Mastozytose
Leitlinie Mastozytose
K. Hartmann, T. Biedermann, K. Brockow, J. Grabbe, H.-P. Horny, U. Lippert, M. Maurer, M. Raithel, E. Rietschel, F. Ruëff und K. Sotlar für das Kompetenznetzwerk Mastozytose e.V.
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Jahrgang 32 p. 199 - 213
Abstract
K. Hartmann1, T. Biedermann2, K. Brockow3, J. Grabbe4, H.-P. Horny5, U. Lippert6, M. Maurer7, M. Raithel8, E. Rietschel9, F. Ruëff10 und K. Sotlar11 für das Kompetenznetzwerk Mastozytose e.V.
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Klinikum der Universität zu Köln, 2Universitäts-Hautklinik, Universitätsklinikum Tübingen, 3Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 4Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, 5Institut für Pathologie, Ansbach, 6Abteilung Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum Göttingen, 7Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 8Abteilung Gastroenterologie, Medizinische Klinik I, Universitätsklinikum Erlangen, 9Klinik und Poliklinik für Kinderheilkunde, Klinikum der Universität zu Köln, 10Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Universität München, 11Institut für Pathologie, Klinikum der Universität München
Correspondence to:
PD Dr. med. Karin Hartmann
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie
Klinikum der Universität zu Köln
Kerpener Straße 62
D–50937 Köln
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Übersichten
Diagnostischer Wert von Mastzellmediatoren bei der Anaphylaxie
Diagnostic value of mast cell mediators in anaphylaxis
K. Brockow, H. Behrendt und J. Ring
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42.00 $
Jahrgang 28 p. 125 - 129
Abstract
Allergologie, Jahrgang 28, Nr. 4/2005, S. 125–129
Diagnostischer Wert von Mastzellmediatoren bei der Anaphylaxie
K. Brockow, H. Behrendt und J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie Biederstein und Zentrum für Allergie und Umwelt GSF/TUM, Technische Universität München
Die Freisetzung von Mediatoren aus Mastzellen und Basophilen führt zum klinischen Bild der Anaphylaxie. Dabei werden erhöhte Spiegel von Histamin und Histaminmetaboliten im Plasma bzw. Urin nachgewiesen. Histamin eignet sich jedoch nur bedingt als diagnostischer Marker für die Anaphylaxie; es wird schnell abgebaut und die Konzentration seiner Metabolite im Urin ist abhängig von anderen Faktoren, wie z.B. der Aufnahme histaminreicher Nahrungsmittel. Die Serinprotease Tryptase ist das Genprodukt von zwei Genen, dem a-Protryptase- und dem b-Tryptasegen in Mastzellen. Ein früher erhältlicher Immunassay wies direkt b-Tryptase nach, die Form, die im Rahmen einer Anaphylaxie freigesetzt wird. Mit dem zur Zeit kommerziell erhältlichen Test wird die Gesamttryptase gemessen und nur ein Anstieg im Vergleich zu Basalwerten wird als Zeichen einer Anaphylaxie gewertet. Eine Zunahme der Gesamttryptasekonzentration wurde nach vielen anaphylaktischen Reaktionen auf Insektengift, Arzneimittel und Nahrungsmittel nachgewiesen. Es besteht ein Trend zu höheren Werten bei schwereren Reaktionen. Bei fataler Anaphylaxie können stark erhöhte Tryptasekonzentrationen zur Diagnosesicherung beitragen. Dauerhaft erhöhte Basalwerte treten bei systemischer Mastozytose auf. Erhöhte Konzentrationen von Prostaglandin D2 und IL-6 wurden nach anaphylaktoiden Reaktionen beschrieben, die Wertigkeit von Lipidmediatoren und Zytokinen in der Diagnostik der Anaphylaxie bleibt jedoch weitgehend unerforscht. Der Nachweis erhöhter Konzentrationen der Mastzellmediatoren Histamin und Tryptase hilft bei der Diagnosesicherung fraglicher Anaphylaxien und trägt zum Verständnis des Pathomechanismus dieser Reaktionen bei.Correspondence to:
PD Dr. med. K. Brockow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
Email: [email protected]
Leitlinien
Akuttherapie anaphylaktischer Reaktionen
J. Ring, K. Brockow, D. Duda, T. Eschenhagen, T. Fuchs, I. Huttegger, A. Kapp, L. Klimek, U. Müller, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, W. Rebien, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, M. Tryba, M. Worm, H. Sitter und G. Schul
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42.00 $
Jahrgang 30 p. 469 - 486
Abstract
J. Ring1, K. Brockow1, D. Duda2, T. Eschenhagen3, T. Fuchs4, I. Huttegger5, A. Kapp6, L. Klimek7, U. Müller8, B. Niggemann9, O. Pfaar7, B. Przybilla10, W. Rebien11, E. Rietschel12, F. Rueff10, S. Schnadt13, M. Tryba14, M. Worm15, H. Sitter16 und G. Schul
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 2Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Sankt-Hildegardis-Krankenhaus, Katholisches Klinikum Mainz, 3Institut für experimentelle und kl
kein Abstract verfügbarCorrespondence to:
Prof. Dr. med. Dr. phil. J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Klinikum rechts der Isar
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
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Leitlinien
Notfälle in der Allergologie: Akuttherapie der Anaphylaxie
J. Ring und K. Brockow für die AG Anaphylaxie (D. Duda, T. Eschenhagen, T. Fuchs, I. Huttegger, A. Kapp, L. Klimek, U. Müller, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, W. Rebien, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, M. Tryba, M. Worm, H. Sitter, G. Schultze
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42.00 $
Jahrgang 31 p. 71 - 76
Abstract
J. Ring und K. Brockow für die AG Anaphylaxie (D. Duda, T. Eschenhagen, T. Fuchs, I. Huttegger, A. Kapp, L. Klimek, U. Müller, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, W. Rebien, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, M. Tryba, M. Worm, H. Sitter, G. Schultze
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein und Zentrum Allergie und Umwelt GSF/TUM, Technische Universität München
