14. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen-allergische Alveolitis der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.
Schimmelpilze in Hydrokulturen als Quelle einer innenraumassoziierten exogen-allergischen Alveolitis
S. Engelhart, E. Rietschel und L. Lange
Price
42.00 $
Jahrgang 31 p. 471 - 474
Abstract
S. Engelhart1, E. Rietschel2 und L. Lange3
1Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit, Universität Bonn, 2Klinik und Poliklinik für Allgemeine Kinderheilkunde, Universität Köln, 3Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin, St. Marien-Hospital, Bonn
Der Fall einer innenraumassoziierten exogen-allergischen Alveolitis (EAA) durch Hydrokulturen bei einem 14-jährigen Mädchen war Anlass zur Durchführung einer Pilotstudie zum Vorkommen von Schimmelpilzen in Hydrokulturen im Vergleich zu Topfpflanzenerde. Insgesamt wurden 40 Proben aus unterschiedlichen öffentlichen und privaten Innenräumen untersucht. Das Schimmelpilzspektrum umfasste in beiden Matrices vorrangig die Gattungen Cladosporium, Aspergillus, Penicillium, Wallemia, Acremonium und Fusarium (Nachweishäufigkeiten von jeweils mindestens 25%). Cladosporium species waren die häufigsten Schimmelpilze in Hydrokulturen (14/20 Proben positiv, 24,2% der gesamten KBEs in dieser Matrix), während das Spektrum in Topfpflanzenerde durch Penicillium species dominiert wurde (19/20 Proben positiv, 33,4% der gesamten KBEs in dieser Matrix). An zweiter Stelle standen in beiden Matrices Aspergillus species (13/20 bzw. 11/20 Proben positiv, 21,3% bzw. 16,5% der jeweiligen KBEs). Hydrokulturen sollten bei der Abklärung von innenraumassoziierten allergischen Beschwerden als eine mögliche Quelle mit in Betracht gezogen werden. Zur Ökologie von Schimmelpilzen in dieser Matrix und zum Emissionsverhalten besteht noch Forschungsbedarf.Correspondence to:
PD Dr. med. S. Engelhart; Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit, Universität Bonn, Sigmund-Freud-Straße 25, D-53105 Bonn
Email: [email protected]
Exogen-allergische Alveolitis
Schimmelpilze in Hydrokulturen als Quelle einer innenraumassoziierten exogen-allergischen Alveolitis
S. Engelhart, E. Rietschel und L. Lange
Jahrgang 35 p. 75 - 78
Abstract
S. Engelhart1, E. Rietschel2 und L. Lange3
1Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit, Universität Bonn, 2Klinik und Poliklinik für Allgemeine Kinderheilkunde, Universität Köln, 3Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin, St. Marien-Hospital, Bonn
Der Fall einer innenraumassoziierten exogen-allergischen Alveolitis (EAA) durch Hydrokulturen bei einem 14-jährigen Mädchen war Anlass zur Durchführung einer Pilotstudie zum Vorkommen von Schimmelpilzen in Hydrokulturen im Vergleich zu Topfpflanzenerde. Insgesamt wurden 40 Proben aus unterschiedlichen öffentlichen und privaten Innenräumen untersucht. Das Schimmelpilzspektrum umfasste in beiden Matrices vorrangig die Gattungen Cladosporium, Aspergillus, Penicillium, Wallemia, Acremonium und Fusarium (Nachweishäufigkeiten von jeweils mindestens 25%). Cladosporium species waren die häufigsten Schimmelpilze in Hydrokulturen (14/20 Proben positiv, 24,2% der gesamten KBEs in dieser Matrix), während das Spektrum in Topfpflanzenerde durch Penicillium species dominiert wurde (19/20 Proben positiv, 33,4% der gesamten KBEs in dieser Matrix). An zweiter Stelle standen in beiden Matrices Aspergillus species (13/20 bzw. 11/20 Proben positiv, 21,3% bzw. 16,5% der jeweiligen KBEs). Hydrokulturen sollten bei der Abklärung von innenraumassoziierten allergischen Beschwerden als eine mögliche Quelle mit in Betracht gezogen werden. Zur Ökologie von Schimmelpilzen in dieser Matrix und zum Emissionsverhalten besteht noch Forschungsbedarf.Correspondence to:
PD Dr. med. S. Engelhart; Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit, Universität Bonn, Sigmund-Freud-Straße 25, D-53105 Bonn
Email: [email protected]
Originalarbeit
Nahrungsmittelanaphylaxie und Kofaktoren – Daten aus dem Anaphylaxie-Register
Food-induced anaphylaxis and cofactors – data from the anaphylaxis registry
M. Worm, K. Scherer, A. Köhli-Wiesner et al.
Price
42.00 $
Jahrgang 34 p. 329 - 337
Abstract
Allergologie, Jahrgang 34, Nr. 7/2011, S. 329–337
Nahrungsmittelanaphylaxie und Kofaktoren – Daten aus dem Anaphylaxie-Register
M. Worm1, K. Scherer2, A. Köhli-Wiesner3, F. Ruëff4, V. Mahler5, L. Lange6, R. Treudler7, E. Rietschel8, Z. Szepfalusi9, R. Lang10, U. Rabe11, T. Reese12, N. Schwerk13, K. Beyer14 und S. Hompes1
1Klinik für Dermatologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2Abteilung Allergologie, Klinik für Dermatologie, Universitätsspital Basel, Schweiz, 3Allergologie, Universitätskinderkliniken Zürich, Schweiz 4Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, 5Hautklinik Universitätsklinikum Erlangen, 6Abteilung für Pädiatrie, St.-Marien-Hospital Bonn, 7Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universität Leipzig, 8Klinik und Poliklinik für Kinderheilkunde, Uni-Klinik Köln, 9Klinik für Kinder und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 10Klinik für Dermatologie, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Österreich, 11Fachklinik für Pneumologie, Johanniter-Krankenhaus, Treuenbrietzen, 12Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Mathias-Spital Rheine, 13Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Medizinische Hochschule Hannover, 14Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Nahrungsmittel sind häufige Ursachen einer Anaphylaxie. Bei Kindern und Jugendlichen sind sie die häufigsten Auslöser schwerer allergischer Reaktionen, bei Erwachsenen stehen sie nach Insektengiften und Medikamenten an dritter Stelle. Im Anaphylaxie-Register werden seit Juli 2006 anaphylaktische Reaktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeldet. Aktuell sind 78 Kliniken und Schwerpunktpraxen angebunden. Von Juli 2006 bis Februar 2009 wurden 1.165 anaphylaktische Reaktionen registriert. In der Gruppe der Kinder und Jugendlichen (n = 197, 3 Monate – 17 Jahre alt) stellten die Nahrungsmittel mit 58% den häufigsten Auslöser dar. Bei Erwachsenen (n = 968, 18 – 85 Jahre alt) lagen Nahrungsmittel an dritter Stelle (16,3%) nach Insektengiften und Medikamenten. Bei Kindern und Jugendlichen waren am häufigsten Hülsenfrüchte (31%), vor allem Erdnüsse ursächlich, gefolgt von Nüssen (25%) mit