Leitlinien
Erhöhte basale Serumtryptasekonzentration oder Mastozytose als Risikofaktor der Hymenopterengiftallergie
B. Przybilla, U. Müller, R. Jarisch und F. Ruëff
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42.00 $
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Jahrgang 27 p. 503 - 506
Abstract
B. Przybilla, U. Müller, R. Jarisch und F. Ruëff
Stellungnahme
Sinnlose Allergietests
B. Wüthrich, P.C. Frei, A. Bircher, E. Dayer, C. Hauser, W. Pichler, P. Schmid-Grendelmeier, F. Spertini, D. Olgiati und U. Müller
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42.00 $
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Jahrgang 28 p. 465 - 468
Abstract
Allergologie, Jahrgang 28, Nr. 11/2005, S. 465–468
Sinnlose Allergietests
B. Wüthrich1, P.C. Frei2, A. Bircher3, E. Dayer4, C. Hauser5, W. Pichler6, P. Schmid-Grendelmeier7, F. Spertini8, D. Olgiati9 und U. Müller10
1Praxis für Allergologie und Dermatologie, Spital Zollikerberg, 2Chemin de Mourat
73, Lutry, 3Allergologische Poliklinik, Dermatologische Universitätsklinik Basel,
4Präsident der Laborkommission der SGAI, Consilia, Laboratoires et Conseils
Médicaux SA, Sion, 5Unité dAllergologie, Service dImmunologie et dAllergologie et
Service de Dermatologie, GenPve, 6Klinik für Rheumatologie und Klinische
Immunologie/Allergologie, Inselspital Bern, 7Allergiestation, Dermatologische
Universitätsklinik, Zürich, 8Unité dimmunologie et dallergologie, CHUV, Lausanne,
9Präsidentin der Fachkommission der SGAI, Praxis für Innere Medizin und
Allergologie, Delsberg, 10Präsident der SGAI, Medizinische Klinik, Spital
Bern-Ziegler
Correspondence to:
Prof. Dr. med. B. Wüthrich
Spital Zollikerberg
Trichtenhauserstraße 20
CH-8125 Zollikerberg
Email: [email protected]
Originalarbeit
Die autonome Dysfunktion von Patienten mit Multiorgan-dysfunktionssyndrom in Relation zur Ausprägung der Erkrankung und zum Alter
H. Schmidt, R. Hennen, A. Keller, M. Rauchhaus, R. Prondzinsky, M. Buerke, D. Hoyer und U. Müller-Werdan
Price
42.00 $
Jahrgang 30 p. 145 - 155
Abstract
H. Schmidt1, R. Hennen1, A. Keller1, M. Rauchhaus1,2, R. Prondzinsky1, M. Buerke1, D. Hoyer3 und U. Müller-Werdan1
1Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2Klinik m.S. Kardiologie, Universitätsmedizin Berlin, Charité, Campus Virchow, 3Institut für Pathopyhsiologie, Friedrich-Schiller-Universität, Je
Die kardiale Chemoreflexsensitivität (CRS) ist ein Maß für die kardiorespiratorische Organinteraktion bei kritisch Kranken mit chronischer Herzinsuffizienz und nach Myokardinfarkt. Das Ziel der vorliegenden Studie war die Bestimmung der CRS als Maß der gestörten autonomen Funktion bei Patienten mit Multiorgandysfunktionssyndrom (MODS) und deren Abhängigkeit vom Schweregrad des MODS und Alter. Wir haben in einer prospektiven Kohortenstudie 40 konsekutive Patienten mit MODS innerhalb einer siebenmonatigen Periode in die Untersuchungen eingeschlossen. Ein MODS wurde durch einen APACHE-II-Score ³ 20 und eine Sepsis mittels Sepsis-Score nach Elebute und Stoner ³ 12 definiert und die kardiale CRS wurde durch die Regression der RR-Intervalle (ms) versus arteriellem Sauerstoffdruck (mmHg) bestimmt. In der vorliegenden Studie wurde eine neue Methode zur Bestimmung der kardiorespiratorischen Organinteraktion (CRS) bei gesunden Probanden etabliert und dann durch Messung der autonomen Dysfunktion die potentielle Abhängigkeit der CRS vom Schweregrad des MODS (ausgedrückt durch den APACHE-II-Score) (r2 = 0,34; p = 0,001) bestimmt. Als Einzelparameter des APACHE-II-Score korrelierten die minimale Herzfrequenz und das Standardbikarbonat am besten mit der CRS (r2 = 0,5; p < 0,001). Es zeigte sich keine lineare Abhängigkeit der CRS zum Alter (r2 = 0,001; p = 0,8). Die Bestimmung der kardialen CRS ermöglicht es, eine wichtige Komponente der autonomen Dysfunktion bei Patienten mit MODS zu quantifizieren. Für die verminderte Chemoreflexsensitivität ist der Schweregrad des MODS ein entscheidenderer Faktor als das Alter der Patienten. Die Quantifizierung der kardiorespiratorischen Interaktion durch Messung der CRS könnte später zur Identifikation einer Gruppe von MODS-Patienten mit schlechterer Prognose dienen.Correspondence to:
Dr. med. H. Schmidt
Universitätsklinik und Poliklinik
für Innere Medizin III
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Klinikum Kröllwitz
Ernst-Grube-Straße 40
D–06097 Halle/Saale
Email: [email protected]
Pneumologische Rehabilitation: Welche Therapiekomponenten sind evidenzbasiert?
