Originalarbeit
Die “individuelle native In-vitro-Allergiediagnostik“ (INA) – eine neue Messmethode zur Bestimmung von spezifischem IgE in Seren von Nahrungsmittelallergikern
“Individual native in-vitro allergy diagnosis” (INA) – a new tool for the measurement of specific IgE in sera of foodallergic patients
R. Wahl und S. Röseler
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 467 - 473
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 10/2016, S. 467-473
Die “individuelle native In-vitro-Allergiediagnostik“ (INA) – eine neue Messmethode zur Bestimmung von spezifischem IgE in Seren von Nahrungsmittelallergikern
R. Wahl1 und S. Röseler2
1ROXALL Medizin GmbH, Hamburg, 2Universitätshautklinik der RWTH Aachen, Aachen
Die neue „individuelle native In-vitro- Allergiediagnostik“ (INA) ermöglicht eine individuelle serologische Diagnostik bei einer vom Arzt und/oder vom Patienten vermuteten Nahrungsmittelallergie. Bislang werden für die In-vitro-Allergiediagnostik konventionell hergestellte Allergenextrakte überwiegend kovalent an entsprechende Trägermaterialien gekoppelt. Besonders bei Nahrungsmitteln gibt es sogenannte thermolabile Allergene, die bei der herkömmlichen Extraktherstellung denaturieren und so ihre allergene Aktivität verlieren können. Kutane Testungen, besonders Prick-to-Prick-Testungen, erbringen bei Nahrungsmittelallergikern häufig verlässlichere Ergebnisse als In-vitro-Tests. Bei der INA-Methode, die auf dem Prinzip beruht, dass Proteine/Allergene an eine chemisch aktivierte Membran kovalent gebunden werden, bleiben alle Allergene unverändert erhalten. Die INA-Methode kann auch eingesetzt werden, wenn kommerziell erhältliche Allergenextrakte nicht zur Verfügung stehen. Mit der INA-Methode konnte bei verschiedenen Nahrungsmittelallergikern eine klinisch relevante Sensibilisierung bestätigt werden, sogar wenn diese mit herkömmlichen In-vitro-Methoden nicht entdeckt worden war.Correspondence to:
Dr. rer. nat. Rüdiger Wahl
ROXALL Medizin GmbH
Meessen 20
22113 Oststeinbek/Hamburg
Email: [email protected]
Allergologie und Ohr
Paukenerguss beim allergischen Kind – primär konservativ behandeln oder ist eine operative Sanierung erforderlich?
Otitis media with effusion in allergic children: a setting for conservative treatment or is surgery mandatory?
A. Chaker, A. Baumann, Z. Hajdu und S. Röseler
Price
42.00 $
Jahrgang 41 (2018) p. 125 - 131
Abstract
Allergologie, Jahrgang 41, Nr. 3/2018, S. 125-131
Paukenerguss beim allergischen Kind – primär konservativ behandeln oder ist eine operative Sanierung erforderlich?
A. Chaker1#2, A. Baumann2#3, Z. Hajdu2#3 und S. Röseler4
1HNO-Klinik, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, 2Zentrum für Allergie und Umwelt und Helmholtz Zentrum München, Technische Universität München, 3HNO-Klinik, Helios-Amper Klinikum Dachau, 4Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum der RWTH Aachen
Der chronische Paukenerguss ist eine der häufigsten Erkrankungen im Kindesalter und hat direkte Konsequenzen für den Spracherwerb und die weitere kognitive Entwicklung eines Kindes. Für die Entstehung des Paukenergusses ist zumeist eine anhaltende Tubenventilationsstörung verantwortlich. Lokale inflammatorische Reize, die tubare Insuffizienz und der daraus resultierende tympanale Unterdruck bedingen einen zunächst serösen Erguss, der bei länger bestehenden Prozessen zunehmend mukös wird. Obwohl die derzeit in Überarbeitung befindliche deutsche Leitlinie klare Empfehlungen für konservative und chirurgische Therapie ausspricht, ist die Datenbasis für diese Empfehlungen nicht optimal, da die Patienten nicht nach klinisch relevanter Allergie stratifiziert wurden. Deswegen sind konklusive Empfehlungen für diese Patienten schwierig.Correspondence to:
Dr. Adam Chaker
HNO-Klinik
Klinikum rechts der Isar
Ismaninger Straße 22
81675 München
Email: [email protected]
Neue Allergene
„Neue“ inhalative Pflanzenallergene
“New” inhalant plant allergens
S. Röseler, J.M. Baron, C. Höflich, H.F. Merk, M. Bas,H. Bier, W. Dott, K. Fietkau, Z. Hajdu, L. Kaiser, T. Kraus, G. Laven, S. Moll- Slodowy, H.-G. Mücke, W. Straff, G. Wurpts, A. Yazdi, A. Chaker und G. Balakirski
