Übersichtsarbeit
Extreme der Atemphysiologie – Apnoetauchen
S. Walterspacher, S. Sorichter und K. Tetzlaff
Jahrgang 35 p. 340 - 348
Abstract
S. Walterspacher1, S. Sorichter1 und K. Tetzlaff2
1Abteilung Pneumologie, Medizinische Klinik, Universitätsklinikum Freiburg, 2Abteilung Sportmedizin, Medizinische Klinik und Poliklinik, Universitätsklinikum Tübingen
Das Tauchen mit angehaltenem Atem erlebt in den letzten Jahren eine Renaissance als populärer Extremsport. Die aufgestellten Rekorde sind beachtlich – ambitionierte Taucher bleiben über 10 Minuten unter Wasser oder tauchen auf 214 Meter unter dem Meeresspiegel – und gehen mit gravierenden kardiovaskulären und respiratorischen Effekten einher. Besondere physiologische Adaptationen und Techniken wie die Anwendung der glossopharyngealen Atmung sind notwendig, um die extremen Leistungen zu erreichen. Diese Übersicht stellt insbesondere die Physiologie der Veränderungen der Gaspartialdrücke im Blut und Verschiebungen von Blut- und Lungenvolumina dar und beschreibt die Technik der glossopharyngealen Atmung.Correspondence to:
PD Dr. med. K. Tetzlaff
Abteilung Sportmedizin
Medizinische Klinik und Poliklinik
Universitätsklinikum Tübingen
Silcherstraße 5
D-72076 Tübingen
Email: [email protected]
Lungenfunktionsdiagnostik
Atemmuskelfunktionsmessung – Basisdiagnostik
Respiratory muscle testing – basic assessment
S. Walterspacher und H.-J. Kabitz
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2018) p. 519 - 527
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 44, Nr. 10/2018, S. 519-527
Atemmuskelfunktionsmessung – Basisdiagnostik
S. Walterspacher1#2 und H.-J. Kabitz1
1II. Medizinische Klinik, Klinikum Konstanz, 2Lehrstuhl für Pneumologie – Lungenklinik Köln-Mehrheim, Fakultät für Gesundheit/Department für Humanmedizin, Universität Witten/Herdecke
Atemmuskuläre Einschränkungen können zu einer Vielfalt an klinischen Symptomen führen. Diese reichen von Belastungslimitierungen bis hin zu einer beatmungspflichtigen chronischen hyperkapnischen respiratorischen Insuffizienz oder Weaning-Versagen. Der korrekte Einsatz und die Interpretation der unterschiedlichen Testverfahren zur atemmuskulären Funktionsdiagnostik können bisweilen schwierig sein, da diese Untersuchungen nicht immer gängig in der klinischen Routine bei Abklärung von unerklärter Dyspnoe sind. Dieser Übersichtsartikel soll die atemmuskuläre Basisdiagnostik detailliert beschreiben und eine Handreichung für die korrekte Durchführung und Befundinterpretation sowie einen Ausblick in detailliertere Untersuchungsverfahren liefern.Correspondence to:
Dr. med. Stephan Walterspacher
Prof. Dr. med. Hans-Joachim Kabitz
II. Medizinische Klinik
Klinikum Konstanz
Luisenstraße 7
78464 Konstanz
Email: [email protected] und [email protected]
Sauerstoff-Langzeittherapie (LTOT)
Nasale High-Flow-Sauerstofftherapie bei chronischer Hypoxie
Nasal high-flow oxygen therapy in chronic hypoxia
S. Walterspacher und J. Spießhöfer
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2022) p. 161 - 167
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 48, Nr. 4/2022, S. 161-167
Nasale High-Flow-Sauerstofftherapie bei chronischer Hypoxie
S. Walterspacher1#2 und J. Spießhöfer3#4
1II. Medizinische Klinik, Klinikum Konstanz, Konstanz, 2Lehrstuhl für Pneumologie, Universität Witten-Herdecke, Witten, 3Klinik für Pneumologie und internistische Intensivmedizin, RWTH Universitätsklinikum Aachen, Aachen, 4Institute of Life Sciences, Scuola Superiore Sant’Anna Pisa, Pisa, Italien
