25. Workshop Lunge – Umwelt – Arbeitsmedzin
Strömungswiderstandsdynamik bei Spontanatmung
T. Schäfer, K. Rasche, C. Hader, H.-J. Smith und W.T. Ulmer
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 176 - 178
Abstract
T. Schäfer1, K. Rasche2, C. Hader2, H.-J. Smith3 und W.T. Ulmer4
1Institut für Physiologie, Ruhr-Universität Bochum, 2Kliniken St. Antonius, Wuppertal, 3VIASYS Healthcare, Würzburg, 4Lungenfunktionsforschung, Bochum
Die Angabe von Rt (totale Resistance) bei ganzkörperplethysmographischen Untersuchungen reduziert einen komplexen Zusammenhang des Atemwegswiderstandes auf einen einzelnen Wert, wodurch unter anderem Informationen zur fluss- und volumenabhängigen Dynamik verloren gehen. Wir analysierten die Volumenabhängigkeit des Atemwegswiderstandes während spontaner Ein- und Ausatmung bei 17 Gesunden und 24 Patienten mit obstruktiver Lungenerkrankung mittels Weiterentwicklung der Datenauswertung der konventionellen Ganzkörperplethysmographie. Gesunde wiesen eine geringfügige Dynamik des Atemwegswiderstandes mit mittinspiratorischer Absenkung und mittexspiratorischer Erhöhung auf. Die Differenz im Laufe des Atemzugs betrug im mittel 0,13 kPa/(l/s). Die Patienten hingegen zeigten niedrige inspiratorische Widerstandsverläufe mit raschem Ansteigen des Atemwegswiderstandes während der Ausatmung entweder bis zur Mitte oder bis zum Ende der Exspiration. Dieses charakteristische Muster blieb auch nach Broncholyse bestehen. Die Darstellung der instantanen Resistance über dem Atemzugvolumen ermöglicht nun die Erfassung der volumenabhängigen Dynamik des Atemwegswiderstandes und die Effekte der Bronchodilatation auf Lungenvolumina (ITGV) und Atemwegswiderstand mit einem Blick.Correspondence to:
PD Dr. med. T. Schäfer
Institut für Physiologie
'Ruhr-Universität Bochum
Universitätsstraße 150
D-44801 Bochum
Email: [email protected]
Laudationes:
Nichtinvasive Beatmung bei COPD
K. Rasche, C. Hader, M. Leidag, H.-W. Duchna, T.T. Bauer und M. Orth
Price
42.00 $
Jahrgang 30 p. 579 - 583
Abstract
K. Rasche1, C. Hader1, M. Leidag1, H.-W. Duchna2, T.T. Bauer2 und M. Orth2
1Zentrum für Innere Medizin – Schwerpunkt Pneumologie, Kliniken St. Antonius, Wuppertal, Akademisches Lehrkrankenhaus der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf, 2Medizinische Klinik III – Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin, Berufsgenossen
Die nichtinvasive Beatmung (NIV) mittels Nasen- oder Ganzgesichtsmaske kann bei akuter und chronischer respiratorischer Insuffizienz infolge chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) eingesetzt werden. Bei akuter Exazerbation einer COPD (AECOPD) gehört die NIV heute zu den Standardtherapieverfahren. Für diese Indikation ist belegt, daß die NIV die Intubations-, Komplikations- und Mortalitätsrate von COPD-Patienten mit akuter Hyperkapnie (PaCO2 > 45 mmHg) senkt. Darüber hinaus ist der Einsatz der NIV bei AECOPD kosteneffizient und führt zu einer Reduktion des Krankenhausaufenthaltes. Die NIV kann ebenso im Weaning-Prozeß von COPD-Patienten nützlich sein. Bei stabiler COPD ist die Datenlage dagegen weniger überzeugend. Hier kann die NIV den Gasaustausch und die Schlaf- und Lebensqualität verbessern sowie die Hospitalisierungshäufigkeit reduzieren. Besonders Patienten mit schwergradiger Hyperkapnie (PaCO2 > 55 mmHg) und/oder nächtlicher Hypoventilation sowie solche mit rezidivierenden Exazerbationen können von der NIV profitieren. In jedem Fall stellt die NIV eine wertvolle Bereicherung der nicht-pharmakologischen Behandlung der COPD dar. Jede Fachrichtung, die involviert ist in das Management der COPD, sollte daher in der Lage sein, diese Methode anzuwenden.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Rasche
