Konsensusstatement
Konsensusstatement “Demenz” der Österreichischen Alzheimer Gesellschaft und Österreichischen Alzheimer Liga
Folgende Personen (alphabetische Nennung) erstellten dieses Statement:C. Alf, C. Bancher, T. Benke, K. Berek, G. Bertha, T. Bodner, A. Croy, P. Dal-Bianco, F. Fazekas, P. Fischer, G. Fruhwürth, G. Gatterer, H. Hinterhuber, D. Imarhiagbe, M. Krautgartner
Price
42.00 $
Band 18 p. 39 - 46
Abstract
Folgende Personen (alphabetische Nennung) erstellten dieses Statement:C. Alf, C. Bancher, T. Benke, K. Berek, G. Bertha, T. Bodner, A. Croy, P. Dal-Bianco, F. Fazekas, P. Fischer, G. Fruhwürth, G. Gatterer, H. Hinterhuber, D. Imarhiagbe, M. Krautgartner,
Die Konsensusstatements beinhalten Empfehlungen für die Diagnose und Therapie dementieller Zustandsbilder und basieren auf wissenschaftlicher Evidenz und Expertenmeinung. Die angesprochene Leserschaft sind Neurologen und Psychiater, Allgemeinmediziner sowie alle anderen Professionen, die in die Betreuung dementer Patienten einbezogen sind. Die diagnostischen Methoden zur Erfassung und Differentialdiagnose dementieller Syndrome wurden als obligatorisch und optional klassifiziert. Die therapeutischen Möglichkeiten wurden in pharmakologisch und nicht-pharmakologisch unterteilt und gesondert beurteilt. Die Evaluierung pharmakologischer Therapie wurde getrennt nach Ätiologie und Schweregrad der Demenz vorgenommen. Die primäre Zielsetzung dieses Konsensusstatement ist die weitere Verbesserung der Versorgung dementer Patienten in Österreich auf Grundlage wissenschaftlicher Evidenz.
Konsensusstatement
Konsensusstatement „Demenz“ der Österreichischen Alzheimer Gesellschaft – Update 2006
Folgende Personen (alphabetische Nennung) erstellten dieses Statement: C. Alf, C. Bancher, T. Benke, K. Berek, T. Bodner, A. Croy, P. Dal-Bianco, P. Fischer, G. Fruhwürth, G. Gatterer, J. Grossmann, H. Hinterhuber, D. Imarhiagbe, A. Jaksch, K. Jellinger
Price
42.00 $
Band 20 p. 221 - 231
Abstract
Folgende Personen (alphabetische Nennung) erstellten dieses Statement: C. Alf, C. Bancher, T. Benke, K. Berek, T. Bodner, A. Croy, P. Dal-Bianco, P. Fischer, G. Fruhwürth, G. Gatterer, J. Grossmann, H. Hinterhuber, D. Imarhiagbe, A. Jaksch, K. Jellinger,
2004 veröffentlichte die Österreichische Alzheimer Gesellschaft ihr erstes Konsensusstatement. Das vorliegende Konsensusstatement ist ein Update von diesen Empfehlungen für die Diagnose und Therapie dementieller Zustandsbilder und basiert auf wissenschaftlicher Evidenz und Expertenmeinung. Die angesprochene Leserschaft sind Neurologen und Psychiater, Allgemeinmediziner sowie alle anderen Professionen, die in die Betreuung dementer Patienten einbezogen sind. Die diagnostischen Methoden zur Erfassung und Differentialdiagnose dementieller Syndrome wurden als obligatorisch und optional klassifiziert. Die therapeutischen Möglichkeiten wurden in pharmakologisch und nicht-pharmakologische unterteilt und gesondert beurteilt. Die Evaluierung pharmakologischer Therapie wurde getrennt nach Ätiologie und Schweregrad der Demenz vorgenommen. Die primäre Zielsetzung dieser Konsensusstatements ist die weitere Verbesserung der Versorgung dementer Patienten in Österreich auf Grundlage wissenschaftlicher Evidenz.Correspondence to:
Univ.-Prof. Dr. Reinhold Schmidt
Universitätsklinik für Neurologie,
Medizinische Universität Graz
Email: [email protected]
Originalarbeit
Atemwegsallergiker in Deutschland: Ergebnisse der Studie Allergy – Living & Learning
Respiratory allergies in Germany: Results of the Allergy – Living and Learning Study
K.-C. Bergmann, G. Albrecht und P. Fischer
Price
42.00 $
