Leitlinie
Leitlinie Allergologische Diagnostik von Überempfindlichkeitsreaktionen auf Arzneimittel
Guideline for the diagnosis of drug hypersensitivity reactions
K. Brockow, B. Przybilla, W. Aberer, A.J. Bircher, R. Brehler, H. Dickel, T. Fuchs, T. Jakob, L. Lange, W. Pfützner, M. Mockenhaupt, H. Ott, O. Pfaar, J. Ring, B. Sachs, H. Sitter, A. Trautmann, R. Treudler, B. Wedi, M. Worm, G. Wurpts, T. Zuberbier und H.F. Merk
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 125 - 136
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 3/2016, S. 125–136
Leitlinie Allergologische Diagnostik von Überempfindlichkeitsreaktionen auf Arzneimittel*
K. Brockow1, B. Przybilla2, W. Aberer3, A.J. Bircher4, R. Brehler5, H. Dickel6, T. Fuchs7, T. Jakob8, L. Lange9, W. Pfützner10, M. Mockenhaupt11, H. Ott12, O. Pfaar13#21, J. Ring1, B. Sachs14, H. Sitter15, A. Trautmann16, R. Treudler17, B. Wedi18, M. Worm19, G. Wurpts20, T. Zuberbier19 und H.F. Merk20
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 2Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, AllergieZentrum, Ludwig-Maximilians-Universität München, 3Klinik für Dermatologie, Medizinische Universität Graz, 4Allergologische Poliklinik, Universitätsspital, Basel, 5Klinik für Hautkrankheiten, Universitätsklinikum Münster, 6Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, St. Josef-Hospital, Universitätsklinikum der Ruhr- Universität Bochum, 7Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsmedizin Göttingen, 8Klinik für Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum Freiburg, 9Kinderklinik, Marienhospital Bonn, 10Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Marburg, 11Dokumentationszentrum schwerer Hautreaktionen, Klinik für Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum Freiburg, 12Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult, Hannover, 13Zentrum für Rhinologie und Allergologie Wiesbaden, 14Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Bonn, 15Institut für Theoretische Chirurgie, Philipps-Universität Marburg, 16Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Allergiezentrum Mainfranken, Universitätsklinikum Würzburg, 17Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universität Leipzig, 18Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, 19Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin, 20Klinik für Dermatologie und Allergologie, RTWH Aachen, 21HNO-Universitätsklinik Mannheim
Arzneimittelüberempfindlichkeitsreaktionen sind unvorhersehbare, durch Arzneimittel hervorgerufene Reaktionen. Sie manifestieren sich entweder innerhalb von ein bis sechs Stunden nach Arzneimittelzufuhr („Sofortreaktionen“) mit geringgradigen bis lebensbedrohlichen Symptomen der Anaphylaxie oder mehrere Stunden bis Tage später („Spätreaktionen“) vorwiegend als Exantheme. Eine Beteiligung des Immunsystems (Allergie) ist nicht immer nachweisbar. Der Verzicht auf eine Diagnostik kann einerseits schwere Reaktionen bei erneuter Exposition zur Folge haben, andererseits zu ungerechtfertigter Einschränkung der Therapiemöglichkeiten führen. Experten verschiedener Fachgesellschaften und Institutionen haben in dieser Leitlinie Empfehlungen und einen Algorithmus zur Allergiediagnostik erarbeitet. Wesentliche Prinzipien der allergologischen Diagnostik von Überempfindlichkeitsreaktionen auf Arzneimittel werden dargelegt. Die allergologische Klärung möglichst innerhalb von vier Wochen bis sechs Monaten nach der Reaktion ist anzustreben. Eine klinische Zuordnung des Krankheitsbildes anhand von Morphologie und Zeitablauf der Reaktion ist für die Planung der Diagnostik notwendig. Bei typischer Symptomatik einer Arzneimittelüberempfindlichkeitsreaktion und eindeutigen Befunden validierter Haut- und/oder Labortests kann die Zuordnung zu einem Auslöser als ausreichend angesehen werden. Häufig sind jedoch Haut- und Labortests negativ oder nicht sicher aussagekräftig. In diesen Fällen ist eine kontrollierte Provokationstestung zur Aufklärung der Reaktion erforderlich. Bei Beachtung von Indikationen und Kontraindikationen sowie angemessener ärztlicher Überwachung ist sie eine aussagekräftige und sichere Methode. Das Ergebnis der Gesamtbeurteilung wird mit dem Patienten besprochen und in einem Allergiepass dokumentiert, sodass zukünftig eine gezielte Karenz eingehalten werden kann und gegebenenfalls Ausweichmedikamente zur Verfügung stehen.