Haselnüssen als häufigstem Auslöser. Bei den Erwachsenen führte Obst (13,4%) am häufigsten zur Anaphylaxie. Tierprodukte (12,2%) wurden am zweithäufigsten als Ursache angegeben, besonders häufig wurden Krustazeen und Mollusken genannt. Bei den nahrungsmittelabhängigen Anaphylaxien wurde mindestens ein Kofaktor bei 39% der Erwachsenen und 14% der Kinder und Jugendlichen angegeben. Bei den Erwachsenen waren die häufigsten Kofaktoren mit 22% Medikamente und bei 10% körperliche Anstrengung, während bei Kindern und Jugendlichen bei 8,7% körperliche Anstrengung und bei 2,6% Medikamente angegeben wurden. Begleitende Erkrankungen aus dem atopischen Formenkreis lagen bei Kindern und Jugendlichen bei 78% und bei Erwachsenen bei 67% vor. Die Nahrungsmittelanaphylaxie unterscheidet sich bei Kindern und Jugendlichen und Erwachsenen im Auslöserprofil und zeigt in Bezug auf Kofaktoren und Begleiterkrankungen Unterschiede. Eine differenzierte Analyse ermöglicht es, perspektivisch Risikofaktoren der Anaphylaxie zu identifizieren.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Margitta Worm
Allergie-Centrum Charité
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
D–10117 Berlin
Email: [email protected]
Kasuistik
Verdacht auf eine Exercise-induced Anaphylaxis auf Blumenkohl bei einem 12-jährigen Jungen
Suspicion of exercise-induced anaphylaxis in a twelve-year-old boy
A.K. Striegel, S. Buderus und L. Lange
Price
42.00 $
Jahrgang 34 p. 555 - 559
Abstract
Allergologie, Jahrgang 34, Nr. 11/2011, S. 555–559
Verdacht auf eine Exercise-induced Anaphylaxis auf Blumenkohl bei einem 12-jährigen Jungen
A.K. Striegel, S. Buderus und L. Lange
Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin, St. Marienhospital, Bonn
Einleitung: Immunologische Reaktionen auf Blumenkohl und verwandte Kohlsorten wurden in der Literatur bisher nur vereinzelt beschrieben. Methoden: Ein 12 Jahre alter Junge wurde bei Verdacht auf anaphylaktische Reaktion nach Genuss von Blumenkohl in unserer pädiatrischen Ambulanz vorgestellt. Der Patient hatte nach Genuss von Blumenkohl im Rahmen einer sportlichen Betätigung ein Engegefühl der Brust mit Dyspnoe, Juckreiz der Haut und eine Hypotonie entwickelt. Ergebnisse: Es konnte eine positive Reaktion im Prick-to-Prick mit ungekochtem Blumenkohl nachgewiesen werden. Das spezifische IgE war für Blumenkohl, Brokkoli, Kohl und Sellerie positiv, weiter getestete nutritive oder Aeroallergene waren negativ. Auf Wunsch des Patienten wurde bei klarer Reaktion und dazu passender Sensibilisierung auf eine Nahrungsmittelprovokation verzichtet. Schlussfolgerung: Dies ist der erste in der Literatur beschriebene Fall einer Anaphylaxie bei isolierter Allergie auf Blumenkohl bei einem Kind. Als möglicherweise entscheidender Augmentationsfaktor der Reaktion lag körperliche Belastung vor.Correspondence to:
Dr. med. Anne Kathrin Striegel
Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin
St. Marienhospital
Robert-Koch-Straße 1
D–53115 Bonn Venusberg
Email: [email protected]
Pädiatrische Allergologie
Nahrungsmittelallergien im Kindesalter
Food allergies in childhood
L. Lange, B. Niggemann und K. Blümchen für die WAG Nahrungsmittel der GPA
Price
42.00 $
Jahrgang 36 p. 492 - 501
Abstract
Allergologie, Jahrgang 36, Nr. 11/2013, S. 492–501
Nahrungsmittelallergien im Kindesalter
L. Lange1, B. Niggemann2 und K. Blümchen2 für die WAG Nahrungsmittel der GPA
1St.-Marien-Hospital, Bonn, 2Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie und Immunologie, Campus Virchow-Klinikum, Charité – Universitätsmedizin Berlin
In dem vorliegenden Artikel werden aktuelle Daten zu den drei Teilaspekten Allergieprävention, Komponentendiagnostik und orale Immuntherapie der Nahrungsmittelallergie im Kindesalter zusammengefasst. Die komponentenbasierte Diagnostik bietet die Chancen der Bestimmung von Risikomarkern, kann gelegentlich die Sensitivität im Vergleich zum Allergenextrakt erhöhen und erlaubt Aussagen über zu erwartende Kreuzreaktionen. Ziel der oralen Immuntherapie ist es, Patienten mit Nahrungsmittelallergien vor schweren allergischen Reaktionen nach akzidenteller Aufnahme zu schützen und eventuell durch das Vertragen einer Allergentagesdosis die Lebensqualität zu steigern. Bisherige Studien mit Kuhmilch, Hühnerei und Erdnuss sind erfolgversprechend. Nebenwirkungen kommen aber in nennenswertem Umfang vor, so dass diese Therapie weiterhin Studien vorbehalten bleiben sollte. Die gültige Leitlinie Allergieprävention aus dem Jahr 2009 gibt Anlass für ein paar Kontroversen, da sie möglicherweise zu offene Formulierungen benutzt sowie Empfehlungen gibt, die eventuell zu Missverständnissen führen können. Aus Sicht der Autoren sollte zum Beispiel eine getrennte Betrachtung verschiedener Nahrungsmittel vorgenommen werden.Correspondence to:
Prof. Dr. med. B. Niggemann
Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie und Immunologie
Campus Virchow-Klinikum
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Virchow-Klinikum
Augustenburger Platz 1
D-13353 Berlin
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Praktische Aspekte zur Versorgung von allergischen Patienten II
Allergische Kinder in Kindergärten und Tagesstätten – eine Umfrage zur Situation in Bonn
Allergic children in kindergartens and daycare – a survey about the situation in Bonn
L. Lange, H. Schumacher-Lange und S. Schnadt
Price
42.00 $
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Jahrgang 37 p. 481 - 484
Abstract
Allergologie, Jahrgang 37, Nr. 12/2014, S. 481–484
Allergische Kinder in Kindergärten und Tagesstätten – eine Umfrage zur Situation in Bonn
L. Lange1, H. Schumacher-Lange2 und S. Schnadt3
1Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin, St.-Marien-Hospital, Bonn, 2Fachbereich Jugend und Schule, Jugendfarm Bonn e.V., 3Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V., Mönchengladbach
Correspondence to:
Dr. med. L. Lange
Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin
St.-Marien-Hospital
Robert-Koch-Straße 1
D-53115 Bonn
Email: [email protected]
Leitlinie
Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie
Guideline on acute care and management of anaphylaxis
J. Ring, K. Beyer, T. Biedermann, A. Bircher, D. Duda, J. Fischer, F. Friedrichs, T. Fuchs, U. Gieler, T. Jakob, L. Klimek, L. Lange, H.F. Merk, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, F. Ruëff, E. Rietschel, S. Schnadt, R. Seifert, H. Sitter, E.-M. Varga, M. Worm und K. Brockow