Ernährungstherapie bei COPD
U. Müller und J. Bargon
Price
42.00 $
Jahrgang 30 p. 440 - 445
Abstract
U. Müller und J. Bargon
Innere Medizin, St. Elisabethen-Krankenhaus, Katharina-Kasper-Kliniken, Frankfurt/Main
Obgleich Patienten mit COPD häufig einen schlechten Ernährungszustand sowie eine reduzierte Muskelmasse aufweisen, fehlen in Bezug auf eine adäquate Ernährungstherapie evidenzbasierte Daten der Stärke la. Dennoch belegen zahlreiche Ernährungsstudien, dass eine Ernährungsintervention (Optimierung der bestehenden Ernährung unter Berücksichtigung individueller Krankheitssymptomen sowie ggf. Einsatz von Zusatznahrung) in Kombination mit Bewegungstherapie (vermehrte Bewegung, Lungensport) einen positiven Effekt sowohl auf die Lebensqualität als auch die Dyspnoe von COPD-Patienten hat. Dies sollte Grund sein, allen Patienten mit mittelschwerer bis sehr schwerer COPD (ab GOLD II - IV) eine Ernährungsberatung durch eine kompetente Fachkraft anzubieten.Correspondence to:
Dipl. oec. troph. Ulrike Müller
Innere Medizin
St. Elisabethen-Krankenhaus
Katharina-Kasper-Kliniken
Ginnheimer Straße 3
D-60487 Frankfurt
Email: [email protected]
Update Thema
Intensiv- und Notfallmedizin von A bis Z – Update 2008
K. Werdan, R. Hoke, H. Ebelt, K. Heinroth, M. Winkler, M. Buerke und U. Müller-Werdan
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 139 - 165
Abstract
K. Werdan, R. Hoke, H. Ebelt, K. Heinroth, M. Winkler, M. Buerke und U. Müller-Werdan
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Halle (Saale), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Mit diesem Beitrag wollen wir auf einige neue Ergebnisse aktueller Publikationen der Intensiv- und Notfallmedizin hinweisen, welche in den letzten Monaten das intensivmedizinische Arbeiten beeinflusst haben. Natürlich kann dieses Update keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben und ist sicherlich auch subjektiv geprägt. Dennoch, viele der angesprochenen Themen – Sepsis, ARDS, akutes Nierenversagen und Nierenersatzverfahren, Cooling, kardiogener Schock, nichtinvasive Beatmung – dürften ein breites Publikum interessieren, werden wir doch tagtäglich bei der Betreuung unserer Intensivpatienten damit konfrontiert. Eine ausführliche und systematische Zusammenfassung der wichtigsten intensivmedizinischen Publikationen der letzten 12 Monate findet sich bei Antonelli und Mitarbeitern [7, 8, 9]. Einige Aspekte sollen noch kurz angesprochen werden: Intensivmediziner sind oft “leidgeprüft”: Oft dauert es sehr lange, bis ein seit vielen Jahren praktiziertes empirisches Behandlungskonzept “endlich” als Leitlinie vorliegt oder mittels einer großen randomisierten Studie validiert wird. Für die nichtinvasive Beatmung wurde jetzt eine breit konsentierte S3-Leitlinie vorgelegt, welche dem Anwender sehr hilfreich sein kann. Nicht so glücklich können wir Intensiv- und Notfallmediziner im Bereich der Sepsis sein. Hier müssen wir aufgrund der Nichtbestätigung positiver Studien zur Gabe von aktiviertem Protein C, Hydrokortison und intensivierter Insulintherapie zur Wiederherstellung von Normoglykämie Leitlinienaussagen relativieren und abschwächen. Der Zeitpunkt ist günstig, eine Bestandsaufnahme zu machen. Neue, zündende und in die Klinik umsetzbare Therapieansätze fehlen allerdings derzeit auf dem Sepsis-Gebiet. Vielleicht müssen wir aber auch bei so komplexen intensivmedizinischen Krankheitsbildern wie Schock, Sepsis und MODS mehr auf die Verbesserung der zahlreichen Organdysfunktionen fokussieren, wenn wir etwas erreichen wollen; das “Cooling” nach Herz-Kreislauf-Stillstand ist ein schönes Beispiel der Verbesserung der Gehirnfunktion, ohne dass die Prognose quoad vitam verbessert wird. Organunterstützende Maßnahmen werden immer besser. Vielleicht lohnt es sich deshalb, auch den Fortschritt auf diesem Gebiet wieder einmal Revue passieren zu lassen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Werdan; Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Halle (Saale), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Ernst-Grube-Straße 40, D–06120 Halle (Saale)
Email: [email protected]
Kasuistik
Celecoxib (Celebrex)-induzierte Anaphylaxie
Celecoxib (Celebrex)-induced anaphylaxis
U. Weber-Mani, A. Reimers, W.J. Pichler und U. Müller
Price
42.00 $
Jahrgang 25 p. 534 - 538
Abstract
Allergologie, Jahrgang 25, Nr. 10/2002, S.534–538
Celecoxib (Celebrex)-induzierte Anaphylaxie
U. Weber-Mani1, A. Reimers1, W.J. Pichler2 und U. Müller1
1Allergiestation, Spital Bern, 2Klinik für Allergologie und Klinische Immunologie, Inselspital, Bern
