Originalarbeit
Studie zur Wachstumskinetik magmatischer Kristalle mittels Elektronenstrahl- Mikrosondenanalyse von orientierten Kristallschnitten
Study on the growth kinetics of magmatic crystals by electron microprobe analysis of oriented crystal sections
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 1 p. 29 - 38
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 1, Nr. 1/2014, S. 29–38
Studie zur Wachstumskinetik magmatischer Kristalle mittels Elektronenstrahl- Mikrosondenanalyse von orientierten Kristallschnitten
R. Sturm
In den vergangenen Jahrzehnten wurden wissenschaftliche Studien des Kristallwachstums routinemäßig durch Anwendung lichtmikroskopischer Verfahren und später durch Applikation elektronenmikroskopischer Bildgebungsverfahren (BSEI, CL) auf spezifische Kristallschnitte durchgeführt. Basierend auf zahlreichen bislang veröffentlichten mikroskopischen Untersuchungen lässt sich für das magmatische Mineral Zirkon (ZrSiO4) ein breites Spektrum an Wachstumstrends attestieren, wobei in der vorliegenden Studie drei wesentliche Entwicklungszüge nachgezeichnet werden: (1) Ungestörtes Wachstum von Zirkon zeichnet sich durch eine kontinuierliche Fortentwicklung der beiden F-Formen {100} und {110} aus. Die äußere Morphologie bleibt während des gesamten Kristallisationsprozesses unverändert. (2) Gehemmtes oder blockiertes Wachstum von Zirkon spiegelt sich in einer sukzessiven Verdrängung der F-Formen {100} und {110} durch die S-Formen {110} und {211} wider, was die Ausbildung leicht elongierter Kristalle mit steilen Pyramiden zur Folge hat. (3) Untypisches oder „pathologisches“ Wachstum von Zirkon zeigt einen dem gehemmten Wachstum genau entgegen gesetzten Trend, das heißt, die primär auftretende S-Formen {110} und {211}/{311} werden stetig durch die F-Formen {100} und {110} substituiert, wodurch es zur Entstehung langprismatischer Kristalle mit flachen Pyramiden kommt.Correspondence to:
Mag. mult. Dr. Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
A-5061 Elsbethen
Österreich
Email: [email protected]
Originalarbeit
Mikroskopie biogener Partikel aus der Umgebungsluft
Microscopy of biogenic particles from the ambient air
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 1 p. 103 - 109
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 1, Nr. 2/2014, S. 103–109
Mikroskopie biogener Partikel aus der Umgebungsluft
R. Sturm
Die Bestandteile einer mit Hilfe des Kaskadenimpaktors genommenen Bioaerosolprobe aus dem Salzburger Stadtgebiet wurden einer mikroskopischen Untersuchung zugeführt. Als Hauptkomponenten konnten Pollen verschiedener Gräser, Bäume und Gartenpflanzen, aber auch Pilzzellen, vereinzelt Bakterien und Fragmente pflanzlicher Epidermis festgestellt werden. Im Falle der Beprobung von Hausstaub gesellen sich zu diesen Bestandteilen noch höhere, durch die Umgebungsluft vertragene Organismen wie Milben und Insektenlarven dazu. Manche Komponenten des biogenen Aerosols können über den Atemtrakt in den menschlichen Organismus aufgenommen werden und dort unter anderem allergische Reaktionen oder Infektionen hervorrufen.Correspondence to:
Mag. mult. Dr. Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen
Österreich
Email: [email protected]
Originalarbeit
Mikroskopischer Einblick in die Spermatogenese der australischen Feldgrille Teleogryllus commodus (Insecta, Orthoptera)
Microscopic insight into the spermatogenesis of the black field cricket Teleogryllus commodus (Insecta, Orthoptera)
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 1 p. 142 - 148
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 1, Nr. 3/2014, S. 142–148
Mikroskopischer Einblick in die Spermatogenese der australischen Feldgrille Teleogryllus commodus (Insecta, Orthoptera)
R. Sturm