Zentrum für Innere Medizin– Schwerpunkt Pneumologie
Kliniken St. Antonius
Akademisches Lehrkrankenhaus der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Carnaper Straße 48
D-42283 Wuppertal
Email: [email protected]
Übersichten
Diabetes mellitus und schlafbezogene Atmungsstörungen
T. Keller, C. Hader und K. Rasche
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 377 - 381
Abstract
T. Keller, C. Hader und K. Rasche
Schwerpunkt Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Zentrum für Innere Medizin, Kliniken St. Antonius, Wuppertal, Akademisches Lehrkrankenhaus der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
Die Prävalenz des Diabetes mellitus wird auf Grund der demographischen Entwick- lung der Bevölkerung erheblich zunehmen und weiter an Bedeutung für unser Gesundheitssystem gewinnen. Neben den bekannten Folgeerkrankungen (Retinopathie, Nephropathie, Polyneuropathie) bestehen zahlreiche sogenannte cross-sektionale Beziehungen zu Schlafstörungen, besonders aber zu schlafbezogenen Atmungsstörungen wie dem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom. Dies trifft sowohl für übergewichtige Menschen mit Diabetes als auch im Besonderen für Diabetiker mit einer autonomen kardialen Neuropathie zu. Eine Unterscheidung zwischen Koexistenz und Kausalität ist bis heute noch nicht im Detail möglich. Zur Verbesserung der Prognose dieser Patienten ist die Diagnose und Therapie schlafmedizinisch relevanter Erkrankungen insbesondere für das kardiovaskuläre Risikoprofil von großer Bedeutung.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Rasche
Schwerpunkt Pneumologie , Allergologie,
Schlaf- und Beatmungsmedizin
Zentrum für Innere Medizin
Kliniken St. Antonius
Vogelsangstraße 106
D-42109 Wuppertal
Email: [email protected]
Bedeutung schlafbezogener Atmungsstörungen für die Medizin
Editorial
G. Schultze-Werninghaus und K. Rasche
Login
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Jahrgang 34 p. 203 - 203
Abstract
G. Schultze-Werninghaus und K. Rasche
Spezielle Lungenfunktionsdiagnostik
Die Diffusionskapazität in der täglichen Praxis
Diffusing capacity in daily practice
F. Artmann, C. Hader, K.H. Rühle und K. Rasche
Jahrgang 35 p. 10 - 17
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 35, Nr. 1/2009, S. 10–17
Die Diffusionskapazität in der täglichen Praxis
F. Artmann1, C. Hader1, K.H. Rühle2 und K. Rasche3
1Aeroprax – Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Pneumologie und Schlafmedizin, Wuppertal, 2HELIOS-Klinik, Ambrock-Klinik für Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin, Hagen, 3Kliniken St. Antonius-Lungenzentrum, Wuppertal
Die Messung des pulmonalen Transferfaktors für Kohlenmonoxid (TLCO bzw. DCO) dient der Abschätzung der Diffusionskapazität für Sauerstoff durch die alveolokapilläre Membran, da zwischen beiden eine enge Korrelation besteht. Die Diffusion hat neben der Ventilation einen entscheidenden Anteil an der ungestörten Oxygenierung des Blutes. Ihre Einschränkung ist von großer klinischer Relevanz. Derzeit ist die Messung des CO-Transferfaktors (TLCO, SB) nach der “Single-breath-Methode” die am weitesten verbreitete Untersuchungstechnik, parallel wird zusätzlich die Bestimmung der statischen Lungenvolumina mit Hilfe der “Helium-Einwaschmethode” durchgeführt. Dies erlaubt, den Transferfaktor in Relation zum gemessenen Lungenvolumen zu setzen und damit ventilationsbedingte Einflussfaktoren zu beurteilen. In der konservativen Pneumologie hat die TLCO eine große Bedeutung in der funktionellen Abklärung von interstitiellen Lungenerkrankungen und dem Lungenemphysem, obwohl die TLCO-gesteuerte Therapie noch in der Diskussion steht. Die klinische Relevanz der TLCO ist insbesondere in der präoperativen Diagnostik vor lungenresezierenden Eingriffen sehr groß. Hier wird der Bestimmung der TLCO im Hinblick auf die Vermeidung einer erhöhten postoperativen Morbidität mittlerweile ein ähnlicher Stellenwert eingeräumt wie der Bodyplethysmographie.Correspondence to:
