Abstract
Allergologie, Jahrgang 26, Nr. 3/2003, S. 95–102
Ringversuch – Differenzierung von innenraumrelevanten Schimmelpilzen
T. Gabrio1, I. Dill2, G. Fischer3, L. Grün4, R. Rabe5, R. Samson6, H.-P. Seidl7, R. Szewzyk8, C. Trautmann2, T. Warscheid9 und U. Weidner1
1Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, Stuttgart, 2Umweltmykologie, Berlin, 3Institut für Hygiene und Umweltmedizin, Klinikum Aachen, 4Eco-Luftqualität und Raumluft, Köln, 5Labor Dr. Rabe, HygieneConsult, Essen, 6CBS, Utrecht, Niederlande, 7Lehrstuh
Der Nachweis und die Bewertung von Schimmelpilzbelastungen im Innenraum setzt eine Identifizierung der Schimmelpilze nach Gattung und Art voraus. Dies macht den Aufbau eines externen Qualitätssicherungssystems und eine Qualifikation der entsprechenden Laboratorien notwendig. Aus diesem Grunde etablierte der am Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg angesiedelte Arbeitskreis “Qualitätssicherung – Schimmelpilze in Innenräumen” 2001 einen Ringversuch – Differenzierung innenraumrelevanter Schimmelpilze. Bisher wurden zwei Ringversuche auf der Basis von Reinkulturen durchgeführt, an dem sich jeweils ca. 50 Laboratorien beteiligten. Die Ergebnisse werden vorgestellt und diskutiert. Eine Internationalisierung des Ringversuchs wird angestrebt.Correspondence to:
Dr. med. Th. Gabrio
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg
Wiederholdstraße 15
D-70174 Stuttgart
Abstract
T. Gabrio, M.W.J. Böhme, U. Hack, T. Miljanic und U. Weidner
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart
Allergien und Atemwegserkrankungen sind in den modernen Industriestaaten weit verbreitet. Aufgrund der zunehmenden Ausbreitung der Ambrosia in Deutschland und des hohen allergenen Potenzials, das von den Ambrosia-Pollen ausgeht, ist eine Zunahme dieser Erkrankungen zu befürchten. Da die Ambrosia spät im Jahr blüht (Juli bis August), können die meist polysensibilisierten Betroffenen das ganze Jahr unter allergischen Beschwerden leiden. Seit dem Jahr 1992 wird bei Kindern der 4. Klasse in Baden-Württemberg in dem Projekt “Beobachtungsgesundheitsämter” ein Allergie-Screening durchgeführt. In diese Untersuchungen wurde seit 2004 auch ein Allergie-Screening auf Ambrosia artemisiifolia und andere Allergene aufgenommen, von denen bekannt war, dass sie Kreuzreaktionen zum nativen Allergen der Ambrosia hervorrufen. Es erfolgte auch eine Testung auf die Majorallergene der Ambrosia und des Beifußes Amb a 1 bzw. Art v 1. Seit 1992 ist keine bzw. eine sehr geringe Zunahme der Sensibilisierung gegenüber dem sx1-Test (Atopie-Screening) sowie bei den Fragebogenangaben der Eltern bezüglich der ärztlichen Diagnose einer Asthmaerkrankung bei den Kindern zu erkennen. Insgesamt wurden 2.678 Kinder untersucht. 36,6% aller Kinder waren gegenüber dem sx1-Test sensibilisiert, 14,6% gegenüber dem nativen Ambrosia-artemisiifolia-Allergen, 2,4% gegenüber dem Majorallergen der Ambrosia (Amb a 1) und 5,5% gegenüber dem Majorallergen des Beifußes (Art v 1). Es lag eine hohe Kreuzreaktion von nativem Ambrosia-artemisiifolia-Allergen gegenüber dem nativen Beifuß-Allergen und anderen Allergenen vor. Daten über die positive Sensibilisierung sind nicht einer klinischen Relevanz gleichzusetzen. Erst eine entsprechende Differenzialdiagnostik ermöglicht entsprechende Aussagen. Obwohl beim gegenwärtigen Stand der Verbreitung der Ambrosia in Deutschland keine gesicherten Aussagen über die sich daraus ergebenden gesundheitlichen Risiken möglich sind, sollte im Sinne der Vorsorge unter Beachtung der Verhältnismäßigkeit alles getan werden, um die weitere Ausbreitung dieser Pflanze zu unterbinden. In Ländern, in denen die Ambrosia artemisiifolia schon seit längerer Zeit stark verbreitet ist, wird das von den Pollen dieser Pflanze ausgehende gesundheitliche Risiko (Stärke und Ausdehnung der Zeit allergischer Reaktionen bei Betroffenen) sehr hoch eingeschätzt.Correspondence to:
Dr. rer. nat. T. Gabrio
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart
Nordbahnhofstraße 135
D–70191 Stuttgart
Email: [email protected]
Abstract
Allergologie, Jahrgang 33, Nr. 3/2010, S. 101–108
Vorkommen und gesundheitliche/ allergologische Relevanz von Schimmelpilzen aus Sicht der Umweltmedizin
