Berufsbedingte Handekzeme
Epidemiologie des beruflich bedingten Handekzems
Epidemiology of occupational hand dermatitis
T. Schäfer
Price
42.00 $
Jahrgang 26 p. 369 - 376
Abstract
Allergologie, Jahrgang 26, Nr. 9/2003, S. 369–376
Epidemiologie des beruflich bedingten Handekzems
T. Schäfer
Institut für Sozialmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
Beruflich bedingte Hauterkrankungen machen weltweit und auch in Deutschland rund 30% aller Berufserkrankungen aus. Von den hautbezogenen Berufserkrankungen sind rund 90% den Ekzemerkrankungen zuzuordnen, die sich wiederum hauptsächlich an den Händen manifestieren. Nach Schätzungen der Register in Nordbayern und Saarland liegt die Inzidenz berufsbedingter Hauterkrankungen bei 6,7 bzw. 6,8 pro 10.000 Ganztagsbeschäftigten und Jahr. In der Bevölkerung liegt die 1-Jahres-Prävalenz der Handekzeme zwischen 6,7% in Deutschland und 10,6% in Schweden. Die epidemiologischen Studien zu beruflich bedingten Handekzemen sind aus verschiedenen methodischen Gründen, wie unterschiedlichen Stichprobenumfängen und Selektionskriterien, Anwendung unterschiedlicher Maßzahlen der Häufigkeit und unterschiedlicher Erfassungsarten bzw. diagnostischer Kriterien nur sehr eingeschränkt vergleichbar. Bevölkerungs- wie auch berufsgruppenbezogene Studien zeigen eine höhere Prävalenz bei Frauen. Größere Untersuchungen an Lehrlingen des Bäcker- und Konditoren-, Friseur- und Metallhandwerks zeigen eine starke Zunahme der Ekzemprävalenz im Ausbildungszeitraum von 3 Jahren. So stieg bei Bäckerlehrlingen aus Ostthüringen die Prävalenz des Handekzems von 17,5% auf 27,5%, bei Lehrlingen des Friseurhandwerks in Nordwestdeutschland von 12,9% auf 23,9% und bei Lehrlingen des Metallhandwerks von 0 auf 23%, bzw. von 8,6% auf 14,1% an. Handekzeme werden auch bei Auszubildenden im Bürobereich mit einer 3-Jahres-Periodenprävalenz von 20,7% berichtet und treten naturgemäß bei Reinigungskräften mit einer 1-Jahres-Prävalenz von 46% mit am häufigsten auf. Die insgesamt hohe und tätigkeitsbedingt weiter ansteigende Prävalenz berufsbedingter Handekzeme macht intensive und spezifische Präventionsmaßnahmen notwendig.Correspondence to:
Prof. Dr. med. T. Schäfer
Institut für Sozialmedizin
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Beckergrube 43-47
D-23552 Lübeck
Originalarbeiten
Was wissen Erzieherinnen über Allergien? Wissensstand zu Ursachen und Manifestationsformen atopischer Erkrankungen
What do nursery school teachers know about allergies? Knowledge about causes and manifestations of atopic diseases
A. Krauspe und T. Schäfer
Price
42.00 $
Jahrgang 26 p. 429 - 439
Abstract
Allergologie, Jahrgang 26, Nr. 10/2003, S. 429–439
Was wissen Erzieherinnen über Allergien? Wissensstand zu Ursachen und Manifestationsformen atopischer Erkrankungen
A. Krauspe und T. Schäfer
Institut für Sozialmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Lübeck
Vor dem Hintergrund der steigenden Prävalenz atopischer Erkrankungen sollte der Kenntnisstand von Erzieherinnen, als wichtige wissensvermittelnde und -anwendende Zielgruppe, zur Pathogenese und Klinik von atopischen Erkrankungen erfaßt werden. Im Rahmen zweier Fachtagungen wurde Ende 2002 ein standardisierter Fragebogen an Erzieherinnen aus allen Kindergärten Schleswig-Holsteins ausgegeben. Die so erhobenen Daten wurden deskriptiv ausgewertet und der Einfluß von Alter, Berufserfahrung, Bildung und Eigen- bzw. Familienanamnese atopischer Erkrankungen auf das Gesamtergebnis überprüft. Insgesamt lagen auswertbare Fragebögen von 177 Erzieherinnen (95,2%) und 9 Erziehern vor, die im Mittel 40 Jahre alt waren. 85% der befragten Personen fühlten sich nicht ausreichend über die Thematik “Allergien” informiert. Die Prävalenzeinschätzungen atopischer Erkrankungen war allgemein zu hoch. Nur wenigen (7,5%) scheint die eindeutige Häufung allergischer Erkrankungen in sozial höheren Schichten bekannt zu sein. Vorrangig wurden Umwelteinflüsse (91%) und Chemie/Zusätze in der Nahrung (84,4%) als ursächlich für die Allergieentstehung angesehen. Große Unsicherheit bestand in der Einschätzung der pathophysiologischen Vorgänge von Allergien, aber auch in der Benennung typischer Allergene (Holzschutzmittel 54%, Asbest 37%). Lediglich 7% schätzten die Aussagekraft diagnostischer Allergietests richtig ein. Die Kreuzreaktionen zwischen Pollenallergenen und Nahrungsmitteln sowie den Etagenwechsel bei der allergischen Rhinokonjunktivitis kannten rund 60% der Befragten. Der Kenntnisstand zur Pathophysiologie des Asthma bronchiale war limitiert: 54% der befragten Personen nannten die Beeinträchtigung der Einatmung als typisches Anzeichen eines Asthmaanfalls. Erzieher, die selbst von einem atopischen Ekzem betroffen waren, schnitten durchschnittlich besser ab (100% vs. 49,1% mit einem überdurchschnittlichen Gesamtergebnis, p = 0,002). Auch die Schulbildung zeigte einen signifikanten Einfluß auf das Gesamtergebnis: 17,6% der Teilnehmer mit einem Hauptschulabschluß erreichten ein überdurchschnittliches Ergebnis vs. 55,8% mit einem höheren Schulabschluß (p = 0,004). Der Wissensstand der Studienteilnehmer zu atopischen Erkrankungen ist begrenzt und diese Tatsache ist auch den befragten Erzieherinnen bekannt. Gerade im Hinblick auf die große Weiterbildungsbereitschaft (87,1%) und die pädagogische Schlüsselposition von Erzieherinnen sollten Schulungen dieser Berufsgruppe zu atopischen Erkrankungen vermehrt angeboten und unterstützt werden.Correspondence to:
Prof. Dr. med. T. Schäfer
Institut für Sozialmedizin
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Beckergrube 43-47
