Originalarbeit
Resektion pulmonaler Metastasen – aktueller Stand der chirurgischen Therapie und Perspektiven
Resection of pulmonary metastases – The current surgical practice and perspectives
S. Macherey, F. Doerr, K. Frank, M. Heldwein, W. Randerath, A. Schlesinger, T. Wahlers, J. Wolf und K. Hekmat
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 181 - 191
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 5/2014, S. 181–191
Resektion pulmonaler Metastasen – aktueller Stand der chirurgischen Therapie und Perspektiven
S. Macherey1, F. Doerr1, K. Frank2, M. Heldwein3, W. Randerath4, A. Schlesinger5, T. Wahlers3, J. Wolf6 und K. Hekmat3
1Medizinische Fakultät, Universität zu Köln, 2Klinik III für Innere Medizin, Universität zu Köln, 3Klinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie, Universität zu Köln, 4Klinik für Pneumologie und Allergologie, Zentrum für Schlafund Beatmungsmedizin, Krankenhaus Bethanien, Solingen, 5Evangelisches Krankenhaus Kalk, Lungenzentrum, 6Klinik I für Innere Medizin, Centrum für integrierte Onkologie (CIO), Köln
Einleitung: Die Resektion von Lungenmetastasen ist ein etabliertes Verfahren in der Therapie pulmonal metastasierender Tumorentitäten, trotzdem gibt es Differenzen hinsichtlich zentraler Aspekte wie dem chirurgischen Zugangsweg oder der maximalen Anzahl der zu resezierenden Metastasen. Diese systematische Übersichtsarbeit soll den aktuellen Forschungsstand erfassen und diskutieren. Methoden: Es wurde eine selektive Literaturrecherche in der Pub-Med-Datenbank mit den Schlagworten „lung metastases“, „metastasectomy“, „pulmonary lesions“ und „lung resection“ durchgeführt. Ergebnisse: Diese Arbeit vergleicht 19 Studien verschiedener Tumorentitäten und zusammengenommen 7.765 Patienten. Die berichteten 5-Jahresüberlebensraten nach der ersten Metastasektomie betragen für das Mammakarzinom 24,2 – 54%, für das kolorektale Karzinom 39,1 – 55,4%, für das maligne Melanom 21 – 34% und für Sarkome 37 – 50,9%. Tumorübergreifende Fallserien ermittelten 5-Jahresüberlebensraten zwischen 35% und 75,7%. Die studienübergreifenden Raten für vollständige Tumorresektionen belaufen sich auf 57,4 – 100% und die Anzahl der Patienten mit singulären Metastasen schwankt im Rahmen von 28 – 87,8%. Zusammenfassend bieten beide Aspekte entscheidende Erklärungsansätze für die variierenden Langzeitüberlebensraten. Schlussfolgerungen: Prognostische Relevanz besitzen vor allem der Resektionsstatus und die Metastasenanzahl. Rezidiveingriffe sind gut zu realisieren und nicht mit einem schlechteren Langzeitüberleben verbunden. Die Tumorentitäten weisen mitunter spezifische Prognosefaktoren auf, wobei beim Mammakarzinom der Rezeptoranalyse und beim kolorektalen Karzinom dem Serumtumormarker CEA eine besondere Bedeutung zukommt.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Hekmat
Klinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie
Universität zu Köln
Kerpener Straße 62
D-50931 Köln
Email: [email protected]
Lunge und Hormone
Editorial
Editorial
S. Gläser, B. Schmeck und M. Held
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Jahrgang 41 p. 541 - 541
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 41, Nr. 12/2015, S. 541
Editorial
S. Gläser, B. Schmeck und M. Held
Lunge und Hormone
Lunge und Endokrinium – eine unterschätzte Interaktion?
Lung health, endocrine disorders and metabolism – a relevant interaction?
S. Gläser, M. Held und B. Schmeck
Price
42.00 $
Jahrgang 41 p. 542 - 546
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 41, Nr. 12/2015, S. 542–546
Lunge und Endokrinium – eine unterschätzte Interaktion?