Testisanatomie und Spermatogenese der australischen Feldgrille Teleogryllus commodus wurden anhand spezifischer präparatorischer und mikroskopischer Methoden (LM, REM) untersucht. Die paarigen Hoden sind gewöhnlich im dorsalen Bereich der ersten beiden abdominalen Segmente lokalisiert, verfügen über eine nahezu kugelförmige Gestalt und erreichen einen Durchmesser von bis zu 1,5 mm. Sie enthalten etwa 100 Follikel, welche sich in drei Abschnitte (Wachstums-, Reifungs- und Transformationszone) untergliedern lassen. Im ersten Abschnitt erfolgt die Bildung und Aggregation der Spermatogonien, aus denen in der mittleren Zone die Spermatozyten hervorgehen. Diese wiederum werden durch Einschaltung zweier Reifeteilungen in die Spermatiden überführt, welche sich im basalen Abschnitt infolge der Spermiogenese zu den Spermatozoen, jenen endgültigen Reproduktionszellen, umformen. Die Spermatozoen setzen sich aus einem Akrosom (Durchmesser: etwa 0,5 μm) und einer bis zu 0,15 mm langen Geißel zusammen. Ihre Anzahl pro Follikel schwankt zwischen einigen tausend und über hunderttausend Stück.Correspondence to:
Mag. mult. Dr. Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen, Österreich
Email: [email protected]
Originalarbeit
Mikroskopie von Nannofossilien am Beispiel mariner Coccolithen
Microscopy of nannofossils ─ the exemplary case of coccoliths
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 2 p. 2 - 7
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 2, Nr. 1/2015, S. 2–7
Mikroskopie von Nannofossilien am Beispiel mariner Coccolithen
R. Sturm
Die vorliegende Studie befasst sich mit mikroskopischen Methoden zur visuellen Dokumentation von Coccolithen, welche aufgrund ihrer Größe von nur wenigen Mikrometern zu den so genannten Nannofossilien zu zählen sind. Bei Coccolithen handelt es sich um Kalkplättchen, die als Teile der Schale von einzelligen marinen Lebewesen (Ordnung: Coccolithophorida) im Sediment konserviert wurden. Der lichtmikroskopische Zugang ist lediglich bei Verwendung des Ölimmersionsobjektives und eines kontraststeigernden Verfahrens (Interferenzkontrast, Phasenkontrast) sinnvoll. Für genauere taxonomische Studien kann hingegen auf das Elektronenmikroskop nicht mehr verzichtet werden. Zur besseren Veranschaulichung sollen Fossilien, welche im Salzburger Alpenvorland beprobt wurden, zur Vorstellung gelangen.Correspondence to:
Mag. mult. Dr. Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
A–5061 Elsbethen
Österreich
Email: [email protected]
Übersicht
Die Stereofotografie und ihre Nutzung zur Klärung wissenschaftlicher Fragestellungen
Use of stereophotography for clarification of scientific questions
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 3 p. 86 - 100
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 3, Nr. 2/2016, S. 86–100
Die Stereofotografie und ihre Nutzung zur Klärung wissenschaftlicher Fragestellungen
R. Sturm
In den vergangenen Jahren erfuhr das wissenschaftliche Interesse an der Stereofotografie eine sukzessive Steigerung. Dies beruht vor allem auf dem Umstand, dass mit Hilfe der dreidimensionalen Aufnahmetechnik zusätzliche Bildinformation gewonnen werden kann, welche sich für die Klärung mancher Fragen als essenziell erweist. Der vorliegende Beitrag soll zeigen, wie man mit einfachen Mitteln 3D-Fotografien mikroskopischer Objekte herstellen kann. Anhand ausgewählter biologischer und paläontologischer Objekte soll zudem der wissenschaftliche Wert dieser speziellen Aufnahmemethode diskutiert werden.Correspondence to:
Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen, Österreich
Email: [email protected]
Originalarbeit
Mikroskopie der Kristallzerstörung am Beispiel von akzessorischem Zirkon
Microscopy of crystal destruction for the exemplary case of accessory zircon
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 3 p. 160 - 165
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 3, Nr. 3/2016, S. 160–165