Jahrgang 25 p. 137 - 146
Abstract
Allergologie, Jahrgang 25, Nr. 3/2002, S. 137–146
Atemwegsallergiker in Deutschland: Ergebnisse der Studie Allergy – Living & Learning
K.-C. Bergmann1, G. Albrecht2 und P. Fischer2
1Allergie- und Asthmaklinik, Bad Lippspringe, 2ALK-Scherax Arzneimittel GmbH, Hamburg
Hintergrund: Das Wissen um die Belastungen und krankheitsspezifischen Lebensumstände von Allergiepatienten ist bisher dürftig. Repräsentative Daten aus der Bevölkerung zu Diagnostik, Therapie- und Präventionsgewohnheiten sowie Kenntnisstand der Betroffenen über ihre Erkrankung fehlen weitgehend, genauso wie Angaben über Einschränkungen im Alltagsleben. In der mit über 7000 Interviews bisher größten europäischen Bevölkerungsbefragung “Allergy – Living & Learning” sollten erstmalig zu diesem Themenkomplex valide Daten gewonnen werden. Zielgruppe waren Patienten mit einer respiratorischen Allergie, die mit Hilfe eines Screeningverfahrens aus einer repräsentativen Bevölkerungsgruppe selektiert werden sollten. Material und Methoden: Die Studie wurde in 10 europäischen Ländern durchgeführt. Einbezogen in die Telefonbefragung in Deutschland waren 7.169 Haushalte, in denen in einem Screeningverfahren nach Atemwegsallergikern gefragt wurde. Waren darüber hinaus die Einschlußkriterien (Heuschnupfen/Asthma, Alter über 16 Jahre, Nennung des Allergens, Nennung charakteristischer Symptome) erfüllt, wurden sie in einem ersten Interview u.a. zu Allergiesymptomen und -auslösern, Diagnostik, Krankheitsmanagement und Wissen über die Erkrankung befragt. In einem zweiten Interview, das nach Zusenden eines Selbstbeurteilungsbogens stattfand, beantworteten die Atemwegsallergiker Aussagen zur Lebensqualität im Zusammenhang mit ihrer Krankheit. Ergebnisse: Dargestellt werden die wichtigsten Ergebnisse aus Deutschland. Danach absolvierten 1.001 der identifizierten Atemwegsallergiker die erste Befragungsphase, 991 die zweite Phase mit Fragen zur Selbstbeurteilung. 82,3% der Befragten litten unter Heuschnupfen, 27,5% an Asthma. Bei 92,6% der Befragten wurde die Atemwegsallergie ärztlich diagnostiziert, davon 64,5% durch einen Spezialisten. Ein Allergietest wurde bei 85% durchgeführt, wohingegen 14,8% die Frage nach einem durchgeführten Allergietest verneinten. 82,4% der Befragten nahmen zur Behandlung ihrer Allergie Medikamente ein, davon 71,9% nach Bedarf. 16,5% hatten bzw. erhielten eine spezifische Immuntherapie. Mit “positiv” bewerteten 73,3% die Medikation, mit “negativ” 26,1%. Karenzmaßnahmen wendeten rund 20 bis 30% der Befragten an, Alternativmethoden 13,7%. Eine moderate Einschränkung im Alltagsleben gaben 69,7% an, eine starke Einschränkung 20%. Beeinträchtigungen ergaben sich u.a. bei körperlichen Aktivitäten und im beruflichen Bereich. Rund ein Drittel äußerte sich negativ über das psychische Empfinden (Wut, Frustration, Scham etc.) bzw. konnte sich mit der Erkrankung nicht abfinden. Als hoch oder sehr hoch bezeichneten 46,5% ihren Wissensstand über die Allergie. Wichtigste Informationsquellen waren mit 64,5% bzw. 65,7% der Allgemeinarzt bzw. der Spezialist. Apotheker und verschiedene Medien wurden als Ratgeber von rund 20% bis 30% genutzt. Schlußfolgerung: Durch das Screeningverfahren wurden mit “Allergy – Living & Learning” Personen befragt, deren Atemwegsallergie mit hoher Wahrscheinlichkeit durch eine ärztliche Diagnose gesichert war. Dies erklärt warum der überwiegende Teil der Befragten Medikamente zur Behandlung ihrer respiratorischen Allergie verwendete. Die Tatsache, daß die Medikation bevorzugt nur bei Beschwerden erfolgt, ist ein Beleg für die weiterhin bestehende