D-23552 Lübeck
Originalarbeiten
Therapiekonzept Schwelmer Modell: Ergebnisse einer Verlaufsbeobachtung über 9 Jahre
The Schwelm therapeutic concept for atopic eczema: an observational study over 9 years
T. Schäfer, U. Schlenther, H.-J. Lehr, F. Hortolani, R. Wiesner
Price
42.00 $
Jahrgang 26 p. 87 - 94
Abstract
Allergologie, Jahrgang 26, Nr. 3/2003, S. 87–94
Therapiekonzept Schwelmer Modell: Ergebnisse einer Verlaufsbeobachtung über 9 Jahre
T. Schäfer1, U. Schlenther2, H.-J. Lehr3, F. Hortolani4, R. Wiesner5,
1Institut für Sozialmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, 2Fachpraxis für Kinder- und Jugendheilkunde, Bernau bei Berlin, 3Fachpraxis für Kinder- und Jugendheilkunde, Schwelm, 4Fachpraxis für Innere Krankheiten, Schwelm 5F
Moderne Therapiekonzepte tragen dem polyätiologischen Hintergrund des atopischen Ekzems durch individuelle, umfassende und interdisziplinäre Maßnahmen Rechnung. Ziel der vorliegenden Studie war es, die Langzeiteffekte bei Patienten, die nach dem Konzept des Schwelmer Modells behandelt wurden, anhand objektiver und subjektiver Parameter darzustellen. Zwischen 1990 und 1991 wurden insgesamt 70 Patienten am Standort Schwelm behandelt. Von diesen konnten 44 (Teilnahmequote 63%, 25 Kinder £ 14 Jahre) über 9 Jahre nachuntersucht werden. Zu allen Zeitpunkten (T0 = Einschluß, T1-3 = nach 1, 4 und 9 Jahren) wurden die Ausdehnung sowie die Ausprägung typischer morphologischer Ekzemveränderungen und des Juckreizes erfaßt. Zusätzlich wurde der Medikamentenverbrauch für die Untersuchungsintervalle bestimmt. Bei den Kindern sanken die Werte für die Ausdehnung der betroffenen Hautoberfläche im Vergleich zum Ausgangswert von 46% (T0) nach einem Jahr auf 14% (T1) und nach 9 Jahren (T3) auf 6% deutlich und signifikant (p < 0,001) ab. In ähnlicher Weise reduzierten sich die Werte für Juckreiz (5,8; 1,4; 1,0), Rötung (6,5; 1,8; 1,3), Schuppung (4,0; 1,5; 0,4), Erosion (5,4; 1,8; 1,5) und Infiltration (6,0; 1,9; 0,6) nach einem bzw. 9 Jahren signifikant (p < 0,01). Der Gebrauch von externen Kortikosteroiden reduzierte sich über die Gesamtbeobachtungsdauer von 50% auf 8,3% (p = 0,002). Bei den Erwachsenen verringerten sich die Werte für die betroffene Hautoberfläche von 43% (T0) auf 3% (T1) (p < 0,01) und stiegen danach wieder leicht auf 14% an (T3) (n.s.). Die Werte für Juckreiz (9,8; 1,5; 1,8), Rötung (7,1; 1,1; 1,7), Schuppung (5,9; 3,0; 0,8), Erosion (4,7; 0,9; 1,7) und Infiltration (4,6; 0,4; 1,5) fielen nach einem bzw. 9 Jahren ebenfalls signifikant ab (p < 0,01). Auch der Gebrauch von externen (58% vs. 16%, p = 0,02) und internen (21% vs. 5%, n.s.) Kortikosteroiden reduzierte sich bei den Erwachsenen deutlich. Das interdisziplinäre Therapiekonzept ist in der Lage, objektive und subjektive Symptome des atopischen Ekzems deutlich und dauerhaft zu reduzieren und dabei den begleitenden Medikamentenverbrauch zu senken.Correspondence to:
Prof. Dr. med. T. Schäfer
Institut für Sozialmedizin
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Beckergrube 43-47
D-23552 Lübeck
Nahrungsmittelallergie I
Editorial: Nahrungsmittelallergie – Update 2008
T. Schäfer und T. Werfel
Price
42.00 $
Jahrgang 31 p. 253 - 254
Abstract
T. Schäfer und T. Werfel
Nahrungsmittel sind in aller Munde und so verhält es sich auch mit der Nahrungsmittelallergie. Wir freuen uns, dass wir Ihnen mit dieser und der nächsten Ausgabe der Allergologie zwei Schwerpunkthefte zu diesem Thema präsentieren können, die Sie mit aktuellen Beiträgen zur Epidemiologie, Klinik, Grundlagenforschung und Tertiärprävention auf den neuesten Stand bringen.
Wie der Eingangsbeitrag von T. Schäfer deutlich macht, ist die Datenlage zu guten, bevölkerungsbezogenen epidemiologischen Studien nach wie vor unbefriedigend. Dies hat u.a. damit zu tun, dass Manifestationsformen und pathogenetische Hintergründe von Nahrungsmittelunverträglichkeitsreaktionen vielgestaltig und z.T. nur sehr aufwändig zu erfassen sind. In großen epidemiologischen Studien ist man aber auf robuste und relativ einfach durchzuführende Erhebungsmethoden angewiesen. Der Vergleich internationaler Studien macht deutlich, dass nach Eigenangaben die Häufigkeit der Nahrungsmittelallergie mit rund 25% offensichtlich deutlich überschätzt wird. Bis vor 4 Jahren lagen nur 2 bevölkerungsbezogene Studien aus England und den Niederlanden vor, die eine doppelblinde, plazebo-kontrollierte orale Provokationstestung (DBPCFC) eingesetzt hatten. Inzwischen gibt es mindestens 4 weitere derartige Studien u.a. auch aus Deutschland. In der von T. Zuberbier vorgestellten Studie aus dem Berliner Raum wurden so viele Probanden einem oralen Provokationstest unterzogen wie noch nie. Während die Eigenangaben zur Nahrungsmittelallergie in dem Berliner Kollektiv mit rund 35% so hoch liegen wie in kaum einer anderen Studie, ist die aus den Ergebnissen des DBPCFC abgeleitete Prävalenz mit 2,6% für Erwachsene im Rahmen dessen, was auch andere europäische Studien berichten. Die Ergebnisse verdeutlichen die Überschätzung durch Eigenangaben, machen aber auch deutlich, dass in Deutschland mit etwa 2 Millionen Nahrungsmittelallergikern zu rechnen ist. Weitere Studien sind notwendig, aber auch z.T. bereits auf den Weg gebracht. Das bereits angelaufene EuroPrevall-Projekt hat sich u.a. zum Ziel gesetzt, basierend auf einem standardisierten DBPCFC, für zahlreiche europäische Länder valide und vergleichbare Daten zur Prävalenz der Nahrungsmittelallergie zu generieren. Erste Ergebnissen werden mit Spannung für das nächste Jahr erwartet.