Dr. med. F. Artmann, aeroprax
Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Pneumologie und Schlafmedizin
Willy-Brandt-Platz 9
D-42105 Wuppertal
Email: www.aeroprax.de
Empfehlungen
Empfehlungen zur Ganzkörperplethysmographie (Bodyplethysmographie) – Teil 1
C.-P. Criée (federführend), D. Berdel, D. Heise, R.A. Jörres, P. Kardos, D. Köhler, W. Leupold, H. Magnussen, W. Marek, R. Merget, H. Mitfessel, K. Rasche, M. Rolke, H.-J. Smith, S. Sorichter und H. Worth
Login
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Jahrgang 35 p. 256 - 272
Abstract
C.-P. Criée (federführend), D. Berdel, D. Heise, R.A. Jörres, P. Kardos, D. Köhler, W. Leupold, H. Magnussen, W. Marek, R. Merget, H. Mitfessel, K. Rasche, M. Rolke, H.-J. Smith, S. Sorichter und H. Worth
Empfehlungen
Empfehlungen zur Ganzkörperplethysmographie (Bodyplethysmographie) Teil II
C.-P. Criée (federführend), D. Berdel, D. Heise, R.A. Jörres, P. Kardos, D. Köhler, W. Leupold, H. Magnussen, W. Marek, R. Merget, H. Mitfessel, K. Rasche, M. Rolke, H.-J. Smith, S. Sorichter und H. Worth
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Jahrgang 35 p. 349 - 370
Abstract
C.-P. Criée (federführend), D. Berdel, D. Heise, R.A. Jörres, P. Kardos, D. Köhler, W. Leupold, H. Magnussen, W. Marek, R. Merget, H. Mitfessel, K. Rasche, M. Rolke, H.-J. Smith, S. Sorichter und H. Worth
Schlaf und Atmung bei restriktiven Ventilationsstörungen
Editorial
Editorial
K. Rasche
Login
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Jahrgang 35 p. 419 - 419
Schlaf und Atmung bei restriktiven Ventilationsstörungen
Schlaf und Atmung bei idiopathischer Lungenfibrose
Sleep and breathing in idiopathic pulmonary fibrosis
K. Rasche und M. Orth
Jahrgang 35 p. 433 - 438
Abstract
K. Rasche1 und M. Orth2
1Lungenzentrum, Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Klinikverbund St. Antonius und St. Josef, Wuppertal, 2Medizinische Klinik III, Theresienkrankenhaus, Mannheim
Die Prognose von Patienten mit idiopathischer Lungenfibrose (Idiopathic Pulmonary Fibrosis: IPF), die den häufigsten Typ der idiopathischen interstitiellen Pneumonien darstellt, ist ungünstig. Die Symptome von Luftnot und Husten sind in der Regel progredient, 50% der Patienten versterben innerhalb von 3 Jahren nach Diagnosestellung. Die Wirksamkeit der pharmakologischen Therapie im Hinblick auf das Überleben der Patienten ist ebenso enttäuschend. Die meisten der aktuell verfügbaren Studien beschäftigen sich überwiegend mit der Diagnostik und Therapie am Tag. Die klinische Bedeutung der Schlafqualität und schlafbezogener Atmungsstörungen bei IPF wird nur anhand einer geringen Zahl von Originalarbeiten untersucht, deren wesentliche Aussagen wie folgt zusammengefasst werden können: Schlafstörungen mit Schlaffragmentation kommen bei IPF sehr häufig vor. Die Ursachen hierfür sind unter anderem nächtliches Husten, nächtliche Sauerstoffentsättigungen sowie ein auch im Schlaf gesteigerter Atemantrieb. Die Schlafstörungen bei IPF haben einen erheblichen Einfluss auf die allgemeine Lebensqualität der Patienten. Die Sauerstoffentsättigungen im Schlaf können am ehesten durch den PaO2 im Wachzustand vorhergesagt werden. Es existieren für die IPF bisher keine evidenzbasierten Empfehlungen für die Indikationsstellung zur Sauerstofftherapie und nichtinvasiven Beatmung im Schlaf. Obstruktive Schlafapnoen kommen nicht häufiger als in der Allgemeinbevölkerung vor. Eine Ausnahme stellen IPF-Patienten mit erhöhtem