Pneumologische Rehabilitation – Nicht nur bei COPD
Pneumologische Rehabilitation bei interstitiellen Lungenerkrankungen (inkl. Sarkoidose)
Pulmonary rehabilitation in interstitial lung diseases (ILD) (incl. sarcoidosis)
I. Jarosch, K. Kenn und A.R. Koczulla
Price
42.00 $
Jahrgang 47 (2021) p. 52 - 57
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 47, Nr. 2/2021, S. 52-57
Pneumologische Rehabilitation bei interstitiellen Lungenerkrankungen (inkl. Sarkoidose)
I. Jarosch, K. Kenn und A.R. Koczulla
Forschungsinstitut für Pneumologische
Rehabilitation, Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schönau am Königssee
Während die Effektivität pneumologischer Rehabilitation (PR) bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) mit höchstem Evidenzgrad belegt ist, findet sich bei Patienten mit interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD), insbesondere bei idiopathischer Lundenfibrose (IPF) und Sarkoidose, eine noch weniger belastbare Evidenz. Die Publikationen der letzten Jahre zeigen, dass auch ILD Patienten hinsichtlich einer verbesserten körperlichen Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und reduzierter Symptome von einer PR profitieren. Aufgrund dessen wird von der ATS/ERS eine PR-Teilnahme für ILD-Patienten ausdrücklich empfohlen. Für die Subgruppe der IPF-Patienten geben die aktuellen Guidelines aus unterschiedlichen Gründen lediglich eine schwache Empfehlung von geringer Evidenzqualität aus. Studien, die nach den Guidelines erschienen sind, konnten klinisch relevante Effekte nachweisen, die jedoch in ihrem Ausmaß geringer waren als bei ILD-Patienten anderer Ätiologien. Für Sarkoidose-Patienten, die generell jünger sind, kann eine PR zum Erhalt der körperlichen Funktion und Lebensqualität beitragen und ist daher eine wichtige nicht medikamentöse Behandlungsoption. Eine Schlüsselrolle in der Behandlung von ILD-Patienten scheint es zu sein, dass die PR einen krankheitsspezifischen Ansatz verfolgt, der außerdem möglichst individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasst wird. Da nur wenige Studien einen langfristigen PR-Effekt zeigen konnten, sollte der Fokus auch darauf gelegt werden, welche Tools in der PR implementiert werden können, um Patienten vor einer raschen Abnahme der neu hinzu gewonnenen Erfolge zu bewahren.Correspondence to:
Dr. Inga Jarosch
Forschungsinstitut für Pneumologische Rehabilitation
Schön Klinik Berchtesgadener Land
Malterhöh 1
83471 Schönau am Königssee
Email: [email protected]
Pneumologische Rehabilitation – Nicht nur bei COPD
Pneumologische Rehabilitation bei interstitiellen Lungenerkrankungen (inkl. Sarkoidose)
Pulmonary rehabilitation in interstitial lung diseases (ILD) (incl. sarcoidosis)
I. Jarosch, K. Kenn und A.R. Koczulla
Price
42.00 $
Jahrgang 34 (2022) p. 49 - 54
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 34, Nr. 2/2022, S. 49-54
Pneumologische Rehabilitation bei interstitiellen Lungenerkrankungen (inkl. Sarkoidose)
I. Jarosch, K. Kenn und A.R. Koczulla
Forschungsinstitut für Pneumologische Rehabilitation, Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schönau am Königssee
Während die Effektivität pneumologischer Rehabilitation (PR) bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) mit höchstem Evidenzgrad belegt ist, findet sich bei Patienten mit interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD), insbesondere bei idiopathischer Lundenfibrose (IPF) und Sarkoidose, eine noch weniger belastbare Evidenz. Die Publikationen der letzten Jahre zeigen, dass auch ILD Patienten hinsichtlich einer verbesserten körperlichen Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und reduzierter Symptome von einer PR profitieren. Aufgrund dessen wird von der ATS/ERS eine PR-Teilnahme für ILD-Patienten ausdrücklich empfohlen. Für die Subgruppe der IPF-Patienten geben die aktuellen Guidelines aus unterschiedlichen Gründen lediglich eine schwache Empfehlung von geringer Evidenzqualität aus. Studien, die nach den Guidelines erschienen sind, konnten klinisch relevante Effekte nachweisen, die jedoch in ihrem Ausmaß geringer waren als bei ILD-Patienten anderer Ätiologien. Für Sarkoidose-Patienten, die generell jünger sind, kann eine PR zum Erhalt der körperlichen Funktion und Lebensqualität beitragen und ist daher eine wichtige nicht medikamentöse Behandlungsoption. Eine Schlüsselrolle in der Behandlung von ILD-Patienten scheint es zu sein, dass die PR einen krankheitsspezifischen Ansatz verfolgt, der außerdem möglichst individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasst wird. Da nur wenige Studien einen langfristigen PR-Effekt zeigen konnten, sollte der Fokus auch darauf gelegt werden, welche Tools in der PR implementiert werden können, um Patienten vor einer raschen Abnahme der neu hinzu gewonnenen Erfolge zu bewahren.Correspondence to:
Dr. Inga Jarosch
Forschungsinstitut für Pneumologische Rehabilitation
Schön Klinik Berchtesgadener Land
Malterhöh 1, 83471 Schönau am Königssee
Email: [email protected]
Interstitielle Lungenerkrankungen (ILD), Teil 2
Pneumologische Rehabilitation bei ILD
Pulmonary rehabilitation in ILD
I. Jarosch, T. Schneeberger, G. Abdullayev, K. Siemon, D. Kroll, R. Glöckl und A.R. Koczulla
Price
42.00 $
Jahrgang 51 (2025) p. 54 - 63
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 2/2025, S. 54-63
Pneumologische Rehabilitation bei ILD
I. Jarosch1#2, T. Schneeberger1#2, G. Abdullayev2, K. Siemon4, D. Kroll1#2, R. Glöckl1#2 und A.R. Koczulla1#2#3
1Philipps-Universität Marburg, Pneumologische Rehabilitation, Marburg, 2Schön Klinik Berchtesgadener Land, Forschungsinstitut für pneumologische Rehabilitation, Schönau am Königssee, 3Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Lehrkrankenhaus, Salzburg, 4Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft GmbH, Pneumologie, Schmallenberg
Die interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD) zeichnen sich neben der primären Erkrankung der Lunge durch weitere, extrapulmonale Veränderungen aus, wie zum Beispiel der Atrophie der Skelettmuskulatur. Neben dem Hauptsymptom der Atemnot führt auch die reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit zu einer Zunahme körperlicher Inaktivität und einer Reduktion der Teilhabe am Leben. Um dem entgegen zu wirken, wird eine pneumologische Rehabilitation (PR) empfohlen. Sie ist eine umfassende, individuelle Intervention, die mindestens aus Trainingstherapie, Schulung und Verhaltensänderung besteht und zum Ziel hat, langfristig gesundheitsförderndes Verhalten zu induzieren. Die multimodalen Inhalte und individuellen Ziele des PR-Programms beruhen auf einer profunden Patientenbeurteilung und Assessments bei Rehabilitationsbeginn. Dieser Artikel soll einen Überblick über die unterschiedlichen PR-Inhalte und deren Evidenz geben und die Relevanz in der nicht medikamentösen Therapie von ILD-Patienten aufzeigen.Correspondence to:
Dr. Inga Jarosch
Schön Klinik Berchtesgadener Land
Forschungsinstitut für Pneumologie
Phillips-Universität Marburg
Pneumologische Rehabilitation, Standort Schönau
Malterhöh 1
83471 Schönau am Königssee
Email: [email protected]
Rehabilitationsmedizin
Rehabilitationsmedizinische Ansätze bei Asthma bronchiale
Rehabilitation in patients with bronchial asthma
D. Leitl, T. Schneeberger, I. Jarosch, R. Glöckl, G. Abdullayev und A.R. Koczulla
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2023) p. 331 - 338
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 5/2023, S. 331-338
Rehabilitationsmedizinische Ansätze bei Asthma bronchiale
D. Leitl1#2, T. Schneeberger1#2, I. Jarosch1#2, R. Glöckl1#2, G. Abdullayev3 und A.R. Koczulla1#2#4
1Forschungsinstitut für pneumologische Rehabilitation, Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schönau am Königssee, 2Philipps-Universität Marburg, Pneumologische Rehabilitation, Deutsches Zentrum für Lungenforschung, 3Pneumologie, Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schönau am Königssee, 4Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburg, Österreich
Die Pneumologische Rehabilitation (PR) ist eine evidenzbasierte interdisziplinäre Behandlung für Patienten mit chronischen Erkrankungen der Atmungsorgane. Die Evidenz steigt zunehmend für eine Rehabilitation bei Patienten mit Asthma bronchiale. Bei Patienten mit einem partiell kontrollierten oder unkontrollierten Asthma bronchiale, nach einem Krankenhausaufenthalt aufgrund einer Asthmaexazerbation oder rezidivierender Asthmaexazerbationen sollte der Bedarf für eine Rehabilitation überprüft werden. Eine PR besteht aus einem individuell erstellten multimodalen und multidisziplinären Therapieprogramm, welches zum Ziel hat, die Symptomlast zu reduzieren, die körperliche Belastungsfähigkeit und Lebensqualität zu verbessern sowie die Eigenkompetenz zu steigern. Ambulante Nachsorgeprogramme können dazu beitragen, den Reha-Effekt nachhaltig positiv zu beeinflussen. Daneben können digitale Technologien als unterstützende Maßnahme eingesetzt werden.Correspondence to:
Daniela Leitl
Forschungsinstitut für pneumologische Rehabilitation
Schön Klinik Berchtesgadener Land
Malterhöh 1
83471 Schönau am Königssee
Email: [email protected]
Übersicht
Non-pharmakologische Interventionen mit Einfluss auf die Lebensqualität bei COPD
Non-pharmacological interventions in COPD with influence on quality of life
I. Jarosch
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2023) p. 323 - 329
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 49, Nr. 7/2023, S. 323-329
Non-pharmakologische Interventionen mit Einfluss auf die Lebensqualität bei COPD
I. Jarosch
Forschungsinstitut für Pneumologische Rehabilitation, Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schönau am Königssee
Ein umfassendes Krankheitsmanagement der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) besteht aus einer leitlinienkonformen, medikamentösen und nicht medikamentösen Therapie. Die nicht medikamentösen Interventionen umfassen bei COPD vor allem eine Raucherentwöhnung, Edukation, Selbstmanagement, körperliche Aktivität, pneumologische Rehabilitation (PR) inkl. körperlichem Training, Ernährungsberatung und ggf. -intervention sowie die End of life Planung bzw. Palliativversorgung. Die PR spielt in diesem Kontext eine besondere Rolle, da sie alle Maßnahmen in sich vereint und durch den mehrwöchigen ambulanten oder stationären PR-Prozess die Möglichkeit bietet, die interdisziplinären Interventionen dosiert und überwacht zu initialisieren. Im Anschluss an die PR sollte ein Großteil der Maßnahmen weitergeführt werden, um Effekte langfristig zu konsolidieren bzw. weiter auszubauen. Dies trifft insbesondere auf einen aktiven und gesunden Lebensstil zu, in dessen Rahmen ein regelmäßiges, krankheitsspezifisches Training fester Bestandteil sein sollte. Neue, digitale Möglichkeiten können in Zukunft helfen, das Angebot der nicht medikamentösen Maßnahmen einer größeren Zielgruppe zur Verfügung zu stellen.Correspondence to:
Dr. rer. med. Inga Jarosch
Forschungsinstitut für Pneumologische Rehabilitation
Schön Klinik Berchtesgadener Land
Malterhöh 1, 83471 Schönau am Königssee
Email: [email protected]
Rehabilitationsmedizin
Rehabilitationsmedizinische Ansätze bei Asthma bronchiale
Rehabilitation in patients with bronchial asthma
D. Leitl, T. Schneeberger, I. Jarosch, R. Glöckl, G. Abdullayev und A.R. Koczulla
Price
42.00 $
Jahrgang 35 (2023) p. 145 - 152
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 35, Nr. 4/2023, S. 145-152
Rehabilitationsmedizinische Ansätze bei Asthma bronchiale
D. Leitl1#2, T. Schneeberger1#2, I. Jarosch1#2, R. Glöckl1#2, G. Abdullayev3 und A.R. Koczulla1#2#4
1Forschungsinstitut für pneumologische Rehabilitation, Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schönau am Königssee, 2Philipps-Universität Marburg, Pneumologische Rehabilitation, Deutsches Zentrum für Lungenforschung, 3Pneumologie, Schön Klinik Berchtesgadener Land, Schönau am Königssee, 4Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburg, Österreich
Die Pneumologische Rehabilitation (PR) ist eine evidenzbasierte interdisziplinäre Behandlung für Patienten mit chronischen Erkrankungen der Atmungsorgane. Die Evidenz steigt zunehmend für eine Rehabilitation bei Patienten mit Asthma bronchiale. Bei Patienten mit einem partiell kontrollierten oder unkontrollierten Asthma bronchiale, nach einem Krankenhausaufenthalt aufgrund einer Asthmaexazerbation oder rezidivierender Asthmaexazerbationen sollte der Bedarf für eine Rehabilitation überprüft werden. Eine PR besteht aus einem individuell erstellten multimodalen und multidisziplinären Therapieprogramm, welches zum Ziel hat, die Symptomlast zu reduzieren, die körperliche Belastungsfähigkeit und Lebensqualität zu verbessern sowie die Eigenkompetenz zu steigern. Ambulante Nachsorgeprogramme können dazu beitragen, den Reha-Effekt nachhaltig positiv zu beeinflussen. Daneben können digitale Technologien als unterstützende Maßnahme eingesetzt werden.