Das Vorgehen bei vermuteter Nahrungsmittelallergie und die anschließenden Therapien sind insbesondere wegen der Diskrepanz zwischen vermuteter und tatsächlich nachweisbarer Allergie komplex. Die Arbeitsgemeinschaft Nahrungsmittelallergie der DGAKI, des ÄDA und der GPA hat daher eine Serie von Leitlinien für die unterschiedlichen Aspekte dieser Krankheitsgruppe verfasst und zum großen Teil im Internet auf der Seite der AWMF verfügbar gemacht. In diesem Schwerpunktheft wird die letzte Leitlinie dieser Serie von M. Henzgen und Mitarbeitern zum Thema Hauttestungen bei vermuteter Nahrungsmittelallergie abgedruckt, die dieses Thema in praxisrelevanter Form zusammenfasst.
Bei Vorliegen einer Nahrungsmittelallergie kommt der sinnvollen Ernährungstherapie die größte Bedeutung zu. Was dies umfasst und worauf dabei zu achten ist, beschreibt I. Reese in ihrem Beitrag anschaulich und praxisnah. Ziele der Ernährungstherapie sind nicht nur die Meidung des Allergens (Karenz), sondern auch die Beibehaltung einer bedarfsdeckenden Nährstoffzufuhr und der Erhalt einer guten gesundheitsbezogenen Lebensqualität, wobei auch individuelle Einflussfaktoren zu berücksichtigen sind. Themen, die auch in diesem Zusammenhang von Bedeutung sind, umfassen die Deklarationspflicht, den Einfluss alkoholischer Getränke als Triggerfaktor und die Frage nach einem Schwellenwert.
Wie die Insektengiftallergie führt auch die Nahrungsmittelallergie nicht selten zu schweren und tödlichen Reaktionen. K. Brockow geht in seinem Beitrag auf die Nahrungsmittelallergie als Auslöser anaphylaktischer Reaktionen ein. Für die USA wird geschätzt, dass jährlich rund 150 Personen an einer Nahrungsmittelanaphylaxie versterben. Auch hier kommt der Ernährungstherapie besondere Bedeutung zu, denn in vielen Fällen war die Allergie bekannt, das Allergen konnte aber nicht gemieden werden. Die entsprechende Schulung der Patienten ist daher wichtig. Die Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxis Training and Education (AGATE) erarbeitet derzeit Anaphylaxieschulungsprogramme für betroffene Patienten. Auch die epidemiologische Datenlage wird sich durch das Anaphylaxie.net verbessern, das im deutschsprachigen Raum in standardisierter Weise Daten zu Anaphylaxiefällen sammelt.
Unklar bleibt, wie und ob eine Nahrungsmittelallergie durch präventive Maßnahmen zu verhindern ist. Auch aus anderen Gründen ist der Verzicht auf Tabakrauch und Stillen über mindestens 4 Monate zu empfehlen. Für Risikokindern hat sich ersatzweise die hypoallergene Säuglingsnahrung bewährt. Der Verzicht der Mutter auf potente Nahrungsmittelallergene in Schwangerschaft oder Stillzeit hat allerdings keinen bedeutsamen präventiven Effekt. Neuere Geburtskohor- tenstudien aus Deutschland zeigen, dass eine Verzögerung der Beikosteinführung über den 4. Lebensmonat hinaus nicht in der Lage ist, eine atopische Erkrankung zu verhindern. Interessanterweise legen Untersuchungen aus Skandinavien und dem Mittelmeerraum nahe, dass eine sogenannte mediterrane Kost einschließlich Fisch, bei der Mutter in Schwangerschaft und Stillzeit bzw. beim Kind im ersten Lebensjahr, in der Lage ist, präventiv auf die allergische Sensibilisierung und insbesondere inhalative atopische Erkrankungen zu wirken.
Wir wünschen Ihnen nun viel Freude und Informationsgewinn bei der Lektüre und freuen uns auch auf Ihre Kommentare und Anregungen.
Nahrungsmittelallergie I
Epidemiologie der Nahrungsmittelallergie in Europa
T. Schäfer
Price
42.00 $
Jahrgang 31 p. 255 - 263
Abstract
T. Schäfer
Scharbeutz
Da Nahrungsmittelunverträglichkeitsreak- tionen unterschiedliche Pathomechanismen zugrundeliegen können, die sich wiederum auf verschiedene Weise an unterschiedlichen Organen manifestieren können, ist die Erhebung valider, bevölkerungsbezogener Daten erschwert. Die Spannweite der Prävalenz, die aufgrund von Eigenangaben in Einzelstudien ermittelt wurde, reicht von 2,1% für Kinder in Frankreich bis zu 35% bei Berliner Erwachsenen. Zwei Studien liefern vergleichbare Daten für den europäischen Raum, da sie international mit vergleichbarer Methodik gearbeitet haben. Nach Untersuchungen von jungen Erwachsenen im Rahmen des ECRHS beträgt die Prävalenz der Nahrungsmittelallergie nach Eigenangaben durchschnittlich 12% und reicht von 4,6% in Spanien bis zu 18% in Schweden (Deutschland 16%). Nach Elternangaben zu ihren unter 18-jährigen Kindern, die im Rahmen einer Telefonumfrage erhoben wurden, liegt die Prävalenz der Nahrungsmittelallergie in 10 europäischen Ländern durchschnittlich bei 4,7%, wobei die Frequenz von 1,7% (Österreich) bis 11,7% (Finnland) reicht (Deutschland 3%). Inzwischen liegen sechs Studien aus England, den Niederlanden und Deutschland vor, die bevölkerungsbezogen einen doppelblinden und plazebokontrollierten oralen Provokationstest zumindest in Untergruppen der Studienpopulation durchführten. Die auf den Testergebnissen basierende Prävalenzschätzung reicht von 0,1 – 4,2% und liegt im Durchschnitt zwischen 2 und 3%. Frauen geben häufiger Nahrungsmittelunverträglichkeitsreaktionen an. Personen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden auch signifikant häufiger unter anderen atopischen Erkrankungen, insbesondere einer allergischen Rhinokonjunktivitis. Weitere große Studien guter methodischer Qualität, die auch einen internationalen Vergleich erlauben, sind notwendig. In diesem Zusammenhang sei auf das Projekt EuroPrevall hingewiesen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. T. Schäfer, MPH
Scharbeutzer Straße 23
D-23684 Scharbeutz
Email: [email protected]
Editorial
Nahrungsmittelallergie – Update 2008 (Teil II)
T. Schäfer und T. Werfel
Price
42.00 $
Add to Cart
Login
###ENGLISH_ABSTRACT_LINK###
###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 31 p. 301 - 302
Abstract
T. Schäfer und T. Werfel
Atopische Dermatitis
Neues zur Epidemiologie des atopischen Ekzems im Kindesalter
Recent epidemiological studies on atopic eczema in childhood
T. Schäfer
Price
42.00 $
Jahrgang 25 p. 248 - 255
Abstract
Allergologie, Jahrgang 25, Nr. 5/2002, S. 248–255
Neues zur Epidemiologie des atopischen Ekzems im Kindesalter
T. Schäfer
Institut für Sozialmedizin, Universitätsklinikum Lübeck