Die nasale High-Flow Sauerstofftherapie (HFNC) hat in der Akutmedizin einen großen Stellenwert bei der akuten hypoxischen respiratorischen Insuffizienz erreicht. Bei chronischer hypoxischer respiratorischer Insuffizienz ist ihr Einsatz jedoch noch nicht weit verbreitet. Erste Studien können positive Effekte insbesondere für die Belastbarkeit von COPD- und Lungenfibrosepatienten aufzeigen. Auch im periinterventionellen Setting, wie bei der Präoxygenierung vor Intubation oder begleitend zu endoskopischen Verfahren, scheint HFNC im Vergleich zu einer konventionellen Sauerstofftherapie Vorzüge zu haben. Ebenso kann im Bereich der Palliativmedizin HFNC ein wichtiger Baustein in der Dyspnoe-Therapie darstellen.Correspondence to:
PD Dr. med. Stephan Walterspacher
Klinikum Konstanz
Mainaustraße 35
78464 Konstanz
Email: [email protected]
Atmung in besonderen Situationen
Atmung in der Höhe
Respiration in high altitude
S. Walterspacher, T. Scholz, J. Rosenbruch, H. Matthys und S. Sorichter
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2023) p. 601 - 606
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 49, Nr. 12/2023, S. 601-606
Atmung in der Höhe
S. Walterspacher1#2, T. Scholz3, J. Rosenbruch3, H. Matthys4 und S. Sorichter3
1Medizinische Klinik, Klinikum Konstanz, 2Lehrstuhl für Pneumologie, Universität Witten-Herdecke, Witten, 3Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin, St. Josefskrankenhaus Freiburg, 4Klinik für Pneumologie, Uniklinik Freiburg
Unter den besonderen Bedingungen der hypobaren Hypoxie wird das respiratorische System in besonderer Weise belastet. Die Limitationen der Atmung mit der Ausbildung einer Hypoxämie führen zu verschiedenen höhenbedingten Erkrankungen wie der akuten Bergkrankheit, periodischer Atmung im Schlaf, dem Höhenlungenödem bis zu dem oftmals letal verlaufenden Höhenhirnödem. Das Erkennen, die Therapie und Prophylaxe bedürfen auch eines fundierten Verständnisses der pathophysiologischen Grundlagen der Erkrankungen.Correspondence to:
PD Dr. med. Stephan Walterspacher
Klinikum Konstanz – Sektion Pneumologie
Mainaustr. 35
78464 Konstanz
Email: [email protected]
Atmung in besonderen Situationen
Apnoetauchen
Breath hold diving
T. Scholz, J. Rosenbruch, S. Sorichter und S. Walterspacher
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2023) p. 607 - 613
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 49, Nr. 12/2023, S. 607-613
Apnoetauchen
T. Scholz1, J. Rosenbruch1, S. Sorichter1 und S. Walterspacher2#3
1Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin, St. Josefskrankenhaus Freiburg, 2Medizinische Klinik, Klinikum Konstanz, 3Lehrstuhl für Pneumologie, Universität Witten-Herdecke, Witten
Beim Apnoetauchen kommen im Gegensatz zum Gerätetauchen keine Hilfsmittel zum Einsatz. Neben Tauchern im Gewerbe und Breitensport jagen Topathleten im Leistungssport Rekorde in verschiedenen Disziplinen. Um den besonderen Bedingungen der Immersion sowie einer prolongierten Apnoe standzuhalten, verfügt der menschliche Körper über physiologische Schutzmechanismen wie zum Beispiel den Tauchreflex. Zudem können spezielle Techniken erlernt werden wie die glossopharyngeale Insufflation, um tiefere Tauchgänge oder längere Apnoezeiten zu erreichen. Dennoch müssen die Grenzen, die dem menschlichen Körper gesetzt sind, beachtet werden, um Komplikationen und Gefahren wie eine Hypoxämie, ein Lungenödem oder die Dekompressionskrankheit zu vermeiden.Correspondence to:
Dr. med. Tobias Scholz
Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin
St. Josefskrankenhaus
Sautierstraße 1
79104 Freiburg im Breisgau
Email: [email protected]
Atmung in besonderen Situationen
Leistungssport mit Asthma
Competitive sports with asthma
S. Sorichter, T. Scholz, S. Walterspacher und J. Rosenbruch
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2023) p. 614 - 622
