Originalarbeit
Polleninformations-Apps für Pollenallergiker – die Voraussetzungen für eine nützliche App und Vorteile für Betroffene
Pollen information applications for pollen allergy sufferers – requirements for an useful app ad advantages for persons concerned
U. Berger, K. Bastl, M. Berger, K.-C. Bergmann und M. Kmenta
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2017) p. 63 - 67
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 43, Nr. 2/2017, S. 63-67
Polleninformations-Apps für Pollenallergiker – die Voraussetzungen für eine nützliche App und Vorteile für Betroffene
U. Berger1, K. Bastl1, M. Berger2, K.-C. Bergmann3 und M. Kmenta1
1Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation, HNO-Klinik, Medizinische Universität Wien, 2Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburg, Österreich, 3Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Polleninformation ist von großer Wichtigkeit im Alltag von Pollenallergikern, da sie bei der Allergenvermeidung maßgeblich unterstützt. Heutzutage wird Polleninformation auch über mobile Anwendungen (Apps) verteilt. Diese Apps bieten unterschiedliche Funktionen, sollten aber einen Katalog an Kriterien erfüllen, der für Nutzer wichtig ist. Diese Kriterien wurden hier definiert und reichen von umfassender Information zum Pollenflug über Anleitung im Umgang mit der Allergie, Dokumentation von Beschwerden bis hin zu den Quellenangaben der Entwickler der App. Exemplarisch an 5 Apps aus dem deutschsprachigen Raum wurde dargestellt, dass nur wenige Apps diese Anforderungen erfüllen. Polleninformation muss wissenschaftlich und verlässlich betrieben werden, um die Lebensqualität von Betroffenen steigern zu können, daher ist eine übergeordnete Stelle zur Prüfung von gesundheitsrelevanten Inhalten von Apps gefordert.Correspondence to:
Uwe Berger
Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation
HNO-Klinik, Medizinische Universität Wien
Währinger Gürtel 18 – 20
1090 Wien, Österreich
und
Katharina Bastl
Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation
HNO-Klinik, Medizinische Universität Wien
Währinger Gürtel 18 – 20
1090 Wien, Österreich
Email: [email protected] oder [email protected]
Originalarbeit
Polleninformations-Apps für Pollenallergiker – die Voraussetzungen für eine nützliche App und Vorteile für Betroffene
Pollen information applications for pollen allergy sufferers – requirements for an useful app ad advantages for persons concerned
U. Berger, K. Bastl, M. Berger, K.-C. Bergmann und M. Kmenta
Price
42.00 $
Jahrgang 29 (2017) p. 85 - 89
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 29, Nr. 3/2017, S. 85–89
Polleninformations-Apps für Pollenallergiker – die Voraussetzungen für eine nützliche App und Vorteile für Betroffene
U. Berger1, K. Bastl1, M. Berger2, K.-C. Bergmann3 und M. Kmenta1
1Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation, HNO-Klinik, Medizinische Universität Wien, 2Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburg, Österreich, 3Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Polleninformation ist von großer Wichtigkeit im Alltag von Pollenallergikern, da sie bei der Allergenvermeidung maßgeblich unterstützt. Heutzutage wird Polleninformation auch über mobile Anwendungen (Apps) verteilt. Diese Apps bieten unterschiedliche Funktionen, sollten aber einen Katalog an Kriterien erfüllen, der für Nutzer wichtig ist. Diese Kriterien wurden hier definiert und reichen von umfassender Information zum Pollenflug über Anleitung im Umgang mit der Allergie, Dokumentation von Beschwerden bis hin zu den Quellenangaben der Entwickler der App. Exemplarisch an 5 Apps aus dem deutschsprachigen Raum wurde dargestellt, dass nur wenige Apps diese Anforderungen erfüllen. Polleninformation muss wissenschaftlich und verlässlich betrieben werden, um die Lebensqualität von Betroffenen steigern zu können, daher ist eine übergeordnete Stelle zur Prüfung von gesundheitsrelevanten Inhalten von Apps gefordert.