Price
42.00 $
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Jahrgang 38 p. 111 - 132
Abstract
Allergologie, Jahrgang 38, Nr. 3/2015, S. 111–132
Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie
J. Ring1, K. Beyer2, T. Biedermann3, A. Bircher4, D. Duda5, J. Fischer3, F. Friedrichs6, T. Fuchs7, U. Gieler8, T. Jakob9, L. Klimek10, L. Lange11, H.F. Merk12, B. Niggemann13, O. Pfaar10, B. Przybilla14, F. Ruëff14, E. Rietschel15, S. Schnadt16, R. Seifert17, H. Sitter18, E.-M. Varga19, M. Worm20 und K. Brockow1
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 2Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 3Universitäts-Hautklinik Tübingen, 4Klinik für Dermatologie, Universitätskrankenhaus Basel, Schweiz, 5Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Katholisches Klinikum Mainz, 6Kinderarztpraxis Laurensberg, Aachen, 7Hautklinik, Universitätsmedizin Göttingen, 8Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Universität Gießen, 9Universitäts-Hautklinik Freiburg, 10Zentrum für Allergologie und Rhinologie Wiesbaden, Universitäts-HNO-Klinik Mannheim, 11St.-Marien-Hospital Bonn, 12Hautklinik, Universitätsklinikum Aachen, 13DRK Kliniken Berlin Westend, 14Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität, München, 15Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Köln, 16Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V., Mönchengladbach, 17Institut für Pharmakologie, Medizinische Hochschule Hannover, 18Institut für Chirurgische Forschung, Philipps-Universität, Marburg, 19Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Graz, Österreich, 20Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Allergie- Centrum-Charité, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Correspondence to:
Prof. Dr. Dr. med. J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D–80802 München
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Leitlinie
Leitlinie Allergologische Diagnostik von Überempfindlichkeitsreaktionen auf Arzneimittel
Guideline for the diagnosis of drug hypersensitivity reactions
K. Brockow, B. Przybilla, W. Aberer, A.J. Bircher, R. Brehler, H. Dickel, T. Fuchs, T. Jakob, L. Lange, W. Pfützner, M. Mockenhaupt, H. Ott, O. Pfaar, J. Ring, B. Sachs, H. Sitter, A. Trautmann, R. Treudler, B. Wedi, M. Worm, G. Wurpts, T. Zuberbier und H.F. Merk
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 125 - 136
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 3/2016, S. 125–136
Leitlinie Allergologische Diagnostik von Überempfindlichkeitsreaktionen auf Arzneimittel*
K. Brockow1, B. Przybilla2, W. Aberer3, A.J. Bircher4, R. Brehler5, H. Dickel6, T. Fuchs7, T. Jakob8, L. Lange9, W. Pfützner10, M. Mockenhaupt11, H. Ott12, O. Pfaar13#21, J. Ring1, B. Sachs14, H. Sitter15, A. Trautmann16, R. Treudler17, B. Wedi18, M. Worm19, G. Wurpts20, T. Zuberbier19 und H.F. Merk20
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 2Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, AllergieZentrum, Ludwig-Maximilians-Universität München, 3Klinik für Dermatologie, Medizinische Universität Graz, 4Allergologische Poliklinik, Universitätsspital, Basel, 5Klinik für Hautkrankheiten, Universitätsklinikum Münster, 6Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, St. Josef-Hospital, Universitätsklinikum der Ruhr- Universität Bochum, 7Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsmedizin Göttingen, 8Klinik für Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum Freiburg, 9Kinderklinik, Marienhospital Bonn, 10Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Marburg, 11Dokumentationszentrum schwerer Hautreaktionen, Klinik für Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum Freiburg, 12Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult, Hannover, 13Zentrum für Rhinologie und Allergologie Wiesbaden, 14Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Bonn, 15Institut für Theoretische Chirurgie, Philipps-Universität Marburg, 16Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Allergiezentrum Mainfranken, Universitätsklinikum Würzburg, 17Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universität Leipzig, 18Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, 19Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin, 20Klinik für Dermatologie und Allergologie, RTWH Aachen, 21HNO-Universitätsklinik Mannheim
Arzneimittelüberempfindlichkeitsreaktionen sind unvorhersehbare, durch Arzneimittel hervorgerufene Reaktionen. Sie manifestieren sich entweder innerhalb von ein bis sechs Stunden nach Arzneimittelzufuhr („Sofortreaktionen“) mit geringgradigen bis lebensbedrohlichen Symptomen der Anaphylaxie oder mehrere Stunden bis Tage später („Spätreaktionen“) vorwiegend als Exantheme. Eine Beteiligung des Immunsystems (Allergie) ist nicht immer nachweisbar. Der Verzicht auf eine Diagnostik kann einerseits schwere Reaktionen bei erneuter Exposition zur Folge haben, andererseits zu ungerechtfertigter Einschränkung der Therapiemöglichkeiten führen. Experten verschiedener Fachgesellschaften und Institutionen haben in dieser Leitlinie Empfehlungen und einen Algorithmus zur Allergiediagnostik erarbeitet. Wesentliche Prinzipien der allergologischen Diagnostik von Überempfindlichkeitsreaktionen auf Arzneimittel werden dargelegt. Die allergologische Klärung möglichst innerhalb von vier Wochen bis sechs Monaten nach der Reaktion ist anzustreben. Eine klinische Zuordnung des Krankheitsbildes anhand von Morphologie und Zeitablauf der Reaktion ist für die Planung der Diagnostik notwendig. Bei typischer Symptomatik einer Arzneimittelüberempfindlichkeitsreaktion und eindeutigen Befunden validierter Haut- und/oder Labortests kann die Zuordnung zu einem Auslöser als ausreichend angesehen werden. Häufig sind jedoch Haut- und Labortests negativ oder nicht sicher aussagekräftig. In diesen Fällen ist eine kontrollierte Provokationstestung zur Aufklärung der Reaktion erforderlich. Bei Beachtung von Indikationen und Kontraindikationen sowie angemessener ärztlicher Überwachung ist sie eine aussagekräftige und sichere Methode. Das Ergebnis der Gesamtbeurteilung wird mit dem Patienten besprochen und in einem Allergiepass dokumentiert, sodass zukünftig eine gezielte Karenz eingehalten werden kann und gegebenenfalls Ausweichmedikamente zur Verfügung stehen.