*S2K-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) und der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (AeDA), der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA), der Deutschen Kontaktallergiegruppe (DKG), der Schweizerischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (SGAI), der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (ÖGAI), der Deutschen Akademie für Allergologie und Umweltmedizin (DAAU), dem Dokumentationszentrum für schwere Hautreaktionen und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Erstpublikation in Allergo J Int. 2015; 24: 94Correspondence to:
Prof. Dr. Knut Brockow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
80802 München
Email: [email protected]
Literatur-Kommentar
Atopie – nicht nur eine veränderte IgE-, sondern auch IgG-Antwort
Atopy – not only IgE response but also IgG response is altered
W. Pfützner
Login
###ENGLISH_ABSTRACT_LINK###
###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 39 p. 137 - 139
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 3/2016 S. 137-139
Atopie – nicht nur eine veränderte IgE-, sondern auch IgG-Antwort
W. Pfützner
Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Marburg, Philipps Universität Marburg, Marburg
Arzneimittelallergie – ein Update
Editorial
Editorial
W. Pfützner
Login
###ENGLISH_ABSTRACT_LINK###
###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 40 (2017) p. 459 - 460
Abstract
Allergologie, Jahrgang 40, Nr. 11/2017, S. 459-460
Editorial
W. Pfützner
Arzneimittelallergie – ein Update
Update Narkosemittelallergien: Fakt oder Fiktion?
Update allergic hypersensitivity against anesthetic drugs: fact or fiction?
W. Pfützner
Price
42.00 $
Jahrgang 40 (2017) p. 491 - 499
Abstract
Allergologie, Jahrgang 40, Nr. 11/2017, S. 491-499
Update Narkosemittelallergien: Fakt oder Fiktion?
W. Pfützner
Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg, Philipps Universität Marburg
Zu den Narkosemitteln lassen sich Allgemeinanästhetika, Opiate und Muskelrelaxantien zählen. Die Abklärung möglicher anaphylaktischer Reaktionen auf diese Präparate stellt in Hinblick auf die allergologische Diagnostik und die Entscheidung über das therapeutische Vorgehen bei zukünftigen operativen Eingriffen in Allgemeinanästhesie eine besondere Herausforderung dar. Dies liegt insbesondere an substanzspezifischen Einschränkungen der Optionen einer allergologischen Testung, möglicher falsch-positiver oder negativer kutaner Testbefunde sowie der sich hieraus ergebenden Schwierigkeiten bezüglich der Einschätzung des tatsächlichen allergischen Potentials. Im Folgenden soll der aktuelle Kenntnisstand zur Bedeutung der unterschiedlichen Narkosemittel für die Auslösung allergischer Reaktionen und ihrer Diagnostik dargestellt werden.Correspondence to:
Prof. Dr. Wolfgang Pfützner
Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Standort Marburg
Philipps Universität Marburg
Baldinger Straße
35043 Marburg
Email: [email protected]
Kasuistik
Aphthentherapie mit Folgen – kontaktallergische Glossitis und kontaktallergische Stomatitis auf Propolis
Therapy of aphthous stomatitis with serious consequences – contact-allergic glossitis and contact-allergic stomatitis to propolis
S. Mühlenbein, A. Eming und W. Pfützner
Price
42.00 $
Jahrgang 41 (2018) p. 199 - 202
Abstract
Allergologie, Jahrgang 41, Nr. 5/2018, S. 199-202
Aphthentherapie mit Folgen – kontaktallergische Glossitis und kontaktallergische Stomatitis auf Propolis
S. Mühlenbein, A. Eming und W. Pfützner
Allergie-Zentrum Hessen, Klinik für Dermatologie und Allergologie Marburg, Philipps Universität Marburg
Entzündungen der Mundschleimhaut können in seltenen Fällen auch kontaktallergisch bedingt sein. Mögliche Auslöser sind neben oralen Hygieneprodukten, Nahrungsmitteln und Zahnersatzmaterialen auch topisch applizierte Medikamente und Heilmittel. Der Fallbericht einer kontaktallergischen Reaktion auf Propolis Lutschtabletten verdeutlicht die Bedeutung einer sorgfältigen allergologischen Abklärung von Patienten mit Stomatitis.Correspondence to:
Prof. Dr. Wolfgang Pfützner
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Standort Marburg
Philipps Universität Marburg
Baldinger Straße
35043 Marburg
Email: [email protected]
Beruf und Allergien – Haut und Lunge, Teil II
Berufsbedingte Hymenopterengiftallergie – das kann auch mal teuer werden!
Occupational hymenoptera venom allergy – might get expensive!
J. Pickert, W. Pfützner und A. Jung
Price
42.00 $
Jahrgang 41 (2018) p. 493 - 497
Abstract
Allergologie, Jahrgang 41, Nr. 11/2018, S. 493-497
Berufsbedingte Hymenopterengiftallergie – das kann auch mal teuer werden!
