Empfehlungen
Empfehlungen zur Ganzkörperplethysmographie (Bodyplethysmographie) – Teil 1
C.-P. Criée (federführend), D. Berdel, D. Heise, R.A. Jörres, P. Kardos, D. Köhler, W. Leupold, H. Magnussen, W. Marek, R. Merget, H. Mitfessel, K. Rasche, M. Rolke, H.-J. Smith, S. Sorichter und H. Worth
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Jahrgang 35 p. 256 - 272
Abstract
C.-P. Criée (federführend), D. Berdel, D. Heise, R.A. Jörres, P. Kardos, D. Köhler, W. Leupold, H. Magnussen, W. Marek, R. Merget, H. Mitfessel, K. Rasche, M. Rolke, H.-J. Smith, S. Sorichter und H. Worth
Leitlinie
Leitlinie für die Durchführung bronchialer Provokationstests mit Allergenen
Guidelines for bronchial provocation tests with allergens
E. Gonsior†, M. Henzgen, R.A. Jörres, R.F. Kroidl, R. Merget, F.-W. Rifflmann und G. Wallenstein
Price
42.00 $
Jahrgang 25 p. 216 - 223
Abstract
Allergologie, Jahrgang 25, Nr. 4/2002, S. 216–223
Leitlinie für die Durchführung bronchialer Provokationstests mit Allergenen
E. Gonsior†1, M. Henzgen2, R.A. Jörres3, R.F. Kroidl4, R. Merget5, F.-W. Rifflmann6 und G. Wallenstein7
Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie, 1Abteilung für Innere Medizin, Klinik Kurhessen, Bad Sooden-Allendorf, 2Pneumologie und Allergologie/Immunologie der Klinik für Innere Medizin IV, FSU Jena, 3Krankenhaus Großhansdorf, 4Stade, 5Berufsgenossenschaftliches Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin, Bochum, 6Abteilung Allergologie, Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft, Schmallenberg, 7Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Berlin
In Überarbeitung der 1984 erstmals veröffentlichten Leitlinien für die Durchführung von bronchialen Provokationen [28] und nach kürzlicher Erstellung von Leitlinien für Provokationstests mit pharmakologischen Substanzen [4] werden im Folgenden aktualisierte Leitlinien für die Durchführung bronchialer Provokationstests mit Allergenen vorgestellt. Diese wurden durch Auswertung der verfügbaren Literatur in mehreren Expertentreffen formuliert. Neben präzisen Aussagen zu Indikationen, Kontraindikationen und Sicherheitsmaßnahmen werden drei Untersuchungsprotokolle, deren Evidenz als gesichert angesehen wird, detailliert beschrieben.Correspondence to:
PD Dr. med. Margot Henzgen
Funktionsbereich Pneumologie und Allergologie
Klinik für Innere Medizin IV
Klinikum der Friedrich-Schiller-Universität
Erlanger Allee 101
D-07740 Jena
Leitlinien
Leitlinie für die Durchführung bronchialer Provokationstests mit Allergenen
Guidelines for bronchial provocation tests with allergens
E. Gonsior†, M. Henzgen, R.A. Jörres, R.F. Kroidl, R. Merget, F.-W. Rifflmann und G. Wallenstein
Price
42.00 $
Jahrgang 25 p. 388 - 397
Abstract
Allergologie, Jahrgang 25, Nr. 7/2002, S. 388–397
Leitlinie für die Durchführung bronchialer Provokationstests mit Allergenen
E. Gonsior†1, M. Henzgen2, R.A. Jörres3, R.F. Kroidl4, R. Merget5, F.-W. Rifflmann6 und G. Wallenstein7
Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie, 1Abteilung für Innere Medizin, Klinik Kurhessen, Bad Sooden-Allendorf, 2Pneumologie und Allergologie/Immunologie der Klinik für Innere Medizin IV, FSU Jena, 3Krankenhaus Großhansdorf, 4Stade, 5Berufsgenossenschaftliches Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin, Bochum, 6Abteilung Allergologie, Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft, Schmallenberg, 7Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Berlin
In Überarbeitung der 1984 erstmals veröffentlichten Leitlinien für die Durchführung von bronchialen Provokationen [28] und nach kürzlicher Erstellung von Leitlinien für Provokationstests mit pharmakologischen Substanzen [4] werden im Folgenden aktualisierte Leitlinien für die Durchführung bronchialer Provokationstests mit Allergenen vorgestellt. Diese wurden durch Auswertung der verfügbaren Literatur in mehreren Expertentreffen formuliert. Neben präzisen Aussagen zu Indikationen, Kontraindikationen und Sicherheitsmaßnahmen werden drei Untersuchungsprotokolle, deren Evidenz als gesichert angesehen wird, detailliert beschrieben.Correspondence to:
PD Dr. med. Margot Henzgen
Funktionsbereich Pneumologie und Allergologie