Body-Mass-Index dar. Treten jedoch obstruktive Atemstillstände im Schlaf bei Vorliegen einer IPF auf, sind die hieraus resultierenden Sauerstoffentsättigungen deutlich stärker ausgeprägt als bei alleiniger Schlafapnoe. Die Therapie von Schlafstörungen und schlafbezogenen Atmungsstörungen bei IPF ist nur individuell durchzuführen. Bei Fehlen einer effektiven Therapiemöglichkeit der IPF erscheint jedoch die Optimierung der Schlaf- und Lebensqualität durch die Behandlung von Schlafstörungen als ein wichtiges Ziel. Es sind allerdings weitere Studien, die den Effekt spezieller Behandlungsmethoden im Schlaf untersuchen, erforderlich.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Rasche
Lungenzentrum
Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin
Klinikverbund St. Antonius und St. Josef GmbH
Vogelsangstraße 106
D–42109 Wuppertal
Email: [email protected]
Schlaf und Atmung bei restriktiven Ventilationsstörungen
Schlaf und Atmung bei neuromuskulären Erkrankungen
Sleep and breathing in neuromuscular diseases
M. Orth, A. Kommer, K. Rasche und S. Kotterba
Jahrgang 35 p. 444 - 450
Abstract
M. Orth1, A. Kommer1, K. Rasche2 und S. Kotterba3
1Medizinische Klinik III, Theresienkrankenhaus und St. Hedwig-Klinik GmbH, Mannheim, 2Lungenzentrum, Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Klinikverbund St. Antonius und St. Josef GmbH, Wuppertal, 3Neurologische Klinik, Ammerland Klinik, Westerstede
Sowohl Schlaf als auch Atmung sind bei Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen (NMD) eingeschränkt. Für die Schlafarchitektur gilt eine erhebliche Einschränkung im Sinne wiederholter Weckreaktionen, sei es extern (z.B. durch Lagerung) oder aber durch die begleitenden Atmungsstörungen bedingt. Bei den Atmungsstörungen stehen bei NMD vor allem die REM-Schlaf-assoziierten Ereignisse im Vordergrund, die sich bis hin zu einer völligen Atempumpenerschöpfung am Tage ausweiten können. Prädiktor hierfür ist vor allem die Vitalkapazität. Therapie der Wahl ist die Einleitung einer nichtinvasiven Beatmungstherapie (NISB), die in den meisten Fällen zu einer Verbesserung der Blutgassituation führt, welche die im Rahmen der Grunderkrankung eingeschränkte Atempumpenfunktion jedoch nur marginal beeinflussen kann. Die Prognose der NMD hängt von der Grunderkrankung und ihrer Tendenz zur Progression ab. Durch die NISB kann in der Mehrzahl der Fälle die eingeschränkte Lebensqualität gebessert werden.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Maritta Orth
Medizinische Klinik III
Theresienkrankenhaus und St. Hedwig-Klinik GmbH
Bassermannstraße 1
D–68165 Mannheim
Email: [email protected]
Nachruf
In Memoriam PD Dr. rer. nat. Wolfgang Marek
In Memoriam PD Dr. rer. nat. Wolfgang Marek
K. Rasche und R. Merget
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Jahrgang 37 p. 37 - 38
Abstract
In Memoriam PD Dr. rer. nat. Wolfgang Marek
K. Rasche und R. Merget
Diabetes mellitus und schlafbezogene Atmungsstörungen
Editorial
Editorial
K. Rasche
Login
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Jahrgang 37 p. 385 - 385
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 37, Nr. 10/2011, S. 385
Editorial
K. Rasche
Diabetes mellitus und schlafbezogene Atmungsstörungen
Pathophysiologische Beziehungen zwischen schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS) und Diabetes mellitus
Sleep-related breathing disorders (SRBD) and diabetes mellitus: A pathophysiological approach
C. Hader und K. Rasche
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 392 - 404
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 37, Nr. 10/2011, S. 392–404
Pathophysiologische Beziehungen zwischen schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS) und Diabetes mellitus