S. Gläser1, M. Held2 und B. Schmeck3
1Klinik für Innere Medizin B und Forschungsbereich für Pneumologie und Pneumologische Epidemiologie, Universitätsmedizin Greifswald, 2Abteilung Innere Medizin, Pneumologie, Kardiologie, Zentrum für pulmonale Hypertonie und Lungengefäßerkrankungen, Missionsärztliche Klinik Würzburg, 3Klinik für Innere Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie, Philipps-Universität Marburg, Universität Gießen und Marburg Lung Center (UGMLC), Mitglied des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL)
Lungengesundheit, Lungenalterung und somit Lungenfunktion unterliegen zahlreichen Einflussfaktoren. Viele dieser Einflüsse sind den behandelnden Ärzten auch im klinischen Alltag meist präsent, wie zum Beispiel häufige kardiovaskuläre Begleiterkrankungen, inhalative Noxen, Allergien sowie Medikationen. Die mögliche Interaktion endokrinologischer und metabolischer Einflussfaktoren und Lungengesundheit ist dagegen wenig beleuchtet, dabei handelt es sich jeweils um hochprävalente physiologische oder pathophysiologische Aspekte. Die folgende Arbeit gibt Einblicke, welche möglichen Interaktionen von klinischer Relevanz für behandelnde Allgemeinärzte, Pneumologen und Internisten von Bedeutung sind oder Bedeutung erlangen könnten. Die Inhalte basieren zum Teil auf dem Symposium „Lunge und Hormone“ des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin 2014.Correspondence to:
PD Dr. med. S. Gläser
Klinik für Innere Medizin B
Bereich Pneumologie und Infektiologie
Ferdinand-Sauerbruch-Straße
D–17475 Greifswald
Email: sven. [email protected]
Lunge und Hormone
Luftnot bei Adipositas: Ursachen, Therapieoptionen und endokrine Einflüsse
Dyspnea in obese patients: causes, treatment options and influencing endocrine factors
M. Held, R. Holl und B. Jany
Price
42.00 $
Jahrgang 41 p. 547 - 553
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 41, Nr. 12/2015, S. 547–553
Luftnot bei Adipositas: Ursachen, Therapieoptionen und endokrine Einflüsse
M. Held, R. Holl und B. Jany
Abteilung Innere Medizin, Pneumologie, Kardiologie, Zentrum für pulmonale Hypertonie und Lungengefäßerkrankungen, Missionsärztliche Klinik, Würzburg
Atemnot als unspezifisches Symptom kann auch bei Adipösen Grund für einen Arztbesuch sein. Im Wechselspiel aus Adipositas, assoziierten Erkrankungen und Dyspnoe spielen auch endokrine Störungen eine Rolle. Oft sind Adiponektin und Leptin betroffen. Zwischen Endokrinopathien als Ursache und Folge der Adipositas ist zu unterscheiden. Dyspnoe bei Adipösen sollte nicht unkritisch alleine den mechanischen Auswirkungen des Übergewichts zugeschrieben werden. Erkrankungen wie Kardiomyopathie, pulmonale Hypertonie bei diastolischer Dysfunktion, Lungenembolien, Obesitas-Hypoventilation, Schlafapnoe und eventuell die pulmonal-arterielle Hypertonie können durch Adipositas beeinflusst oder hervorgerufen werden. Sie müssen erkannt und therapiert werden, um den Circulus vitiosus aus Übergewicht, Folgeerkrankung, Luftnot und Belastungseinschränkung zu unterbrechen. Bridging- und kausale Behandlungsoptionen sind zu unterscheiden. Am Ende muss auch die Adipositas selbst konsequent behandelt werden.Correspondence to:
Dr. med. M. Held
Abteilung Innere Medizin, Pneumologie, Kardiologie
Zentrum für pulmonale Hypertonie und Lungengefäßerkrankungen
Missionsärztliche Klinik
Salvatorstraße 7
D–97074 Würzburg
Email: [email protected]
47. Bad Reichenhaller Kolloquium 2015
Effekt der perioperativen Thrombozytenaggregationshemmung in der Thoraxchirurgie
Effect of perioperative antiplatelet therapy in thoracic surgery
A. Gassa, S. Macherey, F. Dörr, S. Stange, M. Heldwein, L. Hagmeyer, W.J. Randerath, T. Wahlers und K. Hekmat
Price
42.00 $
Jahrgang 42 p. 355 - 360
