Leitlinien
Akuttherapie anaphylaktischer Reaktionen
J. Ring, K. Brockow, D. Duda, T. Eschenhagen, T. Fuchs, I. Huttegger, A. Kapp, L. Klimek, U. Müller, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, W. Rebien, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, M. Tryba, M. Worm, H. Sitter und G. Schul
Price
42.00 $
Jahrgang 30 p. 469 - 486
Abstract
J. Ring1, K. Brockow1, D. Duda2, T. Eschenhagen3, T. Fuchs4, I. Huttegger5, A. Kapp6, L. Klimek7, U. Müller8, B. Niggemann9, O. Pfaar7, B. Przybilla10, W. Rebien11, E. Rietschel12, F. Rueff10, S. Schnadt13, M. Tryba14, M. Worm15, H. Sitter16 und G. Schul
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 2Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Sankt-Hildegardis-Krankenhaus, Katholisches Klinikum Mainz, 3Institut für experimentelle und kl
kein Abstract verfügbarCorrespondence to:
Prof. Dr. med. Dr. phil. J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Klinikum rechts der Isar
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
Email: [email protected]
Leitlinien
Notfälle in der Allergologie: Akuttherapie der Anaphylaxie
J. Ring und K. Brockow für die AG Anaphylaxie (D. Duda, T. Eschenhagen, T. Fuchs, I. Huttegger, A. Kapp, L. Klimek, U. Müller, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, W. Rebien, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, M. Tryba, M. Worm, H. Sitter, G. Schultze
Price
42.00 $
Jahrgang 31 p. 71 - 76
Abstract
J. Ring und K. Brockow für die AG Anaphylaxie (D. Duda, T. Eschenhagen, T. Fuchs, I. Huttegger, A. Kapp, L. Klimek, U. Müller, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, W. Rebien, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, M. Tryba, M. Worm, H. Sitter, G. Schultze
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein und Zentrum Allergie und Umwelt GSF/TUM, Technische Universität München
Anaphylaktische Reaktionen gehören zu den schwersten und häufig dramatischen Ereignissen in der Allergologie. Zur Akutbehandlung der Anaphylaxie sind nationale und internationale Leitlinien unabdingbar. Auf Vorstandsbeschluss der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) wurde im Jahr 2003 eine Arbeitsgruppe “Anaphylaxie” gebildet, die den Auftrag erhielt, eine Leitlinie zu erstellen, die inzwischen veröffentlicht worden ist. Die Therapiemaßnahmen anaphylaktischer Reaktionen richten sich nach der Anamnese (z.B. auslösendes Agens und zeitlicher Verlauf) und dem klinischen Befund (Erscheinungsbild und Schweregrad). Ein Algorithmus zur Behandlung der Anaphylaxie in Abhängigkeit vom Schweregrad wurde erstellt (Abb. 1) [1]. Die sofortige Beendigung der Zufuhr des mutmaßlichen Auslösers ist die erste Maßnahme. Zu den Basistherapiemaßnahmen bei Anaphylaxie zählen geeignete Lagerung (flach, Trendelenburg) und das Anlegen eines venösen Zuganges. Ein Programm zur “Anaphylaxie-Schulung” für Betroffene und Angehörige wird von der Deutschen Akademie für Allergologie und Umweltmedizin (DAAU) erarbeitet. Bei manifesten kardiovaskulären oder pulmonalen Reaktionen empfiehlt sich die Applikation von Sauerstoff. In der spezifischen medikamentösen Therapie haben sich Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin), Volumengabe (Elektrolytlösungen, Plasmaersatzmittel), Antihistaminika und Glukokortikoide bewährt. In der Behandlung der Anaphylaxie im Kindesalter sind die besonderen Dosierungen zu berücksichtigen. Bei Atem- oder Kreislaufstillstand muss die sofortige und sachgemäße Reanimation entsprechend den interdisziplinären Empfehlungen der Bundesärztekammer eingeleitet werden. Jeder Patient, der eine Anaphylaxie erlitten hat, muss über die wesentlichen Verhaltensmaßregeln aufgeklärt werden, die zu Prophylaxe und Behandlung von anaphylaktischen Reaktionen geeignet sind. Zur Selbstmedikation erhält der Patient ein “Notfallset”. Unter Berücksichtigung der Kontraindikationen beinhaltet ein “Notfallset” zur Selbstmedikation Adrenalin als Autoinjektor (siehe oben), bei zu erwartenden respiratorischen Symptomen zusätzlich ein Adrenalinpräparat zum Inhalieren, ferner ein Glukokortikosteroid und ein H1-Antihistaminikum.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Dr. phil. J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie
und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
111 Jahre Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. – Teil 1
Anaphylaxie aus Sicht der Patienten – eine Patientenbefragung des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e.V. (DAAB)
S. Schnadt
Price
42.00 $
Jahrgang 32 p. 17 - 27
Abstract
S. Schnadt
Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. – DAAB, Mönchengladbach
Hintergrund: Die steigende Anzahl der Anfragen von Patienten mit schweren allergischen Reaktionen beim DAAB sowie eine unzureichende Datenlage in Deutschland zum Krankheitsbild der Anaphylaxie gaben den Anlass, eine Untersuchung der Situation anaphylaktischer Patienten durchzuführen. Ziel: Erhebung von Auslösern und Umständen für anaphylaktische Reaktionen, sowie Erfahrungen zur Behandlung aus Patientenperspektive im Hinblick auf Identifizierung von Optimierungsansätzen zur Versorgung anaphylaxiegefährdeter Patienten. Methode: Fragebogengestütztes Telefoninterview. Ergebnisse: Ausgewertet wurden 265 Interviews. Das mittlere Alter der Teilnehmer betrug 37,9 Jahre (w/m = 73/27%). Anaphylaktische Reaktionen traten zu 70% häufiger als einmal und mit 88% überwiegend im privaten Umfeld auf. Die Mehrzahl der Befragten (64%) schilderte schwere anaphylaktische Reaktionen (Grad III) mit Atemnot und/oder Ohnmacht. Schocksymptomatik trat bei 8% der Befragten auf. Kofaktoren wurden in 53% der Fälle beschrieben, am häufigsten Infekte (21%) und körperliche Belastung (14%). Hauptauslöser der Anaphylaxie waren Lebensmittel (63%), Medikamente (18%) und Insektengift (13%). Nach der Notfallbehandlung erfolgte nur bei einem knappen Drittel (31%) eine Überweisung zum Allergologen. 69% der Patienten erhielten ein Notfallset unterschiedlichster Zusammensetzung. Nur der Hälfte der anaphylaxiegefährdeten Patienten wurde ein Adrenalinautoinjektor verschrieben. Jeder Dritte wurde nicht über die korrekte Anwendung aufgeklärt. Einen Autoinjektor-Trainer erhielten insgesamt nur 4 Patienten. Auch die Aufklärung zur Prävention anaphylaktischer Reaktion sowohl im Hinblick auf das Notfallmanagement, als auch bezüglich Hinweisen zu Allergenkarenz und Therapieoptionen war unzureichend und aus Patientensicht nicht zufriedenstellend. Die Hälfte der Befragten gab an, durch die Anaphylaxie eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität zu erfahren. Fazit: Ansätze zur Verbesserung der Situation des anaphylaxiegefährdeten Patienten bestehen sowohl im medizinischen, als auch im privaten und gesellschaftspolitischen Umfeld. Im Bereich Medizin stehen drei Aspekte im Vordergrund: a) Überweisung zum Allergologen nach Notfallbehandlung, b) Versorgung mit Notfallmedikamenten und c) Aufklärung zu Notfallmanagement und Präventionsmaßnahmen. Ein Leitfaden bezüglich Indikation des Notfallsets, sowie aller relevanten Aspekte zu Notfallmanagement und Präventionsstrategien ist dringend erforderlich. Den Patienten selbst bzw. den Eltern sollten im Rahmen einer Schulung Wissen und Fertigkeiten zum Verhalten im Notfall und Präventionsstrategien vermittelt werden und gleichzeitig die Gelegenheit zum Austausch gegeben werden. Gesellschaftspolitisch können verbesserte Rahmenbedingungen durch Ansätze in Lebensmittelkennzeichnung und betrieblichem Allergenmanagement und in Schulen und Kitas geschaffen werden.Correspondence to:
S. Schnadt; Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB), Fliethstraße 114, D-41061 Mönchengladbach
Email: [email protected]
111 Jahre Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. – Teil 1
Lebensmittelkennzeichnung aus Sicht des allergischen Verbrauchers. Ergebnisse der DAAB-Umfrage zur aktuellen “Lebensmittelkennzeichnung” in Bezug auf allergene Inhaltsstoffe
S. Lämmel und S. Schnadt
Price
42.00 $
Jahrgang 32 p. 33 - 40
Abstract
S. Lämmel und S. Schnadt
Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. – DAAB, Mönchengladbach
Hintergrund: Den DAAB erreichen jährlich circa 50.000 Beratungsanfragen zu den Themen Allergien, Asthma/COPD und Neurodermitis. 1/3 dieser Anfragen betreffen das Thema Lebensmittelallergien. Ein Beratungsschwerpunkt bildet hierbei die Kennzeichnung allergener Inhaltsstoffe und die damit verbundenen Schwierigkeiten der Betroffenen beim täglichen Einkauf. Ziel: Das Ziel der Befragung bestand in der Erfassung von Auslösern und Schweregrad allergischer Reaktionen auf Lebensmittel sowie dem Aufzeigen und der Quantifizierung von Erfahrungswerten der Patienten im Zusammenhang mit der neuen Allergenkennzeichnung. Ein weiteres Ziel war, die Entwicklung von Optimierungsmöglichkeiten aus der Perspektive des allergischen Verbrauchers darzustellen. Methode: Die Befragung wurde als retrospektive Datenerhebung mittels standardisiertem Fragebogen mit Multiple-choice-Fragen und offenen Kommentaren durchgeführt. Ergebnisse: Die stärksten allergischen Reaktionen traten nach dem Verzehr von Nüssen (27, 6%) und Milch (18,2%) auf. Überwiegende Erfolgsorgane waren Magendarmtrakt (59,3%) und Haut (48,2%). Asthmatische Beschwerden als Folge der Lebensmittelallergie wurden von 41,6 und anaphylaktische Reaktionen von 19,8% der Befragten beschrieben. 48,9% der Betroffenen berichten von Reaktionen durch den unbewussten Verzehr eines bereits bekannten allergieauslösenden Lebensmittels, entweder in verpackter (20,7%) oder loser Ware (28,2%). Die Information über allergene Inhaltsstoffe wird von der überwiegenden Anzahl der Betroffenen als schwer verständlich (69,6%) und nicht ausreichend (85,1%) empfunden. Klare Präferenzen hinsichtlich der Form der Kennzeichnung existieren sowohl für Zutaten als auch für unbeabsichtigte Kontaminationen. Schlussfolgerung: Zum Schutz des allergischen Konsumenten wird eine eindeutige, einfach zu verstehende Allergenkennzeichnung in einem Hinweiskasten zusätzlich zum und in direkter Nähe des Zutatenverzeichnisses gefordert. Darüber hinaus sind die Entwicklung und Implementierung eines Standards zur Kennzeichnung von unbeabsichtigten Kontaminationen (Spurenkennzeichnung) notwendig.Correspondence to:
Dipl. Oecotrophologin Sonja Lämmel; Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB), Fliethstraße 114, D-41061 Mönchengladbach
Email: [email protected]
Anaphylaxie
Anaphylaxie: Was Patienten über die lebensgefährliche Erkrankung wissen sollten
Anaphylaxis – what patients should know about the life-threatening disease
S. Schnadt und O. Pfaar
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 317 - 327
Abstract
Allergologie, Jahrgang 33, Nr. 7/2010, S. 317–327
Anaphylaxie: Was Patienten über die lebensgefährliche Erkrankung wissen sollten
S. Schnadt1 und O. Pfaar2
1Deutscher Allergie- und Asthmabund, Mönchengladbach, 2HNO-Universitätsklinik Mannheim, Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden
Patienten, die eine schwere allergische Reaktion (Anaphylaxie) erleiden oder ein erhöhtes Risiko für eine anaphylaktische Reaktion aufweisen, haben eine stark eingeschränkte Lebensqualität und bedürfen einer besonderen Aufklärung und einer intensiven Betreuung. Ziel des vorliegenden Artikels ist es, den allergologisch tätigen Ärzten eine Orientierungshilfe für die Beratung von Patienten mit einem Anaphylaxie-Risiko zu geben. Ein besonderer Stellenwert wird gelegt auf die Prävention erneuter anaphylaktischer Reaktionen durch verschiedene Karenzmaßnahmen und deren alltagstaugliche Umsetzung. Ferner wird ein suffizientes Notfallmanagement vorgestellt: Dies beinhaltet eine umfassende Aufklärung unter Einbeziehung des Umfelds der betroffenen Patienten sowohl zum adäquaten Verhalten im Notfall selbst, als auch zu Maßnahmen im Vorfeld, um bestmöglich für einen Notfall gerüstet zu sein. Übungen zur symptomgerechten Verabreichung der Medikamente des Notfallsets sowie praktische Hilfsmittel und Schulungen für eine praxisorientierte Anwendung der Maßnahmen dienen dazu, dem betroffenen Patienten mehr Sicherheit im Umgang mit der lebensbedrohlichen Erkrankung zu geben.Correspondence to:
PD Dr. med. O. Pfaar
HNO-Universitätsklinik Mannheim
Zentrum für Rhinologie und Allergologie
An den Quellen 10
D-65189 Wiesbaden
Email: [email protected]
Originalarbeit
Entwicklung des BELANA-Fragebogens zur Analyse der ökonomischen Belastungen von Patienten mit Nahrungsmittelallergie und -unverträglichkeit
Development of the BELANA questionnaire for the analysis of economic burdens of food allergy and intolerance
N. Rösch, S. Schnadt, R. Herbst, A. Arens-Volland, S. Kohler, F. Feidert, P. Schmalz, K. Hermann und R. Mösges
Price
42.00 $
Jahrgang 34 p. 177 - 190
Abstract
Allergologie, Jahrgang 34, Nr. 4/2011, S. 177–190
Entwicklung des BELANA-Fragebogens zur Analyse der ökonomischen Belastungen von Patienten mit Nahrungsmittelallergie und -unverträglichkeit
N. Rösch1, S. Schnadt2, R. Herbst1, A. Arens-Volland1, S. Kohler1, F. Feidert3, P. Schmalz4, K. Hermann4 und R. Mösges4
1Centre de Recherche Public Henri Tudor, Luxembourg, 2Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB), Mönchengladbach, 3Clinique d’Eich, Centre Hospitalier de Luxembourg, 4Institut für Medizinische Statistik, Informatik und Epidemiologie der Universität zu Köln (IMSIE)
Einleitung: Patienten mit Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten müssen umfassende Vermeidungsstrategien anwenden, gleichzeitig aber auf eine ausgewogene Ernährung achten. Bislang fehlen notwendige Erhebungen zur Quantifizierung der verursachten gesundheitsökonomischen Belastungen bei diesen Patienten. Methodik: Der hier vorgestellte BELANA-Fragebogen (Belastungsanalyse bei Nahrungsmittelallergie und -unverträglichkeit) dient der Erfassung zeitlicher und ökonomischer Aufwendungen aus der Perspektive der Patienten. Zur komplementären Messung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (Health Related Quality of Life, HR-QoL) bietet sich eine Kombination aus dem im EuroPrevall-Forschungsprojekt entwickelten krankheitsspezifischen FAQLQ-AF (Food Allergy Quality of Life Questionnaire – Adult Form) und dem generischen SF-12v1 (Short Form-12 Health Survey) an. Ergebnisse: BELANA erhebt 6 gesundheitsökonomisch relevante Items und ist für den Einsatz in internationalen Vergleichen vorgesehen. BELANA verzichtet bewusst auf Fragen, die in Lebensqualitätsfragebögen bereits enthalten sind oder zu Verweigerungstendenzen führen könnten. In einer webbasierten Pilotbefragung mit 51 Betroffenen wurde die Fragebogenkombination aus BELANA, FAQLQ-AF und SF-12v1 auf ihre Praktikabilität hin untersucht. Die Verwendung des elektronischen Formulars ermöglichte