichen Wandel unterworfen. Die Auswertung der großen ECMO- Register über die letzten 24 Jahre ließ wertvolle Schlüsse in Bezug auf Indikationsstellung und Handhabung zu. Mit rasch steigendem technischen Fortschritt, neuen bikavalen Kanülierungsmöglichkeiten und Verbesserung der Leistungskraft unter Reduktion der Masse wurde die Gerätebedienung, Handhabung und Verfügbarkeit simpler, sodass der weltweite ECMO-Einsatz bei adulten Patienten die größte Zunahme verzeichnete und sich zunehmend auf mehr internationale Zentren ausdehnt. Die retrospektive Analyse der Register zeigte jedoch, dass die Mortalität in großen Zentren, die mehr als 20 Einsätze pro Jahr verzeichnen, um bis zu 10% niedriger ist und die Entwöhnung von der ECMO erfolgreicher verläuft. Zur Abschätzung der kritischen Prognose unter veno-venöser ECMO eignet sich der RESP-Score. Unter Berücksichtigung der Beatmungsdauer, neurologischer Ausfälle, Infektionen sowie weiteren Faktoren kann das Überleben der schwerkranken Patienten kalkuliert werden.
*Auszugsweise vorgetragen auf dem 47. Bad Reichenhaller Kolloquium, 19. – 21. Juni 2015.Correspondence to:
Deniz Yasemin Göreci
Assistenzärztin
Klinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie
Kerpener Straße 62
50937 Köln
Email: [email protected]
Übersicht
Kosten-Nutzen-Analyse der Behandlung von Asthma bronchiale
Analysis of costs and benefit in the treatment of asthma
W. Randerath und K.H. Rühle
Price
42.00 $
Jahrgang 22 (1999) p. 373 - 381
Abstract
Allergologie, Jahrgang 22, Nr. 6/1999, S. 373-381
Kosten-Nutzen-Analyse der Behandlung von Asthma bronchiale
W. Randerath und K.H. Rühle
Klinik Ambrock, Klinik für Pneumologie, Hagen
Direkte und indirekte Kosten des Asthma bronchiale machen I - 2% der Gesamtausgaben des Gesundheitswesens aus. Angesichts der Häufigkeitsentwicklung der Krankheit ist mit einer Zunahme der Kosten zu rechnen. Pro Jahr werden in der BRD ca. 5 Milliarden DM für direkte (Arzt, Medikamente, Geräte) und indirekte Kosten (Arbeits-, Erwerbsunfähigkeit, vorzeitige Todesfälle) des Asthma aufgewandt. 50% der Medikamentenkosten entfallen auf die 10% schwergradigen Asthmatiker. In amerikanischen Studien konnte gezeigt werden, daß durch eine zusätzliche antientzündliche Therapie eine Reduktion der Kosten zu erzielen ist. Es ist anzunehmen, daß Unterdiagnostik und -therapie ein ursächlicher Faktor der im internationalen Vergleich außergewöhlich hohen Mortalitätsziffern in Deutschland darstellen. Die konsequente Anwendung der Therapieempfehlungen, der Schulungsprogramme und der frühzeitige Einsatz antiinflammatorischer Substanzen wie inhalierbarer Steroide und Leukotrienrezeptor- Antagonisten können direkte und indirekte Kosten senken. Correspondence to:
Dr. med. W. Randerath
Klinik Ambrock
Ambrocker Weg 60
D-58091 Hagen
Übersicht
Etablierung eines Ausbildungskonzepts: Praktische Durchführung einer Spiroergometrie durch medizinische Fachangestellte
Establishing an education program: train physician assistants to perform cardiorespiratory exercise testing in patients
L. Hagmeyer, G. Sofianos, U. Oesterlee, K. Steinraths und W. Randerath
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2020) p. 156 - 161
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 46, Nr. 3/2020, S. 156-161
Etablierung eines Ausbildungskonzepts: Praktische Durchführung einer Spiroergometrie durch medizinische Fachangestellte