Price
42.00 $
Jahrgang 42 (2019) p. 60 - 70
Abstract
Allergologie, Jahrgang 42, Nr. 2/2019, S. 60-70
„Neue“ inhalative Pflanzenallergene*
S. Röseler1, J.M. Baron1, C. Höflich2, H.F. Merk1, M. Bas7,H. Bier†, W. Dott4, K. Fietkau1, Z. Hajdu6, L. Kaiser2, T. Kraus4, G. Laven4, S. Moll-Slodowy1, H.-G. Mücke2, W. Straff2, G. Wurpts1, A. Yazdi1, A. Chaker3 und G. Balakirski5
1Klinik für Dermatologie und Allergologie der Universitätsklinik der RWTH Aachen, 2Umweltbundesamt, Fachgebiet II 1.5, Berlin, 3Hals-Nasen-und Ohrenklinik der Technischen Universitätsklinik München, 4Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der RWTH Aachen, 5Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms Universität Bonn, 6Hals-Nasen- Ohrenheilkunde des Helios-Amper Klinikum Dachau, 7Praxis für Hals-Nasen- Ohrenheilkunde, Ottobrunn
Spezifische IgE-Messungen, von Inhalationsallergikern (n = 952) zeigen, dass trotz ähnlicher klimatischer Bedingungen, am Beispiel von NRW und Bayern, deutliche regionale Unterschiede von Pollensensibilisierungen bestehen – Daten u.a. aus dem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, Ufoplan 3710 61 228, des Umweltbundesamtes, für Nordrhein-Westfalen und Bayern (2011 – 2014). Die mehrheitlich multiallergischen Inhalationsallergiker weisen bereits jetzt durch Sensibilisierungen/Kreuzallergien, speziesspezifische Sensibilisierungen auf „neue“ Pollenallergene (wie z.B. das Hundszahngras und die Olive) auf. Diese Pflanzen sind derzeit kaum in Deutschland etabliert, können aber bei zunehmenden Temperaturen (Klimaerwärmung) vermehrt vorkommen. Aber auch regional gehäuft vorkommende Pflanzen, können „Neue“ Pollenallergene sein. Hier werden Pflanzen mit mehr als 8% Sensibilisierungen aufgeführt (z.B. Brennnessel, Zypressen- und Kieferngewächse), deren klinische Relevanz am ehesten unterschätzt, bzw. nicht diagnostiziert wird. In klinischer Konsequenz, sollte für den Zeitraum des Beschwerdemaximums des Pollenallergikers, diagnostisch die regional blühenden Pflanzen erfasst werden und jede daraus indizierte Immuntherapie, mindestens ein Jahr mittels Pollensymptomtagebuch, zur Symptom-Pollen-Korrelation begleitet werden.
*Dieser Beitrag wurde Herrn Prof. Dr. med. Henning Bier gewidmet, dessen Blick auf den Patienten als Mensch und dessen medizinisches Handeln „Wissen schafft Heilung“ nachhaltig prägend war.Correspondence to:
Dr. med. Stefani Röseler
Universitätsklinikum Aachen
Anstalt des öffentlichen Rechts
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Pauwelsstr. 30
52074 Aachen
Email: [email protected]
Wissenschaftliche Mitteilung
Allergene, and die man nicht denkt
S. Röseler
Price
42.00 $
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Jahrgang 16 (1993) p. 203 - 204
Abstract
Allergologie, Jahrgang 16, Nr. 5/1993, S. 203-204
Allergene, and die man nicht denkt
S. Röseler
Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Correspondence to:
Dr. med. S. Röseler, Moorenstraße 5, W–4000 Düsseldorf 1
Positionspapier
S2k-Leitlinie: Diagnostik bei Verdacht auf eine Betalaktamantibiotika-Überempfindlichkeit
Guideline on diagnostic procedures for suspected hypersensitivity to beta-lactamantibiotics
G. Wurpts, W. Aberer, H. Dickel, R. Brehler, T. Jakob, B. Kreft, V. Mahler, H.F. Merk, N. Mülleneisen, H. Ott, W. Pfützner, S. Röseler, F. Ruëff, H. Sitter, C. Sunderkötter, A. Trautmann, R. Treudler, B. Wedi, M. Worm und K. Brockow
Price
42.00 $
Jahrgang 42 (2019) p. 493 - 528
Abstract
Allergologie, Jahrgang 42, Nr. 11/2019, S. 493-528
S2k-Leitlinie: Diagnostik bei Verdacht auf eine Betalaktamantibiotika-Überempfindlichkeit*
G. Wurpts1, W. Aberer2, H. Dickel3, R. Brehler4, T. Jakob5, B. Kreft6, V. Mahler7,8, H.F. Merk1, N. Mülleneisen9, H. Ott10, W. Pfützner11, S. Röseler1, F. Ruëff12, H. Sitter13, C. Sunderkötter6, A. Trautmann14, R. Treudler15, B. Wedi16, M. Worm17 und K. Brockow18