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 49, Nr. 12/2023, S. 614-622
Leistungssport mit Asthma
S. Sorichter1, T. Scholz1, S. Walterspacher2,3 und J. Rosenbruch1
1ArteMed Kliniken Freiburg, St. Josefskrankenhaus Freiburg, Freiburg, 2Klinikum Konstanz, Konstanz, 3Lehrstuhl für Pneumologie, Universität Witten-Herdecke, Witten
Leistungssport wird mit dem ausdrücklichen Ziel betrieben Spitzenleistungen im internationalen Maßstab zu erzielen und im Regelfall an den entsprechenden Wettkämpfen (Weltcup, (inter-)nationale Meisterschaften, Olympischen Spiele) teilzunehmen. Athleten im Leistungssport, insbesondere im Ausdauer- und Schwimmsport, unterliegen dabei einem erhöhtem Risiko, Atemwegsprobleme wie zum Beispiel asthmatische Beschwerden (Atemnot, Husten, Giemen mit thorakaler Enge und vermehrtes Sekret) im Sinne eines Belastungsasthma (Exercise-induced asthma, EIA) zu entwickeln. Es beinhaltet im Regelfall auch eine durch die Belastung ausgelöste, messbare Bronchokonstriktion (Exercise-induced bronchoconstriction, EIB). Eine EIB kann, insbesondere im Leistungssport, ohne zugrunde liegendes Asthma bronchiale auftreten, liegt ein Asthma vor wird diese als EIBa (EIB bei bekanntem Asthma) bezeichnet. Pathophysiologisch bewirkt ein hohes Ventilationsaufkommen ein überproportionales Abkühlen (thermale Hypothese) und Feuchtigkeitsverlust der Atemwege (osmotische Hypothese). Hieraus resultiert eine Aktivierung von Entzündungszellen mit Mediatorenausschüttung, eine Vasokonstriktion der Bronchialgefäße mit sekundärer reaktiver Hyperämie und getriggert durch wiederkehrende Ereignisse Mikrotraumen der Basalmembran (Mikrotraumahypothese). Endstrecke ist eine chronische Entzündungsreaktion, die eosinophil allergisch mit meist früher Manifestation (Early onset phenotype, Typ 2) sowie neutrophil-(eosinophil) irritativ (Late onset phenotype, Non-Typ 2) bei später Manifestation dominiert sein kann. Die Diagnosestellung erfolgt durch die typische Anamnese und Lungenfunktionstestungen (Ruhe, Spasmolyse, Provokation (Metacholin, Belastung)). Ausdauer-, Schwimm- und Wintersport trägt das höchste Risiko, eine behandlungsbedürftige Problematik konnte bei bis zu 40% der Spitzenathleten festgestellt werden. Die relevanten Differenzialdiagnosen sind die (belastungsinduzierten) laryngealen Obstruktionen (EILO, zb VCD) (Leitsymptom inspiratorischer Stridor), die verminderte Fitness, das Übertraining sowie die dysfunktionelle Atmung. Die Basistherapie von EIB ist antientzündlich mittels inhalativen Steroiden, ggf. Montelukast, ergänzt falls notwendig durch inhalative ß2-Mimetika unter Berücksichtigung der Antidopingregeln bei Wettkampfathleten (nur Salbutamol, Formoterol, Salmeterol und Vilanterol erlaubt (Stand 06-2023)).Correspondence to:
Prof. Dr. med. Stephan Sorichter
Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin
St. Josefskrankenhaus Freiburg
Sautierstr. 1
79104 Freiburg
Email: [email protected]
Empfehlung
Aktuelle Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Atemwegsliga (DAL), Deutsche Lungenstiftung (DLS) sowie Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (D
C.P. Criée, H.J. Smith, A.M. Preisser, D. Bösch, U. Butt, M.M. Borst, N. Hämäläinen, K. Husemann, R.A. Jörres, P. Kardos, C. Lex, F.J. Meyer, D. Nachtigall, D. Nowak, U. Ochmann, W. Randerath, A. Schütz, B. Schucher, J. Spiesshoefer, C. Taube, S. Walterspacher, M. Wollsching-Strobel, H. Worth, M. Gappa und W. Windisch
Jahrgang 50 (2024) p. 111 - 184
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 3/2024, S. 111-184
Aktuelle Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Atemwegsliga (DAL), Deutsche Lungenstiftung (DLS) sowie Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (D