Anaphylaktische Reaktionen gehören zu den schwersten und häufig dramatischen Ereignissen in der Allergologie. Zur Akutbehandlung der Anaphylaxie sind nationale und internationale Leitlinien unabdingbar. Auf Vorstandsbeschluss der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) wurde im Jahr 2003 eine Arbeitsgruppe “Anaphylaxie” gebildet, die den Auftrag erhielt, eine Leitlinie zu erstellen, die inzwischen veröffentlicht worden ist. Die Therapiemaßnahmen anaphylaktischer Reaktionen richten sich nach der Anamnese (z.B. auslösendes Agens und zeitlicher Verlauf) und dem klinischen Befund (Erscheinungsbild und Schweregrad). Ein Algorithmus zur Behandlung der Anaphylaxie in Abhängigkeit vom Schweregrad wurde erstellt (Abb. 1) [1]. Die sofortige Beendigung der Zufuhr des mutmaßlichen Auslösers ist die erste Maßnahme. Zu den Basistherapiemaßnahmen bei Anaphylaxie zählen geeignete Lagerung (flach, Trendelenburg) und das Anlegen eines venösen Zuganges. Ein Programm zur “Anaphylaxie-Schulung” für Betroffene und Angehörige wird von der Deutschen Akademie für Allergologie und Umweltmedizin (DAAU) erarbeitet. Bei manifesten kardiovaskulären oder pulmonalen Reaktionen empfiehlt sich die Applikation von Sauerstoff. In der spezifischen medikamentösen Therapie haben sich Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin), Volumengabe (Elektrolytlösungen, Plasmaersatzmittel), Antihistaminika und Glukokortikoide bewährt. In der Behandlung der Anaphylaxie im Kindesalter sind die besonderen Dosierungen zu berücksichtigen. Bei Atem- oder Kreislaufstillstand muss die sofortige und sachgemäße Reanimation entsprechend den interdisziplinären Empfehlungen der Bundesärztekammer eingeleitet werden. Jeder Patient, der eine Anaphylaxie erlitten hat, muss über die wesentlichen Verhaltensmaßregeln aufgeklärt werden, die zu Prophylaxe und Behandlung von anaphylaktischen Reaktionen geeignet sind. Zur Selbstmedikation erhält der Patient ein “Notfallset”. Unter Berücksichtigung der Kontraindikationen beinhaltet ein “Notfallset” zur Selbstmedikation Adrenalin als Autoinjektor (siehe oben), bei zu erwartenden respiratorischen Symptomen zusätzlich ein Adrenalinpräparat zum Inhalieren, ferner ein Glukokortikosteroid und ein H1-Antihistaminikum.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Dr. phil. J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie
und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
Originalarbeit
REDALL (Reduced allergenicity of processed foods) – allergeninduzierte Nahrungsmittel als Alternative zur Karenz bei Nahrungsmittelallergie?
K. Brockow, B. Ballmer-Weber, E. Dehlink, M. Dutta, A. Fiocchi, V. Kirchlechner, C. Andres, A. Bockmann, C. Kugler, S. Luderschmidt, A. Paschke, T. Saratud, M. Steinke, Z. Szephaluzi, L. Terracciano, B. Theler, R. Urbanek, R. Wezel und J
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42.00 $
Jahrgang 31 p. 77 - 81
Abstract
K. Brockow1, B. Ballmer-Weber2, E. Dehlink3, M. Dutta2, A. Fiocchi4, V. Kirchlechner3, C. Andres1, A. Bockmann1, C. Kugler1, S. Luderschmidt1, A. Paschke5, T. Saratud4, M. Steinke6, Z. Szephaluzi3, L. Terracciano4, B. Theler2, R. Urbanek3, R. Wezel6 und J
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein und Zentrum Allergie und Umwelt GSF/TUM, Technische Universität München, 2Allergiestation, Dermatologische Klinik, Universitätskrankenhaus Zürich, 3Universitätsklinik für Kinde
Hintergrund: Bei Nahrungsmittelallergien (NMA) gab es bisher zur Karenz von Nahrungsmitteln keine alternativen Therapieansätze. In einer von der Europäischen Union geförderten Studie wurde in einem neuartigen Ansatz versucht, die Allergenität tierischer Allergene zu vermindern, um eine bessere Verträglichkeit zu erreichen. Patienten und Methoden: Die Häufigkeit von NMA wurde durch Telefoninterviews mit mehr als 40,000 Personen in 10 europäischen Ländern untersucht. Durch thermische und enzymatische Behandlungsverfahren wurde versucht, eine Reduktion der Allergenität der Nahrungsmittel Hühnerei, Kuhmilch sowie verschiedener Fleischsorten zu erreichen. Patienten mit nachgewiesener NMA auf diese tierischen Allergene wurden rekrutiert und allergologisch untersucht. Zelluläre Testverfahren zur Erfassung einer NMA wurden entwickelt. Die Allergenität vor und nach Allergenreduktion wurde in vitro und in vivo analysiert. Ergebnisse: Die Prävalenz berichteter NMA in Europa liegt bei 3% und weist starke regionale Unterschiede auf. Bei 41,1% der Nahrungsmittelallergiker wurden Nahrungsmittel tierischen Ursprungs als Auslöser genannt. Es wurden 249 Nahrungsmittelallergiker rekrutiert. Die Schwellendosis zur Auslösung von Symptomen lag bei 53/249 (21%) der Reaktionen schon bei der niedrigsten Schwellendosis (z.B. 10 mg Eipulver), während 50/249 (20%) der Allergiker erst auf die höchste Dosis (z.B. entsprechend einem Vollei) reagierten. Symptome in der Provokationstestung entwickelten sich vorwiegend an der Haut und am Gastrointestinaltrakt, involvierten seltener aber auch Atemwege und das kardiovaskuläre System. Allergenreduzierte Kuhmilch- und Hühnereiprodukte wurden hergestellt und teilweise von Patienten in der Pricktestung und in der oralen Provokationstestung vertragen. Das Ausmaß der Allergenreduktion dieser Produkte wurde, auch durch zelluläre Testverfahren mit Mastzelllinien, charakterisiert. Schlussfolgerung: Das Konzept der Allergenreduktion bei NMA ist ein neuer Ansatz, der Diätbeschränkungen reduzieren und gegebenenfalls die Toleranzentwicklung bei Nahrungsmittelallergikern fördern könnte.Correspondence to:
PD Dr. med. K. Brockow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
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Leitlinien
Allergologische Diagnostik von Überempfindlichkeitsreaktionen auf Arzneimittel
B. Przybilla, W. Aberer, A.J. Bircher, R. Brehler, K. Brockow, H. Dickel, T. Fuchs, M. Hertl, M. Mockenhaupt, O. Pfaar, J. Ring, B. Sachs, D. Vieluf, B. Wedi, M. Worm, T. Zuberbier und H.F. Merk
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Jahrgang 31 p. 153 - 158
Abstract
