Leitlinie
Leitlinie der DGAI zur allergischen Rhinokonjunktivitis
C. Bachert, U. Borchard, B. Wedi, L. Klimek, G. Rasp, H. Riechelmann, G. Schultze-Werninghaus, U. Wahn und J. Ring
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42.00 $
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Jahrgang 26 p. 147 - 162
Abstract
Al ler gol o gie, Jahr gang 26, Nr. 4/2003, S. 147–162
Leitlinie der DGAI zur allergischen Rhinokonjunktivitis
C. Bachert, U. Borchard, B. Wedi, L. Klimek, G. Rasp, H. Riechelmann, G. Schultze-Werninghaus, U. Wahn und J. Ring
Correspondence to:
Prof. Dr. med. C. Bachert
HNO-Universitätsklinik Gent
De Pintelaan 185
B-9000 Gent
Übersicht
Ebastin – Übersicht zu Wirksamkeit und Sicherheit eines nicht sedierenden Antihistaminikums
Ebastine – review of the efficacy and safety profile of a nonsedating antihistamine
B. Wedi, Th. Fuchs, J. Kleine-Tebbe, R. Mösges und J. Ring
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42.00 $
Jahrgang 27 p. 275 - 288
Abstract
Allergologie, Jahrgang 27, Nr. 7/2004, S. 275–288
Ebastin – Übersicht zu Wirksamkeit und Sicherheit eines nicht sedierenden Antihistaminikums
B. Wedi1, Th. Fuchs2, J. Kleine-Tebbe3, R. Mösges4 und J. Ring5
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, 2Haut- und Poliklinik, Georg-August-Universität, Göttingen, 3Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Gelände DRK-Kliniken, Berlin, 4Institut für Medizinische Sta
Ebastin ist ein modernes nicht sedierendes Antihistaminikum mit günstigen pharmakologischen und klinischen Eigenschaften, das zur Behandlung der saisonalen und perennialen allergischen Rhinitis und der chronischen idiopathischen Urtikaria zugelassen ist. Der aktive Metabolit Carebastin erreicht nach 4 Stunden die Cmax, besitzt eine Halbwertszeit von 15 – 19 Stunden und wird hauptsächlich renal ausgeschieden. Aus klinischen Studien werden keine relevanten anticholinergen oder kardialen Effekte berichtet. Dagegen besitzt die Substanz zahlreiche antiinflammatorische Wirkungen und eine gute antihistaminische Wirksamkeit, die zu der belegten hohen klinischen Wirksamkeit von Ebastin beitragen. Im Vergleich zu Loratadin und Cetirizin ist Ebastin 10 mg mindestens ebensogut bis besser wirksam. Die ebenfalls zugelassene höhere Dosierung von 20 mg bietet einen zusätzlichen klinischen Nutzen bei der Behandlung der allergischen Rhinitis. Ebastin besitzt ein vorteilhaftes Nutzen-Risikoprofil und stellt damit eine weitere wichtige Option für die Behandlung allergischer Soforttypreaktionen dar.Correspondence to:
PD Dr. med. Bettina Wedi
Klinik und Poliklinik für
Dermatologie und Venerologie
Medizinische Hochschule Hannover
Ricklinger Straße 5
D-30449 Hannover
Email: [email protected]
Übersichten
Spezifische Hyposensibilisierung bei atopischem Ekzem
Specific immunotherapy in atopic eczema
U. Darsow, I. Forer und J. Ring
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42.00 $
Jahrgang 28 p. 53 - 61
Abstract
Allergologie, Jahrgang 28, Nr. 2/2005, S. 53–61
Spezifische Hyposensibilisierung bei atopischem Ekzem
U. Darsow, I. Forer und J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München
IgE-vermittelte Sensibilisierungen werden bei Patienten mit atopischem Ekzem (AE) häufig nachgewiesen. Aeroallergene sind relevante Auslösefaktoren der allergischen Rhinokonjunktivitis und des allergischen Asthma bronchiale, können aber auch Triggerfaktoren bei AE sein. Der Einsatz der spezifischen Hyposensibilisierung/Immuntherapie (SIT) wie bei den respiratorischen atopischen Erkrankungen, ist für Patienten mit AE jedoch umstritten. Verbesserte diagnostische Methoden, um Subgruppen von Patienten mit relevanten Allergien zu charakterisieren (Atopiepatchtest) und die Ergebnisse von Pilotstudien, deuten jedoch auf ein Potential der SIT für die Therapie des AE hin. Mögliche Exazerbationen des Ekzems, aber auch mittelfristige klinische Verbesserungen durch SIT wurden beschrieben. Eine Literaturübersicht zeigte bei sechs von neun kontrollierten Studien und bei 11 von 12 publizierten klinischen Beobachtungen einen positiven Therapieeffekt. Eine hohe Plazeboresponderrate fällt bei mehreren publizierten Studien auf. In ausgewählten Fällen kann die SIT eine Behandlungsoption für das AE sein. Zur Evaluation von Sicherheit und Effizienz sind jedoch größere klinische Studien an geeigneten Untergruppen von Patienten mit AE erforderlich.Correspondence to:
PD Dr. med. U. Darsow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und
Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
Email: [email protected]
Übersichten
Diagnostischer Wert von Mastzellmediatoren bei der Anaphylaxie
Diagnostic value of mast cell mediators in anaphylaxis
K. Brockow, H. Behrendt und J. Ring
Price
42.00 $
Jahrgang 28 p. 125 - 129
Abstract
Allergologie, Jahrgang 28, Nr. 4/2005, S. 125–129
Diagnostischer Wert von Mastzellmediatoren bei der Anaphylaxie
K. Brockow, H. Behrendt und J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie Biederstein und Zentrum für Allergie und Umwelt GSF/TUM, Technische Universität München
Die Freisetzung von Mediatoren aus Mastzellen und Basophilen führt zum klinischen Bild der Anaphylaxie. Dabei werden erhöhte Spiegel von Histamin und Histaminmetaboliten im Plasma bzw. Urin nachgewiesen. Histamin eignet sich jedoch nur bedingt als diagnostischer Marker für die Anaphylaxie; es wird schnell abgebaut und die Konzentration seiner Metabolite im Urin ist abhängig von anderen Faktoren, wie z.B. der Aufnahme histaminreicher Nahrungsmittel. Die Serinprotease Tryptase ist das Genprodukt von zwei Genen, dem a-Protryptase- und dem b-Tryptasegen in Mastzellen. Ein früher erhältlicher Immunassay wies direkt b-Tryptase nach, die Form, die im Rahmen einer Anaphylaxie freigesetzt wird. Mit dem zur Zeit kommerziell erhältlichen Test wird die Gesamttryptase gemessen und nur ein Anstieg im Vergleich zu Basalwerten wird als Zeichen einer Anaphylaxie gewertet. Eine Zunahme der Gesamttryptasekonzentration wurde nach vielen anaphylaktischen Reaktionen auf Insektengift, Arzneimittel und Nahrungsmittel nachgewiesen. Es besteht ein Trend zu höheren Werten bei schwereren Reaktionen. Bei fataler Anaphylaxie können stark erhöhte Tryptasekonzentrationen zur Diagnosesicherung beitragen. Dauerhaft erhöhte Basalwerte treten bei systemischer Mastozytose auf. Erhöhte Konzentrationen von Prostaglandin D2 und IL-6 wurden nach anaphylaktoiden Reaktionen beschrieben, die Wertigkeit von Lipidmediatoren und Zytokinen in der Diagnostik der Anaphylaxie bleibt jedoch weitgehend unerforscht. Der Nachweis erhöhter Konzentrationen der Mastzellmediatoren Histamin und Tryptase hilft bei der Diagnosesicherung fraglicher Anaphylaxien und trägt zum Verständnis des Pathomechanismus dieser Reaktionen bei.Correspondence to:
PD Dr. med. K. Brockow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
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Leitlinien
Akuttherapie anaphylaktischer Reaktionen
J. Ring, K. Brockow, D. Duda, T. Eschenhagen, T. Fuchs, I. Huttegger, A. Kapp, L. Klimek, U. Müller, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, W. Rebien, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, M. Tryba, M. Worm, H. Sitter und G. Schul
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42.00 $
Jahrgang 30 p. 469 - 486
Abstract
J. Ring1, K. Brockow1, D. Duda2, T. Eschenhagen3, T. Fuchs4, I. Huttegger5, A. Kapp6, L. Klimek7, U. Müller8, B. Niggemann9, O. Pfaar7, B. Przybilla10, W. Rebien11, E. Rietschel12, F. Rueff10, S. Schnadt13, M. Tryba14, M. Worm15, H. Sitter16 und G. Schul
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 2Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Sankt-Hildegardis-Krankenhaus, Katholisches Klinikum Mainz, 3Institut für experimentelle und kl
kein Abstract verfügbarCorrespondence to:
Prof. Dr. med. Dr. phil. J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Klinikum rechts der Isar