T. Gabrio und U. Weidner
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart (LGA)
Allergische Haut- und Atemwegserkrankungen treten in den hochentwickelten Industriestaaten mit verstärkter Häufigkeit auf. In diesem Zusammenhang wird immer wieder diskutiert, welche Bedeutung diesbezüglich dem Schimmelpilzbefall in Innenräumen aufgrund eines Feuchtschadens zukommt. Innerhalb des vom LGA bearbeiteten Projekts “Beobachtungsgesundheitsämter Baden-Württemberg” wurden Kinder der 4. Klasse auf ihre Sensibilisierung gegenüber der Schimmelpilzmischung mx1 (Penicillium chrysogenum m1, Cladosporium herbarum m2, Aspergillus fumigatus m3 und Alternaria alternata m6) untersucht. Ca. 5% der Kinder waren gegenüber diesen vor allem außenluftassoziierten Schimmelpilzen sensibilisiert, insbesondere gegenüber Alternaria alternata. Auch bezüglich der Konzentration der spezifischen IgE (kU/l) lag Alternaria alternata am höchsten. In der Regel waren die gegenüber den Schimmelpilzen sensibilisierten Kinder polysensibilisiert. Es ist unklar, ob bei der Testung gegenüber der Schimmelpilzmischung mx1 durch Kreuzreaktion auch die Schimmelpilze mit einer Indikation für Feuchtigkeit in Innenräumen miterfasst werden (Acremonium spp., Aspergillus penicillioides, Aspergillus restrictus, Aspergillus versicolor, Chaetomium spp., Phialophora spp., Stachybotrys chartarum, Tritirachium (Engyodontium) album und Trichoderma spp.). Deshalb erlauben solche Untersuchungen keine Aussage über die durch einen Schimmelpilzbefall im Innenraum ausgelösten gesundheitlichen Beschwerden. Beim jetzigen Stand des Wissens ist es nicht möglich, die Exposition gegenüber Schimmelpilzen im Innenraumbereich zu messen, günstigstenfalls sind halbquantitative Abschätzungen möglich. Obwohl allgemein unumstritten ist, dass feuchte, verschimmelte Wohnungen eine gesundheitliche Gefährdung darstellen, ist das Wissen über den Zusammenhang zwischen einem vorliegenden Schimmelpilzbefall und den dadurch bedingten gesundheitlichen Beschwerden gering.Correspondence to:
Dr. rer. nat. T. Gabrio
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im
Regierungspräsidium Stuttgart
Nordbahnhofstraße 135
D–70191 Stuttgart
Email: [email protected]
Abstract
Allergologie select, Volume 2, Nr. 1/2018 (10-16)
Occurence and hygienic/allergological relevance of mould from point of view of the environmental medicine*
T. Gabrio and U. Weidner
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart (LGA)
Allergic skin and respiratory diseases range among the most frequent afflictions in industrialized countries. Due to this fact the importance of indoor mould pollution based on dampness is discussed. In a sentinel health study of the State Health Agency (LGA) children attending Class 4 of a primary school were tested by an in-vitro allergy screening (UniCap 100/Phadia) for the mould allergens mx1 (Penicillium chrysogenum m1, Cladosporium herbarum m2, Aspergillus fumigatus m3 und Alternaria alternata m6). Primarily about 5% of the children were sensitized against mould which are associated with the ambient air. The investigations showed that most of the children were sensitized against Alternaria alternata and concerning the IgE-concentration (kU/l) Alternaria alternata had the highest concentration among the tested allergens. Commonly children with sensitization against mould were polysensitized. It is unclear if the allergy screening against mould mx1 includes mould with indication for indoor mould pollution such as Acremonium spp., Aspergillus penicillioides, Aspergillus restrictus, Aspergillus versicolor, Chaetomium spp., Phialophora spp., Stachybotrys chartarum, Tritirachium (Engyodontium) album und Trichoderma spp. by means of crossreaction. Therefore such investigations do not admit any conclusion about health problems as a result of indoor mould pollution. At the present state of knowledge the exposure measurements of indoor mould pollutions are not possible, at most a semiquantitative assessment. Although it is generally accepted that dwellings with moisture and mould represent a health risk, knowledge about indoor mould pollution and the related health problems is lacking.
