Positionspapier
Vorgehen bei vermuteter Nahrungsmittelallergie bei atopischer Dermatitis
T. Werfel, T. Fuchs, I. Reese, S. Erdmann, M. Henzgen, J. Kleine-Tebbe
Price
42.00 $
Jahrgang 26 p. 33 - 41
Abstract
T. Werfel, T. Fuchs, I. Reese, S. Erdmann, M. Henzgen, J. Kleine-Tebbe,
Positionspapier der Arbeitsgruppe Nahrungsmittelallergie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI)
In dem vorliegenden Positionspapier der Arbeitsgruppe Nahrungsmittelallergie der DGAI werden verschiedene Vorgehensweisen bei vermuteter Nahrungsmittelallergie bei atopischer Dermatitis (Neurodermitis, atopisches Ekzem) diskutiert. Das Problem ist klinisch relevant, da viele Patienten vermuten, daß allergische Reaktionen gegen Nahrungsmittel Ekzeme auslösen oder verschlechtern können. Die Kunst besteht darin, die Patienten, die tatsächlich von einer Eliminationsdiät profitieren, zu identifizieren und gleichzeitig zu verhindern, daß zu häufig unnötige Diäten mit der Gefahr der Fehlernährung und der zusätzlichen emotionalen Belastung durchgeführt werden. Als Goldstandard in der Diagnostik nahrungsmittelabhängiger Reaktionen gilt die plazebokontrollierte, doppelblinde orale Provokation, da spezifisches IgE, Prick-Tests und anamnestische Angaben häufig nicht mit der Klinik korrelieren. Dieses gilt insbesondere für verzögert einsetzende Ekzemreaktionen. Das Instrument der diagnostischen Eliminationsdiät sollte vor einer oralen Provokation genutzt werden. Bei multiplen Sensibilisierungen besteht die Möglichkeit einer zeitlich befristeten oligoallergenen Basisdiät und anschließendem stufenweisen Kostaufbau. Bei gezieltem Verdacht auf eine Nahrungsmittelallergie sollte die orale Provokation nach ebenso gezielter Eliminationsdiät durchgeführt werden. Aufgrund der sich zum Teil langsam entwickelnden Ekzemverschlechterungen wird empfohlen, eine repetitive Testung durchzuführen, wenn es am ersten Tag der oralen Provokation nicht zu einer klinischen Reaktion gekommen ist. Im Positionspapier werden verschiedene klinische Konstellationen diskutiert, die ein differenziertes Vorgehen bei Patienten mit atopischer Dermatitis ermöglichen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. T. Werfel
Klinik und Poliklinik für
Dermatologie und Venerologie
Medizinische Hochschule Hannover
Ricklinger Straße 5
D-30449 Hannover
Leitlinien
Nahrungsmittelallergien durch immunologische Kreuzreaktionen
Food allergies by immunologic crossreactions
M. Henzgen, S. Vieths, I. Reese, S. Erdmann, T. Fuchs, L. Jäger, J. Kleine-Tebbe, U. Lepp, B. Niggemann, J. Saloga, I. Vieluf, T. Zuberbier und T. Werfel
Price
42.00 $
Jahrgang 28 p. 177 - 190
Abstract
Allergologie, Jahrgang 28, Nr. 5/2005, S. 177-190
Nahrungsmittelallergien durch immunologische Kreuzreaktionen
M. Henzgen1, S. Vieths2, I. Reese3, S. Erdmann4, T. Fuchs5, L. Jäger6, J. Kleine-Tebbe7, U. Lepp8, B. Niggemann9, J. Saloga10, I. Vieluf11, T. Zuberbier12 und T. Werfel13
1Klinik für Innere Medizin I, Klinikum der Friedrich-Schiller-Universität, Jena, 2Paul-Ehrlich-Institut, Langen, 3Ernährungspraxis, Schwerpunkt Allergologie, München, 4Hautklinik, Universität Aachen, 5Hautklinik, Georg-August-Universität, Göttingen
Grundlage für die Mehrzahl IgE-vermittelter Nahrungsmittelallergien im Erwachsenenalter sind kreuzreagierende Allergene. Ähnliche Molekülstrukturen in Inhalations- und Nahrungsmittelallergenen bedingen die Bildung kreuzreagierender IgE-Antikörper. Damit wird infolge der Sensibilisierung gegen ein Kreuzallergen, meist primär ein Inhalationsallergen, ein ganzes Spektrum an Sensibilisierungen ausgelöst, und bereits der Erstkontakt mit dem Nahrungsmittel kann eine anaphylaktische Reaktion provozieren. Die größte Bedeutung haben pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien, wobei die baumpollenassoziierten Allergien am besten untersucht sind. Für die klinische Praxis reicht es nicht aus, mittels immunologischer Tests eine Kreuzreaktion nachzuweisen, sondern es muß zwischen einer Sensibilisierung ohne klinische Relevanz und einer klinischen Manifestation der Allergie unterschieden werden, weswegen bei unklarer Anamnese die Durchführung oraler Provokationstests notwendig wird. Daß baumpollenassoziierte Nahrungsmittelallergien durch die spezifische Immuntherapie mit Baumpollen eine Besserung erfahren können, zeigen einige offene Studien an Baumpollenallergikern. Wenigstens 50% dieser Patienten mit zusätzlichen Symptomen auf Nahrungsmittel beobachteten unter der Immuntherapie neben einer Besserung der polleninduzierten Beschwerden auch einen positiven Einfluß auf die Nahrungsmittelallergie. Allerdings stehen plazebokontrollierte Studien aus. Angesichts der Zunahme der Pollenallergien, der Verschiebung des Sensibilisierungsspektrums und einer Änderung unserer Eßgewohnheiten muß mit neuen, bisher unbekannten Kreuzreaktionen gerechnet werden.Correspondence to:
PD Dr. med. M. Henzgen
Pneumologie und Allergologie
Klinik für Innere Medizin I
Klinkum der Friedrich-Schiller-Universität
Erlanger Allee 101
D-07740 Jena
Email: [email protected]
Leitlinien
Standardisierung von oralen Provokationstests bei Nahrungsmittelallergien
B. Niggemann, S. Erdmann, T. Fuchs, M. Henzgen, L. Jäger, J. Kleine-Tebbe, U. Lepp, M. Raithel, I. Reese, J. Saloga, I. Vieluf, S. Vieths, T. Zuberbier und T. Werfel
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42.00 $
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Jahrgang 29 p. 370 - 380
Abstract
B. Niggemann, S. Erdmann, T. Fuchs, M. Henzgen, L. Jäger, J. Kleine-Tebbe, U. Lepp, M. Raithel, I. Reese, J. Saloga, I. Vieluf, S. Vieths, T. Zuberbier und T. Werfel
Autorengruppe der AG Nahrungsmittelallergie der DGAKI
Correspondence to:
Prof. Dr. med. B. Niggemann
Klinik für Pädiatrie m. S.