C. Hader1 und K. Rasche2
1aeroprax, Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin, Standort Barmen, Wuppertal, 2Helios Klinikum Wuppertal, Bergisches Lungenzentrum, Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Wuppertal
Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 weisen gehäuft nächtliche Sauerstoffentsättigungen im Blut und Obstruktionen der oberen Atemwege wie bei obstruktivem Schlafapnoesyndrom (OSAS) auf. Die obstruktive Schlafapnoe führt über rezidivierende nächtliche Hypoxien mit konsekutiven Arousals und Schlaffragmentation zu einem erhöhten Sympathikotonus und einer Erhöhung serologischer Entzündungsmarker wie z.B. Interleukin 6 und 8, Leptin und TNFalpha. Diese Mechanismen können eine Insulinresistenz verstärken. Der Schweregrad eines Schlafapnoesyndromes korreliert locker mit der Stoffwechseleinstellung. Unter nächtlicher Überdruckbeatmung (CPAP) konnte in einigen Studien eine Reduktion der Insulinresistenz bei Diabetikern gezeigt werden. Es verringert sich der arterielle Blutdruck und es kommt zu einem Abfall serologischer Mediatoren. Hierbei ist es bis heute nicht möglich zu unterscheiden, ob die Verbesserung der Insulinsensitivität aus der Reduktion nächtlicher sympathischer Aktivität, der Beeinflussung der chronischen Inflammation oder durch die Beeinflussung konkomitierender Faktoren, wie Gewicht oder Blutdruck, resultiert. Die meisten Studien zeigen eine so genannte „cross-sektionale Assoziation“ zwischen Schlafapnoesyndrom und metabolischem Syndrom, welche unabhängig von einer begleitenden Adipositas ist. Als pathophysiologischer Zusammenhang wird eine Störung der nervalen Atmungskontrolle während des Schlafes vermutet, die zu einem gestörten Atmungsmuster führt. Es wird vermutet, dass neben der Schädigung zentralnervöser Strukturen vor allem Störungen der Parasympathikusaktivität (Nervus vagus und glossopharyngeus) zu derartigen Schlafstörungen führen. Hierdurch verengen sich die oropharyngealen Atemwege und es kann zur nächtlichen Obstruktion der oberen Atemwege kommen. Defekte der für die Vorspannung der Pharynxmuskulatur zuständigen propiozeptiven Nervenfasern verursachen eine Absenkung des Muskeltonus und tragen ebenso zu einer Obstruktion bei. Als weitere Mechanismen werden eine gestörte chemische Steuerung der Atmung und eine gestörte Antwort des Glomus caroticum auf Hypoxiereize vermutet. Vermutlich treten bei SBAS im Rahmen eines Diabetes mellitus vergleichsweise tiefere Entsättigungen auf. Auch wird der Zusammenhang zwischen Atmungsstörungen und endothelialer Dysfunktion bei Diabetikern als mögliche Ursache für eine erhöhte Sterblichkeit diskutiert.Correspondence to:
Dr. med. C. Hader
aeroprax, Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin
Standort Barmen
Berlinerstraße 43
D-42275 Wuppertal
Email: [email protected]
Diabetes mellitus und schlafbezogene Atmungsstörungen
Häufigkeit schlafbezogener Atmungsstörungen bei Diabetes mellitus
Prevalence of sleep-disordered breathing in diabetes mellitus
K. Rasche, T. Keller, B. Tautz, M. Leidag und C. Hader
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 405 - 408
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 37, Nr. 10/2011, S. 405–408
Häufigkeit schlafbezogener Atmungsstörungen bei Diabetes mellitus
K. Rasche, T. Keller, B. Tautz, M. Leidag und C. Hader
HELIOS Klinikum Wuppertal, Klinikum der Universität Witten/Herdecke, Bergisches Lungenzentrum, Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Wuppertal
Schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS), hier insbesondere die obstruktive Schlafapnoe (OSA) bzw. das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS), sowie der Typ-2-Diabetes sind Erkrankungen mit einer hohen Eigenprävalenz. Es stellt sich die Frage, ob eine über eine einfache Koinzidenz der Erkrankungen hinausgehende kausale Beziehung zwischen SBAS bzw. OSA(S) und dem DM besteht. Bisherige Arbeiten konnten belegen, dass die OSA bei hypertensiven Männern neben der Obesitas einen zusätzlichen Risikofaktor für die DM-Entwicklung darstellt. Regelmäßiges Schnarchen erhöht das DM-Risiko um etwa das Zweifache. SBAS sind bei leichter Adipositas häufig und unabhängig mit einer Glukose-Intoleranz und Insulin- Resistenz assoziiert. Ein OSAS scheint bei Männern darüber hinaus mit einer erhöhten DM-Häufigkeit und einer eingeschränkten Glukose-Toleranz unabhängig von Alter und Body Mass Index einherzugehen. Die DM-Prävalenz ist bei leichter OSA unabhängig von anderen DM-Risikofaktoren erhöht. Darüber hinaus ist ein zunehmender OSASchweregrad mit einer schlechteren Kontrolle des Glukose-Stoffwechsels assoziiert. Bemerkenswert ist umgekehrt, dass DM-Patienten mit autonomer Neuropathie häufiger SBAS entwickeln, was wiederun pathophysiologisch auch im Hinblick auf die OSAEntstehung sehr interessant ist. Es bestehen wechselseitige Beziehungen zwischen OSA und DM, deren Kenntnis für den klinischen Alltag sowohl für Diabetologen wie auch Somnologen von großem Nutzen sein kann.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Rasche
Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin
Bergisches Lungenzentrum
HELIOS Klinikum Wuppertal
Klinikum der Universität Witten/Herdecke
Heusnerstr. 40
D-42283 Wuppertal
Email: [email protected]
Schlafmedizin 2012
CPAP – Steigerung der Compliance – Neue Sichtweisen und Strategien
CPAP – enhancement of compliance: New insights and strategies
M. Orth und K. Rasche
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 465 - 472
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 38, Nr. 11/2012, S. 465–472
CPAP – Steigerung der Compliance – Neue Sichtweisen und Strategien
M. Orth1 und K. Rasche2
1Medizinische Klinik III, Pneumologie, Pneumologische Onkologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Theresienkrankenhaus und St. Hedwig Klinik GmbH, Mannheim, 2Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Helios Klinikum Wuppertal, Wuppertal
Die Aufrechterhaltung der Langzeitcompliance bei Patienten mit CPAP-Therapie stellt eine wesentliche Herausforderung an den behandelnden Schlafmediziner dar. Unzählige Therapieversuche wurden angewandt, um eine höhere Nutzungsdauer zu erzielen. Zusammengefasst ergibt die aktuelle Cochrane-Analyse von 2011 vergleichbare Ergebnisse wie die Analyse von 2005. Beide Studien zeigten, dass letztendlich der Mensch (Arzt oder schlafmedizinisch ausgebildete Schwester) die wichtigsten Stellgrößen sind. Intensive Zuwendung bereits im Krankenhaus, begleitet durch Erklärung der Erkrankung, deren Folgen und die Therapiemöglichkeiten, Integration des Partners plus Informationsmaterial (schriftlich, Video Tape) sind wichtige Hilfsmittel zur Förderung der Langzeitcompliance. Hinzu kommt die Möglichkeit regelmäßiger Gesprächsführung in der Klinik und die Hausvisite von Patient und Partner durch Schwestern und/ oder Ärzte. Letztendlich ist es nicht die Maschine, sondern die Behandler (Somnologe, somnologisch ausgbildete Schwester), die die Langzeitcompliance entscheidend beeinflussen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. M. Orth
Medizinische Klinik III
Pneumologie, Pneumologische Onkologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin
Theresienkrankenhaus und St. Hedwig Klinik GmbH
Bassermannstraße 1
D-68165 Mannheim
Email: [email protected]
Lunge und Schlaf
Editorial: Lunge und Schlaf – Wieviel Somnologie braucht der Pneumologe
Editorial: Lung and sleep – how much somnology needs the pneumologist?