Mikroskopie der Kristallzerstörung am Beispiel von akzessorischem Zirkon
R. Sturm
Das Mineral Zirkon gilt als wichtiges Akzessorium in magmatischen Gesteinen mit granitischer oder granitähnlicher Zusammensetzung. Eine auf das Wirtsgestein im Zuge geodynamischer Prozesse einwirkende und unter spezifischen Druck- und Temperaturbedingungen ablaufende Deformation spiegelt sich in der Regel am Zustand einzelner Zirkonkristalle wider. Während Steigerungen des lithologischen Drucks (> 0,5 GPa) und moderate Temperaturen (< 400 °C) das Zerbrechen längerer Kristalle fördern, führen hohe Temperaturen (> 500 °C) und moderate Drücke (< 0,5 GPa) vornehmlich zu Lösungsprozessen an den Körnern. In Hochtemperatur-Hochdruck-Zonen tritt eine Kombination von Kristallbruch und -lösung auf, die letztlich das völlige Verschwinden der Mineralphase nach sich ziehen kann. Im vorliegenden Beitrag erfolgt eine mikroskopische Dokumentation der geschilderten Vorgänge.Correspondence to:
Mag. mult. Dr. Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen, Österreich
Email: [email protected]
Originalarbeit
Studie eines Insektenorgans mithilfe unterschiedlicher licht- und elektronenmikroskopischer Verfahren
Study of an insect organ using different light- and electron-microscopic methods
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 3 p. 209 - 219
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 3, Nr. 4/2016, S. 209–219
Studie eines Insektenorgans mithilfe unterschiedlicher licht- und elektronenmikroskopischer Verfahren
R. Sturm
Der Beitrag setzt sich mit der wissenschaftlichen Dokumentation eines dem Reproduktionsprozess sensu lato zugehörigen Insektenorgans (weibliche akzessorische Drüsen) anhand unterschiedlicher mikroskopischer Verfahren (Stereomikroskopie, Interferenzkontrastmikroskopie, Elektronenmikroskopie) auseinander. Mithilfe der lichtmikroskopischen Methodik lässt sich die reich verzweigte Morphologie der Drüsen festhalten sowie eine Grobdifferenzierung des Internbaus in einschichtiges Epithel und Lumen vornehmen. Zudem kann als Grenzschicht zwischen Epithel und Lumen eine kutikuläre Intima ausgemacht werden, welche auf luminaler Seite lange Fortsätze entwickelt. Diese dienen der Formstabilisierung des Organs sowie dem Transport ausgeschiedener Sekrettröpfchen in Richtung Drüsenmündung. Durch die Elektronenmikroskopie erfolgt eine Charakterisierung der Feinstruktur des Epithels, wobei Phänomene wie kanallose Kutikula, apikale und basale Vergrößerung der Zelloberfläche durch Mikrovilli und interzelluläre Hohlräume sowie prominenter Zellkern besonders hervortreten. Die Produktion eines öligen Sekrets und die Position der Drüsen seitlich der Endpapille des unpaaren Ovidukts deuten darauf hin, dass die ausgeschiedene Substanz als Schmiermittel für den erleichterten Transport der Eier durch den Ovipositor dient.Correspondence to:
Dr. Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen, Österreich
Email: [email protected]
Originalarbeit
Mikroskopie von Mineralreaktionen in metamorphen Gesteinen
Microscopy of mineral reactions in metamorphic rocks
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 4 (2017) p. 154 - 161
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 4, Nr. 3/2017, S. 154–161
Mikroskopie von Mineralreaktionen in metamorphen Gesteinen
R. Sturm