Erstpublikation in Atemwegs- und Lungenkrankheiten. 2017; 43: 63-67Correspondence to:
Uwe Berger und Katharina Bastl
Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation, HNO-Klinik
Medizinische Universität Wien
Währinger Gürtel 18 – 20
1090 Wien, Österreich
Email: [email protected] und [email protected]
Pollen: Messung – Krankheit – Management
Der Einfluss von Luftverschmutzung auf Pollenallergiker
The influence of air pollution on pollen allergy sufferers
M. Berger, M. Bastl, J. Bouchal, L. Dirr und U. Berger
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 915 - 919
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 12/2021, S. 915-919
Der Einfluss von Luftverschmutzung auf Pollenallergiker
M. Berger1, M. Bastl2, J. Bouchal2, L. Dirr2 und U. Berger2
1Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung, Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie, Medizinische Universität Wien, Österreich, 2Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Medizinische Universität Wien, Österreich
Die mannigfaltigen Auswirkungen der globalen Erwärmung und Umweltverschmutzung auf Planet und Mensch sind heute evidenter denn je zuvor. Das kontinuierliche Verbrennen fossiler Brennstoffe führt zu einem Anstieg von Temperatur und Meeresspiegel und extreme Wetterphänomene, wie Hitzewellen und Hochwasser, werden immer häufiger. Die steigende Luftverschmutzung hat außerdem eine gesundheitsschädigende Wirkung auf den Menschen. Hiervon sind Pollenallergiker nicht ausgeschlossen, denn Luftverschmutzung spielt eine zentrale Rolle bei der Interaktion Pollen-Mensch. Schon heute sind Pollenallergiker mit länger werdenden Saisonen und potenziell allergeneren Pollen konfrontiert. Dies führt zu längeren Leidenszeiten und stärkeren Symptomen bei Pollenallergikern. Neue Forschungsergebnisse der MedUniWien zeigen, dass von den wichtigsten Luftschadstoffen (Feinstaub, Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid und Ozon) vor allem Ozon eine symptomverstärkende Wirkung auf Pollenallergiker während den Birken-, Gräser- und Ragweedsaisonen hat.
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Berger M, Bastl M, Bouchal J, Dirr L, Berger U. The influence of air pollution on pollen allergy sufferers. Allergol Select. 2021; 5: 345-348. DOI 10.5414/ALX02284ECorrespondence to:
Dr. Markus Berger
Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung
Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie
Medizinische Universität Wien
Währinger Gürtel 18-20
1090 Wien, Österreich
Email: [email protected]
Pollen: Messung – Krankheit – Management
Der Nutzen von nicht klinischen Symptomdaten für Polleninformation
The use of crowd-sourced symptom data for pollen information
M. Bastl, M. Berger, J. Bouchal, L. Dirr und U. Berger
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 927 - 931
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 12/2021, S. 927-931
Der Nutzen von nicht klinischen Symptomdaten für Polleninformation
M. Bastl1, M. Berger2, J. Bouchal1, L. Dirr1 und U. Berger1
1Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Medizinische Universität Wien, Österreich, 2Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung, Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie, Medizinische Universität Wien, Österreich
Die Erhebung von nicht klinischen Symptomdaten ist ein Phänomen der letzten Jahrzehnte und die Einsatzmöglichkeit dieser Daten sind vielfältig. Die Daten stammen meist aus „Crowdsourcing“-Projekten und werden hauptsächlich zur Unterstützung von Pollenallergiker/-innen in der Allergenkarenz, aber auch in wissenschaftlichen Studien verwendet. Nicht klinische Symptomdaten haben die Polleninformation in Österreich vor allem bei der Beobachtung von besonderen oder komplexen allergenen Pflanzen und deren Saisonen verbessert (zum Beispiel die Saison der Purpurerle und die Gräserpollensaison). Die Vorteile dieser Daten sind unbestreitbar und werden auch in Zukunft von Allergien Betroffene stärker unterstützen.Correspondence to:
Mag. Maximilian Bastl, PhD
Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten
Medizinische Universität Wien
Währinger Gürtel 18-20
1090 Wien, Österreich
Email: [email protected]
Pollen: Messung – Krankheit – Management
Nicht medikamentöse Maßnahmen zur Vermeidung allergischer Symptome bei der Pollenallergie – eine kritische Übersicht
Nonpharmacological measures to prevent allergic symptoms in pollen allergy: A critical review
K.-C. Bergmann, M. Berger, L. Klimek, O. Pfaar, B. Werchan, M. Werchan und T. Zuberbier