1Klinik für Dermatologie und Allergologie, Aachener Comprehensive Allergy Center (ACAC), Universitätsklinik der RWTH Aachen, 2Klinik für Dermatologie, Medizinische Universität Graz, Österreich, 3Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, St. Josef-Hospital, Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, 4Klinik für Hautkrankheiten, Universitätsklinikum Münster, 5Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Gießen, 6Klinik für Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum Halle (Saale), 7Paul-Ehrlich- Institut, Langen, 8Hautklinik, Universitätsklinikum Erlangen, 9Lungen- und Allergiezentrum, Leverkusen, 10Pädiatrische Dermatologie und Allergologie, Kinderund Jugendkrankenhaus Auf der Bult, Hannover, 11Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg, 12Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Allergie Zentrum, Ludwig-Maximilians- Universität München, 13Institut für Chirurgische Forschung, Philipps-Universität Marburg, 14Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Allergiezentrum Mainfranken, Universitätsklinikum Würzburg, 15Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie und Leipziger Interdisziplinäres Centrum für Allergologie – LICA-CAC, Universität Leipzig, 16Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Comprehensive Allergy Center, Medizinische Hochschule Hannover, 17Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Allergie-Centrum-Charité (ACC), Berlin, 18Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München
Die vorliegende Leitlinie (S2k) zur Diagnostik bei Verdacht auf eine Betalaktamantibiotika-Überempfindlichkeit wurde von den deutschen allergologischen Fachverbänden und der österreichischen allergologischen Fachgesellschaft sowie der Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie im Konsens nach den Kriterien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) erarbeitet. Betalaktamantibiotika (BLA) wie Penicilline und Cephalosporine sind die Substanzgruppe, welche am häufigsten Arzneimittelallergien auslöst. Die anamnestische Angabe einer vermuteten Allergie übersteigt jedoch in ihrer Häufigkeit deutlich die bestätigten Fälle. Die große Anzahl vermuteter BLA-Allergien hat einen großen Einfluss, unter anderem auf die Behandlungsqualität des einzelnen Patienten sowie die Kosten für die Allgemeinheit. Allergien auf BLA beruhen auf unterschiedlichen immunologischen Mechanismen und äußern sich häufig als makulopapulöse Exantheme, aber auch als Anaphylaxien; daneben finden sich verschiedene Sonderformen der Arzneimittelallergien. Allen BLA gemeinsam ist der Betalaktamring. Eingeteilt werden die BLA in verschiedene Klassen: die Penicilline, Cephalosporine, Carbapeneme, Monobactame und Betalaktamaseinhibitoren mit unterschiedlichen Strukturmerkmalen. Von großer klinischer Bedeutung ist die Kenntnis über mögliche Kreuzreaktivitäten. Eine Unverträglichkeit gegenüber allen BLA tritt nur bei einem geringen Prozentsatz aller Allergiker auf, häufiger sind Kreuzreaktivitäten bei Seitenkettenähnlichkeiten wie Aminopenicillinen und Aminocephalosporinen oder auch den Methoxyiminocephalosporinen. Das Bild insgesamt ist jedoch komplex und bedarf weiterer Studien zur Aufklärung. Die Diagnostik besteht üblicherweise aus vier Bausteinen: der Anamnese, der Labordiagnostik, Hauttestungen, welchen ein großer Stellenwert zukommt, sowie der Arzneimittelprovokationstestung. Das Vorgehen der Diagnostik, aber auch im akuten Bedarfsfall der BLA-Gabe ist an der Patientenhistorie und dem Einzelfall orientiert. Ergänzend zu den bisherigen Erkenntnissen besteht auch hier weiterer Studienbedarf. Die Durchführung der allergologischen Diagnostik bei Verdacht auf eine BLA-Überempfindlichkeit ist zugunsten einer guten medizinischen Versorgung des Einzelnen, aber auch aufgrund der immensen Auswirkungen mutmaßlicher BLA-Allergien für die Allgemeinheit dringend zu empfehlen.
*Erstpublikation in Allergo J Int. 2019; 28: 121-151; DOI: 10.1007/s40629-019-0100-8Correspondence to:
Dr. med. Gerda Wurpts
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Aachener Comprehensive Allergy Center
Universitätsklinik der RWTH Aachen
Pauwelsstraße 30
52074 Aachen
Email: [email protected]
Positionspapier
Perspektiven für ein bundesweites Pollenmonitoring in Deutschland – Fachübergreifender Arbeitskreis „Bundesweites Pollenmonitoring“
Perspectives for nationwide pollen monitoring in Germany