Pneumologie und Immunologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Campus Virchow-Klinikum
Augustenburger Platz 1
D-13353 Berlin
Email: [email protected]
Stellungnahme
Neue Deklarationspflicht für Nahrungsmittelallergene in Lebensmitteln
S. Vieths, T. Holzhauser, S. Erdmann, T. Fuchs, M. Henzgen, J. Kleine-Tebbe, U. Lepp, B. Niggemann, M. Raithel, I. Reese, J. Saloga, I. Vieluf, T. Zuberbier und T. Werfel
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42.00 $
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Jahrgang 29 p. 403 - 409
Abstract
S. Vieths, T. Holzhauser, S. Erdmann, T. Fuchs, M. Henzgen, J. Kleine-Tebbe, U. Lepp, B. Niggemann, M. Raithel, I. Reese, J. Saloga, I. Vieluf, T. Zuberbier und T. Werfel
Nahrungsmittelallergie I
Hauttestungen mit Nahrungsmittelallergenen
M. Henzgen, B.K. Ballmer-Weber, S. Erdmann, T. Fuchs, J. Kleine-Tebbe, U. Lepp, B. Niggemann, M. Raithel, I. Reese, J. Saloga, S. Vieths, T. Zuberbier und T. Werfel
Price
42.00 $
Jahrgang 31 p. 274 - 280
Abstract
M. Henzgen1, B.K. Ballmer-Weber2, S. Erdmann3, T. Fuchs4, J. Kleine-Tebbe5, U. Lepp6, B. Niggemann7, M. Raithel8, I. Reese9, J. Saloga10, S. Vieths11, T. Zuberbier12 und T. Werfel13
1Pneumologie und Allergologie, Klinik für Innere Medizin I, Friedrich-Schiller-Universität, Jena, 2Zentrum für Klinische Forschung, Universität Zürich, 3Bergisch-Gladbach, 4Hautklinik, Universitätsmedizin Göttingen, 5Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 6Herz-Lungenpraxis, Stade, 7Pädiatrische Allergologie und Pneumologie, Hedwig-von-Rittberg-Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Kliniken Berlin-Westend, Berlin, 8Poliklinik, Medizinische Klinik 1, Universität Erlangen-Nürnberg, 9Ernährungsberatung, München, 10Hautklinik, Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz, 11Paul-Ehrlich-Institut, Langen, 12Allergie-Centrum-Charité, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 13Hautklinik Linden, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologigie, Medizinische Hochschule Hannover
enen
Hauttestungen haben einen zentralen Stellenwert in der Abklärung von Sensibilisierungen bei Nahrungsmittelallergien. Insbesondere der Prick-Test stellt eine Routinemethode dar. Allerdings komplizieren instabile Allergene und das Fehlen standardisierter Extrakte das diagnostische Vorgehen bei Verdacht auf eine Nahrungsmittelallergie. Deswegen ist man nach wie vor auf einen Prick-zu-Prick-Test mit nativen Lebensmitteln angewiesen. Indikationen und Kontraindikationen für eine Hauttestung mit Nahrungsmittelallergenen unterscheiden sich nicht wesentlich von anderen Allergien. Vorsicht ist bei Zustand nach schwerer anaphylaktischer Reaktion und bei bekannter hoher allergener Potenz der Nahrungsmittel geboten.Correspondence to:
PD Dr. med. Margot Henzgen
Klinik für Innere Medizin I
Pneumologie und Allergologie
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Erlanger Allee 101
D-07740 Jena
Email: [email protected]
Nahrungsmittelallergie I
Ernährungstherapie bei Nahrungsmittelallergien
I. Reese
Price
42.00 $
Jahrgang 31 p. 281 - 285
Abstract
I. Reese
Ernährungsberatung und -therapie, Schwerpunkt Allergologie, München
Bei der eindeutigen Diagnose Nahrungsmittelallergie ist eine Ernährungstherapie indiziert, die die Voraussetzungen bei notwendiger Meidung der Auslöser für eine ausreichende Nährstoffzufuhr zur täglichen Bedarfsdeckung sowie für die Beibehaltung der Lebensqualität auf hohem Niveau schafft. Bei der Erstellung therapeutischer Empfehlungen sollten gegebenenfalls allgemeine und individuelle Schubfaktoren sowie Kreuzreaktionen berücksichtigt werden. Inwieweit das Krankheitsmanagement im Alltag effektiv gemeistert wird, ist maßgeblich von der Qualität der Ernährungstherapie abhängig.Correspondence to:
Dipl. Oecotroph. Dr. Imke Reese
Ernährungsberatung und -therapie
Schwerpunkt Allergologie
Ansprengerstraße 19
D-80803 München
Email: [email protected]
Nahrungsmittelallergie II
Vorgehen bei vermuteter Nahrungsmittelallergie bei atopischer Dermatitis
T. Werfel, S. Erdmann, T. Fuchs, M. Henzgen, J. Kleine-Tebbe, U. Lepp, B. Niggemann, M. Raithel, I. Reese, J. Saloga, S. Vieths, M. Worm und T. Zuberbier
Price
42.00 $
Jahrgang 31 p. 333 - 342
Abstract
T. Werfel1, S. Erdmann2, T. Fuchs3, M. Henzgen4, J. Kleine-Tebbe5, U. Lepp6, B. Niggemann7, M. Raithel8, I. Reese9, J. Saloga10, S. Vieths11, M. Worm12 und T. Zuberbier12