B. Przybilla1, W. Aberer2, A.J. Bircher3, R. Brehler4, K. Brockow5, H. Dickel6, T. Fuchs7, M. Hertl8, M. Mockenhaupt9, O. Pfaar10, J. Ring5, B. Sachs11, D. Vieluf12, B. Wedi13, M. Worm14, T. Zuberbier14 und H.F. Merk15
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München, 2Universitäts-Hautklinik, Medizinische Universität Graz, Österreich, 3Allergologische Poliklinik, Dermatologische Klinik, Universitätsspi
Correspondence to:
Prof. Dr. med. B. Przybilla
Klinik und Poliklinik für Dermatologie
und Allergologie
Ludwig-Maximilians-Universität
Frauenlobstraße 9–11
D-80337 München
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Nahrungsmittelallergie I
Nahrungsmittel als Auslöser einer Anaphylaxie
K. Brockow und J. Ring
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42.00 $
Jahrgang 31 p. 286 - 292
Abstract
K. Brockow und J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein und Zentrum Allergie und Umwelt (Helmholtz-Zentrum München/TUM), Technische Universität München
Nahrungsmittel sind häufige Auslöser allergischer Reaktionen. Während die Mehrzahl dieser Fälle milde Symptome aufweisen, können auch tödlich verlaufende Anaphylaxien auftreten. Bei Anaphylaxien, die akut in den Notfallambulanzen behandelt werden, sind Nahrungsmittel die häufigsten Auslöser. Anaphylaktische Todesfälle werden etwa zu einem Drittel der Fälle durch Nahrungsmittel ausgelöst, insbesondere durch Erdnüsse, Baumnüsse, Kuhmilch, Schalentiere und Fisch. Asthma bronchiale ist der wesentliche Risikofaktor für eine fatale Reaktion. Bei großer inter- und intraindividueller Variabilität reichen häufig kleinste Mengen an Allergen oder weitere Summationsfaktoren aus, um schwerste Reaktionen auszulösen. Wenngleich bei der Mehrzahl der Patienten die Nahrungsmittelallergie durch leichtere Symptome bereits bekannt ist, können viele Patienten dennoch das Allergen nicht komplett meiden. Adrenalin wird zu selten verschrieben und angewandt. Es besteht Handlungsbedarf hinsichtlich der Aufklärung von Patienten und der behandelnden Ärzte. Ein Anaphylaxie-Schulungsprogramm wird zur Zeit von der Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxie Training and Education (AGATE) erstellt, um Patienten mit durchgemachter Anaphylaxie besser zu schützen.Correspondence to:
PD Dr. med. K. Brockow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie
und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
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Mastozytose
Diagnose und Klassifikation der Mastozytose
K. Brockow, H. Behrendt und J. Ring
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42.00 $
Jahrgang 32 p. 224 - 232
Abstract
K. Brockow, H. Behrendt und J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein und Zentrum für Allergie und Umwelt GSF/TUM, Technische Universität München
Unter Mastozytose versteht man eine heterogene Gruppe von Erkrankungen mit unterschiedlichen Schweregraden und Verläufen, die durch exzessive Vermehrung von Mastzellen in der Haut und/oder in anderen Geweben gekennzeichnet sind. Der Verdacht auf Mastozytose wird aufgrund typischer klinischer Erscheinungen am Integument oder einer durch Mastzell-Mediator-Freisetzung hervorgerufenen Symptomatik gestellt und durch Biopsie bestätigt. Bei kutaner Mastozytose, wie sie in der Regel bei Kindern vorliegt, beschränkt sich die Mastzell-Vermehrung auf die Haut. Bei der Mehrzahl der Erwachsenen mit kutaner Mastozytose besteht auch eine systemischen Mastozytose mit Befall des Knochenmarks oder anderer Organe. Hohe Konzentrationen von Mastzell-Tryptase, löslichem CD25 und CD117 (KIT) im Serum bzw. Plasma sowie die Ausdehnung des Hautbefalls geben bereits Hinweise für einen ausgedehnten Systembefall. Untersuchungen des Knochenmarks sind zur Bestätigung einer systemischen Mastozytose von herausragender Bedeutung. Gelegentlich sind spezielle immunphänotypische Untersuchungen und KIT-Mutationsanalysen notwendig. Durch Staging-Untersuchungen wird der Schweregrad der systemischen Mastozytose erfasst und die Erkrankungsform eingeordnet. Zumeist liegt bei systemischem Befall eine indolente systemische Mastozytose vor. Die Prognose dieser Form ist sehr gut, während sie bei Formen mit assoziierten hämatologischen Erkrankungen, aggressiver Mastozytose oder Mastzell-Leukämie vorsichtig zu stellen ist. Es wird derzeit intensiv an neuen Therapiestrategien geforscht, um in Zukunft eine Verbesserung der Prognose auch aggressiver Formen der systemischen Mastozytose zu erreichen.Correspondence to:
PD Dr. med. K. Brockow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D–80802 München
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Anaphylaxie
Akuttherapie anaphylaktischer Reaktionen
Emergency management of anaphylaxis
K. Brockow und J. Ring
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42.00 $
Jahrgang 33 p. 309 - 316
Abstract
Allergologie, Jahrgang 33, Nr. 7/2010, S. 309–316
Akuttherapie anaphylaktischer Reaktionen
K. Brockow und J. Ring
Zentrum Allergie und Umwelt, Helmholtz-Zentrum/TUM und Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München
Anaphylaxie, der Notfall einer allergischen Reaktion, ist die Maximalvariante der allergischen Sofortreaktion, die generalisiert auftritt und den ganzen Organismus erfassen kann. Schon ein Insektenstich oder eine Erdnuss kann ausreichen, eine lebensbedrohliche Reaktion herbeizuführen. Die Therapiemaßnahmen anaphylaktischer Reaktionen richten sich nach der Anamnese (z.B. auslösendes Agens und zeitlicher Verlauf) und dem klinischen Befund (Erscheinungsbild und Schweregrad). Ein Algorithmus zur Behandlung der Anaphylaxie in Abhängigkeit vom Schweregrad wurde kürzlich in einer Leitlinie publiziert. Die sofortige Unterbrechung des Allergenkontakts, geeignete Lagerung und schnelle Einleitung der Notfalltherapie kann Leben retten. Adrenalin ist unumstritten das Mittel der Wahl bei schwerer und progredienter Anaphylaxie. Häufiger finden sich jedoch leichte Reaktionen, bei denen allein die Überwachung des Patienten in Kombination mit Antihistaminika und Glukokortikosteroiden ausreicht. In der Behandlung der Anaphylaxie im Kindesalter sind die besonderen Dosierungen zu berücksichtigen. Jeder Patient, der eine Anaphylaxie erlitten hat, muss ausreichend allergologisch abgeklärt und über die wesentlichen Verhaltensmaßregeln aufgeklärt werden, die zur Prophylaxe und Behandlung von anaphylaktischen Reaktionen geeignet sind. Die Kenntnis der Symptome, deren sofortige Therapie sowie die Erfahrung bezüglich möglicher Komplikationen und ständige Notfallbereitschaft liefern die Grundlage zum erfolgreichen Management der Anaphylaxie.Correspondence to:
PD Dr. med. K. Brockow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D–80802 München
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Leitlinie
Hauttests zur Diagnostik von allergischen Soforttypreaktionen
Skin tests for diagnosis of allergic immediate-type reactions
F. Ruëff, K.-C. Bergmann, K. Brockow, T. Fuchs, A. Grübl, K. Jung, L. Klimek, H. Müsken, O. Pfaar, B. Przybilla, H. Sitter und W. Wehrmann
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42.00 $
Jahrgang 34 p. 212 - 228
Abstract
Allergologie, Jahrgang 34, Nr. 4/2011, S. 212–228
Hauttests zur Diagnostik von allergischen Soforttypreaktionen
F. Ruëff1, K.-C. Bergmann2, K. Brockow3, T. Fuchs4, A. Grübl5, K. Jung6, L. Klimek7, H. Müsken8, O. Pfaar7, B. Przybilla1, H. Sitter9 und W. Wehrmann10
1AllergieZentrum, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, 2Allergie-Centrum-Charité, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 3Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 4Abteilung Dermatologie und Venerologie, Universitätsmedizin Göttingen, 5Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Schwabing, München, 6Praxis für Dermatologie und Immunologie, Erfurt, 7Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 8Praxis für Innere Medizin, Pneumologie, Allergologie, Umweltmedizin, Sozialmedizin und Rehabilitationswesen, Bad Lippspringe, 9Institut für Chirurgische Forschung, Philipps-Universität Marburg, 10Praxis für Dermatologie, Münster
Das Prinzip der Hauttests bei IgE-vermittelter Soforttypallergie besteht darin, das Allergen an die in der Dermis liegenden, IgE-Antikörper tragenden Mastzellen heranzubringen. Bei Mastzellaktivierung kommt es zu einer Freisetzung von Mediatoren; die im Wesentlichen durch Histamin ausgelöste sichtbare Testreaktion zeigt sich als Quaddel und Rötung. Die Indikation zum Hauttest ergibt sich bei Verdacht auf eine allergische Erkrankung vom Soforttyp. Systemische Reaktionen bei Hauttests sind sehr selten. Für diesen Fall muss eine Notfallversorgung verfügbar sein. Relative Kontraindikationen sind Hautkrankheiten im Testfeld, ein deutlich beeinträchtigter Allgemeinzustand und schweres, therapeutisch nicht adäquat eingestelltes Asthma bronchiale. Für Tests, die mit einem erhöhten Risiko einer systemischen anaphy- laktischen Reaktion behaftet sind, gelten eine Behandlung mit b-Blockern oder Schwangerschaft als weitere Kontraindikationen. Hauttests können in jedem Lebensalter vorgenommen werden, wobei im Säuglings- und Kleinkindalter die Indikation zurückhaltend zu stellen ist. Auswaschphasen von das Testergebnis möglicherweise verfälschenden Arzneistoffen sowie eine Refraktärperiode von etwa einer Woche nach einer akuten anaphylaktischen Reaktion sind zu berücksichtigen. Sofern Hauttests in Betracht kommen, ist der Prick-Test die Methode der ersten Wahl. Der Intrakutantest ist sensitiver als der Prick-Test und soll vor allem dann vorgenommen werden, wenn der Prick-Test unauffällig ist. Die Tests werden an der Volarseite der Unterarme durchgeführt, beim schmerzhafteren Intrakutantest ist auch der weniger empfindliche Rücken geeignet. Zunächst sollen immer Tests mit standardisierten Extrakten vorgenommen werden. Auf andere Testsubstanzen soll nur dann ausgewichen werden, wenn standardisierte Testallergene nicht verfügbar sind oder Tests mit ihnen nicht weiterführend waren. Kommt es zu einer Testreaktion gegen selbst zubereitetes Testmaterial, so müssen Kontrollpersonen mitgetestet werden, um unspezifische Reaktionen auszuschließen. Die Ablesung erfolgt nach 15 – 20 Minuten. Als positive Testreaktion gilt beim Prick-Test ein mittlerer Quaddeldurchmesser von ³ 3 mm, beim Intrakutantest von ³ 5 mm. Trotz bestehender allergischer Reaktionslage können Hauttests negativ sein. Im Fall einer positiven Testreaktion sind durch Bezug auf die Anamnese und gegebenenfalls durch Provokationstests klinisch relevante von irrelevanten Testreaktionen zu unterscheiden. Aus einer klinisch stummen Sensibilisierung ergibt sich in aller Regel keine praktische Konsequenz.Correspondence to:
PD Dr. med. Franziska Ruëff
AllergieZentrum
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
Ludwig-Maximilians-Universität
Frauenlobstraße 9 – 11
D–80337 München
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Leitlinie
S3-Leitlinie Urtikaria. Teil 1: Klassifikation und Diagnostik der Urtikaria – deutschsprachige Version der internationalen S3-Leitlinie
S3-guideline urticaria. Part 1: Classification and diagnosis of urticaria: German language version of the international S3-guideline
T. Zuberbier, W. Aberer, K. Brockow, J. Grabbe, E. Hamelmann, K. Hartmann, T. Jakob, H.F. Merk, M. Ollert, F. Ruëff, P. Schmid-Grendelmeier, P. Staubach, I. Voigtmann, B. Wedi und M. Maurer
Price
42.00 $
Jahrgang 34 p. 569 - 580
Abstract
Allergologie, Jahrgang 34, Nr. 12/2011, S. 569–580
S3-Leitlinie Urtikaria. Teil 1: Klassifikation und Diagnostik der Urtikaria – deutschsprachige Version der internationalen S3-Leitlinie
T. Zuberbier1, W. Aberer2, K. Brockow3, J. Grabbe4, E. Hamelmann5, K. Hartmann6, T. Jakob7, H. F. Merk8, M. Ollert3, F. Ruëff9, P. Schmid- Grendelmeier10, P. Staubach11, I. Voigtmann12, B. Wedi13 und M. Maurer1
1Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2Universitätshautklinik, Medizinische Universität Graz, Österreich, 3Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 4Abteilung für Dermatologie und Allergologie, Kantonsspital Aarau, Schweiz, 5Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Sankt- Josef-Hospital, Ruhr-Universität, Bochum, 6Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Universität Köln, 7Universitäts-Hautklinik, Universitätsklinikum Freiburg, 8Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Universitäts-Hautklinik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule, Aachen, 9Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München, 10Allergiestation, Dermatologische Klinik, Universitätsspital Zürich, Schweiz, 11Klinik für Dermatologie, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz, 12Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB), Mönchengladbach, 13Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover
Urtikaria ist eine häufige Erkrankung. Die Lebenszeitprävalenz für Urtikaria liegt bei nahezu 20%. Urtikaria verursacht nicht nur eine Einschränkung der Lebensqualität, sondern beeinflusst auch die Leistungsfähigkeit bei der Arbeit und in der Schule und zählt daher zur Gruppe der schweren allergischen Erkrankungen. Diese Leitlinie um- fasst die Definition und Klassifikation der Urtikaria unter Einbeziehung der wesentlichen Fortschritte in der Erforschung der Ursachen, auslösenden Faktoren und Pathomechanismen dieser Erkrankung. Darüber hinaus befasst sie sich mit evidenzbasierten Strategien zur ökonomischen Diagnostik der verschiedenen Unterformen der Urtikaria. Die optimale Therapie der Urtikaria ist von enormer Wichtigkeit für die Patienten und sehr komplex. Sie wird daher in einer separaten Leitlinie behandelt. Diese deutschsprachige Leitlinie wurde auf der Basis der internationalen englischsprachigen, durch die UEMS (European Union of Medical Specialists) anerkannten Leitlinie unter besonderer Berücksichtigung der medizinischen Gegebenheiten im deutschsprachigen Raum erstellt. Diese Leitlinie ist zusammen mit der Schwesterleitlinie zur Therapie der Urtikaria das Ergebnis eines Konsensus, der auf einer Podiumsdiskussion beim 3. Internationalen Konsensusmeeting zur Urtikaria, der „Urticaria 2008“, erzielt wurde. Die „Urticaria 2008“ war eine gemeinsame Initiative der Sektion Dermatologie der EAACI (European Academy of Allergy and Clinical Immunology), des EU-geförderten Network of Excellence GA2LEN (Global Allergy and Asthma European Network), des EDF (European Dermatology Forum) und der WAO (World Allergy Organization). Zum ersten Mal wurde hier, bei ausreichender Beweislage, die Grading-of-Recommendations-Assessment- Development-and-Evaluation(GRADE)- Methode mit Modifikationen so weit möglich verwendet.Correspondence to:
Prof. Dr. med. T. Zuberbier
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
10117 Berlin
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Kasuistik
Schnell-Desensibilisierung bei Docetaxel- Überempfindlichkeit – Fallbericht und Übersicht
Rush-desensitization in docetaxel hypersensitivity – case report and review of the literature
M. Zirbs, F. Seifert, A. Zink, J. Ring und K. Brockow
Price
42.00 $
Jahrgang 35 p. 95 - 100
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 2/2012, S. 95–100
Schnell-Desensibilisierung bei Docetaxel- Überempfindlichkeit – Fallbericht und Übersicht
M. Zirbs, F. Seifert, A. Zink, J. Ring und K. Brockow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München
Hintergrund: Docetaxel-Überempfindlichkeitsreaktionen sind häufig und eine entsprechende Schnell-Desensibilisierung stellt eine Herausforderung dar. Falldarstellung: Ein 62-jähriger kaukasischer und nicht atopischer Patient stellte sich mit metastasiertem Prostatakarzinom in unserer Klinik vor. Der Patient wurde zuvor mit Docetaxel (75 mg/m2 Körperoberfläche) behandelt. Die zweite Infusion wurde aufgrund von Atemnot, generalisiertem Flush und hypertensiver Krise abgebrochen. Eine DocetaxelÜberempfindlichkeit wurde diagnostiziert. In der Hauttestung zeigte sich eine Reaktion nach 20 Minuten, die als unspezifisch beurteilt wurde. Aufgrund fehlender alternativer Medikamente und gutem Ansprechen auf Docetaxel wurde die Indikation einer Desensibilisierung mit Docetaxel gestellt. Diese musste für die 9 verbleibenden Therapiezyklen durchgeführt werden. Nach entsprechender Prämedikation und Herstellung der Notfallbereitschaft wurden die ersten 2 Desensibilisierungen nach einem publizierten 5,8-Stunden-Protokoll reaktionslos vertragen. Anschließend wurde das Verfahren bei diesem Patienten bei guter Verträglichkeit auf ein modifiziertes 4,8-Stunden-Protokoll umgestellt. Es zeigte sich sicher, schnell und effektiv. Schlussfolgerung: Bei Arzneimittelüberempfindlichkeit und fehlenden therapeutischen Alternativen stellt die Schnell-Desensibilisierung eine Behandlungsmöglichkeit dar. Bei guter Verträglichkeit kann versucht werden, etablierte Protokolle zu modifizieren, um neue Erfahrung zu gewinnen.Correspondence to:
Dr. med. M. Zirbs
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Klinikum rechts der Isar
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D–80802 München
Email: [email protected]
Leitlinie
S3-Leitlinie Urtikaria. Teil 2: Therapie der Urtikaria – deutschsprachige Version der internationalen S3-Leitlinie
S3-guideline urticaria. Therapy of urticaria: German language version of the international S3- guideline
T. Zuberbier, W. Aberer, K. Brockow, J. Grabbe, E. Hamelmann, K. Hartmann, T. Jakob, H.F. Merk, M. Ollert, F. Ruëff, P. Schmid-Grendelmeier, P. Staubach, I. Voigtmann, B. Wedi und M. Maurer
Price
42.00 $
Jahrgang 35 p. 187 - 208
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 4/2012, S. 187–208
S3-Leitlinie Urtikaria. Teil 2: Therapie der Urtikaria – deutschsprachige Version der internationalen S3-Leitlinie
T. Zuberbier1, W. Aberer2, K. Brockow3, J. Grabbe4, E. Hamelmann5, K. Hartmann6, T. Jakob7, M. Maurer1, H. F. Merk8, M. Ollert3, F. Ruëff9, P. Schmid-Grendelmeier10, P. Staubach11, I. Voigtmann12 und B. Wedi13
1Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2Universitätshautklinik, Medizinische Universität Graz, Österreich, 3Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 4Abteilung für Dermatologie und Allergologie, Kantonsspital Aarau, Schweiz, 5Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Sankt- Josef-Hospital, Ruhr-Universität Bochum, 6Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Universität Köln, 7Universitätshautklinik, Universitätsklinikum Freiburg, 8Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Universitäts-Hautklinik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule, Aachen, 9Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München, 10Dermatologische Klinik, Universitätsspital Zürich, Schweiz, 11Klinik für Dermatologie, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz, 12Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB), Mönchengladbach, 13Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover
Eine länger dauernde Urtikaria hat einen starken Einfluss auf die Lebensqualität. Daher ist, wenn kausale Faktoren nicht beseitigt werden können, eine effektive symptomatische Behandlung notwendig. Die empfohlene Therapie der ersten Wahl ist die Gabe von nicht sedierenden H1-Antihistaminika der neuen Generation. Wenn die Standarddosierung nicht ausreichend wirksam ist, sollte die Dosis bis auf das Vierfache erhöht werden. Bei Patienten, die auch auf eine solche Behandlung nicht ansprechen, sind Therapeutika der zweiten Wahl zusätzlich zu Antihistaminika zu empfehlen. Dabei sollten sowohl das Nutzen-Risiko-Profil als auch die Kosten berücksichtigt werden. Kortikosteroide sind für die Langzeitbehandlung aufgrund ihrer unvermeidbaren schweren Nebenwirkungen nicht empfohlen. Die hier vorgelegte deutschsprachige Leitlinie wurde auf der Basis der internationalen englischsprachigen unter besonderer Berücksichtigung der medizinischen Gegebenheiten im deutschsprachigen Raum erstellt. Diese Leitlinie ist gemeinsam mit der Leitlinie zur Klassifikation und Diagnose der Urtikaria das Ergebnis eines Konsensus, der auf einer Podiumsdiskussion beim 3. Internationalen Konsensusmeeting zur Urtikaria, der „Urticaria 2008“, erzielt wurde. Die „Urticaria 2008“ war eine gemeinsame Initiative der Sektion Dermatologie der EAACI (Euro pean Academy of Allergology and Clinical Immunology), des EU-geförderten Network of Excellence GA2LEN (Global Allergy and Asthma European Network), des EDF (European Dermatology Forum) und der WAO (World Allergy Organization). Die Autoren der deutschsprachigen Version waren während des Treffens anwesend.Correspondence to:
Prof. Dr. T. Zuberbier
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
D-10117 Berlin
Email: [email protected]
Leitlinie
Diagnose und Therapie der Bienenund Wespengiftallergie
Diagnosis and therapy of bee and wasp venom allergy
B. Przybilla, F. Ruёff, A. Walker, H.-C. Räwer, W. Aberer, C.P. Bauer, D. Berdel, T. Biedermann, K. Brockow, J. Forster, Th. Fuchs, E. Hamelmann, T. Jakob, R. Jarisch, H.F. Merk, U. Müller, H. Ott, W. Sitter, R. Urbanek und B. Wedi
Price
42.00 $
Jahrgang 35 p. 563 - 562
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 11/2012, S. 563–589
Diagnose und Therapie der Bienenund Wespengiftallergie
B. Przybilla1, F. Ruёff1, A. Walker1, H.-C. Räwer1, W. Aberer2, C.P. Bauer3, D. Berdel4, T. Biedermann5, K. Brockow6, J. Forster7, Th. Fuchs8, E. Hamelmann9, T. Jakob10, R. Jarisch11, H.F. Merk12, U. Müller13, H. Ott14, W. Sitter15, R. Urbanek16 und B. Wedi17
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, AllergieZentrum, Ludwig- Maximilians-Universität München, 2Universitäts-Hautklinik, Medizinische Universität Graz, Österreich, 3Fachklinik Gaißach der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, Gaißach, 4Forschungsinstitut zur Prävention von Allergien und Atemwegserkrankungen, Marien-Hospital, Wesel, 5Universitäts-Hautklinik, Universitätsklinikum Tübingen, 6Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 7Kinderabteilung St. Hedwig, St. Josefskrankenhaus, Freiburg, 8Funktionsbereich Allergologie, Universitätshautklinik Göttingen, 9Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Ruhr- Universität Bochum, 10Forschergruppe Allergologie und Allergieabteilung, Universitäts-Hautklinik, Universitätsklinikum Freiburg, 11Floridsdorfer Allergiezentrum (FAZ), Wien, Österreich, 12Hautklinik, Medizinische Fakultät der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, 13Allergiestation, Medizinische Klinik, Spital Ziegler, Spitalnetz Bern, Schweiz, 14Abteilung Pädiatrische Dermatologie, Kinderkrankenhaus Wilhelmstift, Hamburg, 15Institut für chirurgische Forschung, Philipps-Universität Marburg, 16Klinische Abteilung für Allgemeine Pädiatrie, Universitätsklinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Freiburg, 17Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover
Allergische Reaktionen auf Stiche von Bienen (Apis mellifera) oder Faltenwespen (insbesondere Vespula vulgaris, V. germanica) manifestieren sich fast immer als gesteigerte örtliche Reaktionen (schwere Lokalreaktion; bei bis zu 25% der Bevölkerung) oder als Allgemeinreaktionen mit den Symptomen der Soforttypallergie (Anaphylaxie; bei bis zu 3,5% der Bevölkerung). Anaphylaktische Stichreaktionen werden durch IgE-Antikörper, die gegen Giftinhaltsstoffe gerichtet sind, ausgelöst. Andere klinische Bilder allergischer Reaktionen („ungewöhnliche Stichreaktionen“) sind – ebenso wie Intoxikationen durch eine große Anzahl von Stichen – sehr selten. Insbesondere schwere anaphylaktische Reaktionen können zu bleibenden Körperschäden oder zum Tod führen. Akute Reaktionen werden symptomatisch behandelt. Danach ist bei Patienten mit allergischen Reaktionen eine langfristige Therapie notwendig. Sie umfasst Expositionsprophylaxe, Selbsthilfemaßnahmen des Patienten (einschließlich der Anwendung einer Notfallmedikation) bei erneutem Stich und, bei systemischer Soforttypreaktion, die spezifische Immuntherapie (SIT; Hyposensibilisierung). Adrenalin zur Selbstinjektion ist Bestandteil der Notfallmedikation bei Patienten mit früherer systemischer Soforttypreaktion. Grundlage der Diagnostik bei Patienten mit systemischen Soforttypreaktionen sind Anamnese sowie Hauttests und Bestimmung der spezifischen Serum-Immunglobulin- E(IgE)-Antikörper gegen Gesamtgift. Wird bei diesen Tests eine aufgrund der Anamnese erwartete Sensibilisierung nicht gefunden, so werden die spezifischen Serum- IgE-Antikörper gegen relevante Einzelallergene (zurzeit verfügbar Api m 1 und Ves v 5) bestimmt sowie gegebenenfalls zelluläre Tests vorgenommen. Die Ergebnisse der Diagnostik werden von verschiedenen Variablen beeinflusst, „alsch-negative“oder „falsch-positive“ Ergebnisse sind bei allen Tests möglich. Bei Patienten mit erhöhter Konzentration der basalen Serumtryptase 95. Perzentile 11,4 μ/l) und/oder Mastozytose verlaufen anaphylaktische Stichreaktionen häfig sehr schwer. Um diese Risiken zu erkennen, sind die Bestimmung der basalen Serumtryptasekonzentration und die Untersuchung der Haut auf das Vorliegen einer kutanen Mastozytose angezeigt. Bienen- oder Wespengift-SIT ist bei Patienten obligat, die eine Stichanaphylaxie mit respiratorischen oder kardiovaskulären Symptomen erlitten haben, sowie bei Patienten mit individuellen Risikofaktoren. Im Übrigen kann die SIT allen erwachsenen Patienten mit systemischer Stichreaktion vom Soforttyp unabhängig vom Schweregrad empfohlen werden. Nur bei Kindern mit systemischer Reaktion ausschließich der Haut kann auf der Grundlage von Studienergebnissen berechtigt auf die SIT verzichtet werden. Für die Dosissteigerung der SIT gibt es zahlreiche Behandlungsprotokolle, mit denen die Erhaltungsdosis in einem Tag (Ultra-Rush-Protokoll), nach 3 – 5 Tagen (Rush-Protokoll) oder in einigen ochen bis Monaten (konventionelle SIT) erreicht wird. Mit der Geschwindigkeit der Dosissteigerung nehmen die Nebenwirkungen zu. Die Standarderhaltungsdosis ist 100 μ. Bei Risikopatienten kann bei Bienengift- SIT, die weniger wirksam ist als Wespengift- SIT, von vornherein eine besser wirksame Erhaltungsdosis von 200 μ gegeben werden; manchmal kann dies auch bei Wespengift- SIT angezeigt sein. Als Nebenwirkungen der SIT können insbesondere in der Einleitungsphase systemische anaphylaktische Reaktionen und subjektive Allgemeinbeschwerden auftreten; schwere Reaktionen sind selten. In Einzelfällen kommt es zu wiederholten anaphylaktischen Reaktionen, die den Behandlungsverlauf stark behindern oder zum Therapieabbruch zwingen können. Um hier Verträlichkeit der SIT zu erreichen, erscheint derzeit eine Begleit- und/oder Vortherapie mit dem Anti-IgE-Antikörper Omalizumab (gegenwärtig „off-label use“) am aussichtsreichsten; weiter erhalten diese Paienten eine erhöte Erhaltungsdosis (≥200 μ). Der Erfolg der SIT kann nicht durch Laborparameter erfasst werden. Eine Kontrolle der Wirksamkeit der Therapie durch einen Stichprovokationstest mit einem lebenden Insekt sollte etwa 6 –18 Monate nach Erreichen der Erhaltungsdosis (bei besonderer Gefährdung des Patienten auch früher) erfolgen. Bei Stichprovokationstests ist die Einhaltung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zu gewährleisten. Kommt es trotz SIT zu einer erneuten systemischen Reaktion, so führt eine Steigerung der Erhaltungsdosis (meist sind 200 μ ausreichend) fast immer zum Erfolg. Bei den meisten Patienten kann die SIT nach 3 – 5 Jahren beendet werden, sofern SIT und ein erneuter Stich ohne systemische Reaktion vertragen wurden. Ist dies nicht der Fall oder bestehen besondere Risiken, so wird der Patient gegebeenfalls läger behandelt. Manchmal (z.B. bei Mastozytose oder früerer Stichreaktion mit Herzkreislaufstillstand) ist eine lebenslange SIT indiziert.Correspondence to:
Prof. Dr. med. B. Przybilla
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
AllergieZentrum
Ludwig-Maximilians-Universität
Frauenlobstraße 9 – 11
D–80337 München
Email: [email protected]
Anaphylaxie
Editorial
Editorial
K. Brockow, J. Ring und M. Worm
Login
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Jahrgang 37 p. 249 - 250
Abstract
Allergologie, Jahrgang 37, Nr. 7/2014, S. 249–250
Editorial
K. Brockow, J. Ring und M. Worm
Anaphylaxie
Kofaktorgetriggerte Nahrungsmittelanaphylaxie
Food-dependent exercise-induced anaphylaxis
A. Zink, J. Ring und K. Brockow
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 258 - 264
Abstract
Allergologie, Jahrgang 37, Nr. 7/2014, S. 258–264
Kofaktorgetriggerte Nahrungsmittelanaphylaxie
A. Zink, J. Ring und K. Brockow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie Biederstein und Zentrum für Allergie und Umwelt GSF/TUM, Technische Universität München
Die kofaktorgetriggerte Nahrungsmittelanaphylaxie ist der Prototyp einer Summationsanaphylaxie. Dabei wird zumeist durch körperliche Anstrengung nach dem Verzehr von Nahrungsmitteln eine Anaphylaxie ausgelöst („anstrengungs-induzierte Nahrungsmittelanaphylaxie“), während das Nahrungsmittel alleine vertragen wird. Während in den nordeuropäischen Ländern Weizen das häufigste auslösende Nahrungsmittelallergen ist, wurden in Südeuropa vornehmlich Reaktionen auf Obst und Gemüse beschrieben, die auf Lipid-Transfer-Proteine (LTP) zurückgeführt werden. Auch wenn aktuell noch Daten zur Häufigkeit dieser Erkrankung in Europa fehlen, ist davon auszugehen, dass die Mehrzahl der Patienten mit der Erkrankung noch nicht diagnostiziert wurde und von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist. Häufigste Symptome der kofaktorgetriggerten Nahrungsmittelanaphylaxie sind zunächst Urtikaria und Angioödem, jedoch sind oft im Verlauf auch Atemwege und Kreislauf betroffen und es kommt zur Anaphylaxie. Patienten mit einer Nahrungsmittelanaphylaxie sollten immer ein Notfallset zur Selbsthilfe erhalten. Die allergologische Aufklärung ist notwendig, allerdings ist der sichere Nachweis der Erkrankung häufig schwierig. Hier besteht weiter Forschungsbedarf, denn nur die Identifikation der Allergene und der Triggerfaktoren sowie eine intensive Schulung durch einen erfahrenen Allergologen verhindert zukünftige Anaphylaxien.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Brockow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