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
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Übersicht
Lyophylisierte Graspollentablette zur sublingualen Immuntherapie bei Graspollenallergie: aktueller Wissensstand und Ergebnisse des Entwicklungsprogramms eines neuen Präparats
M. Möhrenschlager, A. Kapp, J. Kleine-Tebbe, C. Bachert, J. Ring und E. Wüstenberg
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42.00 $
Jahrgang 31 p. 23 - 35
Abstract
M. Möhrenschlager1, A. Kapp2, J. Kleine-Tebbe3, C. Bachert4, J. Ring1 und E. Wüstenberg5
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 2Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie Medizinische Hochschule Hannover, 3Allergie und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 4Kliniek v
Ca. 15 – 25% der deutschen Bevölkerung leiden unter einer allergischen Rhinokonjunktivitis, die in etwa der Hälfte der Fälle durch Gräserpollen bedingt ist. Die allergenspezifische Immuntherapie gilt als einzige kausale Therapieform neben der Allergenkarenz. Mit einer lyophilisierten Graspollentablette steht erstmals ein zugelassenes Präparat zur sublingualen spezifischen Immuntherapie zur Behandlung der gräserpollenbedingten allergischen Rhinokonjunktivitis zur Verfügung. Die Tablette besteht aus hochgereinigten und SQ (“Standard-Quality”)-standardisierten Allergenen von Wiesenlieschgras (Phleum pratense) in einer Dosierung von 75.000 SQ pro Tablette. Die Applikation erfolgt einmal täglich. Die Übersicht fasst die Ergebnisse der klinischen Studien zusammen, die zur Beurteilung der Sicherheit, Verträglichkeit und klinischen Wirksamkeit des neuen Präparats durchgeführt wurden. In der Frühphase des Entwicklungsprogramms konzentrierte sich das Hauptinteresse auf Aspekte der Sicherheit und Verträglichkeit. Insgesamt 3 Phase-I-Studien wurden durchgeführt. In einer dieser Studien wurden die Patienten außerhalb der Pollensaison mit Dosen von bis zu 1 Million SQ-T (SQ-Tabletteneinheiten) behandelt (dies entspricht mehr als dem 13-Fachen der Dosis der jetzt zugelassenen Tablette), ohne dass schwere Nebenwirkungen beobachtet worden wären. In einer Dosis-Findungs-Studie wurde die optimale therapeutische Dosis bei 75.000 SQ-T einmal täglich gefunden. Mit dieser Dosis wurden die folgenden Studien durchgeführt. In einer Phase-III-Studie an 634 Patienten fand sich eine mittlere Reduktion des Symptom-Scores von 30% (p < 0,0001), des Medikations-Scores um 38% (p < 0,0001) im ersten Behandlungsjahr. Für das zweite Behandlungsjahr (351 Patienten) fand sich eine mittlere Reduktion der Symptome um 36% (p < 0,0001) und des Medikations-Scores um 46% (p < 0,0001). Immunologische Untersuchungen im Serum zeigten eine Modifikation der systemischen Immunantwort mit einem signifikanten und über beide Therapiejahre zunehmenden Anstieg von spezifischen IgG4-Antikörpern.Correspondence to:
PD Dr. med. E.G. Wüstenberg
Otorhinolaryngologe, Allergologe
Vice President Medical and Regulatory Affairs
ALK-SCHERAX Arzneimittel GmbH
Feldstraße 170
D-22880 Wedel
Email: [email protected]
Leitlinien
Notfälle in der Allergologie: Akuttherapie der Anaphylaxie
J. Ring und K. Brockow für die AG Anaphylaxie (D. Duda, T. Eschenhagen, T. Fuchs, I. Huttegger, A. Kapp, L. Klimek, U. Müller, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, W. Rebien, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, M. Tryba, M. Worm, H. Sitter, G. Schultze
Price
42.00 $
Jahrgang 31 p. 71 - 76
Abstract
J. Ring und K. Brockow für die AG Anaphylaxie (D. Duda, T. Eschenhagen, T. Fuchs, I. Huttegger, A. Kapp, L. Klimek, U. Müller, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, W. Rebien, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, M. Tryba, M. Worm, H. Sitter, G. Schultze
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein und Zentrum Allergie und Umwelt GSF/TUM, Technische Universität München