Atopic eczema is regarded as the most common chronic inflammatory skin disease in childhood and several studies showed a significant increase in prevalence over the past decades. This paper summarizes some recent epidemiological studies in that area. The ISAAC (International Study on Asthma and Allergy in Childhood) study provided the first worldwide and comparable prevalence data also with respect to eczema. In over 700.000 children aged between 6 and 14 years, the prevalence ranged between 1% and 16% and was 7% in Germany. Between 1991 and 2000 over 33.000 preschool children in East and West Germany were studied by questionnaire and 4.500 of them were clinically examined. A doctors diagnoses of atopic eczema was reported in 15.5% of the East and 12.7% of the West German children (OR 1.92; KI 1.09 – 1.31). In both parts of the country the prevalence has increased significantly during the study period. The significant higher eczema prevalence in East Germany was confirmed by clinical diagnosis (11.5% vs. 8.1%; OR 1.64; KI 1.34 – 2.02), but not the significant increase. Obviously, the intrinsic type (negative prick test) of eczema is more prevalent in East Germany (8.5% vs. 4.7%, OR 1.77; KI 1.12 – 2.79). A slight increase of the lifetime prevalence of doctors diagnoses was also observed in schoolchildren from the Bitterfeld region between 1992 and 1999 (10.3% – 11.5%; OR 1.29; KI 1.05 – 1.59). A study from Belarus underscored the preventive effect of breast feeding, where over 16.000 unselected newborns were included. Promoting breast feeding could halve the eczema prevalence after one year (6.3% vs. 3.3%; OR 0.54; KI 0.31 – 0.95). Following the concept of a TH1-TH2 dichotomy a Danish and an European study could show that juvenile diabetes and atopic eczema are negatively associated (OR 0.49; KI 0.39 – 0.63). The meaning of early infection or immunization is still unclear. According to a Danish study immunized children (measles, mumps, rubella) had a higher prevalence of eczema (OR 1,64; KI 1,24 – 2,16), however, those with previous infection (measles) had an even higher prevalence (OR 1.91; KI 1.04 – 3.51). Several intervention studies demonstrated the importance of house dust mite. An epidemiological study in school children could show a linear association between eczema severity and amount of mite-specific IgE antibodies. The effect of pet keeping on the development of allergies is discussed controversially at the moment. For atopic eczema there is still very few evidence on that topic. According to cross-sectional studies associations between keeping of small rodents (rabbits, guinea pigs) and atopic eczema are likely. The early exposure to endotoxins, however, is obviously negatively associated with atopic eczema. Recent epidemiological studies contribute to the pathophysiological understanding of the disease and can generate a base for preventive measures.Correspondence to:
Prof. Dr. med. T. Schäfer
Institut für Sozialmedizin
Universitätsklinikum Lübeck
Beckergrube 43 – 47
D-23552 Lübeck
Übersichtsartikel
Todesfälle durch Insektengiftallergie
T. Schäfer
Price
42.00 $
Jahrgang 32 p. 292 - 297
Abstract
T. Schäfer
Ratekau
Die Insektengiftallergie gehört zu den klassischen IgE-mediierten Erkrankungen und wird in Deutschland überwiegend durch Komponenten der Gifte von Honigbiene (Apis mellifera) oder Wespenarten (Vespula germanica oder vulgaris) hervorgerufen. Die Insektengiftallergie manifestiert sich potenziell in schweren und tödlichen Reaktionen. Die Prävalenz der Insektengiftallergie hängt u.a. von der Exposition ab. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung erfährt mindestens einmal im Leben einen Hymenopterenstich. Die Schätzungen schwanken zwischen 57% für Italien und 95% für die Türkei. Es gibt wenige bevölkerungsbezogene Studien, die die Sensibilisierungshäufigkeit, meistens über den Nachweis von allergenspezifischem IgE, bestimmt haben. Nach internationalen Studien sind 9% – 18% der erwachsenen Allgemeinbevölkerung sensibilisiert. In einer Untersuchung an 258 Personen einer ländlichen Region in Bayern waren 27% sensibilisiert, und bei 821 Personen in Hamburg lag die Sensibilisierungshäufigkeit bei 25%. Die Angaben zu systemischen Reaktionen nach Insektenstichen schwanken zwischen 0,3% und 3,3%. Das zweite Ergebnis stammt aus der bayrischen Untersuchung, und in Hamburg lagen die Angaben bei 1,8%. Im internationalen Vergleich lässt sich ein Nord-Süd-Gradient ausmachen, und Männer und ältere Personen sind häufiger betroffen. In den letzten Jahren wurden Mastozytosen (auch okkulte Formen) bzw. erhöhte Serumtryptasespiegel als relevante Risikofaktoren für schwere Reaktionen identifiziert. Patienten mit erhöhten Tryptasewerten zeigen häufiger als Kontrollpersonen schwere Reaktionen nach Insektenstichen (75% vs. 28%). International wird die Mortalität zwischen 0,03 (Italien) und 0,48 (Frankreich) pro 1.000.000 Einwohner und Jahr eingeschätzt. Alter (> 40 Jahre), Geschlecht (männlich), Vorerkrankungen, Stichlokalisation (Kopf, Nacken) und Hymenopterenart (Biene) wurden als relevante Risikofaktoren identifiziert. Das statistische Bundesamt verzeichnet unter der ICD 10 (WHO) Nummer X 23 Sterbefälle nach Kontakt mit Bienen, Wespen oder Hornissen. Für die Jahre 1990 – 2006 werden insgesamt 335 oder rund 20 Fälle pro Jahr aufgeführt. Die durchschnittliche Mortalitätsrate liegt dementsprechend bei 0,24/1.000.000/Jahr, wobei Männer deutlich häufiger betroffen sind (68,4%). Innerhalb Deutschlands steigt die Mortalitätsrate der Bundesländer von West nach Ost deutlich an. Die tatsächliche bevölkerungsbezogene Prävalenz der Insektengiftallergie und die damit verbundene Mortalität sind nicht genau bekannt, vermutlich ist die Dunkelziffer relativ hoch. Geeignete (prospektive) Studien müssen unternommen werden, um verlässliche Daten zu gewinnen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. T. Schäfer, MPH
Häven 6b
23626 Ratekau
Email: [email protected]
Schlaf und Atmung bei restriktiven Ventilationsstörungen
Atmung und Schlaf
Breathing and sleep
T. Schäfer
Jahrgang 35 p. 420 - 424
Abstract
T. Schäfer
Medizinische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum und Institut für Klinische Physiologie, Helios Klinik, Hagen-Ambrock
Atmung und Schlaf üben eine Vielzahl wechselseitiger Einflüsse aus. Mit dem Einschlafen fallen substanzielle Atmungsantriebe weg, die aus den sensorischen Afferenzen und den weitverzweigten serotonergen, nor- adrenergen und orexinergen Neurotransmittersystemen stammen, die das Aktivitätsniveau des Zentralnervensystems kontrollieren. Daraus resultiert eine schlafbedingte Abnahme der Ventilation mit geringfügigem Anstieg des Kohlendioxidpartialdrucks im Blut. Darüber hinaus verringern sich im Schlaf die chemischen Atmungsantriebe durch Hypoxie und Hyperkapnie, die Weckschwellen für beide Blutgasabweichungen steigen. Die Atemmechanik ändert sich mit dem Schlafen: Der Muskeltonus lässt nach. Betroffen hiervon sind auch die Atemmuskeln (mit Ausnahme des Zwerchfells) sowie die oberen Atemwege. Durch die liegende Körperposition sinkt die funktionelle Residualkapazität. Dies führt zu einem verringerten Kaudalzug der Trachea. Die Kollapsneigung der oberen Atemwege wird erhöht. In gleicher Weise wirkt sich eine Flüssigkeitsumverteilung von der unteren in die obere Körperhälfte aus. Trotz aller Herausforderungen kompensiert der Gesunde dank funktionierender Atmungsregulation im Schlaf diese schlafbedingten Veränderungen im Atmungssystem. Eine Beeinträchtigung der Kompensationsmechanismen etwa durch eine restriktive Ventilationsstörung führt jedoch bald zu Symptomen, die sich oft zuerst im Schlaf bemerkbar machen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. T. Schäfer, MME
