Renale Sympathikusdenervation bei therapierefraktärer Hypertonie
Renal denervation in patients with resistant hypertension
F. Mahfoud, C. Ukena und M. Böhm
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 241 - 245
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 39, Nr. 6/2010, S. 241–245
Renale Sympathikusdenervation bei therapierefraktärer Hypertonie
F. Mahfoud, C. Ukena und M. Böhm
Klinik für Innere Medizin III, Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar
Die Pathophysiologie der therapierefraktären Hypertonie ist komplex, wobei der Aktivierung des sympathischen Nervensystems eine entscheidende Rolle zu kommt. Mit der Durchführung einer interventionellen renalen sympathischen Denervation mittels Hochfrequenzablation kann eine signifikante Reduktion der zentralen Sympathikusaktivität, des Gesamtkörpernoradrenalinspillovers sowie eine deutliche und nachhaltige Blut- drucksenkung erzielt werden. In der Proof-of-concept Studie (Symplicity HTN) wurden von Krum und Mitarbeitern 45 Patienten mit therapierefraktärer Hypertonie einer interventionellen renalen Sympathikusdenerva- tion unterzogen. Im Verlauf von einem Jahr nach der Sympathektomie kam es zu einer anhaltenden Blutdruckreduktion (systolisch: –27 mmHg, diastolisch: –17 mmHg). Die Prozedur war sicher durchzuführen und die renale Funktion blieb während der Nachbeobachtungszeit konstant. In den durchgeführten renovasographischen Untersuchungen konnten postprozedurale Nierenarterienstenosen oder sichtbare Gefäßveränderungen ausgeschlossen werden. Die interventionelle renale Sympathektomie führt zu anhaltenden Blutdrucksenkungen und ist eine plausible pathophysiologische Therapieoption für Patienten mit therapieresistenter Hypertonie. Die Ergebnisse der randomisierten kontrollierten Symplicity-HTN-2-Studie werden wichtige Erkenntnisse in Bezug auf Effektivität und Langzeitsicherheit des neuen Therapieverfahrens liefern.Correspondence to:
Dr. med. F. Mahfoud
Klinik für Innere Medizin III
Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin
Universitätsklinikum des Saarlandes
Kirrberger Straße 1
D-66421 Homburg/Saar
Email: [email protected]
Supplement
Das Surfactant-System – ein neuer Therapieansatz für die Schleimhaut der oberen Atemwege
The surfactant system – a new therapeutic approach for the mucosa of upper airways
A. Glowania, R. Mösges, M. Böhm, A. Knopf und L. Klimek
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 1 - 5
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 37, 1. Supplement 2011, S. S1–S5
Das Surfactant-System – ein neuer Therapieansatz für die Schleimhaut der oberen Atemwege
A. Glowania1,2, R. Mösges3, M. Böhm3, A. Knopf4 und L. Klimek1
Supplement
Verträglichkeit und Auswirkungen auf die Lebensqualität durch die Behandlung mit einem liposomalen Nasenspray bei Patienten mit chronischer Rhinosinusitis
Tolerability and impact on quality of life of a liposomal nasal spray in patients with chronic rhinosinusitis
A. Eitenmüller, L. Piano, M. Böhm, K. Shah-Hosseini, A. Glowania, L. Klimek und R. Mösges
Price
42.00 $
Jahrgang 35 p. 17 - 24
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 9/2012, S. S17–S24
Verträglichkeit und Auswirkungen auf die Lebensqualität durch die Behandlung mit einem liposomalen Nasenspray bei Patienten mit chronischer Rhinosinusitis
A. Eitenmüller1, L. Piano1, M. Böhm1, K. Shah-Hosseini1, A. Glowania2, L. Klimek2 und R. Mösges1
1Institut für Medizinische Statistik, Informatik und Epidemiologie, Universität zu Köln, 2Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden
Ziel: Ziel dieser nicht-interventionellen Anwendungsbeobachtung (NIS) war es, Erkenntnisse über die Verträglichkeit und die Auswirkungen auf die Lebensqualität bei der Verabreichung des liposomalen Nasensprays LipoNasal® Pflege (LN) bei Patienten mit chronischer Rhinosinusitis (CRS) zu gewinnen. Weiterhin wurde untersucht, in welchem Maße die Behandlung mit dem liposomalen Nasenspray die Stärke der Symptome sowie den antisymptomatischen Medikationsverbrauch des Patienten beeinflusst. Methoden: Diese prospektive, offene NIS fand monozentrisch statt. 25 Patienten mit CRS wurden mit LipoNasal® Pflege-Nasenspray behandelt. Die NIS umfasste 5 Visiten im Abstand von 2 – 4 Wochen. Die Wirksamkeit wurde anhand des täglich erhobenen Sinusitis- Symptom-Scores ermittelt. Zusätzlich wurde bei der ersten und letzten Visite zur Verlaufskontrolle der Polypengröße der Polypenscore erhoben. Zur Prüfung der Verträglichkeit diente die Nasenspray-Sensorik- Skala. Die Lebensqualität wurde mittels des SNOT-20-Scores untersucht. Ergebnisse: Mit dem liposomalen Nasenspray wurde eine signifikante Verbesserung der sinusitischen Symptome (p = 0,002) erzielt, wobei auch rhinoskopisch eine deutliche Besserung nachgewiesen werden konnte (p = 0,003). Die Verträglichkeit des Nasensprays wurde größtenteils als „sehr gut“ bis „gut“ beurteilt. Die Anwendung mit LN führte insgesamt zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität (p < 0,001). Schlussfolgerung: Die Behandlung der CRS mit einem liposomalen Nasenspray führt sowohl zu einer signifikanten Symptomreduktion als auch zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität. Die hier ermittelten Parameter demonstrieren, dass diese Therapie eine mit der leitliniengemäßen Therapie vergleichbare Behandlungsalternative für Patienten mit CRS darstellt.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. R. Mösges
Institut für Medizinische Statistik, Informatik
und Epidemiologie der Universität zu Köln
Kerpener Straße 62
D-50924 Köln
Email: [email protected]
Übersicht
Neue ESC-Leitlinien Herzinsuffizienz – Das Wichtigste zur Diagnose und Therapie an der Schnittstelle Kardiologie und Nephrologie
New ESC heart failure guidelines – key facts on diagnosis and therapy at the interface cardiology and nephrology
V. Brandenburg, J. Bauersachs, M. Böhm, D. Fliser, S. Frantz, N. Frey, G. Hasenfuß und J.T. Kielstein
Price
42.00 $
Jahrgang 51 (2022) p. 306 - 314
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 8/2022, S. 306-314
Neue ESC-Leitlinien Herzinsuffizienz – Das Wichtigste zur Diagnose und Therapie an der Schnittstelle Kardiologie und Nephrologie
V. Brandenburg1, J. Bauersachs2, M. Böhm3, D. Fliser4, S. Frantz5, N. Frey6, G. Hasenfuß7 und J.T. Kielstein8
1Klinik für Kardiologie, Nephrologie und Internistische Intensivmedizin, Rhein-Maas- Klinikum, Würselen, 2Klinik für Kardiologie und Angiologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, 3Innere Medizin III – Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar, 4Innere Medizin IV – Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar, 5Medizinische Klinik und Poliklinik I (Kardiologie, Endokrinologie, Nephrologie, Pneumologie, Intensiv und Notfallmedizin), Universitätsklinikum Würzburg, Würzburg, 6Universitätsklinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie Heidelberg, Heidelberg, 7Herzzentrum, Abteilung Kardiologie und Pneumologie, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, 8Klinik für Nephrologie und Blutreinigung, Städtisches Klinikum Braunschweig