es, den zeitlichen Aufwand bei Erhebung und Auswertung zu limitieren und Plausibilitätsprüfungen vorzunehmen. Diskussion: Die Praktikabilität der gewählten Befragungsmethode wird einerseits durch den hohen Anteil an fertig bearbeiteten Fragebögen (50 von 51) und andererseits durch die Beantwortungsquoten bei den ökonomischen Items von BELANA (76 – 100%) bestätigt. Ebenso ist der geringe mittlere Zeitbedarf von 22 Minuten ein Indiz dafür, dass die Kombination aus BELANA, FAQLQ-AF und SF-12v1 für webbasierte Patientenbefragungen geeignet ist. Ein möglicher altersbedingter Selektionsbias konnte innerhalb der Pilotbefragung nicht bestätigt werden. Das mittlere Alter der Teilnehmer betrug 37,9 Jahre (Mindestalter 18 Jahre, Spannweite 19 – 72 Jahre, Standardabweichung 12,4 Jahre). Der überwiegende Teil der Befragten war weiblich (44 von 50), was bei geschlechtsspezifischen Fragestellungen beachtet werden sollte. Schlussfolgerung: Es ist zu erwarten, dass der weitere Einsatz des BELANA-Fragebogens zur Quantifizierung der Belastungen bei Patienten mit Nahrungsmittelallergie und -unverträglichkeit beitragen kann.Correspondence to:
Dr. rer. medic. N. Rösch
Centre de Recherche Public Henri Tudor
29, avenue John F. Kennedy
L–1855 Luxembourg-Kirchberg
Email: [email protected]
Praktische Aspekte zur Versorgung von allergischen Patienten II
Allergische Kinder in Kindergärten und Tagesstätten – eine Umfrage zur Situation in Bonn
Allergic children in kindergartens and daycare – a survey about the situation in Bonn
L. Lange, H. Schumacher-Lange und S. Schnadt
Price
42.00 $
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Jahrgang 37 p. 481 - 484
Abstract
Allergologie, Jahrgang 37, Nr. 12/2014, S. 481–484
Allergische Kinder in Kindergärten und Tagesstätten – eine Umfrage zur Situation in Bonn
L. Lange1, H. Schumacher-Lange2 und S. Schnadt3
1Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin, St.-Marien-Hospital, Bonn, 2Fachbereich Jugend und Schule, Jugendfarm Bonn e.V., 3Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V., Mönchengladbach
Correspondence to:
Dr. med. L. Lange
Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin
St.-Marien-Hospital
Robert-Koch-Straße 1
D-53115 Bonn
Email: [email protected]
Praktische Aspekte zur Versorgung von allergischen Patienten II
Allergeninformation bei unverpackten Lebensmitteln – was Lebensmittelallergiker sich wünschen. Ergebnisse von Befragungen des Deutschen Allergie- und Asthmabundes zum Thema „Lose Ware“ im Zeitraum 2008 – 2013
Allergen information for nonprepacked food – preferences of food-allergic consumers. Results of three surveys of the German Allergy and Asthma Association from 2008 to 2013
S. Schnadt
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 503 - 510
Abstract
Allergologie, Jahrgang 37, Nr. 12/2014, S. 503–510
Allergeninformation bei unverpackten Lebensmitteln – was Lebensmittelallergiker sich wünschen. Ergebnisse von Befragungen des Deutschen Allergie- und Asthmabundes zum Thema „Lose Ware“ im Zeitraum 2008 – 2013
S. Schnadt
Deutscher Allergie und Asthmabund, Mönchengladbach
Unverpackte Lebensmittel stellen für allergische Verbraucher eine Herausforderung dar, da diese im Gegensatz zu verpackten Lebensmitteln nicht der Allergenkennzeichnung unterliegen. Der Deutsche Allergieund Asthmabund (DAAB) hat seit 2008 drei Befragungen bei Lebensmittelallergikern mittels standardisierter Fragebögen per Post, E-Mail und online durchgeführt. Sie geben Aufschluss darüber, dass Lebensmitteallergiker trotz der unsicheren Informationslage unverpackte Lebensmittel verzehren und dass ein Großteil der Betroffenen (bis zu 85%) eine oder mehrere allergische Reaktionen nach dem Verzehr unverpackter Lebensmittel erlebt hat. Darüber hinaus werden die Einschätzungen der Betroffenen zur Entwicklung der Allergeninformation seit Inkrafttreten der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) erhoben sowie die Wünsche hinsichtlich der Umsetzung der darin verankerten verpflichtenden Allergeninformation für lose Ware ermittelt. Verbraucherpräferenz ist eine schriftliche Allergeninformation, die durch Nennung der in Anhang II der LMIV aufgeführten Bezeichnung (z.B. „Enthält: Milch, Ei, Haselnuss, Weizen, Fisch etc.“) dargestellt wird.Correspondence to:
Sabine Schnadt
Deutscher Allergie- und Asthmabund
Fliethstraße 114
D–41061 Mönchengladbach
Email: [email protected]
Leitlinie
Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie
Guideline on acute care and management of anaphylaxis
J. Ring, K. Beyer, T. Biedermann, A. Bircher, D. Duda, J. Fischer, F. Friedrichs, T. Fuchs, U. Gieler, T. Jakob, L. Klimek, L. Lange, H.F. Merk, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, F. Ruëff, E. Rietschel, S. Schnadt, R. Seifert, H. Sitter, E.-M. Varga, M. Worm und K. Brockow
Price
42.00 $
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Jahrgang 38 p. 111 - 132
Abstract
Allergologie, Jahrgang 38, Nr. 3/2015, S. 111–132
Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie
J. Ring1, K. Beyer2, T. Biedermann3, A. Bircher4, D. Duda5, J. Fischer3, F. Friedrichs6, T. Fuchs7, U. Gieler8, T. Jakob9, L. Klimek10, L. Lange11, H.F. Merk12, B. Niggemann13, O. Pfaar10, B. Przybilla14, F. Ruëff14, E. Rietschel15, S. Schnadt16, R. Seifert17, H. Sitter18, E.-M. Varga19, M. Worm20 und K. Brockow1
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 2Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 3Universitäts-Hautklinik Tübingen, 4Klinik für Dermatologie, Universitätskrankenhaus Basel, Schweiz, 5Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Katholisches Klinikum Mainz, 6Kinderarztpraxis Laurensberg, Aachen, 7Hautklinik, Universitätsmedizin Göttingen, 8Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Universität Gießen, 9Universitäts-Hautklinik Freiburg, 10Zentrum für Allergologie und Rhinologie Wiesbaden, Universitäts-HNO-Klinik Mannheim, 11St.-Marien-Hospital Bonn, 12Hautklinik, Universitätsklinikum Aachen, 13DRK Kliniken Berlin Westend, 14Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität, München, 15Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Köln, 16Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V., Mönchengladbach, 17Institut für Pharmakologie, Medizinische Hochschule Hannover, 18Institut für Chirurgische Forschung, Philipps-Universität, Marburg, 19Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Graz, Österreich, 20Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Allergie- Centrum-Charité, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Correspondence to:
Prof. Dr. Dr. med. J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D–80802 München
Email: [email protected]
Leitlinie
Leitlinie zum Management IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergien
Guidelines on the management of IgE-mediated food allergies
M. Worm, I. Reese, B. Ballmer- Weber, K. Beyer, S.C. Bischoff, M. Claßen, P.J. Fischer, T. Fuchs, I. Huttegger, U. Jappe, L. Klimek, B. Koletzko, L. Lange, U. Lepp, V. Mahler, A. Nast, B. Niggemann, U. Rabe, M. Raithel, J. Saloga, C.Schäfer, S. Schnadt, J. Schreiber, Z. Szépfalusi, R. Treudler, M. Wagenmann, B. Watzl, T. Werfel, T. Zuberbier und J. Kleine-Tebbe
Price
42.00 $
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###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 39 p. 302 - 344