R. Baeker, K.-C. Bergmann, J. Buters, T. Dümmel, C. Endler, T. Fuchs, S. Gilge, K. Gloyna, R. Heesen, C. Herr, M. Hicke, C. Höflich, L. Klimek, S. Kutzora, M. Langner, H.-G. Mücke, G. Petzold, S. Pleschka, S. Röseler, A. Schwalfenberg, S. Simon, W. Straff, A. Weber, B. Werchan und M. Werchan
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2020) p. 111 - 124
Abstract
Allergologie, Jahrgang 43, Nr. 3/2020, S. 111-124
Perspektiven für ein bundesweites Pollenmonitoring in Deutschland – Fachübergreifender Arbeitskreis „Bundesweites Pollenmonitoring“
R. Baeker1, K.-C. Bergmann2,3, J. Buters3,4, T. Dümmel5, C. Endler6, T. Fuchs7, S. Gilge6, K. Gloyna8, R. Heesen9, C. Herr10, M. Hicke11, C. Höflich12, L. Klimek7, S. Kutzora13, M. Langner14,15, H.-G. Mücke12, G. Petzold11, S. Pleschka16, S. Röseler17, A. Schwalfenberg16, S. Simon11, W. Straff12, A. Weber10,13, B. Werchan2 und M. Werchan2
1Referat 43, Öffentlicher Gesundheitsdienst, Infektionsschutz, Umwelthygiene, Zivil- und Katastrophenschutz, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, Potsdam, 2Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 3Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie, Berlin, 4Zentrum Allergie und Umwelt, Technische Universität München und Helmholtz Zentrum München, 5Institut für Meteorologie, Freie Universität Berlin, 6Referat Lufthygiene, Deutscher Wetterdienst, Freiburg, 7Ärzteverband Deutscher Allergologen, Dreieich, 8Abteilung 3, Fachbereich Infektiologie, Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern, Rostock, 9VDI/DIN-Kommission Reinhaltung der Luft (KRdL) – Normenausschuss, Verein Deutscher Ingenieure, Düsseldorf, 10Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin, Gießen, 11Länderarbeitsgruppe umweltbezogener Gesundheitsschutz, 12Fachgebiet II 1.5, „Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung“, Umweltbundesamt, Berlin, 13AP 2 Arbeits- und Umweltmedizin/Epidemiologie, Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Erlangen, 14Abteilung II 4, „Luft“, Umweltbundesamt, Dessau, 15Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Immissionsschutz, Ausschuss Luftqualität/Wirkungsfragen/Verkehr, 16Deutscher Allergie- und Asthmabund, Mönchengladbach, 17Klinik für Dermatologie und Allergologie, Rheinisch- Westfälische Technische Hochschule Aachen
Allergene Pollen sind natürliche, biologische luftgetragene Partikel und der Hauptauslöser allergischer Atemwegserkrankungen. Die Messung allergener Pollen ist Voraussetzung für die gesundheitliche Vorsorge und zeigt Veränderungen im Pollenspektrum an, wie sie zum Beispiel im Rahmen des Klimawandels zu erwarten sind. Das in Deutschland einzige bundesweite Pollenmessnetz wird durch die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) betrieben. Fortbestand und Weiterentwicklung (u. a. Hybrid-System aus manuellen und automatischen Pollenfallen) dieses Messnetzes sind finanziell jedoch nicht gesichert. Im Sommer 2017 formierte sich daher der fachübergreifende Arbeitskreis „Bundesweites Pollenmonitoring“, um sich über diesbezügliche Perspektiven für Deutschland auszutauschen. Für den Austausch kam der Arbeitskreis zwischen November 2017 und Juni 2018 zu 3 Gesprächstagen mit jeweils unterschiedlichen Themenschwerpunkten zusammen. Die internen Protokolle zu den Gesprächstagen bildeten anschließend die Grundlage für die Erstellung des vorliegenden Positionspapiers, mit dem der Arbeitskreis seine Arbeit abschließt. Aufgrund der Bedeutung allergener Pollen für die menschliche Gesundheit und allergischer Erkrankungen für das Gesundheitssystem spricht sich der Arbeitskreis dafür aus, das bundesweite Pollenmonitoring in den Katalog staatlicher Aufgaben aufzunehmen, die der grundlegenden Versorgung der Bevölkerung mit wesentlichen Gütern und Dienstleistungen dienen (öffentliche Daseinsvorsorge). Hinsichtlich möglicher Zuständigkeiten im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge wurden im Arbeitskreis mehrere Lösungsansätze diskutiert. Unabhängig von der zukünftigen Zuständigkeit kommt der Kooperation von messtechnischen, klinischen und wissenschaftlichen Einrichtungen eine grundsätzliche Bedeutung für die adäquate gesundheitliche Vorsorge zu.