C.P. Criée1, H.J. Smith2, A.M. Preisser3, D. Bösch4, U. Butt5, M.M. Borst6, N. Hämäläinen7, K. Husemann8, R.A. Jörres9, P. Kardos10, C. Lex11, F.J. Meyer12, D. Nachtigall13† D. Nowak9, U. Ochmann9, W. Randerath14, A. Schüz15, B. Schucher16, J. Spiesshoefer17, C. Taube18, S. Walterspacher19, M. Wollsching-Strobel20, H. Worth21, M. Gappa22 und W. Windisch20
1Praxis für Innere Medizin und Pneumologie, Northeim, 2Research in Respiratory Diagnostics, Berlin, 3Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, 4Lungenpraxis Dr. Bösch, Landshut, 5Deutsche Atemwegsliga e. V., Bad Lippspringe, 6DGP-Akademie, Berlin, 7Berlin, 8MVZ Klinikum Kempten – Praxis für Pneumologie und Allergologie, Kempten, 9Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU München, 10Lungenzentrum Maingau, Frankfurt, 11Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, 12Lungenzentrum München (Bogenhausen- Harlaching), München, 13Hamburg, 14Krankenhaus Bethanien gGmbH, Klinik für Pneumologie und Allergologie, Solingen, 15Atemhilfe, Berlin, 16LungenClinic, Grosshansdorf, 17Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum Aachen, 18Klinik für Pneumologie, Universitätsmedizin Essen-Ruhrlandklinik, Essen, 19Klinikum Konstanz – Sektion Pneumologie, Konstanz, Universität Witten/Herdecke, Witten, 20Kliniken der Stadt Köln, Köln-Merheim, Universität Witten/Herdecke, 21Pneumologische und kardiologische Gemeinschaftspraxis, Fürth, 22Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf, Klinik für Kinder und Jugendliche, Düsseldorf
Aus der Einleitung
Messungen der Lungenfunktion stellen einen Kernbereich in der Diagnostik von Lungenerkrankungen dar und sind etablierter Standard in der diagnostischen Abklärung von Dyspnoe und Husten. Dabei stehen sehr unterschiedliche Testverfahren zur Verfügung, die jeweils mehrere und mitunter eine Vielzahl von Messparametern erlauben. Wesentlich für die Interpretation von Lungenfunktionswerten sind der Einsatz jeweils geeigneter Messverfahren, die Etablierung verlässlicher Normwerte sowie eine weiterführende Stadieneinteilung des Schweregrades einer etablierten Einschränkung. In diesem Sinne ergeben sich aus den Einschränkungen, wie sie in der Lungenfunktionsdiagnostik etabliert sind, weitere diagnostische und/oder auch therapeutische Schritte, wie sie in den Leitlinien zu den jeweils entsprechenden Erkrankungen formuliert sind, wie zum Beispiel zur chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).
Die letzten deutschen Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik stammen aus dem Jahr 2015 als Leitlinie zur Spirometrie [1]. 2022 wurde ein offizielles Dokument der Europäischen Fachgesellschaft (ERS = European Respiratory Society) in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Fachgesellschaft (ATS = American Thoracic Society) publiziert [2], in welchem neue Interpretationen von routinemäßigen Lungenfunktionstests vorgestellt worden sind. Betroffen sind die Spirometrie, die Bodyplethysmographie, die Diffusionskapazität, der Bronchodilatationstest sowie die Referenzwerte.
Diese Empfehlungen werden in dieser Arbeit vorgestellt und kritisch diskutiert. Darüber hinaus werden in weiteren Kapiteln die aktuellen Standards zur unspezifischen bronchialen Provokation, zur atemmuskulären Funktionsdiagnostik und zur forcierten Oszillometrie beschrieben. Die aktuelle Arbeit stellt damit eine Aktualisierung der Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik dar. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, das ein Kompendium Lungenfunktionsdiagnostik [3] weiterführende Informationen zu den genannten Untersuchungsmethoden beinhaltet.