K. Rasche
Login
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Jahrgang 39 p. 373 - 373
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 39, Nr. 10/2013, S. 373
Editorial: Lunge und Schlaf – Wieviel Somnologie braucht der Pneumologe
K. Rasche
Lunge und Schlaf
Schlafbezogene Hypoventilationen bei COPD
Sleep-related hypoventilation in COPD
M. Orth, K. Rasche und M. Westhoff
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 387 - 396
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 39, Nr. 10/2013, S. 387–396
Schlafbezogene Hypoventilationen bei COPD
M. Orth1, K. Rasche2 und M. Westhoff3
1Medizinische Klinik III, Pneumologie, Pneumologische Onkologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Theresienkrankenhaus und St. Hedwig Klinik GmbH, Mannheim, 2Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, HELIOS Klinikum Wuppertal, 3 Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie, Lungenklinik Hemer
Schlafbezogene Hypoventilationen bei Patienten mit COPD gründen auf einer Vielzahl sowohl biochemischer als auch mechanischer Faktoren, die beim Übergang von Wach- zum Schlafstadium bzw. insbesondere im REM-Schlaf zum Tragen kommen. Hierbei seien insbesondere die schlafbezogenen Hypoventilationen genannt, die vor allem im REM-Schlaf auftreten und pathologische Sauerstoffentsättigungen sowie Anstiege des PaCO2 zur Folge haben. Die Auswirkungen dieser nächtlichen Blutgasveränderungen sind zum Teil noch nicht hinreichend analysiert (z.B. pathologische CO2-Anstiege im Schlaf) bzw. in ihren Auswirkungen auf Hochdruckentstehung im kleinen Kreislauf oder gar Mortalität bei nächtlichen Hypoxämien widersprüchlich, was möglicherweise fehlende Schweregraddefinitionen (z.B. nächtl. PaCO2) oder unterschiedliche Schweregraddefinitionen (z.B. für nächtliche Sauerstoffentsättigungen) als Ursache hat. Hinzukommen sehr kurze Beobachtungszeiträume bei Fragestellungen um PAP-Entstehung bzw. Mortalität. Therapie der Wahl nach Ausschöpfung aller konservativen Methoden ist die Langzeitsauerstofftherapie bei überwiegend pathologischen Sauerstoffentsättigungen. Bei Hinweisen für eine Erschöpfung der Atmungspumpe sollte die nichtinvasive Beatmungstherapie zum Tragen kommen.
Erstpublikation in Somnologie. 2012; 16: 171-
176. DOI 10.1007/s11818-011-0538-5.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Maritta Orth
Medizinische Klinik III
Pneumologie, Pneumologische Onkologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin
Theresienkrankenhaus und St. Hedwig Klinik GmbH
Bassermannstraße 1
D-68165 Mannheim
Email: [email protected]
Lunge und Schlaf
Die idiopathische Lungenfibrose und Schlaf
Idiopathic pulmonary fibrosis during sleep
K. Rasche, M. Leidag und M. Orth
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 397 - 403
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 39, Nr. 10/2013, S. 397–403
Die idiopathische Lungenfibrose und Schlaf
K. Rasche1, M. Leidag1 und M. Orth2
1Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, HELIOS Klinikum Wuppertal, Klinikum der Universität Witten/Herdecke, Bergisches Lungenzentrum, Wuppertal, 2Medizinische Klinik III, Theresienkrankenhaus, Mannheim