Dieses Positionspapier des fachübergreifenden Arbeitskreises „Bundesweites Pollenmonitoring“ ist eine Übernahme aus dem Bundesgesundheitsblatt [Bundesgesundheitsblatt 2019;62:652–61, https:// doi.org/10.1007/s00103- 019-02940-y]. Der Artikel wurde unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz (http://creativecommons. org/licenses/ by/4.0/deed.de) veröffentlicht.Correspondence to:
Dr. Conny Höflich
Fachgebiet II 1.5, „Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung“
Umweltbundesamt
Corrensplatz 1
14195 Berlin
Email: [email protected]
Stellungnahme
Penicillin-Toleranzinduktion in der Schwangerschaft: Allergologische Stellungnahme zur Empfehlung der aktuellen Leitlinie Diagnostik und Therapie der Syphilis (AWMF-Register-Nr. 059-002)
Induction of penicillin tolerance during pregnancy: Allergological opinion on the recommendation of the current AWMF Guidelines on Diagnosis and Treatment of Syphilis (AWMF Registry No. 059-002)
B. Wedi, W. Aberer, K. Brockow, H. Dickel, R. Brehler, T. Jakob, B. Kreft, V. Mahler, H.F. Merk, N. Mülleneisen, H. Ott, W. Pfützner, S. Röseler, F. Ruëff, C. Sunderkötter, A. Trautmann, R. Treudler, M. Worm und G. Wurpts
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 100 - 104
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 4/2021, S. 100-104
Penicillin-Toleranzinduktion in der Schwangerschaft: Allergologische Stellungnahme zur Empfehlung der aktuellen Leitlinie Diagnostik und Therapie der Syphilis (AWMF-Register-Nr. 059-002)
B. Wedi1, W. Aberer2, K. Brockow3, H. Dickel4, R. Brehler5, T. Jakob6, B. Kreft7, V. Mahler8#9, H.F. Merk10, N. Mülleneisen11, H. Ott12, W. Pfützner13, S. Röseler14, F. Ruëff15, C. Sunderkötter16, A. Trautmann17, R. Treudler18, M. Worm19 und G. Wurpts20
1Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Comprehensive Allergy Center, Medizinische Hochschule Hannover, 2Klinik für Dermatologie, Medizinische Universität Graz, 3Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 4Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, St. Josef-Hospital, Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, 5Klinik für Hautkrankheiten, Universitätsklinikum Münster, 6Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Gießen, 7Klinik für Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum Halle (Saale), 8Paul Ehrlich Institut, Langen, 9Hautärzte im Merckhaus Dr. Herbst & Kollegen, Darmstadt, 10Klinik für Dermatologie und Allergologie, Aachener Comprehensive Allergy Center (ACAC), Universitätsklinik der RWTH Aachen, 11Lungen- und Allergiezentrum, Leverkusen, 12Pädiatrische Dermatologie und Allergologie, Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult, Hannover, 13Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg, 14Krankenhaus der Augustinerinnen, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln, 15Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, AllergieZentrum, Klinikum der Universität München, 16Universitätsklinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum Halle (Saale), 17Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Allergiezentrum Mainfranken, Universitätsklinikum Würzburg, 18Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie und Leipziger Interdisziplinäres Centrum für Allergologie – LICA-CAC, Universität Leipzig, Leipzig, 19Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Allergie-Zentrum Charité (ACC), Berlin, 20Klinik für Dermatologie und Allergologie, Aachener Comprehensive Allergy Center (ACAC), Universitätsklinik der RWTH Aachen
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Wedi B, Aberer W, Brockow K et al. Induction of penicillin tolerance during pregnancy: Allergological opinion on the recommendation of the current AWMF Guidelines on Diagnosis and Treatment of Syphilis (AWMF Registry No. 059-002). Allergol
Select. 2021 Jan 16; 5: 67-71. DOI 10.5414/ALX02224E.Correspondence to:
Prof. Dr. Bettina Wedi
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie
Comprehensive Allergy Center
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
Email: [email protected]
Pollen: Messung – Krankheit – Management
Die Wochenpollenvorhersage der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) – ein Hilfsmittel für Pollenallergiker und deren behandelnde Ärzte in Deutschland
The weekly pollen forecast of the German Pollen Information Service Foundation (PID) – A prevention instrument for pollen allergy sufferers and their treating physicians in Germany
B. Werchan, M. Werchan, S. Röseler und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 920 - 926
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 12/2021, S. 920-926
Die Wochenpollenvorhersage der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) – ein Hilfsmittel für Pollenallergiker und deren behandelnde Ärzte in Deutschland
B. Werchan1, M. Werchan1#2, S. Röseler1#3 und K.-C. Bergmann1#2
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, and Berlin Institute of Health, Berlin, 3Krankenhaus der Augustinerinnen, Köln
In Deutschland leidet fast jeder siebte Erwachsene an medizinisch diagnostizierter allergischer Rhinitis, die häufig durch eine Reaktion auf Pollen verursacht wird. Wie in anderen europäischen Ländern gibt es auch in Deutschland ein nationales Pollenmessnetz (Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID)), das die Pollen- und Pilzsporenkonzentrationen in der Außenluft überwacht und Allergiker und Ärzte informiert. Eines der Informationsinstrumente des PID ist seit dem Jahr 2016 die Wochenpollenvorhersage des PID für Deutschland. Diese wird auf der Grundlage von real gemessenen Pollendaten, phänologischen Beobachtungen, Wettervorhersagen und Fachwissen u. a. in Aerobiologie, Botanik und Allergologie erstellt. Die Vorhersage informiert während der gesamten Pollenflugzeit über den aktuellen Stand und die Entwicklung des Aufkommens von insgesamt rund 50 Pollenarten und vier Pilzsporengattungen für einen Prognosezeitraum von 7 Tagen.Correspondence to:
Dr. rer. medic. Barbora Werchan
Stiftung Deutscher
Polleninformationsdienst – PID
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Email: [email protected]
CAC in Deutschland
Wir stellen uns vor: ACAC – Aachener Comprehensive Allergy Center
Presentation of the Aachen Comprehensive Allergy Center, ACAC
G. Wurpts, A.S. Yazdi, H.F. Merk, L. Huth, J.M. Baron, M. Dreher, T. Müller, T. Kraus, A. Markert, S. Hackenberg, S. Röseler, S. Lehmann und K. Tenbrock
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 957 - 965