Bagatellisierung von Atemwegsallergien. Eine verstärkte Aufklärung von Patienten und Ärzten über die Notwendigkeit einer konsequenten, antientzündlichen Therapie ist heute aus medizinischen und ökonomischen Gründen wünschenswert. Hinsichtlich der angewendeten therapeutischen Maßnahmen belegt die Studie in diesem Zusammenhang prinzipiellen Handlungsbedarf. Präventive und allergiespezifische Maßnahmen wie Karenz und spezifische Immuntherapie, die eine Progredienz der allergischen Atemwegsentzündung verhindern, werden nur im geringem Umfang angewendet. Eine nicht hinnehmbare Rate an befragten Allergikern ist mit dem Ergebnis der Medikation nicht zufrieden bzw. wendet sich Alternativmethoden zu. Hier sollte der Dialog zwischen Arzt und Patient intensiviert werden. Auch eine Änderung der Medikationsstrategie ist in Erwägung zu ziehen. Ferner sind 14,8% Atemwegsallergiker ohne allergiespezifische Diagnostik, gemessen an dem hohen Anteil ärztlicher Diagnosen, nicht akzeptabel. Eine Empfehlung zu präventiven Maßnahmen kann in diesen Fällen nicht erfolgen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K.-C. Bergmann
Allergie- und Asthmaklinik
An der Martinusquelle 10
D-33175 Bad Lippspringe
Konsensusstatement
Konsensusstatement “Demenz 2010” der Österreichischen Alzheimer Gesellschaft
Consensus statement „Dementia 2010“ of the Austrian Alzheimer Society
R. Schmidt, J. Marksteiner, P. Dal Bianco, G. Ransmayr, C. Bancher, T. Benke, J. Wancata, P. Fischer, C.F. Leblhuber, G. Psota, M. Ackerl, C. Alf, K. Berek, A. Croy, M. Delazer, P. Fasching, T. Frühwald, G. Fruhwürth, B. Fuchs-Nieder, G. Gattere
Price
42.00 $
Band 24 p. 67 - 89
Abstract
Neuropsychiatrie, Band 24, Nr. 2/2010, S. 67–87
Konsensusstatement “Demenz 2010” der Österreichischen Alzheimer Gesellschaft
R. Schmidt1, J. Marksteiner2, P. Dal Bianco3, G. Ransmayr4, C. Bancher5, T. Benke6, J. Wancata7, P. Fischer8, C.F. Leblhuber9, G. Psota10, M. Ackerl11, C. Alf12, K. Berek13, A. Croy14, M. Delazer6, P. Fasching15, T. Frühwald16, G. Fruhwürth17, B
1Universitätsklinik für Neurologie, Medizinische Universität Graz, Graz, 2Abteilung für Psychiatrie, Landeskrankenhaus Rankweil, Rankweil, 3Universitätsklinik für Neurologie, Medizinische Universität Wien, Wien, 4Abteilung für Neurologie und Psychiatrie, AKH Linz GmbH, Linz, 5Abteilung für Neurologie, Landesklinikum Waldviertel Horn – Allentsteig, Horn, 6Universitätsklinik für Neurologie, Medizinische Universität Innsbruck, Innsbruck, 7Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Medizinische Universität Wien, Wien, 8Psychiatrische Abteilung, Sozialmedizinisches Zentrum Ost – Donauspital, Wien, 9Abteilung für Neurologisch-Psychiatrische Gerontologie, Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg, Linz, 10Kuratorium für Psychosoziale Dienste (PSD), Wien, 11Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Oberpullendorf, 12Erste Neurologische Abteilung, Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel, Wien, 13 Abteilung für Neurologie, Bezirkskrankenhaus Kufstein (BHK), Kufstein, 14Selbsthilfegruppe “Alzheimer Angehörige Austria”, Wien, 15Fünfte Medizinische Abteilung mit Rheumatologie, Stoffwechselerkrankungen und Rehabilitation, Wilhelminenspital, Wien, 16Abteilung für Akutgeriatrie, Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel, Wien, 17Psychiatrische Abteilung, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Eisenstadt, 18Geronto Psychiatrisches Zentrum (GPZ), Graz, 19Abteilung für Psychosoziale Rehabilitation und Psychologisch-Psychotherapeutische Ambulanz, Geriatriezentrum Am Wienerwald, Wien, 20Abteilung für Neurologie, Bezirkskrankenhaus Lienz, Lienz, 21Universitätsklinik für Allgemeine Psychiatrie und Sozialpsychiatrie, Medizinische Universität Innsbruck, Innsbruck, 22Universitätsklinik für Geriatrie, Christian-Doppler-Klinik, Salzburg