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 42, Nr. 7/2016, S. 355-360
Effekt der perioperativen Thrombozytenaggregationshemmung in der Thoraxchirurgie*
A. Gassa1, S. Macherey2, F. Dörr1, S. Stange1, M. Heldwein1, L. Hagmeyer3, W.J. Randerath3, T. Wahlers1 und K. Hekmat1
1Klinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie und 2Medizinische Fakultät, Universität zu Köln, 3Klinik für Pneumologie und Allergologie, Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin, Krankenhaus Bethanien, Solingen
Thoraxchirurgische Patienten haben häufig ein kardiovaskuläres Risikoprofil. Um das Risiko arterieller Thrombembolien zu minimieren und damit das Risiko eines kompletten Gefäßverschlusses zu senken, ist vor allem bei Patienten nach Stent-Implantation eine Therapie mit Thrombozytenaggregationshemmern notwendig. Abhängig von der Art des Stents muss nach der Koronarintervention über mehrere Wochen eine duale Plättchenhemmung durchgeführt werden. Dies führt im Falle einer thoraxchirurgischen Operation zu einer spezifischen Problematik. Auf der einen Seite können Patienten bei fortgeführter antithrombozytärer Therapie postoperative Blutungskomplikationen erleiden. Auf der anderen Seite kann die Unterbrechung einer singulären oder dualen Thrombozytenaggregationshemmung zum akuten Verschluss einer Koronararterie und konsekutiv zum Myokardinfarkt oder sogar zum Tod führen.
*Auszugsweise vorgetragen auf dem 47. Bad Reichenhaller Kolloquium, 19. – 21. Juni 2015Correspondence to:
Asmae Gassa
Klinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie
Universität zu Köln
Kerpener Straße 62
50931 Köln
Email: [email protected]
Übersicht
Einsatzmöglichkeiten veno-venöser extrakorporaler Membranoxygenierung – steigende Fallzahlen größerer Zentren korrelieren mit einer besseren Prognose
Veno-venous ECMO treatment outcome correlates with experience
D.Y. Göreci, S. Stange, F. Dörr, M. Heldwein, S. Macherey, A. Gassa, L. Hagmeier, W. Randerath, K. Hekmat und T. Wahlers
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2017) p. 77 - 85
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 43, Nr. 2/2017, S. 77-85
Einsatzmöglichkeiten veno-venöser extrakorporaler Membranoxygenierung – steigende Fallzahlen größerer Zentren korrelieren mit einer besseren Prognose*
D.Y. Göreci1, S. Stange1, F. Dörr1, M. Heldwein1, S. Macherey2, A. Gassa1, L. Hagmeier3, W. Randerath3, K. Hekmat1 und T. Wahlers1
1Klinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie, 2Medizinische Fakultät Universität zu Köln, 3Klinik für Pneumologie und Allergologie, Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin, Krankenhaus Bethanien, Solingen
Extrakorporale Systeme zur Unterstützung der Lungenfunktion sind in den letzten Jahrzehnten einem deutlichen Wandel unterworfen. Die Auswertung der großen ECMO- Register über die letzten 24 Jahre ließ wertvolle Schlüsse in Bezug auf Indikationsstellung und Handhabung zu. Mit rasch steigendem technischen Fortschritt, neuen bikavalen Kanülierungsmöglichkeiten und Verbesserung der Leistungskraft unter Reduktion der Masse wurde die Gerätebedienung, Handhabung und Verfügbarkeit simpler, sodass der weltweite ECMO-Einsatz bei adulten Patienten die größte Zunahme verzeichnete und sich zunehmend auf mehr internationale Zentren ausdehnt. Die retrospektive Analyse der Register zeigte jedoch, dass die Mortalität in großen Zentren, die mehr als 20 Einsätze pro Jahr verzeichnen, um bis zu 10% niedriger ist und die Entwöhnung von der ECMO erfolgreicher verläuft. Zur Abschätzung der kritischen Prognose unter veno-venöser ECMO eignet sich der RESP-Score. Unter Berücksichtigung der Beatmungsdauer, neurologischer Ausfälle, Infektionen sowie weiteren Faktoren kann das Überleben der schwerkranken Patienten kalkuliert werden.