*S2K-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) und der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (AeDA), der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA), der Deutschen Kontaktallergiegruppe (DKG), der Schweizerischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (SGAI), der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (ÖGAI), der Deutschen Akademie für Allergologie und Umweltmedizin (DAAU), dem Dokumentationszentrum für schwere Hautreaktionen und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Erstpublikation in Allergo J Int. 2015; 24: 94Correspondence to:
Prof. Dr. Knut Brockow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
80802 München
Email: [email protected]
Leitlinie
Leitlinie zum Management IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergien
Guidelines on the management of IgE-mediated food allergies
M. Worm, I. Reese, B. Ballmer- Weber, K. Beyer, S.C. Bischoff, M. Claßen, P.J. Fischer, T. Fuchs, I. Huttegger, U. Jappe, L. Klimek, B. Koletzko, L. Lange, U. Lepp, V. Mahler, A. Nast, B. Niggemann, U. Rabe, M. Raithel, J. Saloga, C.Schäfer, S. Schnadt, J. Schreiber, Z. Szépfalusi, R. Treudler, M. Wagenmann, B. Watzl, T. Werfel, T. Zuberbier und J. Kleine-Tebbe
Price
42.00 $
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Jahrgang 39 p. 302 - 344
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 7/2016, S. 302-344
Leitlinie zum Management IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergien
M. Worm1, I. Reese2, B. Ballmer-Weber3, K. Beyer4, S.C. Bischoff5, M. Claßen6, P.J. Fischer7, T. Fuchs8, I. Huttegger9, U. Jappe10, L. Klimek11, B. Koletzko12, L. Lange13, U. Lepp14, V. Mahler15, A. Nast1, B. Niggemann4, U. Rabe16, M. Raithel17, J. Saloga18, C. Schäfer19, S. Schnadt20, J. Schreiber21, Z. Szépfalusi22, R. Treudler23, M. Wagenmann24, B. Watzl25, T. Werfel26, T. Zuberbier1 und J. Kleine-Tebbe27
1Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2Ernährungsberatung und -therapie, Schwerpunkt Allergologie, München, Deutschland, 3Dermatologische Klinik, Universitätsspital Zürich, Schweiz, 4Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 5Institut für Ernährungsmedizin und Prävention, Universität Hohenheim, Stuttgart, 6Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Links der Weser gGmbH, Bremen, 7Praxis für Kinder- und Jugendmedizin m. S. Allergologie und Kinderpneumologie, Schwäbisch Gmünd, 8Hautklinik, Georg-August-Universität, Göttingen, 9Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburger Landeskliniken, Salzburg, Österreich, 10Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Lübeck, 11Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 12Abteilung Stoffwechsel und Ernährung, Dr. von Haunersches Kinderspital, LMU, München, 13Kinder- und Jugendmedizin, St.-Marien-Hospital, Bonn, 14Praxis für Lungenheilkunde und Allergologie, Buxtehude, 15Hautklinik, Universitätsklinikum Erlangen, 16Abteilung für Asthma und Allergologie, Fachklinik für Pneumologie, Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen gGmbH, Treuenbrietzen, 17Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, Universität Erlangen, 18Hautklinik, Universitätsmedizin Mainz, Mainz, 19Allergologische Schwerpunktpraxis, Ernährungstherapie, Hamburg, 20Deutscher Allergie- und Asthmabund, Mönchengladbach, 21Pneumologie, Universitätsklinikum der Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg, Deutschland, 22Klinik für Kinderund Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 23Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universität Leipzig, 24Hals-Nasen- Ohren-Klinik, Universitätsklinikum Düsseldorf, 25Max-Rubner-Institut, Physiologie und Biochemie der Ernährung, Karlsruhe, 26Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, und 27Allergie- und Asthma- Zentrum Westend, Berlin
Correspondence to:
Univ.-Prof. Dr. Margitta Worm
Allergie-Centrum-Charité
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Campus Charité Mitte
Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
10117 Berlin
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Allergie und Impfen
Allergene in Impfstoffen
Allergens in vaccines
L. Lange
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 357 - 360
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 8/2016, S. 357-360
Allergene in Impfstoffen
L. Lange
Abteilung für Pädiatrie, St. Marien-Hospital, Bonn
Allergische Reaktionen auf Impfstoffe sind üblicherweise auf deren Inhaltsstoffe zurück zu führen. Hier können verschiedene Bestandteile als Allergen infrage kommen. Man unterscheidet Reaktionen auf die Impfantigene selber, Zusatzstoffe wie Gelatine, Antibiotika und Formaldeyd, potentielle Kontaminanten wie Hühnerei, Latex, Hefepilze und Kuhmilchproteine und auf Adjuvantien. Um nach stattgehabter allergischer Reaktion nach einer Impfung klare Empfehlungen für weitere Impfungen geben zu können, ist die Kenntnis dieser möglichen Allergene wichtig. Die vorhanden Daten zu Reaktionen auf die einzelnen Substanzen werden in dieser Übersicht vorgestellt.Correspondence to:
Dr. Lars Lange
Abteilung für Pädiatrie
St. Marien-Hospital
Robert-Koch-Straße 1
53115 Bonn
Email: [email protected]
Nahrungsmittelprovokationen
Durchführung von Nahrungsmittelprovokationen in Kliniken und Tageskliniken
Food challenge testing in hospitals and day hospitals
L. Lange1, S. Gernert, H. Ott und A. Arens
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 508 - 514
Abstract
Allergologie, Jahrgang 42, Nr. 11/2016, S. 508-514
Durchführung von Nahrungsmittelprovokationen in Kliniken und Tageskliniken
L. Lange1, S. Gernert1, H. Ott2 und A. Arens2
1St. Marien-Hospital, Bonn, 2Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult, Hannover
Die Durchführung von Nahrungsmittelprovokationen ist für die Diagnostik einer Nahrungsmittelallergie häufig unerlässlich, um Fehldiagnosen zu verhindern. Solche Provokationen sind aufwändig und auch in erfahrenen Händen nicht risikolos durchführbar. Sie erfordern ein erfahrenes Team aus Allergologen, Ernährungsfachkräften und anderen medizinischen Fachkräften wie Krankenschwestern. Die unmittelbare Nähe einer Intensivstation ist bei Patienten mit dem Risiko für schwere allergische Reaktionen notwendig. Dies bedingt, dass derartige Provokationen in aller Regel in Kliniken oder angeschlossenen Tageskliniken durchgeführt werden müssen. Diese Übersicht beschreibt die notwendigen organisatorischen Bedingungen für die Planung und Durchführungen von Nahrungsmittelprovokationen in derartigen Einrichtungen.Correspondence to:
Dr. Lars Lange
Abteilung für Pädiatrie
St. Marien-Hospital
Robert-Koch-Straße 1
53115 Bonn
Email: [email protected]