Klinik für Innere Medizin IV
Klinikum der Friedrich-Schiller-Universität
Erlanger Allee 101
D-07740 Jena
Empfehlungen
Empfehlungen zur Ganzkörperplethysmographie (Bodyplethysmographie) Teil II
C.-P. Criée (federführend), D. Berdel, D. Heise, R.A. Jörres, P. Kardos, D. Köhler, W. Leupold, H. Magnussen, W. Marek, R. Merget, H. Mitfessel, K. Rasche, M. Rolke, H.-J. Smith, S. Sorichter und H. Worth
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Jahrgang 35 p. 349 - 370
Abstract
C.-P. Criée (federführend), D. Berdel, D. Heise, R.A. Jörres, P. Kardos, D. Köhler, W. Leupold, H. Magnussen, W. Marek, R. Merget, H. Mitfessel, K. Rasche, M. Rolke, H.-J. Smith, S. Sorichter und H. Worth
Lungenfunktionsdiagnostik, Teil 2
Die Diffusionsmessung und ihre Caveats
Diffusing capacity and its caveats
R.A. Jörres
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2020) p. 192 - 200
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 46, Nr. 4/2020, S. 192-200
Die Diffusionsmessung und ihre Caveats
R.A. Jörres
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München
Die CO-Diffusionsmessung gemäß der Single-Breath-Methode hat in der klinischen Praxis einen festen Platz, und dies zu Recht, da sie eine frühe Erkennung pulmonal bedingter Störungen des Gasaustauschs zulässt und ein Komplement zu den Messgrößen der Atmungsmechanik darstellt. Allerdings wird bisweilen die Komplexität der Einflussfaktoren auf das Messergebnis verkannt und in der Folge die Interpretation durch ein ungenügendes Verständnis der Zusammenhänge fehlgeleitet. Hierbei spielen Änderungen des Lungenvolumens eine besondere Rolle. In dieser kurzen Arbeit soll nicht versucht werden, eine umfassende Analyse der Messung der Diffusionskapazität zu präsentieren, wohl aber, einen elementaren Überblick zu schaffen und einen wesentlichen Punkt herauszuarbeiten, nämlich das Verhalten der Hauptmessgrößen im Zusammenhang mit einer Änderung des Volumens der Lunge.Correspondence to:
PD Dr. Rudolf A. Jörres
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München
Campus Innenstadt
Ziemssenstraße 1
80336 München
Email: [email protected]
Nichtallergische Rhinitis
Berufsbedingte Rhinitis
Occupational rhinitis
S. Kotz, L. Pechtold, R.A. Jörres, D. Nowak und A.M. Chaker
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2020) p. 239 - 246
Abstract
Allergologie, Jahrgang 43, Nr. 6/2020, S. 239-246
Berufsbedingte Rhinitis
S. Kotz1, L. Pechtold1#2, R.A. Jörres3, D. Nowak3 und A.M. Chaker1#2
1Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, 2Zentrum für Allergie und Umwelt, Helmholtz Zentrum und Technische Universität München, 3Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU-Klinikum, Ludwig Maximilians Universität, München, CPC Munich, DZL, Deutsches Zentrum für Lungenforschung
Obwohl die berufsbedingte Rhinitis (occupational rhinitis) und das berufsbedingte Asthma bronchiale (occupational asthma) eng miteinander verbunden sind sowie eine analoge Pathophysiologie und gemeinsame auslösende Faktoren besitzen, hat das Krankheitsbild der berufsbedingten Rhinitis bisher kaum Beachtung gefunden. Als Hauptursache für die Entstehung der berufsbedingten Rhinitis wird die berufsbedingte Exposition gegenüber bestimmten Substanzen wie zum Beispiel Tierepithelien angesehen. Im Rahmen der neuen EAACI-Definition der berufsbedingten Rhinitis wurde dem kausalen und nicht nur zeitlichem Zusammenhang zwischen einer Exposition am Arbeitsplatz und dem Auftreten der Symptome der Rhinits eine besondere Bedeutung beigemessen. Außerdem sollte der Oberbegriff der arbeitsplatzbezogenen Rhinitis (work-related rhinitis) für die Klassifikation der verschiedenen Arbeitsplatz-assoziierten Rhinitisformen verwendet werden und diese in eine berufsbedingte, allergische und nichtallergische, Rhinitis (occupational rhinitis), eine Rhinitisform, die durch Exposition gegenüber Substanzen in der Arbeitsplatzumgebung ausgelöst wird, sowie die arbeitsplatzexazerbierte Rhinitis (work-exacerbated rhinitis), bei der Symptome einer vorbestehenden Rhinitis durch Exposition am Arbeitsplatz verstärkt werden, differenziert werden. Auch wenn der Anamneseerhebung bei der Diagnosestellung der