J. Pickert1, W. Pfützner1 und A. Jung2
1Klinik für Dermatologie und Allergologie, Allergie Zentrum Hessen, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg, 2Klinik für Dermatologie und Allergologie, Allergie Zentrum Hessen, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Gießen
Hymenopterengiftallergien gehören zu den häufigsten Ursachen einer Anaphylaxie in Deutschland. Hymenopterenstiche und anaphylaktische Reaktionen auf solche, die während der Arbeit erlitten werden, gelten als Arbeitsunfälle. Ist eine Hymenopterengiftallergie vorberuflich nicht bekannt, sondern tritt erstmalig während der versicherten Tätigkeit auf, sind die im Folgenden anfallenden Kosten, insbesondere für eine allergenspezifische Immuntherapie (AIT), seitens des Unfallversicherungsträgers zu tragen. Dies kann auch ihre Durchführung zur Vermeidung einer (drohenden) Berufskrankheit bedeuten.Correspondence to:
Dr. med. Julia Pickert
Universitätsklinikum Gießen und Marburg
Standort Marburg
Abteilung für Dermatologie und Allergologie
Baldingerstraße
35043 Marburg
Email: [email protected]
Zertifizierte Allergie-Zentren in Deutschland
Perioperative Anaphylaxie bei einem Kleinkind – interdisziplinäres allergologisches Management
Perioperative anaphylaxis in a small child and its allergologic management
J. Pickert, I. Glatz, R.F. Maier, R.M. Weiss und W. Pfützner
Price
42.00 $
Jahrgang 42 (2019) p. 292 - 295
Abstract
Allergologie, Jahrgang 42, Nr. 7/2019, S. 292-295
Perioperative Anaphylaxie bei einem Kleinkind – interdisziplinäres allergologisches Management
J. Pickert1, I. Glatz2, R.F. Maier2, R.M. Weiss3 und W. Pfützner1
1Klinik für Dermatologie und Allergologie, 2Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, 3Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde; alle CAC Allergie Zentrum Hessen, Universitätsklinikum Marburg
Perioperative Anaphylaxien treten in 90% der Fälle während der Narkoseeinleitung auf, zu den häufigsten Auslösern zählen Muskelrelaxantien, des Weiteren Naturlatex und Antibiotika. Die diagnostische Abklärung stellt aufgrund der multiplen, zumeist gleichzeitig verabreichten Medikamente eine besondere Herausforderung für den behandelnden Allergologen dar. Hinzu kommt die Schwierigkeit ihrer eindeutigen Erfassung sowie ihrer sorgfältigen Prüfung in adäquaten Hauttests. Der hier aufgeführte Fall verdeutlicht, dass schon bei sehr jungen Patienten ohne vorherigen Kontakt zum auslösenden Medikament perioperative Anaphylaxien auftreten können, die eine differenzierte Abklärung erfordern.Correspondence to:
Dr. med. Julia Pickert
Allergie Zentrum Hessen
Abteilung für Dermatologie und Allergologie
Universitätsklinikum Marburg
Baldingerstraße
35043 Marburg
Email: [email protected]
Positionspapier
S2k-Leitlinie: Diagnostik bei Verdacht auf eine Betalaktamantibiotika-Überempfindlichkeit
Guideline on diagnostic procedures for suspected hypersensitivity to beta-lactamantibiotics
G. Wurpts, W. Aberer, H. Dickel, R. Brehler, T. Jakob, B. Kreft, V. Mahler, H.F. Merk, N. Mülleneisen, H. Ott, W. Pfützner, S. Röseler, F. Ruëff, H. Sitter, C. Sunderkötter, A. Trautmann, R. Treudler, B. Wedi, M. Worm und K. Brockow
Price
42.00 $
Jahrgang 42 (2019) p. 493 - 528
Abstract
Allergologie, Jahrgang 42, Nr. 11/2019, S. 493-528
S2k-Leitlinie: Diagnostik bei Verdacht auf eine Betalaktamantibiotika-Überempfindlichkeit*
G. Wurpts1, W. Aberer2, H. Dickel3, R. Brehler4, T. Jakob5, B. Kreft6, V. Mahler7,8, H.F. Merk1, N. Mülleneisen9, H. Ott10, W. Pfützner11, S. Röseler1, F. Ruëff12, H. Sitter13, C. Sunderkötter6, A. Trautmann14, R. Treudler15, B. Wedi16, M. Worm17 und K. Brockow18
1Klinik für Dermatologie und Allergologie, Aachener Comprehensive Allergy Center (ACAC), Universitätsklinik der RWTH Aachen, 2Klinik für Dermatologie, Medizinische Universität Graz, Österreich, 3Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, St. Josef-Hospital, Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, 4Klinik für Hautkrankheiten, Universitätsklinikum Münster, 5Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Gießen, 6Klinik für Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum Halle (Saale), 7Paul-Ehrlich- Institut, Langen, 8Hautklinik, Universitätsklinikum Erlangen, 9Lungen- und Allergiezentrum, Leverkusen, 10Pädiatrische Dermatologie und Allergologie, Kinderund Jugendkrankenhaus Auf der Bult, Hannover, 11Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg, 12Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Allergie Zentrum, Ludwig-Maximilians- Universität München, 13Institut für Chirurgische Forschung, Philipps-Universität Marburg, 14Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Allergiezentrum Mainfranken, Universitätsklinikum Würzburg, 15Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie und Leipziger Interdisziplinäres Centrum für Allergologie – LICA-CAC, Universität Leipzig, 16Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Comprehensive Allergy Center, Medizinische Hochschule Hannover, 17Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Allergie-Centrum-Charité (ACC), Berlin, 18Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München