*Auszugsweise vorgetragen auf dem 47. Bad Reichenhaller Kolloquium, 19. – 21. Juni 2015.Correspondence to:
Deniz Yasemin Göreci
Assistenzärztin
Klinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie
Kerpener Straße 62
50937 Köln
Email: [email protected]
UPDATE PNEUMOLOGIE
Die Diagnose der Lungenembolie – die offiziellen ATS-Empfehlungen
M. Held
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42.00 $
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Jahrgang 27 p. 117 - 119
Abstract
Die Diagnose der Lungenembolie – die offiziellen ATS-Empfehlungen
M. Held
Leiter der Pneumologie/Somnologie, Klinikum Kempten-Oberallgäu
Übersicht
Evidenzbasierte Lungenmetastasenchirurgie: Systematische Übersichtsarbeit und praktische Empfehlungen
Evidence-based lung metastasectomy: systematic review and practical guidelines
S. Macherey, M. Heldwein, F. Doerr, T. Wahlers und K. Hekmat
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2020) p. 125 - 139
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 46, Nr. 3/2020, S. 125-139
Evidenzbasierte Lungenmetastasenchirurgie: Systematische Übersichtsarbeit und praktische Empfehlungen
S. Macherey1, M. Heldwein2, F. Doerr2, T. Wahlers2 und K. Hekmat2
1Klinik III für Innere Medizin und 2Klinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie, Universität zu Köln
Einleitung: Die Lungenmetastasenchirurgie ist angesichts des Mangels an randomisierten Studien ein kontrovers diskutiertes Verfahren in der Therapie oligometastasierter Tumoren. In dieser Übersichtsarbeit wurde die aktuell verfügbare Evidenz zusammengefasst und tumorspezifische sowie operationstechnische Kernaussagen formuliert.
Methoden: Die systematische Literaturrecherche erfolgte am 15.10.2017 schrittweise in der Medline und der Cochrane Library für das kolorektale, Mamma-, Nierenzellkarzinom, Kopf-Hals-Tumoren, das maligne Melanom und Sarkome. Aus den Originalarbeiten wurden Überlebens-, perioperative Daten und Prognosefaktoren extrahiert.
Ergebnisse: Die Arbeit schloss ca. 12.000 Patienten in die Analyse von Überlebensdaten nach thoraxchirurgischem Eingriff ein. Der Resektionszeitraum erstreckte sich von 1945 bis 2015. Das mediane Überleben nach Lungenmetastasenchirurgie betrug 17 – 55 Monate für das kolorektale Karzinom, 32 – 96,9 Monate für das Mammakarzinom, 30 – 94 Monate für das Nierenzellkarzinom, 9,5 – 77 Monate für maligne Kopf-Hals-Tumoren, 17 – 52 Monate für das maligne Melanom und 8,8 – 79,5 Monate für Sarkome.