*Based on a lecture on the occasion of the 4th German Allergy Congress, Berlin, September 3 – 6, 2009.
German version published in Allergologie, Vol. 33, No. 3/2010, pp. 101-108Correspondence to:
Dr. rer. nat. T. Gabrio
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im
Regierungspräsidium Stuttgart
Nordbahnhofstraße 135
D–70191 Stuttgart
Email: [email protected]
Abstract
Allergologie, Jahrgang 40, Nr. 10/2017, S. 422-456
Kurzfassung der AWMF-Leitlinie medizinisch klinische Diagnostik bei Schimmelpilzexposition in Innenräumen*
G.A. Wiesmüller1,2, B. Heinzow3, U. Aurbach4, K.-C. Bergmann5, A. Bufe6, W. Buzina7, O.A. Cornely8, S. Engelhart9, G. Fischer10, T. Gabrio11, W. Heinz12, C.E.W. Herr13,14, J. Kleine-Tebbe15, L. Klimek16, M. Köberle17, H. Lichtnecker18, T. Lob-Corzilius19, R. Merget20, N. Mülleneisen21, D. Nowak22, U. Rabe23, M. Raulf20, H.P. Seidl24, J.-O. Steiss25,26, R. Szewzyk27, P. Thomas28, K. Valtanen27 und J. Hurrass2
1Inst. für Hygiene und Umweltmedizin, Uniklinik RWTH Aachen, 2Abt. Infektions- und Umwelthygiene, Gesundheitsamt der Stadt Köln, 3Ehemals: Landesamt für soziale Dienste (LAsD) Schleswig-Holstein, Kiel, 4Abteilung Mikrobiologie und Mykologie, Labor Dr. Wisplinghoff, Köln, 5Allergie-Centrum-Charité, Charité Universitätsmedizin Berlin, 6Experimentelle Pneumologie, Ruhr-Universität Bochum, 7Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin, Medizinische Universität Graz, Österreich, 8Klinik I für Innere Medizin und Cologne Excellence Cluster on Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases (CECAD), Universität zu Köln, 9Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit, Universitätsklinikum Bonn, 10Landesgesundheitsamt Baden- Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart, 11ehemals: Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart, 12Medizinische Klinik und Poliklinik II, Schwerpunkt Infektiologie, Universitätsklinikum Würzburg, 13Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, München, 14Ludwig- Maximilians-Universität München, apl. Prof. „Hygiene und Umweltmedizin“, 15Allergieund Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 16Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 17Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 18Medizinisches Institut für Umwelt- und Arbeitsmedizin MIU GmbH, Erkrath, 19Christliches Kinderhospital Osnabrück, 20Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA), 21Asthma und Allergiezentrum Leverkusen, 22Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Mitglied Deutsches Zentrum für Lungenforschung, Klinikum der Universität München, 23Zentrum für Allergologie und Asthma, Johanniter-Krankenhaus im Fläming Treuenbrietzen GmbH, Treuenbrietzen, 24ehemals: Lehrstuhl für Mikrobiologie sowie Dermatologische Klinik der Technischen Universität München, 25Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Gießen, 26Schwerpunktpraxis Allergologie und Kinder-Pneumologie Fulda, 27Umweltbundesamt, FG II 1.4 Mikrobiologische Risiken Berlin, 28Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians-Universität München