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 943 - 956
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 12/2021, S. 943-956
Nicht medikamentöse Maßnahmen zur Vermeidung allergischer Symptome bei der Pollenallergie – eine kritische Übersicht
K.-C. Bergmann1#2, M. Berger3, L. Klimek4, O. Pfaar5, B. Werchan6, M. Werchan6 und T. Zuberbier2
1Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP, Allergologie und Immunologie, Berlin, 2Charité, Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergie, Berlin, 3Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung, Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie, Medizinische Universität Wien, Österreich, 4Zentrum für Rhinologie und Allergologie,
Wiesbaden, 5Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Sektion Rhinologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Philipps-Universität
Marburg, Marburg, 6Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID), Berlin
Die allergische Rhinokonjunktivitis (Heuschnupfen) ist die häufigste chronische Erkrankung in allen Industrienationen. Ihre Therapie besteht im Wesentlichen in der Anwendung anti-allergischer und anti-entzündlicher Medikamente, die zumeist einen guten und schnellen Effekt zeigen. Mit der allergenspezifischen Immuntherapie besteht darüber hinaus eine kausale Möglichkeit der Toleranzinduktion. Gegenwärtig besteht eine erhebliche Unterversorgung, da Betroffene die Symptome trivialisieren und öfter auch Bedenken gegen eine medikamentöse Dauertherapie haben. Es besteht ein hohes Interesse, auch nicht medikamentöse Maßnahmen zur Vorbeugung und/oder Linderung der allergischen Symptome zu verwenden in der Annahme, dass diese frei von Nebenwirkungen zu seien. In dieser Publikation stellen wir nicht medikamentöse Methoden vor, zu denen klinische Studien in der Literatur vorliegen. Die Methoden haben eine unterschiedlich gute Wirksamkeit. Eine evidenzbasierte vergleichende Einschätzung zwischen den Methoden ist nicht möglich. Ebenfalls liegen kaum Studien im Vergleich zur medikamentösen Standardtherapie vor. Eine Vielzahl der Interventionen besteht in einer Allergenreduktion, wie zum Beispiel durch Luftfilter, oder einer Reinigung der Schleimhäute durch Nasenspülungen etc., die allesamt keinesfalls als Ersatz, sondern als Ergänzung zur medikamentösen Therapie gesehen werden sollten.
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Bergmann K-C, Berger M, Klimek L, Pfaar O, Werchan B, Werchan M, Zuberbier T. Nonpharmacological measures to prevent allergic symptoms in pollen allergy: A critical review. Allergol Select.; 5: 349-360. DOI 10.5414/ ALX02294ECorrespondence to:
Prof. Dr. Karl-Christian Bergmann
Charité, Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergie Luisenstraße 2
10117 Berlin
Email: [email protected]
Pollen: Messung – Krankheit – Management
Der Einfluss von Luftverschmutzung auf Pollenallergiker
The influence of air pollution on pollen allergy sufferers
M. Berger, M. Bastl, J. Bouchal, L. Dirr und U. Berger
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2022) p. 49 - 53
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 48, Nr. 2/2022, S. 49-53
Der Einfluss von Luftverschmutzung auf Pollenallergiker
M. Berger1, M. Bastl2, J. Bouchal2, L. Dirr2 und U. Berger2
1Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung, Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie, Medizinische Universität Wien, Österreich, 2Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Medizinische Universität Wien, Österreich
Die mannigfaltigen Auswirkungen der globalen Erwärmung und Umweltverschmutzung auf Planet und Mensch sind heute evidenter denn je zuvor. Das kontinuierliche Verbrennen fossiler Brennstoffe führt zu einem Anstieg von Temperatur und Meeresspiegel und extreme Wetterphänomene, wie Hitzewellen und Hochwasser, werden immer häufiger. Die steigende Luftverschmutzung hat außerdem eine gesundheitsschädigende Wirkung auf den Menschen. Hiervon sind Pollenallergiker nicht ausgeschlossen, denn Luftverschmutzung spielt eine zentrale Rolle bei der Interaktion Pollen-Mensch. Schon heute sind Pollenallergiker mit länger werdenden Saisonen und potenziell allergeneren Pollen konfrontiert. Dies führt zu längeren Leidenszeiten und stärkeren Symptomen bei Pollenallergikern. Neue Forschungsergebnisse der MedUniWien zeigen, dass von den wichtigsten Luftschadstoffen (Feinstaub, Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid und Ozon) vor allem Ozon eine symptomverstärkende Wirkung auf Pollenallergiker während den Birken-, Gräser- und Ragweedsaisonen hat.