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 7/2016, S. 302-344
Leitlinie zum Management IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergien
M. Worm1, I. Reese2, B. Ballmer-Weber3, K. Beyer4, S.C. Bischoff5, M. Claßen6, P.J. Fischer7, T. Fuchs8, I. Huttegger9, U. Jappe10, L. Klimek11, B. Koletzko12, L. Lange13, U. Lepp14, V. Mahler15, A. Nast1, B. Niggemann4, U. Rabe16, M. Raithel17, J. Saloga18, C. Schäfer19, S. Schnadt20, J. Schreiber21, Z. Szépfalusi22, R. Treudler23, M. Wagenmann24, B. Watzl25, T. Werfel26, T. Zuberbier1 und J. Kleine-Tebbe27
1Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2Ernährungsberatung und -therapie, Schwerpunkt Allergologie, München, Deutschland, 3Dermatologische Klinik, Universitätsspital Zürich, Schweiz, 4Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 5Institut für Ernährungsmedizin und Prävention, Universität Hohenheim, Stuttgart, 6Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Links der Weser gGmbH, Bremen, 7Praxis für Kinder- und Jugendmedizin m. S. Allergologie und Kinderpneumologie, Schwäbisch Gmünd, 8Hautklinik, Georg-August-Universität, Göttingen, 9Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburger Landeskliniken, Salzburg, Österreich, 10Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Lübeck, 11Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 12Abteilung Stoffwechsel und Ernährung, Dr. von Haunersches Kinderspital, LMU, München, 13Kinder- und Jugendmedizin, St.-Marien-Hospital, Bonn, 14Praxis für Lungenheilkunde und Allergologie, Buxtehude, 15Hautklinik, Universitätsklinikum Erlangen, 16Abteilung für Asthma und Allergologie, Fachklinik für Pneumologie, Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen gGmbH, Treuenbrietzen, 17Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, Universität Erlangen, 18Hautklinik, Universitätsmedizin Mainz, Mainz, 19Allergologische Schwerpunktpraxis, Ernährungstherapie, Hamburg, 20Deutscher Allergie- und Asthmabund, Mönchengladbach, 21Pneumologie, Universitätsklinikum der Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg, Deutschland, 22Klinik für Kinderund Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 23Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universität Leipzig, 24Hals-Nasen- Ohren-Klinik, Universitätsklinikum Düsseldorf, 25Max-Rubner-Institut, Physiologie und Biochemie der Ernährung, Karlsruhe, 26Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, und 27Allergie- und Asthma- Zentrum Westend, Berlin
Correspondence to:
Univ.-Prof. Dr. Margitta Worm
Allergie-Centrum-Charité
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Campus Charité Mitte
Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Email: [email protected]
Nahrungsmittelallergie
Möglichkeiten und Grenzen der Allergeninformation
Scope and limits of allergeninformation
S. Schnadt und I. Reese
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 402 - 408
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 9/2016, S. 402-408
Möglichkeiten und Grenzen der Allergeninformation
S. Schnadt1 und I. Reese2
1Deutscher Allergie- und Asthmabund, Mönchengladbach, 2Ernährungsberatung und -therapie Schwerpunkt Allergologie, München
Seit 2011 ist die europäische Lebensmittelinformationsverordnung
(LMIV) in
Kraft, seit dem 13. Dezember 2014 muss sie
in den Mitgliedsstaaten umgesetzt sein. Änderungen
hinsichtlich der Allergeninformation
haben sich sowohl für vorverpackte Lebensmittel
ergeben, als auch für die bis dato
kennzeichnungsfreie lose Ware. Für Lebensmittelallergiker
soll damit deutlich mehr
Transparenz geschaffen und eine informierte
Kaufentscheidung ermöglicht werden. Doch
wird dieses Ziel tatsächlich erreicht? Neben
den wichtigen, hilfreichen Neuerungen
in Sachen Allergenkennzeichnung wie das
Hervorheben kennzeichnungspflichtiger Allergieauslöser
im Zutatenverzeichnis und die
verpflichtende schriftliche oder mündliche
Information für allergene Zutaten bei loser
Ware, die jedoch im Falle einer mündlichen
Auskunft auch einer schriftlich fixierten Dokumentation
bedarf, werden auch die nach
wie vor bestehenden Lücken aufgezeigt und
Vorschläge gemacht, die Lebensmittelallergikern
weiter helfen. Hierzu zählen sowohl
Aspekte der der Pflichtkennzeichnung bei loser
Ware und verpackter Ware als auch vor
allem die einheitliche und Mengenorientierte
Regelung der zurzeit freiwilligen Kennzeichnung
unbeabsichtigter Allergeneinträge, der
so genannten „Spurenkennzeichnung“.Correspondence to:
Sabine Schnadt
Deutscher Allergie- und Asthmabund
An der Eickesmühle 15 – 19
41238 Mönchengladbach
Email: [email protected]
Original paper
Development of the BELANA questionnaire for the analysis of economic burdens of food allergy and intolerance
N. Rösch, S. Schnadt, R. Herbst, A. Arens-Volland, S. Kohler, F. Feidert, P. Schmalz, K. Hermann and R. Mösges
Volume 2 (2018) p. 17 - 28
Abstract
Allergologie select, Volume 2, Nr. 1/2018 (17-28)
Development of the BELANA questionnaire for the analysis of economic burdens of food allergy and intolerance
N. Rösch1, S. Schnadt2, R. Herbst1, A. Arens-Volland1, S. Kohler1, F. Feidert3, P. Schmalz4, K. Hermann4 and R. Mösges4
1Centre de Recherche Public Henri Tudor, Luxembourg, 2Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB), Mönchengladbach, 3Clinique d’Eich, Centre Hospitalier de Luxembourg, 4Institut für Medizinische Statistik, Informatik und Epidemiologie der Universität zu Köln (IMSIE)
Introduction: Patients affected by food allergies and intolerances need to apply dedicated avoidance strategies and also prevent the consequences of unbalanced diets. In most countries, the health economic costs for these patients are unknown.
Methods: To measure temporal and financial burdens of the patients in multinational settings, the BELANA questionnaire (Burdens and Expenses of Living as an Adult with Nutrition based Allergy or Intolerance) has been developed. For the complementary measurement of Health Related Quality of Life (HR-QoL), a combined appliance of the disease-specific FAQLQ-AF (Food Allergy Quality of Life Questionnaire – Adult Form) and the generic SF-12v1 (Short Form-12 Health Survey) has been chosen.
Results: BELANA collects six economic items while avoiding questions, which are already included in the HR-QoL questionnaires or could lead to denial tendencies. In a web-based pilot survey with 51 patients, the practicability of using BELANA and the complementary quality of life instruments has been investigated. The electronic data collection offers real time plausibility checks and limits the workload for completion and data evaluation.
Discussion: The response rates at BELANA health-economic items (76 – 100%) and the high amount of completed questionnaires (50 of 51) confirm the patients acceptance of the chosen methodology. Within the web-based survey, the combination of BELANA, FAQLQ-AF and SF-12v1 has been completed in an average of 22 minutes. An age-related selection bias has not been confirmed in this pilot application. The median age in the pilot trial was 37.9 years (minimum age to participate was 18 years, range from 19 to 72 years, Standard Deviation (SD) = 12.4 years). Most of the participants were female (44 of 50). Conclusion: It is assumed that the BELANA questionnaire should be a useful tool for the evaluation of health economic burdens for patients with food allergy and intolerance.