Schlussfolgerungen: Patienten mit einem isoliert pulmonal metastasierten Malignom sollen in einer interdisziplinären Tumorkonferenz unter Einbeziehung der Thoraxchirurgie vorgestellt werden. Eine Konsultation der Thoraxchirurgie sollte unabhängig vom krankheitsfreien Intervall, der Metastasenanzahl, der -größe oder dem Verteilungsmuster der Metastasen erfolgen. Patienten in einer palliativen Behandlungssituation mit symptomatischer Lungenmetastasierung kann bei sichergestellter Operabilität eine Resektion der ursächlichen Rundherde zur Steigerung der Lebensqualität angeboten werden.Correspondence to:
Sascha Macherey
Klinik III für Innere Medizin
Uniklinik Köln
Kerpener Straße 62
50931 Köln
Email: [email protected]
Übersicht
Moderne chirurgische Therapie bei Atemnot
Modern surgical therapy for respiratory distress
D. Cheufou, S. Lechner, M. Gronostayskiy und M. Held
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2020) p. 341 - 348
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 46, Nr. 6/2020, S. 341-348
Moderne chirurgische Therapie bei Atemnot
D. Cheufou1, S. Lechner1, M. Gronostayskiy1 und M. Held2
1Abteilung für Thoraxchirurgie und 2Abteilung für Pneumologie und Beatmungsmedizin, Missioklinik, Klinikum Würzburg Mitte
Luftnot kann akut und attackenweise wie beispielsweise beim Asthma oder eher chronisch in Form von Belastungsdyspnoe wie bei der chronisch obstruktiven Atemwegserkrankung (COPD) imponieren. Die Ursachen von Atemnot sind ausgesprochen vielfältig und reichen von kardialen, bronchopulmonalen, thorakal-extrapulmonalen, neuromuskulären bis hin zu metabolischen Störungen. Daher ist eine gründliche Anamnese Grundvoraussetzung für die richtige Weichenstellung der Diagnostik und damit auch für die folgerichtige Therapieeinleitung. Bei der Diagnostik von Dyspnoe können unterschiedliche Pathologien festgestellt werden, die auch eine chirurgische Therapie erfordern. In solchen Fällen kann eine chirurgische Behandlung sowohl akute als auch chronische Symptome verbessern oder sogar die Ursache vollständig beseitigen und die Erkrankung heilen. Diese Arbeit stellt die moderne chirurgische Therapie bei ausgewählten Ursachen von Luftnot detailliert dar, um eine Sensibilisierung in Hinblick auf die chirurgischen Therapieoptionen dieser Pathologien zu fördern.Correspondence to:
Dr. med. Danjouma Cheufou
Abteilung für Thoraxchirurgie
Missioklinik
Klinikum Würzburg Mitte
Salvatorstraße 7
97079 Würzburg
Email: [email protected]
Akute Lungenembolie
Antikoagulation nach venöser Thrombembolie – Wie lange eigentlich?
Anticoagulation following venous thrombembolism – How long?
M. Held und J. Walthelm
Price
42.00 $
Jahrgang 47 (2021) p. 195 - 199
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 47, Nr. 5/2021, S. 195-199 © 2021
Antikoagulation nach venöser Thrombembolie – Wie lange eigentlich?