Anaphylaktische Reaktionen gehören zu den schwersten und häufig dramatischen Ereignissen in der Allergologie. Zur Akutbehandlung der Anaphylaxie sind nationale und internationale Leitlinien unabdingbar. Auf Vorstandsbeschluss der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) wurde im Jahr 2003 eine Arbeitsgruppe “Anaphylaxie” gebildet, die den Auftrag erhielt, eine Leitlinie zu erstellen, die inzwischen veröffentlicht worden ist. Die Therapiemaßnahmen anaphylaktischer Reaktionen richten sich nach der Anamnese (z.B. auslösendes Agens und zeitlicher Verlauf) und dem klinischen Befund (Erscheinungsbild und Schweregrad). Ein Algorithmus zur Behandlung der Anaphylaxie in Abhängigkeit vom Schweregrad wurde erstellt (Abb. 1) [1]. Die sofortige Beendigung der Zufuhr des mutmaßlichen Auslösers ist die erste Maßnahme. Zu den Basistherapiemaßnahmen bei Anaphylaxie zählen geeignete Lagerung (flach, Trendelenburg) und das Anlegen eines venösen Zuganges. Ein Programm zur “Anaphylaxie-Schulung” für Betroffene und Angehörige wird von der Deutschen Akademie für Allergologie und Umweltmedizin (DAAU) erarbeitet. Bei manifesten kardiovaskulären oder pulmonalen Reaktionen empfiehlt sich die Applikation von Sauerstoff. In der spezifischen medikamentösen Therapie haben sich Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin), Volumengabe (Elektrolytlösungen, Plasmaersatzmittel), Antihistaminika und Glukokortikoide bewährt. In der Behandlung der Anaphylaxie im Kindesalter sind die besonderen Dosierungen zu berücksichtigen. Bei Atem- oder Kreislaufstillstand muss die sofortige und sachgemäße Reanimation entsprechend den interdisziplinären Empfehlungen der Bundesärztekammer eingeleitet werden. Jeder Patient, der eine Anaphylaxie erlitten hat, muss über die wesentlichen Verhaltensmaßregeln aufgeklärt werden, die zu Prophylaxe und Behandlung von anaphylaktischen Reaktionen geeignet sind. Zur Selbstmedikation erhält der Patient ein “Notfallset”. Unter Berücksichtigung der Kontraindikationen beinhaltet ein “Notfallset” zur Selbstmedikation Adrenalin als Autoinjektor (siehe oben), bei zu erwartenden respiratorischen Symptomen zusätzlich ein Adrenalinpräparat zum Inhalieren, ferner ein Glukokortikosteroid und ein H1-Antihistaminikum.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Dr. phil. J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie
und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
Leitlinien
Allergologische Diagnostik von Überempfindlichkeitsreaktionen auf Arzneimittel
B. Przybilla, W. Aberer, A.J. Bircher, R. Brehler, K. Brockow, H. Dickel, T. Fuchs, M. Hertl, M. Mockenhaupt, O. Pfaar, J. Ring, B. Sachs, D. Vieluf, B. Wedi, M. Worm, T. Zuberbier und H.F. Merk
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Jahrgang 31 p. 153 - 158
Abstract
B. Przybilla1, W. Aberer2, A.J. Bircher3, R. Brehler4, K. Brockow5, H. Dickel6, T. Fuchs7, M. Hertl8, M. Mockenhaupt9, O. Pfaar10, J. Ring5, B. Sachs11, D. Vieluf12, B. Wedi13, M. Worm14, T. Zuberbier14 und H.F. Merk15
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München, 2Universitäts-Hautklinik, Medizinische Universität Graz, Österreich, 3Allergologische Poliklinik, Dermatologische Klinik, Universitätsspi
Correspondence to:
Prof. Dr. med. B. Przybilla
Klinik und Poliklinik für Dermatologie
und Allergologie
Ludwig-Maximilians-Universität
Frauenlobstraße 9–11
D-80337 München
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Nahrungsmittelallergie I
Nahrungsmittel als Auslöser einer Anaphylaxie
K. Brockow und J. Ring
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42.00 $
Jahrgang 31 p. 286 - 292
Abstract
K. Brockow und J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein und Zentrum Allergie und Umwelt (Helmholtz-Zentrum München/TUM), Technische Universität München