Der vorliegende Beitrag gewährt einen Einblick in den Mikrokosmos verschiedener Mineralreaktionen in metamorphen Gesteinen. Derartige chemische Umwandlungsprozesse wurden nach Anfertigung von petrografischen und polierten Gesteinsdünnschliffen (Dicke: 35 μm) mithilfe der Lichtund Elektronenmikroskopie (BSEI-Modus) untersucht. In Schiefergesteinen sind infolge von tektonischen Hebungsprozessen und Phänomenen der Gesteinserosion sehr häufig retrograde Abbaureaktionen zu beobachten, welche zur Entstehung sogenannter „Koronatexturen“füren. Hier ist insbesondere die Bildung von Epidot- und Klinozoisitsäumen um eklogitische Mineralphasen (Granat, Omphazit, Paragonit) erwähnenswert. Als weiterer bedeutender Abbauprozess kann die Chloritisierung von Insel- und Schichtsilikaten (Granat, Staurolith, Biotit) bewertet werden. In Gneisen mit granitischer Basischemie tritt regelmäßig der Abbau großer Kalifeldspatkristalle zu Myrmekit auf, während das Ringsilikat Cordierit eine in Fachkreisen als Pinitisierung bezeichnete Umwandlung durchläuft. Die im Beitrag gezeigten Beispiele geben recht klar zu erkennen, dass detaillierte mikroskopische Studien mineralchemischer Reaktionen als Grundlage fü das Verstädnis gesteinsevolutiver Prozesse anzusehen sind.Correspondence to:
Dr. Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen, Österreich
Email: [email protected]
Originalarbeit
Mikroskopische Untersuchungen zum Kristallhabitus von akzessorischem Zirkon – Neue Ergebnisse
Microscopic examination of crystal habit of accessory zircon – new results
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 4 (2017) p. 211 - 219
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 4, Nr. 4/2017, S. 211–219
Mikroskopische Untersuchungen zum Kristallhabitus von akzessorischem Zirkon – Neue Ergebnisse
R. Sturm
Anhand des vorliegenden Beitrags soll ein Einblick in die Formenvielfalt von akzessorischem Zirkon gewährt werden. Zu diesem Zweck gelangten licht- und elektronenmikroskopische Methoden zur Anwendung. Grundsätzlich kann im Falle von Zirkon zwischen langprismatischen Kristallen mit Längen-Breiten-Verhältnissen (LBV) > 3 und solchen Körnern mit gedrungenem (LBV< 2) oder gar tafeligem (LBV < 1) Habitus unterschieden werden. Aufgrund umfangreicher statistischer Untersuchungen an Zirkonpopulationen verschiedener Tiefengesteine lässt sich feststellen, dass Magmatemperatur, Wassergehalt in der Schmelze, Abkühlungsgeschwindigkeit und Magmachemie als wesentliche Kontrollfaktoren in Bezug auf die Formentwicklung der Kristalle gelten. So gelangt etwa in heißen trockenen Magmen mit erhöhtem Kalium- und Natriumgehalt ein anderer Kristallhabitus zur Ausformung als in kühleren wasserhaltigen Magmen mit gesteigerter Konzentration an Aluminium. Aus Regressionsanalysen gewonnene neue Ergebnisse sollen hier im Detail vorgestellt und diskutiert werden.Correspondence to:
Dr. Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen
Österreich
Email: [email protected]
Originalarbeit
Stereofotografie in der Elektronenmikroskopie. Teil 1: Entomologie
Stereophotography in electron microscopy. Part 1: Entomology
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 5 (2018) p. 66 - 72
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 5, Nr. 2/2018, S. 66–72
Stereofotografie in der Elektronenmikroskopie. Teil 1: Entomologie
R. Sturm
Die vorliegende Arbeit widmet sich im Detail dem Einsatz stereoskopischer Aufnahmeverfahren in der Elektronenmikroskopie, wobei sich ein erster Teil mit dem Anwendungsbereich der Insektenkunde befasst. Neben der klassischen methodischen Herangehensweise mit der Erzeugung von Stereobildpaaren steht die Möglichkeit der Computer-unterstützten Generierung von Objekttiefenkarten zur Verfügung. Dabei wird eine einzelne am Mikroskop angefertigte Fotografie in einen nach Helligkeit des Hintergrundes oder Tiefenschärfe gestaffelten Bildstapel umgewandelt. Diese künstlich erzeugten Teilbilder wiederum können zu einem Stereobildpaar oder einer Rot-Cyan- Anaglyphe transformiert werden, welche mithilfe von autostereoskopischen Methoden oder optischen Geräten zu betrachten sind. Die Arbeit präsentiert zahlreiche entomologische Bildbeispiele und versucht zudem der Frage nachzugehen, inwieweit dreidimensionale Bildpräsentationen für diese wissenschaftliche Disziplin eine Aufwertung bedeuten können.Correspondence to:
Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen, Österreich
Email: [email protected]
Originalarbeit
Stereofotografie in der Elektronenmikroskopie – Teil 2: Mikropaläontologie
Stereophotography in electron-microscopy – part 2: Micropalaeontology
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 5 (2018) p. 129 - 136
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 5, Nr. 3/2018, S. 129–136
Stereofotografie in der Elektronenmikroskopie – Teil 2: Mikropaläontologie
R. Sturm
Der vorliegende Beitrag widmet sich der Frage, in wie weit stereoskopische Techniken im Bereich der Mikropaläontologie von Nutzen sein können. Grundsätzlich beschäftigt sich diese Disziplin mit winzigen Fossilien (Coccolithen, Foraminiferen, Radiolarien usw.), welche sich nur mithilfe der Elektronenmikroskopie detailliert darstellen lassen. Für die genaue morphologische und morphometrische Analyse verschiedener Gehäuse und Skelettfragmente stellt die Stereoskopie ohne Zweifel ein geeignetes Hilfsmittel dar, weil die räumliche Anordnung einzelner Strukturelemente sehr effizient zur Veranschaulichung gelangt. Die Studie präsentiert elektronenmikroskopische Beispiele von Nanno- und Mikrofossilien, bei denen aus einer einzelnen Fotografie mittels spezieller Computersoftware ein Stereobildpaar und die zugehörige Rot-Cyan-Anaglyphe erstellt worden sind. Die zukünftige Rolle der Stereoskopie in der Mikropaläontologie soll im Detail diskutiert werden.Correspondence to:
Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen
Österreich
Email: [email protected]
Originalarbeit
Stereofotografie in der Elektronenmikroskopie – Teil 3: Kristallografie
Stereophotography in electron-microscopy – part 3: Crystallography
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 5 (2018) p. 188 - 199
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 5, Nr. 4/2018, S. 188–199
Stereofotografie in der Elektronenmikroskopie – Teil 3: Kristallografie
R. Sturm
Im dritten Teil der Reihe wird der Frage nachgegangen, inwieweit die wissenschaftliche Disziplin der Kristallografie ihren Nutzen aus der Stereofotografie zu ziehen vermag. Dieses den Materialwissenschaften zuzuordnende Forschungsfeld beschäftigt sich in erster Linie mit der Strukturanalyse verschiedener Kristalle, ergründet jedoch in weiterer Folge auch deren physikalische und chemische Eigenschaften. Für die ebenfalls wichtige Thematik des Kristallwachstums und -abbaus hat sich das Rasterelektronenmikroskop in der Vergangenheit als unverzichtbares Hilfsmittel erwiesen. Gerade wenn es darum geht, spezifische Kristallformen und Wachstumsverläufe auf möglichst effektive Art und Weise zur Darstellung zu bringen, kann das stereoskopische Verfahren mit seiner einfachen Handhabung sehr wertvolle Dienste leisten. Der Beitrag präsentiert zur Bestätigung dieser Hypothese wiederum zahlreiche stereoskopische Bildbeispiele, bei denen mit spezieller Computerunterstützung aus einzelnen Fotografien entsprechende Stereobildpaare und Rot-Cyan-Anaglyphen generiert wurden.Correspondence to:
Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen, Österreich
Email: [email protected]
Originalarbeit
Stereofotografie in der Elektronenmikroskopie. Teil 4: Humanmedizin
Stereophotography in electron-microscopy. Part 4: Human medicine
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 6 (2019) p. 45 - 54
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 6, Nr. 1/2019, S. 45–54
Stereofotografie in der Elektronenmikroskopie. Teil 4: Humanmedizin
R. Sturm
