Pharmacokinetics
Pharmacokinetics of oral talinolol following a single dose and during steady state in patients with chronic renal failure and healthy volunteers
M. Krueger, H. Achenbach, B. Terhaag, H. Haase, K. Richter, R. Oertel and R. Preiss
Price
42.00 $
Volume 39 p. 61 - 66
Abstract
M. Krueger1, H. Achenbach2, B. Terhaag3, H. Haase3, K. Richter4, R. Oertel4 and R. Preiss1
1Institute of Clinical Pharmacology, University of Leipzig, 2Department of Nephrology, University of Leipzig, 3Arzneimittelwerk Dresden GmbH, ASTA MEDICA AG and 4Institute of Clinical Pharmacology, Faculty of Medicine, University of Technology, Dresden, Germany
Objective: The objective of this study was to investigate the effect of renal impairment on the pharmacokinetics of the selective b1-receptor antagonist talinolol. Methods: Pharmacokinetic data were obtained in 12 healthy volunteers, 12 patients with renal impairment and 8 patients with terminal renal insufficiency after the oral administration of 100 mg talinolol and under steady state conditions (100 mg talinolol daily). Concentrations of talinolol in plasma, urine and dialysate during hemodialysis were measured with a validated HPLC-method. Results: Talinolol is absorbed quite rapidly from the gastrointestinal tract (tmax 2.5 – 4 h). Steady state conditions were reached within 3 – 4 days depending on renal function. The calculated mean elimination half-life (t1/2z) in healthy volunteers (11 male, 1 female) was about 12 h. After an oral dose of 100 mg, about 55% of the bioavailable talinolol is eliminated unchanged in the urine. This fraction is reduced to 25% in patients with moderate to severe renal failure. A strong correlation was found between the renal elimination of talinolol and creatinine clearance. In patients with renal failure, the delayed elimination leads to an increase in t1/2z and to a decrease in the apparent total body clearance. Steady state trough levels in these patients are about 2.2-fold higher than in volunteers. The hemodialysability of talinolol was low. Conclusion: The disposition of talinolol shows a strong dependence on the renal function. On the basis of the kinetic data for talinolol, dose reductions of 30 – 50% are recommended in subjects with moderate to severe renal impairment.Correspondence to:
Prof. Dr. R. Preiss; Institute of Clinical Pharmacology, University of Leipzig, Haertelstr. 16 – 18, 04107 Leipzig, Germany
Email: [email protected]
Originalarbeit
Innenraumfaktoren und Asthma bronchiale in Hamburg und Erfurt als Teil der INGA-Studie: Studienziele und Methoden
lndoor factors and asthma in Hamburg and Erfurt as part of the INGA Study: aims and methods
K. Richter, J. Heinrich, W. Bischof, J. Cyrys, B. Fahlbusch, I. Gebefügi, I. Gross, K.J. Heilemann, A. Koch, G. Schlenvoigt, P. Schneide, J . Witthauer, G. Wölke, L. Jäger, H. Magnussen und H.-E. Wichmann
Price
42.00 $
Jahrgang 22 (1999) p. 14 - 26
Abstract
Allergologie, Jahrgang 22, Nr. 1/1999, S. 14-26
Innenraumfaktoren und Asthma bronchiale in Hamburg und Erfurt als Teil der INGA-Studie: Studienziele und Methoden
K. Richter, J. Heinrich, W. Bischof, J. Cyrys, B. Fahlbusch, I. Gebefügi, I. Gross, K.J. Heilemann, A. Koch, G. Schlenvoigt, P. Schneide, J . Witthauer, G. Wölke, L. Jäger, H. Magnussen und H.-E. Wichmann
Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie, Krankenhaus Großhansdorf, LVA Freie und Hansestadt Hamburg, Großhansdorf; Institut für Epidemiologie; GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit GmbH, Neuherberg; Außenstelle Raumklimatologie Erfurt, Institut für Arbeits-, Sozial-, und Umweltmedizin, Friedrich-Schiller-Universität, Jena; Institut für Klinische Immunologie, Friedrich-Schiller-Universität, Jena; Institut für ökologische Chemie, GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit GmbH, Neuherberg
Frühere Studien haben deutlich gezeigt, dass die Prävalenz respiratorischer Symptome, atopischer Sensibilisierung und bronchialer Hyperreagibilität bei Erwachsenen und Kindern in Westdeutschland im Vergleich zu Ostdeutschland höher lag. Das Ziel des hier beschriebenen Teils des Verbundforschungsvorhabens INGA (Innenraumfaktoren und Genetik des Asthma bronchiale) war es, prospektiv die Inzidenz, Prävalenz und Trends für Asthma bronchiale, Hyperreagibililät und atopische Erkrankungen über einen Zeitraum von 10 Jahren (1994 - 2003) in Bezug auf die Innenraumexposition in West- und Ostdeutschland zu untersuchen. Die Untersuchung wurde als Fall-Kontroll-Studie im Anschluss an eine im Rahmen des European Community Respiratory Health Survey (ECRHS) in den Jahren 1990 - 1992 durchgeführte Querschnittsstudie geplant. Es wurden jeweils 100 Kontrollen und 100 Fälle in den Zentren Hamburg und Erfurt eingeschlossen. Unter Verwendung der identischen Methoden wie im ECRHS wurden die Teilnehmer erneut mittels eines detaillierten Fragebogens, Lungenfunktionsmessung, Methacholinprovokation, Allergietests und Bestimmung von Gesamt- und spezifischem IgE untersucht. Anschließend erfolgten Messungen der Innenraumexposition gegenüber Allergenen, Endotoxinen, Schimmelpilzen, flüchtigen organischen Substanzen und Stickstoffdioxid in den Wohnungen aller Personen. Das Studiendesign des Innenraumfaktoren - Teils des INGA-Forschungsvorhabens wird als Referenz für diejenigen veröffentlicht, die mehr über die verwendeten Methoden erfahren wollen und gleichzeitig soll durch die detaillierte Darstellung die Möglichkeit eröffnet werden. dass andere Gruppen vergleichbare Daten erheben.Correspondence to:
Prof. Dr. med, Dr. rer. nat. H.-E. Wichmann
Institut für Epidemiologie
GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit GmbH
Ingolstädter Landstraße 1
D-85764 Neuherberg
Gender-Aspekte in der Schlafmedizin
Insomnie und Gender
Insomnia and gender
K. Richter, L. Peter und G. Niklewski
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2017) p. 469 - 474
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 43, Nr. 10/2017, S. 469-474
Insomnie und Gender
K. Richter1#2#3, L. Peter1 und G. Niklewski1#3
1Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Paracelsus Private Medizinische Universität, Nürnberg, 2Fakultät für Sozialwissenschaften, Technische Hochschule Nürnberg, Georg Simon Ohm, 3Fakultät für Medizin, Universität UGD, Stip, Mazedonien
Einleitung: Insomnie ist die häufigste Schlafstörung mit einer Prävalenz zwischen 6 und 10%. Typische Insomnie-Symptome anhand ICD-10-Klassifizierungen sind Einund Durschlafstörungen seit mindestens einem Monat, begleitet von Beeinträchtigung der Befindlichkeit und Leistungsfähigkeit am Tage. Die sogenannte 3-P-Theorie beschreibt prädisponierende, auslösende und aufrechterhaltende Faktoren für die Entstehung und Chronifizierung der Insomnie. Das Hyperarousal-Modell erklärt die Pathophysiologie der Insomnie durch erhöhte Erregung auf emotionaler, kognitiver und physiologischer Ebene. Dabei stellt sich die Frage, ob es in der Prävalenz, der klinischen Symptomatik sowie im Therapieerfolg der Insomnie Geschlechtsunterschiede gibt. Methoden: Es wurde eine orientierende Literaturrecherche durchgeführt. Ergebnisse: Sowohl in der Pubertät und Adoleszenz als auch im Erwachsenenalter und im Alter über 65 Jahren sind Frauen häufiger als Männer von Insomnie betroffen. Während Frauen häufiger Ein-und Durchschlafstörungen berichten, leiden Männer mehr unter Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit am Tage. Frauen haben einen kürzeren endogenen zirkadianen Rhythmus, einen höheren Cortisol-Spiegel in den frühmorgendlichen Stunden sowie mehr Beta-EEG-Aktivität als Männer. Pubertät und Peri-Menopause stellen kritische Lebensphasen für das Auftreten der Insomnie dar. Bei den beiden Geschlechtern steigt die Insomnie-Prävalenz mit dem Alter. Zudem ist bei Frauen Insomnie häufiger mit Symptomen von Depression, Angst und Schmerzen verbunden. Die Effektivität der medikamentösen Therapie mit atypischen Benzodiazepin-Präparaten zeigt keine Geschlechtsunterschiede. Diskussion: Insgesamt ergeben sich vier Faktorengruppen, die zum häufigeren Auftreten von Insomnie bei Frauen beitragen: chronobiologische, psychologische, soziale sowie physiologische Faktoren. Weitere Studien sollen zeigen, ob Geschlechtsunterschiede in der Inanspruchnahme und Effektivität der kognitiven Verhaltenstherapie bestehen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Kneginja Richter
Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Paracelsus Private Medizinische Universität
Klinikum Nürnberg
Prof. Ernst-Nathan Straße 1
90419 Nürnberg
Email: [email protected]
Störungen der Sexualität bei Schlafstörungen
Insomnie und Sexualität
Insomnia and sexuality
K. Richter, M. Köck und L. Peter
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2018) p. 451 - 454
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 44, Nr. 9/2018, S. 451-454
Insomnie und Sexualität
K. Richter1#2#3, M. Köck1#4 und L. Peter1
1Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Klinikum Nürnberg, 2Fakultät für Sozialwissenschaften, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Nürnberg, 3Faculty for Medical Sciences, University Goce Delcev Stip, Macedonia, 4Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Die Qualität des Schlafes und der Sexualität hängen über verschiedene Mechanismen wie Hormonsekretion und Beziehungsqualität zusammen. Wissenschaftliche Aufarbeitungen dieser Zusammenhänge sind jedoch rar. Daher wurde eine orientierende Literaturrecherche mit den Stichwörtern „insomnia“ und „sexuality“ durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen bei Frauen verschiedene deutliche Zusammenhänge von Störungen des Schlafes und der Sexualität. Sowohl die Qualität als auch die Häufigkeit sexueller Aktivität hängt hier positiv mit gutem Schlaf zusammen. Für Männer wurden zwar grundsätzlich relevante Mechanismen, wie etwa verringerte Testosteronausschüttung bei Schlafmangel, bereits identifiziert, es existieren jedoch bislang keine Untersuchungen, die direkte Assoziationen von Insomnie mit der Sexualität berichten.