Nahrungsmittel sind häufige Auslöser allergischer Reaktionen. Während die Mehrzahl dieser Fälle milde Symptome aufweisen, können auch tödlich verlaufende Anaphylaxien auftreten. Bei Anaphylaxien, die akut in den Notfallambulanzen behandelt werden, sind Nahrungsmittel die häufigsten Auslöser. Anaphylaktische Todesfälle werden etwa zu einem Drittel der Fälle durch Nahrungsmittel ausgelöst, insbesondere durch Erdnüsse, Baumnüsse, Kuhmilch, Schalentiere und Fisch. Asthma bronchiale ist der wesentliche Risikofaktor für eine fatale Reaktion. Bei großer inter- und intraindividueller Variabilität reichen häufig kleinste Mengen an Allergen oder weitere Summationsfaktoren aus, um schwerste Reaktionen auszulösen. Wenngleich bei der Mehrzahl der Patienten die Nahrungsmittelallergie durch leichtere Symptome bereits bekannt ist, können viele Patienten dennoch das Allergen nicht komplett meiden. Adrenalin wird zu selten verschrieben und angewandt. Es besteht Handlungsbedarf hinsichtlich der Aufklärung von Patienten und der behandelnden Ärzte. Ein Anaphylaxie-Schulungsprogramm wird zur Zeit von der Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxie Training and Education (AGATE) erstellt, um Patienten mit durchgemachter Anaphylaxie besser zu schützen.Correspondence to:
PD Dr. med. K. Brockow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie
und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
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30. Nephrologisches Seminar Bamberg/Teil III
Langzeitbeobachtung nach totaler Parathyreoidektomie ohne Autotransplantation von Parathyreoideagewebe bei Hämodialysepatienten und Patienten nach Nierentransplantation
H. Hampl, P. Fröhling, T. Steinmüller, H. Schmidt-Gayk, U. Stabell und J. Ringel
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42.00 $
Jahrgang 37 p. 279 - 289
Abstract
H. Hampl1, P. Fröhling2, T. Steinmüller3, H. Schmidt-Gayk4, U. Stabell5 und J. Ringel2
1KfH-Dialysezentrum Berlin, 2Dialyse- und Apheresezentrum Potsdam-Babelsberg, Potsdam, 3Chirurgische Klinik, DRK-Klinikum Westend, Berlin, 4Limbach-Labor, Heidelberg, 5Nuklearmedizinische Praxis, Berlin
Noch immer wird die Frage des optimalen chirurgischen Vorgehens bei notwendiger Parathyreoidektomie (PTX) kontrovers diskutiert. Seit 1991 führten wir bei 45 chronischen Hämodialyse- (HD) Patienten und 14 nierentransplantierten Patienten die totale PTX ohne Autotransplantation von Parathyroideagewebe durch. Die Indikation zur PTX wurde bei einem schweren sekundären Hyperparathyreoidismus, der nicht durch eine konservative Therapie beherrschbar war, gestellt. Die Parathormonspiegel waren post operationem bei 22 HD-Patienten nicht messbar und bei 23 HD-Patienten im Mittel stark erniedrigt ((0,5, 0,9 ± 1,1), Norm 1,2 – 6,0 pmol/l) nachweisbar. Auch die nierentransplantierten Patienten wiesen fehlende bzw. erniedrigte iPTH-Werte von im Mittel 1,3 (1,8 ± 1,8) pmol/l auf. In der Nachbeobachtungsperiode von im Mittel 6,2 (6,2 ± 1,0) Jahren für die HD-Patienten und 6,3 (6,9 ± 1,0) Jahren für die nierentransplantierten Patienten zeigten sich keine Zeichen einer renalen Osteopathie. Knochenfrakturen traten nicht auf. Der Knochenmineralgehalt, bestimmt mittels DEXA, lag im Normbereich. Die Remineralisationsrate des Knochens, nachgewiesen durch röntgenologische Verlaufskontrollen und einige Knochenbiopsien, war exzellent. Nur 11 Patienten stimmten bei fehlender klinischer Schmerzsymptomatik einer Kontrollknochenbiopsie frühestens 3 Jahre nach stattgehabter totaler PTX zu. In den Histologien fand sich kein adynamer Knochen. Es ergaben sich keine Unterschiede bezüglich des Knochenumsatzes bei Patienten mit fehlendem Parathormon (PTH) zu denen mit noch sehr niedrig vorhandenem PTH. Diese Befunde wurden unter adäquater Substitution von nativen Vitamin D3 und Vitamin-D3-Metaboliten erhoben. Wir schlussfolgern, dass die totale PTX ohne gleichzeitige Autotransplantation eine sichere Methode für die Behandlung des therapierefraktären sekundären Hyperparathyreoidismus ist. Infolge des hohen Einstroms von Kalzium und Phosphat in den Knochen nach totaler PTX (“hungriger Knochen”) ist auf eine konsequente Überwachung der Kalzium/Phosphat-Homöostase in der Nachbehandlung zu achten. Eine Normalisierung des Kalziums ist nicht nur durch orale und intravenöse Kalziumgaben oder die Erhöhung der Kalziumkonzentration im Dialysat zu erreichen, sondern vor allem durch hohe Vitamin D3 und Vitamin-D3-Metaboliten-Dosen. Häufige Kalziumkontrollen sind unabdingbar, wonach die Dosen von Vitamin D3 und der Vitamin-D3-Metabolite einzustellen sind. Unter sorgfältiger Kalziumkontrolle sind schwere Hypokalzämien vermeidbar. Bei optimaler Nachbehandlung ist ein “Low-turnover”-Knochenumsatz nicht zu erwarten.