Allergologie select
Food-induced anaphylaxis and cofactors – data from the anaphylaxis registry
Nahrungsmittelanaphylaxie und Kofaktoren – Daten aus dem Anaphylaxie-Register
M. Worm, K. Scherer, A. Köhli-Wiesner et al.
Volume 1 (2017) p. 21 - 27
Abstract
Allergologie select, Volume 1, No. 1/2017 (21-27)
Food-induced anaphylaxis and cofactors – data from the anaphylaxis registry
M. Worm1, K. Scherer2, A. Köhli-Wiesner3, F. Ruëff4, V. Mahler5, L. Lange6, R. Treudler7, E. Rietschel8, Z. Szepfalusi9, R. Lang10, U. Rabe11, T. Reese12, N. Schwerk13, K. Beyer14 and S. Hompes1
1Klinik für Dermatologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2Abteilung Allergologie, Klinik für Dermatologie, Universitätsspital Basel, Schweiz, 3Allergologie, Universitätskinderkliniken Zürich, Schweiz 4Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, 5Hautklinik Universitätsklinikum Erlangen, 6Abteilung für Pädiatrie, St.-Marien-Hospital Bonn, 7Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universität Leipzig, 8Klinik und Poliklinik für Kinderheilkunde, Uni-Klinik Köln, 9Klinik für Kinder und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 10Klinik für Dermatologie, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Österreich, 11Fachklinik für Pneumologie, Johanniter-Krankenhaus, Treuenbrietzen, 12Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Mathias-Spital Rheine, 13Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Medizinische Hochschule Hannover, 14Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Food allergens are frequent causes of anaphylaxis. In particular in children and adults they are frequent elicitors of severe allergic reactions, whereas in adults food allergens range among venom and drugs. Since 2006 severe allergic reactions from Germany, Austria and Switzerland are collected in the anaphylaxis registry. Currently 78 hospitals and private practises are connected. From July 2006 until February 2009 1,156 severe allergic reactions were registered. Among children and adolescents (n = 187, age range from 3 months to 17 years) food allergens were with 58% the most frequent elicitors. In the adult group (n = 968, 18 – 85 years) food allergens were on the third position (16.3%) following venom and drugs. In children legumes (31%) and in particular peanuts were frequently responsible food allergens, followed by tree nuts (25%) where hazelnut was the most frequent elicitor. In adults fruits (13.4%) induced most often severe food dependent anaphylaxis, but also animal products (12.2%); among these most frequently crustaceans and mussels. Cofactors were often suspected in food dependent anaphylaxis, namely in 39% of the adult group and in 14% of the children and adolescence group. In adults drugs (22%) and physical activity (10%) were reported as the most frequent cofactors, in children physical activity was suspected in 8.7% and drugs in 2.6%. Concomitant diseases like atopic dermatitis, allergic asthma or allergic rhinoconjunctivitis were reported in 78% of children and adolescents and in 67% of the adults. In conclusion food-induced anaphylaxis, their cofactors and concomitant diseases in affected patients are age-dependent. The data offers to identify risk factors of anaphylaxis.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Margitta Worm
Allergie-Centrum Charité
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
D–10117 Berlin
Email: [email protected]
Transition
Transition bei Nahrungsmittelallergien
Transition in food allergies
S. Gernert, I. Reese und L. Lange
Price
42.00 $
Jahrgang 40 (2017) p. 385 - 390
Abstract
Allergologie, Jahrgang 40, Nr. 9/2017, S. 385-390
Transition bei Nahrungsmittelallergien
S. Gernert1, I. Reese2 und L. Lange1
1St. Marien-Hospital, Bonn, 2Praxis für Ernährungsberatung und -therapie, München
Die Transition von Kindern mit primären Nahrungsmittelallergien von der Betreuung beim Kinderarzt in die Erwachsenenmedizin stellt eine besondere Herausforderung dar. Ein zentraler Unterschied ist, dass Kinderärzte in der Regel alle von der Allergie betroffenen Organsysteme behandeln, während in der Erwachsenenmedizin meist eher eine Betreuung bei mehreren Fachärzten erfolgt, die sich mit schwerpunktmäßig einzelnen Organsystemen widmen. Hier können zum Beispiel allergologisch versierte Ernährungsfachkräfte ein Bindeglied darstellen. Es ist empfehlenswert, vor Eintritt in das Erwachsenenalter den aktuellen Status quo der Nahrungsmittelallergie zu überprüfen. Hierzu gehört eine erneute Diagnostik um zu überprüfen welche Allergien und Risikofaktoren in welcher Ausprägung bestehen. Zusätzlich müssen die Jugendlichen mit dem Ziel eines kompetenten Selbstmanagements geschult werden.Correspondence to:
Dr. Lars Lange
St. Marien-Hospital
Abteilung für Pädiatrie
Robert-Koch-Str. 1
53115 Bonn
Email: [email protected]
Positionspapier
Nicht-Zöliakie-Gluten-/Weizen-Sensitivität (NCGS) – ein bislang nicht definiertes Krankheitsbild mit fehlenden Diagnosekriterien und unbekannter Häufigkeit
Non-celiac gluten/wheat sensitivity (NCGS) – a currently undefined disorder without validated diagnostic criteria and of unknown prevalence
I. Reese, C. Schäfer, J. Kleine- Tebbe, B. Ahrens, O. Bachmann, B. Ballmer-Weber, K. Beyer, S.C. Bischoff, K. Blümchen, S. Dölle, P. Enck, A. Enninger, I. Huttegger, S. Lämmel, L. Lange, U. Lepp, V. Mahler, H. Mönnikes, J. Ockenga, B. Otto, S. Schnadt, Z. Szepfalusi, R. Treudler, A. Wassmann-Otto, T. Zuberbier, T. Werfel und M. Worm
Price
42.00 $
Jahrgang 42 (2019) p. 111 - 117
Abstract
Allergologie, Jahrgang 42, Nr. 3/2019, S. 111-117
Nicht-Zöliakie-Gluten-/Weizen-Sensitivität (NCGS) – ein bislang nicht definiertes Krankheitsbild mit fehlenden Diagnosekriterien und unbekannter Häufigkeit
I. Reese1, C. Schäfer2, J. Kleine-Tebbe3, B. Ahrens4,5, O. Bachmann6, B. Ballmer- Weber7, K. Beyer5, S.C. Bischoff8, K. Blümchen9, S. Dölle10, P. Enck11, A. Enninger12, I. Huttegger13, S. Lämmel14, L. Lange15, U. Lepp16, V. Mahler4,17, H. Mönnikes18, J. Ockenga19, B. Otto20, S. Schnadt14, Z. Szepfalusi21, R. Treudler22, A. Wassmann- Otto23, T. Zuberbier10, T. Werfel24 und M. Worm10