German version published in Allergologie, Vol. 34, No. 4/2011, p. 177-190Correspondence to:
Dr. rer. medic. N. Rösch
Centre de Recherche Public Henri Tudor
29, avenue John F. Kennedy
L–1855 Luxembourg-Kirchberg
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Positionspapier
Nicht-Zöliakie-Gluten-/Weizen-Sensitivität (NCGS) – ein bislang nicht definiertes Krankheitsbild mit fehlenden Diagnosekriterien und unbekannter Häufigkeit
Non-celiac gluten/wheat sensitivity (NCGS) – a currently undefined disorder without validated diagnostic criteria and of unknown prevalence
I. Reese, C. Schäfer, J. Kleine- Tebbe, B. Ahrens, O. Bachmann, B. Ballmer-Weber, K. Beyer, S.C. Bischoff, K. Blümchen, S. Dölle, P. Enck, A. Enninger, I. Huttegger, S. Lämmel, L. Lange, U. Lepp, V. Mahler, H. Mönnikes, J. Ockenga, B. Otto, S. Schnadt, Z. Szepfalusi, R. Treudler, A. Wassmann-Otto, T. Zuberbier, T. Werfel und M. Worm
Price
42.00 $
Jahrgang 42 (2019) p. 111 - 117
Abstract
Allergologie, Jahrgang 42, Nr. 3/2019, S. 111-117
Nicht-Zöliakie-Gluten-/Weizen-Sensitivität (NCGS) – ein bislang nicht definiertes Krankheitsbild mit fehlenden Diagnosekriterien und unbekannter Häufigkeit
I. Reese1, C. Schäfer2, J. Kleine-Tebbe3, B. Ahrens4,5, O. Bachmann6, B. Ballmer- Weber7, K. Beyer5, S.C. Bischoff8, K. Blümchen9, S. Dölle10, P. Enck11, A. Enninger12, I. Huttegger13, S. Lämmel14, L. Lange15, U. Lepp16, V. Mahler4,17, H. Mönnikes18, J. Ockenga19, B. Otto20, S. Schnadt14, Z. Szepfalusi21, R. Treudler22, A. Wassmann- Otto23, T. Zuberbier10, T. Werfel24 und M. Worm10
1Ernährungsberatung und -therapie Allergologie, München, 2Allergologische Schwerpunktpraxis, Hamburg, 3Allergie- u. Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 4Paul-Ehrlich- Institut, Fachgebiet Klinische Allergologie, Langen, 5Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Charité Universitätsmedizin Berlin, 6Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Hannover, 7Forschung und Lehre Allergologie, Dermatologische Klinik, Universitätsspital Zürich, Schweiz, 8Institut für Ernährungsmedizin, Universität Hohenheim, Stuttgart, 9Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Abteilung Allergologie, Pneumologie und Mukoviszidose, Universitätsklinikum Frankfurt am Main, 10Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 11Abteilung für Innere Medizin VI, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Tübingen, 12Ärztlicher Direktor Pädiatrie 2, Klinikum Stuttgart – Olgahospital, Zentrum für Kinder-, Jugend- und Frauenmedizin, Stuttgart, 13Pädiatrische Allergologie und Pneumologie, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburger Landeskliniken, Salzburg, Österreich, 14Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. – DAAB, Mönchengladbach, 15St. Marien- Hospital, Bonn, 16Praxis Dr. Lepp Lungenheilkunde, Allergologie, Buxtehude, 17Medizinische Fakultät Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 18Klinik für Innere Medizin, Martin-Luther-Krankenhaus, Berlin, 19Medizinische Klinik m.S. Gastroenterologie, Endokrinologie und Ernährungsmedizin, Klinikum Bremen Mitte, 20Klinikum der Universität München DAM, München, 21Univ. Klinik für Kinder und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 22Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Leipziger Interdisziplinäres Centrum für Allergologie, Universitätsmedizin Leipzig, 23Dermatologisches Ambulatorium, Hamburg, 24Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Abteilung Immundermatologie und experimentelle Allergologie, Hannover
In den letzten Jahren häuft sich die Nennung der Nicht-Zöliakie-Gluten-/Weizen-Sensitivität (NCGS, „non celiac gluten sensitivity“) sowohl in den Medien, aber auch in Fachkreisen. Die Existenz und die möglichen verantwortlichen Trigger werden kontrovers diskutiert. Drei internationale Expertentreffen mit Empfehlungen zur NCGS waren nicht unabhängig organisiert und wenig transparent bezüglich potenzieller Interessenkonflikte der Teilnehmer. Die vorliegende Stellungnahme enthält wichtige Überlegungen aus allergologischer und ernährungsphysiologischer Sicht: 1. Aufgrund häufiger Selbstdiagnosen, unklarer Prävalenz und unbestätigter Ätiologie der NCGS sind validierte Diagnosekriterien und/oder verlässliche Biomarker notwendig. 2. Infolge hoher Nocebo- und häufiger Placebo-Effekte konnte Gluten bislang nicht sicher als Auslöser einer NCGS identifiziert werden. Doppelblinde, placebokontrollierte Provokationen (DBPCFC: double-blind, placebo-controlled food challenge) sind bei Verdacht auf NCGS nur in modifizierter Form (verändertes Verhältnis von Placebo zu Verum) geeignet. 3. Zahlreiche Störgrößen (Confounder) erschweren die Bewertung subjektiver Symptome unter glutenarmer/-freier Kost. Letztere kann je nach Lebensmittelauswahl (z.B. vermehrt Gemüse mit löslichen Ballaststoffen) physiologische Verdauungseffekte bewirken und gastrointestinale Transitzeiten unabhängig vom Glutenverzicht verändern. 4. Streng glutenfreie Kost ist bei einer gesicherten Zöliakie wissenschaftlich begründet und unerlässlich. Bei einem medizinisch unbegründeten Glutenverzicht überwiegen jedoch potenzielle Nachteile und Risiken. 5. Aktuell kann wegen fehlender überzeugender Diagnosekriterien bei Verdacht einer NCGS ausschließlich eine sorgfältige Differenzialdiagnostik empfohlen werden. Hierzu gehören eine sorgfältige Anamnese, einschließlich eines Ernährungs- und Symptomtagebuchs, eine allergologische Diagnostik und ein sicherer Ausschluss einer Zöliakie. Wir befürworten ein derartiges strukturiertes Vorgehen, da ohne eine medizinisch gesicherte Diagnose die Durchführung einer längeren Glutenkarenz nicht zu empfehlen ist.
Erstpublikation in Allergo J Int. 2018; 27: 147-151; DOI: 10.1007/s40629-018-0070-2Correspondence to:
Dr. rer. medic. Imke Reese
Ernährungsberatung und -therapie/Allergologie
Ansprenger Straße 19
80803 München
Email: [email protected]
Positionspapier
Ist das Konzept einer „erdnussfreien Schule“ für das Alltagsmanagement von erdnussallergischen Kindern mit Anaphylaxie- Risiko sinnvoll?
Is the concept of “peanut-free schools” useful in the routinemanagement of peanut- allergic children at risk of anaphylaxis?
I. Reese, B. Ahrens, B. Ballmer- Weber, K. Beyer, et al.
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2020) p. 534 - 540
Abstract
Allergologie, Jahrgang 43, Nr. 12/2020, S. 534-540
Ist das Konzept einer „erdnussfreien Schule“ für das Alltagsmanagement von erdnussallergischen Kindern mit Anaphylaxie- Risiko sinnvoll?
I. Reese1, B. Ahrens2,3, B. Ballmer-Weber4,5, K. Beyer6, K. Blümchen2, S. Dölle- Bierke7, A. Heratizadeh8, J. Kleine-Tebbe9, L. Lange10, S. Lau6, U. Lepp11, V. Mahler3, C. Schäfer12, S. Schnadt13, Z. Szepfalusi14, A. Wassmann-Otto15, T. Werfel8 und M. Worm7
1Ernährungsberatung und -therapie Allergologie, München, 2Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Allergologie, Pneumologie, Mukoviszidose, Universitätsklinikum Frankfurt, Goethe-Universität, Frankfurt a. Main, 3Abteilung Allergologie, Paul- Ehrlich-Institut, Langen, 4Dermatologische Klinik, Universitätsspital Zürich, Schweiz, 5Klinik für Dermatologie und Allergologie, Kantonsspital St. Gallen, Schweiz, 6Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie, Immunologie und Intensivmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 7Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 8Abteilung Immundermatologie und experimentelle Allergologie, Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, 9Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 10St. Marien-Hospital, Bonn, 11Praxis Dr. Lepp Lungenheilkunde, Allergologie, Buxtehude, 12Ernährungstherapie, Schwarzenbek, 13Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V., Mönchengladbach, 14Universitätsklinik für Kinder und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 15Dermatologisches Ambulatorium, Hamburg
Hintergrund: Eltern von schulpflichtigen Kindern mit Nahrungsmittelallergien und dem Risiko anaphylaktischer Reaktionen wünschen sich einen unbeschwerten und risikolosen Schulalltag für ihr Kind. Daher wird besonders bei Vorliegen einer Erdnussallergie immer wieder der Ruf nach einer „erdnussfreien Schule“ laut.