Die vorliegende Leitlinie (S2k) zur Diagnostik bei Verdacht auf eine Betalaktamantibiotika-Überempfindlichkeit wurde von den deutschen allergologischen Fachverbänden und der österreichischen allergologischen Fachgesellschaft sowie der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie im Konsens nach den Kriterien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) erarbeitet. Betalaktamantibiotika (BLA) wie Penicilline und Cephalosporine sind die Substanzgruppe, welche am häufigsten Arzneimittelallergien auslöst. Die anamnestische Angabe einer vermuteten Allergie übersteigt jedoch in ihrer Häufigkeit deutlich die bestätigten Fälle. Die große Anzahl vermuteter BLA-Allergien hat einen großen Einfluss, unter anderem auf die Behandlungsqualität des einzelnen Patienten sowie die Kosten für die Allgemeinheit. Allergien auf BLA beruhen auf unterschiedlichen immunologischen Mechanismen und äußern sich häufig als makulopapulöse Exantheme, aber auch als Anaphylaxien; daneben finden sich verschiedene Sonderformen der Arzneimittelallergien. Allen BLA gemeinsam ist der Betalaktamring. Eingeteilt werden die BLA in verschiedene Klassen: die Penicilline, Cephalosporine, Carbapeneme, Monobactame und Betalaktamaseinhibitoren mit unterschiedlichen Strukturmerkmalen. Von großer klinischer Bedeutung ist die Kenntnis über mögliche Kreuzreaktivitäten. Eine Unverträglichkeit gegenüber allen BLA tritt nur bei einem geringen Prozentsatz aller Allergiker auf, häufiger sind Kreuzreaktivitäten bei Seitenkettenähnlichkeiten wie Aminopenicillinen und Aminocephalosporinen oder auch den Methoxyiminocephalosporinen. Das Bild insgesamt ist jedoch komplex und bedarf weiterer Studien zur Aufklärung. Die Diagnostik besteht üblicherweise aus vier Bausteinen: der Anamnese, der Labordiagnostik, Hauttestungen, welchen ein großer Stellenwert zukommt, sowie der Arzneimittelprovokationstestung. Das Vorgehen der Diagnostik, aber auch im akuten Bedarfsfall der BLA-Gabe ist an der Patientenhistorie und dem Einzelfall orientiert. Ergänzend zu den bisherigen Erkenntnissen besteht auch hier weiterer Studienbedarf. Die Durchführung der allergologischen Diagnostik bei Verdacht auf eine BLA-Überempfindlichkeit ist zugunsten einer guten medizinischen Versorgung des Einzelnen, aber auch aufgrund der immensen Auswirkungen mutmaßlicher BLA-Allergien für die Allgemeinheit dringend zu empfehlen.
*Erstpublikation in Allergo J Int. 2019; 28: 121-151; DOI: 10.1007/s40629-019-0100-8Correspondence to:
Dr. med. Gerda Wurpts
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Aachener Comprehensive Allergy Center
Universitätsklinik der RWTH Aachen
Pauwelsstraße 30
52074 Aachen
Email: [email protected]
Stellungnahme
Penicillin-Toleranzinduktion in der Schwangerschaft: Allergologische Stellungnahme zur Empfehlung der aktuellen Leitlinie Diagnostik und Therapie der Syphilis (AWMF-Register-Nr. 059-002)
Induction of penicillin tolerance during pregnancy: Allergological opinion on the recommendation of the current AWMF Guidelines on Diagnosis and Treatment of Syphilis (AWMF Registry No. 059-002)
B. Wedi, W. Aberer, K. Brockow, H. Dickel, R. Brehler, T. Jakob, B. Kreft, V. Mahler, H.F. Merk, N. Mülleneisen, H. Ott, W. Pfützner, S. Röseler, F. Ruëff, C. Sunderkötter, A. Trautmann, R. Treudler, M. Worm und G. Wurpts
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 100 - 104
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 4/2021, S. 100-104
Penicillin-Toleranzinduktion in der Schwangerschaft: Allergologische Stellungnahme zur Empfehlung der aktuellen Leitlinie Diagnostik und Therapie der Syphilis (AWMF-Register-Nr. 059-002)
B. Wedi1, W. Aberer2, K. Brockow3, H. Dickel4, R. Brehler5, T. Jakob6, B. Kreft7, V. Mahler8#9, H.F. Merk10, N. Mülleneisen11, H. Ott12, W. Pfützner13, S. Röseler14, F. Ruëff15, C. Sunderkötter16, A. Trautmann17, R. Treudler18, M. Worm19 und G. Wurpts20
1Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Comprehensive Allergy Center, Medizinische Hochschule Hannover, 2Klinik für Dermatologie, Medizinische Universität Graz, 3Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 4Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, St. Josef-Hospital, Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, 5Klinik für Hautkrankheiten, Universitätsklinikum Münster, 6Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Gießen, 7Klinik für Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum Halle (Saale), 8Paul Ehrlich Institut, Langen, 9Hautärzte im Merckhaus Dr. Herbst & Kollegen, Darmstadt, 10Klinik für Dermatologie und Allergologie, Aachener Comprehensive Allergy Center (ACAC), Universitätsklinik der RWTH Aachen, 11Lungen- und Allergiezentrum, Leverkusen, 12Pädiatrische Dermatologie und Allergologie, Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult, Hannover, 13Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg, 14Krankenhaus der Augustinerinnen, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln, 15Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, AllergieZentrum, Klinikum der Universität München, 16Universitätsklinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum Halle (Saale), 17Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Allergiezentrum Mainfranken, Universitätsklinikum Würzburg, 18Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie und Leipziger Interdisziplinäres Centrum für Allergologie – LICA-CAC, Universität Leipzig, Leipzig, 19Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Allergie-Zentrum Charité (ACC), Berlin, 20Klinik für Dermatologie und Allergologie, Aachener Comprehensive Allergy Center (ACAC), Universitätsklinik der RWTH Aachen