Medizinische Fakultät
Ruhr-Universität Bochum
Universitätsstraße 150
D-44780 Bochum
Email: [email protected]
Leitlinie
S3-Leitlinie Allergieprävention – Update 2009
Evidence-based and consented guideline on allergy prevention – update 2009
C. Muche-Borowski, M. Kopp, I. Reese, H. Sitter, T. Werfel und T. Schäfer und weitere Mitglieder der Konsensusgruppe Allergieprävention: K. Beyer, F. Friedrichs, E. Hamelmann, M. Hellermann, J. Huss-Marp, A. Kleinheinz*, S. Lau
Price
42.00 $
Jahrgang 32 p. 383 - 393
Abstract
C. Muche-Borowski1, M. Kopp2, I. Reese3, H. Sitter4, T. Werfel5 und T. Schäfer6 und weitere Mitglieder der Konsensusgruppe Allergieprävention: K. Beyer7, F. Friedrichs8, E. Hamelmann9, M. Hellermann10, J. Huss-Marp11, A. Kleinheinz12*, S. Lau13,
1Institut für Sozialmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, 2Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Freiburg (DGKJ), 3Ernährungsberatung und -therapie, Schwerpunkt Allergologie, München (AK-Diätetik in der Allergologie), 4Institut für theoretische Chirurgie, Universität Marburg (AWMF), 5Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover (DGAKI), 6Ratekau (DDG), 7Allergiezentrum Charité, Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Berlin (GPA), 8Kinderarztpraxis Laurensberg (BV Kinder- und Jugendärzte), 9Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Ruhr-Universität Bochum im St. Josef-Hospital (DGAKI, Sektion Pädiatrie), 10Therapie Schwelmer Modell GmbH, Schwelm, 11Zentrum Allergie und Umwelt, München, 12Elbe Klinikum Buxtehude, Dermatologisches Zentrum (ADP), 13Allergiezentrum Charité, Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Berlin (PINA), 14Pädiatrische Pneumologie und Allergologie, Kinderklinik der Universität zu Köln(GPA), 15HNO-Klinik, Universitätsklinikum Münster (DGHNOKHC), 16Kinderumwelt GmbH, Osnabrück, 17Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V, Mönchengladbach (DAAB), 18HNO-Praxis, Grevesmühlen (BV HNO-Ärzte)
Die weitere Zunahme allergischer Erkrankungen in westlichen Industrienationen macht eine evidenzbasierte Primärprävention wichtig. Die Empfehlungen der 2004 veröffentlichten S3-Leitlinie Allergieprävention wurden auf der Basis einer aktuellen systematischen Literatursuche überarbeitet und konsentiert. Die Evidenzsuche erfolgte für den Zeitraum Februar 2003 – Mai 2008 in den elektronischen Datenbanken Cochrane und MEDLINE, sowie in den Referenzlisten von aktuellen Übersichtsarbeiten und durch Expertenanschreiben. Die aufgefundene Literatur wurde in zwei Filterprozessen zunächst nach Titel und Zusammenfassung und die verbliebenen Arbeiten im Volltext auf Relevanz hin überprüft. Für eingeschlossene Studien wurden Evidenzgrade vergeben und die Studienqualität im Sinne des Verzerrungspotentials (niedrig/hoch) angegeben. Die überarbeiteten Empfehlungen wurden unter Beteiligung von Vertretern relevanter Fachgesellschaften und (Selbsthilfe-)Organisationen formal konsentiert (nominaler Gruppenprozess). Von 4.556 Nennungen wurden 217 Studien (4 Cochrane Reviews, 14 Metaanalysen, 19 RCTs, 115 Kohorten- und 35 Fall-Kontroll-Studien) eingeschlossen und bewertet. Im wesentlichen unverändert blieben die Empfehlungen zur Vermeidung der Tabakrauchexposition, zum Stillen über 4 Monate (bei Risikokindern alternativ hypoallergene Säuglingsnahrung), der Vermeidung eines schimmelpilzfördernden Innenraumklimas, der Impfung nach Empfehlungen der STIKO und der Vermeidung felltragender Tiere (insbesondere Katzen) bei Risikokindern. Die Empfehlung zur Reduktion des Hausstaubmilbengehalts wurde als primärpräventive Maßnahme gestrichen. Eine Verzögerung der Beikosteinführung und eine Meidung potenter Nahrungsmittelallergene zur Primärprävention können aufgrund fehlender Belege nicht empfohlen werden. Neu aufgenommen wurden die Empfehlungen zum Fischkonsum (in Schwangerschaft/Stillzeit und als Beikost), zur Vermeidung von Übergewicht und zur Minimierung der Exposition gegenüber Luftschadstoffen im Innen- und Außenraum. Die Überarbeitung der Leitlinie auf einer umfangreichen Evidenzgrundlage führte sowohl zu einer Bestätigung bestehender Empfehlungen als auch zu wesentlichen Modifikationen sowie zu neuen Em- pfehlungen. Die Aktualisierung der Leitlinie ermöglicht es, evidenzbasierte und aktuelle Präventionsempfehlungen zu geben.Correspondence to:
Dr. hum. biol. Cathleen Muche-Borowski, MPH
Schwenckestraße 60
D-20255 Hamburg
Email: [email protected]
Originalarbeit
Psychosozialer Stress im Kindesalter und allergische Sensibilisierung
Stressful life events in childhood and allergic sensitisation
G. Herberth, S. Röder, A. Bockelbrink, T. Schäfer, M. Borte, O. Herbarth, U. Krämer, H. Behrendt, S. Sausenthaler, J. Heinrich und I. Lehmann
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 55 - 65
Abstract
Allergologie, Jahrgang 33, Nr. 2/2010, S. 55–65
Psychosozialer Stress im Kindesalter und allergische Sensibilisierung
G. Herberth, S. Röder, A. Bockelbrink, T. Schäfer, M. Borte, O. Herbarth, U. Krämer, H. Behrendt, S. Sausenthaler, J. Heinrich und I. Lehmann
Umweltimmunologie, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, Leipzig