1Ernährungsberatung und -therapie Allergologie, München, 2Allergologische Schwerpunktpraxis, Hamburg, 3Allergie- u. Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 4Paul-Ehrlich- Institut, Fachgebiet Klinische Allergologie, Langen, 5Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Charité Universitätsmedizin Berlin, 6Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Hannover, 7Forschung und Lehre Allergologie, Dermatologische Klinik, Universitätsspital Zürich, Schweiz, 8Institut für Ernährungsmedizin, Universität Hohenheim, Stuttgart, 9Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Abteilung Allergologie, Pneumologie und Mukoviszidose, Universitätsklinikum Frankfurt am Main, 10Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 11Abteilung für Innere Medizin VI, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Tübingen, 12Ärztlicher Direktor Pädiatrie 2, Klinikum Stuttgart – Olgahospital, Zentrum für Kinder-, Jugend- und Frauenmedizin, Stuttgart, 13Pädiatrische Allergologie und Pneumologie, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburger Landeskliniken, Salzburg, Österreich, 14Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. – DAAB, Mönchengladbach, 15St. Marien- Hospital, Bonn, 16Praxis Dr. Lepp Lungenheilkunde, Allergologie, Buxtehude, 17Medizinische Fakultät Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 18Klinik für Innere Medizin, Martin-Luther-Krankenhaus, Berlin, 19Medizinische Klinik m.S. Gastroenterologie, Endokrinologie und Ernährungsmedizin, Klinikum Bremen Mitte, 20Klinikum der Universität München DAM, München, 21Univ. Klinik für Kinder und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 22Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Leipziger Interdisziplinäres Centrum für Allergologie, Universitätsmedizin Leipzig, 23Dermatologisches Ambulatorium, Hamburg, 24Medizinische Hochschule Hannover, Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Abteilung Immundermatologie und experimentelle Allergologie, Hannover
In den letzten Jahren häuft sich die Nennung der Nicht-Zöliakie-Gluten-/Weizen-Sensitivität (NCGS, „non celiac gluten sensitivity“) sowohl in den Medien, aber auch in Fachkreisen. Die Existenz und die möglichen verantwortlichen Trigger werden kontrovers diskutiert. Drei internationale Expertentreffen mit Empfehlungen zur NCGS waren nicht unabhängig organisiert und wenig transparent bezüglich potenzieller Interessenkonflikte der Teilnehmer. Die vorliegende Stellungnahme enthält wichtige Überlegungen aus allergologischer und ernährungsphysiologischer Sicht: 1. Aufgrund häufiger Selbstdiagnosen, unklarer Prävalenz und unbestätigter Ätiologie der NCGS sind validierte Diagnosekriterien und/oder verlässliche Biomarker notwendig. 2. Infolge hoher Nocebo- und häufiger Placebo-Effekte konnte Gluten bislang nicht sicher als Auslöser einer NCGS identifiziert werden. Doppelblinde, placebokontrollierte Provokationen (DBPCFC: double-blind, placebo-controlled food challenge) sind bei Verdacht auf NCGS nur in modifizierter Form (verändertes Verhältnis von Placebo zu Verum) geeignet. 3. Zahlreiche Störgrößen (Confounder) erschweren die Bewertung subjektiver Symptome unter glutenarmer/-freier Kost. Letztere kann je nach Lebensmittelauswahl (z.B. vermehrt Gemüse mit löslichen Ballaststoffen) physiologische Verdauungseffekte bewirken und gastrointestinale Transitzeiten unabhängig vom Glutenverzicht verändern. 4. Streng glutenfreie Kost ist bei einer gesicherten Zöliakie wissenschaftlich begründet und unerlässlich. Bei einem medizinisch unbegründeten Glutenverzicht überwiegen jedoch potenzielle Nachteile und Risiken. 5. Aktuell kann wegen fehlender überzeugender Diagnosekriterien bei Verdacht einer NCGS ausschließlich eine sorgfältige Differenzialdiagnostik empfohlen werden. Hierzu gehören eine sorgfältige Anamnese, einschließlich eines Ernährungs- und Symptomtagebuchs, eine allergologische Diagnostik und ein sicherer Ausschluss einer Zöliakie. Wir befürworten ein derartiges strukturiertes Vorgehen, da ohne eine medizinisch gesicherte Diagnose die Durchführung einer längeren Glutenkarenz nicht zu empfehlen ist.
Erstpublikation in Allergo J Int. 2018; 27: 147-151; DOI: 10.1007/s40629-018-0070-2Correspondence to:
Dr. rer. medic. Imke Reese
Ernährungsberatung und -therapie/Allergologie
Ansprenger Straße 19
80803 München
Email: [email protected]
Positionspapier
Ist das Konzept einer „erdnussfreien Schule“ für das Alltagsmanagement von erdnussallergischen Kindern mit Anaphylaxie- Risiko sinnvoll?
Is the concept of “peanut-free schools” useful in the routinemanagement of peanut- allergic children at risk of anaphylaxis?
I. Reese, B. Ahrens, B. Ballmer- Weber, K. Beyer, et al.
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2020) p. 534 - 540
Abstract
Allergologie, Jahrgang 43, Nr. 12/2020, S. 534-540
Ist das Konzept einer „erdnussfreien Schule“ für das Alltagsmanagement von erdnussallergischen Kindern mit Anaphylaxie- Risiko sinnvoll?
I. Reese1, B. Ahrens2,3, B. Ballmer-Weber4,5, K. Beyer6, K. Blümchen2, S. Dölle- Bierke7, A. Heratizadeh8, J. Kleine-Tebbe9, L. Lange10, S. Lau6, U. Lepp11, V. Mahler3, C. Schäfer12, S. Schnadt13, Z. Szepfalusi14, A. Wassmann-Otto15, T. Werfel8 und M. Worm7
1Ernährungsberatung und -therapie Allergologie, München, 2Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Allergologie, Pneumologie, Mukoviszidose, Universitätsklinikum Frankfurt, Goethe-Universität, Frankfurt a. Main, 3Abteilung Allergologie, Paul- Ehrlich-Institut, Langen, 4Dermatologische Klinik, Universitätsspital Zürich, Schweiz, 5Klinik für Dermatologie und Allergologie, Kantonsspital St. Gallen, Schweiz, 6Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie, Immunologie und Intensivmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 7Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 8Abteilung Immundermatologie und experimentelle Allergologie, Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, 9Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 10St. Marien-Hospital, Bonn, 11Praxis Dr. Lepp Lungenheilkunde, Allergologie, Buxtehude, 12Ernährungstherapie, Schwarzenbek, 13Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V., Mönchengladbach, 14Universitätsklinik für Kinder und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 15Dermatologisches Ambulatorium, Hamburg
Hintergrund: Eltern von schulpflichtigen Kindern mit Nahrungsmittelallergien und dem Risiko anaphylaktischer Reaktionen wünschen sich einen unbeschwerten und risikolosen Schulalltag für ihr Kind. Daher wird besonders bei Vorliegen einer Erdnussallergie immer wieder der Ruf nach einer „erdnussfreien Schule“ laut.
Ergebnisse und Diskussion: Das vorliegende Positionspapier der Arbeitsgruppe Nahrungsmittelallergie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinischen Immunologie (DGAKI) erläutert, warum dieses Konzept nicht mit einem Schutz der Betroffenen, sondern mit Nachteilen und Risiken für alle Beteiligten einhergehen würde. Der Fokus auf die Erdnuss als möglicher Auslöser anaphylaktischer Reaktionen lässt zudem andere relevante Nahrungsmittel in den Hintergrund treten.