L. Hagmeyer1#2, G. Sofianos1, U. Oesterlee1, K. Steinraths1 und W. Randerath1#2
1Krankenhaus Bethanien Solingen, Klinik für Pneumologie und Allergologie, Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin, Solingen, 2Institut für Pneumologie, Universität zu Köln, Solingen
Etablierung eines Ausbildungskonzepts: Praktische Durchführung einer Spiroergometrie durch medizinische Fachangestellte
Für spezifische Tätigkeiten ausgebildetes nichtärztliches Assistenzpersonal kann in Zeiten des Ärztemangels und Kostendrucks eine wertvolle Unterstützung in der klinischen Routine darstellen. Die Spiroergometrie ist eine in hohem Maße standardisierte Untersuchung, die aufgrund des zeitlichen und personellen Aufwands in relevantem Ausmaß Ressourcen bindet. Mithilfe eines strukturierten Ausbildungskonzeptes ist es möglich, nichtärztliches Assistenzpersonal in dem Maße zu schulen, dass es in der Lage ist eine Spiroergometrie selbständig durchzuführen. Das Ausbildungskonzept wird ausführlich vorgestellt. Die theoretischen und praktischen Schulungsinhalte sind modular gegliedert und können hinsichtlich des zeitlichen Umfangs nach individuellem Bedarf in gewissen Grenzen variabel gestaltet werden. Erste klinische Erfahrungen aus der Pilotphase des Ausbildungskonzepts werden berichtet.Correspondence to:
Dr. med. Lars Hagmeyer
Krankenhaus Bethanien Solingen
Aufderhöher Straße 169-175
42699 Solingen
Email: [email protected]
Bronchoskopie
Die Bronchoskopie auf der Intensivstation
Bronchoscopy in the intensive care unit
L. Hagmeyer, G. Sofianos, M. Bockover, S. Schneitler und W. Randerath
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2020) p. 434 - 441
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 46, Nr. 8/2020, S. 434-441
Die Bronchoskopie auf der Intensivstation
L. Hagmeyer1#2, G. Sofianos2, M. Bockover2, S. Schneitler2 und W. Randerath1#2
1Institut für Pneumologie, Universität zu Köln, Solingen, 2Klinik für Pneumologie und Allergologie, Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin, Krankenhaus Bethanien Solingen
Die Bronchoskopie hat sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil der modernen Intensivmedizin entwickelt. Die Methode ist ausreichend sicher, eine bedarfsgerechte Sedierung, eine angepasste Beatmungssituation und kurze Untersuchungszeiten tragen zur Risikominimierung bei. Atelektasenbildungen, Hämoptysen, ventilatorassoziierte Pneumonien stellen nicht per se Indikationen für eine Bronchoskopie dar, bei Versagen nichtinvasiver Maßnahmen kann sie jedoch hilfreich sein. Im Management der Beatmungszugänge ist die Methode von hoher Bedeutung. Die perkutane Dilatationstracheotomie erfolgt üblicherweise unter bronchoskopischer Kontrolle und ist in hohem Maße standardisiert. Die Posttracheotomie-Trachealstenose ist in 5% aller Fälle die Ursache für ein Weaning- und Dekanülierungsversagen und kann bronchoskopisch detektiert und interventionell behandelt werden. Eine Schluckstörung kann im Weaningprozess mit der fiberoptischen endoskopischen Schluckdiagnostik verlässlich objektiviert werden.Correspondence to:
Dr. med. Lars Hagmeyer
Krankenhaus Bethanien Solingen
Klinik für Pneumologie und Allergologie
Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin
Aufderhöher Straße 169-175
42699 Solingen
Email: [email protected]
Übersicht
Die Bronchoskopie auf der Intensivstation