Ergebnisse und Diskussion: Das vorliegende Positionspapier der Arbeitsgruppe Nahrungsmittelallergie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinischen Immunologie (DGAKI) erläutert, warum dieses Konzept nicht mit einem Schutz der Betroffenen, sondern mit Nachteilen und Risiken für alle Beteiligten einhergehen würde. Der Fokus auf die Erdnuss als möglicher Auslöser anaphylaktischer Reaktionen lässt zudem andere relevante Nahrungsmittel in den Hintergrund treten.
Fazit: Um den Ängsten und Sorgen aller Beteiligten vor Allergieauslösern im Rahmen der Schule effektiv zu begegnen, sind verschiedene Bewältigungsstrategien notwendig. Sie sollen Sicherheit und Teilhabe am Unterricht sowie andere schulische Aktivitäten ermöglichen und gewährleisten. Dafür ist es bei der Betreuung von Schülern mit Nahrungsmittelallergien nach entsprechender Diagnose sinnvoll, geeignete Maßnahmen zur Allergenvermeidung und zum Notfallmanagement an Schulen einzuführen.
Erstpublikation in: Allergo J Int. 2020; 29: 169-173.Correspondence to:
Prof. Dr. Margitta Worm
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Email: [email protected]
Leitlinie
AWMF-Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie – Update 2021
Guideline (S2k) on acute therapy and management of anaphylaxis – 2021 update
J. Ring, K. Beyer, T. Biedermann, A. Bircher, M. Fischer, T. Fuchs, A. Heller, F. Hoffmann, I. Huttegger, T. Jakob, L. Klimek, M.V. Kopp, C. Kugler, L. Lange, O. Pfaar, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, R. Seifert, B. Stöcker, R. Treudler, C. Vogelberg, T. Werfel, M. Worm, H. Sitter und K. Brockow
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 356 - 388
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 5/2021, S. 356-388
AWMF-Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie – Update 2021
J. Ring1, K. Beyer2, T. Biedermann1, A. Bircher3, M. Fischer4, T. Fuchs5, A. Heller6, F. Hoffmann7, I. Huttegger8, T. Jakob9, L. Klimek10, M.V. Kopp11, C. Kugler1, L. Lange12, O. Pfaar13, E. Rietschel14, F. Ruëff15, S. Schnadt16, R. Seifert17, B. Stöcker18, R. Treudler19, C. Vogelberg20, T. Werfel21, M. Worm22, H. Sitter23 und K Brockow1
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, München, 2Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie, Immunologie und Intensivmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin, 3Allergologische Poliklinik, Klinik für Dermatologie, Universitätsspital Basel, Basel, Schweiz, 4Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, ALB FILS Kliniken Göppingen, Göppingen, 5Hautklinik Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, 6Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Augsburg, Augsburg, 7Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital, Ludwig-Maximilians- Universität München, München, 8Klinik für Pädiatrie, Universitätsklinikum Salzburg, Salzburg, Österreich, 9Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen, UKGM, Justus-Liebig-Universität, Gießen, 10Zentrum für Allergologie und Rhinologie Wiesbaden, Wiesbaden, 11Pädiatrische Pneumologie, Universitätsklinik für Kinderheilkunde, Inselspital, Universität Bern, Schweiz, 12St. Marien-Hospital Bonn, Bonn, 13Sektion Rhinologie und Allergologie, HNO-Universitätsklinik Marburg, Medizinische Fakultät Marburg, Philipps-Universität Marburg, Marburg, 14Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Universitätsklinikum Köln, Köln, 15Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians- Universität, München, 16Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB), Mönchengladbach, 17Institut für Pharmakologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, 18Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Poppelsdorfer Allee, Bonn, 19Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsmedizin Leipzig, Leipzig, 20Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden, Dresden, 21Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, 22Klinik für Dermatologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin, 23Institut für Chirurgische Forschung, Philipps-Universität Marburg, Marburg
Erstpublikation in Ring J, Beyer K, Biedermann T et al. Allergo J Int. 2021; 30: 1-25.
https://doi.org/10.1007/s40629-020-00158-yCorrespondence to:
Prof. Dr. Dr. Johannes Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
80802 München
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Nahrungsmittelallergie
Update Leitlinie zum Management IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergien – S2k-Leitline der DGAKI
Update of the guideline on the management of IgE-mediated food allergies – S2k-Guideline of the DGAKI
M. Worm, I. Reese, B. Ballmer-Weber, K. Beyer, S.C. Bischoff, B. Bohle, K. Brockow, M. Claßen, P.J. Fischer, E. Hamelmann, U. Jappe, J. Kleine- Tebbe, L. Klimek, B. Koletzko, L. Lange, S. Lau, U. Lepp, V. Mahler, K. Nemat, M. Raithel, J. Saloga, C. Schäfer, S. Schnadt, J. Schreiber, Z. Szépfalusi, R. Treudler, M. Wagenmann, T. Werfel und T. Zuberbier
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 488 - 541
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 7/2021, S. 488-541 © 2021
Update Leitlinie zum Management IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergien – S2k-Leitline der DGAKI
M. Worm1, I. Reese2, B. Ballmer-Weber3, K. Beyer4, S.C. Bischoff5, B. Bohle6, K. Brockow7, M. Claßen8, P.J. Fischer9, E. Hamelmann10, U. Jappe11#12, J. Kleine- Tebbe13, L. Klimek14, B. Koletzko15, L. Lange16, S. Lau4, U. Lepp17, V. Mahler18, K. Nemat19, M. Raithel20, J. Saloga21, C. Schäfer22, S. Schnadt23, J. Schreiber24, Z. Szépfalusi25, R. Treudler26, M. Wagenmann27, T. Werfel28 und T. Zuberbier29
1Allergologie und Immunologie, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2Ernährungsberatung und -therapie, Schwerpunkt Allergologie, München, 3Universitätsspital Zürich, Dermatologische Klinik, Zürich, und Kantonsspital St. Gallen, Klinik für Dermatologie und Allergologie, St. Gallen, Schweiz, 4Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie, Immunologie und Intensivmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 5Institut für Ernährungsmedizin und Prävention, Universität Hohenheim, Stuttgart, 6Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung, Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie, Medizinische Universität Wien, Österreich, 7Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, 8Klinik für Kinder und Jugendmedizin/Päd. Intensivmedizin, Eltern-Kind-Zentrum Prof. Hess Klinikum Bremen-Mitte, 9Praxis für Kinder- und Jugendmedizin m. S. Allergologie und Kinderpneumologie, Schwäbisch Gmünd, 10Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Evangelisches Klinikum Bethel gGmbH, Bielefeld, 11Forschungsgruppe Klinische und Molekulare Allergologie, Forschungszentrum Borstel, Airway Research Center North (ARCN), Mitglied des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL), Borstel, 12Interdisziplinäre Allergie-Ambulanz, Medizinische Klinik III, Universitätsklinikum Schleswig- Holstein, Lübeck, 13Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 14Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 15Kinderklinik und Kinderpoliklinik, Dr. von Haunersches Kinderspital, Abteilung Stoffwechsel- und Ernährungsmedizin, Ludwig- Maximilians-Universität, München, 16Kinder- und Jugendmedizin, St.