Schlafstörungen sind bei idiopathischer Lungenfibrose (IPF) sehr häufig. Die Ursachen hierfür sind u. a. nächtlicher Husten, nächtliche Sauerstoffentsättigungen sowie ein auch im Schlaf gesteigerter Atmungsantrieb. Der Epworth Sleepiness Scale (ESS)- Score ist zur Erfassung der Tagesmüdigkeit allerdings bei IPF nicht geeignet, bessere Ergebnisse liefern der Functional Outcomes of Sleep Questionnaire (FOSQ) und die Fatigue Severity Scale (FSS). Die Schlafstörungen haben einen erheblichen Einfluss auf die allgemeine Lebensqualität der Patienten. Sauerstoffentsättigungen im Schlaf können durch die Lungenfunktion nicht sicher vorhergesagt werden, am ehesten gibt es eine engere Beziehung zum arteriellen Sauerstoff- Partialdruck (PaO2) im Wachzustand. Es gibt Hinweise für eine Mortalitätssteigerung und damit Prognoseverschlechterung bei Patienten mit häufigen nächtlichen Hypoxämien und zusätzlich bestehender pulmonaler Hypertonie. Allerdings existieren für die IPF bisher keine evidenzbasierten Empfehlungen für die Indikationsstellung zur Sauerstofftherapie und nicht-invasiven Beatmung im Schlaf. Obstruktive Schlafapnoen kommen bei IPF wahrscheinlich nicht häufiger als in der Allgemeinbevölkerung vor. Eine Ausnahme stellen IPF-Patienten mit erhöhtem Body-Mass-Index (BMI) dar. Treten jedoch obstruktive Atemstillstände im Schlaf bei Vorliegen einer IPF auf, sind die hieraus resultierenden Sauerstoffentsättigungen deutlich stärker ausgeprägt als bei alleiniger Schlafapnoe. Die Therapie von Schlafstörungen und schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS) bei IPF ist nur individuell durchzuführen. Bei Fehlen einer effektiven Therapiemöglichkeit der IPF erscheint jedoch die Optimierung der Schlaf- und Lebensqualität durch die Behandlung von Schlafstörungen ein wichtiges Ziel. Es sind allerdings weitere Studien, die den Effekt spezieller Behandlungsmethoden im Schlaf untersuchen, erforderlich.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Rasche
Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin
HELIOS Klinikum Wuppertal
Klinikum der Universität Witten/Herdecke
Bergisches Lungenzentrum
Heusnerstraße 40
D-42283 Wuppertal
Email: [email protected]
Schlaf und Atmung bei Älteren
Editorial
Editorial
M. Orth und K. Rasche
Login
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###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 40 p. 473 - 473
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 11/2014, S. 473
Editorial
M. Orth und K. Rasche
Schlaf und Atmung bei Älteren
Physiologische Veränderungen von Atmung und Schlaf bei Älteren
Physiologic changes of breathing and sleep in the elderly
K. Rasche, M. Orth, C. Hader und M. Leidag
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 479 - 483
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 11/2014, S. 479–483
Physiologische Veränderungen von Atmung und Schlaf bei Älteren
K. Rasche1, M. Orth2, C. Hader3 und M. Leidag1
1Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Bergisches Lungenzentrum, Klinikum der Universität Witten/Herdecke, HELIOS Klinikum Wuppertal, 2Medizinische Klinik III, Pneumologie, Pneumologische Onkologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Theresienkrankenhaus und St. Hedwig Klinik GmbH, Mannheim, 3AEROPRAX Wuppertal
Auf einer physiologischen Basis führen altersbedingte Veränderungen der Atmungsorgane, der Atmungsregulation und der Schlafarchitektur zu einer Zunahme schlafbezogener Atmungsstörungen im Alter. Die klinischen Konsequenzen hieraus sind Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion. Wahrscheinlich ist die klinische Bedeutung schlafbezogener Atmungsstörungen abhängig von der Begleitsymptomatik und den vorhandenen Komorbiditäten. In jedem Fall sollte dem behandelnden Arzt die „physiologische“ Instabilität von Atmung und Schlaf im Alter bekannt sein, um dieses in seinem diagnostischen und therapeutischen Vorgehen bei älteren Patienten berücksichtigen zu können.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Rasche
Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin
Bergisches Lungenzentrum
Klinikum der Universität Witten/Herdecke
HELIOS Klinikum Wuppertal
Heusnerstraße 40
D–42283 Wuppertal
Email: [email protected]