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 12/2021, S. 957-965
Wir stellen uns vor: ACAC – Aachener Comprehensive Allergy Center
G. Wurpts1, A.S. Yazdi1, H.F. Merk1, L. Huth1, J.M. Baron1, M. Dreher2, T. Müller2, T. Kraus3, A. Markert3, S. Hackenberg4, S. Röseler5, S. Lehmann6 und K. Tenbrock7
1Klinik für Dermatologie und Allergologie, Uniklinik Aachen, 2Medizinische Klinik V – Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Uniklinik Aachen, 3Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Uniklinik Aachen, 4Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie,5Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Krankenhaus der Augustinerinnen (Severinsklösterchen), Köln, 6Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, St. Marien Hospital Düren, 7Kinder- und Jugendmedizin, Uniklinik Aachen
Das Aachener Comprehensive Allergy Center, kurz ACAC wurde erstmalig 2016 zertifiziert und zuletzt 2021 rezertifiziert. Beteiligte Partner sind: die Klinik für Dermatologie und Allergologie – Hautklinik, die Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin (Med. Klinik V), das Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Umweltmedizin, die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, die Klinik für Gastroenterologie, Stoffwechselerkrankungen und Internistische Intensivmedizin (Med. Klinik III), die Klinik für Hals- Nasen- Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, das Institut für Pharmakologie und Toxikologie, das Institut für Biochemie und Molekularbiologie, das Institut für Immunologie und das Labordiagnostische Zentrum der Uniklinik RWTH Aachen, sowie als „externe Kooperationspartner“ die Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Krankenhaus der Augustinerinnen (Severinsklösterchen), Köln, die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, St. Marien Hospital Düren und die Praxisklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde im Ärztehaus am Luisenhospital, Aachen. Es werden die Ziele und Strukturen des ACAC, seine Aufgaben und Schwerpunkte dargestellt.Correspondence to:
Dr. Gerda Wurpts
Klinik für Dermatologie und´Allergologie
RWTH Aachen University
Pauwelsstrasse 30
52074 Aachen
Email: [email protected]
Pollen: Messung – Krankheit – Management
Die Wochenpollenvorhersage der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) – ein Hilfsmittel für Pollenallergiker und deren behandelnde Ärzte in Deutschland
The weekly pollen forecast of the German Pollen Information Service Foundation (PID) – A prevention instrument for pollen allergy sufferers and their treating physicians in Germany
B. Werchan, M. Werchan, S. Röseler und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2022) p. 54 - 60
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 48, Nr. 2/2022, S. 54-60
Die Wochenpollenvorhersage der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) – ein Hilfsmittel für Pollenallergiker und deren behandelnde Ärzte in Deutschland
B. Werchan1, M. Werchan1#2, S. Röseler1#3 und K.-C. Bergmann1#2
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, and Berlin Institute of Health, Berlin, 3Krankenhaus der Augustinerinnen, Köln
In Deutschland leidet fast jeder siebte Erwachsene an medizinisch diagnostizierter allergischer Rhinitis, die häufig durch eine Reaktion auf Pollen verursacht wird. Wie in anderen europäischen Ländern gibt es auch in Deutschland ein nationales Pollenmessnetz (Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID)), das die Pollen- und Pilzsporenkonzentrationen in der Außenluft überwacht und Allergiker und Ärzte informiert. Eines der Informationsinstrumente des PID ist seit dem Jahr 2016 die Wochenpollenvorhersage des PID für Deutschland. Diese wird auf der Grundlage von real gemessenen Pollendaten, phänologischen Beobachtungen, Wettervorhersagen und Fachwissen u. a. in Aerobiologie, Botanik und Allergologie erstellt. Die Vorhersage informiert während der gesamten Pollenflugzeit über den aktuellen Stand und die Entwicklung des Aufkommens von insgesamt rund 50 Pollenarten und vier Pilzsporengattungen für einen Prognosezeitraum von 7 Tagen.
Erstpublikation in Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 12/2021, S. 920-926.Correspondence to:
Dr. rer. medic. Barbora Werchan
Stiftung Deutscher
Polleninformationsdienst – PID
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Email: [email protected]
40 Jahre Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Deutscher Pollenflugkalender 5.0 – Update des gesamtdeutschen und der regionalen Pollenflugkalender mit Messdaten der Jahre 2016 bis 2021
German Pollen Calendar 5.0 – Update of the German and regional pollen calendars based on 2016 to 2021 measurement data
M. Werchan, B. Werchan, B. Müller, S. Röseler und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2023) p. 617 - 622
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 9/2023, S. 617-622
Deutscher Pollenflugkalender 5.0 – Update des gesamtdeutschen und der regionalen Pollenflugkalender mit Messdaten der Jahre 2016 bis 2021
M. Werchan1, B. Werchan1, B. Müller1#2, S. Röseler1#3 und K.-C. Bergmann1#4
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Institut für Biotechnologie, Technische Universität Berlin, Berlin, 3Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, 4Institute of Allergology, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt- Universität zu Berlin, Berlin
Pollenflugkalender (PFK) gelten als Hilfsmittel zur Vorbeugung und zum Umgang mit pollenbedingten allergischen Erkrankungen und können bei der Planung persönlicher Aktivitäten und medizinischer Behandlung helfen. PFK veranschaulichen grafisch das mittlere zeitliche Auftreten von Pollen bestimmter Pollentaxa in der Luft, basierend auf Pollenmessdaten eines bestimmten Gebietes. Umwelt- und Klimaveränderungen beeinflussen das Pollenaufkommen in der Luft. Das erfordert eine kontinuierliche und standardisierte Überwachung luftgetragener Pollen und die regelmäßige Aktualisierung der PFK. Die PFK 5.0 für Deutschland und die vier Regionen Deutschlands beruhen auf Pollenmessdaten von Messstationen im Messnetz der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID), die die Außenluft mithilfe volumetrischer Pollenfallen vom Hirst-Typ mit anschließender lichtmikroskopischer Pollenanalyse der Luftstaubproben überwachen. In diesem Beitrag werden die aktualisierten Pollenflugkalender 5.0 für 16 Pollentaxa für Deutschland und vier Regionen in Deutschland auf der Basis von Pollenmessdaten der Jahre 2016 bis 2021 vorgestellt.