Bronchoscopy in the intensive care unit
L. Hagmeyer, G. Sofianos, M. Bockover, S. Schneitler und W. Randerath
Price
42.00 $
Jahrgang 45 (2020) p. 146 - 153
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 45, Nr. 4/2020, S. 146-153
Die Bronchoskopie auf der Intensivstation
L. Hagmeyer1#2, G. Sofianos2, M. Bockover2, S. Schneitler2 und W. Randerath1#2
1Institut für Pneumologie, Universität zu Köln, Solingen, 2Klinik für Pneumologie und Allergologie, Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin, Krankenhaus Bethanien Solingen
Die Bronchoskopie hat sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil der modernen Intensivmedizin entwickelt. Die Methode ist ausreichend sicher, eine bedarfsgerechte Sedierung, eine angepasste Beatmungssituation und kurze Untersuchungszeiten tragen zur Risikominimierung bei. Atelektasenbildungen, Hämoptysen, ventilatorassoziierte Pneumonien stellen nicht per se Indikationen für eine Bronchoskopie dar, bei Versagen nichtinvasiver Maßnahmen kann sie jedoch hilfreich sein. Im Management der Beatmungszugänge ist die Methode von hoher Bedeutung. Die perkutane Dilatationstracheotomie erfolgt üblicherweise unter bronchoskopischer Kontrolle und ist in hohem Maße standardisiert. Die Posttracheotomie- Trachealstenose ist in 5% aller Fälle die Ursache für ein Weaning- und Dekanülierungsversagen und kann bronchoskopisch detektiert und interventionell behandelt werden. Eine Schluckstörung kann im Weaningprozess mit der fiberoptischen endoskopischen Schluckdiagnostik verlässlich objektiviert werden.
Erstpublikation in Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 46, Nr. 8/2020, S. 434-441, mit freundlicher Genehmigung der
AutorenCorrespondence to:
Dr. med. Lars Hagmeyer
Krankenhaus Bethanien Solingen
Klinik für Pneumologie und Allergologie
Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin
Aufderhöher Straße 169-175
42699 Solingen
Email: [email protected]
Lungenfunktionsdiagnostik, Teil 3
Forcierte Oszillationstechnik – Konzept und Umsetzung in der Praxis
Forced oscillation technique – Concept and application in the clinical practice
W. Randerath
Price
42.00 $
Jahrgang 47 (2021) p. 322 - 330
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 47, Nr. 8/2021, S. 322-330
Forcierte Oszillationstechnik – Konzept und Umsetzung in der Praxis
W. Randerath
Klinik für Pneumologie und Allergologie, Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin, Institut für Pneumologie an der Universität zu Köln, Krankenhaus Bethanien gGmbH, Solingen
Die forcierte Oszillationstechnik (FOT) stellt eine Erweiterung der Lungenfunktionsdiagnostik dar. Dem Atemstrom des Probanden werden Druck-Strömungssignale überlagert. Dabei handelt es sich um mono- oder multifrequente sinusförmige Schwingungen oder wie bei der Impulsoszillometrie um nadelförmige Druckstöße. Die vom Atmungssystem des Probanden aufgenommenen Druckschwankungen werden am Mund des Probanden in Form von Druck und Strömung registriert. Die FOT erfasst nicht nur den realen Widerstand, die Resistance, die auch mit der Bodyplethysmographie bestimmt wird. Vielmehr misst sie ergänzend die virtuellen (Blind-)Widerstände, zusammenfassend Reactance genannt. Die differenzierte Analyse ermöglicht eine Unterscheidung von zentralen und peripheren Obstruktionen und Dehnbarkeitsstörungen des thorakopulmonalen Systems. Daneben bietet die FOT den Vorteil der Mitarbeitsunabhängigkeit, was bei Kindern, aber auch bei häufig zu wiederholenden Messungen interessant ist. In sehr unterschiedlichen klinischen Situationen konnte die Relevanz des Messverfahrens nachgewiesen werden, zu denen Asthma, Small Airways Disease und COPD gehören. Daneben wird die Technik in Geräten zur automatischen Positivdrucktherapie beim obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom sowie zur nicht invasiven Beatmung eingesetzt.Correspondence to:
Prof. Dr. med. W. Randerath
Krankenhaus Bethanien gGmbH
Klinik für Pneumologie und Allergologie
Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin
Institut für Pneumologie an der Universität zu Köln
Aufderhöher Straße 169-175
42699 Solingen
Email: [email protected]
Übersicht
PD-L1-Analyse aus der Pleuraerguss- Zytologie beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom
PD-L1 analysis of pleural cytology in non small cell lung cancer
L. Hagmeyer und W. Randerath
Price
42.00 $
Jahrgang 47 (2021) p. 573 - 577
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 47, Nr. 12/2021, S. 573-577
PD-L1-Analyse aus der Pleuraerguss- Zytologie beim nichtkleinzelligen Lungenkarzinom
L. Hagmeyer1#2 und W. Randerath1#2
1Institut für Pneumologie, Universität zu Köln, Solingen, 2Krankenhaus Bethanien Solingen, Klinik für Pneumologie und Allergologie, Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin, Solingen
Die immunonkologische Therapie mit Checkpointinhibitoren ist mittlerweile fest in die Behandlungsstrategie des Lungenkarzinoms integriert. Als Monotherapie ist sie in Europa für das metastasierte Lungenkarzinom mit einem PD-L1-Expressionslevel von mindestens 50% zugelassen. Neben histologischen Proben können auch weniger invasiv gewonnene zytologische Proben aus tumorpositiven Pleurapunktaten für die Therapieentscheidung hilfreich sein. Im Folgenden werden die Prinzipien der immunonkologischen Therapie und die Evidenz zur immunzytologischen PD-L1-Diagnostik betrachtet. Der praktische Stellenwert der Pleuraergussdiagnostik bei der Indikationsstellung für eine Checkpointinhibitor-Monotherapie wird dargestellt.Correspondence to:
Dr. med. Lars Hagmeyer
Krankenhaus Bethanien Solingen
Klinik für Pneumologie und Allergologie
Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin
Aufderhöher Straße 169
42699 Solingen
Email: [email protected]
Empfehlung
Aktuelle Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Atemwegsliga (DAL), Deutsche Lungenstiftung (DLS) sowie Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (D
C.P. Criée, H.J. Smith, A.M. Preisser, D. Bösch, U. Butt, M.M. Borst, N. Hämäläinen, K. Husemann, R.A. Jörres, P. Kardos, C. Lex, F.J. Meyer, D. Nachtigall, D. Nowak, U. Ochmann, W. Randerath, A. Schütz, B. Schucher, J. Spiesshoefer, C. Taube, S. Walterspacher, M. Wollsching-Strobel, H. Worth, M. Gappa und W. Windisch
Jahrgang 50 (2024) p. 111 - 184
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 3/2024, S. 111-184
Aktuelle Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Atemwegsliga (DAL), Deutsche Lungenstiftung (DLS) sowie Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (D
C.P. Criée1, H.J. Smith2, A.M. Preisser3, D. Bösch4, U. Butt5, M.M. Borst6, N. Hämäläinen7, K. Husemann8, R.A. Jörres9, P. Kardos10, C. Lex11, F.J. Meyer12, D. Nachtigall13† D. Nowak9, U. Ochmann9, W. Randerath14, A. Schüz15, B. Schucher16, J. Spiesshoefer17, C. Taube18, S. Walterspacher19, M. Wollsching-Strobel20, H. Worth21, M. Gappa22 und W. Windisch20