Der vierte Teil der Serie zur stereoskopischen Fotografie in der Elektronenmikroskopie beschäftigt sich mit der Anwendung dieses Visualisierungsverfahrens in der medizinischen Forschung. Hochauflösende mikroskopische Methoden werden hier insbesondere für jene Fragestellungen herangezogen, welche die Untersuchung zellulärer Mechanismen (z. B. Immunreaktionen, Apoptose) oder feinster Gewebestrukturen beinhalten. Anhand der dreidimensionalen Bildwiedergabe besteht unter anderem die Möglichkeit, Detailinformationen zur Zellgeometrie und Anordnung einzelner Zellkomponenten zu gewinnen. Zudem können spezifische Gewebetypen hinsichtlich ihres Aufbaus und ihrer Funktionalität einer genaueren Bewertung unterzogen werden. Wie bereits bei den drei vorangegangenen Teilen werden auch hier etliche Bildbeispiele präsentiert, die unterstreichen sollen, dass die Stereofotografie längst über den Status der reinen Präsentationsmethode hinausgeht.Correspondence to:
Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen
Österreich
Email: [email protected]
Originalarbeit
Mikroskopie und Mikroanalyse von Einschlussphasen in akzessorischem Zirkon
Microscopy and microanalysis of inclusion phases in accessory zircon
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 6 (2019) p. 151 - 158
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 6, Nr. 3/2019, S. 151–158
Mikroskopie und Mikroanalyse von Einschlussphasen in akzessorischem Zirkon
R. Sturm
Die vorliegende Studie richtet ihr Hauptaugenmerk auf die mikroskopische und mikrochemische Untersuchung von verschiedenen Einschlussphasen in akzessorischem Zirkon. Konkret gelangen dabei Zirkonkristalle aus Granitoiden mit unterschiedlicher Abkühlungsgeschwindigkeit und daraus resultierender variabler Korngröße zur Analyse. Die mikroskopische Dokumentation der Inklusionen zeigt recht deutlich, dass Zirkonkristalle aus grobkörnigen, durch langsame Abkühlung gekennzeichneten Granitoiden vorwiegend mineralische Einschlüsse (Apatit, Rutil, Titanit, Zirkon, Ilmenit) aufweisen, wohingegen Fluid- und Schmelzeinschlüsse in den Hintergrund treten. Ein gänzlich anderes Bild ergibt sich bei feinkörnigen, durch rasche Abkühlung charakterisierten Granitoiden, deren Zirkone im überwiegenden Maße mit Fluid- und Schmelzinklusionen durchsetzt sind. Die Studie bestätigt weitestgehend die Hypothese, wonach Schmelzeinschlüsse auf ein Kristallisationsmilieu hinweisen, welches sich durch ständige Schwankungen des chemischen Gleichgewichts auszeichnet.Correspondence to:
Dr. Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen
Österreich
Email: [email protected]
Originalarbeit
Mikroskopische und stereoskopische Untersuchung von Kohlenstoffnanoröhren
Microscopic and stereoscopic analysis of carbon nanotubes
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 6 (2019) p. 208 - 213
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 6, Nr. 4/2019, S. 208–213
Mikroskopische und stereoskopische Untersuchung von Kohlenstoffnanoröhren
R. Sturm
Kohlenstoffnanoröhren repräsentieren mikroskopisch kleine Materialien mit außergewöhnlichen physikalischen Eigenschaften, welche die Werkstofftechnik der vergangenen zwei Jahrzehnte zu revolutionieren vermochten. Neben einwandigen Nanoröhren, die sich lediglich aus einer einzelnen aufgerollten Graphenschicht zusammensetzen, gibt es auch mehrwandige Nanoröhren, bei denen mehrere zylindrische Graphenelemente teleskopartig ineinandergeschoben sind. Für die Untersuchung von Kohlenstoffnanoröhren ist die Elektronenmikroskopie (REM und TEM) heranzuziehen, anhand derer sowohl oberflächliche als auch interne Strukturen zu einer detaillierten Darstellung gebracht werden können. Im vorliegenden Beitrag soll etwas näher auf die Mikroskopie dieser besonderen Werkstoffelemente eingegangen werden, um ein besseres Verständnis von deren Eigenschaften und Funktionen zu erlangen. Zudem erfolgt eine dreidimensionale Visualisierung der Nanoröhren mithilfe gängiger stereoskopischer Verfahren.Correspondence to:
Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen
Österreich
Email: [email protected]
Originalarbeit
Mikroskopischer Einblick in die faszinierende Welt der Schneeflocken
