Interstitielle Lungenerkrankungen (ILD), Teil 2
Pneumologische Rehabilitation bei ILD
Pulmonary rehabilitation in ILD
I. Jarosch, T. Schneeberger, G. Abdullayev, K. Siemon, D. Kroll, R. Glöckl und A.R. Koczulla
Price
42.00 $
Jahrgang 51 (2025) p. 54 - 63
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 2/2025, S. 54-63
Pneumologische Rehabilitation bei ILD
I. Jarosch1#2, T. Schneeberger1#2, G. Abdullayev2, K. Siemon4, D. Kroll1#2, R. Glöckl1#2 und A.R. Koczulla1#2#3
1Philipps-Universität Marburg, Pneumologische Rehabilitation, Marburg, 2Schön Klinik Berchtesgadener Land, Forschungsinstitut für pneumologische Rehabilitation, Schönau am Königssee, 3Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Lehrkrankenhaus, Salzburg, 4Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft GmbH, Pneumologie, Schmallenberg
Die interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD) zeichnen sich neben der primären Erkrankung der Lunge durch weitere, extrapulmonale Veränderungen aus, wie zum Beispiel der Atrophie der Skelettmuskulatur. Neben dem Hauptsymptom der Atemnot führt auch die reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit zu einer Zunahme körperlicher Inaktivität und einer Reduktion der Teilhabe am Leben. Um dem entgegen zu wirken, wird eine pneumologische Rehabilitation (PR) empfohlen. Sie ist eine umfassende, individuelle Intervention, die mindestens aus Trainingstherapie, Schulung und Verhaltensänderung besteht und zum Ziel hat, langfristig gesundheitsförderndes Verhalten zu induzieren. Die multimodalen Inhalte und individuellen Ziele des PR-Programms beruhen auf einer profunden Patientenbeurteilung und Assessments bei Rehabilitationsbeginn. Dieser Artikel soll einen Überblick über die unterschiedlichen PR-Inhalte und deren Evidenz geben und die Relevanz in der nicht medikamentösen Therapie von ILD-Patienten aufzeigen.Correspondence to:
Dr. Inga Jarosch
Schön Klinik Berchtesgadener Land
Forschungsinstitut für Pneumologie
Phillips-Universität Marburg
Pneumologische Rehabilitation, Standort Schönau
Malterhöh 1
83471 Schönau am Königssee
Email: [email protected]
Rehabilitationsmedizin
Rehabilitationsmedizinische Ansätze bei Asthma bronchiale
Rehabilitation in patients with bronchial asthma
D. Leitl, T. Schneeberger, I. Jarosch, R. Glöckl, G. Abdullayev und A.R. Koczulla
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2023) p. 331 - 338
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 5/2023, S. 331-338
Rehabilitationsmedizinische Ansätze bei Asthma bronchiale
D. Leitl1#2, T. Schneeberger1#2, I. Jarosch1#2, R. Glöckl1#2, G. Abdullayev3 und A.R. Koczulla1#2#4
1Forschungsinstitut für pneumologische Rehabilitation, Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schönau am Königssee, 2Philipps-Universität Marburg, Pneumologische Rehabilitation, Deutsches Zentrum für Lungenforschung, 3Pneumologie, Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schönau am Königssee, 4Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburg, Österreich
Die Pneumologische Rehabilitation (PR) ist eine evidenzbasierte interdisziplinäre Behandlung für Patienten mit chronischen Erkrankungen der Atmungsorgane. Die Evidenz steigt zunehmend für eine Rehabilitation bei Patienten mit Asthma bronchiale. Bei Patienten mit einem partiell kontrollierten oder unkontrollierten Asthma bronchiale, nach einem Krankenhausaufenthalt aufgrund einer Asthmaexazerbation oder rezidivierender Asthmaexazerbationen sollte der Bedarf für eine Rehabilitation überprüft werden. Eine PR besteht aus einem individuell erstellten multimodalen und multidisziplinären Therapieprogramm, welches zum Ziel hat, die Symptomlast zu reduzieren, die körperliche Belastungsfähigkeit und Lebensqualität zu verbessern sowie die Eigenkompetenz zu steigern. Ambulante Nachsorgeprogramme können dazu beitragen, den Reha-Effekt nachhaltig positiv zu beeinflussen. Daneben können digitale Technologien als unterstützende Maßnahme eingesetzt werden.Correspondence to:
Daniela Leitl
Forschungsinstitut für pneumologische Rehabilitation