1Praxis für Innere Medizin und Pneumologie, Northeim, 2Research in Respiratory Diagnostics, Berlin, 3Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, 4Lungenpraxis Dr. Bösch, Landshut, 5Deutsche Atemwegsliga e. V., Bad Lippspringe, 6DGP-Akademie, Berlin, 7Berlin, 8MVZ Klinikum Kempten – Praxis für Pneumologie und Allergologie, Kempten, 9Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU München, 10Lungenzentrum Maingau, Frankfurt, 11Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, 12Lungenzentrum München (Bogenhausen- Harlaching), München, 13Hamburg, 14Krankenhaus Bethanien gGmbH, Klinik für Pneumologie und Allergologie, Solingen, 15Atemhilfe, Berlin, 16LungenClinic, Grosshansdorf, 17Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum Aachen, 18Klinik für Pneumologie, Universitätsmedizin Essen-Ruhrlandklinik, Essen, 19Klinikum Konstanz – Sektion Pneumologie, Konstanz, Universität Witten/Herdecke, Witten, 20Kliniken der Stadt Köln, Köln-Merheim, Universität Witten/Herdecke, 21Pneumologische und kardiologische Gemeinschaftspraxis, Fürth, 22Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf, Klinik für Kinder und Jugendliche, Düsseldorf
Aus der Einleitung
Messungen der Lungenfunktion stellen einen Kernbereich in der Diagnostik von Lungenerkrankungen dar und sind etablierter Standard in der diagnostischen Abklärung von Dyspnoe und Husten. Dabei stehen sehr unterschiedliche Testverfahren zur Verfügung, die jeweils mehrere und mitunter eine Vielzahl von Messparametern erlauben. Wesentlich für die Interpretation von Lungenfunktionswerten sind der Einsatz jeweils geeigneter Messverfahren, die Etablierung verlässlicher Normwerte sowie eine weiterführende Stadieneinteilung des Schweregrades einer etablierten Einschränkung. In diesem Sinne ergeben sich aus den Einschränkungen, wie sie in der Lungenfunktionsdiagnostik etabliert sind, weitere diagnostische und/oder auch therapeutische Schritte, wie sie in den Leitlinien zu den jeweils entsprechenden Erkrankungen formuliert sind, wie zum Beispiel zur chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).
Die letzten deutschen Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik stammen aus dem Jahr 2015 als Leitlinie zur Spirometrie [1]. 2022 wurde ein offizielles Dokument der Europäischen Fachgesellschaft (ERS = European Respiratory Society) in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Fachgesellschaft (ATS = American Thoracic Society) publiziert [2], in welchem neue Interpretationen von routinemäßigen Lungenfunktionstests vorgestellt worden sind. Betroffen sind die Spirometrie, die Bodyplethysmographie, die Diffusionskapazität, der Bronchodilatationstest sowie die Referenzwerte.
Diese Empfehlungen werden in dieser Arbeit vorgestellt und kritisch diskutiert. Darüber hinaus werden in weiteren Kapiteln die aktuellen Standards zur unspezifischen bronchialen Provokation, zur atemmuskulären Funktionsdiagnostik und zur forcierten Oszillometrie beschrieben. Die aktuelle Arbeit stellt damit eine Aktualisierung der Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik dar. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, das ein Kompendium Lungenfunktionsdiagnostik [3] weiterführende Informationen zu den genannten Untersuchungsmethoden beinhaltet.