Email: [email protected]
Anaphylaxie
Management der Anaphylaxie – Aktuelles aus der Leitlinie
Management of anaphylaxis – new developments from guidelines
K. Brockow und J. Ring
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 301 - 308
Abstract
Allergologie, Jahrgang 37, Nr. 7/2014, S. 301–308
Management der Anaphylaxie – Aktuelles aus der Leitlinie
K. Brockow und J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München
Anaphylaxie ist eine schwere lebensbedrohliche generalisierte oder systemische Überempfindlichkeitsreaktion. Neue deutschsprachige und europäische Leitlinien wurden ausgearbeitet. Die erforderlichen Therapiemaßnahmen richten sich neuerdings allein nach der Symptomatik. Wesentliche Änderungen im prinzipiellen Behandlungsalgorithmus ergaben sich nicht. Jedoch wird die frühe Gabe von intramuskulärem Adrenalin in den äußeren Oberschenkel besonders empfohlen mit ggf. Wiederholung nach > 5 Minuten und intravenöser Gabe bei Nichtansprechen. Weitere empfohlene Interventionen und Medikamente sind Unterbrechung des Auslöserkontakts, Notruf, symptomentsprechende Lagerung, H1-Antihistaminika, Glukokortikoide, eine ausreichende Überwachung sowie ggf. Sauerstoffgabe, inhalatives Adrenalin bzw. β2Sympathomimetikum und Volumensubstitution. Die wissenschaftliche Evidenz fü diese Empfehlungen ist nicht vorhanden und es besteht Forschungsbedarf. Neue Ansäze betreffen insbesondere die Unterstüzung des Patienten nach einer Anaphylaxie. Indikationen zur Verschreibung von Adrenalin- Autoinjektoren fü Patienten mit weiter bestehendem Anaphylaxierisiko wurden präisiert. Jene sollen ein Notfallset zur Selbsthilfe, einen Notfallplan, einen Anaphylaxieausweis erhalten und üer wesentliche Verhaltensmaßegeln zur Prophylaxe und Selbstbehandlung der Anaphylaxie aufgeklät werden. Eine Patientenschulung wird fü Patienten mit persistierendem Anaphylaxierisiko empfohlen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Brockow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D–80802 München
Email: [email protected]
Editorial
Verabschiedung von Werner Pichler und Aufnahme als Ehrenmitglied der Schriftleitung
Fare well to Werner Pichler and inclusion as honorary member of the Editorial Board
K. Brockow
Login
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Jahrgang 38 p. 1 - 1
Abstract
Allergologie, Jahrgang 38, Nr. 1/2015, S. 1
Verabschiedung von Werner Pichler und Aufnahme als Ehrenmitglied der Schriftleitung
K. Brockow
Leitlinie
Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie
Guideline on acute care and management of anaphylaxis
J. Ring, K. Beyer, T. Biedermann, A. Bircher, D. Duda, J. Fischer, F. Friedrichs, T. Fuchs, U. Gieler, T. Jakob, L. Klimek, L. Lange, H.F. Merk, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, F. Ruëff, E. Rietschel, S. Schnadt, R. Seifert, H. Sitter, E.-M. Varga, M. Worm und K. Brockow
Price
42.00 $
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Jahrgang 38 p. 111 - 132
Abstract
Allergologie, Jahrgang 38, Nr. 3/2015, S. 111–132
Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie
J. Ring1, K. Beyer2, T. Biedermann3, A. Bircher4, D. Duda5, J. Fischer3, F. Friedrichs6, T. Fuchs7, U. Gieler8, T. Jakob9, L. Klimek10, L. Lange11, H.F. Merk12, B. Niggemann13, O. Pfaar10, B. Przybilla14, F. Ruëff14, E. Rietschel15, S. Schnadt16, R. Seifert17, H. Sitter18, E.-M. Varga19, M. Worm20 und K. Brockow1
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 2Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 3Universitäts-Hautklinik Tübingen, 4Klinik für Dermatologie, Universitätskrankenhaus Basel, Schweiz, 5Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Katholisches Klinikum Mainz, 6Kinderarztpraxis Laurensberg, Aachen, 7Hautklinik, Universitätsmedizin Göttingen, 8Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Universität Gießen, 9Universitäts-Hautklinik Freiburg, 10Zentrum für Allergologie und Rhinologie Wiesbaden, Universitäts-HNO-Klinik Mannheim, 11St.-Marien-Hospital Bonn, 12Hautklinik, Universitätsklinikum Aachen, 13DRK Kliniken Berlin Westend, 14Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität, München, 15Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Köln, 16Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V., Mönchengladbach, 17Institut für Pharmakologie, Medizinische Hochschule Hannover, 18Institut für Chirurgische Forschung, Philipps-Universität, Marburg, 19Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Graz, Österreich, 20Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Allergie- Centrum-Charité, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Correspondence to:
Prof. Dr. Dr. med. J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D–80802 München
Email: [email protected]
Literatur-Kommentar
Allergologische Diagnostik von Chlorhexidin-Allergie als Auslöser der perioperativen Allergie
Diagnostic work-up of chlorhexidine allergy which could trigger of perioperative allergy
K. Brockow
Login
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Jahrgang 38 p. 516 - 517
Abstract
Allergologie, Jahrgang 38, Nr. 10/2015, S. 516–517
Allergologische Diagnostik von Chlorhexidin-Allergie als Auslöser der perioperativen Allergie
K. Brockow
Klinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, Germany
Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Brockow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und
Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D–80802 München
Email: [email protected]