40 Jahre Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Die Zukunft der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) – ein Ausblick
The future of the German Pollen Information Service Foundation (PID) an outlook
K.-C. Bergmann, S. Röseler, B. Werchan und M. Werchan
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2023) p. 623 - 630
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 9/2023, S. 623-630
Die Zukunft der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) – ein Ausblick
K.-C. Bergmann1#2, S. Röseler1#3, B. Werchan1 und M. Werchan1
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Institute of Allergology, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin, 3Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen
Die Aufgabe der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) besteht seit der Gründung 1983 in der Förderung der Gesundheit durch Einrichtung eines bundesweit tätigen und für jedermann erreichbaren Polleninformationsdienstes. Dazu unterhält sie ein deutschlandweites Messnetz an Pollenfallen. Die gewonnenen Daten sind Grundlage für Pollenflugvorhersagen, Pollenflugkalender, Pollen-Apps und die Dokumentation des Klimawandels. Die zukünftigen Aufgaben des PID werden dargestellt; das weitere kontinuierliche, standardisierte und hoch-qualitative Monitoring luftgetragener Pollen bleibt die Basis zur Erreichung der Ziele.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Karl-Christian Bergmann
Kaiserin-Friedrich-Haus
Robert-Koch-Platz 7
10117 Berlin
Email: [email protected]
Übersicht
Deutscher Pollenflugkalender 5.0 – Update des gesamtdeutschen und der regionalen Pollenflugkalender mit Messdaten der Jahre 2016 bis 2021
German Pollen Calendar 5.0 – Update of the German and regional pollen calendars based on 2016 to 2021 measurement data
M. Werchan, B. Werchan, B. Müller, S. Röseler und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 50 (2024) p. 212 - 216
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 4/2024, S. 212-216
Deutscher Pollenflugkalender 5.0 – Update des gesamtdeutschen und der regionalen Pollenflugkalender mit Messdaten der Jahre 2016 bis 2021
M. Werchan1, B. Werchan1, B. Müller1#2, S. Röseler1#3 und K.-C. Bergmann1#4
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Institut für Biotechnologie, Technische Universität Berlin, Berlin, 3Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, 4Institute of Allergology, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt- Universität zu Berlin, Berlin
Pollenflugkalender (PFK) gelten als Hilfsmittel zur Vorbeugung und zum Umgang mit pollenbedingten allergischen Erkrankungen und können bei der Planung persönlicher Aktivitäten und medizinischer Behandlung helfen. PFK veranschaulichen grafisch das mittlere zeitliche Auftreten von Pollen bestimmter Pollentaxa in der Luft, basierend auf Pollenmessdaten eines bestimmten Gebietes. Umwelt- und Klimaveränderungen beeinflussen das Pollenaufkommen in der Luft. Das erfordert eine kontinuierliche und standardisierte Überwachung luftgetragener Pollen und die regelmäßige Aktualisierung der PFK. Die PFK 5.0 für Deutschland und die vier Regionen Deutschlands beruhen auf Pollenmessdaten von Messstationen im Messnetz der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID), die die Außenluft mithilfe volumetrischer Pollenfallen vom Hirst-Typ mit anschließender lichtmikroskopischer Pollenanalyse der Luftstaubproben überwachen. In diesem Beitrag werden die aktualisierten Pollenflugkalender 5.0 für 16 Pollentaxa für Deutschland und vier Regionen in Deutschland auf der Basis von Pollenmessdaten der Jahre 2016 bis 2021 vorgestellt.