Prof. Dr. med. Carl-Peter Criée,
Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga
und
Prof. Dr. med. Wolfram Windisch,
Präsident der DGPCorrespondence to:
Prof. Dr. Carl-Peter Criée
Praxis für Pneumologie
Albert-Schweitzer-Weg 9
37154 Northeim
Email: [email protected]
Chronische Hyperkapnie und Hypoxämie: vom pathophysiologischen Verständnis hin zum Verständnis der konkreten Anwendung von LTOT, NIV sowie Atem- und Physiotherapie
Langzeit-Sauerstofftherapie
Long-term oxygen therapy
C. Emmerich und S. Walterspacher
Price
42.00 $
Jahrgang 50 (2024) p. 231 - 239
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 5/2024, S. 231-239
Langzeit-Sauerstofftherapie
C. Emmerich1 und S. Walterspacher1#2
1Klinikum Konstanz – Sektion Pneumologie, Konstanz, 2Lehrstuhl für Pneumologie, Uni Witten-Herdecke, Witten
Die Langzeit-Sauerstofftherapie (LTOT) ist ein wichtiges Tool zur Behandlung der chronischen hypoxämischen respiratorischen Insuffizienz mit dem Ziel der Verbesserung der Lebensqualität und Belastbarkeit bei Patienten mit zum Beispiel COPD. Aufgrund mangelnder Daten bei interstitiellen Lungengerüst- oder kardialen Erkrankungen wird weithin in diesem Zusammenhang ein analoges Vorgehen im Verordnungsalgorithmus wie bei COPD empfohlen. In der Diagnostik der respiratorischen Insuffizienz spielt die kapilläre Blutgasanalyse in der Praxis eine entscheidende Rolle, wobei nicht unerhebliche Messungenauigkeiten berücksichtigt werden müssen, um nicht indizierte Verordnungen zu vermeiden. Neben von Patienten empfundenen Einschränkungen im Alltag sowie einer Stigmatisierung aufgrund der offensichtlichen Therapie, gewinnen zudem die finanziellen Belastungen für das Gesundheitssystem als auch die Aspekte des Klimaschutzes zunehmend an Bedeutung. Aus diesen Gründen ist eine kritische Indikationsstellung unerlässlich.Correspondence to:
Dr. med. Christoph Emmerich
Klinikum Konstanz
Medizinische Klinik – Sektion Pneumologie
Mainaustraße 35
78464 Konstanz
Email: [email protected]
Chronische Hyperkapnie und Hypoxämie: vom pathophysiologischen Verständnis hin zum Verständnis der konkreten Anwendung von LTOT, NIV sowie Atem- und Physiotherapie
Die nicht invasive Beatmung bei chronischer hyperkapnischer Insuffizienz
Non-pharmacological treatment of COPD: Non-invasive ventilation for respiratory insufficiency
S.B. Stanzel und S. Walterspacher
Price
42.00 $
Jahrgang 50 (2024) p. 248 - 254
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 5/2024, S. 248-254
Die nicht invasive Beatmung bei chronischer hyperkapnischer Insuffizienz
S.B. Stanzel1#2 und S. Walterspacher2#3
1Lungenklinik Köln-Merheim, Städtische Kliniken Köln, Köln, 2Lehrstuhl für Pneumologie, Uni Witten-Herdecke, Witten, 3Klinikum Konstanz – Sektion Pneumologie, Konstanz
Die Zahl der Patient/-innen mit einem chronischen hyperkapnischen respiratorischen Versagen aufgrund von COPD, aber auch Adipositas, nimmt aufgrund der weiter steigenden Prävalenzen dieser vermeidbaren Erkrankungen weltweit stetig zu. Die chronische Hyperkapnie bildet sich bei beiden Erkrankungen in fortgeschrittenen Erkrankungsstadien aus und stellt einen unabhängigen negativen Prädiktor für die Lebensqualität und die Mortalität dar. Neben der bestmöglichen Therapie der Grunderkrankung kann die nicht invasive Maskenbeatmung (NIV) mit geeigneten Therapieansätzen zum Erhalt der Lebensqualität, Verbesserung der respiratorischen Situation und des Überlebens beitragen.Correspondence to:
PD Dr. med. Sarah B. Stanzel
Lungenklinik, Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Universität Witten/Herdecke
Ostmerheimer Straße 200
51109 Köln
Email: [email protected]
Chronische Hyperkapnie und Hypoxämie: vom pathophysiologischen Verständnis hin zum Verständnis der konkreten Anwendung von LTOT, NIV sowie Atem- und Physiotherapie