Schön Klinik Berchtesgadener Land
Malterhöh 1
83471 Schönau am Königssee
Email: [email protected]
Atemphysiotherapie
Editorial: Atemphysiotherapie
S. Weise und T. Schneeberger
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Jahrgang 49 (2023) p. 343 - 345
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 49, Nr. 8/2023, S. 343-345
Editorial: Atemphysiotherapie
S. Weise und T. Schneeberger
Rehabilitationsmedizin
Rehabilitationsmedizinische Ansätze bei Asthma bronchiale
Rehabilitation in patients with bronchial asthma
D. Leitl, T. Schneeberger, I. Jarosch, R. Glöckl, G. Abdullayev und A.R. Koczulla
Price
42.00 $
Jahrgang 35 (2023) p. 145 - 152
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 35, Nr. 4/2023, S. 145-152
Rehabilitationsmedizinische Ansätze bei Asthma bronchiale
D. Leitl1#2, T. Schneeberger1#2, I. Jarosch1#2, R. Glöckl1#2, G. Abdullayev3 und A.R. Koczulla1#2#4
1Forschungsinstitut für pneumologische Rehabilitation, Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schönau am Königssee, 2Philipps-Universität Marburg, Pneumologische Rehabilitation, Deutsches Zentrum für Lungenforschung, 3Pneumologie, Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schönau am Königssee, 4Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburg, Österreich
Die Pneumologische Rehabilitation (PR) ist eine evidenzbasierte interdisziplinäre Behandlung für Patienten mit chronischen Erkrankungen der Atmungsorgane. Die Evidenz steigt zunehmend für eine Rehabilitation bei Patienten mit Asthma bronchiale. Bei Patienten mit einem partiell kontrollierten oder unkontrollierten Asthma bronchiale, nach einem Krankenhausaufenthalt aufgrund einer Asthmaexazerbation oder rezidivierender Asthmaexazerbationen sollte der Bedarf für eine Rehabilitation überprüft werden. Eine PR besteht aus einem individuell erstellten multimodalen und multidisziplinären Therapieprogramm, welches zum Ziel hat, die Symptomlast zu reduzieren, die körperliche Belastungsfähigkeit und Lebensqualität zu verbessern sowie die Eigenkompetenz zu steigern. Ambulante Nachsorgeprogramme können dazu beitragen, den Reha-Effekt nachhaltig positiv zu beeinflussen. Daneben können digitale Technologien als unterstützende Maßnahme eingesetzt werden.
Erstpublikation in Allergologie. 2023; 46:
331-338 mit freundlicher Genehmigung der AutorenCorrespondence to:
Daniela Leitl
Forschungsinstitut für pneumologische Rehabilitation
Schön Klinik Berchtesgadener Land
Malterhöh 1
83471 Schönau am Königssee
Email: [email protected]
Drei Einblicke − drei Ausblicke
Psychopneumologie in der Reha: Erfahrungen und wünschenswerte Entwicklungen in der Rehabilitation und Nachsorge bei pulmologischen Erkrankungen
A.R. Koczulla, T. Schneeberger, M. Mießl, R. Doerr und N. Stenzel
Price
42.00 $
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Jahrgang 50 (2024) p. 107 - 109
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 2/2024, S. 107-109
Psychopneumologie in der Reha: Erfahrungen und wünschenswerte Entwicklungen in der Rehabilitation und Nachsorge bei pulmologischen Erkrankungen
A.R. Koczulla1#2#3, T. Schneeberger1#2, M. Mießl4, R. Doerr4 und N. Stenzel5
1Philipps-Universität Marburg – Pneumologische Rehabilitation, Standort Schönau am Königssee, 2Fachzentrum für Pneumologie – Schön Klinik Berchtesgadener Land, 3Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Lehrkrankenhaus, Salzburg, Österreich, 4Fachzentrum für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie – Schön Klinik Berchtesgadener Land, 5Psychologische Hochschule Berlin, AG Klinische Psychologie und Psychotherapie
Correspondence to:
Prof. Dr. Rembert Koczulla, Chefarzt
Pneumologie der Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schönau am Königssee
Lehrstuhlinhaber „Pneumologische Rehabilitation“ an der Philipps-Universität Marburg
Malterhöh 1
83471 Schönau am Königssee
Email: [email protected]
Übersicht
Pneumologische Rehabilitation bei ILD
Pulmonary rehabilitation in ILD
I. Jarosch, T. Schneeberger, G. Abdullayev, K. Siemon, D. Kroll, R. Glöckl und A.R. Koczulla