Erstpublikation in Allergologie select. 2021, Jahrgang 5, S. 345-348.Correspondence to:
Dr. Markus Berger
Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung
Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie
Medizinische Universität Wien
Währinger Gürtel 18-20
1090 Wien, Österreich
Email: [email protected]
Pollen: Messung – Krankheit – Management
Der Nutzen von nicht klinischen Symptomdaten für Polleninformation
The use of crowd-sourced symptom data for pollen information
M. Bastl, M. Berger, J. Bouchal, L. Dirr und U. Berger
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2022) p. 61 - 65
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 48, Nr. 2/2022, S. 61-65
Der Nutzen von nicht klinischen Symptomdaten für Polleninformation
M. Bastl1, M. Berger2, J. Bouchal1, L. Dirr1 und U. Berger1
1Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Medizinische Universität Wien, Österreich, 2Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung, Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie, Medizinische Universität Wien, Österreich
Die Erhebung von nicht klinischen Symptomdaten ist ein Phänomen der letzten Jahrzehnte und die Einsatzmöglichkeit dieser Daten sind vielfältig. Die Daten stammen meist aus „Crowdsourcing“-Projekten und werden hauptsächlich zur Unterstützung von Pollenallergiker/-innen in der Allergenkarenz, aber auch in wissenschaftlichen Studien verwendet. Nicht klinische Symptomdaten haben die Polleninformation in Österreich vor allem bei der Beobachtung von besonderen oder komplexen allergenen Pflanzen und deren Saisonen verbessert (zum Beispiel die Saison der Purpurerle und die Gräserpollensaison). Die Vorteile dieser Daten sind unbestreitbar und werden auch in Zukunft von Allergien Betroffene stärker unterstützen.
Erstpublikation in Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 12/2021, S. 927-931.Correspondence to:
Mag. Maximilian Bastl, PhD
Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten
Medizinische Universität Wien
Währinger Gürtel 18-20
1090 Wien, Österreich
Email: [email protected]
Pollen: Messung – Krankheit – Management
Nicht medikamentöse Maßnahmen zur Vermeidung allergischer Symptome bei der Pollenallergie – eine kritische Übersicht
Nonpharmacological measures to prevent allergic symptoms in pollen allergy: A critical review
K.-C. Bergmann, M. Berger, L. Klimek, O. Pfaar, B. Werchan, M. Werchan und T. Zuberbier
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2022) p. 77 - 90
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 48, Nr. 2/2022, S. 77-90
Nicht medikamentöse Maßnahmen zur Vermeidung allergischer Symptome bei der Pollenallergie – eine kritische Übersicht
K.-C. Bergmann1#2, M. Berger3, L. Klimek4, O. Pfaar5, B. Werchan6, M. Werchan6 und T. Zuberbier2
1Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP, Allergologie und Immunologie, Berlin, 2Charité, Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergie, Berlin, 3Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung, Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie, Medizinische Universität Wien, Österreich, 4Zentrum für Rhinologie und Allergologie,
Die allergische Rhinokonjunktivitis (Heuschnupfen) ist die häufigste chronische Erkrankung in allen Industrienationen. Ihre Therapie besteht im Wesentlichen in der Anwendung anti-allergischer und anti-entzündlicher Medikamente, die zumeist einen guten und schnellen Effekt zeigen. Mit der allergenspezifischen Immuntherapie besteht darüber hinaus eine kausale Möglichkeit der Toleranzinduktion. Gegenwärtig besteht eine erhebliche Unterversorgung, da Betroffene die Symptome trivialisieren und öfter auch Bedenken gegen eine medikamentöse Dauertherapie haben. Es besteht ein hohes Interesse, auch nicht medikamentöse Maßnahmen zur Vorbeugung und/oder Linderung der allergischen Symptome zu verwenden in der Annahme, dass diese frei von Nebenwirkungen zu seien. In dieser Publikation stellen wir nicht medikamentöse Methoden vor, zu denen klinische Studien in der Literatur vorliegen. Die Methoden haben eine unterschiedlich gute Wirksamkeit. Eine evidenzbasierte vergleichende Einschätzung zwischen den Methoden ist nicht möglich. Ebenfalls liegen kaum Studien im Vergleich zur medikamentösen Standardtherapie vor. Eine Vielzahl der Interventionen besteht in einer Allergenreduktion, wie zum Beispiel durch Luftfilter, oder einer Reinigung der Schleimhäute durch Nasenspülungen etc., die allesamt keinesfalls als Ersatz, sondern als Ergänzung zur medikamentösen Therapie gesehen werden sollten.