Die von der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) federführend erstellte Leitlinie „Medizinisch klinische Diagnostik bei Schimmelpilzexposition in Innenräumen“ ist Gegenstand des vorliegenden Abschnitts. Schimmelpilzwachstum im Innenraum ist als ein potenzielles Gesundheitsrisiko zu betrachten, auch ohne dass ein quantitativer und/oder kausaler Zusammenhang zwischen dem Vorkommen einzelner Arten und Gesundheitsbeschwerden gesichert werden kann. Abgesehen von der Allergischen Bronchopulmonalen Aspergillose (ABPA) und den durch Schimmelpilze kausal verursachten Mykosen, liegen lediglich ausreichende Evidenzen für folgende Assoziationen von Feuchte-/Schimmelpilzschäden und unterschiedlichen Gesundheitseffekten vor: allergische Atemwegserkrankungen, Asthma (Manifestation, Progression, Exazerbation), allergische Rhinitis, Exogen Allergische Alveolitis, Begünstigung von Atemwegsinfekten/Bronchitis. Dabei ist das sensibilisierende Potenzial von Schimmelpilzen im Vergleich zu anderen Umweltallergenen deutlich geringer einzuschätzen. Aktuelle Studien zeigen europaweit eine vergleichsweise geringe Sensibilisierungsprävalenz von 3 – 10% gemessen an der Gesamtbevölkerung. Eingeschränkte oder vermutete Evidenz für eine Assoziation liegt vor hinsichtlich „mucous membrane irritation“ und Atopischen Ekzems (Manifestation, Progression, Exazerbation). Inadäquate oder unzureichende Evidenz für eine Assoziation liegt vor für COPD, akute idiopathische pulmonale Hämorrhagie bei Kindern, Rheuma/Arthritis, Sarkoidose und Krebserkrankungen. Das Infektionsrisiko von den in Innenräumen regelmäßig vorkommenden Schimmelpilzarten ist für gesunde Personen gering, die meisten Arten sind in die Risikogruppe 1 und wenige in 2 (Aspergillus fumigatus, A. flavus) der Biostoffverordnung eingestuft. Nur Schimmelpilze, die potenziell in der Lage sind, Toxine zu bilden, kommen als Auslöser einer Intoxikation in Betracht. Ob im Einzelfall eine Toxinbildung im Innenraum stattfindet, entscheiden die Umgebungs- und Wachstumsbedingungen und hier vor allem das Substrat. Von Geruchswirkungen und/oder Befindlichkeitsstörungen kann bei Feuchte-/Schimmelpilzschäden im Innenraum grundsätzlich jeder betroffen sein. Hierbei handelt es sich nicht um eine Gesundheitsgefährdung. Prädisponierende Faktoren für Geruchswirkungen können genetische und hormonelle Einflüsse, Prägung, Kontext und Adaptationseffekte sein. Prädisponierende Faktoren für Befindlichkeitsstörungen können Umweltbesorgnisse, -ängste, -konditionierungen und -attributionen sowie eine Vielzahl von Erkrankungen sein. Besonders zu schützende Risikogruppen bezüglich eines Infektionsrisikos sind Personen unter Immunsuppression nach der Einteilung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und Personen mit Mukoviszidose (Zystischer Fibrose), bezüglich eines allergischen Risikos Personen mit Mukoviszidose (Zystischer Fibrose) und Personen mit Asthma bronchiale. Die rationale Diagnostik beinhaltet die Anamnese, eine körperliche Untersuchung, eine konventionelle Allergiediagnostik einschließlich gegebenenfalls Provokationstests, vereinzelt sind auch zelluläre Testsysteme indiziert. Zum Vorgehen bei Schimmelpilzinfektionen wird auf die angemeldete AWMF-Leitlinie Diagnose und Therapie invasiver Aspergillus- Infektionen verwiesen. Hinsichtlich Mykotoxine existieren zurzeit keine brauchbaren und validierten Testverfahren, die in der klinischen Diagnostik eingesetzt werden könnten. Präventivmedizinisch ist wichtig, dass Schimmelpilzbefall in relevantem Ausmaß aus Vorsorgegründen nicht toleriert werden darf. Zur Beurteilung des Schadensausmaßes und zum Vorgehen wird auf den „Schimmelpilzleitfaden“ des Umweltbundesamtes verwiesen.
*Erstpublikationen: AWMF-Schimmelpilzleitlinie (AWMF-Register- Nr. 161/001 – Kurzfassung) erfolgte in: Letzel S, Nowak D (Hrsg.); Handbuch der Arbeitsmedizin. Loseblattwerk, 43. Ergänzungslieferung 12/16. ecomed Verlag, Landsberg am Lech.Correspondence to:
Prof. Dr. Gerhard A. Wiesmüller
Abteilung Infektions- und Umwelthygiene
Gesundheitsamt der Stadt Köln
Neumarkt 15-21
50667 Köln
Email: [email protected]