Zyklooxygenase-2-Inhibitoren gewinnen zunehmend an Bedeutung. Bei NSAID-Intoleranz können sie als Behandlungsalternative eingesetzt werden. Auch sie können jedoch zu anaphylaktischen Reaktionen führen. Eine 72-jährige Patientin reagierte nach Einnahme von Mefenaminsäure und Celecoxib mit einer Anaphylaxie, nachdem sie beide Medikamente vorher mehrfach problemlos toleriert hatte. In einer allergologischen Untersuchung fanden sich keine Hinweise auf ein IgE-vermitteltes Geschehen. Ein Lymphozytentransformationstest (LTT) zeigte ebenfalls keine Sensibilisierung auf Celecoxib, jedoch überraschend eine starke Proliferation auf Rofecoxib, das die Patientin noch nie eingenommen hatte. Wegen der unklaren Situation wurde eine orale Provokation mit Celecoxib durchgeführt, während der es zu einer gleichartigen Reaktion kam. Die Serum-Tryptase war während der Reaktion stark erhöht. Ein anschließender Provokationstest mit 750 mg Mefenaminsäure verlief problemlos. Da die Patientin auch Azetylsalizylsäure und Paracetamol problemlos verträgt, liegt bei ihr keine konventionelle NSAID-Intoleranz vor. Zwei Reaktionsmechanismen sind denkbar: 1. Ein immunologischer, Celecoxib-spezifischer Mechanismus, möglicherweise auf einen Metaboliten. Die starke Erhöhung der Tryptase und die Proliferation im LTT nach Stimulation mit Rofecoxib könnten ein 2.Hinweis darauf sein. Eine nichtimmunologische Intoleranzreaktion auf die Gruppe der COX2-Hemmer. Hierfür spricht der fehlende Nachweis einer Sensibilisierung auf Celecoxib.Correspondence to:
Dr. med. U. Weber-Mani
Allergologische/immunologische Poliklinik
Inselspital
CH-3001 Bern
Medikamentenallergie
Anaphylaxie – Realität der Akuttherapie und präventiver Maßnahmen. Analyse von 54 Patienten eines spezialisierten Stadtspitals
A. Helbling, U. Müller und O. Hausmann
Price
42.00 $
Jahrgang 32 p. 358 - 364
Abstract
A. Helbling1,2, U. Müller2 und O. Hausmann1,2
1Allergologisch-Immunologische Poliklinik, Klinik für Rheumatologie, Klinische Immunologie/Allergologie, Inselspital, Universität Bern, Schweiz, 2Allergiestation Zieglerspital, Medizinische Klinik, Spital Netz Bern AG, Bern, Schweiz
Einleitung: Die Anaphylaxie ist eine plötzlich auftretende Hypersensitivitätsreaktion, die durch verschiedene Auslöser initiiert den ganzen Organismus erfassen und lebensbedrohlich sein kann. Obschon internationale Leitlinien zur Akuttherapie der Anaphylaxie publiziert worden sind, werden die therapeutischen Empfehlungen unterschiedlich umgesetzt. In dieser Arbeit interessierte neben der Ätiologie der Anaphylaxie, wo und wie die Patienten behandelt wurden und ob es sich dabei um ein erstmaliges Ereignis gehandelt hatte. Methodik: Vom 01.01. – 31.12.2008 wurden der Allergiestation Zieglerspital, Bern, 1.075 Patienten zu einer allergologischen Abklärung zugewiesen. 54 (5,0%) von ihnen hatten eine Anaphylaxie mit Kreislaufsymptomatik (Schock, Blutdruckabfall, Kollaps). Die Abklärung umfasste eine detaillierte Anamnese sowie eine ausführliche allergologische Untersuchung (Hautteste, Serologie). Ergebnisse: Das durchschnittliche Alter der 54 Patienten – 28 Frauen (52%) – war 43 Jahre. Bei 46 Patienten (85%) lag eine Hymenopterengiftallergie vor. Die anderen Auslöser waren: Medikamente [3], anstrengungsinduziert [2], multifaktoriell [2] und Nahrungsmittel [1]. 20/54 Patienten (37%) hatten wiederholt eine systemische Reaktion erlitten; allesamt Insektengiftallergiker. 6 von diesen (30%) waren im Besitz von Notfalltabletten (Antihistaminikum/Glukokortikoid); keiner hatte einen Adrenalin-Autoinjektor. 48/54 Patienten (89%) wurden akutmedizinisch versorgt; die anderen 6 wurden durch Familienangehörige versorgt oder erholten sich spontan. Für die Therapie wurden Glukokortikoide (92%) und Antihistaminika (89%) am häufigsten, Adrenalin nur in 9 Fällen (17%) verwendet. Schlussfolgerung: Die Studie weist einmal mehr darauf hin, dass die Akutbehandlung der Anaphylaxie auch in der Region Bern nicht den empfohlenen Leitlinien entspricht. Adrenalin als Medikament der Wahl bei Anaphylaxie wird kaum eingesetzt. Über ein Drittel der Patienten hatte bereits früher eine allergische Sofortreaktion durch denselben Auslöser. Nur ein Drittel von diesen war mit Notfallmedikamenten ausgerüstet, aber keiner verfügte über einen Adrenalin-Autoinjektor.Correspondence to:
Prof. Dr. med. A. Helbling
Allergologisch-Immunologische Poliklinik
Klinik für Rheumatologie, Klinische Immunologie/Allergologie
Inselspital, Universität Bern
Freiburgstraße 10
CH–3010 Bern
Email: [email protected]
Arbeitspapier
Good Allergy Practice: Eine Stellungnahme der Spezialistenkommission der Schweizerischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie
Good Allergy Practice
U. Müller, A.L. de Weck, R. Bodmer, J. Gutersohn, S. Longoni, G. Müllner, D. Olgiati, M. Pletscher, T. Schweri und W. Thürlimann
Price
42.00 $
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Jahrgang 24 p. 33 - 43
Abstract
Allergologie, Jahrgang 24, Nr. 1/2001, S. 33–43