Stressereignisse in der Kindheit stehen zunehmend im Verdacht, eine Rolle bei der Entwicklung von allergischen Erkrankungen zu spielen. Allerdings ist der dahinterliegende Mechanismus, der Stress mit Fehlfunktionen des Immunsystems verbindet, noch nicht völlig aufgeklärt. Ziel unserer Studie war es, den Zusammenhang zwischen stressvollen, belastenden Lebensereignissen und Neuropeptid- und Zytokinkonzentrationen im Blut von 6-jährigen Kindern zu untersuchen. Weiterhin wurden die belastenden Lebensereignisse der ersten beiden Lebensjahre in Zusammenhang mit dem späteren Auftreten eines atopischen Ekzems gestellt. Innerhalb der LISAplus-Studie (Lebensstil-Immunsystem-Allergie) wurden in den Blutproben der Kinder die Konzentrationen der Neuropeptide vasoaktives intestinales Polypeptid (VIP), Somatostatin (SOM) und Substanz P (SP) und die Th1/Th2-Zytokine IFN-g und IL-4 gemessen. Belastende Lebensereignisse wie Erkrankung oder Tod eines Familienmitgliedes, Arbeitslosigkeit und Trennung/Scheidung der Eltern wurden mittels Fragebögen erfasst. Unsere Daten zeigen, dass eine Trennung oder Scheidung der Eltern das Risiko der Kinder, später an einem atopischen Ekzem zu erkranken, erhöht. Kinder, deren Eltern über eine Trennung/Scheidung berichteten, hatten höhere Blutkonzentrationen des Neuropeptids VIP und des Th2-Zytokins IL-4. Schwere Erkrankung oder Tod eines Familienangehörigen waren weder mit Neuropeptid- noch mit Zytokinkonzentrationen assoziiert. Arbeitslosigkeit der Eltern stand in Zusammenhang mit niedrigen IFN-g Konzentrationen, jedoch nicht mit Neuropeptidkonzentrationen. Scheinbar führt das Neuropeptid VIP als Mediator zwischen stressvollen, belastenden Lebensereignissen und Immunregulation zu einer Th2-lastigen Immunantwort bei Kindern mit getrennten/geschieden Eltern.Correspondence to:
Dr. rer. nat. G. Herberth
Umweltimmunologie
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ
Permoserstrasse 15
D-04318 Leipzig
Email: [email protected]
Neurodermitis
Alternativverfahren beim atopischen Ekzem
Complementary alternative medicine (CAM) and atopic eczema
T. Schäfer
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 180 - 189
Abstract
Allergologie, Jahrgang 33, Nr. 4/2010, S. 180–189
Alternativverfahren beim atopischen Ekzem
T. Schäfer
Ratekau
In der Allgemeinbevölkerung besteht ein großes und wachsendes Interesse an der Inanspruchnahme von sogenannten Alternativverfahren. Diese Übersicht geht der Frage nach, inwieweit Patienten mit atopischem Ekzem sich Alternativverfahren zuwenden und welchen. Außerdem sollte die Studienlage zur Wirksamkeit der Verfahren in der Anwendung beim atopischen Ekzem dargestellt werden. Dafür wurden randomisierte, kontrollierte Studien systematisch gesucht. In Deutschland nehmen etwa 46% der Allgemeinbevölkerung Alternativverfahren in Anspruch, unter stationären Ekzempatienten sind es bis zu 51%, wobei Akupunktur, Homöopathie und diverse Diätformen bzw. Nahrungsergänzungsmittel die am häufigsten angewandten Verfahren darstellen. Besser ausgebildete Frauen mittleren Alters wenden sich überzufällig häufig Alternativverfahren zu. Die Evidenzgrundlage im Sinne ausreichend großer und methodisch guter Studien zur Beurteilung der Wirksamkeit (und Sicherheit) von Alternativverfahren beim atopischen Ekzem ist insgesamt gering. Die meisten Studien wurden zu essenziellen Fettsäuren und zu chinesischen Kräutern gefunden, wobei die Ergebnisse widersprüchlich bleiben. Keine ausreichende Evidenz gibt es zur Beurteilung der Wirksamkeit von Akupunktur, Homöopathie und Salzwasserbädern. Eine Studie zur Bioresonanz zeigte keine signifikante Überlegenheit gegenüber einer Scheinbehandlung. Einzelne Studien weisen auf günstige Effekte durch die topische Anwendung von Johanniskraut, Eigenblutbehandlung, Massagetherapie, Vitamin E und D und topischem Vitamin B12 hin. Diese Ergebnisse müssen in weiteren Studien überprüft werden. Alternativverfahren werden beim atopischen Ekzem häufig eingesetzt, die Evidenzgrundlage dafür ist bislang gering.Correspondence to:
Prof. Dr. med. T. Schäfer
Häven 6b
D–23626 Ratekau
Email: [email protected]
Epidemiologie in der Allergologie
Editorial
Editorial
T. Schäfer
Login
###ENGLISH_ABSTRACT_LINK###
###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 35 p. 1 - 2
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 1/2012, S. 1–2
Editorial
T. Schäfer
Epidemiologie in der Allergologie II
Editorial
Editorial
T. Schäfer
Login
###ENGLISH_ABSTRACT_LINK###
###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 35 p. 101 - 102
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 3/2012, S. 101–102
Editorial
T. Schäfer
Literatur-Kommentar
Schnullerreinigungs- Gepflogenheiten und Risiko einer Allergieentwicklung
Pacifier cleaning practices and risk of allergy development
T. Schäfer
Login
###ENGLISH_ABSTRACT_LINK###
###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 38 p. 163 - 164
Abstract
Allergologie, Jahrgang 38, Nr. 3/2015, S. 163–164
Schnullerreinigungs- Gepflogenheiten und Risiko einer Allergieentwicklung
T. Schäfer
Dematologische Praxis, Immenstadt
Pneumologische Schlafmedizin
Pathophysiologie zentraler und obstruktiver schlafbezogener Atmungsstörungen
Pathophysiology of central and obstructive sleep-related breathing disorders
T. Schäfer
Price
42.00 $
Jahrgang 41 p. 254 - 259
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 41, Nr. 6/2015, S. 254–259
Pathophysiologie zentraler und obstruktiver schlafbezogener Atmungsstörungen
T. Schäfer
Medizinische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und Institut für klinische Physiologie, HELIOS Klinik Hagen-Ambrock
Während im Wachsein neuronale und neurohumorale Faktoren die Atmung auch unabhängig von der Blutgassituation antreiben, ist die Atmung insbesondere im NREMSchlaf auf die rückgekoppelten Atmungsantriebe durch Hyperkapnie und Azidose, in geringerem Maße auch durch Hypoxie angewiesen. Einschränkungen dieser „chemischen“ Atmungsantriebe können zur Hypoventilation im Schlaf führen, aber auch für kurzzeitige Unterbrechungen der Atmung in Form zentraler Apnoen sorgen. Häufiger treten diese zentralen Apnoen, bei denen die zentralnervöse Aktivierung der Atmungsmuskulatur ausbleibt, jedoch bei überschießendem Atmungsantrieb in der instabilen Einschlafphase, konstitutionsbedingt oder angetrieben durch Lungenafferenzen bei herzinsuffizienzbedingter Lungenstauung auf. Kommt es im Schlaf durch Überwiegen verengender Faktoren im Rachenbereich zu einem Verschluss der oberen Atemwege, die durch Aktivierung von Zungen- und Pharynxmuskulatur nicht kompensiert werden, entstehen obstruktive Apnoen. Während des Verschlusses laufen die Atembewegungen frustran weiter, bis die sich stetig verschlechternde Blutgassituation und die zunehmend negativer werdenden intrathorakalen Drücke eine Weckreaktion herbeiführen und zur Wiederöffnung der Atemwege führen. Oxidativer Stress und wiederholte Sympathikusaktivierung durch Sauerstoffmangel und Weckreaktionen erklären die erhöhte kardiovaskuläre Morbidität bei schlafbezogenen Atmungsstörungen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. T. Schäfer
Medizinische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum
und Institut für klinische Physiologie
HELIOS Klinik Hagen-Ambrock
Universitätsstraße 150
D–44780 Bochum
Email: [email protected]
Allergieprävention
Was ist neu in der S3-Leitlinie Allergieprävention?