-Marien-Hospital, Bonn, 17Praxis für Lungenheilkunde und Allergologie, Buxtehude, 18Paul-Ehrlich-Institut, Langen, 19Praxis für Kinderpneumologie/Allergologie am Kinderzentrum Dresden (Kid), Dresden, 20Medizinische Klinik II, Malteser Waldkrankenhaus, Erlangen, 21Hautklinik, Universitätsmedizin Mainz, 22Ernährungstherapie, Schwerpunkt Allergologie & Gastroenterologie, Schwarzenbek, 23Deutscher Allergie- und Asthmabund, Mönchengladbach, 24Pneumologie, Universitätsklinikum der Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg, 25Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 26Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsmedizin Leipzig, 27Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Universitätsklinikum Düsseldorf, 28Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, 29Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Worm M, Reese I, Ballmer-Weber B, Beyer K, Bischoff SC, Bohle B, Brockow K, Claßen M, Fischer PJ, Hamelmann E, Jappe U, Kleine-Tebbe J, Klimek L, Koletzko B, Lange L, Lau S, Lepp U, Mahler V, Nemat K, Raithel M, Saloga J, Schäfer C, Schnadt S, Schreiber J, Szépfalusi Z, Treudler R, Wagenmann M, Werfel T, Zuberbier T. Update of the SK2 guideline on the management of IgE-mediated food allergies. Allergologie select. 2021; 5: 195-243. DOI 10.5414/ALX02257E.Correspondence to:
Univ.-Prof. Dr. med. M. Worm
Allergologie und Immunologie
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
corporate member of Freie Universität Berlin and
Humboldt-Universität zu Berlin
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Email: [email protected]
Pädiatrische Allergologie
Adrenalin-Therapie bei Anaphylaxie im ambulanten Bereich – Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Adrenalin-Autoinjektoren
Adrenaline therapy for anaphylaxis in the outpatient sector – similarities and differences of adrenaline autoinjectors
K. Beckmann, S. Schnadt und B. Stöcker
Price
42.00 $
Jahrgang 45 (2022) p. 12 - 21
Abstract
Allergologie, Jahrgang 45, Nr. 1/2022, S. 12-21
Adrenalin-Therapie bei Anaphylaxie im ambulanten Bereich – Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Adrenalin-Autoinjektoren
K. Beckmann1, S. Schnadt2 und B. Stöcker3
1Praxis für Kinder- und Jugendmedizin, Oldenburg, 2Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB), Mönchengladbach, 3Praxis für Kinder- und Jugendmedizin, Bonn
Das Medikament der ersten Wahl bei einer Anaphylaxie ist Adrenalin [1, 2]. Da die Symptomatik anaphylaktischer Reaktionen meist akut eintritt und schnell fortschreitet, ist eine medikamentöse Therapie mit kurzem Wirkeintritt essenziell. Die Behandlung mit Adrenalin i. m. mittels Autoinjektor (AAI) ist bei Beteiligung der Atemwege oder des kardiovaskulären Systems indiziert, sowie immer auch bei Symptomen an zwei oder mehr Organsystemen und Symptomen nach sicherem Allergenkontakt [3, 4]. Die vier in Europa zugelassenen AAI sind für die Anwendung durch Laien konzipiert. Für die Verordnung und Instruktion sind zum Teil grundlegende Unterschiede zu beachten. Eine Besonderheit pädiatrischer Patienten ist die Notwendigkeit der Anwendung eines AAI durch Betreuungspersonen. Das Notfallmanagement bei Kindern mit Anaphylaxie in Schulen und Kindertagesstätten stellt eine Herausforderung dar, häufig fehlen fachkundige Schulungen und bestehen Sorgen bezüglich juristischer Konsequenzen wegen der Medikamentengabe.Correspondence to:
Kathrin Beckmann
Praxis für Kinder- und Jugendmedizin
Ahlkenweg 68
26131 Oldenburg
Email: [email protected]
Positionspapier
Vegane Kostformen aus allergologischer Sicht. Positionspapier der Arbeitsgruppe Nahrungsmittelallergie der DGAKI
Vegan diets from an allergy point of view – Position paper of the DGAKI working group on food allergy
I. Reese, C. Schäfer, B. Ballmer-Weber, K. Beyer, S. Dölle-Bierke, S. van Dullemen, U. Jappe, S. Müller, S. Schnadt, R. Treudler und M. Worm
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2023) p. 225 - 254
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 4/2023, S. 225-254
Vegane Kostformen aus allergologischer Sicht. Positionspapier der Arbeitsgruppe Nahrungsmittelallergie der DGAKI
I. Reese1, C. Schäfer2, B. Ballmer-Weber3#4, K. Beyer5, S. Dölle-Bierke6, S. van Dullemen7, U. Jappe8#9, S. Müller10, S. Schnadt11, R. Treudler12 und M. Worm6
1Ernährungsberatung und -therapie Schwerpunkt Allergologie, München, 2Ernährungstherapie, Schwarzenbek, 3Klinik für Dermatologie und Allergologie, Kantonsspital St. Gallen, Schweiz, 4Dermatologische Klinik, UniversitätsSpital Zürich, Schweiz, 5Charité – Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie und Immunologie, Berlin, 6Charité – Universitätsmedizin, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Berlin, 7Universitätsklinikum Frankfurt, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Ernährungsberatung, 8Klinische und Molekulare Allergologie, Forschungszentrum Borstel, Leibniz-Lungenzentrum; Mitglied im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), Airway Research Center North (ARCN), 9Interdisziplinäre Allergie-Ambulanz, MKIII (Pneumologie), UKSH, Campus Lübeck, Universität zu Lübeck, 10Klinik für Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum Freiburg, Medizinische Fakultät, Albert-Ludwigs- Universität Freiburg, 11Deutscher Allergie- und Asthmabund, Mönchengladbach, 12Universität Leipzig, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Leipzig
Vegane Kostformen finden derzeit eine starke Aufmerksamkeit. Der Verzicht auf tierische Lebensmittel schränkt den Speiseplan jedoch ein und geht mit Risiken einher, deren Ausmaß und medizinische Tragweite nicht immer ausreichend erfasst werden. Da Auslassdiäten im Bereich der Allergologie das übliche therapeutische Langzeitmanagement bei Vorliegen einer Nahrungsmittelallergie darstellen, ist die allergologische Perspektive und insbesondere die Expertise allergologischer Ernährungsfachkräfte notwendig, um sich den Risiken veganer Kostformen zu nähern und letztere aus allergologischer Sicht kritisch zu diskutieren. Das Positionspapier widmet sich den Vorteilen einer pflanzenbasierten Kost und deren Ursachen. Im folgenden wird dargestellt, welches Wissen erforderlich ist, um Makro- und Mikronährstoffe nährstoffbedarfsdeckend zuzuführen. Am Beispiel der Meidung von Kuhmilch werden Herausforderungen einer adäquaten Bedarfsdeckung herausgearbeitet und (vermeintliche) Milchalternativen allergologisch und ernährungsphysiologisch bewertet. Schlussendlich werden auch andere pflanzenbasierte (Ersatz-)Produkte allergologisch bewertet. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass Hülsenfrüchte, Schalenfrüchte und Ölsaaten, die als maßgebliche Proteinquellen bei veganen Kostformen zur Verfügung stehen, gleichzeitig potenzielle und potente Auslöser allergischer Reaktionen darstellen. Jedoch kann das allergene Potenzial zahlreicher Ersatzprodukte aufgrund von Forschungslücken zum augenblicklichen Zeitpunkt nicht vollständig erfasst werden. Auch Weizen als wichtigster Anaphylaxieauslöser im Erwachsenenalter wird allergologisch bewertet. Abschließend werden die Zunahme ultra-prozessierter Produkte im (veganen) Lebensmittelsektor und deren mögliche Konsequenzen für das Immunsystem diskutiert.