Price
42.00 $
Jahrgang 37 (2025) p. 69 - 78
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 37, Nr. 2/2025, S. 69-78
Pneumologische Rehabilitation bei ILD
I. Jarosch1#2, T. Schneeberger1#2, G. Abdullayev2, K. Siemon4, D. Kroll1#2, R. Glöckl1#2 und A.R. Koczulla1#2#3
1Philipps-Universität Marburg, Pneumologische Rehabilitation, Marburg, 2Schön Klinik Berchtesgadener Land, Forschungsinstitut für pneumologische Rehabilitation, Schönau am Königssee, 3Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Lehrkrankenhaus, Salzburg, 4Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft GmbH, Pneumologie, Schmallenberg
Die interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD) zeichnen sich neben der primären Erkrankung der Lunge durch weitere, extrapulmonale Veränderungen aus, wie zum Beispiel der Atrophie der Skelettmuskulatur. Neben dem Hauptsymptom der Atemnot führt auch die reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit zu einer Zunahme körperlicher Inaktivität und einer Reduktion der Teilhabe am Leben. Um dem entgegen zu wirken, wird eine pneumologische Rehabilitation (PR) empfohlen. Sie ist eine umfassende, individuelle Intervention, die mindestens aus Trainingstherapie, Schulung und Verhaltensänderung besteht und zum Ziel hat, langfristig gesundheitsförderndes Verhalten zu induzieren. Die multimodalen Inhalte und individuellen Ziele des PR-Programms beruhen auf einer profunden Patientenbeurteilung und Assessments bei Rehabilitationsbeginn. Dieser Artikel soll einen Überblick über die unterschiedlichen PR-Inhalte und deren Evidenz geben und die Relevanz in der nicht medikamentösen Therapie von ILD-Patienten aufzeigen.
Erstpublikation in Atemwegs- und Lungenkrankheiten 2025; 51: 54-63Correspondence to:
Dr. Inga Jarosch
Schön Klinik Berchtesgadener Land
Forschungsinstitut für Pneumologie
Phillips-Universität Marburg
Pneumologische Rehabilitation
Standort Schönau
Malterhöh 1
83471 Schönau am Königssee
Email: [email protected]
Pneumologische Rehabilitation
Rehabilitation bei pneumologischen Krankheitsbildern: wie ist die Evidenz?
Rehabilitation for pneumological clinical pictures: what is the evidence?
A.R. Koczulla, T. Schneeberger, M.M. Wirtz und I. Jarosch
Price
42.00 $
Jahrgang 52 (2026) p. 5 - 13
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 1/2026, S. 5-13
Rehabilitation bei pneumologischen Krankheitsbildern: wie ist die Evidenz?
A.R. Koczulla1#2#3, T. Schneeberger1#2, M.M. Wirtz4 und I. Jarosch1#2
1Philipps-Universität Marburg, Pneumologische Rehabilitation, Marburg, 2Schön Klinik Berchtesgadener Land, Forschungsinstitut für pneumologische Rehabilitation, Schönau am Königssee, 3Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Lehrkrankenhaus, Salzburg, Österreich, 4Universitätsklinik für Pneumologie, Paracelsus Medizinische Universität, Landeskrankenhaus Salzburg, Salzburg, Österreich
Pneumologische Rehabilitation (PR) verbessert nachweislich Symptome, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität bei COPD, Asthma, interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD) und Post-COVID. Bei COPD ist die Evidenz am stärksten: PR reduziert Dyspnoe, Hospitalisationen und psychische Belastungen und wirkt zudem in allen Krankheitsstadien. Bei Asthma steigert PR die Ausdauer, Asthmakontrolle und Lebensqualität, wird jedoch zu selten genutzt. Auch Patient/-innen mit ILD, einschließlich idiopathischer Lungenfibrose (IPF), profitieren von PR durch Verbesserungen der körperlichen Leistungsfähigkeit und gesundheitsbezogenen Lebensqualität. Post-COVID-Patient/-innen profitieren von individuell angepassten, multimodalen Programmen, auch bei Fatiguesymptomen oder kognitiven Einschränkungen. Telerehabilitation kann vergleichbare Effekte wie Präsenz-PR erzielen, bietet höhere Zugänglichkeit, erfordert aber klare Strukturen und Finanzierung.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Andreas Rembert Koczulla
Schön Klinik Berchtesgadener Land
Malterhöh 1
83471 Schönau am Königssee
Email: [email protected]