Prof. Dr. med. Carl-Peter Criée,
Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga
und
Prof. Dr. med. Wolfram Windisch,
Präsident der DGPCorrespondence to:
Prof. Dr. Carl-Peter Criée
Praxis für Pneumologie
Albert-Schweitzer-Weg 9
37154 Northeim
Email: [email protected]
Aktuelle Aspekte in der Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen
Individualisierte Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen – Stellenwert von Phänotypen und Endotypen
Individualized therapy for sleep-related breathing disorders – Importance of phenotypes and endotypes
S. Herkenrath, J. Kempchen und W. Randerath
Price
42.00 $
Jahrgang 51 (2025) p. 495 - 504
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 10/2025, S. 495-504
Individualisierte Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen – Stellenwert von Phänotypen und Endotypen
S. Herkenrath1, J. Kempchen2 und W. Randerath3
1St. Marien Hospital Düren, Innere Medizin und Pneumologie, Düren, 2Schlaflabor im Medical Center am St. Marien-Hospital Düren Birkesdorf, Düren-Birkesdorf, 3Krankenhaus Bethanien, Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin, Klinik für Pneumologie und Allergologie, Institut für Pneumologie an der Universität zu Köln, Solingen
Das Management schlafbezogener Atmungsstörungen (SBAS) erfährt zurzeit aufgrund vieler neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, aber auch Frustrationen hinsichtlich bisheriger Vorgehensweisen, grundlegende Veränderungen. Die oft simplifizierte Herangehensweise an schlafbezogene Atmungsstörungen hinsichtlich Schweregradeinteilung, individueller prognostischer Bedeutung der Erkrankung, Therapieindikation und -erfolgskontrolle, alles basierend auf einem Parameter, dem Apnoe-Hypopneo- Index (AHI), wird der Komplexität des Krankheitsbildes nicht gerecht. Ein besseres Verständnis für zugrundeliegende pathophysiologische Mechanismen und deren prognostische Bedeutung sind essentiell für ein individualisiertes therapeutisches Management. Die Kenntnis von Endotypen und Phänotypen schlafbezogener Atmungsstörungen bildet hierfür die Basis. Endotypen skizzieren die unterschiedlichen zugrundeliegenden Mechanismen schlafbezogener Atmungsstörungen und sollten von klinischen Ausprägungen, den Phänotypen, abgegrenzt werden.Correspondence to:
Dr. med. Simon Herkenrath
St. Marien Hospital Düren
Innere Medizin und Pneumologie
Hospitalstraße 44
52353 Düren
Email: [email protected]
Palliativmedizin in der Pneumologie
Wann beginnt Palliativmedizin bei pneumologischen Erkrankungen?
When does palliative care start in chronic pulmonary diseases?
S. Keymel, L. Pusch, W. Randerath, S.T. Simon und L. Hagmeyer
Price
42.00 $
Jahrgang 52 (2026) p. 253 - 259
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 6/2026, S. 253-259
Wann beginnt Palliativmedizin bei pneumologischen Erkrankungen?
S. Keymel1*, L. Pusch2*, W. Randerath1, S.T. Simon2#3 und L. Hagmeyer1
1Klinik für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Wissenschaftliches Institut für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Krankenhaus Bethanien Solingen, Universität zu Köln, Solingen, 2Zentrum für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Köln, Köln, 3Universität zu Köln, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum, Zentrum für Integrierte Onkologie Aachen Bonn Cologne Düsseldorf (CIO ABCD)
Patient/-innen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung, Lungenfibrose oder pulmonal-arterieller Hypertonie weisen häufig im Krankheitsverlauf eine hohe Symptomlast und eine niedrige Lebensqualität auf. Die Patient/-innen zeitgerecht einer palliativmedizinischen Versorgung zuzuführen, erfordert die Identifizierung unerfüllter Bedürfnisse unter Berücksichtigung physischer, psychischer, psychosozialer und spirituell-existenzieller Aspekte. Die Palliativmedizin spielt in der Pneumologie in der Intensiv- und Beatmungsmedizin sowie bei thorakalen Tumorerkrankungen bereits eine wichtige Rolle. Die palliativmedizinische Versorgung von Patient/-innen mit chronischen pneumologischen Erkrankungen ist – im Gegensatz zur Intensivmedizin und Onkologie – bisher nicht regelhaft etabliert. Mögliche Vorgehensweisen, sinnvolle Kriterien und der optimale Zeitpunkt, sowie die hierfür notwendigen Instrumente sind aktuell Gegenstand der Diskussion.
*Die beiden Autoren haben gleichermaßen zu der Arbeit beigetragen.Correspondence to:
Dr. med. Stefanie Keymel
Krankenhaus Bethanien gGmbH
Klinik für Pneumologie und Allergologie
Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin
Aufderhöher Straße 169
42699 Solingen
und
Dr. Lisa Maria Pusch
Zentrum für Palliativmedizin
Universitätsklinikum Köln
Kerpener Straße 62
50937 Köln
Email: [email protected]; [email protected]