Chronische Urtikaria
Instrumente zur Erfassung von Krankheitsaktivität, Krankheitskontrolle und Lebensqualitätsbeeinträchtigung bei Patienten mit chronischer Urtikaria und Angioödemen
Instruments for the determination of disease activity, disease control, and impairment of quality of life in patients with chronic urticaria and angioedema
K. Weller, A. Peveling-Oberhag, S.Altrichter, N. Schoepke, M.Abajian, T. Zuberbier, P. Staubach und M. Maurer
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 6 - 15
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 1/2016, S. 6–15
Instrumente zur Erfassung von Krankheitsaktivität, Krankheitskontrolle und Lebensqualitätsbeeinträchtigung bei Patienten mit chronischer Urtikaria und Angioödemen
K. Weller1, A. Peveling-Oberhag2, S. Altrichter1, N. Schoepke1, M. Abajian1, T. Zuberbier1, P. Staubach2* und M. Maurer1*
1Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Allergie-Centrum-Charité, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2Hautklinik und Poliklinik, Universitätsmedizin Mainz
Ein Problem in der täglichen Patientenversorgung von Urtikaria- und Angioödempatienten ist, dass zum Zeitpunkt der Vorstellung häufig keine repräsentativen Beschwerden vorliegen. Zudem ist Juckreiz als eines der Hauptsymptome bislang nicht objektiv erfassbar. Um trotzdem ein aussagekräftiges Bild der aktuellen Krankheitssituation erheben zu können, wurden in den vergangenen Jahren patientenzentrierte Hilfsmittel entwickelt, sogenannte Patient Reported Outcomes (PROs). PROs sind Fragebogen- und Tagebuchinstrumente, die von den Patienten selbstständig ausgefüllt werden und die Krankheitssituation der Betroffenen standardisiert dokumentieren. Vor allem Instrumente zur Erfassung von Krankheitsaktivität, Krankheitskontrolle und Lebensqualitätsbeeinträchtigung sind von praktischer Bedeutung und haben sich bewährt. Bei guter Einbindung dieser PROs in die tägliche Routine, wird nicht nur die Dokumentation der Krankheitssituation verbessert, sondern gleichzeitig wertvolle Zeit frei, die dem Arzt-Patient-Gespräch zu Gute kommt. Darüber hinaus können mittels PROs Behandlungsentscheidungen, wie z.B. Therapieumstellungen, hinterlegt werden. In diesem Artikel werden die wichtigsten PRO-Instrumente für die chronische Urtikaria und Angioödempatienten vorgestellt sowie Hinweise für deren optimalen Einsatz, aber auch bezüglich individueller Limitationen gegeben.
*Beide Autoren haben zu gleichen Teilen beigetragenCorrespondence to:
PD Dr. med Karsten Weller
Allergie-Centrum-Charité
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Email: [email protected]
Urtikaria – immer etwas Neues!
Fallbericht – Erfolgreiche Therapie einer schweren chronisch spontanen Urtikaria mit Omalizumab und Dupilumab
Case report: Severe chronic spontaneous urticaria successfully treated with omalizumab and dupilumab
V. Puxkandl, W. Hötzenecker und S. Altrichter
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2023) p. 70 - 73
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 1/2023, S. 70-73
Fallbericht – Erfolgreiche Therapie einer schweren chronisch spontanen Urtikaria mit Omalizumab und Dupilumab
V. Puxkandl1, W. Hötzenecker1 und S. Altrichter1#2
1Abteilung für Dermatologie und Venerologie, Comprehensive Allergy Center, Kepler Universitätsklinikum Linz & Johannes Kepler Universität, Linz, Österreich, 2Institut für Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Deutschland
Die Urtikaria ist eine durch Mastzellaktivierung ausgelöste Erkrankung mit wiederkehrenden Quaddeln und/oder Angioödemen. Die meisten Patient/-innen profitieren von einer Behandlung mit Antihistaminika (AH) oder, falls dies nicht ausreicht, von einer zusätzlichen Therapie mit Omalizumab, die oft zu einer deutlichen Linderung der Symptome führt. Hier stellen wir eine Patientin mit therapieresistenter chronisch spontaner Urtikaria vor, die mit AH, Omalizumab und Glukokortikosteroiden behandelt wurde, darunter jedoch keine vollständige Beschwerdefreiheit erreichte. Die gemäß der aktuellen Leitlinie anschließend empfohlene Therapie, Ciclosporin, war bei dieser Patientin kontraindiziert. Daher wurde eine zusätzliche Therapie mit Dupilumab eingeleitet, die zu einer vollständigen Remission der Symptome führte. In diesem Fallbericht stellen wir somit einen Fall einer erfolgreichen dualen Therapie mit Omalizumab und Dupilumab vor.