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Wedi B, Aberer W, Brockow K et al. Induction of penicillin tolerance during pregnancy: Allergological opinion on the recommendation of the current AWMF Guidelines on Diagnosis and Treatment of Syphilis (AWMF Registry No. 059-002). Allergol
Select. 2021 Jan 16; 5: 67-71. DOI 10.5414/ALX02224E.Correspondence to:
Prof. Dr. Bettina Wedi
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie
Comprehensive Allergy Center
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
Email: [email protected]
Insektengiftallergie
Editorial
Editorial
W. Pfützner
Login
###ENGLISH_ABSTRACT_LINK###
###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 44 (2021) p. 105 - 105
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 2/2021, S. 105
Editorial
W. Pfützner
Insektengiftallergie
Diagnostik der Insektengiftallergie unter besonderer Berücksichtigung des Stellenwerts kutaner Testungen
Diagnosis of insect venom allergy with special considerations for the significance of skin tests
V. Mortasawi und W. Pfützner
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 120 - 131
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 2/2021, S. 120-131
Diagnostik der Insektengiftallergie unter besonderer Berücksichtigung des Stellenwerts kutaner Testungen
V. Mortasawi und W. Pfützner
Klinik für Dermatologie und Allergologie, Allergie-Zentrum Hessen, Universitätsklinikum Marburg, Philipps-Universität Marburg
Bis zu 3% der Bevölkerung entwickeln eine Anaphylaxie auf Insektenstiche durch Hymenopteren, zu denen die Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen gehören. Der Diagnostik der Hymenopterengiftallergie kommt eine hohe Bedeutung insbesondere in Hinblick auf die Identifizierung des ursächlichen Insekts und des zugrunde liegenden immunologischen Mechanismus zu. Zur Verfügung stehen hier die IgE-Analytik und Hauttests. Hauttests sind einfach, schnell und relativ kostengünstig durchzuführen und können wertvolle diagnostische Informationen liefern. Zur korrekten Durchführung und Interpretation der Ergebnisse ist entsprechendes allergologisches Wissen erforderlich.Correspondence to:
Dr. med. Victoria Mortasawi
Universitätsklinikum Marburg
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Baldingerstraße
35043 Marburg
Email: [email protected]
Insektengiftallergie
Langfristige Auswirkungen der Allergen- Immuntherapie mit Hymenopterengift auf den klinischen Verlauf, immunologische Parameter und psychosoziale Aspekte
Long-term impact of hymenoptera venom immunotherapy on clinical course, immune parameters and psychosocial aspects
J. Adelmeyer, J. Pickert, W. Pfützner und C. Möbs
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 139 - 150
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 2/2021, S. 139-150
Langfristige Auswirkungen der Allergen- Immuntherapie mit Hymenopterengift auf den klinischen Verlauf, immunologische Parameter und psychosoziale Aspekte
J. Adelmeyer1, J. Pickert1#2, W. Pfützner1#2* und C. Möbs1*
1Klinisch-Experimentelle Allergologie, Klinik für Dermatologie und Allergologie, Philipps-Universität Marburg, 2Klinik für Dermatologie und Allergologie, Allergie-Zentrum Hessen, Universitätsklinikum Marburg
Hintergrund: Die Hymenopterengift (HG)-Immuntherapie („venom immunotherapy“, VIT) weist eine hohe Wirksamkeit in der Behandlung einer IgE-vermittelten Allergie gegen Insektengift auf. Zudem führt die VIT zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensqualität. Allerdings kann die VIT-induzierte Toleranz nach Beendigung der Behandlung allmählich verloren gehen, im Falle eines Hymenopterenstichs verbunden mit dem Risiko einer erneuten Anaphylaxie.
Methoden: Um den langfristigen Einfluss einer VIT zu untersuchen, wurde bei 54 Patienten der natürliche Verlauf ihrer HG-Allergie retrospektiv bis zu 29 Jahre nach Beendigung der VIT evaluiert. Ein besonderes Augenmerk lag auf dem potenziellen Wiederauftreten allergischer Reaktionen nach erneuten Stichereignissen. Darüber hinaus erfolgte die Analyse HG-spezifischer IgE-, IgG- und IgG4-Antikörperkonzentrationen. Außerdem wurde der Einfluss einer VIT auf verschiedene psychosoziale Aspekte wie den Umgang mit einer Exposition gegenüber Hymenopteren, die Durchführung von Alltagsaktivitäten, das allgemeine Selbstvertrauen sowie das persönliche Umfeld bewertet.