Erstpublikation in Allergologie. 2023; 46:
331-338 mit freundlicher Genehmigung der AutorenCorrespondence to:
Daniela Leitl
Forschungsinstitut für pneumologische Rehabilitation
Schön Klinik Berchtesgadener Land
Malterhöh 1
83471 Schönau am Königssee
Email: [email protected]
Übersicht
Pneumologische Rehabilitation bei ILD
Pulmonary rehabilitation in ILD
I. Jarosch, T. Schneeberger, G. Abdullayev, K. Siemon, D. Kroll, R. Glöckl und A.R. Koczulla
Price
42.00 $
Jahrgang 37 (2025) p. 69 - 78
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 37, Nr. 2/2025, S. 69-78
Pneumologische Rehabilitation bei ILD
I. Jarosch1#2, T. Schneeberger1#2, G. Abdullayev2, K. Siemon4, D. Kroll1#2, R. Glöckl1#2 und A.R. Koczulla1#2#3
1Philipps-Universität Marburg, Pneumologische Rehabilitation, Marburg, 2Schön Klinik Berchtesgadener Land, Forschungsinstitut für pneumologische Rehabilitation, Schönau am Königssee, 3Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Lehrkrankenhaus, Salzburg, 4Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft GmbH, Pneumologie, Schmallenberg
Die interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD) zeichnen sich neben der primären Erkrankung der Lunge durch weitere, extrapulmonale Veränderungen aus, wie zum Beispiel der Atrophie der Skelettmuskulatur. Neben dem Hauptsymptom der Atemnot führt auch die reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit zu einer Zunahme körperlicher Inaktivität und einer Reduktion der Teilhabe am Leben. Um dem entgegen zu wirken, wird eine pneumologische Rehabilitation (PR) empfohlen. Sie ist eine umfassende, individuelle Intervention, die mindestens aus Trainingstherapie, Schulung und Verhaltensänderung besteht und zum Ziel hat, langfristig gesundheitsförderndes Verhalten zu induzieren. Die multimodalen Inhalte und individuellen Ziele des PR-Programms beruhen auf einer profunden Patientenbeurteilung und Assessments bei Rehabilitationsbeginn. Dieser Artikel soll einen Überblick über die unterschiedlichen PR-Inhalte und deren Evidenz geben und die Relevanz in der nicht medikamentösen Therapie von ILD-Patienten aufzeigen.
Erstpublikation in Atemwegs- und Lungenkrankheiten 2025; 51: 54-63Correspondence to:
Dr. Inga Jarosch
Schön Klinik Berchtesgadener Land
Forschungsinstitut für Pneumologie
Phillips-Universität Marburg
Pneumologische Rehabilitation
Standort Schönau
Malterhöh 1
83471 Schönau am Königssee
Email: [email protected]
Pneumologische Rehabilitation
Rehabilitation bei pneumologischen Krankheitsbildern: wie ist die Evidenz?
Rehabilitation for pneumological clinical pictures: what is the evidence?
A.R. Koczulla, T. Schneeberger, M.M. Wirtz und I. Jarosch
Price
42.00 $
Jahrgang 52 (2026) p. 5 - 13
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 1/2026, S. 5-13
Rehabilitation bei pneumologischen Krankheitsbildern: wie ist die Evidenz?
A.R. Koczulla1#2#3, T. Schneeberger1#2, M.M. Wirtz4 und I. Jarosch1#2
1Philipps-Universität Marburg, Pneumologische Rehabilitation, Marburg, 2Schön Klinik Berchtesgadener Land, Forschungsinstitut für pneumologische Rehabilitation, Schönau am Königssee, 3Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Lehrkrankenhaus, Salzburg, Österreich, 4Universitätsklinik für Pneumologie, Paracelsus Medizinische Universität, Landeskrankenhaus Salzburg, Salzburg, Österreich
Pneumologische Rehabilitation (PR) verbessert nachweislich Symptome, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität bei COPD, Asthma, interstitiellen Lungenerkrankungen (ILD) und Post-COVID. Bei COPD ist die Evidenz am stärksten: PR reduziert Dyspnoe, Hospitalisationen und psychische Belastungen und wirkt zudem in allen Krankheitsstadien. Bei Asthma steigert PR die Ausdauer, Asthmakontrolle und Lebensqualität, wird jedoch zu selten genutzt. Auch Patient/-innen mit ILD, einschließlich idiopathischer Lungenfibrose (IPF), profitieren von PR durch Verbesserungen der körperlichen Leistungsfähigkeit und gesundheitsbezogenen Lebensqualität. Post-COVID-Patient/-innen profitieren von individuell angepassten, multimodalen Programmen, auch bei Fatiguesymptomen oder kognitiven Einschränkungen. Telerehabilitation kann vergleichbare Effekte wie Präsenz-PR erzielen, bietet höhere Zugänglichkeit, erfordert aber klare Strukturen und Finanzierung.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Andreas Rembert Koczulla
Schön Klinik Berchtesgadener Land
Malterhöh 1
83471 Schönau am Königssee
Email: [email protected]