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Puxkandl V, Hoetzenecker W, Altrichter S. Case report: Severe chronic spontaneous urticaria successfully treated with omalizumab and dupilumab. Allergol Select. 2023; 7: 17-19. DOI 10.5414/ALX02382ECorrespondence to:
Priv.-Doz. Dr. Sabine Altrichter
Abteilung für Dermatologie
Kepler Universitätsklinikum Linz & Johannes Kepler Universität
Comprehensive Allergy Center, Linz, Österreich
Krankenhausstraße 9
4020 Linz, Österreich
Email: sabine.altrichter@kepleruniversitätsklinikum.at
Urtikaria – immer etwas Neues!
S3-Leitlinie: Klassifikation, Diagnostik und Therapie der Urtikaria
T. Zuberbier, S. Altrichter, S. Bauer, R. Brehler, K. Brockow, C. Dressler, J. Fluhr, M. Gaskins, E. Hamelmann, K. Kühne, H. Merk, N.K. Mülleneisen, A. Nast, H. Olze, H. Ott, M. Pleimes, F. Ruëff, P. Staubach-Renz, B. Wedi und M. Maurer
Price
42.00 $
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Jahrgang 46 (2023) p. 9 - 40
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 1/2023, S. 9-40
S3-Leitlinie: Klassifikation, Diagnostik und Therapie der Urtikaria
T. Zuberbier1, S. Altrichter2, S. Bauer3, R. Brehler4, K. Brockow5, C. Dressler6, J. Fluhr1, M. Gaskins6, E. Hamelmann7, K. Kühne3, H. Merk8, N.K. Mülleneisen9, A. Nast6, H. Olze1, H. Ott10, M. Pleimes11, F. Ruëff12, P. Staubach-Renz13, B. Wedi14* und M. Maurer1*
1Institute of Allergology, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin, 2Kepler Universitätsklinikum Linz, Österreich, 3Urtikaria-Helden e. V., Koblenz, 4Universitätsklinikum Münster, Münster, 5Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, München, 6Division of Evidence-Based Medicine (dEBM), Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin, 7Universitätsklinikum OWL der Universität Bielefeld, Bielefeld, 8Universitätsklinik RTWH Aachen, Aachen, 9Asthma und Allergie Zentrum Leverkusen, Leverkusen, 10Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult Hannover, Hannover, 11Kinderdermatologie Praxis Heidelberg, Heidelberg, 12LMU Klinikum der Universität München, München, 13Universitätsmedizin Mainz, Mainz, 14Medizinische Hochschule Hannover, Hannover
*Geteilte Letztautorenschaft
Correspondence to:
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Torsten Zuberbier
Institute of Allergology
Campus Benjamin Franklin
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Hindenburgdamm 30, Haus I
12203 Berlin
Email: [email protected]
CAC in Österreich
Wir stellen uns vor: Das Allergiezentrum des Kepler Universitätsklinikums in Linz (Österreich)
Who we are: the interdisciplinary Allergy Center at the Kepler University Hospital Linz (Austria)
I. Angelova-Fischer, A. Currie, S. Altrichter, A. Molnar, W. Högler, M. Gabriel, P. Zwittag, B. Lamprecht und W. Hötzenecker
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2023) p. 690 - 700
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 10/2023, S. 690-700
Wir stellen uns vor: Das Allergiezentrum des Kepler Universitätsklinikums in Linz (Österreich)
I. Angelova-Fischer1, A. Currie1, S. Altrichter1#6, A. Molnar2, W. Högler2, M. Gabriel3, P. Zwittag4, B. Lamprecht5 und W. Hötzenecker1
1Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie, Kepler Universitätsklinikum, MedCampus III, 2Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Kepler Universitätsklinikum, MedCampus IV, 3Institut für Nuklearmedizin und Endokrinologie Kepler Universitätsklinikum, MedCampus III, 4Klinik für Hals-Nasen- und Ohrenheilkunde, Kepler Universitätsklinikum, MedCampus III, 5Universitätsklinik für Innere Medizin 4 – Pneumologie, Kepler Universitätsklinikum, MedCampus III, Linz, Österreich, 6Johannes-Kepler-Universität, Zentrum für medizinische Forschung, Linz, Österreich
Das Allergiezentrum des Kepler Universitätsklinikums (KUK) in Linz wurde im Jahr 2018 als erstes universitäres Allergiezentrum in Österreich gegründet. Gründungsmitglieder waren die Kliniken für Dermatologie und Venerologie, Innere Medizin 4 – Pneumologie, Kinder- und Jugendheilkunde und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Weitere Zentrumspartner sind das Institut für Nuklearmedizin und Endokrinologie sowie die Abteilung für Diätologie am Med Campus III und IV. Das Allergiezentrum wurde am 2. Juli 2020 erstmals als Comprehensive Allergy Center (CAC) zertifiziert, die Rezertifizierung erfolgte am 14. Juli 2022. In dieser Publikation werden die Struktur und die gemeinsamen Aktivitäten, die klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte der beteiligten Kliniken und Institute, die Visionen und die Zukunftsperspektiven unseres Zentrums beschrieben.Correspondence to:
Priv.-Doz. Dr. Irena Angelova-Fischer
Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie
Kepler Universitätsklinikum
Krankenhausstr. 9
4020 Linz, Österreich
Email: [email protected]