Good Allergy Practice: Eine Stellungnahme der Spezialistenkommission der Schweizerischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie
U. Müller, A.L. de Weck, R. Bodmer, J. Gutersohn, S. Longoni, G. Müllner, D. Olgiati, M. Pletscher, T. Schweri und W. Thürlimann
Correspondence to:
Prof. Dr. med. U. Müller
Zieglerspital
Morillonstraße 75 – 91
CH-3001 Bern
Update-Serie: das Intensiv- und Notfallmedizin-Jahr im Rückblick
Intensiv- und Notfallmedizin von A bis Z – Update 2009
Intensive care medicine – update 2009
R.S. Hoke, K. Werdan, U. Müller-Werdan und H. Ebelt
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42.00 $
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Jahrgang 35 p. 26 - 54
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 35, Nr. 1/2010, S. 26–54
Intensiv- und Notfallmedizin von A bis Z – Update 2009
R.S. Hoke, K. Werdan, U. Müller-Werdan und H. Ebelt
Update-Serie: das Intensiv- und Notfallmedizin-Jahr im Rückblick
Intensiv- und Notfallmedizin von A bis Z – Update 2010
Intensive care medicine – update 2010
T. Ehnert, H. Ebelt, U. Müller-Werdan und K. Werdan
Price
42.00 $
Jahrgang 36 p. 22 - 44
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 36, Nr. 1/2011, S. 22–45
Intensiv- und Notfallmedizin von A bis Z – Update 2010
T. Ehnert, H. Ebelt, U. Müller-Werdan und K. Werdan
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Halle (Saale)
Dieser Artikel möchte für die Praxis relevante Informationen aus dem Gebiet der Intensiv- und Notfallmedizin zusammenfassen, welche im Zeitraum 2009/2010 publiziert worden sind.Correspondence to:
Dr. med. T. Ehnert
Department für Innere Medizin
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III
Universitätsklinikum Halle der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Ernst-Grube-Straße 40
D–06097 Halle (Saale)
Email: [email protected]
Übersicht
Symptomatische Therapie beim nephrotischen Syndrom: Was ist gesichert?
Evidence-based symptomatic therapy in nephrotic syndrome
R.-U. Müller, T. Kisner, T. Benzing und C. Kurschat
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 201 - 208
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 5/2011, S. 201–208
Symptomatische Therapie beim nephrotischen Syndrom: Was ist gesichert?
R.-U. Müller1,2, T. Kisner1, T. Benzing1,2 und C. Kurschat1,2
1Klinik IV für Innere Medizin, Uniklinik Köln, 2Zentrum für Molekulare Medizin, Universität zu Köln
Für das nephrotische Syndrom ist eine große Proteinurie > 3,5 g/Tag, eine Hypalbuminämie < 30 g/l, eine Hyperlipoproteinämie und das Auftreten von Ödemen typisch. Molekularbiologische und genetische Untersuchungen haben in den letzten Jahren wesentlich zum besseren Verständnis der Genese des nephrotischen Syndroms beigetragen und eine Schädigung der viszeralen Epithelzellen des Glomerulus, der Podozyten, als maßgebliche Ursache des nephrotischen Syndroms identifiziert. Symptomatisch wird ein nephrotisches Syndrom durch eine konsequente antiproteinurische Therapie, insbesondere durch die Blockade des Renin-Angiotensin-Systems (RAS), durch eine strenge Blutdruckeinstellung und die Vermeidung ungünstiger Progressionsfaktoren wie zum Beispiel Hyperlipoproteinämie, Übergewicht, Rauchen und Gabe von nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAID) behandelt. In der Regel wird mindestens ein Medikament zur RAS-Blockade sowie ein Diuretikum eingesetzt. Wichtig ist die frühe Vorstellung proteinurischer Patienten beim Nephrologen, da dies maßgeblich zur Verbesserung der Prognose der Patienten beitragen kann.Correspondence to:
PD Dr. med. Christine Kurschat
Klinik IV für Innere Medizin
Uniklinik Köln
Kerpener Straße 62
D–50937 Köln
Email: [email protected]
Kasuistik
Propolisallergie: Hinter den Symptomen einer Soforttypreaktion kann sich eine T-Zell-Sensibilisierung verbergen
Allergy to propolis: Behind the symptoms of an immediate-type reaction a Tcell sensitization may be hiding
C. Lobsiger, M. Borer-Reinhold, M. Weiss, U. Müller und A. Helbling
Price
42.00 $
Jahrgang 35 p. 209 - 213
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 4/2012, S. 209–213
Propolisallergie: Hinter den Symptomen einer Soforttypreaktion kann sich eine T-Zell-Sensibilisierung verbergen
C. Lobsiger1, M. Borer-Reinhold2, M. Weiss1, U. Müller2 und A. Helbling2
1Medizinische Klinik Spital Ziegler, Spital Netz Bern AG, Bern, 2Allergiestation Spital Ziegler, Spital Netz Bern AG, Bern