Ergebnisse: Nach dem Ende der VIT erlitten 29 Probanden (53,7%) mindestens einen erneuten Hymenopterenstich, wobei 23 (79%) darauf keine systemische Reaktion zeigten. Elf der 29 (37,9%) Patienten nahmen Notfallmedikamente als Sicherheitsmaßnahme ein, 6 Personen (21%) zeigten einen Toleranzverlust anhand einer anaphylaktischen Reaktion. Dabei wurde kein Unterschied in den HG-spezifischen IgE-, IgG- oder IgG4-Antikörperkonzentrationen zwischen den verschiedenen Patienten festgestellt. Allerdings fühlten sich Personen, die einen erneuten Stich ohne Anwendung von Notfallmedikamenten tolerierten, in ihren Freizeitaktivitäten am wenigsten beeinträchtigt, wenn Hymenopteren in der Nähe waren, und zeigten die geringste Angst vor erneuten Stichen.
Schlussfolgerung: Die VIT führt bei der Mehrheit HG-allergischer Patienten zu einer langfristigen Allergentoleranz, jedoch verliert mit der Zeit ein wesentlicher Anteil von etwa einem Fünftel der erneut Gestochenen seinen Schutz. Eine Nachbeobachtung der mit VIT behandelten HG-Allergiker erscheint daher ratsam, ebenso wie eine kontinuierliche Versorgung mit einem Notfall-Set. Zusätzlich bewirkt die VIT eine anhaltende Stärkung des Selbstvertrauens und des psychischen Wohlbefindens derjenigen, die einen erneuten Stich tolerieren und keine Notfallmedikamente einnehmen, was unterstreicht, dass notfalltherapeutische Maßnahmen nach Beendigung einer erfolgreichen VIT nur bei Auftreten erneuter systemischer Reaktionen einzusetzen sind.
*Die Autoren sind gleichberechtigte Letztautoren.
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Adelmeyer J, Pickert J, Pfützner W et al. Longterm impact of hymenoptera venom immunotherapy on clinical course, immune parameters and psychosocial aspects. Allergol Select. 2021 Jan 26; 5: 57-66. DOI 10.5414/ ALX02175E.Correspondence to:
Prof. Dr. Wolfgang Pfützner
Klinisch-Experimentelle Allergologie
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Philipps-Universität Marburg
Baldingerstraße
35043 Marburg
Email: [email protected]
Biologika in der Allergologie
Einsatz von Biologika bei der Allergen-Immuntherapie
Use of biologics in allergen immunotherapy
W. Pfützner und M. Schuppe
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 224 - 234
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 3/2021, S. 224-234
Einsatz von Biologika bei der Allergen-Immuntherapie
W. Pfützner und M. Schuppe
Klinik für Dermatologie und Allergologie, Klinisch-Experimentelle Allergologie, Allergie Zentrum Hessen, Universitätsklinikum Marburg, Philipps-Universität Marburg
Biologika sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder hergestellt werden. Eine besondere Klasse sind die rekombinanten, monoklonalen Antikörper, deren zielgerichteter Einsatz gegen distinkte Moleküle interzellulärer Kommunikation insbesondere in der Behandlung von Tumor-, inflammatorischen und allergischen Erkrankungen von hoher klinischer Relevanz ist. Aber auch im Kontext der Allergen-Immuntherapie (AIT) können sie von Nutzen sein. Dies belegt das Beispiel des Anti-IgE Antikörpers Omalizumab, der bei Patienten mit schweren allergischen Reaktionen und erhöhtem Risiko AIT-induzierter Anaphylaxien das Erreichen einer Allergentoleranz ermöglichen und das Auftreten allergischer Nebenwirkungen signifikant reduzieren kann, wie Studien und Fallbeispiele von Patienten mit Respirations-, Nahrungsmittel- und Insektengiftallergien zeigen. Neben der direkten Blockade IgE-vermittelter Effekte könnten auch T-zelluläre Immunmechanismen hierfür bedeutsam sein. Eine weitere interessante Option ist die Applikation rekombinant hergestellter, gegen ein spezifisches Epitop eines Allergens gerichteter IgG-Antikörper. Ähnlich den AIT-induzierten IgG-Antikörpern können diese die Bindung des Allergens an IgE-Antikörper und die hierüber ausgelösten allergischen Reaktionen nachhaltig blockieren.