Die neuen Leitlinien der europäischen Gesellschaft für Kardiologie bringen drei grundlegende Neuerungen mit sich: 1) Für den Diagnosepfad steht der echokardiografische Befund im Zentrum. 2) Die Gruppe der Patienten, die von einer medikamentösen Therapie profitiert, wurde erweitert um Patienten mit leicht eingeschränkter Ejektionsfraktion (HFmrEF) und umfasst nun alle Patienten mit einer linksventrikulären Ejektionsfraktion < 50% (LVEF). 3) Nach Diagnosestellung sollen so rasch, wie möglich vier Medikamentenklassen eingesetzt werden: Betablocker, Inhibitoren des Natrium-Glukose-Kotransporter 2, Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonisten und Inhibitoren des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems. Das Erreichen einer ausreichenden Dosierung ist entscheidend für eine erfolgreiche Therapie. Zudem sind die Empfehlungen für den Umgang mit nicht-kardiovaskulären Komorbiditäten, insbesondere chronische Nierensuffizienz, Elektrolytstörungen und Malignomen überarbeitet und teilweise erheblich ergänzt worden.Correspondence to:
Prof. Dr. Dr. med. Vincent Brandenburg
Rhein-Maas Klinikum GmbH
Klinik für Kardiologie, Nephrologie und Internistische Intensivmedizin
Mauerfeldchen 25
52146 Würselen
Email: [email protected]
Notfalltechniken in der Akutmedizin
Notfallechokardiographie bei akuter Lungenarterienembolie
Emergency echocardiography for acute pulmonary embolism
P. Pérez Navarro, G. Merone, M. Böhm und B. Haring
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2024) p. 187 - 194
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 49, Nr. 4/2024, S. 187-194
Notfallechokardiographie bei akuter Lungenarterienembolie
P. Pérez Navarro, G. Merone, M. Böhm und B. Haring
Abteilung für Innere Medizin III, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg
Die akute Lungenarterienembolie (LAE) kann zu einer akuten Druckbelastung und Funktionsstörung des rechten Ventrikels (RV) führen und ist mit einer erhöhten Mortalität verbunden. Ziel dieses Artikels ist es, einfache bettseitige echokardiographische Parameter zur Diagnose- und Prognoseabschätzung bei akuter Lungenembolie vorzustellen.Correspondence to:
Patricia Pérez Navarro
Innere Medizin III
Universitätsklinikum des Saarlandes
66421 Homburg
Email: [email protected]
Herz und Niere
Therapie der Herzinsuffizienz bei CKDPatienten – Überblick über die aktuelle Datenlage
Treating Heart Failure in chronic kidney disease – Overview of the Current Data
I.E. Emrich und M. Böhm
Price
42.00 $
Jahrgang 54 (2025) p. 413 - 419
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 54, Nr. 11/2025, S. 413-419
Therapie der Herzinsuffizienz bei CKDPatienten – Überblick über die aktuelle Datenlage
I.E. Emrich und M. Böhm
Klinik für Innere Medizin III, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar
Mit zunehmender Einschränkung der Nierenfunktion steigt das Risiko für herzinsuffizienzbedingte Ereignisse erheblich an; aber auch umgekehrt haben Menschen mit bekannter Herzinsuffizienz ein erhöhtes Risiko eine chronische Nierenerkrankung (CKD) zu erleiden. Die enge Verbindung zwischen CKD und Herzinsuffizienz unterstreicht die Notwendigkeit einer optimalen Behandlung beider Syndrome. Die aktuelle Evidenzlage zeigt, dass die Behandlung der Herzinsuffizienz, insbesondere der Herzinsuffizienz mit reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion („HFrEF“), durch eine Medikation aus Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor (ARNI), Mineralkortikoid-Rezeptorantagonist (MRA), ß-Blocker und SGLT2-Inhibitoren deutlich verbessert werden kann. Studien belegen die Wirksamkeit dieser Medikamente auch bei fortgeschrittener CKD, wobei eine individuelle Risiko-Nutzen-Abwägung erforderlich ist. Neue therapeutische Ansätze wie Finerenon, GIP/GLP-1-Rezeptoragonisten und Vericiguat erweitern das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten, zum Beispiel bei Patienten mit erhaltener linksventrikulärer Ejektionsfraktion („HFpEF“) oder weiter fortgeschrittenerem Erkrankungsstadium.Correspondence to:
PD Dr. med. Insa E. Emrich
Universitätsklinikum des Saarlandes
Klinik für Innere Medizin III, IMED
Kirrbergerstraße 100
66421 Homburg
Email: [email protected]