Hintergrund: Aus klinischer Sicht werden Angioödeme als Soforttypreaktionen beurteilt, oft bedingt durch einen IgE-vermittelten Mechanismus, und gelten somit als potenziell lebensgefährlich. Dass derartige Schwellungen auch T-Zell-vermittelt sein können, wird oft als überraschender Befund zur Kenntnis genommen. Wir berichten über eine Patientin, die nach topischer Anwendung von Propolis mit einem akuten Angioödem und Urtikaria reagiert hat. Kasuistik: Eine 50-jährige Patientin wurde wegen akuter, progredienter Dyspnoe und massiver Zungenschwellung auf die Notfallstation gebracht. Bei der Untersuchung fielen zudem vereinzelte Quaddeln im oberen Thoraxbereich auf. Wegen Halsschmerzen hatte sie rund 4 Stunden vor der Akutsymptomatik eine Propolislösung in den Rachenraum gesprüht, eine Massnahme, die sie seit Jahren bei Erkältungserkrankungen oder Halsschmerzen praktizierte. Untersuchungsbefunde: Die Pricktestung ergab keine Reaktion vom Soforttyp auf die inkriminierte Propolislösung. Hingegen zeigte sich nach 48 Stunden eine Papel an der Teststelle. In der Epikutantestung liess sich nach 48 und 72 Stunden eine zunehmende Rötung mit Infiltration auf Propolis dokumentieren. Die Testreaktion war 28 Monate später reproduzierbar und bei Kontrollpersonen negativ. Im Übrigen war die Patientin auf Hausstaubmilben und Bienengift sensibilisiert. Schlussfolgerung: Kontaktallergien auf Propolis sind bekannt. Die Aufarbeitung unseres Fallbeispiels zeigt, dass allergische Symptome vom Soforttyp auf einer Spättypreaktion basieren können.Correspondence to:
Prof. Dr. med. A. Helbling
Allergiestation Spital Ziegler
Medizinische Klinik
Spital Netz Bern AG
Morillonstrasse 75
CH-3001 Bern, Schweiz
Email: [email protected]
Übersicht
Intensiv- und Notfallmedizin von A bis Z – Update 2011
Intensive care medicine – update 2011
T. Ehnert, P. Wacker, S. Bubel, H. Ebelt, U. Müller-Werdan und K. Werdan
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 3 - 29
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 37, Nr. 1/2012, S. 3–29
Intensiv- und Notfallmedizin von A bis Z – Update 2011
T. Ehnert, P. Wacker, S. Bubel, H. Ebelt, U. Müller-Werdan und K. Werdan
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Halle (Saale)
Dieser Artikel präsentiert praxisrelevante klinische Studien aus dem Gebiet der Intensiv- und Notfallmedizin aus den Jahren 2010/2011.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Werdan
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Ernst-Grube-Straße 40
D–06097 Halle
Email: [email protected]
Leitlinie
Diagnose und Therapie der Bienenund Wespengiftallergie
Diagnosis and therapy of bee and wasp venom allergy
B. Przybilla, F. Ruёff, A. Walker, H.-C. Räwer, W. Aberer, C.P. Bauer, D. Berdel, T. Biedermann, K. Brockow, J. Forster, Th. Fuchs, E. Hamelmann, T. Jakob, R. Jarisch, H.F. Merk, U. Müller, H. Ott, W. Sitter, R. Urbanek und B. Wedi
Price
42.00 $
Jahrgang 35 p. 563 - 562
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 11/2012, S. 563–589
Diagnose und Therapie der Bienenund Wespengiftallergie
B. Przybilla1, F. Ruёff1, A. Walker1, H.-C. Räwer1, W. Aberer2, C.P. Bauer3, D. Berdel4, T. Biedermann5, K. Brockow6, J. Forster7, Th. Fuchs8, E. Hamelmann9, T. Jakob10, R. Jarisch11, H.F. Merk12, U. Müller13, H. Ott14, W. Sitter15, R. Urbanek16 und B. Wedi17
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, AllergieZentrum, Ludwig- Maximilians-Universität München, 2Universitäts-Hautklinik, Medizinische Universität Graz, Österreich, 3Fachklinik Gaißach der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, Gaißach, 4Forschungsinstitut zur Prävention von Allergien und Atemwegserkrankungen, Marien-Hospital, Wesel, 5Universitäts-Hautklinik, Universitätsklinikum Tübingen, 6Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 7Kinderabteilung St. Hedwig, St. Josefskrankenhaus, Freiburg, 8Funktionsbereich Allergologie, Universitätshautklinik Göttingen, 9Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Ruhr- Universität Bochum, 10Forschergruppe Allergologie und Allergieabteilung, Universitäts-Hautklinik, Universitätsklinikum Freiburg, 11Floridsdorfer Allergiezentrum (FAZ), Wien, Österreich, 12Hautklinik, Medizinische Fakultät der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, 13Allergiestation, Medizinische Klinik, Spital Ziegler, Spitalnetz Bern, Schweiz, 14Abteilung Pädiatrische Dermatologie, Kinderkrankenhaus Wilhelmstift, Hamburg, 15Institut für chirurgische Forschung, Philipps-Universität Marburg, 16Klinische Abteilung für Allgemeine Pädiatrie, Universitätsklinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Freiburg, 17Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover
Allergische Reaktionen auf Stiche von Bienen (Apis mellifera) oder Faltenwespen (insbesondere Vespula vulgaris, V. germanica) manifestieren sich fast immer als gesteigerte örtliche Reaktionen (schwere Lokalreaktion; bei bis zu 25% der Bevölkerung) oder als Allgemeinreaktionen mit den Symptomen der Soforttypallergie (Anaphylaxie; bei bis zu 3,5% der Bevölkerung). Anaphylaktische Stichreaktionen werden durch IgE-Antikörper, die gegen Giftinhaltsstoffe gerichtet sind, ausgelöst. Andere klinische Bilder allergischer Reaktionen („ungewöhnliche Stichreaktionen“) sind – ebenso wie Intoxikationen durch eine große Anzahl von Stichen – sehr selten. Insbesondere schwere anaphylaktische Reaktionen können zu bleibenden Körperschäden oder zum Tod führen. Akute Reaktionen werden symptomatisch behandelt. Danach ist bei Patienten mit allergischen Reaktionen eine langfristige Therapie notwendig. Sie umfasst Expositionsprophylaxe, Selbsthilfemaßnahmen des Patienten (einschließlich der Anwendung einer Notfallmedikation) bei erneutem Stich und, bei systemischer Soforttypreaktion, die spezifische Immuntherapie (SIT; Hyposensibilisierung). Adrenalin zur Selbstinjektion ist Bestandteil der Notfallmedikation bei Patienten mit früherer systemischer Soforttypreaktion. Grundlage der Diagnostik bei Patienten mit systemischen Soforttypreaktionen sind Anamnese sowie Hauttests und Bestimmung der spezifischen Serum-Immunglobulin- E(IgE)-Antikörper gegen Gesamtgift. Wird bei diesen Tests eine aufgrund der Anamnese erwartete Sensibilisierung nicht gefunden, so werden die spezifischen Serum- IgE-Antikörper gegen relevante Einzelallergene (zurzeit verfügbar Api m 1 und Ves v 5) bestimmt sowie gegebenenfalls zelluläre Tests vorgenommen. Die Ergebnisse der Diagnostik werden von verschiedenen Variablen beeinflusst, „alsch-negative“oder „falsch-positive“ Ergebnisse sind bei allen Tests möglich. Bei Patienten mit erhöhter Konzentration der basalen Serumtryptase 95. Perzentile 11,4 μ/l) und/oder Mastozytose verlaufen anaphylaktische Stichreaktionen häfig sehr schwer. Um diese Risiken zu erkennen, sind die Bestimmung der basalen Serumtryptasekonzentration und die Untersuchung der Haut auf das Vorliegen einer kutanen Mastozytose angezeigt. Bienen- oder Wespengift-SIT ist bei Patienten obligat, die eine Stichanaphylaxie mit respiratorischen oder kardiovaskulären Symptomen erlitten haben, sowie bei Patienten mit individuellen Risikofaktoren. Im Übrigen kann die SIT allen erwachsenen Patienten mit systemischer Stichreaktion vom Soforttyp unabhängig vom Schweregrad empfohlen werden. Nur bei Kindern mit systemischer Reaktion ausschließich der Haut kann auf der Grundlage von Studienergebnissen berechtigt auf die SIT verzichtet werden. Für die Dosissteigerung der SIT gibt es zahlreiche Behandlungsprotokolle, mit denen die Erhaltungsdosis in einem Tag (Ultra-Rush-Protokoll), nach 3 – 5 Tagen (Rush-Protokoll) oder in einigen ochen bis Monaten (konventionelle SIT) erreicht wird. Mit der Geschwindigkeit der Dosissteigerung nehmen die Nebenwirkungen zu. Die Standarderhaltungsdosis ist 100 μ. Bei Risikopatienten kann bei Bienengift- SIT, die weniger wirksam ist als Wespengift- SIT, von vornherein eine besser wirksame Erhaltungsdosis von 200 μ gegeben werden; manchmal kann dies auch bei Wespengift- SIT angezeigt sein. Als Nebenwirkungen der SIT können insbesondere in der Einleitungsphase systemische anaphylaktische Reaktionen und subjektive Allgemeinbeschwerden auftreten; schwere Reaktionen sind selten. In Einzelfällen kommt es zu wiederholten anaphylaktischen Reaktionen, die den Behandlungsverlauf stark behindern oder zum Therapieabbruch zwingen können. Um hier Verträlichkeit der SIT zu erreichen, erscheint derzeit eine Begleit- und/oder Vortherapie mit dem Anti-IgE-Antikörper Omalizumab (gegenwärtig „off-label use“) am aussichtsreichsten; weiter erhalten diese Paienten eine erhöte Erhaltungsdosis (≥200 μ). Der Erfolg der SIT kann nicht durch Laborparameter erfasst werden. Eine Kontrolle der Wirksamkeit der Therapie durch einen Stichprovokationstest mit einem lebenden Insekt sollte etwa 6 –18 Monate nach Erreichen der Erhaltungsdosis (bei besonderer Gefährdung des Patienten auch früher) erfolgen. Bei Stichprovokationstests ist die Einhaltung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zu gewährleisten. Kommt es trotz SIT zu einer erneuten systemischen Reaktion, so führt eine Steigerung der Erhaltungsdosis (meist sind 200 μ ausreichend) fast immer zum Erfolg. Bei den meisten Patienten kann die SIT nach 3 – 5 Jahren beendet werden, sofern SIT und ein erneuter Stich ohne systemische Reaktion vertragen wurden. Ist dies nicht der Fall oder bestehen besondere Risiken, so wird der Patient gegebeenfalls läger behandelt. Manchmal (z.B. bei Mastozytose oder früerer Stichreaktion mit Herzkreislaufstillstand) ist eine lebenslange SIT indiziert.Correspondence to:
Prof. Dr. med. B. Przybilla
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
AllergieZentrum
Ludwig-Maximilians-Universität
Frauenlobstraße 9 – 11
D–80337 München
Email: [email protected]
Update-Serie: das Intensiv- und Notfallmedizin-Jahr im Rückblick
Intensiv- und Notfallmedizin von A bis Z – Update 2012
Intensive care medicine – update 2012
J. Schröder, H. Ebelt, K. Werdan und U. Müller-Werdan
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 31 - 64