Rehabilitation und Trainingstherapie bei COPD
Pulmonary rehabilitation and exercise training
R. Gloeckl und S. Walterspacher
Price
42.00 $
Jahrgang 50 (2024) p. 263 - 269
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 5/2024, S. 263-269
Rehabilitation und Trainingstherapie bei COPD
R. Gloeckl1 und S. Walterspacher2#3
1Forschungsinstitut für Pneumologische Rehabilitation, Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schönau am Königssee, 2Medizinische Klinik – Sektion Pneumologie, Klinikum Konstanz, Konstanz, 3Lehrstuhl für Pneumologie, Universität Witten-Herdecke, Witten
Die pneumologische Rehabilitation hat sich als eine unverzichtbare Komponente im Behandlungskonzept der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) etabliert. Dabei ist die pneumologische Reha als ein evidenzbasierter, interdisziplinärer, multimodaler Therapieansatz für COPD-Patienten zu verstehen, die symptomatisch sind und oft Einschränkungen der Aktivitäten des alltäglichen Lebens aufweisen. Als Bestandteil einer individualisierten Therapie kann die pneumologische Rehabilitation die Krankheitslast reduzieren, die körperliche Belastbarkeit und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verbessern. Die medizinische Trainingstherapie stellt dabei einen elementaren Grundbaustein des Reha-Konzepts dar. Die Initialisierung und fortwährende Anpassung des Trainingsprogramms nach methodisch-didaktischen Grundsätzen ist für die erfolgreiche Umsetzung von entscheidender Bedeutung und wird in diesem Artikel praxisnah erläutert.Correspondence to:
Dr. Rainer Glöckl
Forschungsinstitut für Pneumologische Rehabilitation
Schön Klinik Berchtesgadener Land
Malterhöh 1
83471 Schönau am Königssee
Email: [email protected]
Klimawandel und Gesundheit
Editorial
Editorial
C. Grah und S. Walterspacher
###ENGLISH_ABSTRACT_LINK###
###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 51 (2025) p. 95 - 96
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 3/2025, S. 95-96
Editorial
C. Grah und S. Walterspacher
Klimawandel und Gesundheit
Hitzeanpassung – Was sollten wir zeitnah lernen?
Heat adaptation – what should we learn promptly
J. Schoierer und S. Walterspacher
Price
42.00 $
Jahrgang 51 (2025) p. 136 - 142
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 3/2025, S. 136-142
Hitzeanpassung – Was sollten wir zeitnah lernen?
J. Schoierer1#2 und S. Walterspacher3#4
1Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU-Klinikum München, München, 2ecolo – Agentur für Ökologie und Kommunikation, Bremen, 3Medizinische Klinik – Sektion Pneumologie, Klinikum Konstanz, Konstanz, 4Lehrstuhl für Pneumologie, Uni Witten-Herdecke, Witten
Die globale Erwärmung stellt Gesundheitssysteme vor große Herausforderungen. Hitze verursacht schwerwiegende Gesundheitsrisiken wie kardiovaskuläre Erkrankungen, psychische Belastungen und akute Zustände wie Hitzschlag. Besonders gefährdet sind Senioren, Kinder, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte. Auch Medikamente können unter Hitze ihre Wirkung verändern. Der Gesundheitssektor muss durch Prävention, Weiterbildung und Anpassung der Versorgung darauf vorbereitet sein. Kommunale Hitzeaktionspläne und Maßnahmen wie kühle Wohnräume, angepasste Ernährung und Betreuung vulnerabler Gruppen sind entscheidend. Seit 2017 gibt es solche Pläne und 2023 wurde der „Klimapakt Gesundheit“ zur besseren Koordination eingeführt. Musterpläne für Krankenhäuser strukturieren Hitzeschutzmaßnahmen je nach Warnstufe. Angesichts steigender Hitzeperioden sind flächendeckende und verbindliche Schutzmaßnahmen für das Gesundheitswesen unerlässlich, um die Resilienz zu stärken und die Bevölkerung besser zu schützen.Correspondence to:
Dr. Julia Schoierer
LMU-Klinikum
Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
AG Globale Umweltgesundheit
Ziemssenstraße 5
80336 München
Email: [email protected]
Pneumologische Rehabilitation
Wenn es ohne Hilfe nicht mehr geht – Hilfsmittelversorgung bei pneumologischen Patienten
When you can no longer manage without help – provision of medical aids for pulmonary patients
S. Walterspacher und S.B. Stanzel
Price
42.00 $
Jahrgang 52 (2026) p. 28 - 34
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 1/2026, S. 28-34
Wenn es ohne Hilfe nicht mehr geht – Hilfsmittelversorgung bei pneumologischen Patienten
S. Walterspacher1#2#3 und S.B. Stanzel3#4#5
1Lungenärzte Walker – Walterspacher – Zimber, Singen, 2Studienzentrum Medizin, Innere Medizin, Klinikum Konstanz, 3Lehrstuhl für Pneumologie, Universität Witten-Herdecke, Witten, 4Klinik für Pneumologie, Lungenklinik Köln-Merheim, Köln, 5Praxis Callegari Magnet, Praxis für Pneumologie und Schlafmedizin, Leverkusen
Die zunehmende Prävalenz chronischer pneumologischer Erkrankungen erfordert oft den Einsatz von Hilfsmitteln, sobald die eigenständige Atmung insuffizient wird. Diese Übersichtsarbeit beleuchtet die drei zentralen Säulen der außerklinischen Versorgung: die Langzeit-Sauerstofftherapie (LTOT), die nicht invasive Beatmung (NIV) und das Sekretmanagement. Es werden Indikationen, Versorgungstypen sowie ökonomische und ökologische Aspekte der LTOT dargestellt. Zudem werden moderne, leitliniengerechte Beatmungsstrategien bei chronisch-hyperkapnischer Insuffizienz bei COPD und Obesitas-Hypoventilationssyndrom (OHS) erläutert. Abschließend werden die vielfältigen Techniken des Sekretmanagements vorgestellt. Eine individualisierte, interdisziplinär abgestimmte Versorgung ist entscheidend für den Therapieerfolg.Correspondence to:
PD Dr. med. Stephan Walterspacher
Lungenärzte Singen
Ekkehardstr. 18
78224 Singen
Email: [email protected]
Pneumologie
Wenn es ohne Hilfe nicht mehr geht – Hilfsmittelversorgung bei pneumologischen Patienten
When you can no longer manage without help – provision of medical aids for pulmonary patients
S. Walterspacher und S.B. Stanzel
Price
42.00 $
Jahrgang 38 (2026) p. 66 - 72
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 38, Nr. 2/2026, S. 66-72
Wenn es ohne Hilfe nicht mehr geht – Hilfsmittelversorgung bei pneumologischen Patienten
S. Walterspacher1#2#3 und S.B. Stanzel3#4#5
1Lungenärzte Walker – Walterspacher – Zimber, Singen, 2Studienzentrum Medizin, Innere Medizin, Klinikum Konstanz, 3Lehrstuhl für Pneumologie, Universität Witten-Herdecke, Witten, 4Klinik für Pneumologie, Lungenklinik Köln-Merheim, Köln, 5Praxis Callegari Magnet, Praxis für Pneumologie und Schlafmedizin, Leverkusen
Die zunehmende Prävalenz chronischer pneumologischer Erkrankungen erfordert oft den Einsatz von Hilfsmitteln, sobald die eigenständige Atmung insuffizient wird. Diese Übersichtsarbeit beleuchtet die drei zentralen Säulen der außerklinischen Versorgung: die Langzeit-Sauerstofftherapie (LTOT), die nicht invasive Beatmung (NIV) und das Sekretmanagement. Es werden Indikationen, Versorgungstypen sowie ökonomische und ökologische Aspekte der LTOT dargestellt. Zudem werden moderne, leitliniengerechte Beatmungsstrategien bei chronisch-hyperkapnischer Insuffizienz bei COPD und Obesitas-Hypoventilationssyndrom (OHS) erläutert. Abschließend werden die vielfältigen Techniken des Sekretmanagements vorgestellt. Eine individualisierte, interdisziplinär abgestimmte Versorgung ist entscheidend für den Therapieerfolg.
Erstpublikation in Atemwegs- und Lungenkrankheiten, mit freundlicher Genehmigung der AutorenCorrespondence to:
PD Dr. med. Stephan Walterspacher
Lungenärzte Singen
Ekkehardstr. 18
78224 Singen
Email: [email protected]