Differentielle Wirkung eines Verhaltenstrainings mit übergewichtigen und adipösen Grundschulkindern
R. Stachow, J. Häring, U. Tiedjen und F. Petermann
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42.00 $
Jahrgang 17 p. 43 - 51
Abstract
R. Stachow1, J. Häring2, U. Tiedjen1 und F. Petermann2
1Fachklinik Sylt für Kinder und Jugendliche (LVA Hamburg),
In der vorliegenden Analyse eines Verhaltenstrainings mit adipösen Grundschulkindern sollten Prädiktoren identifiziert werden, die den langfristigen Erfolg einer stationären Rehabilitationsmaßnahme voraussagen können. Im Zuge der Analysen konnte festgestellt werden, daß es nicht möglich ist, anhand der erhobenen Parameter vor Beginn der stationären Rehabilitationsmaßnahme für adipöse Grundschulkinder Prognosen über längerfristige Therapieerfolge oder -mißerfolge aufzustellen. Unterschiede in den Verläufen der Therapieeffekte werden erst im Anschluß an die Rehabilitation deutlich. Welche Determinanten nach der Rehabilitation für die Gewichtsentwicklung eine Rolle spielen, wird in der laufenden Vier-Jahres-Katamnese zu beantworten sein.Correspondence to:
Prof. Dr. Franz Petermann
Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation
Universität Bremen
Grazer Straße 6
D–28359 Bremen
Email: [email protected]
Originalarbeiten
Verhaltenstraining mit adipösen Grundschulkindern
U. Tiedjen, R. Stachow, J. Häring, P. Warschburger
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42.00 $
Jahrgang 16 p. 49 - 57
Abstract
U. Tiedjen1, R. Stachow1, J. Häring2, P. Warschburger3
1Fachklinik Sylt für Kinder und Jugendliche (LVA Hamburg), 2Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen, und 3Institut für Psychologie der Universität Potsdam
Die Studie untersucht die kurz- und langfristige Wirksamkeit der multimodalen Behandlung adipöser Kinder im Grundschulalter, die ohne ihre Eltern an einer stationären Rehabilitation teilgenommen hatten. Das Trainingsprogramm basiert auf verhaltenstheoretischer Grundlage und umfaßt die Module Adipositasschulung, Eßverhaltenstraining sowie Sport und Bewegung. Es wurde für diese Altersgruppe in der Fachklinik Sylt neu konzipiert. In die Studie wurden 54 Patienten in der Experimental- und 20 in der Vergleichsgruppe einbezogen. Das multimodale Konzept erwies sich auch für adipöse Kinder im stationären Rahmen als gut geeignet. Kurzfristige Verbesserungen konnten in den Bereichen Gewichtsstatus, Eßverhalten, internale und externale Auslöser für Eßverhalten, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität erzielt werden, nach einem Jahr zeigten sich jedoch nur in den Bereichen Eßverhalten und Lebensqualität stabile Verbesserungen.Correspondence to:
Prof. Dr. phil. F. Petermann
Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation der Universität Bremen
Grazer Straße 2 und 6
D-28359 Bremen
Email: [email protected]
Editorial
R. Stachow, K. Breuer und J. Westenhöfer
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Jahrgang 21 p. 1 - 2
Abstract
R. Stachow, K. Breuer und J. Westenhöfer
Autorenreferate
6. Gemeinsame Jahrestagung der AG Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter e.V. (AGAS) und der AG Neurodermitisschulung e.V. (AGNES), am 13. und 14. Februar 2009 in Hamburg
K. Breuer, R. Stachow und J. Westenhöfer
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Jahrgang 21 p. 3 - 26
Abstract
K. Breuer, R. Stachow und J. Westenhöfer
Nachsorge in der Pädiatrischen Rehabilitation
Editorial
Editorial
R. Stachow
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Jahrgang 24 p. 81 - 82
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 24, Nr. 3/2012, S. 81–82
Editorial
R. Stachow
Nachsorge in der Pädiatrischen Rehabilitation
Nachsorgebedarf und -bedürfnis bei Jugendlichen mit Adipositas nach einer stationären Rehabilitation: Zwei qualitative Pilotstudien