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Reese I, Schäfer C, Ballmer-Weber B, Beyer K, Dölle-Bierke S, van Dullemen S, Jappe U, Müller S, Schnadt S, Treudler R, Worm M. Vegan diets from an allergy point of view – Position paper of the DGAKI working group on food allergy. Allergol Select. 2023; 7: 57-83. DOI 10.5414/ALX02400ECorrespondence to:
Dr. Imke Reese
Ernährungsberatung und -therapie
Schwerpunkt Allergologie
Ansprengerstr. 19
80803 München
Email: [email protected]
Leserbrief
Antwort auf Leserbrief von Christian Koeder
I. Reese, C. Schäfer, B. Ballmer-Weber, K. Beyer, S. Dölle-Bierke, S. van Dullemen, U. Jappe, S. Schnadt und R. Treudler
Jahrgang 48 (2025) p. 171 - 173
Abstract
Allergologie, Jahrgang 48, Nr. 3/2025, S. 171-173
Antwort auf Leserbrief von Christian Koeder
I. Reese1, C. Schäfer2, B. Ballmer-Weber3#4, K. Beyer5, S. Dölle-Bierke6, S. van Dullemen7, U. Jappe8#9, S. Schnadt10 und R. Treudler11
1Nutrition Therapy, Munich, 2NutritionTherapy, Schwarzenbek, Germany, 3Clinic for Dermatology and Allergology, Cantonal Hospital St. Gallen, St. Gallen, 4Department of Dermatology, University Hospital Zürich, Switzerland, 5Clinic for Pediatrics with focus on Pneumology and Immunology, Charité-Universitätsmedizin – Campus, Virchow-Klinikum, 6Allergology and Immunology, Department of Dermatology, Venereology and Allergology, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Berlin, 7University Clinic Frankfurt, Clinic for Pediatrics, Frankfurt/Main, 8Division of Clinical and Molecular Allergology, Research, Center Borstel, German Center for Lung Research (DZL) Airway Research Center North (ARCN), Borstel, 9Interdisciplinary Allergy Outpatient Clinic, Department of Pneumology, University of Lübeck, Lübeck, 10German Allergy and Asthma Association (DAAB), Mönchengladbach, 11Department of Dermatology, Venereology and Allergology, Leipzig University Medical Center, Leipzig, Germany
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren


Zitierung:
Reese I, Schäfer C, Ballmer-Weber B, Beyer K, Dölle-Bierke S, van Dullemen S, Jappe U, Schnadt S, Treudler R. Response to Letter to the Editor from Christian Koeder. Allergol Select. 2025; 9: 18-20.
DOI 10.5414/ALX02573ECorrespondence to:
Dr. Imke Reese
Ernährungsberatung und -therapie
Schwerpunkt Allergologie
Ansprengerstr. 19
80803 München
Email: [email protected]
Beruflich bedingte Allergien
Berufsbedingte Anaphylaxie – Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI)
Occupational anaphylaxis: A Position Paper of the German Society of Allergology and Clinical Immunology (DGAKI)
R. Treudler, M. Worm, A. Bauer, H. Dickel, G. Heine, U. Jappe, L. Klimek, M. Raulf, B. Wedi, D. Wieczorek, W. Francuzik, T. Jakob, O. Pfaar, J. Ring, F. Ruëff, S. Schnadt, T. Werfel, G. Wurpts, J. Zarnowski, T. Zuberbier und K. Brockow
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2025) p. 416 - 435
Abstract
Allergologie, Jahrgang 48, Nr. 8/2025, S. 416-434
Berufsbedingte Anaphylaxie – Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI)
R. Treudler1, M. Worm2, A. Bauer3, H. Dickel4, G. Heine5, U. Jappe6, L. Klimek7, M. Raulf8, B. Wedi9, D. Wieczorek9, W. Francuzik2, T. Jakob10, O. Pfaar11, J. Ring12, F. Ruëff13, S. Schnadt14, T. Werfel9, G. Wurpts15, J. Zarnowski16, T. Zuberbier1#17 und K. Brockow12
1Institute of Allergology, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Corporate Member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin, 2Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Corporate Member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin, 3Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Universitäts-Allergiezentrum, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden, 4Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, St. Josef-Hospital, Universitätsklinikum, Ruhr-Universität Bochum, Bochum, 5Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Kiel, 6Abteilung für Klinische und Molekulare Allergologie, Forschungszentrum Borstel, Airway Research, Center North (ARCN), Mitglied des Deutschen Zentrums für Lungenforschung, Borstel, Deutschland, Interdisziplinäre Allergieambulanz, Abteilung für Pneumologie, Universität zu Lübeck, 7Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Universitätsmedizin Mainz, Mainz und Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 8Abteilung für Allergologie/Immunologie, Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA), Bochum, 9Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Hannover, 10Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen (UKGM), Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen, 11Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Sektion Rhinologie und Allergologie, Universitätsklinikum Marburg, Philipps-Universität Marburg, Marburg, 12Klinik für Dermatologie und Allergologie Biederstein, Fakultät für Medizin und Gesundheit, Technische Universität München (TUM), 13Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum, LMU München, München, 14Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB), Mönchengladbach, 15Klinik für Dermatologie und Allergologie, Aachen Comprehensive Allergy Center (ACAC), Universitätsklinikum der RWTH Aachen, Aachen, 16Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsmedizin Leipzig, Leipzig, 17Fraunhofer Institute for Translational Medicine and Pharmacology ITMP, Immunology and Allergology, Berlin
Hintergrund: Die Anaphylaxie ist eine systemische allergische Reaktion, die potenziell lebensbedrohlich ist. Die berufsbedingte Anaphylaxie (Occupational anaphylaxis – OcAn) ist eine Anaphylaxie, die in einem beruflichen Kontext auftritt. In diesem Positionspapier schlagen wir diagnostische Kriterien für die berufsbedingte Anaphylaxie vor und geben einen Überblick über den aktuellen Wissensstand in Bezug auf Prävalenz, Auslöser, Prävention und Management.
Ergebnisse: Zu den häufigsten Auslösern der OcAn gehören Hymenopterengifte, gefolgt von Nahrungsmitteln und Medikamenten. Chemikalien, Bisse oder Kontakte mit Tieren (Säugetiere/Schlangen/Insekten) und Naturkautschuklatex sind weit weniger häufig. Ein Risiko für das Auftreten einer OcAn besteht daher für Personen, die imkern, im Freien Tätige oder Personen, die mit Nahrungsmitteln umgehen, sowie Beschäftigte im Gesundheitswesen. Der Kontaktweg, die Intensität und Häufigkeit der Exposition, die Art des Allergens und das gleichzeitige Auftreten von Kofaktoren bestimmen die klinische Manifestation. Zur Bestätigung der Diagnose einer Anaphylaxie und zur Identifizierung des Auslösers ist eine ausführliche Anamnese erforderlich. Es werden sowohl Hauttests als auch die Bestimmung des spezifischen IgE empfohlen, jedoch stehen nur wenige kommerziell verfügbare und qualitätsgeprüfte Allergene zur Verfügung, die mit beiden Testmethoden untersucht werden können. Vorbeugende Maßnahmen bestehen darin, eine weitere Exposition zu vermeiden oder, falls erforderlich, einen Arbeitsstoff zu ersetzen. Ein schriftlicher Notfallplan und die Verschreibung eines Adrenalin-Autoinjektors sowie Anweisungen für dessen Verwendung sind dringend notwendig. Bei einer generalisierten Hymenopterengiftallergie wird eine Allergen-Immuntherapie (AIT) empfohlen. Je nach den nationalen Gesundheitssystemen müssen Patienten mit berufsbedingter Anaphylaxie bei der Unfallversicherung gemeldet werden.
Schlussfolgerungen: Eine berufliche Anaphylaxie ist sehr selten. Wir empfehlen Aufklärungsmaßnahmen und eine generelle standardisierte Erfassung von berufsbedingten Anaphylaxien für Berufe mit erhöhtem Anaphylaxierisiko.
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren


Zitierung:
Treudler R, Worm M, Bauer A, Dickel H, Heine G, Jappe U, Klimek L, Raulf M, Wedi B, Wieczorek D, Francuzik W, Jakob T, Pfaar O, Ring J, Ruëff F, Schnadt S, Werfel T, Wurpts G, Zarnowski J, Zuberbier T, Brockow K. Occupational anaphylaxis: A Position Paper of the German Society of Allergology and Clinical Immunology (DGAKI). Allergol Select. 2024; 8: 407-424.
DOI 10.5414/ALX02543ECorrespondence to:
Prof. Dr. Regina Treudler
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Campus Benjamin Franklin
Institut für Allergologie
Hindenburgdamm 30
12203 Berlin
Email: [email protected]