Correspondence to:
Prof. (TH Nuernberg) Dr. med. Kneginja Richter, MHBA
Leiterein Schlafambulanz
Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Universitätsklinik der Paracelsus
Medizinischen Privatuniversität
Prof.-Ernst-Nathan-Straße 1
90419 Nürnberg
Email: [email protected]
Schlafstörungen und Malignomentstehung
Chronobiologie, Fatigue und gestörter Schlaf bei Krebserkrankungen – Systematisches Review
Chronobiology, fatigue, and sleep disorders in cancer patients – A systematic review
A. Büttner-Teleagă, Y.-T. Kim und K. Richter
Price
42.00 $
Jahrgang 47 (2021) p. 481 - 491
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 47, Nr. 10/2021, S. 481-491
Chronobiologie, Fatigue und gestörter Schlaf bei Krebserkrankungen – Systematisches Review
A. Büttner-Teleagă1#2, Y.-T. Kim3 und K. Richter4#5#6
1Institut für Kognitive Wissenschaft, Woosuk-Universität, Samnye-up, Wanju-gun, Jeollabuk-do, Südkorea, 2Fachbereich für Psychiatrie, Universität Witten-Herdecke, Witten, 3Fachbereich für Sonderpädagogik, Woosuk Universität, Samnye-up, Wanju-gun, Jeollabuk-do, Südkorea, 4Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Paracelsus Medizinische Universität Nürnberg, Nürnberg, 5Fakultät für Soziale Arbeit, Technische Universität Nürnberg Georg Simon Ohm, Nürnberg, 6Fakultät für medizinische Wissenschaften, Universität Goce Delcev Stip, Shtip, Mazedonien
Einführung: Schlafstörungen bzw. gestörter Schlaf sowie Tumorbezogene Fatigue (CrF) sind bei verschiedenen Krebsarten sehr häufig, ihre Prävalenz und Inzidenz sind jedoch nicht bekannt. Sowohl gestörter Schlaf als auch Fatigue haben die verschiedensten Ursachen und treten normalerweise als komorbide Störung bei verschiedenen somatischen und psychiatrischen Diagnosen, psychischen Störungen und Behandlungsmethoden auf. Für den gestörten Schlaf und die tumorbezogene Fatigue kann es viele verschiedene Prädiktoren geben, wie z. B. bereits bestehende Insomnien, die durch den psychischen Status bei Krebs und/oder als Nebenwirkung der Krebsbehandlung verursacht werden. Es sind aber auch chronobiologische Aspekte zu berücksichtigen.
Material und Methoden: Eine systematische Literaturrecherche bzgl. Chronobiologie, Schlaf, gestörter Schlaf und Tumorbezogene Fatigue bei Krebspatienten wurde durchgeführt und 1.856 Studien ausgewertet. Die Artikel wurden über PubMed, PsycInfo und Web of Knowledge identifiziert. Insgesamt wurden 36 Veröffentlichungen in die Analyse einbezogen.
Ergebnisse: Insgesamt wurden sechsunddreißig Studien zum Thema Schlaf/Chronobiologie und Fatigue bei Krebs; fünfundzwanzig von ihnen zum Thema „Schlaf und tumorbezogene Fatigue“ sowie elf von ihnen zum Thema „Chronobiologie und tumorbezogene Fatigue“ analysiert. Die Prävalenz von Schlafstörungen allgemein betrug bei onkologischen Erkrankungen bis zu 95%.
Diskussion: Unsere Review ergab, dass gestörter Schlaf bei Krebspatienten aus sehr unterschiedlichen Gründen vorhergesagt werden kann. Nebenwirkungen der Krebsbehandlung und krebsbedingte psychische Störungen können bei diesen Patienten Schlafstörungen, insbesondere Insomnie, und Tumorbezogene Fatigue, auslösen. Eine personalisierte Krebsbehandlung wäre erforderlich, um den geistigen und/oder körperlichen Zustand dieser Patienten zu verbessern.Correspondence to:
Prof. Dr. Antje Büttner-Teleagă
Institut für kognitive Wissenschaft
Woosuk-Universität
443 Samnye-ro, Samnye-up, Wanju-gun,
Jeollabuk-do 565-701, Südkorea
Email: [email protected]