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Hannelore Hampl
Gertraudstraße 9
D-14165 Berlin
Email: [email protected]
Nachruf
Prof. Dr. Erich Fuchs (20. Dezember 1921 – 5. Oktober 2008)
G. Schultze-Werninghaus und J. Ring
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Jahrgang 31 p. 453 - 454
Abstract
G. Schultze-Werninghaus und J. Ring
111 Jahre Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. – Teil 1
Editorial
G. Schultze-Werninghaus und J. Ring
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Jahrgang 32 p. 1 - 1
Abstract
G. Schultze-Werninghaus und J. Ring
Mastozytose
Diagnose und Klassifikation der Mastozytose
K. Brockow, H. Behrendt und J. Ring
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42.00 $
Jahrgang 32 p. 224 - 232
Abstract
K. Brockow, H. Behrendt und J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein und Zentrum für Allergie und Umwelt GSF/TUM, Technische Universität München
Unter Mastozytose versteht man eine heterogene Gruppe von Erkrankungen mit unterschiedlichen Schweregraden und Verläufen, die durch exzessive Vermehrung von Mastzellen in der Haut und/oder in anderen Geweben gekennzeichnet sind. Der Verdacht auf Mastozytose wird aufgrund typischer klinischer Erscheinungen am Integument oder einer durch Mastzell-Mediator-Freisetzung hervorgerufenen Symptomatik gestellt und durch Biopsie bestätigt. Bei kutaner Mastozytose, wie sie in der Regel bei Kindern vorliegt, beschränkt sich die Mastzell-Vermehrung auf die Haut. Bei der Mehrzahl der Erwachsenen mit kutaner Mastozytose besteht auch eine systemischen Mastozytose mit Befall des Knochenmarks oder anderer Organe. Hohe Konzentrationen von Mastzell-Tryptase, löslichem CD25 und CD117 (KIT) im Serum bzw. Plasma sowie die Ausdehnung des Hautbefalls geben bereits Hinweise für einen ausgedehnten Systembefall. Untersuchungen des Knochenmarks sind zur Bestätigung einer systemischen Mastozytose von herausragender Bedeutung. Gelegentlich sind spezielle immunphänotypische Untersuchungen und KIT-Mutationsanalysen notwendig. Durch Staging-Untersuchungen wird der Schweregrad der systemischen Mastozytose erfasst und die Erkrankungsform eingeordnet. Zumeist liegt bei systemischem Befall eine indolente systemische Mastozytose vor. Die Prognose dieser Form ist sehr gut, während sie bei Formen mit assoziierten hämatologischen Erkrankungen, aggressiver Mastozytose oder Mastzell-Leukämie vorsichtig zu stellen ist. Es wird derzeit intensiv an neuen Therapiestrategien geforscht, um in Zukunft eine Verbesserung der Prognose auch aggressiver Formen der systemischen Mastozytose zu erreichen.Correspondence to:
PD Dr. med. K. Brockow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D–80802 München
Email: [email protected]
Allergie: Eine systemische Entzündung
Allergie und Luftschadstoffe
Allergy and air pollution
B. Eberlein-König, J. Ring und H. Behrendt
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42.00 $
Jahrgang 25 p. 81 - 84
Abstract
Allergologie, Jahrgang 25, Nr. 2/2002, S. 81–84
Allergie und Luftschadstoffe
B. Eberlein-König, J. Ring und H. Behrendt
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, Klinische Kooperationsgruppe Umweltdermatologie und Allergologie, Technische Universität München/GSF, Neuherberg-München