Microscopic insight into the fascinating world of snowflakes
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 6 (2019) p. 217 - 225
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 6, Nr. 4/2019, S. 217–225
Mikroskopischer Einblick in die faszinierende Welt der Schneeflocken
R. Sturm
Schneeflocken zeichnen sich im Allgemeinen durch ihre enorme Formenvielfalt aus und konnten dadurch gerade in den vergangenen Jahrzehnten vermehrte wissenschaftliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Unter dem Mikroskop zeigen diese Gebilde oftmals komplexe Strukturen, welche sich erst bei stärkerer Vergrößerung in zufriedenstellendem Maße erkunden lassen. Im vorliegenden Beitrag soll ein grober Einblick in den Mikrokosmos des Schnees und der diesen zusammensetzenden Eiskristalle gewährt werden, wobei sowohl licht- als auch elektronenmikroskopische Bilder zur Präsentation gelangen. In beiden Fällen wurden die Aufnahmen unter Nutzung einer speziellen Niedrigtemperaturvorrichtung erstellt, welche ein vorzeitiges Schmelzen der Kristalle verhindern soll. Da Schneeflocken dreidimensionale Gebilde mit unterschiedlich ausgeprägter Objekttiefe darstellen, wurden auch stereoskopische Visualisierungsverfahren zur Anwendung gebracht, mit deren Hilfe eine räumliche Untersuchung einzelner Strukturen gelingt.Correspondence to:
Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen
Österreich
Email: [email protected]
Originalarbeit
Mikroskopische Methoden in den Naturwissenschaften. Teil 1: Fluoreszenzmikroskopie
Microscopic methods in natural sciences. Part 1: Fluorescence microscopy
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 7 (2020) p. 64 - 71
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 7, Nr. 2/2020, S. 64–71
Mikroskopische Methoden in den Naturwissenschaften. Teil 1: Fluoreszenzmikroskopie
R. Sturm
Bei der Fluoreszenzmikroskopie emittieren spezielle Stoffe, welche mit Licht einer bestimmten Wellenlänge angeregt werden, Licht einer größeren Wellenlänge. Dieser als Stokes-Verschiebung bezeichnete physikalische Effekt sorgt vor allem dann für informative und naturwissenschaftlich bzw. diagnostisch verwertbare Bilder, wenn im mikroskopischen Präparat nur bestimmte Strukturen selektiv zum Leuchten gebracht werden. Der große Vorteil der Fluoreszenzmikroskopie besteht im Wesentlichen darin, dass sich mit ihr Strukturen nachweisen lassen, welche hinsichtlich ihrer Ausdehnung weit unterhalb der Auflösungsgrenze des optischen Gerätes rangieren. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich – vor allem in der medizinischen Diagnostik – mittels markierter Antikörper anhand von Gewebsproben bestimmte, zum Beispiel autoimmunologische und verschiedene infektiöse Erkrankungen, mit hoher Sensitivität und Spezifität nachweisen lassen. Im vorliegenden Beitrag sollen die physikalischen Grundlagen der mikroskopischen Methode sowie ausgewählte Anwendungsfelder in einigen naturwissenschaftlichen Disziplinen präsentiert werden.Correspondence to:
Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen, Österreich
Originalarbeit
Mikroskopische Methoden in den Naturwissenschaften. Teil 2: Rückstreuelektronenmikroskopie
Microscopic methods in natural sciences. Part 2: Backscattered electron microscopy
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 7 (2020) p. 145 - 151
Abstract
RefleMikroskopie, Jahrgang 7, Nr. 3/2020, S. 145–151
Mikroskopische Methoden in den Naturwissenschaften. Teil 2: Rückstreuelektronenmikroskopie
R. Sturm