Needs for aftercare among adolescents with obesity after inpatient rehabilitation: Two qualitative pilot studies
M. Pankatz, W. Jacobsen, R. Stachow und P. Hampel
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42.00 $
Jahrgang 24 p. 103 - 109
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 24, Nr. 3/2012, S. 103–109
Nachsorgebedarf und -bedürfnis bei Jugendlichen mit Adipositas nach einer stationären Rehabilitation: Zwei qualitative Pilotstudien
M. Pankatz1, W. Jacobsen1, R. Stachow2 und P. Hampel1
1Institut für Psychologie, Universität Flensburg, 2Fachklinik Sylt für Kinder und Jugendliche
Bisherige Studien legen lediglich eine kurz- und mittelfristige Wirksamkeit der stationären Rehabilitation von Jugendlichen mit Adipositas nahe. Entsprechende Nachsorgeprogramme könnten den langfristigen Rehabilitationsverlauf verbessern. Telefongestützte Nachsorgeprogramme erbrachten bei Jugendlichen mit Suchterkrankungen positive Effekte. Allerdings liegen bislang keine zuverlässigen Befunde zur Bedarfs- und Bedürfnislage für ein solches Programm bei Jugendlichen mit Adipositas sowie zur Machbarkeit einer solchen Nachsorgemaßnahme vor. In Pilotstudie 1 wurden durch 4 Fokusgruppen mit unterschiedlichen Berufsgruppen der Bedarf und durch leitfadengestützte Einzelinterviews mit 29 Jugendlichen mit Adipositas die Bedürfnisse ermittelt. In Pilotstudie 2 wurden erste Erfahrungen zur Machbarkeit eines Programms gewonnen, in dessen Rahmen 15 Jugendliche nach der Heimreise telefonisch und per Internet weiter durch eine Case-Managerin der Rehabilitationsklinik betreut wurden. Die Studien sprechen sowohl für einen Bedarf als auch für ein Bedürfnis nach Nachsorgemaßnahmen. Außerdem scheint die Machbarkeit gegeben.Correspondence to:
Miriam Pankatz
Institut für Psychologie
Universität Flensburg
Auf dem Campus 1
D–24943 Flensburg
Email: [email protected]
Nachsorge in der Pädiatrischen Rehabilitation
Evidenzbasiertes Konzept zur Nachsorge für Kinder und Jugendliche mit Adipositas nach ambulanter oder stationärer Rehabilitation
Evidence-based concept of aftercare for obesity rehabilitation in children and adolescents
R. Stachow, B. Sievers-Böckel, A. Büssenschütt, A. Gahler, B. Daas, V. Faustin, J. Möttig, R. Jaeschke, A. Baudach, K. Stübing, I. Eggers, G. Ramos, K. Bremer, K. Heber, A. von Egmond-Fröhlich, S. Wiegand, T. Lob-Corzilius und I. Gellhaus
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42.00 $
Jahrgang 24 p. 110 - 120
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 24, Nr. 3/2012, S. 110–120
Evidenzbasiertes Konzept zur Nachsorge für Kinder und Jugendliche mit Adipositas nach ambulanter oder stationärer Rehabilitation
R. Stachow1, B. Sievers-Böckel2, A. Büssenschütt3, A. Gahler4, B. Daas5, V. Faustin6, J. Möttig7, R. Jaeschke8, A. Baudach9, K. Stübing10, I. Eggers11, G. Ramos12, K. Bremer13, K. Heber14, A. von Egmond-Fröhlich15, S. Wiegand16, T. Lob-Corzilius17 und I. Gellhaus18
1Fachklinik Sylt für Kinder und Jugendliche der DRV Nord, Westerland, 2Confirma – Beratung, Training, Paderborn, 3ZABS – Zentrum für Adipositasschulung Bremen- Stadt,Bremen, 4Zentrale für Ernährungsberatung e.V., Hamburg, 5Fördekids durch Dick und Dünn, Kiel, 6Adipositas Ambulanz, Göttingen, 7Kinderrehaklinik „Am Nicolausholz“, Bad Kösen, 8Waldburg-Zeil-Kliniken, Fachkiniken Wangen, Wangen, 9Charlottenhall Rehabilitations- und Vorsorgekliniken, Bad Salzungen, 10Weiterbildungszentrum Euregio Bodensee, Scheidegg, 11Ostsee Kurklinik Fischland GmbH, Wustrow, 12Netzwerk NAchsorge (NeNa e.V.), Berlin, 13Fachklinik Prinzregent Luitpold, Scheidegg, 14CJD-Garz, Garz/Rügen, 15SMZ Ost – Donauspital, Abteilung für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Wien, 16Interdisziplinäres SPZ Charité, Berlin, 17Christliches Kinderhospital, Osnabrück und 18St. Vincenz Krankenhaus, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Paderborn
Zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von ambulanten oder stationären Rehabilitationsverfahren bei Adipositas im Kindes- und Jugendalter wurde von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe der Konsensusgruppe Adipositasschulung (KgAS), unter Einbezug vorliegender Studien und eigener Erfahrungen, ein auf den Qualitätskriterien der KgAS und der AGA (Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter) basierendes Konzept zur ambulanten Nachsorge entwickelt. Die Indikation zur Nachsorge soll aus Kosten- und Effektivitätsgründen individuell erfolgen, insbesondere dann, wenn ein nachhaltiger Erfolg der primären Schulungsmaßnahme gefährdet erscheint. Von der Rehabilitationseinrichtung wird dann, gegebenenfalls mit Unterstützung von überregionalen Netzwerken, die Nachsorge angebahnt, die von einem wohnortnahen Case-Manager im Anschluss koordiniert wird. Der modulare Aufbau des Programms erlaubt einen flexiblen und bedarfsorientierten Einsatz und berücksichtigt wesentliche Inhalte der Adipositas- Schulung. 16 Module für die Teilnehmer und ihre Familien sowie 4 optionale Einheiten zur Adipositas-Elternschulung sind curricular beschrieben. Die Motivationsförderung zur Aufrechterhaltung der erwünschten Lebensstiländerung steht im Vordergrund. Auf Ressourcen und Hindernisse wird gleichermaßen eingegangen. Der Förderung einer gesteigerten körperlichen Aktivität kommt besondere Bedeutung zu. Auf die Notwendigkeit zur Schaffung der gesetzlichen Rahmenbedingungen wird hingewiesen.Correspondence to:
Dr. med. R. Stachow
Ärztlicher Direktor
Fachklinik Sylt der DRV Nord
Steinmannstraße 52 – 54
D–25980 Westerland
Email: [email protected]
Originalarbeit
Gewaltprävention und Krisenintervention in Kinder- und Jugend-Rehabilitationskliniken
Prevention and intervention in violence in rehabilitation clinics for children and adolescents
R. Stachow und M. Dengler
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42.00 $
Jahrgang 24 p. 121 - 131
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 24, Nr. 4/2012, S. 121–131
Gewaltprävention und Krisenintervention in Kinder- und Jugend-Rehabilitationskliniken
R. Stachow und M. Dengler
Fachklinik Sylt für Kinder und Jugendliche der Deutschen Rentenversicherung Nord
Vor dem Hintergrund zunehmend bekannt gewordener sexueller Übergriffe in verschiedenen Einrichtungen für Kinderund Jugendliche in ganz Deutschland, wurde es erforderlich, auch für Kinder- und Jugend- Rehabilitationskliniken geeignete Konzepte zur Prävention und Intervention zu entwickeln. Als Grundlage für das Konzept dienten die Vorgaben der Deutschen Rentenversicherung sowie die Empfehlungen des „Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch“ und Vorschriften des Kinderschutzgesetzes. Nach Analyse der Ist-Situation wurde der Fokus des Konzepts auf die Prävention und Intervention von gewalttätigen Handlungen und sexuellen Übergriffen zwischen Jugendlichen gelegt. Das Prinzip „Null-Toleranz“ für Gewalt, die Schaffung von Transparenz und Vertrauen, die Implementierung eines Bezugspersonensystems, geeignete Gruppenstrukturen, die Identifizierung von Risikopersonen durch gezielte Verhaltensbeobachtung und die Formulierung verschiedener Gewaltstufen mit zugeordneten Sanktionen kennzeichnen das Konzept. Bei der Umsetzung des Konzepts sind strukturierte Schulung von Mitarbeitern und die Einbettung in das Qualitätsmanagement unverzichtbar und führen zu einer hohen Sensibilität von allen Beteiligten.Correspondence to:
Dr. med. R. Stachow
Fachklinik Sylt für Kinder und Jugendliche der Deutschen Rentenversicherung Nord
Steinmannstraße 52 – 54
D–25980 Sylt – OT Westerland
Email: [email protected]