Kasuistik
Hämoptysen als ungewöhnliche Komplikation nach Inhalation von Cannabinoiden
D. Walter, S.M. Schmidt, R. Bruns, S. Gläser, C. Schäper und R. Ewert
Jahrgang 35 p. 168 - 172
Abstract
D. Walter1, S.M. Schmidt2, R. Bruns2, S. Gläser1, C. Schäper1 und R. Ewert1
1Klinik für Innere Medizin B, 2Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald
Wir berichten über zwei junge Männer, die mit Hämoptysen nach sporadischer Inhalation von Cannabis einer stationären Behandlung bedurften. Psychische Auffälligkeiten bis hin zur Abhängigkeit und pneumologische Erkrankungen, wie eine chronische Bronchitis, sind bekannte Komplikationen nach Inhalation von Cannabis. Bei unseren Patienten zeigten sich röntgenologisch beidseits parenchymale Verdichtungen der Lunge und laborchemisch geringe Entzündungszeichen. Endoskopisch fand sich keine Blutungsquelle. In beiden Fällen unterstützt der histologische Befund das Vorliegen einer inhalativ induzierten, exogenen Alveolitis. Therapeutisch waren eine antibiotische Prophylaxe und eine orale Therapie mit Prednisolon erfolgreich. Beide Patienten berichteten über eine erst kurzzeitige und sporadische Nutzung der Droge, so dass mit steigender Anzahl jugendlicher Konsumenten auch zunehmend mit dieser akut auftretenden Komplikation zu rechnen ist.Correspondence to:
Dr. med. Dörthe Walther; Bereich Pneumologie/Infektiologie, Klinik für Innere Medizin B, Ernst-Moritz-Arndt Universität, Loefflerstrasse 23a, D-17489 Greifswald
Allergie und Impfen
Vorwort
Editorial
S.M. Schmidt, C. Grüber† und T. Spindler
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Jahrgang 39 p. 349 - 349
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 8/2016, S. 349
Vorwort
S.M. Schmidt, C. Grüber† und T. Spindler
Allergie und Impfen
Vorgehen bei besonderem Risiko für allergische Impfreaktion
Proceedings in case of elevated risk for allergic reaction to vaccines
S.M. Schmidt
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 361 - 366
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 8/2016, S. 361-366
Vorgehen bei besonderem Risiko für allergische Impfreaktion
S.M. Schmidt
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald
Allergiker sollen alle indizierten Impfungen erhalten. Bei einer subkutanen Immuntherapie sollten Impfungen möglichst in der Erhaltungsphase und genau zwischen zwei Allergengaben durchgeführt werden. Bei einer sublingualen Therapie sind keine Abstände zu beachten. Personen mit einer Hühnereiweißallergie können allergische Reaktionen aufweisen, wenn sie mit Impfstoffen geimpft werden, deren Viren in Hühnerfibroblasten- Zellkultur gezüchtet (Masern- Mumps-Röteln, Tollwut, FSME) oder in bebrüteten Hühnereiern hergestellt wurden (z.B. einige Impfstoffe gegen Influenza und Gelbfieber-Impfstoffe). Letztere können herstellungsbedingt höhere Hühnereiweiß- Proteinmengen enthalten. Weitere Allergene in Impfstoffen (z.B. Gelatine und Latex) sind sehr selten Ursache einer allergischen Reaktion. Hauttests mit Impfstoffen und, falls verfügbar, IgE-Bestimmungen gegen Impfstoffallergene sind für die Diagnostik relevant.Correspondence to:
PD Dr. med. Sebastian M. Schmidt
Klinikum der Ernst-Moritz-Arndt Universität
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin
Sauerbruchstrasse
17475 Greifswald
Email: [email protected]
Autorenreferate
11. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Pneumologie und Allergologie (APPA): Wustrow/Fischland, 18. – 20. Mai 2001
Wissenschaftliche Leitung: MR Doz. Dr. J. Hein, Wustrow, und Dr. S.M. Schmidt
Login
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Jahrgang 24 p. 177 - 188
Abstract
Allergologie, Jahrgang 24, Nr. 4/2001, S. 177–188
11. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Pneumologie und Allergologie (APPA): Wustrow/Fischland, 18. – 20. Mai 2001
Wissenschaftliche Leitung: MR Doz. Dr. J. Hein, Wustrow, und Dr. S.M. Schmidt
Correspondence to:
Greifswald
Kongressbericht
11. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Pneumologie und Allergologie e.V. (APPA): Ostsee-Kurklinik Fischland im Ostseebad Wustrow, 18. bis 20. Mai 2001
Wissenschaftliche Leitung: MR Doz. Dr. med. habil. Jutta Hein und Dr. S.M. Schmidt
Login
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Jahrgang 24 p. 320 - 321
Abstract
Allergologie, Jahrgang 24, Nr. 7/2001, S. 320-321
11. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Pneumologie und Allergologie e.V. (APPA): Ostsee-Kurklinik Fischland im Ostseebad Wustrow, 18. bis 20. Mai 2001
Wissenschaftliche Leitung: MR Doz. Dr. med. habil. Jutta Hein und Dr. S.M. Schmidt
Pädiatrische Allergologie