Erstpublikation in Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 9/2023, S. 617-622.Correspondence to:
Matthias Werchan
Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Email: [email protected]
Arzneimittelallergie, Teil 2
Etoricoxib-Allergie
Etoricoxib allergy
S. Röseler
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2025) p. 153 - 156
Abstract
Allergologie, Jahrgang 48, Nr. 3/2025, S. 153-156
Etoricoxib-Allergie
S. Röseler
Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Aachener Comprehensive Allergy Center (ACAC) der Uniklinik der RWTH Aachen
Nicht steroidale entzündungshemmende Medikamente sind weltweit eine der häufigsten Ursachen für Arzneimittelreaktionen. Mehrheitlich sind nicht immunologische Reaktionen ursächlich. Immunologische Reaktionen sind klinisch und mittels Provokationstestungen schwierig von nicht-immunologischen Reaktionen zu unterscheiden, was möglicherweise die unterschiedlichen Prävalenzangaben in der Literatur bedingt. Hier dargestellt wird eine seltene immunologische Reaktion (SNIUAA) auf Etoricoxib, gesichert mittels Anamnese und kutaner Diagnostik.Correspondence to:
Dr. med. Stefani Röseler
Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde,
Kopf- und Halschirurgie
Aachener Comprehensive Allergy Center (ACAC) der Uniklinik der RWTH Aachen
Pauwelsstr. 30
52074 Aachen
Email: [email protected]
Klimawandel und Gesundheit
Birken- und Gräserpollenflug in Deutschland – Eine Analyse über die ersten 25 Jahre des neuen Millenniums
Birch and grass pollen flight in Germany – An analysis of the first 25 years of the new millennium
M. Werchan, B. Werchan, N. Mülleneisen, B. Müller, S. Röseler und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 51 (2025) p. 126 - 135
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 3/2025, S. 126-135
Birken- und Gräserpollenflug in Deutschland – Eine Analyse über die ersten 25 Jahre des neuen Millenniums
M. Werchan1, B. Werchan1, N. Mülleneisen2, B. Müller1#3, S. Röseler1#4 und K.-C. Bergmann1#5
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Asthma und Allergiezentrum, Leverkusen, 3Technische Universität Berlin, Fakultät III Prozesswissenschaften, Institut für Biotechnologie, Berlin, 4Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, 5Institut für Allergieforschung, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin
Die Studie untersucht die Entwicklung des Birken- und Gräserpollenflugs in Deutschland der Jahre 2000 – 2024 anhand der gemessenen Pollendaten der Messstationen im Netzwerk der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Während des Beobachtungszeitraums konnten deutliche Veränderungen in Intensität und Timing des Pollenflugs dokumentiert werden. Die als Hauptpollenflugzeit (HPFZ) bezeichnete pollenflugintensivste Zeit begann bei der Birke (Betula) im Jahr 2024 5 Tage früher als im Jahr 2000 und zeigte im gleichen Zeitraum eine Zunahme der Pollenmenge um 66%. Bei den Gräsern (Poaceae) verkürzte sich die HPFZ vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2024 um 13 Tage mit einem um 4 Tage späteren Beginn bei gleichzeitigem Anstieg der Pollenmenge um 58%. Dies stellt a) Allergiebetroffene und deren behandelnden Ärzte vor neue Herausforderungen, da sich die Hauptbelastungsphasen intensiviert haben, und unterstreicht b) die Notwendigkeit interdisziplinärer Ansätze, um die gesundheitlichen Belastungen durch den veränderten Pollenflug zu minimieren.Correspondence to:
Dipl.-Landsch.-ökol. Matthias Werchan
Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Email: [email protected]
Original
Birken- und Gräserpollenflug in Deutschland – Eine Analyse über die ersten 25 Jahre des neuen Millenniums
Birch and grass pollen flight in Germany – An analysis of the first 25 years of the new millennium
M. Werchan, B. Werchan, N. Mülleneisen, B. Müller, S. Röseler und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2026) p. 57 - 66
Abstract
Allergologie, Jahrgang 49, Nr. 2/2026, S. 57-66
Birken- und Gräserpollenflug in Deutschland – Eine Analyse über die ersten 25 Jahre des neuen Millenniums
M. Werchan1, B. Werchan1, N. Mülleneisen2, B. Müller1#3, S. Röseler1#4 und K.-C. Bergmann1#5
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Asthma und Allergiezentrum, Leverkusen, 3Technische Universität Berlin, Fakultät III Prozesswissenschaften, Institut für Biotechnologie, Berlin, 4Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie,
Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, 5Institut für Allergieforschung, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin
Die Studie untersucht die Entwicklung des Birken- und Gräserpollenflugs in Deutschland der Jahre 2000 – 2024 anhand der gemessenen Pollendaten der Messstationen im Netzwerk der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Während des Beobachtungszeitraums konnten deutliche Veränderungen in Intensität und Timing des Pollenflugs dokumentiert werden. Die als Hauptpollenflugzeit (HPFZ) bezeichnete pollenflugintensivste Zeit begann bei der Birke (Betula) im Jahr 2024 5 Tage früher als im Jahr 2000 und zeigte im gleichen Zeitraum eine Zunahme der Pollenmenge um 66%. Bei den Gräsern (Poaceae) verkürzte sich die HPFZ vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2024 um 13 Tage mit einem um 4 Tage späteren Beginn bei gleichzeitigem Anstieg der Pollenmenge um 58%. Dies stellt a) Allergiebetroffene und deren behandelnden Ärzte vor neue Herausforderungen, da sich die Hauptbelastungsphasen intensiviert haben, und unterstreicht b) die Notwendigkeit interdisziplinärer Ansätze, um die gesundheitlichen Belastungen durch den veränderten Pollenflug zu minimieren.
Erstpublikation in Atemwegs- und Lungenkrankheiten, mit freundlicher Genehmigung der AutorenCorrespondence to:
Dipl.-Landsch.-ökol. Matthias Werchan
Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Email: [email protected]