Die Rolle von Umweltfaktoren wird unter den Hypothesen, die im Zusammenhang mit dem Anstieg allergischer Erkrankungen in modernen westlichen Ländern stehen, besonders diskutiert. Um den Einfluß von Umweltschadstoffen auf Entstehung, Auslösung und Unterhaltung allergischer Reaktionen (Allergotoxikologie) näher charakterisieren zu können, werden epidemiologische und klinische Studien sowie experimentelle Testsysteme herangezogen. Diese Untersuchungen zeigten, daß unter den anthropogenen Luftschadstoffen mit möglichem allergiefördernden Einfluß insbesondere Schadstoffbelastungstypen mit Stickstoffoxiden (NOx), Ozon (O3), Nebenstrom-Tabakrauch, atmosphärischen Schwebstäuben und Dieselrußpartikeln von Bedeutung sind.Correspondence to:
PD Dr. B. Eberlein-König
Klinik und Poliklinik für
Dermatologie und Allergologie
am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
Abstracts
Fortschritte der Allergologie, Immunologie und Dermatologie
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Dr. J. Ring, München, und Prof. Dr. Dr. S. Borelli, Davos
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Jahrgang 25 p. 443 - 452
Abstract
Allergologie, Jahrgang 25, Nr. 8/2002, S. 432–442
Fortschritte der Allergologie, Immunologie und Dermatologie
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Dr. J. Ring, München, und Prof. Dr. Dr. S. Borelli, Davos
Serie: Standpunkt
Komplementärmethoden bzw. sogenannte “Alternativmethoden” in der Allergologie
W. Dorsch und J. Ring für die Arbeitsgruppe “Komplementärmedizin” der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie
Price
42.00 $
Jahrgang 25 p. 539 - 548
Abstract
Allergologie, Jahrgang 25, Nr.10/2002, S. 539–548
Komplementärmethoden bzw. sogenannte “Alternativmethoden” in der Allergologie
W. Dorsch und J. Ring für die Arbeitsgruppe “Komplementärmedizin” der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie
Die Liste unkonventioneller medizinischer Techniken, die in Deutschland Anwendung finden, ist sehr lang. Sie umfaßt Methoden zur Diagnostik sowie Methoden zur Therapie. Nur wenige können als seriöse Verfahren bezeichnet werden, die klassische Methoden der Allergologie sinnvoll ergänzen können: Atemtherapie, Akupunktur, Autogenes Training, Balneologie, funktionelle Entspannung, Klimatologie, seriöse Diätetik, Ernährungstherapie, Phytotherapie, Physiotherapie, Psychotherapie.Correspondence to:
Prof. Dr. med. W. Dorsch
Arzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Allergologie, Naturheilverfahren
Leiter des Arbeitskreises
“Komplementärmedizin” der Deutschen
Gesellschaft für Allergologie und Immunologie
Aidenbachstrasse 118
D-81379 München
Übersicht
Zentralnervöse Verarbeitung von Juckreiz
Central nervous processing of itch
U. Darsow, F. Pfab, M. Valet, J. Huss-Marp, T. Sprenger, G.I. Athanasiadis, H.J. Baurecht, C. Zimmer, T.R. Tölle, H. Behrendt und J. Ring
Price
42.00 $
Jahrgang 32 p. 469 - 472
Abstract
U. Darsow1,2, F. Pfab1,2, M. Valet3, J. Huss-Marp1,2, T. Sprenger3, G.I. Athanasiadis1, H.J. Baurecht4, C. Zimmer5, T.R. Tölle3, H. Behrendt2 und J. Ring1
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 2Zentrum für Allergie und Umwelt (ZAUM), Klinische Kooperationsgruppe Helmholtz Zentrum/Technische Universität München, 3Neurologische Klinik und Poliklinik, Technische Universität München, 4Institut für Medizinische Statistik und Epidemiologie, Technische Universität München, 5Abteilung für Neuroradiologie, Radiologie, Technische Universität München
Juckreiz ist das Leitsymptom vieler allergischer oder entzündlicher Dermatosen. Die objektive Messung oder Beschreibung der Juckreizwahrnehmung ist jedoch sehr schwierig. Dieser Artikel fasst aktuelle Fortschritte in Studien zur zentralnervösen Pruritusverarbeitung zusammen. Die neue Methode der schnellen alternierenden Temperaturmodulation des Histaminjuckreizes ermöglicht jetzt hochauflösende Bildgebungsstudien im Humanmodell. In derartigen Studien konnte mittels funktioneller Kernspintomografie an gesunden Kontrollpersonen gezeigt werden, dass Pruritus durch ein Netzwerk von Gehirnregionen prozessiert wird, die zur Verarbeitung von sensorischen, emotionalen, aufmerksamkeitsbezogenen, evaluativen und motivationalen Aspekten beitragen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. U. Darsow