Erstpublikation in Allergologie select. Jahrgang 5, S. 349-360.Correspondence to:
Prof. Dr. Karl-Christian Bergmann
Charité, Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergie Luisenstraße 2
10117 Berlin
Email: [email protected]
Landluft gesünder als Stadtluft? Die unterschiedlichen Effekte von Bauernhöfen auf Allergien
Warum Urbanisierung Allergien begünstigt – eine Umweltbetrachtung
Why urbanization promotes allergies – An environmental analysis
M. Berger, M. Bastl, L. Dirr und U.E. Berger
Price
42.00 $
Jahrgang 45 (2022) p. 237 - 243
Abstract
Allergologie, Jahrgang 45, Nr. 4/2022, S. 237-243
Warum Urbanisierung Allergien begünstigt – eine Umweltbetrachtung
M. Berger1#2, M. Bastl2, L. Dirr2 und U.E. Berger2
1Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung, Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie, Medizinische Universität Wien, Wien, 2Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich
Weltweit wird eine erhöhte Prävalenz von Allergie und Asthma registriert. Besonders stark steigen die Zahlen in Ländern mit einem hohen Grad an Urbanisierung. Eine extensive Literatursuche wurde durchgeführt, um die wichtigsten Punkte, die eine Allergieentwicklung durch eine urbane Lebensweise beeinflussen könnten, darzustellen, mit dem Fokus auf Luftverschmutzung, sowie die einzelnen Luftschadstoffe im Kontext mit der Pollenbelastung genauer beschrieben. Die Einflussfaktoren für die Entwicklung einer Allergie sind mannigfaltig und eine vertiefte Forschung in die einzelnen Aspekte ist notwendig, um Allergieentwicklung und Allergietherapie weiter verstehen und adaptieren zu können.Correspondence to:
Dr. Markus Berger,
Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung
Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie
Medizinische Universität Wien
Währinger Gürtel 18 – 20
1090 Wien, Österreich
Email: [email protected]
Bronchiektasen
Nichttuberkulöse Mykobakterien – Diagnostik und Therapie
Non-tuberculous mycobacterial pulmonary disease: diagnosis and treatment
M. Berger
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2023) p. 194 - 201
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 49, Nr. 5/2023, S. 194-201
Nichttuberkulöse Mykobakterien – Diagnostik und Therapie
M. Berger
Lungenklinik, Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit/Department für Humanmedizin, Köln
Die pulmonale nichttuberkulöse Mykobakteriose (pNTM) ist eine seltene Infektionserkrankung, allerdings mit steigenden Zahlen. Die Definition der Erkrankung besteht aus klinischen Symptomen, radiologischen Befunden und mikrobiologischer Diagnostik. Die Entscheidung, ob es sich um eine tatsächliche Infektion oder um eine Kolonisation handelt, kann im klinischen Alltag schwierig sein. Ob bei einer pulmonalen Infektion eine Therapie erfolgen sollte, ist abhängig von der Schwere der Erkrankung, den Heilungschancen, dem Immunsystem des Patienten, den zu erwartenden Nebenwirkungen der Behandlung, aber auch vom Patientenwunsch nach ausführlicher Aufklärung. Letzteres ist essenziell, da die Therapie langwierig und nebenwirkungsreich ist und den Patienten eine hohe Therapieadhärenz abverlangt. In diesem Übersichtsartikel wird auf die Epidemiologie, Ätiologie, Diagnostik und Therapie einer pNTM-Infektion Bezug genommen, wobei der Schwerpunkt auf den häufigeren pNTM-Erregern liegt.Correspondence to:
Dr. med. Melanie Berger
Lungenklinik, Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Gesundheit/Department für Humanmedizin