Die Österreichische Alzheimer Gesellschaft entwickelte Evidenzbasierende Richtlinien aufgrund einer systematischen Literaturrecherche und einer Kriterien-geleiteten Beurteilung mit nachfolgender transparenter Festlegung des klinischen Empfehlungsgrades. Die AutorInnen evaluierten verfügbare Therapieansätze für die häufigsten Formen der Demenz und fokussierten sich auf Diagnostik und pharmakologische Intervention, wobei auf die nationalen Gegebenheiten Rücksicht genommen wurde. Zweck der Leitlinien ist der rationale und kosteneffektive Einsatz diagnostischer und therapeutischer Verfahren bei Demenzerkrankungen. Zielgruppen für dieses Konsensstatement sind alle medizinischen aber auch alle anderen in die Versorgung von Demenzkranken eingebundenen Berufsgruppen und GrundversorgerInnen in Österreich.Correspondence to:
Univ.-Prof. Dr. Reinhold Schmidt
Universitätsklinik für Neurologie
Medizinische Universität Graz
Email: [email protected]
Letter to the Editor
Unusual balloon cell features in melanoma brain metastasis: a potential diagnostic pitfall in surgical neuropathology
M. Gessi, H.-P. Fischer, L. Rösseler, H. Urbach, T. Pietsch and F.K.H. van Landeghem
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Volume 30 p. 86 - 88
Abstract
Unusual balloon cell features in melanoma brain metastasis: a potential diagnostic pitfall in surgical neuropathology
M. Gessi, H.-P. Fischer, L. Rösseler, H. Urbach, T. Pietsch and F.K.H. van Landeghem
Institute of 1Neuropathology, 2Pathology, Department of 3Neurosurgery, 4Radiology, University of Bonn Medical Center, Bonn, Germany
Correspondence to:
Dr. M. Gessi
Institute of Neuropathology, University of Bonn Medical Center, Sigmund-Freud-Straße 25, 53127 Bonn, Germany
Email: [email protected]
Atemwegsgeräusche
Audio-visuelle Beurteilung von Atemund Atemnebengeräuschen anhand von Fallbeispielen
Manual assessment of nocturnal lung sound recordings
P. Fischer, K. Sohrabi und V. Gross
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2018) p. 294 - 298
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 44, Nr. 6/2018, S. 294-298
Audio-visuelle Beurteilung von Atemund Atemnebengeräuschen anhand von Fallbeispielen
P. Fischer, K. Sohrabi und V. Gross
Fachbereich Gesundheit, Technische Hochschule Mittelhessen, Gießen
Die Auskultation der Lunge mit dem Stethoskop ist ein seit langer Zeit etabliertes Standardverfahren. Bedingt durch den technischen Fortschritt, ist seit einigen Jahren auch eine elektronische Aufzeichnung und Auswertung möglich. Die spektrale Darstellung dieser Aufzeichnungen ermöglicht die Kombination einer audio-visuellen Bewertung anhand typischer Muster. Über das physiologische Atemgeräusch kann kontinuierlich die Atemfrequenz erfasst werden. Fehlt das Atemgeräusch kann dies ein klarer Hinweis auf eine Apnoe sein. Akustische Phänomene sind grundsätzlich in der Lage den Zustand der Lunge objektiv abzubilden. Pfeifende Atemgeräusche (Wheezing) kennzeichnen eindeutig eine Obstruktion der Lunge. Husten als Teil der pulmonalen Clearance-Funkion ist eng mit pneumologischen Erkrankungen verbunden. Grobe Rasselgeräusche sind ein eindeutiger Nachweis für vorhandenes Sekret in den Atemwegen. Die audio-visuelle Bewertung ist sehr zeitaufwendig, kann aber als zuverlässiger Goldstandard zur Validierung von automatischen Detektionen verwendet werden. Für die meisten akustischen Symptome wurden automatische Algorithmen bereits entwickelt und validiert, sodass im klinischen Alltag keine manuelle Bewertung dieser Symptome mehr notwendig ist und die Auswertung sehr schnell erfolgen kann. Die audio-visuelle Bewertung erfolgt allenfalls stichprobenartig zur Überprüfung der automatischen Ergebnisse.Correspondence to:
Patrick Fischer
Fachbereich Gesundheit
Technische Hochschule Mittelhessen
Wiesenstraße 14
35390 Gießen
Email: [email protected]
Lungenfunktionsdiagnostik, Teil 5
Automatische Untersuchung von Atmungsgeräuschen
Automated evaluation of lung sounds
V. Gross, U. Koehler, A. Weissflog, P. Fischer und K. Sohrabi
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2023) p. 499 - 505
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 49, Nr. 10/2023, S. 499-505
Automatische Untersuchung von Atmungsgeräuschen
V. Gross1, U. Koehler2, A. Weissflog3, P. Fischer1 und K. Sohrabi1
1Fachbereich Gesundheit, Technische Hochschule Mittelhessen, Gießen, 2Schlafmedizinisches Zentrum, Philipps-Universität Marburg, 3Thora Tech Gmbh, Gießen
Die Auskultation der Lunge ist ein seit langer Zeit etabliertes Standardverfahren zur ihrer Beurteilung. Akustische Phänomene sind in der Lage, den Zustand der Lunge objektiv abzubilden. Pfeifende Atmungsgeräusche (Wheezing) kennzeichnen eindeutig eine Obstruktion der Lunge. Grobe Rasselgeräusche („Coarse crackles“) sind ein eindeutiger Nachweis für vorhandenes Sekret in den Atemwegen. Über das physiologische Atmungsgeräusch kann kontinuierlich die Atmungsfrequenz erfasst werden. Fehlt das Atmungsgeräusch, kann dies ein klarer Hinweis auf eine Apnoe sein. Die technische Entwicklung hat es ermöglicht, die Atmungsgeräusche und akustischen Symptome kontinuierlich zu erfassen und automatisiert zu bewerten. Im Gegensatz zur Lungenfunktionsdiagnostik, die nur punktuell und mit entsprechender Mitarbeit der Patienten durchgeführt werden kann, ist die Aufzeichnung und Bewertung der Lungengeräusche über einen langen Zeitraum auch ohne Mitarbeit des Patienten möglich. Dies bietet besonders in der Diagnostik von Kindern mit pneumologischen Erkrankungen neue Möglichkeiten und gilt auch für den Schlaf, wo bisher keine objektive Erfassung des Zustands der Lunge möglich war. Erste Ergebnisse der automatischen Detektion zeigen hohe Sensitivitäten und Spezifitäten (> 90%).Correspondence to:
Prof. Dr. rer. physiol. Volker Gross
Fachbereich Gesundheit
Technische Hochschule Mittelhessen
Wiesenstraße 14
35390 Gießen
Email: [email protected]
Ambulante pädiatrische Pneumologie
Husten bei Kindern und Jugendlichen
Cough in childhood
M. Dahlheim, A. Klabunde, T. Austgen und P. Fischer
Price
42.00 $
Jahrgang 50 (2024) p. 19 - 25
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 1/2024, S. 19-25
Husten bei Kindern und Jugendlichen
M. Dahlheim1, A. Klabunde1, T. Austgen2 und P. Fischer3
1Praxis für Kinderpneumologie und Allergologie, Mannheim, 2Kinderklinik, Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern, 3Praxis für Kinder- und Jugendmedizin Kinderpneumologie und Allergologie, Schwäbisch Gmünd
Husten ist im Vorschul- und Grundschulalter der häufigste Vorstellungsgrund in der allgemeinpädiatrischen und einer der häufigsten Vorstellungsanlässe in der kinderpneumologischen Praxis oder Klinikambulanz. Er umfasst ein weites Spektrum – vom rettenden Schutzreflex bis hin zum quälenden Symptom. Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick über die verschiedenen Arten und mögliche Ursachen des Hustens im Kindesalter.Correspondence to:
Dr. Marcus Dahlheim
Praxis für Kinderpneumologie und Allergologie
Collinistraße 11
68161 Mannheim
Email: [email protected]