What’s new in the evidence-based and consented guideline on allergy prevention?
T. Schäfer für die Leitliniengruppe Allergieprävention
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 375 - 384
Abstract
Allergologie, Jahrgang 38, Nr. 8/2015, S. 375–384
Was ist neu in der S3-Leitlinie Allergieprävention?
T. Schäfer für die Leitliniengruppe Allergieprävention
Dermatologische Praxis, Immenstadt
Die weiterhin hohe Prävalenz allergischer Erkrankungen in westlichen Industrienationen und die eingeschränkten Möglichkeiten einer kausalen Therapie machen eine evidenzbasierte Primärprävention notwendig. Die Empfehlungen der zuletzt 2009 veröffentlichten S3-Leitlinie Allergieprävention wurden auf der Basis einer aktuellen systematischen Literatursuche überarbeitet und konsentiert. Die Evidenzsuche erfolgte für den Zeitraum 05/2008 – 05/2013 in den elektronischen Datenbanken Cochrane und MEDLINE sowie in den Referenzlisten von aktuellen Übersichtsarbeiten und durch Expertenanschreiben. Die aufgefundene Literatur wurde in zwei Filterprozessen zunächst nach Titel und Zusammenfassung und die verbliebenen Arbeiten im Volltext auf Relevanz hin überprüft. Für eingeschlossene Studien wurden Evidenzgrade vergeben und die Studienqualität im Sinne des Verzerrungspotenzials (niedrig/hoch) angegeben. Die überarbeiteten Empfehlungen wurden unter Beteiligung von Vertretern relevanter Fachgesellschaften und (Selbsthilfe-)Organisationen formal konsentiert (nominaler Gruppenprozess). Von 3.284 Nennungen wurden 165 Studien (1 Metaanalyse, 15 Systematic Reviews, 31 randomisierte kontrollierte Studien, 65 Kohortenstudien, 12 Fall-Kontroll- Studien und 41 Querschnittstudien) eingeschlossen und bewertet. Im Wesentlichen unverändert blieben die Empfehlungen zum Vollstillen über 4 Monate aus Gründen der Allergieprävention (bei Risikokindern alternativ hypoallergene Säuglingsnahrung), der Vermeidung von Übergewicht, zum Fischkonsum (in Schwangerschaft/Stillzeit und als Beikost), zur Vermeidung der Luftschadstoff- und Tabakrauchexposition, der Vermeidung eines schimmelpilzfördernden Innenraumklimas und der Impfung nach Empfehlungen der STIKO. Unverändert bleibt auch die Aussage, dass eine Reduktion des Hausstaubmilbenallergengehalts als primärpräventive Maßnahme nicht empfohlen wird. Die Beikosteinführung sollte nicht verzögert werden. Bei Risikokindern sollten keine Katzen angeschafft werden. Die Haltung von Hunden im Haushalt ist nicht mit einem erhöhten Allergierisiko verbunden. Neu aufgenommen wurde die Empfehlung, das erhöhte Asthmarisiko nach Kaiserschnittentbindung zu berücksichtigen. Weitere Stellungnahmen wurden zu Prä- und Probiotika, psychosozialen Faktoren, Medikamenten und verschiedenen Nahrungsbestandteilen formuliert. Die Überarbeitung der Leitlinie auf einer umfangreichen Evidenzgrundlage führte sowohl zu einer Bestätigung bestehender Empfehlungen als auch zu Modifikationen und neuen Empfehlungen. Die Aktualisierung der Leitlinie ermöglicht es, evidenzbasierte und aktuelle Präventionsempfehlungen zu geben.Correspondence to:
Prof. Dr. med. T. Schäfer, MPH
Dermatologische Praxis
Kirchplatz 3
D–87509 Immenstadt
Email: [email protected]
Literatur-Kommentar
Stillen schützt nicht vor allergischer Sensibilisierung in früher Kindheit und allergieassoziierten Erkrankungen im Alter von 7 Jahren
Breastfeeding does not prevent early-childhood allergic sensitization and allergyassociated diseases at the age of 7 years
T. Schäfer
Login
###ENGLISH_ABSTRACT_LINK###
###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 39 p. 175 - 176
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 4/2016 S. 175-176
Stillen schützt nicht vor allergischer Sensibilisierung in früher Kindheit und allergieassoziierten Erkrankungen im Alter von 7 Jahren
T. Schäfer
Dermatologische Praxis, Immenstadt
Correspondence to:
Prof. Dr. med. Torsten Schäfer
Dermatologische Praxis
Kemptener Straße 8
87509 Immenstadt
Email: [email protected]
Schlafbezogene Atmungsstörungen und Schwangerschaft
Atmung und Schlaf bei Mutter und Fetus in der Schwangerschaft
Breathing and sleep in the mother and the fetus during pregnancy
T. Schäfer und M.E. Schläfke
Price
42.00 $
Jahrgang 42 p. 542 - 545
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 42, Nr. 11/2016, S. 542-545
Atmung und Schlaf bei Mutter und Fetus in der Schwangerschaft
T. Schäfer1#2 und M.E. Schläfke1#2
1Ruhr-Universität Bochum, Medizinische Fakultät, Bochum, 2HELIOS Klinik Hagen-Ambrock, Klinische Physiologie, Hagen