berufsbedingten Rhinitis eine Schlüsselrolle zukommt, stellt die nasale Provokationstestung weiterhin den diagnostischen Goldstandard dar. Die Therapie der berufsbedingten Rhinitis umfasst einerseits die optimale Symptomkontrolle und andererseits die Prävention der Entstehung eines berufsbedingten Asthmas. Die Behandlungsmöglichkeiten werden dabei durch eine absolute Expositionskarenz (primäres Ziel), eine Expositionsreduktion sowie die pharmakologische Therapie dargestellt. Die berufsbedingte allergische Rhinitis kann als eine Berufskrankheit (BK 4301) anerkannt werden, der bergründete Verdacht ist meldepflichtig.Correspondence to:
Sebastian Kotz
Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
Klinikum rechts der Isar
Technische Universität München
Ismaninger Str. 22
81675 München
Email: [email protected]
Pneumo meets Kardio
Herz-Lungen-Interaktion bei COPD: Pneumo meets Kardio
Heart and lung liaison in COPD
P. Alter, C.F. Vogelmeier und R.A. Jörres
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2023) p. 38 - 44
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 48, Nr. 2/2022, S. 38-44
Herz-Lungen-Interaktion bei COPD: Pneumo meets Kardio
P. Alter1, C.F. Vogelmeier1 und R.A. Jörres2
1Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Intensivmedizin, Philipps-Universität Marburg (UMR), Mitglied im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), Marburg, 2Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und mweltmedizin, Klinikum der Universität München, LMU, Mitglied im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), München
Herz und Lunge sind funktionell inhärent miteinander verbunden. Bei der COPD können nicht nur die seit Langem bekannten Veränderungen am rechten Herzen (Cor pulmonale) auftreten, sondern auch Veränderungen am linken Herzen sind häufig. Infolge einer verminderten Füllung ist der linke Ventrikel bei der COPD tendenziell eher kleiner, und die Muskelmasse nimmt ab. Eine adäquate respiratorische COPD-Therapie ist zugleich geeignet, zu einer Verbesserung der Linksherzfüllung zu führen. Dies scheint auch für die Langzeittherapie zuzutreffen. Aufgrund der hohen Prävalenz und Koinzidenz von COPD und kardiovaskulären Erkrankungen sollten diese gegenseitig differenzialdiagnostisch in Erwägung gezogen werden, um Symptome richtig zuzuordnen und eine entsprechende Therapie nicht zu versäumen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Peter Alter
Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Intensivmedizin
Philipps-Universität Marburg
Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Standort Marburg
Baldingerstraße, 35033 Marburg
Email: [email protected]
Pneumo meets Kardio
Herz-Lungen-Interaktion bei COPD: Pneumo meets Kardio
Heart and lung liaison in COPD
P. Alter, C.F. Vogelmeier und R.A. Jörres
Price
42.00 $
Jahrgang 52 (2023) p. 88 - 94
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 3/2023, S. 88-94
Herz-Lungen-Interaktion bei COPD: Pneumo meets Kardio
P. Alter1, C.F. Vogelmeier1 und R.A. Jörres2
1Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Intensivmedizin, Philipps-Universität Marburg (UMR), Mitglied im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), Marburg, 2Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und mweltmedizin, Klinikum der Universität München, LMU, Mitglied im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), München
Herz und Lunge sind funktionell inhärent miteinander verbunden. Bei der COPD können nicht nur die seit Langem bekannten Veränderungen am rechten Herzen (Cor pulmonale) auftreten, sondern auch Veränderungen am linken Herzen sind häufig. Infolge einer verminderten Füllung ist der linke Ventrikel bei der COPD tendenziell eher kleiner, und die Muskelmasse nimmt ab. Eine adäquate respiratorische COPD-Therapie ist zugleich geeignet, zu einer Verbesserung der Linksherzfüllung zu führen. Dies scheint auch für die Langzeittherapie zuzutreffen. Aufgrund der hohen Prävalenz und Koinzidenz von COPD und kardiovaskulären Erkrankungen sollten diese gegenseitig differenzialdiagnostisch in Erwägung gezogen werden, um Symptome richtig zuzuordnen und eine entsprechende Therapie nicht zu versäumen.