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 38, Nr. 1/2013, S. 31–64
Intensiv- und Notfallmedizin von A bis Z – Update 2012
J. Schröder, H. Ebelt, K. Werdan und U. Müller-Werdan
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Halle (Saale)
Dieser Beitrag präsentiert praxisrelevante Artikel, klinische Studien und Leitlinien aus dem Gebiet der Intensiv- und Notfallmedizin aus den Jahren 2011 und 2012.Correspondence to:
Dr. med. J. Schröder
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III
Universitätsklinikum Halle(Saale)
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Ernst-Grube-Straße 40
D–06120 Halle(Saale)
Email: [email protected]
Update-Serie: das Intensivund Notfallmedizin-Jahr im Rückblick
Intensiv- und Notfallmedizin von A bis Z – Update 2013
Intensive care medicine – update 2013
J. Schröder, S. Nuding, S. Dietz, S. Gielen, K. Werdan und U. Müller-Werdan
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 173 - 198
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 38, Nr. 4/2013, S. 173–198
Intensiv- und Notfallmedizin von A bis Z – Update 2013
J. Schröder, S. Nuding, S. Dietz, S. Gielen, K. Werdan und U. Müller-Werdan
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Halle (Saale)
Dieser Artikel präsentiert praxisrelevante Beiträge, klinische Studien und Leitlinien aus dem Gebiet der Intensiv- und Notfallmedizin aus den Jahren 2012/2013.Correspondence to:
Dr. med. J. Schröder
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Ernst-Grube-Straße 40
D–06120 Halle-Saale
Email: [email protected]
Übersicht
Hypoxie-Signaling und Nierenversagen – ein zweischneidiges Schwert
Hypoxia signaling and renal failure – a double-edged sword
L. Völker, M. Johnsen, V. Burst und R.-U. Müller
Price
42.00 $
Jahrgang 45 p. 122 - 130
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 45, Nr. 3/2016, S. 122-130
Hypoxie-Signaling und Nierenversagen – ein zweischneidiges Schwert
L. Völker1, M. Johnsen1, V. Burst1 und R.-U. Müller1#2#3
1Abteilung II für Innere Medizin und Zentrum für Molekulare Medizin Köln, 2Cologne Excellence Cluster on Cellular Stress Responses in Aging Associated Diseases (CECAD), 3Systems Biology of Ageing Cologne (Sybacol), Universität zu Köln
Eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff ist für den zellulären Energiehaushalt und damit für die Funktion aller Organe von herausragender Bedeutung. Dies gilt insbesondere für die Niere, welche sich durch eine hohe Sauerstoffversorgung und -ausschöpfung auszeichnet. So spielt eine Minderversorgung mit Sauerstoff sowohl bei der Entwicklung eines akuten Nierenversagens als auch bei der Progression einer chronischen Niereninsuffizienz (CNI) eine wichtige Rolle. In der Anpassung an ein hypoxisches Milieu kommen evolutionär konservierte Signalwege zum Einsatz, welche mittels Umstellung des Metabolismus einerseits und durch Verbesserung der Sauerstoffversorgung andererseits zelluläres Überleben und den Erhalt der Organfunktion gewährleisten. Hierbei sind insbesondere hypoxieinduzierbare Transkriptionsfaktoren (HIF) bedeutsam. Hypoxie-Signaling kann jedoch nicht nur als Antwort auf Sauerstoffmangel gesehen werden, sondern erhöht darüber hinaus die zelluläre Stressresistenz. Diese Tatsache zeigt sich im Tierversuch als Schutz vor akutem Nierenversagen durch sogenannte hypoxische Konditionierung. Im folgenden Übersichtsartikel beschreiben wir die Grundlagen von renaler Gewebshypoxie und Hypoxie- Signaling sowie potenzielle therapeutische Ansätze.Correspondence to:
PD Dr. Roman-Ulrich Müller
Klinik II für Innere Medizin
Universität Köln
Kerpener Straße 62
50937 Köln
Email: [email protected]
Originalarbeit
Ultrarush-Hyposensibilisierung mit Hymenopterengiften
Ultrarush-immunotherapy with hymenoptera venoms
D. Skrbic, M. Jutel, H. Fischer, D. Pitarch und U. Müller
Price
42.00 $
Jahrgang 19 (1996) p. 123 - 129
Abstract
Allergologie, Jahrgang 19, Nr. 3/1996, S. 123-129
Ultrarush-Hyposensibilisierung mit Hymenopterengiften
D. Skrbic, M. Jutel, H. Fischer, D. Pitarch und U. Müller
Medizinische Klinik, Zieglerspital, Bern
Die Einleitung der spezifischen Hyposensibilisierung bei Insektengiftallergien erfolgt üblicherweise stationär mittels eines Rush-Verfahrens über 3 – 5 Tage oder ambulant bei wöchentlichen Injektionen während 3 – 4 Monaten. Neuerdings haben in Frankreich Birnbaum und Mitarbeiter [2] ein Ultrarush-Verfahren beschrieben, welches diese Einleitungsphase auf lediglich 3,5 Stunden verkürzt. Wir behandelten 56 Bienen- und 70 Wespengiftallergiker gemäß Ultrarush-Protokoll und verglichen die Daten bezüglich Verträglichkeit und Wirksamkeit mit denjenigen von herkömmlichen Einleitungsprotokollen. Das Ultrarush-Protokoll erwies sich als sicheres, wirksames sowie kosten- und zeitsparendes Verfahren zur Einleitung der spezifischen Hyposensibilisierung mit Hymenopterengiften. In bezug auf Verträglichkeit und Wirksamkeit konnte kein Unterschied zu konventionellen Einleitungsprotokollen festgestellt werden. Die Behandlung mit Wespengift war derjenigen mit Bienengift bezüglich Wirksamkeit und Verträglichkeit überlegen.Correspondence to:
Dr. med. D. Skrbic, Morillonstraße 75 – 91, CH–3001 Bern
Original
Risikofaktoren und epidemiologische Aspekte unerwünschter Arzneimittelwirkungen unter besonderer Berücksichtigung der allergischen und pseudo-allergischen Reaktionen
Risk factors and epidemiological aspects of adverse drug reactions, especially considering allergic and pseudoallergic pathomechanisms
R. Hoigné, T. Hunziker, U.P. Künzi, S. Braunschweig, D. Zehnder, U. Müller, K.A. Neftel, T. Hess und R.L. Galeazzi
Price
42.00 $
Jahrgang 18 (1995) p. 320 - 326
Abstract
Allergologie, Jahrgang 18, Nr. 8/1995, S. 320-326
Risikofaktoren und epidemiologische Aspekte unerwünschter Arzneimittelwirkungen unter besonderer Berücksichtigung der allergischen und pseudo-allergischen Reaktionen
R. Hoigné1, T. Hunziker4, U.P. Künzi1, S. Braunschweig5, D. Zehnder2, U. Müller2, K.A. Neftel2, T. Hess3 und R.L. Galeazzi5
1Stiftung CHDM (Comprehensive Hospital Drug Monitoring), Bern/St. Gallen, 2Medizinische Klinik, Zieglerspital Bern, 3Medizinische Abteilung des Anna-Seiler-Hauses, Inselspital Bern, 4Dermatologische Klinik, Inselspital Bern und 5Medizinische Klinik A, Kantonsspital St. Gallen
Einzig in Medikament-Überwachungssystemen, welche neben dem Verdacht auf eine unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW) auch die Medikamentexposition jedes Patienten registrieren, lassen sich direkt Häufigkeiten von UAW insgesamt oder von definierten UAW (Syndromen, Symptomen) sowie Risikofaktoren studieren. Es werden folgende Pathogenesegruppen von UAW unterschieden: Neben der pharmakologischen (etwa 2/3 aller UAW) die allergischen/pseudo-allergischen (etwa 1/7 aller UAW) und eine dritte Gruppe spezieller, nicht-allergischer Arten, teils näher definiert (etwa 1/5 aller UAW). Die mit multivariater Statistik erhobenen Risikofaktoren bei UAW im CHDM zeigen, daß die Anzahl der verabreichten Medikamente die größte Bedeutung hat, gefolgt vom höheren Alter des Patienten, der herabgesetzten Nierenfunktion und dem weiblichen Geschlecht. Zu den speziellen Risikofaktoren zählen: Eine frühere, allergische/pseudo-allergische UAW, die das relative Risiko einer weiteren UAW in den ersten vierzehn Tagen des Spitalaufenthaltes auf 1,74 für allergische/pseudo-allergische, auf 1,61 für pharmakologische UAW erhöht; verglichen mit Nichtasthmatikern ist für Patienten mit bereits bekanntem Bronchialasthma das Risiko, daß während des Spitalaufenthaltes als UAW ein Anfall von Bronchialasthma auftritt, 8 mal höher. Die hier dargestellten Zusammenhänge legen nahe, bei erwachsenen, internmedizinischen Patienten vor einer neuen medikamentösen Therapie nach früheren UAW und nach Bronchialasthma zu fragen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. R. Hoigné, Zieglerspital, CH–3007 Bern
Nephro-Forum kompakt
Präkonditionierung als Weg zur Nephroprotektion?
Prevention of acute kidney injury by preconditioning?
M.R. Späth, R.-U. Müller und V. Burst
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2020) p. 325 - 330
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 49, Nr. 7/2020, S. 325-330
Präkonditionierung als Weg zur Nephroprotektion?
M.R. Späth1#2, R.-U. Müller1#2 und V. Burst1#2
1Klinik II für Innere Medizin und Zentrum für Molekulare Medizin Köln, 2CECAD, Universität Köln, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Köln, Köln
Das akute Nierenversagen ist ein häufiges und schwerwiegendes Krankheitsbild, das mit einer deutlich gesteigerten Morbidität und Mortalität einhergeht. Trotz intensiver Forschung gibt es jedoch weiterhin keine kausale Therapie. Seit Jahrzehnten aber sind bereits Strategien zur Präkonditionierung (z. B. durch Ischämie/Hypoxie oder Kalorienrestriktion) bekannt und ihre Wirksamkeit im Tiermodell hatte viel Hoffnung auf eine auf eine klinisch verfügbare Präventionsstrategie bereitet. Trotz intensiver Forschung sind die zugrunde liegenden Mechanismen jedoch weiterhin nicht vollständig verstanden und eine Translation die Klinik war bislang weiterhin nicht erfolgreich. In dieser Übersichtsarbeit werden die prominentesten Strategien, aktuelle mechanistische Grundlagen sowie klinische Studien zur Umsetzbarkeit im klinischen Rahmen vorgestellt und diskutiert.Correspondence to:
Dr. Martin R. Späth
Klinik II für Innere Medizin und Zentrum für Molekulare Medizin Köln
Universität Köln
Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Köln
und
CECAD
Universität Köln
Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Köln
Kerpener Str. 62
50937 Köln
Email: [email protected]