Diagnostik und Therapie der allergischen Rhinokonjunktivitis – State of the Art
Diagnosis and therapy of allergic rhino- conjunctivitis – state of the art
S.M. Schmidt
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2020) p. 139 - 146
Abstract
Allergologie, Jahrgang 43, Nr. 4/2020, S. 139-146
Diagnostik und Therapie der allergischen Rhinokonjunktivitis – State of the Art
S.M. Schmidt
Universitätsmedizin Greifswald, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin
Die allergische Rhinokonjunktivitis ist eine häufige Erkrankung mit Knabenwendigkeit sowie einer deutlichen Zunahme der Prävalenz mit zunehmendem Lebensalter bei beiden Geschlechtern. Die charakteristischen Symptome sind Niesreiz, behinderte Nasenatmung, nasaler und/oder konjunktivaler Juckreiz sowie seröse Sekretion mit variabler Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die Diagnose wird anhand der typischen Symptome sowie in der Regel dem Nachweis einer Sensibilisierung gestellt. Eine nasale Provokation kann helfen, relevante Allergien zu erkennen. Die Therapie ist abhängig vom Schweregrad und umfasst Allergenkarenz, Nasendusche, topische und systemische Antihistaminika und Glukokortikosteroide sowie als kausale Therapie die spezifische Immuntherapie.Correspondence to:
Priv.-Doz. Dr. med. Sebastian M. Schmidt
Universitätsmedizin Greifswald
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin
Ferdinand-Sauerbruch-Straße
17475 Greifswald
Email: [email protected]
Pädiatrische Allergologie
Allergische Reaktionen auf COVID-19-Impfstoffe
Allergic reactions to COVID-19 vaccines
S.M. Schmidt
Price
42.00 $
Jahrgang 45 (2022) p. 41 - 48
Abstract
Allergologie, Jahrgang 45, Nr. 1/2022, S. 41-48
Allergische Reaktionen auf COVID-19-Impfstoffe*
S.M. Schmidt
Universitätsmedizin Greifswald, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Greifswald
Eine Anaphylaxie nach COVID-19-Impfung tritt bei allen gegenwärtig in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoffen auf. Die Melderate liegt in Deutschland aktuell bei ca. 0,3 – 0,5 Fällen pro 100.000 Impfungen. Nach einer Anaphylaxie soll eine Klärung in einem spezialisierten Zentrum erfolgen. Nur definierte Risikogruppen von Allergikern können bestimmte Impfstoffe nicht erhalten. Wie nach jeder Impfung muss der Impfarzt vorbereitet und fachlich in der Lage sein, eine seltene Anaphylaxie behandeln zu können. Bei verzögerter Lokalreaktion nach mRNA-Impfstoffen („COVID-Arm“) gibt es keinen Grund, die zweite Impfdosis auszusetzen oder zu verzögern.
*Stand Juni 2021Correspondence to:
Priv.-Doz. Dr. med. Sebastian M. Schmidt
Universitätsmedizin Greifswald
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin
Ferdinand-Sauerbruch-Straße
17475 Greifswald
Email: [email protected]
Allergie und Impfen
Impfungen und Allergien auf Hühnereiweiß – wann besteht klinische Relevanz?
Vaccination and allergy to egg protein – What is clinically significant?
S.M. Schmidt
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2023) p. 363 - 370
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 6/2023, S. 363-370
Impfungen und Allergien auf Hühnereiweiß – wann besteht klinische Relevanz?
S.M. Schmidt
Universitätsmedizin Greifswald, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin
Aufgrund ihres Herstellungsprozesses enthalten einige Impfstoffe in unterschiedlichen Konzentrationen Verunreinigungen mit Hühnereiweiß. Impfstoffe aus Hühnerei-Fibroblastenzellkulturen (Masern/Mumps, FSME, Tollwut) enthalten kaum messbare Mengen an Hühnereiweiß im Impfstoff. Die verbliebenen Mengen an Ovalbumin sind so gering, dass damit die Auslösung einer allergischen Reaktion bei Patienten mit Hühnereiweißallergie (HEA) extrem unwahrscheinlich bzw. unmöglich ist. Die Anwendung dieser Impfstoffe ist daher möglich. Influenza-Impfstoffe enthalten mittlerweile so wenig Hühnereiweiß, dass die Anwendung aus allergologischer Sicht hier ebenfalls möglich ist. Gelbfieber-Impfstoffe enthalten noch die höchsten Mengen an Hühnereiweiß. Die Indikationsstellung zur Gelbfieber-Impfung bei Personen mit HEA bedarf einer strengen Nutzen-Risiko-Abwägung.
Wenn vorhanden sollen Impfstoffe verwendet werden, die kein Hühnereiweiß enthalten. Eine Überwachung und Behandlung etwaiger allergischer Reaktionen muss immer gewährleistet sein. Zu beachten ist aus rechtlicher Sicht die Fachinformation, die rechtlich verbindlich ist, aber den aktuellen wissenschaftlichen Stand oft nicht widerspiegelt.Correspondence to:
Priv.-Doz. Dr. med. Sebastian M. Schmidt
Universitätsmedizin Greifswald
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin
Ferdinand-Sauerbruch-Straße
17475 Greifswald
Email: [email protected]