1Abteilung Immundermatologie und experimentelle Allergologie, Medizinische Hochschule Hannover, 2Bergisch-Gladbach, 3Hautklinik, Universitätsmedizin Göttingen, 4Pneumologie und Allergologie, Klinik für Innere Medizin I, Friedrich-Schiller-Universität, Jena, 5Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 6Stade, 7Pädiatrische Allergologie und Pneumologie, Hedwig-von-Rittberg-Zentrum, DRK-Kliniken Westend, Berlin, 8Medizinische Klinik 1, Universität Erlangen, 9München; 10Hautklinik, Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz, 11Paul-Ehrlich-Institut, Langen, 12Allergie-Centrum-Charité, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
In der vorliegenden Leitlinie der Arbeitsgruppe Nahrungsmittelallergie der DGAKI und des ÄDA werden verschiedene Vorgehensweisen bei vermuteter Nahrungsmittelallergie bei atopischer Dermatitis (Neurodermitis, atopisches Ekzem) diskutiert. Das Problem ist klinisch relevant, da viele Patienten vermuten, dass allergische Reaktionen gegen Nahrungsmittel Ekzeme auslösen oder verschlechtern können. Die Kunst besteht darin, die Patienten, die tatsächlich von einer Eliminationsdiät profitieren, zu identifizieren und gleichzeitig zu verhindern, dass zu häufig unnötige Diäten mit der Gefahr der Fehlernährung und der zusätzlichen emotionalen Belastung durchgeführt werden. Als Goldstandard in der Diagnostik nahrungsmittelabhängiger Reaktionen gilt die plazebokontrollierte, doppelblinde orale Provokation, da spezifisches IgE, Pricktests und anamnestische Angaben häufig nicht mit der Klinik korrelieren. Dies gilt insbesondere für verzögert einsetzende Ekzemreaktionen. Das Instrument der diagnostischen Eliminationsdiät sollte vor einer oralen Provokation genutzt werden. Bei multiplen Sensibilisierungen besteht die Möglichkeit einer zeitlich befristeten oligoallergenen Basisdiät und eines anschließenden stufenweisen Kostaufbaus. Bei gezieltem Verdacht auf eine Nahrungsmittelallergie sollte die orale Provokation nach ebenso gezielter Eliminationsdiät durchgeführt werden. Aufgrund der sich zum Teil langsam entwickelnden Ekzemverschlechterungen wird empfohlen, zumindest am Tag nach der Provokation die Haut zu untersuchen und ggf. eine repetitive Testung durchzuführen, wenn es am ersten Tag der oralen Provokation nicht zu einer klinischen Reaktion gekommen ist. In der Leitlinie werden verschiedene klinische Konstellationen diskutiert, die ein differenziertes Vorgehen bei Patienten mit atopischer Dermatitis ermöglichen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. T. Werfel; Abteilung Immundermatologie und experimentelle Allergologie, Medizinische Hochschule Hannover, Ricklinger Straße 5, D-30449 Hannover
Email: [email protected]
Leitlinie
Diagnostisches Vorgehen bei Verdacht auf eine pseudoallergische Reaktion durch Nahrungsmittelinhaltsstoffe
I. Reese, T. Zuberbier, B. Bunselmeyer, S. Erdmann, M. Henzgen, T. Fuchs, L. Jäger, J. Kleine-Tebbe, U. Lepp, B. Niggemann, M. Raithel, J. Saloga, S. Vieths und T. Werfel
Price
42.00 $
Jahrgang 31 p. 514 - 523
Abstract
I. Reese1, T. Zuberbier2, B. Bunselmeyer3, S. Erdmann4, M. Henzgen5, T. Fuchs6, L. Jäger7, J. Kleine-Tebbe8, U. Lepp9, B. Niggemann10, M. Raithel11, J. Saloga12, S. Vieths13 und T. Werfel14
1Ernährungsberatung und -therapie, München, 2Allergie-Centrum-Charité, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 3Klinisches Zentrum für innovative Dermatologie, Klinik und Poliklinik für Hautkrankheiten, Universitätsklinikum Münster, 4Praxis für Dermatologie, Bergisch-Gladbach, 5Abteilung Pneumologie, ISpezifische Immuntherapie (SCIT) mit rekombinanten Allergenenmmunologie und Allergologie, Klinik für Innere Medizin I, Friedrich-Schiller-Universität, Jena, 6Abteilung Dermatologie und Venerologie, Universitätsmedizin Göttingen, 7Jena, 8Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 9Herz-Lungen-Praxis, Stade, 10Pädiatrische Allergologie und Pneumologie, Hedwig-von-Rittberg-Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Kliniken Berlin-Westend, Berlin, 11Medizinische Klinik 1, Universität Erlangen-Nürnberg, 12Hautklinik, Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz, 13Paul-Ehrlich-Institut, Langen, 14Hautklinik Linden, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover
Die chronische Urtikaria, das rezidivierende Angioödem und das nicht allergische Asthma werden mit pseudoallergischen Reaktionen auf Nahrungsmittelinhaltsstoffe in Verbindung gebracht. Für die atopische Dermatitis und Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts (GIT) ist dieser Zusammenhang umstritten. Pseudoallergische Reaktionen werden durch Zusatzstoffe, aber auch durch natürliche Nahrungsmittelinhaltsstoffe ausgelöst. Ein veränderter Histaminmetabolismus ist möglicherweise mit dem Krankheitsbild der Pseudoallergie assoziiert. Eine akute Urtikaria bzw. eine kurze Episode von Angioödemen stellen keine Indikation für ein aufwendiges diagnostisches Vorgehen dar. Nach ergebnisloser Basisdiagnostik bei chronischer Urtikaria kann die Durchführung einer pseudoallergenarmen Diät erwogen werden. Haut- und Bluttests stellen bei pseudoallergischen Pathomechanismen keine objektiven diagnostischen Parameter dar. Unter pseudoallergenarmer Diät sollte eine Dokumentation des Schweregrades erfolgen. Eine orale Provokation mit Zusatzstoffen führt nur in Einzelfällen zu reproduzierbaren Symptomen. Deshalb wird nach positivem Verlauf der pseudoallergenarmen Diät eine pseudoallergenreiche “Supermahlzeit” exponiert. Nach positiver Reaktion auf die “Supermahlzeit” erfolgt die Provokation mit Zusatzstoffen in der Regel als Sammelexposition. Bei vorbekanntem Asthma bronchiale oder bei anaphylaktoiden Reaktionen ist allerdings eine Testung der Einzelsubstanzen mit “einschleichender” Dosierung erforderlich. Der Verdacht auf eine Histaminunverträglichkeit kann über eine Exposition mit Histamindihydrochlorid erhärtet werden. Für Expositionen bei Symptomen im Bereich der Atemwege sollten inhalative Provokationen erwogen werden. Die Objektivierung der Symptome ist gerade bei Erkrankungen im Bereich des GIT erforderlich und sollte möglichst über eine DBPCFC erfolgen.Correspondence to:
Dr. Imke Reese; Ernährungsberatung und -therapie, Schwerpunkt Allergologie, Ansprengerstraße 19, D-80803 München
Email: [email protected]
111 Jahre Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. – Teil 1
Kennzeichnung von Allergenen – wo gibt es Nachbesserungsbedarf?
I. Reese
Price
42.00 $
Jahrgang 32 p. 28 - 32
Abstract
I. Reese
Ernährungsberatung und -therapie, Schwerpunkt Allergologie, München
Die EU-weite Kennzeichnungspflicht für derzeit 13 Hauptallergene und Sulfit als Zutaten von verpackten Produkten hat es für viele Allergiker einfacher gemacht, ihren individuellen Auslöser auf der Zutatenliste eines verpackten Produkts zu erkennen und entsprechend zu meiden. Auch andere Änderungen wie die Abschaffung der „25%-Regelung“ und die inzwischen stark eingeschränkte Verwendung von Klassennamen tragen zu mehr Sicherheit für viele Allergiker bei. Personen, die auf andere – nicht deklarierungspflichtige – Nahrungsmittel reagieren, profitieren aber nur wenig von den neuen Bestimmungen. Den größten Bedarf nachzubessern sehen allergologische Fachverbände und Patientenorganisationen wie der DAAB in der fehlenden Höchstgrenzenregelung für unbeabsichtigte Einträge und in der Kennzeichnung von loser Ware. Die detaillierte Beratung des Betroffenen im Rahmen einer individuellen Ernährungstherapie ist weiterhin unumgänglich und stellt die wichtigste Grundlage für ein effizientes Krankheitsmanagement bei Nahrungsmittelallergie dar.Correspondence to:
Dr. Imke Reese; Ernährungsberatung und -therapie, Schwerpunkt Allergologie, Ansprengerstraße 19, D-80803 München
Email: [email protected]
Leitlinie
In-vitro-Diagnostik und molekulare Grundlagen von IgE-vermittelten Nahrungsmittelallergien
J. Kleine-Tebbe, B. Ballmer-Weber, K. Beyer, S. Erdmann, T. Fuchs, M. Henzgen, I. Huttegger, U. Jappe, L. Jäger, U. Lepp, B. Niggemann, M. Raithel, I. Reese, J. Saloga, Z. Szépfalusi, S. Vieths, M. Worm, T. Zuberbier
Price
42.00 $
Jahrgang 32 p. 177 - 194
Abstract
J. Kleine-Tebbe1, B. Ballmer-Weber2, K. Beyer3, S. Erdmann4, T. Fuchs5, M. Henzgen6, I. Huttegger7, U. Jappe8, L. Jäger9, U. Lepp10, B. Niggemann11, M. Raithel12, I. Reese13, J. Saloga14, Z. Szépfalusi15, S. Vieths8, M. Worm16, T. Zuberbier16
1Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 2Dermatologische Klinik, UniversitätsSpital Zürich, Schweiz, 3Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin, 4Praxis für Dermatologie Bergisch-Gladbach, 5Abteilung Dermatologie und Venerologie, Universitätsmedizin Göttingen, 6Pneumologie und Allergologie, Klinik für Innere Medizin I, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 7Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburger Landeskliniken, Salzburg, Österreich, 8Abteilung Allergologie, Paul-Ehrlich-Institut Langen, 9Jena, 10Herz-Lungen-Praxis Stade, 11Pädiatrische Allergologie und Pneumologie, Hedwig-von-Rittberg-Zentrum, DRK-Kliniken Westend, Berlin, 12Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, Medizinische Klinik 1, Universität Erlangen, 13Ernährungsberatung München, 14Universitätshautklinik, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, 15Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 16Allergie-Centrum-Charité, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin, 17Abteilung Immundermatologie und experimentelle Allergologie, Klinik für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover
Wichtigstes Instrument zur In-vitro-Diagnostik von Nahrungsmittelallergien ist die spezifische IgE-Bestimmung, deren Varianten (einzelne Allergenquellen oder -mischungen, Paneltests, Einzelallergene) sich erheblich in ihrer diagnostischen Wertigkeit unterscheiden. Hohe IgE-Werte gegen Hühnerei, Kuhmilch, Erdnuss oder Fisch sind mit erhöhtem Risiko für klinische Reaktionen assoziiert, erlauben aber selten den Verzicht auf eine orale Provokation. Zelluläre Methoden mit basophilen Leukozyten zum indirekten Nachweis IgE-vermittelter Sensibilisierungen gegen Nahrungsmittel sind nur in Einzelfällen sinnvoll. Bestimmte Molekülfamilien (z.B. Bet-v-1-Homologe, Lipidtransferproteine und Profiline) enthalten Allergene ähnlicher Sequenz und Struktur, deren gemeinsame IgE-Bindungsstellen die Grundlage der Kreuzreaktionen darstellen. Kreuzreaktive Kohlenhydratepitope (CCD), häufig pflanzlichen Ursprungs, können ebenfalls IgE binden, das selten klinisch relevant ist. Allergenquellen pflanzlicher (z.B. Nüsse, Früchte, Gemüse) und tierischer Herkunft (Kuhmilch, Hühnerei, Fisch) werden als Extrakte zur Diagnostik eingesetzt, sofern es ihre Qualität erlaubt. Die IgE-Diagnostik mit Einzelallergenen gestattet eine molekülspezifische Diagnostik, deren Bedeutung je nach Allergenquelle und klinischer Charakterisierung der Einzelallergene variiert. Indikationen zur IgE-Diagnostik bestehen bei begründetem Verdacht einer Nahrungsmittelallergie und fehlender Aussage nach Anamnese und Hauttest, bei Sensibilisierung auf hauttestungeeignete Nahrungsmittel, bei bedrohlicher Reaktion auf Nahrungsmittel, bei Bedingungen, die Hauttests bzw. deren Auswertung nicht zulassen, und im Kindesalter. Die Interpretation hat potentiell falsche Resultate durch unzureichende Reagenzienqualität oder Laborfehler und klinisch irrelevante Ergebnisse durch stark erhöhtes Gesamt-IgE, zu hohe Nachweisempfindlichkeit oder kreuzreagierende Allergene (Interpretationsfehler) zu berücksichtigen. Positive Testergebnisse entsprechen allergenspezifischen Sensibilisierungen, die nur bei korrespondierenden Symptomen relevant sind. Untauglich zur Diagnostik von Nahrungsmittelallergien sind Bioresonanz, Kinesiologie, Elektroakupunktur, zytotoxischer Lebensmitteltest (Methoden ohne Aussagekraft und/oder Überprüfung), Lymphozytentransformationstest, nahrungsmittelspezifisches IgG und IgG4 (Methoden mit unzulässiger Interpretation).Correspondence to:
PD Dr. med. J. Kleine-Tebbe
Allergie- und Asthma-Zentrum Westend
Spandauer Damm 130
Haus 9
D-14050 Berlin
Email: [email protected]
Atopische Dermatitis
Stellenwert pseudoallergischer Reaktionen und Einfluß von Zucker bei der atopischen Dermatitis
Importance of pseudoallergic reactions and effect of sugar in atopic dermatitis
I. Reese und M. Worm
Price
42.00 $
Jahrgang 25 p. 264 - 268
Abstract
Allergologie, Jahrgang 25, Nr. 5/2002, S. 264–268
Stellenwert pseudoallergischer Reaktionen und Einfluß von Zucker bei der atopischen Dermatitis
I. Reese1 und M. Worm2
1Diplom-Oecotrophologin, Schwerpunkt Allergologie, München, 2Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Charité, Humboldt-Universität, Berlin
Zahlreiche Patienten mit atopischer Dermatitis (AD) vermuten Nahrungsmittel als Auslöser von Ekzemverschlechterungen und führen häufig selbst auferlegte, teilweise sehr strenge Diäten durch. Neben Milch und Ei werden oft Lebensmittel wie Tomaten, Süßigkeiten oder auch Zusatzstoffe gemieden. Letztere weisen als zugrunde liegenden Pathomechanismus auf pseudoallergische, aber nicht IgE-vermittelte Reaktionen hin. Der Stellenwert pseudoallergischer Reaktionen bei AD ist umstritten. Eine begrenzte Anzahl von Studien, die sich mit dieser Thematik befassen, und eine Beschränkung auf einzelne Auslöser bei den vorliegenden Untersuchungen machen die Bewertung des Einflusses der pseudoallergischen Nahrungsmittelunverträglichkeit bei Patienten mit AD schwierig. Aufgrund unserer eigenen Untersuchungen ist davon auszugehen, daß Zusatzstoffe nur einen geringen Teil der Auslöser pseudoallergischer Reaktionen ausmachen. Auch der Einfluß von Zucker auf den Hautzustand bei AD, wie er von vielen Patienten vermutet wird, kann aufgrund der eigenen Untersuchungen verneint werden. Ein genereller Zuckerverzicht als therapeutische Maßnahme bei Patienten mit AD läßt sich daher nicht rechtfertigen.Correspondence to:
Dr. rer. medic. Imke Reese
Bismarckstraße 24
D-80803 München
Leitlinie
Keine Empfehlung für IgG- und IgG4-Bestimmungen gegen Nahrungsmittel
J. Kleine-Tebbe, I. Reese, B.K. Ballmer-Weber et al.
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42.00 $
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Jahrgang 32 p. 320 - 327
Abstract
J. Kleine-Tebbe, I. Reese, B.K. Ballmer-Weber et al.
Leitlinie
S3-Leitlinie Allergieprävention – Update 2009
Evidence-based and consented guideline on allergy prevention – update 2009
C. Muche-Borowski, M. Kopp, I. Reese, H. Sitter, T. Werfel und T. Schäfer und weitere Mitglieder der Konsensusgruppe Allergieprävention: K. Beyer, F. Friedrichs, E. Hamelmann, M. Hellermann, J. Huss-Marp, A. Kleinheinz*, S. Lau
Price
42.00 $
Jahrgang 32 p. 383 - 393
Abstract
C. Muche-Borowski1, M. Kopp2, I. Reese3, H. Sitter4, T. Werfel5 und T. Schäfer6 und weitere Mitglieder der Konsensusgruppe Allergieprävention: K. Beyer7, F. Friedrichs8, E. Hamelmann9, M. Hellermann10, J. Huss-Marp11, A. Kleinheinz12*, S. Lau13,
1Institut für Sozialmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, 2Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Freiburg (DGKJ), 3Ernährungsberatung und -therapie, Schwerpunkt Allergologie, München (AK-Diätetik in der Allergologie), 4Institut für theoretische Chirurgie, Universität Marburg (AWMF), 5Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover (DGAKI), 6Ratekau (DDG), 7Allergiezentrum Charité, Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Berlin (GPA), 8Kinderarztpraxis Laurensberg (BV Kinder- und Jugendärzte), 9Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Ruhr-Universität Bochum im St. Josef-Hospital (DGAKI, Sektion Pädiatrie), 10Therapie Schwelmer Modell GmbH, Schwelm, 11Zentrum Allergie und Umwelt, München, 12Elbe Klinikum Buxtehude, Dermatologisches Zentrum (ADP), 13Allergiezentrum Charité, Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Berlin (PINA), 14Pädiatrische Pneumologie und Allergologie, Kinderklinik der Universität zu Köln(GPA), 15HNO-Klinik, Universitätsklinikum Münster (DGHNOKHC), 16Kinderumwelt GmbH, Osnabrück, 17Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V, Mönchengladbach (DAAB), 18HNO-Praxis, Grevesmühlen (BV HNO-Ärzte)
Die weitere Zunahme allergischer Erkrankungen in westlichen Industrienationen macht eine evidenzbasierte Primärprävention wichtig. Die Empfehlungen der 2004 veröffentlichten S3-Leitlinie Allergieprävention wurden auf der Basis einer aktuellen systematischen Literatursuche überarbeitet und konsentiert. Die Evidenzsuche erfolgte für den Zeitraum Februar 2003 – Mai 2008 in den elektronischen Datenbanken Cochrane und MEDLINE, sowie in den Referenzlisten von aktuellen Übersichtsarbeiten und durch Expertenanschreiben. Die aufgefundene Literatur wurde in zwei Filterprozessen zunächst nach Titel und Zusammenfassung und die verbliebenen Arbeiten im Volltext auf Relevanz hin überprüft. Für eingeschlossene Studien wurden Evidenzgrade vergeben und die Studienqualität im Sinne des Verzerrungspotentials (niedrig/hoch) angegeben. Die überarbeiteten Empfehlungen wurden unter Beteiligung von Vertretern relevanter Fachgesellschaften und (Selbsthilfe-)Organisationen formal konsentiert (nominaler Gruppenprozess). Von 4.556 Nennungen wurden 217 Studien (4 Cochrane Reviews, 14 Metaanalysen, 19 RCTs, 115 Kohorten- und 35 Fall-Kontroll-Studien) eingeschlossen und bewertet. Im wesentlichen unverändert blieben die Empfehlungen zur Vermeidung der Tabakrauchexposition, zum Stillen über 4 Monate (bei Risikokindern alternativ hypoallergene Säuglingsnahrung), der Vermeidung eines schimmelpilzfördernden Innenraumklimas, der Impfung nach Empfehlungen der STIKO und der Vermeidung felltragender Tiere (insbesondere Katzen) bei Risikokindern. Die Empfehlung zur Reduktion des Hausstaubmilbengehalts wurde als primärpräventive Maßnahme gestrichen. Eine Verzögerung der Beikosteinführung und eine Meidung potenter Nahrungsmittelallergene zur Primärprävention können aufgrund fehlender Belege nicht empfohlen werden. Neu aufgenommen wurden die Empfehlungen zum Fischkonsum (in Schwangerschaft/Stillzeit und als Beikost), zur Vermeidung von Übergewicht und zur Minimierung der Exposition gegenüber Luftschadstoffen im Innen- und Außenraum. Die Überarbeitung der Leitlinie auf einer umfangreichen Evidenzgrundlage führte sowohl zu einer Bestätigung bestehender Empfehlungen als auch zu wesentlichen Modifikationen sowie zu neuen Em- pfehlungen. Die Aktualisierung der Leitlinie ermöglicht es, evidenzbasierte und aktuelle Präventionsempfehlungen zu geben.Correspondence to:
Dr. hum. biol. Cathleen Muche-Borowski, MPH
Schwenckestraße 60
D-20255 Hamburg
Email: [email protected]
Neurodermitis II
Nahrungsmittelallergie und diätetische Maßnahmen
Food allergy and dietetic implications
I. Reese
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 259 - 266
Abstract
Allergologie, Jahrgang 33, Nr. 6/2010, S. 259–266
Nahrungsmittelallergie und diätetische Maßnahmen
I. Reese
Ernährungsberatung und -therapie, München
Aus Sicht der Betroffenen spielen Nahrungsmittel bei der Beeinflussung ihres Hautbilds eine entscheidende Rolle. Das führt dazu, dass sich viele Patienten freiwillig Diäten unterwerfen, die meist keinen nachvollziehbaren Nutzen bringen, die Nährstoffversorgung und die Lebensqualität aber maßgeblich einschränken. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, gemeinsam mit den Betroffenen durch eine fundierte Diagnostik herauszufinden, ob Ernährungsfaktoren individuell klinisch eine Rolle spielen. Dabei sind auch mögliche Spätreaktionen zu berücksichtigen. Gerade für solche verzögerten Reaktionen können Ernährungs- und Symptomtagebücher eine wichtige Hilfe liefern. Werden Nahrungsmittel als Auslöser identifiziert, muss im Rahmen einer Ernährungstherapie eine Aufklärung zum Vorkommen und zur Meidung des oder der Auslöser erfolgen sowie ein geeigneter Ersatz gefunden werden. Diese Maßnahmen bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung der therapeutischen Empfehlungen in den Alltag und damit für eine hohe Lebensqualität. Erreichbar ist dieses Vorgehen durch eine gute Kooperation zwischen Hautarzt/Allergologen und einer allergologisch erfahrenen Ernährungsfachkraft.Correspondence to:
Dr. rer. medic. Imke Reese
Ernährungsberatung und -therapie
Ansprengerstraße 19
D–80803 München
Email: [email protected]
Ernährungstherapie in der Allergologie
Editorial
Editorial
I. Reese
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Jahrgang 34 p. 121 - 122
Abstract
Editorial
I. Reese
Ernährungstherapie in der Allergologie
Ernährungstherapie bei Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin
Nutrition therapy for adverse reactions to histamine in food and beverages
I. Reese
Price
42.00 $
Jahrgang 34 p. 152 - 158
Abstract
Allergologie, Jahrgang 34, Nr. 3/2011, S. 152–158
Ernährungstherapie bei Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin
I. Reese
Ernährungsberatung und -therapie, München
Unverträglichkeitsreaktionen nach Verzehr histaminhaltiger Speisen und Getränke werden häufig als Ursache von Beschwerden vermutet, für die sich kein allergischer Pathomechanismus nachweisen lässt. Aufgrund bisher fehlender objektiver Parameter, den Verdacht auf ein solches Krankheitsbild zu untermauern, wird die Diagnose rein klinisch gestellt. Dabei sind die Sicherung des tatsächlich vorhandenen Zusammenhangs zwischen Patientenangaben und reproduzierbaren Reaktionen, die Identifikation des oder der Auslöser(s) und der differenzialdiagnostische Ausschluss anderer Erkrankungen unerlässliche Bestandteile der Diagnostik. Bei nachweisbarer Unverträglichkeit ist es notwendig, den Betroffenen individuell zu beraten. Pauschallisten mit umfangreichen Verboten schränken Betroffene zu stark ein und erhöhen oftmals den Leidensdruck durch unnötige Restriktion. Ziel der Ernährungstherapie ist es, die Beschwerden auf ein Minimum zu reduzieren und gleichzeitig eine hohe Lebensqualität weitgehend zu erhalten.Correspondence to:
Dr. Imke Reese
Ernährungsberatung und -therapie
Schwerpunkt Allergologie
Ansprengerstraße 19
D–80803 München
Email: [email protected]
Leitlinie
Standardisierung von oralen Provokationstests bei Verdacht auf Nahrungsmittelallergie