Erstpublikation in Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 49, Nr. 2/2023, S. 38-44, mit freundlicher Genehmigung der AutorenCorrespondence to:
Prof. Dr. med. Peter Alter
Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Intensivmedizin
Philipps-Universität Marburg
Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH
Standort Marburg
Baldingerstraße, 35033 Marburg
Email: [email protected]
Lungenfunktionsdiagnostik, Teil 5
Grundlagen und klinische Anwendung der volumetrischen Kapnographie
Principles and clinical application of volumetric capnography
R.A. Jörres und H.-J. Smith
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2023) p. 506 - 521
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 49, Nr. 10/2023, S. 506-521
Grundlagen und klinische Anwendung der volumetrischen Kapnographie
R.A. Jörres1 und H.-J. Smith2
1Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU Klinikum, Ludwig-Maximilians-Universität München, München, 2Research in Respiratory Diagnostics, Berlin
Mit der Einführung der Ultraschalltechnologie zur Bestimmung der Atemströmung entstand auch das Interesse an der simultan ableitbaren molaren Masse, die als Indikator der Zusammensetzung des durchströmenden Gases zu betrachten ist. Auf der Basis ausgefeilter mathematischer Modelle wurde es möglich, aus dem exspiratorischen Verlauf der molaren Masse ein Kohlendioxid-Äquivalent (CO2-Äquivalent) zu extrahieren. Sowohl die Erfassung der molaren Masse als auch die Modellierung und Approximation eines CO2-Exspirogramms verlangen keine zusätzliche Hardware, vielmehr können die erforderlichen Algorithmen auf einem Ultraschallspirometer als reine Echtzeit-Software implementiert werden. Attraktiv an diesem Konzept ist, dass praktisch jedes Ultraschallspirometer durch Berücksichtigung der molaren Masse um eine extrem schnelle Gasanalyse erweitert werden kann. Gasanalytische Betrachtungen sind somit auch im Rahmen einer Normalatmung möglich. Insofern ist ein Ultraschallspirometer, das zusätzlich die molare Masse auswertet, in der Lage, neben der langsamen und forcierten Spirometrie auch eine umfangreiche und qualifizierte Ruheatmungsanalyse durchzuführen. Aus kapnographischen Applikationen in der Intensivmedizin und verschiedenen Konzepten der Lungenfunktionsdiagnostik stehen vielfältige, publizierte Parameter zur Verfügung, um die Ergebnisse der forcierten Spirometrie komplementieren zu können. Insbesondere die Bestimmung verschiedener funktioneller Toträume hat eine nachgewiesene klinische Relevanz. Ähnliches gilt für die Bestimmung der Anstiege verschiedener Phasen des Kapnogramms, wie in dieser Übersicht gezeigt wird.Correspondence to:
PD Dr. rer. nat. Dipl.-Biol. Rudolf A. Jörres
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
LMU Klinikum, Ludwig-Maximilians-Universität München
Ziemssenstraße 5
80336 München
Email: [email protected]
Empfehlung
Aktuelle Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Atemwegsliga (DAL), Deutsche Lungenstiftung (DLS) sowie Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (D
C.P. Criée, H.J. Smith, A.M. Preisser, D. Bösch, U. Butt, M.M. Borst, N. Hämäläinen, K. Husemann, R.A. Jörres, P. Kardos, C. Lex, F.J. Meyer, D. Nachtigall, D. Nowak, U. Ochmann, W. Randerath, A. Schütz, B. Schucher, J. Spiesshoefer, C. Taube, S. Walterspacher, M. Wollsching-Strobel, H. Worth, M. Gappa und W. Windisch
Jahrgang 50 (2024) p. 111 - 184
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 3/2024, S. 111-184
Aktuelle Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Atemwegsliga (DAL), Deutsche Lungenstiftung (DLS) sowie Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (D