Die Rückstreuelektronenmikroskopie (engl. backscattered electron microscopy/ imaging) zeichnet sich im Allgemeinen dadurch aus, dass der primäre Elektronenstrahl an der Probenoberfläche reflektiert und durch ein spezielles Detektorsystem erfasst wird. Der Oberflächenkontrast resultiert aus dem Umstand, dass Elemente mit höherer Ordnungszahl eine stärkere Rückstreurate als Elemente mit niedriger Ordnungszahl produzieren. Diese Form der Elektronenmikroskopie findet insbesondere in den Materialwissenschaften ihre breite Anwendung und gelangt unter anderem bei der Erforschung des Kristallwachstums, der radioaktiven Zerstörung von Mineralen oder des Prozesses der Mineralumwandlung (Gesteinsmetamorphose) zum Einsatz. Die genannten Forschungsfelder sollen unter Zuhilfenahme von geeignetem Bildmaterial im Detail besprochen werden.Correspondence to:
Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen, Österreich
Originalarbeit
Stereoskopische Analyse der Embryonalentwicklung. Teil 1: Die australische Feldgrille Teleogryllus commodus
Stereoscopic analysis of the embryonic development – Part 1: The black field cricket Teleogryllus commodus
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 11 (2024) p. 62 - 69
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 11, Nr. 2/2024, S. 62–69
Stereoskopische Analyse der Embryonalentwicklung. Teil 1: Die australische Feldgrille Teleogryllus commodus
R. Sturm
In den vergangenen Jahrzehnten konnte sich die Stereofotografie sukzessive als Standardmethode in der Lichtmikroskopie etablieren, da sie zusätzliche, für viele Fragestellungen bedeutende optische Information zu liefern vermag. Bei der mikroskopischen Dokumentation komplexer Entwicklungsprozesse wie etwa der Embryogenese wirbelloser Tiere gewährt das stereoskopische Verfahren detaillierte Einblicke in einzelne Wachstums- und Differenzierungsphasen. Für die Untersuchung der Embryonalentwicklung bei der australischen Feldgrille sind die Eier einem speziellen Fixierungsverfahren zu unterziehen, welches die Transparenz der Eihaut herbeiführt. Die stereoskopische Analyse der fixierten Eier ergibt einen komplexen, aus zahlreichen Stadien zusammengesetzten Entwicklungsverlauf mit Fragmentierung und kontinuierlicher Reduktion der Dottermasse und Wachstum des Embryos. Etwa in der Mitte der 15 Tage andauernden Embryogenese (Inkubationstemperatur: 25 °C) erfolgt die Katatrepsis (Umrollung) des Fötus und Ausdifferenzierung der einzelnen Körpersegmente und Gliedmaßen. Am Ende der Entwicklung erfüllt der Embryo das gesamte Eivolumen und weist zudem eine wesentlich dunklere Pigmentierung auf.Correspondence to:
Dr. Robert Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen
Österreich
Email: [email protected]
Originalarbeit
Stereoskopische Analyse der Embryonalentwicklung. Teil 2: Die Spitzschlammschnecke Lymnaea stagnalis
Stereoscopic analysis of the embryonic development. Part 2: The great pond snail Lymnaea stagnalis
R. Sturm
Price
42.00 $
Jahrgang 11 (2024) p. 122 - 129
Abstract
Mikroskopie, Jahrgang 11, Nr. 3/2024, S. 122–129
Stereoskopische Analyse der Embryonalentwicklung. Teil 2: Die Spitzschlammschnecke Lymnaea stagnalis
R. Sturm
Der Beitrag hat die stereofotografische Dokumentation der Embryonalentwicklung der Spitzschlammschnecke (Lymnaea stagnalis) zum Inhalt. Anhand von Raumbildern, welche unter Zuhilfenahme eines modifizierten Kippverfahrens erstellt wurden, lässt sich der Entwicklungsprozess von der Zygote bis zum schlüpffertigen Jungtier zur Darstellung bringen. Dieser dauert in Summe 12 bis 13 Tage (Wassertemperatur: 25° C) und umfasst neben etlichen Mehrzellstadien, Blastula und Gastrula auch noch das Trochophora- und das Veligerstadium, in denen die wesentliche Gestaltgebung und Körperorganisation des Embryos erfolgen. Während der Embryogenese tritt eine stetige Steigerung der Körpergröße des Organismus auf, wobei die frühen Zellstadien über einen Durchmesser von ca. 60 µm verfügen, das späte Veliger- und Vorschlüpfstadium hingegen durch eine Größe von 1,3 mm gekennzeichnet sind.Correspondence to:
Dr. R. Sturm
Brunnleitenweg 41
5061 Elsbethen
Österreich
Email: [email protected]