Ostmerheimer Straße 200
51109 Köln
Email: [email protected]
Exogen-allergische Alveolitis (EAA)
„Hot tub lung“ nach häuslicher Schwimmbadnutzung
Hot tub lung after use of an indoor swimming pool
M. Berger, D. Thiruchittampalam, H. Grasberger, F. Vocht und W. Windisch
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2025) p. 607 - 612
Abstract
Allergologie, Jahrgang 48, Nr. 10/2025, S. 607-612
„Hot tub lung“ nach häuslicher Schwimmbadnutzung
M. Berger1#2, D. Thiruchittampalam3, H. Grasberger, F. Vocht1#2 und W. Windisch1#2
1Lungenklinik Merheim, Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Universität Witten/Herdecke, 2Universität Witten/Herdecke, Department Humanmedizin, Witten, 3Praxis Innere Medizin im MediaPark, Köln
Hintergrund: Die hot tub lung, auch Whirlpool-Lunge genannt, ist eine akute, granulomatöse Erkrankung der Lunge, bei der es durch die Inhalation von durch nicht tuberkulöse Mykobakterien kontaminierten Aerosole zu einer Pneumonitis kommt. Es handelt sich um eine seltene Erkrankung, bei der die Aerosole meistens von Whirlpool Wasser stammen, die aber auch für Sanitäranlagen und Schwimmbecken beschrieben ist. Die Computertomographie der Lunge sowie der mikrobiologische Nachweis von nicht tuberkulösen Mykobakterien aus respiratorischer Flüssigkeit sind neben dem wichtigen klinischen Verdacht die Basis für die Diagnosestellung. Wir berichten von einem 70 Jahre alten Mann mit einer hot tub lung mit typischen CT morphologischen und funktionellen Veränderungen.Correspondence to:
Dr. med. Melanie Berger
Lungenklinik, Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Gesundheit/Department für Humanmedizin
Ostmerheimer Strasse 200
51109 Köln
Email: [email protected]
Exogen-allergische Alveolitis (EAA)
„Hot tub lung“ nach häuslicher Schwimmbadnutzung
Hot tub lung after use of an indoor swimming pool
M. Berger, D. Thiruchittampalam, H. Grasberger, F. Vocht und W. Windisch
Price
42.00 $
Jahrgang 52 (2026) p. 192 - 197
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 4/2026, S. 192-197
„Hot tub lung“ nach häuslicher Schwimmbadnutzung
M. Berger1#2, D. Thiruchittampalam3, H. Grasberger, F. Vocht1#2 und W. Windisch1#2
1Lungenklinik Merheim, Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Universität Witten/Herdecke, 2Universität Witten/Herdecke, Department Humanmedizin, Witten, 3Praxis Innere Medizin im MediaPark, Köln
Hintergrund: Die hot tub lung, auch Whirlpool-Lunge genannt, ist eine akute, granulomatöse Erkrankung der Lunge, bei der es durch die Inhalation von durch nicht tuberkulöse Mykobakterien kontaminierten Aerosole zu einer Pneumonitis kommt. Es handelt sich um eine seltene Erkrankung, bei der die Aerosole meistens von Whirlpool Wasser stammen, die aber auch für Sanitäranlagen und Schwimmbecken beschrieben ist. Die Computertomographie der Lunge sowie der mikrobiologische Nachweis von nicht tuberkulösen Mykobakterien aus respiratorischer Flüssigkeit sind neben dem wichtigen klinischen Verdacht die Basis für die Diagnosestellung. Wir berichten von einem 70 Jahre alten Mann mit einer hot tub lung mit typischen CT morphologischen und funktionellen Veränderungen.
Erstpublikation in Allergologie, mit freundlicher
Genehmigung der AutorenCorrespondence to:
Dr. med. Melanie Berger
Lungenklinik, Kliniken der Stadt Köln gGmbH
Universität Witten/Herdecke
Fakultät für Gesundheit/Department für Humanmedizin
Ostmerheimer Strasse 200
51109 Köln
Email: [email protected]