Standardisation of oral provocation tests on suspicion of food allergy
B. Niggemann, K. Beyer, S. Erdmann et al.
Price
42.00 $
Jahrgang 34 p. 467 - 479
Abstract
Allergologie, Jahrgang 34, Nr. 9/2011, S. 467–479
Standardisierung von oralen Provokationstests bei Verdacht auf Nahrungsmittelallergie
B. Niggemann1, K. Beyer2, S. Erdmann3, T. Fuchs4, J. Kleine-Tebbe5, U. Lepp6, M. Raithel7, I. Reese8, J. Saloga9, C. Schäfer10, Z. Szépfalusi11, S. Vieths12, T. Zuberbier13, T. Werfel14 und M. Worm13
1Pädiatrische Allergologie und Pneumologie, Hedwig-von-Rittberg-Zentrum, DRK-Kliniken Westend, Berlin, 2Allergie-Centrum-Charité, Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 3Praxis für Dermatologie, Bergisch-Gladbach, 4Abteilung Dermatologie und Venerologie, Universitätsmedizin Göttingen, 5Allergie- und Asthma- Zentrum Westend, Berlin, 6Herz-Lungen-Praxis, Stade, 7Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie, Medizinische Klinik 1, Universität Erlangen, 8Ernährungstherapie, München, 9Hautklinik und Poliklinik, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz, 10Ernährungstherapie, Hamburg, 11Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 12Abteilung Allergologie, Paul-Ehrlich-Institut, Langen, 13Allergie- Centrum-Charité, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 14Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover
Leitlinie
Vorgehen bei Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin
Approach for suspected intolerance for oral histamine
I. Reese, B. Ballmer-Weber, K. Beyer, S. Erdmann, T. Fuchs, J. Kleine-Tebbe, L. Klimek, U. Lepp, M. Henzgen, B. Niggemann, J. Saloga, C. Schäfer, T. Werfel, T. Zuberbier und M. Worm
Price
42.00 $
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Jahrgang 35 p. 335 - 342
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 7/2012, S. 335–342
Vorgehen bei Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin
I. Reese1, B. Ballmer-Weber2, K. Beyer3, S. Erdmann4, T. Fuchs5, J. Kleine-Tebbe6, L. Klimek7, U. Lepp8, M. Henzgen9, B. Niggemann10, J. Saloga11, C. Schäfer12, T. Werfel13, T. Zuberbier14 und M. Worm14
1Ernährungstherapie, München, 2Allergiestation, Dermatologische Klinik, UniversitätsSpital Zürich, Schweiz, 3Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Charité-Universitätsmedizin – Campus Virchow- Klinikum, Berlin, 4Praxis für Dermatologie, Bergisch-Gladbach, 5Abteilung Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Hautklinik der Universitätsmedizin Göttingen, 6Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 7Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 8Herz-Lungen-Praxis, Stade, 9Pneumologie und Allergologie, Klinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Jena, 10Pädiatrische Allergologie und Pneumologie, Hedwig-von-Rittberg-Zentrum, DRK-Kliniken Berlin Westend, 11Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Johannes- Gutenberg-Universität, Mainz, 12Allergologische Schwerpunktpraxis, Hamburg, 13Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, 14Allergie-Centrum-Charité, Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Member of GA2LEN
Correspondence to:
Prof. Dr. med. Margitta Worm
Allergie-Centrum-Charité
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
D-10117 Berlin
Email: [email protected]
Übersicht
Algorithmen zum diagnostischen und therapeutischen Vorgehen bei Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeit
Algorithms for the diagnostic and therapeutic procedure when adverse reactions to food are suspected
I. Reese und C. Schäfer
Price
42.00 $
Jahrgang 35 p. 351 - 358
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 7/2012, S. 351–358
Algorithmen zum diagnostischen und therapeutischen Vorgehen bei Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeit
I. Reese1 und C. Schäfer2
1Ernährungstherapeutische Praxis Allergologie, München, 2Allergologische Schwerpunktpraxis, Hamburg
Nicht selten wird der häufigen subjektiven Einschätzung, unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu leiden, die Prävalenz der tatsächlich nachweisbaren Nahrungsmittelallergien gegenüber gestellt und so der Eindruck erweckt, dass nur ein Zehntel der subjektiv Betroffenen reproduzierbare Beschwerden hat. Diese angeführte Häufigkeit bezieht sich allerdings lediglich auf die klassische Nahrungsmittelallergie und ignoriert die Prävalenzzahlen von anderen Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Auch das diagnostische und therapeutische Vorgehen orientiert sich oftmals am etablierten Vorgehen für den Verdacht auf Nahrungsmittelallergie, obwohl es für andere Pathomechanismen nicht übertragbar ist. Der Artikel stellt für die wichtigsten Pathomechanismen der Nahrungsmittelunverträglichkeit Algorithmen zum diagnostischen und therapeutischen Vorgehen unter Berücksichtigung der engen Verzahnung zwischen Allergologe und allergologisch versierter Ernährungsfachkraft vor. Die Gegenüberstellung der diagnostischen und therapeutischen Vorgehensweisen bei den verschiedenen Pathomechanismen verdeutlicht, dass sich die verwendeten diagnostischen und therapeutischen Instrumente oftmals zwar ähneln, sich aber Zeitpunkt und Zielrichtung ihres Einsatzes unterscheiden. Die entwickelten Algorithmen veranschaulichen die Komplexizität und notwendige Interdisziplinarität der verschiedenen Vorgehensweisen bei Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeit und stellen dar, dass die enge Verzahnung von Allergologe und allergologisch versierter Ernährungsfachkraft sowohl die sichere Diagnose als auch die umsetzbare Therapie optimieren kann.Correspondence to:
Dr. Imke Reese
Ernährungsberatung und -therapie
Schwerpunkt Allergologie
Ansprengerstraße 19
D-80803 München
Email: [email protected]
Kasuistik
Ungewöhnlicher Fall einer Weizenallergie
Uncommon wheat allergy
I. Reese und L. Schmid
Price
42.00 $
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Jahrgang 36 p. 313 - 315
Abstract
Allergologie, Jahrgang 36, Nr. 7/2013, S. 313–315
Ungewöhnlicher Fall einer Weizenallergie
I. Reese1 und L. Schmid2
1Ernährungstherapeutische Praxis, Schwerpunkt Allergologie, München, 2Städtisches Klinikum München, Klinikum Harlaching
Correspondence to:
Dr. I. Reese
Ernährungsberatung und -therapie
Schwerpunkt Allergologie
Ansprengerstraße 19
D-80803 München
Email: [email protected]