Diese Übersicht geht der Frage nach, wie sich die körperlichen und insbesondere hormonellen Veränderungen während der Schwangerschaft auf Atmung und Schlaf auswirken und wie und wann sich Atmung und Schlaf beim Fetus entwickeln. Die Schwangerschaft hat einen erheblichen Einfluss auf Atmungsregulation und Atemmechanik sowie auf die Schlafregulation: Durch seine Größenzunahme schränkt der Uterus zwar die maximale willkürliche Ventilation ein, das Schwangerschaftshormon Progesteron hingegen bewirkt eine kompensierende Bronchodilatation und eine markante Hyperventilation mit arteriellen PCO2- Werten der Schwangeren unter 30 mmHg. Die Schlafqualität nimmt in der Schwangerschaft ab, insbesondere aufgrund steigender Hormonspiegel des Progesterons, einer generellen Stoffwechselsteigerung, Nykturie, fetaler Bewegungen und wegen der Begünstigung schlafbezogener Atmungsstörungen. Beim Embryo entwickelt sich bereits in der 4. Woche die Lungenanlage und reift über ein pseudoglanduläres, kanalikuläres, sakkuläres zum alveolaren Stadium. Ab Schwangerschaftswoche 29 – 30 sezernieren Typ- 2-Alveozyten Surfactant. Ab der Mitte des zweiten Trimenons sind fetale Atembewegungen nachweisbar. Ohne sie fehlte der Stimulus für ein adäquates Lungenwachstum. Sie sind abhängig vom Ruhe-/Aktivitätsrhythmus des Feten und antworten auf erhöhten Kohlendioxidpartialdruck, während sie durch Sauerstoffmangel inhibiert werden. Die innere Uhr entwickelt sich beim Fetus im letzten Trimester und wird durch Zeitgeber der Mutter, zum Beispiel durch den Melatoninspiegel, synchronisiert. In den letzten 10 Wochen der Schwangerschaft lassen sich Phasen ruhigen (NREM-) und aktiven (REM-) Schlafes differenzieren. Schwangerschaft und intrauterine Entwicklung sind von erheblichen Veränderungen von Atmung und Schlaf bei Mutter und Kind begleitet, die Ansatzpunkte pathophysiologischer Entwicklungen sein können.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Thorsten Schäfer
Ruhr-Universität Bochum
Medizinische Fakultät
Universitätsstraße 150
44780 Bochum
Email: [email protected]
Übersicht
Umwelteinflüsse und atopisches Ekzem (Neurodermitis): Epidemiologische Studien in Deutschland
Environmental influences and atopic eczema (neurodermitis): epidemiologic studies from Germany
T. Schäfer und J. Ring
Price
42.00 $
Jahrgang 22 (1999) p. 38 - 47
Abstract
Allergologie, Jahrgang 22, Nr. 1/1999, S. 38 - 47
Umwelteinflüsse und atopisches Ekzem (Neurodermitis): Epidemiologische Studien in Deutschland
T. Schäfer und J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München
Die Haut ist als typisches Grenzorgan Umwelteinflüssen im besonderen Maße ausgesetzt, was zu spezifischen und unspezifischen Reaktionsmustern oder Erkrankungen führen kann . Dem atopischen Ekzem kommt aufgrund seiner Häufigkeit und seiner Beeinflussbarkeit durch zahlreiche Umwelteinflüsse in diesem Zusammenhang besondere Bedeutung zu. Fragebogengestützte Untersuchungen bei deutschen (Vor-)Schulkindern erbrachten Häufigkeiten zwischen 7,9% und 17,3%. In nur wenigen Studien wurde die Prävalenz anhand einer aktuellen dermatologischen Untersuchung eingeschätzt. Danach leiden bis zu 12,9% der Vorschulkinder und 3.4% der Erwachsenen unter einem atopischen Ekzem. Zahlreiche Berichte konnten eine signifikante Zunahme der Ekzemprävalenz innerhalb der letzten Dekaden zeigen. Die bislang aus Deutschland vorliegenden Daten sind aber noch nicht ausreichend, um eindeutige Aussagen zur Frequenzänderung zu machen. Die Manifestation des atopischen Ekzems wird durch genetische und Umweltfaktoren beeinflusst. Zu den relevanten Umwelteinflüssen zählen Aero- und Nahrungsmittelallergene, klimatische und psychische Faktoren sowie Irritanzien. Möglicherweise spielen aber auch Schadstoffe und hier insbesondere Luftschadstoffe eine Rolle. So konnte in einer bayerischen Studie gezeigt werden, dass das mütterliche Rauchen in Schwangerschaft und Stillzeit das Erkrankungsrisiko für das Kind mehr als verdoppelt (OR = 2,30; CI 1,32 – 3,12 ). Auch zahlreiche Parameter der Verkehrsbelastung konnten mit dem Auftreten eines atopischen Ekzems in Verbindung gebracht werden. So wurden in ost-/westdeutschen Vergleichsuntersuchungen signifikante Assoziationen zwischen einem atopischen Ekzem und der Nähe der Wohnung zu einer verkehrsreichen Straße (OR = 1,7 1; CI 1,07 – 2,73). dem Verkehrsaufkommen an Lkw (OR = 1,8; CI 1,3 – 2,6) und der verkehrsbedingten Lärmbelästigung (OR = 1,6; Cl 1,2 - 2,2) beschrieben. Auch die Luftschadstoffbelastung in den Innenräumen scheint das atopische Ekzem zu beeinflussen. Ebenfalls in einer ost-/westdeutschen Studie konnte ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Benutzung von Gas und der Auftretenshäufigkeit des atopischen Ekzems gezeigt werden (OR = 1,68: CI 1,1 1 – 2,56). Zum Einfluss anderer Schadstoffe liegen nur vereinzelte Mitteilungen vor. In einer Nachuntersuchung im Zusammenhang mit dem Frankfurter Chemieunfall von 1993 wurde bei exponierten Kindern eine erhöhte Ekzemprävalenz festgestellt (OR = 2,44; CI 1,25 – 4,76) und in einer Hamburger umweltepidemiologischen Studie zeigte sich ein Zusammenhang zwischen aktuell diagnostiziertem Ekzem und der Körperlast an Arsen (OR = 4,14; CI 1,03 – 16,6). Diese ersten Hinweise auf Zusammenhänge zwischen atopischem Ekzem und Umwelteinflüssen müssen in weiteren Untersuchungen überprüft werden.Correspondence to:
Dr. med. T. Schäfer
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D·80802 München