Fazit: Um den Ängsten und Sorgen aller Beteiligten vor Allergieauslösern im Rahmen der Schule effektiv zu begegnen, sind verschiedene Bewältigungsstrategien notwendig. Sie sollen Sicherheit und Teilhabe am Unterricht sowie andere schulische Aktivitäten ermöglichen und gewährleisten. Dafür ist es bei der Betreuung von Schülern mit Nahrungsmittelallergien nach entsprechender Diagnose sinnvoll, geeignete Maßnahmen zur Allergenvermeidung und zum Notfallmanagement an Schulen einzuführen.
Erstpublikation in: Allergo J Int. 2020; 29: 169-173.Correspondence to:
Prof. Dr. Margitta Worm
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Email: [email protected]
Leitlinie
AWMF-Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie – Update 2021
Guideline (S2k) on acute therapy and management of anaphylaxis – 2021 update
J. Ring, K. Beyer, T. Biedermann, A. Bircher, M. Fischer, T. Fuchs, A. Heller, F. Hoffmann, I. Huttegger, T. Jakob, L. Klimek, M.V. Kopp, C. Kugler, L. Lange, O. Pfaar, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, R. Seifert, B. Stöcker, R. Treudler, C. Vogelberg, T. Werfel, M. Worm, H. Sitter und K. Brockow
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 356 - 388
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 5/2021, S. 356-388
AWMF-Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie – Update 2021
J. Ring1, K. Beyer2, T. Biedermann1, A. Bircher3, M. Fischer4, T. Fuchs5, A. Heller6, F. Hoffmann7, I. Huttegger8, T. Jakob9, L. Klimek10, M.V. Kopp11, C. Kugler1, L. Lange12, O. Pfaar13, E. Rietschel14, F. Ruëff15, S. Schnadt16, R. Seifert17, B. Stöcker18, R. Treudler19, C. Vogelberg20, T. Werfel21, M. Worm22, H. Sitter23 und K Brockow1
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, München, 2Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie, Immunologie und Intensivmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin, 3Allergologische Poliklinik, Klinik für Dermatologie, Universitätsspital Basel, Basel, Schweiz, 4Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, ALB FILS Kliniken Göppingen, Göppingen, 5Hautklinik Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, 6Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Augsburg, Augsburg, 7Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital, Ludwig-Maximilians- Universität München, München, 8Klinik für Pädiatrie, Universitätsklinikum Salzburg, Salzburg, Österreich, 9Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen, UKGM, Justus-Liebig-Universität, Gießen, 10Zentrum für Allergologie und Rhinologie Wiesbaden, Wiesbaden, 11Pädiatrische Pneumologie, Universitätsklinik für Kinderheilkunde, Inselspital, Universität Bern, Schweiz, 12St. Marien-Hospital Bonn, Bonn, 13Sektion Rhinologie und Allergologie, HNO-Universitätsklinik Marburg, Medizinische Fakultät Marburg, Philipps-Universität Marburg, Marburg, 14Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Universitätsklinikum Köln, Köln, 15Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians- Universität, München, 16Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB), Mönchengladbach, 17Institut für Pharmakologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, 18Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Poppelsdorfer Allee, Bonn, 19Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsmedizin Leipzig, Leipzig, 20Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden, Dresden, 21Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, 22Klinik für Dermatologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin, 23Institut für Chirurgische Forschung, Philipps-Universität Marburg, Marburg
Erstpublikation in Ring J, Beyer K, Biedermann T et al. Allergo J Int. 2021; 30: 1-25.
https://doi.org/10.1007/s40629-020-00158-yCorrespondence to:
Prof. Dr. Dr. Johannes Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
80802 München
Email: [email protected]
Nahrungsmittelallergie
Update Leitlinie zum Management IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergien – S2k-Leitline der DGAKI
Update of the guideline on the management of IgE-mediated food allergies – S2k-Guideline of the DGAKI
M. Worm, I. Reese, B. Ballmer-Weber, K. Beyer, S.C. Bischoff, B. Bohle, K. Brockow, M. Claßen, P.J. Fischer, E. Hamelmann, U. Jappe, J. Kleine- Tebbe, L. Klimek, B. Koletzko, L. Lange, S. Lau, U. Lepp, V. Mahler, K. Nemat, M. Raithel, J. Saloga, C. Schäfer, S. Schnadt, J. Schreiber, Z. Szépfalusi, R. Treudler, M. Wagenmann, T. Werfel und T. Zuberbier
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 488 - 541
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 7/2021, S. 488-541 © 2021
Update Leitlinie zum Management IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergien – S2k-Leitline der DGAKI
M. Worm1, I. Reese2, B. Ballmer-Weber3, K. Beyer4, S.C. Bischoff5, B. Bohle6, K. Brockow7, M. Claßen8, P.J. Fischer9, E. Hamelmann10, U. Jappe11#12, J. Kleine- Tebbe13, L. Klimek14, B. Koletzko15, L. Lange16, S. Lau4, U. Lepp17, V. Mahler18, K. Nemat19, M. Raithel20, J. Saloga21, C. Schäfer22, S. Schnadt23, J. Schreiber24, Z. Szépfalusi25, R. Treudler26, M. Wagenmann27, T. Werfel28 und T. Zuberbier29
1Allergologie und Immunologie, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2Ernährungsberatung und -therapie, Schwerpunkt Allergologie, München, 3Universitätsspital Zürich, Dermatologische Klinik, Zürich, und Kantonsspital St. Gallen, Klinik für Dermatologie und Allergologie, St. Gallen, Schweiz, 4Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie, Immunologie und Intensivmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 5Institut für Ernährungsmedizin und Prävention, Universität Hohenheim, Stuttgart, 6Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung, Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie, Medizinische Universität Wien, Österreich, 7Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, 8Klinik für Kinder und Jugendmedizin/Päd. Intensivmedizin, Eltern-Kind-Zentrum Prof. Hess Klinikum Bremen-Mitte, 9Praxis für Kinder- und Jugendmedizin m. S. Allergologie und Kinderpneumologie, Schwäbisch Gmünd, 10Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Evangelisches Klinikum Bethel gGmbH, Bielefeld, 11Forschungsgruppe Klinische und Molekulare Allergologie, Forschungszentrum Borstel, Airway Research Center North (ARCN), Mitglied des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL), Borstel, 12Interdisziplinäre Allergie-Ambulanz, Medizinische Klinik III, Universitätsklinikum Schleswig- Holstein, Lübeck, 13Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 14Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 15Kinderklinik und Kinderpoliklinik, Dr. von Haunersches Kinderspital, Abteilung Stoffwechsel- und Ernährungsmedizin, Ludwig- Maximilians-Universität, München, 16Kinder- und Jugendmedizin, St.