C.P. Criée1, H.J. Smith2, A.M. Preisser3, D. Bösch4, U. Butt5, M.M. Borst6, N. Hämäläinen7, K. Husemann8, R.A. Jörres9, P. Kardos10, C. Lex11, F.J. Meyer12, D. Nachtigall13† D. Nowak9, U. Ochmann9, W. Randerath14, A. Schüz15, B. Schucher16, J. Spiesshoefer17, C. Taube18, S. Walterspacher19, M. Wollsching-Strobel20, H. Worth21, M. Gappa22 und W. Windisch20
1Praxis für Innere Medizin und Pneumologie, Northeim, 2Research in Respiratory Diagnostics, Berlin, 3Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, 4Lungenpraxis Dr. Bösch, Landshut, 5Deutsche Atemwegsliga e. V., Bad Lippspringe, 6DGP-Akademie, Berlin, 7Berlin, 8MVZ Klinikum Kempten – Praxis für Pneumologie und Allergologie, Kempten, 9Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU München, 10Lungenzentrum Maingau, Frankfurt, 11Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, 12Lungenzentrum München (Bogenhausen- Harlaching), München, 13Hamburg, 14Krankenhaus Bethanien gGmbH, Klinik für Pneumologie und Allergologie, Solingen, 15Atemhilfe, Berlin, 16LungenClinic, Grosshansdorf, 17Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum Aachen, 18Klinik für Pneumologie, Universitätsmedizin Essen-Ruhrlandklinik, Essen, 19Klinikum Konstanz – Sektion Pneumologie, Konstanz, Universität Witten/Herdecke, Witten, 20Kliniken der Stadt Köln, Köln-Merheim, Universität Witten/Herdecke, 21Pneumologische und kardiologische Gemeinschaftspraxis, Fürth, 22Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf, Klinik für Kinder und Jugendliche, Düsseldorf
Aus der Einleitung
Messungen der Lungenfunktion stellen einen Kernbereich in der Diagnostik von Lungenerkrankungen dar und sind etablierter Standard in der diagnostischen Abklärung von Dyspnoe und Husten. Dabei stehen sehr unterschiedliche Testverfahren zur Verfügung, die jeweils mehrere und mitunter eine Vielzahl von Messparametern erlauben. Wesentlich für die Interpretation von Lungenfunktionswerten sind der Einsatz jeweils geeigneter Messverfahren, die Etablierung verlässlicher Normwerte sowie eine weiterführende Stadieneinteilung des Schweregrades einer etablierten Einschränkung. In diesem Sinne ergeben sich aus den Einschränkungen, wie sie in der Lungenfunktionsdiagnostik etabliert sind, weitere diagnostische und/oder auch therapeutische Schritte, wie sie in den Leitlinien zu den jeweils entsprechenden Erkrankungen formuliert sind, wie zum Beispiel zur chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).
Die letzten deutschen Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik stammen aus dem Jahr 2015 als Leitlinie zur Spirometrie [1]. 2022 wurde ein offizielles Dokument der Europäischen Fachgesellschaft (ERS = European Respiratory Society) in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Fachgesellschaft (ATS = American Thoracic Society) publiziert [2], in welchem neue Interpretationen von routinemäßigen Lungenfunktionstests vorgestellt worden sind. Betroffen sind die Spirometrie, die Bodyplethysmographie, die Diffusionskapazität, der Bronchodilatationstest sowie die Referenzwerte.
Diese Empfehlungen werden in dieser Arbeit vorgestellt und kritisch diskutiert. Darüber hinaus werden in weiteren Kapiteln die aktuellen Standards zur unspezifischen bronchialen Provokation, zur atemmuskulären Funktionsdiagnostik und zur forcierten Oszillometrie beschrieben. Die aktuelle Arbeit stellt damit eine Aktualisierung der Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik dar. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, das ein Kompendium Lungenfunktionsdiagnostik [3] weiterführende Informationen zu den genannten Untersuchungsmethoden beinhaltet.
Prof. Dr. med. Carl-Peter Criée,
Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga
und
Prof. Dr. med. Wolfram Windisch,
Präsident der DGPCorrespondence to:
Prof. Dr. Carl-Peter Criée
Praxis für Pneumologie
Albert-Schweitzer-Weg 9
37154 Northeim
Email: [email protected]