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Pfützner W, Schuppe M. Use of biologics in allergen immunotherapy. Allergol Select. 2021 Feb 19; 5: 108-118. DOI 10.5414/ALX02206ECorrespondence to:
Prof. Dr. med. Wolfgang Pfützner
Leitender Oberarzt der Klinik für Dermatologie und Allergologie
Allergie-Zentrum Hessen
Universitätsklinikum Marburg
Baldingerstraße
35043 Marburg
Email: Wolfgang.Pfuetzner@ med.uni-marburg.de
DGAKI InSight 4/2021
Wir stellen uns vor: Immunologie der DGAKI
Presentation of the DGAKI Immunology Section
W. Pfützner und M. Albrecht
Login
###ENGLISH_ABSTRACT_LINK###
###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 44 (2021) p. 323 - 324
Abstract
Wir stellen uns vor: Immunologie der DGAKI
W. Pfützner und M. Albrecht
Immuno Spotlights
Induktion IL-10-sezernierender ILC in der nasalen Mukosa – Darmbakterien und Lebensmittelallergie – Kommunikation von Basophilen und Nerven
Induction of IL-10-secreting ILC in the nasal mucosa – intestinal bacteria and food allergy – communication of basophils and nerves
M. Albrecht und W. Pfützner
Login
###ENGLISH_ABSTRACT_LINK###
###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 44 (2021) p. 413 - 416
Abstract
Induktion IL-10-sezernierender ILC in der nasalen Mukosa – Darmbakterien und Lebensmittelallergie – Kommunikation von Basophilen und Nerven
M. Albrecht und W. Pfützner
CAC in Deutschland stellen sich vor
Comprehensive Allergy Center AZH am Universitätsklinikum Marburg
Comprehensive Allergy Center AZH at the University Clinic Marburg
W. Pfützner, J. Pickert, S. Mühlenbein, C. Möbs, M. Hertl, A. Nastev, S. Hoch, B.A. Stuck, M. Bauck, S. Weber, C. Skevaki, H. Renz und O. Pfaar
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 738 - 748
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 9/2021, S. 738-748 © 2021
Comprehensive Allergy Center AZH am Universitätsklinikum Marburg
W. Pfützner1#5, J. Pickert1#5, S. Mühlenbein1#5, C. Möbs1#5, M. Hertl1#5, A. Nastev2#5, S. Hoch2#5, B.A. Stuck2#5, M. Bauck3#5, S. Weber3#5, C. Skevaki4#5, H. Renz4#5 und O. Pfaar2#5
1Klinik für Dermatologie und Allergologie, 2Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, 3Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, 4Institut für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie, Molekulare Diagnostik, 5Allergiezentrum Hessen, Comprehensive Allergy Center, Universitätsklinikum Marburg, Philipps-Universität Marburg
Das 2005 am Universitätsklinikum Marburg gegründete Allergiezentrum Hessen wurde 2015 als zweites Comprehensive Allergy Center (CAC) in Deutschland zertifiziert und inzwischen zweimal re-zertifiziert, zuletzt 2020. Im Geltungsbereich des Zertifikats sind die Klinik für Dermatologie und Allergologie, die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin sowie das Institut für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie, Molekulare Diagnostik aufgenommen. Es werden die Ziele und Strukturen des AZH CAC, seine Aufgaben, Schwerpunkte und Perspektiven dargestellt.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Wolfgang Pfützner
Leitender Oberarzt der Klinik für Dermatologie und Allergologie
Allergie-Zentrum Hessen
Universitätsklinikum Marburg
Baldingerstraße
35043 Marburg
Email: [email protected]
17. Deutscher Allergiekongress
Dabei sein ist alles – Mitreden ist mehr!
M. Worm und W. Pfützner
Login
###ENGLISH_ABSTRACT_LINK###
###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 45 (2022) p. 227 - 227
Abstract
Dabei sein ist alles – Mitreden ist mehr!
M. Worm und W. Pfützner
Leitlinie
Leitlinie zur Allergen-Immuntherapie bei IgE-vermittelten allergischen Erkrankungen
O. Pfaar, T. Ankermann, M. Augustin, P. Bubel, S. Böing, R. Brehler, P.A. Eng, P.J. Fischer, M. Gerstlauer, E. Hamelmann, T. Jakob, J. Kleine-Tebbe, M.V. Kopp, S. Lau, N. Mülleneisen, C. Müller, K. Nemat, W. Pfützner, J. Saloga, K. Strömer, P. Schmid-Grendelmeier, A. Schuster, G.J. Sturm, C. Taube, Z. Szépfalusi, C. Vogelberg, M. Wagenmann, W. Wehrmann, T. Werfel, S. Wöhrl, M. Worm und B. Wedi
Jahrgang 45 (2022) p. 643 - 702
Abstract
Allergologie, Jahrgang 45, Nr. 9/2022, S. 643-702
Leitlinie zur Allergen-Immuntherapie bei IgE-vermittelten allergischen Erkrankungen
O. Pfaar1, T. Ankermann2, M. Augustin3, P. Bubel4, S. Böing5, R. Brehler6, P.A. Eng7, P.J. Fischer8, M. Gerstlauer9, E. Hamelmann10, T. Jakob11, J. Kleine-Tebbe12, M.V. Kopp13, S. Lau14, N. Mülleneisen15, C. Müller16, K. Nemat17,18, W. Pfützner19, J. Saloga20, K. Strömer21, P. Schmid-Grendelmeier22, A. Schuster23, G.J. Sturm24, C. Taube25, Z. Szépfalusi26, C. Vogelberg27, M. Wagenmann28, W. Wehrmann29, T. Werfel30, S. Wöhrl31, M. Worm32 und B. Wedi30
1Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg, Philipps Universität Marburg, Marburg, 2Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Städtisches Krankenhaus Kiel GmbH, Kiel, 3Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, 4HNO Praxis Dr. Bubel, Lutherstadt Eisleben, 5Schwerpunktpraxis Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie und Schlafmedizin Düsseldorf/Meerbusch, Standort Meerbusch, Meerbusch, 6Universitätsklinikum Münster, Klinik für Hautkrankheiten, Allergologie, Berufsdermatologie und Umweltmedizin, Münster, 7Pädiatrische Allergologie und Pneumologie, Klinik für Kinder und Jugendliche, Aarau und Löwenpraxis Luzern, Schweiz, 8Praxis für Kinder- und Jugendmedizin m. S. Allergologie und Kinderpneumologie, Schwäbisch Gmünd, 9Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderpulmologie und -allergologie, Universitätsklinikum Augsburg, Augsburg, 10Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Kinder-Zentrum Bethel, Evangelisches Klinikum Bethel, Universitätsklinikum OWL, Universität Bielefeld, Bielefeld, 11Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen (UKGM), Justus Liebig Universität Gießen, Gießen, 12Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 13Universitätsklinik für Kinderheilkunde, Inselspital, Universitätsspital Bern, Universität Bern, Bern, Schweiz, 14Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie, Immunologie und Intensivmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin, 15Asthma und Allergiezentrum Leverkusen, Leverkusen, 16Universität Freiburg, Medizinische Fakultät, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Freiburg, Freiburg, 17Pädiatrische Pneumologie und Allergologie (Arztpraxis), Kinderzentrum Dresden-Friedrichstadt (Kid), Dresden, 18Universitäts AllergieCentrum Dresden, Universitätsklinikum Dresden (UKD), Dresden, 19Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg, Klinik für Dermatologie und Allergologie, Marburg, 20Hautklinik, Universitätsmedizin, Johannes Gutenberg- Universität Mainz, Mainz, 21Dermatologische Privatpraxis, Ahaus, 22Allergiestation, Dermatologische Klinik, Universitätsspital Zürich, Zürich, Schweiz, 23Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Düsseldorf, Düsseldorf, 24Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Universität Graz, Österreich; Allergieambulatorium Reumannplatz, Wien, Österreich, 25Klinik für Pneumologie, Universitätsmedizin Essen – Ruhrlandklinik, Essen, 26Klinische Abteilung für Pädiatrische Pulmologie, Allergologie und Endokrinologie, Universitäts Klinik für Kinder und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich, 27Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der TU Dresden, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Dresden, 28Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Düsseldorf, Düsseldorf, 29MVZ Dermatologie und Dermatochirurgie, Münster, 30Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, 31Floridsdorfer Allergiezentrum (FAZ), Wien, Österreich, 32Allergologie und Immunologie, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité Campus Mitte, Universitätsmedizin Berlin, Berlin
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Pfaar O, et al. Guideline on allergen immunotherapy in IgE-mediated allergic diseases. Allergol Select. 2022; 6: 167-232. DOI 10.5414/ALX02331ECorrespondence to:
Prof. Dr. med. Oliver Pfaar
Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Standort Marburg
Baldingerstraße
35043 Marburg
Email: [email protected]
Allergologische Kasuistik – Berichte aus den CACs
Ungewöhnliche anaphylaktische Reaktion auf Lokalanästhetika
Unusual anaphylactic reaction against local anesthetics
V. Mortasawi, J. Pickert, J. Föhr, S. Mühlenbein, C. Möbs und W. Pfützner
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2023) p. 90 - 93
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 2/2023, S. 90-93
Ungewöhnliche anaphylaktische Reaktion auf Lokalanästhetika
V. Mortasawi1, J. Pickert1, J. Föhr1, S. Mühlenbein1, C. Möbs2 und W. Pfützner1#2
1Allergie-Zentrum Hessen, Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Marburg, 2Allergie-Zentrum Hessen, Clinical & Experimental Allergology, Philipps-Universität Marburg
Lokalanästhetika können unterschiedliche unerwünschte Reaktionen auslösen. Wir beschreiben eine Patientin, die wiederholt nach Gabe eines Lokalanästhetikums Beschwerden entwickelte, die erst nach umfassender allergologischer Diagnostik einschließlich Pricktest, Intrakutantest, Basophilenaktivierungstest und subkutaner Provokation als Anaphylaxie auf Lokalanästhetika diagnostiziert werden konnten. Die erhobenen Befunde lassen eine nicht-allergische pseudoallergische Überempfindlichkeitsreaktion als Ursache vermuten.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Wolfgang Pfützner
Allergie-Zentrum Hessen
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Universitätsklinikum Marburg
Biegenstraße 10
35037 Marburg
Email: [email protected]
Rehabilitationsmedizin
Editorial
Editorial
W. Pfützner, I. Gellhaus und S. Scheewe
Login
###ENGLISH_ABSTRACT_LINK###
###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 46 (2023) p. 305 - 305
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 5/2023, S. 305
Editorial
W. Pfützner, I. Gellhaus und S. Scheewe