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D–80802 München
Email: [email protected]
Erweitertes Abstract
Immuntherapie erweitert: neue T-Helfer-Zell-Populationen im Zentrum neuer Therapiestrategien
Expanding immunotherapy: new T-helper-cell populations at the center of new therapeutic strategies
S. Eyerich, C. Traidl-Hoffmann, J. Ring, H. Behrendt, A. Cavani, C. Schmidt-Weber und K. Eyerich
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42.00 $
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Jahrgang 33 p. 211 - 214
Abstract
Allergologie, Jahrgang 33, Nr. 5/2010, S. 211–214
Immuntherapie erweitert: neue T-Helfer-Zell-Populationen im Zentrum neuer Therapiestrategien
S. Eyerich1, C. Traidl-Hoffmann1,2, J. Ring2, H. Behrendt1, A. Cavani3, C. Schmidt-Weber4 und K. Eyerich1
1ZAUM – Zentrum Allergie und Umwelt, Helmholtz-Zentrum München/Technische Universität München, 2Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 3Laboratory of Immunology, Istituto Dermopatico DellImmacolata, Rom, Italy, 4Molecular Immunology, Department of Allergy and Clinical Immunology, National Heart and Lung Institute, Imperial College, London, United Kingdom
Correspondence to:
Dr. med. K. Eyerich
Zentrum Allergie und Umwelt
Hemholtz-Zentrum München
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D–80802 München
Email: [email protected]
Neurodermitis II
Neues zur genetischen Epidemiologie des atopischen Ekzems
Recent advances in eczema genetics
S. Weidinger und J. Ring
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 251 - 258
Abstract
Allergologie, Jahrgang 33, Nr. 6/2010, S. 251–258
Neues zur genetischen Epidemiologie des atopischen Ekzems
S. Weidinger und J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Technische Universität München
Das atopische Ekzem (AE) ist eine typische komplexe und somit multifaktorielle Erkrankung, bei der wahrscheinlich eine Vielzahl genetischer Faktoren und Umwelteinflüsse in der Pathogenese zusammenwirken. Die Phänotyp-Penetranz ist dabei gering bei hoher Phänotyp-Variabilität, und es erfolgt eine starke Modifikation seitens der Umwelt. Die Identifikation der relevanten Gene ist von großer Bedeutung für ein verbessertes Verständnis der pathophysiologischen Mechanismen und die Entwicklung neuer präventiver und therapeutischer Strategien. In den letzten Jahren eröffneten der wachsende Erkenntnisstand der genetischen Variabilität des humanen Genoms und rasante methodische Innovationen in der Hochdurchsatzgenotypisierung neue Perspektiven für die Aufklärung der genetischen Ursachen komplexer Erkrankungen. Dabei kommt der Untersuchung großer Kohorten mit exzellenter klinischer Charakterisierung unter Zuhilfenahme geeigneter biostatistischer Verfahren und einer funktionellen Verifizierung von Untersuchungsergebnissen eine wichtige Rolle zu. Mit der Identifikation von DNA-Varianten im Filaggrin-Gen (FLG), die kein intaktes Genprodukt zulassen, als starke organspezifische Prädispositionsfaktoren des AE wurde in jüngster Zeit ein wissenschaftlicher Durchbruch erzielt. Ergebnisse genomweiter Assoziationsstudien deuten ferner auf gemeinsame genetische Determinanten chronisch-entzündlicher Barriereerkrankungen hin. Durch den Einsatz moderner molekulargenetischer Methoden ist zu erwarten, dass in naher Zukunft weitere bislang unbekannte Suszeptibilitätsgene für das AE entdeckt werden.Correspondence to:
Dr. med. S. Weidinger
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D–80802 München
Email: [email protected]
Anaphylaxie
Editorial: Anaphylaxie – der Killer unter den Allergien
Editorial: Anaphylaxis – the killer amongst allergies
J. Ring
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Jahrgang 33 p. 291 - 292
Abstract
Editorial: Anaphylaxie – der Killer unter den Allergien
J. Ring