-Marien-Hospital, Bonn, 17Praxis für Lungenheilkunde und Allergologie, Buxtehude, 18Paul-Ehrlich-Institut, Langen, 19Praxis für Kinderpneumologie/Allergologie am Kinderzentrum Dresden (Kid), Dresden, 20Medizinische Klinik II, Malteser Waldkrankenhaus, Erlangen, 21Hautklinik, Universitätsmedizin Mainz, 22Ernährungstherapie, Schwerpunkt Allergologie & Gastroenterologie, Schwarzenbek, 23Deutscher Allergie- und Asthmabund, Mönchengladbach, 24Pneumologie, Universitätsklinikum der Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg, 25Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 26Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsmedizin Leipzig, 27Hals-Nasen-Ohren-Klinik, Universitätsklinikum Düsseldorf, 28Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, 29Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Worm M, Reese I, Ballmer-Weber B, Beyer K, Bischoff SC, Bohle B, Brockow K, Claßen M, Fischer PJ, Hamelmann E, Jappe U, Kleine-Tebbe J, Klimek L, Koletzko B, Lange L, Lau S, Lepp U, Mahler V, Nemat K, Raithel M, Saloga J, Schäfer C, Schnadt S, Schreiber J, Szépfalusi Z, Treudler R, Wagenmann M, Werfel T, Zuberbier T. Update of the SK2 guideline on the management of IgE-mediated food allergies. Allergologie select. 2021; 5: 195-243. DOI 10.5414/ALX02257E.Correspondence to:
Univ.-Prof. Dr. med. M. Worm
Allergologie und Immunologie
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
corporate member of Freie Universität Berlin and
Humboldt-Universität zu Berlin
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Email: [email protected]
Nahrungsmittelallergie
Akute FPIES-Reaktionen nach negativer Provokation – Bericht über 3 Fälle
Acute FPIES after a negative challenge – a report of 3 cases
L. Lange und S. Gernert
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 548 - 553
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 7/2021, S. 548-553
Akute FPIES-Reaktionen nach negativer Provokation – Bericht über 3 Fälle
L. Lange und S. Gernert
Abteilung für Pädiatrie, GFO-Kliniken Bonn, St. Marien-Hospital
Das Food Protein-induced Enterocolitis Syndrome (FPIES) ist eine schwere immunologisch, nicht IgE-vermittelte Unverträglichkeitsreaktion auf Nahrungsmittel, die vorwiegend bei Säuglingen und Kleinkindern beobachtet wird. Es gibt keine laborchemischen Marker zur Diagnostik oder Vorhersage weiterer Reaktionen. Da ein Teil der Kinder auf mehrere Nahrungsmittel reagiert, erfolgt die Einführung neuer Nahrungsmittel mit einem Risiko für die Entwicklung weiterer FPIES-typischer Unverträglichkeitsreaktionen teilweise unter stationärer Überwachung. Wir berichten hier drei Fälle, bei denen die Kinder nach negativer stationärer Exposition einige Tage später zu Hause allergisch reagierten. Als Konsequenz empfehlen wir, neu eingeführte Nahrungsmittel mit einem hohen Risiko für die Entwicklung eines akuten FPIES nach einer negativen Provokation ohne wesentliche Pause regelmäßig weiter zu verabreichen.Correspondence to:
Dr. med. Lars Lange
Abteilung für Pädiatrie
GFO-Kliniken Bonn, St. Marien-Hospital
Robert-Koch-Straße 1
53115 Bonn
Email: [email protected]
Therapeutische Aspekte bei Nahrungsmittelallergie
Therapeutic aspects in food allergy
M.L. Langen
Price
42.00 $
Jahrgang 7 (1984) p. 378 - 380
Abstract
Allergologie, Jahrgang 7, Nr. 10/1984, S. 378-380
Therapeutische Aspekte bei Nahrungsmittelallergie
M.L. Langen
Medizinisch-wissenschaftliche Abteilung der Fisons Arzneimittel GmbH, Köln
Alimentär aufgenommene Nahrungsmittelallergene können an den verschiedensten Organsystemen lokale und systemische Symptome hervorrufen, die in den meisten Fällen nur symptomatisch therapiert werden können. Ziel aller therapeutischen Bemühungen ist jedoch die kausale Therapie, die bisher lediglich durch absolute Allergenkarenz befriedigend durchgeführt werden kann. Wichtig ist, daß schon im Säuglings- und Kleinkindesalter der Vermeidung nutritiver Allergene besondere Beachtung geschenkt wird. Hier werden die wesentlichen Weichen für oder gegen spätere nahrungsmittelbedingte allergische Manifestationen gestellt. Die spezifische Hyposensibilisierung - durchgeführt von erfahrenen Kollegen - stellt einen brauchbaren therapeutischen Ansatz dar. Es wird auf den Einsatz von Antihistaminika vom H1-Typ, auf in den Histaminstoffwechsel eingreifende Enzymhemmer, auf Kortikosteroide und nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSEH) hingewiesen. Ein wirklich interessanter therapeutischer Ansatz konnte ohne Zweifel im Dinatriumsalz der Cromoglicinsäure (DNCG) gefunden werden.Correspondence to:
Dr. med. M.L. Langen
Max-Planck-Straße 9-11
D-5000 Köln 40
Gastrointestinale nicht IgE-vermittelte Nahrungsmittelallergien
FPIES: Daten für Deutschland im internationalen Vergleich
FPIES: data for Germany in international comparison
S. Gernert, A. Finger und L. Lange
Price
42.00 $
Jahrgang 45 (2022) p. 734 - 741
Abstract
Allergologie, Jahrgang 45, Nr. 10/2022, S. 734-741
FPIES: Daten für Deutschland im internationalen Vergleich
S. Gernert1, A. Finger1#2 und L. Lange1
1GFO-Kliniken, Bonn, St. Marien-Hospital, Abteilung für Pädiatrie, 2Helios Universitätsklinikum Wuppertal, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Das Food protein-induced enterocolitis syndrome (FPIES) ist eine seltene, nicht IgE-vermittelte Nahrungsmittelallergie. Die auslösenden Nahrungsmittel unterscheiden sich deutlich von den typischen Auslösern einer IgE-vermittelten Nahrungsmittelallergie. Bis vor kurzem gab es keine Daten zu Auslösern von FPIES in Deutschland. Um eine Beratungsgrundlage für die Betreuung deutscher Patienten zu schaffen wurde eine große Multicenter-Studie initiiert und Ende 2021 veröffentlicht. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede im internationalen Vergleich. Häufigste Auslöser für FPIES in Deutschland sind Kuhmilch, Fisch, Gemüse und Fleisch. Die meisten Kinder (84%) reagieren nur auf ein Nahrungsmittel. Die Prognose ist abhängig vom Auslöser meist gut. Für die Beratung von Patienten mit FPIES sollten regionale Daten verwendet werden. In diesem Artikel werden hierfür konkrete Empfehlungen gegeben.
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Gernert S, Finger A, Lange L. FPIES: Data for Germany in international comparison. Allergol Select. 2022; 6: 233-240. DOI 10.5414/ALX02363ECorrespondence to:
Dr. Sunhild Gernert
Abteilung für Pädiatrie
GFO-Kliniken Bonn
Sr. Marien-Hospital
Robert-Koch-Str. 1, 53115 Bonn
Email: [email protected]