M. Held und J. Walthelm
Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Pneumologie und Beatmungsmedizin, Zentrum für pulmonale Hypertonie und Lungengefäßerkrankungen, Klinikum Würzburg Mitte/ Standort Missioklinik, Akademisches Lehrkrankenhaus der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Würzburg
Bei venösen Thrombembolien ist die Antikoagulation das entscheidende therapeutische Prinzip, das neben der Senkung der Akutmortalität die Senkung der Rezidivhäufigkeit und der damit verbundenen Morbidität und Mortalität im Langzeitverlauf zum Ziel hat. Unterschieden werden zum Zeitpunkt der akuten Lungenembolie provozierte Thrombembolien mit einem erkennbaren transienten oder dauerhaften Provokationsfaktor und unprovozierte Thrombembolien ohne erkennbare Provokationsfaktoren. Bei der provozierten Thrombembolie und Beseitigung des Provokationsfaktors wird eine auf 3 Monate begrenzte Antikoagulation empfohlen. Kann der Provokationsfaktor nicht ausgeschaltet werden, besteht die Indikation zur Fortsetzung der Therapie. Es mehren sich die Hinweise, dass bei unprovozierter Thrombembolie der betroffene Patient nur für die Dauer der Fortführung der Antikoagulation sicher geschützt ist und daher bei Patienten mit unprovozierter Embolie eine verlängerte Sekundärprophylaxe empfohlen wird. Unter laufender Antikoagulation sollten Nutzen und Risiko der Antikoagulation regelmäßig evaluiert werden und in Abhängigkeit dieser Einschätzung die Entscheidung über Beendigung oder Fortführung getroffen werden. Die Festlegung der regelmäßigen Intervalle zur Evaluierung, die Festlegung der Dauer der Antikoagulation sollten wie die Erkennung residueller Einschränkungen der Belastbarkeit nach Thrombembolie und die Erkennung von Komorbiditäten im Rahmen einer strukturierten Lungenembolie-Nachsorge erfolgen.Correspondence to:
Priv.-Doz. Dr. med. Matthias Held
Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Pneumologie und Beatmungsmedizin
Zentrum für pulmonale Hypertonie und Lungengefäßerkrankungen
Klinikum Würzburg Mitte
Standort Missioklinik
Akademisches Lehrkrankenhaus der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Salvatorstraße 7
97074 Würzburg
Email: [email protected]
Akute Lungenembolie
Antikoagulation nach venöser Thrombembolie – Wie lange eigentlich?
Anticoagulation following venous thrombembolism – How long?
M. Held und J. Walthelm
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2021) p. 89 - 93
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 46, Nr. 3/2021, S. 89-93
Antikoagulation nach venöser Thrombembolie – Wie lange eigentlich?
M. Held und J. Walthelm
Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Pneumologie und Beatmungsmedizin, Zentrum für pulmonale Hypertonie und Lungengefäßerkrankungen, Klinikum Würzburg Mitte/ Standort Missioklinik, Akademisches Lehrkrankenhaus der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Würzburg
Bei venösen Thrombembolien ist die Antikoagulation das entscheidende therapeutische Prinzip, das neben der Senkung der Akutmortalität die Senkung der Rezidivhäufigkeit und der damit verbundenen Morbidität und Mortalität im Langzeitverlauf zum Ziel hat. Unterschieden werden zum Zeitpunkt der akuten Lungenembolie provozierte Thrombembolien mit einem erkennbaren transienten oder dauerhaften Provokationsfaktor und unprovozierte Thrombembolien ohne erkennbare Provokationsfaktoren. Bei der provozierten Thrombembolie und Beseitigung des Provokationsfaktors wird eine auf 3 Monate begrenzte Antikoagulation empfohlen. Kann der Provokationsfaktor nicht ausgeschaltet werden, besteht die Indikation zur Fortsetzung der Therapie. Es mehren sich die Hinweise, dass bei unprovozierter Thrombembolie der betroffene Patient nur für die Dauer der Fortführung der Antikoagulation sicher geschützt ist und daher bei Patienten mit unprovozierter Embolie eine verlängerte Sekundärprophylaxe empfohlen wird. Unter laufender Antikoagulation sollten Nutzen und Risiko der Antikoagulation regelmäßig evaluiert werden und in Abhängigkeit dieser Einschätzung die Entscheidung über Beendigung oder Fortführung getroffen werden. Die Festlegung der regelmäßigen Intervalle zur Evaluierung, die Festlegung der Dauer der Antikoagulation sollten wie die Erkennung residueller Einschränkungen der Belastbarkeit nach Thrombembolie und die Erkennung von Komorbiditäten im Rahmen einer strukturierten Lungenembolie-Nachsorge erfolgen.
Erstpublikation in Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 47, Nr. 5/2021, S. 195-199, mit freundlicher Genehmigung der AutorenCorrespondence to:
Priv.-Doz. Dr. med. Matthias Held
Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Pneumologie und Beatmungsmedizin
Zentrum für pulmonale Hypertonie und Lungengefäßerkrankungen
Klinikum Würzburg Mitte
Standort Missioklinik
Akademisches Lehrkrankenhaus der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Salvatorstraße 7
97074 Würzburg
Email: [email protected]
Fallserie der YoungDGP
Akute Lungenembolie
F.M. Wilkens und M. Held
Price
42.00 $
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Jahrgang 51 (2025) p. 479 - 490
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 9/2025, S. 479-490
Akute Lungenembolie
F.M. Wilkens1 und M. Held2#3#4
1Pneumologie und Beatmungsmedizin, Thoraxklinik Heidelberg gGmbH – Universitätsklinikum Heidelberg, 2Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Pneumologie und Beatmungsmedizin, Klinikum Würzburg Mitte gGmbH, 3Ihre Lungenpraxis Kitzingen, 4Medizinische Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Correspondence to:
Dr. med. Finn Moritz Wilkens
Abteilung für Pneumologie und Beatmungsmedizin
Thoraxklinik Heidelberg gGmbH –
Universitätsklinikum Heidelberg
Röntgenstr. 1
69126 Heidelberg
Email: [email protected]
Lungenembolie
Editorial
Editorial
H. Wilkens und M. Held
Login
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###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 52 (2026) p. 202 - 202
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 5/2026, S. 202
Editorial
H. Wilkens und M. Held
Lungenembolie
Nachsorge nach venöser Thromboembolie
Pulmonary embolism: Follow-up and aftercare
M. Held
Price
42.00 $
Jahrgang 52 (2026) p. 239 - 244
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 5/2026, S. 239-244
Nachsorge nach venöser Thromboembolie
M. Held1#2#3
1Ihre Lungenpraxis, Ambulantes Zentrum für Pneumologie, Campus Innopark, Kitzingen, 2Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Pneumologie und Beatmungsmedizin, Klinikum Würzburg Mitte, 3Medizinische Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Die Lungenembolie-Nachsorge als strukturierte Form der Betreuung von Patient/-innen mit stattgehabten Thromboembolien umfasst die Verhinderung thromboembolischer Rezidive und Blutungskomplikationen, die Erkennung von kardiovaskulären, malignen und entzündlich-immunologischen Komorbiditäten und die Erkennung, Differenzierung und Therapie von Belastungseinschränkungen. Die Antikoagulation dient der Verhinderung von Rezidiven. Die Dauer ist unter Bewertung des Rezidiv-Risikos und Abwägung des Blutungsrisikos festzulegen, Risikorechner können unterstützen. Einen Einfluss auf das Vorgehen kann die initiale Erscheinungsform als akute, akut auf chronische oder primär chronische Thromboembolie haben. Daher sollte diese bei Diagnosestellung einer Thromboembolie adäquat erfasst werden. Funktionelle Einschränkungen nach Lungenembolie sind häufig und können durch chronisch-thromboembolische pulmonale Erkrankung (CTEPD), durch Komorbiditäten, einen erworbenen Alltagstrainingsmangel oder auch psychische Komorbiditäten bedingt sein. Entzündlich immunologische oder maligne Erkrankungen können zur Thromboembolie prädisponieren, ohne zuvor bekannt zu sein. Kardiovaskuläre Begleiterkrankungen sind differenzialdiagnostisch bei Leistungseinschränkungen zu berücksichtigen. Zur Erkennung von bisher nicht bekannten Komorbiditäten werden eine eingehende Anamnese unter Erfassung vorheriger Vorsorgeuntersuchungen, eine sorgfältige körperliche Untersuchung, eine Basislaboruntersuchung und bei sich ergebendem klinischen Verdacht weiterführende Untersuchungen empfohlen. Über die Aufgabenverteilung zwischen hausärztlicher, sich zunehmend spezialisierender ambulanter fachärztlicher Medizin und klinisch-stationärer Zentren sind regionale Abstimmungen zwischen den Versorgern sinnvoll.Correspondence to:
Professor Dr. med. Matthias Held
Ihre Lungenpraxis, Campus Innopark
Steigweg 24
97318 Kitzingen
Email: [email protected]