Leitlinie
Empfehlungen der Deutschen Atemwegsliga zur Spirometrie
C.-P. Criée, D. Berdel, D. Heise, P. Kardos, D. Köhler, W. Leupold, H. Magnussen, W. Marek, R. Merget, H. Mitfessel, M. Rolke, S. Sorichter, H. Worth und H. Wuthe für die Deutsche Atemwegsliga e. V.
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42.00 $
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Jahrgang 32 p. 0 - -1
Abstract
C.-P. Criée, D. Berdel, D. Heise, P. Kardos, D. Köhler, W. Leupold, H. Magnussen, W. Marek, R. Merget, H. Mitfessel, M. Rolke, S. Sorichter, H. Worth und H. Wuthe für die Deutsche Atemwegsliga e. V.
Atemwegserkrankungen beim Kind – beim Erwachsenen
Asthmatherapie beim Erwachsenen
H. Worth
Price
42.00 $
Jahrgang 32 p. 464 - 473
Abstract
H. Worth
Medizinische Klinik I, Klinikum Fürth
Ziel der Asthmatherapie ist eine bestmögliche Asthmakontrolle durch Reduktion der dem Asthma zugrundeliegenden Entzündung. Wesentliche Komponenten des Asthma-Managements sind präventive Maßnahmen, insbesondere die Meidung von Asthmaauslösern, eine medikamentöse Behandlung sowie nicht medikamentöse Therapieoptionen. Zu letztgenannten gehören insbesondere die strukturierte Patientenschulung und körperliches Training. Die medikamentöse Therapie zur Behandlung des Asthma bronchiale erfolgt schweregradabhängig mit Hilfe einer Dauermedikation zur Langzeitkontrolle (controller) sowie eine zusätzliche Medikation im Bedarfsfall (reliever), d.h. bei Asthmaanfällen. Wichtigste Medikamente für die Bedarfstherapie sind die rasch wirksamen b2-Sympathomimetika, wichtigstes Medikament für die Dauerbehandlung sind inhalative Glukokortikosteroide. In Abhängigkeit vom jeweils vorliegenden und beim Asthma häufig wechselnden Schweregrad der Erkrankung erfolgen eine Eskalation bei Zunahme und eine Deeskalation der Therapie bei Abnahme der Beschwerden. Mit Hilfe einer schweregradadaptierten medikamentösen Langzeittherapie, der Ausschaltung von Anfallsauslösern, einer strukturierten Patientenschulung, dem frühzeitigen Einsatz einer Sport- und Bewegungstherapie sowie der adäquaten Behandlung von Infekten und Komplikationen kann dem Asthmatiker ein zufriedenstellendes Leben mit seiner Erkrankung ermöglicht werden.Correspondence to:
Prof. Dr. med. H. Worth
Medizinische Klinik I
Klinikum Fürth
Jakob-Henle-Straße 1
D-90766 Fürth
Email: [email protected]
Chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen I
Editorial - Neue Aspekte im Management der COPD – die neue COPD-Leitlinie
H. Worth
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Jahrgang 34 p. 1 - 2
Chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen II
Strukturierte Schulung für Patienten mit COPD
H. Worth und C. Schacher
Jahrgang 34 p. 43 - 48
Abstract
H. Worth und C. Schacher
Medizinische Klinik 1, Klinikum Fürth
Der Krankheitsverlauf für Patienten mit COPD und die Intensität der Symptomatik werden durch die Häufigkeit und Schwere akuter Verschlechterungen (Exazerbationen) wesentlich beeinflusst. Ziel der Patientenschulung ist die aktive Einbeziehung des Betroffenen in das Management seiner Krankheit Wesentliche Schulungsinhalte umfassen die Charakteristik des Krankheitsbildes, die Selbstkontrolle der Erkrankung, die korrekte Technik der Inhalation von Bronchodilatatoren und gegebenenfalls inhalativen Kortikosteroiden, sowie die Anpassung der Medikation an den jeweiligen Schweregrad der Erkrankung. Evaluierte strukturierte Programme zeigen, dass durch die strukturierte Patientenschulung die Zahl der Exazerbationen, der ungeplanten Arztbesuche, von Krankenhausaufenthalten und Arbeitsausfallszeiten zu- rückgeht und die Lebensqualität der betroffenen Patienten deutlich steigt. Für das von der Deutschen Atemwegsliga empfohlene COBRA-Programm ist zudem die Kosteneffizienz belegt. Mit Hilfe des Disease-Management-Programms COPD sind die Chancen gestiegen, qualifizierte Patiententrainer auszubilden und den zahlreichen Patienten mit COPD ein hochwertiges Schulungsangebot zur Verfügung zu stellen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. H. Worth
Medizinische Klinik 1
Klinikum Fürth
Jakob-Henle-Straße 1
D-90766 Fürth
Email: [email protected]
Empfehlungen
Empfehlungen zur Ganzkörperplethysmographie (Bodyplethysmographie) – Teil 1
C.-P. Criée (federführend), D. Berdel, D. Heise, R.A. Jörres, P. Kardos, D. Köhler, W. Leupold, H. Magnussen, W. Marek, R. Merget, H. Mitfessel, K. Rasche, M. Rolke, H.-J. Smith, S. Sorichter und H. Worth
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Jahrgang 35 p. 256 - 272
Abstract
C.-P. Criée (federführend), D. Berdel, D. Heise, R.A. Jörres, P. Kardos, D. Köhler, W. Leupold, H. Magnussen, W. Marek, R. Merget, H. Mitfessel, K. Rasche, M. Rolke, H.-J. Smith, S. Sorichter und H. Worth
Empfehlungen
Empfehlungen zur Ganzkörperplethysmographie (Bodyplethysmographie) Teil II
C.-P. Criée (federführend), D. Berdel, D. Heise, R.A. Jörres, P. Kardos, D. Köhler, W. Leupold, H. Magnussen, W. Marek, R. Merget, H. Mitfessel, K. Rasche, M. Rolke, H.-J. Smith, S. Sorichter und H. Worth
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Jahrgang 35 p. 349 - 370
Abstract
C.-P. Criée (federführend), D. Berdel, D. Heise, R.A. Jörres, P. Kardos, D. Köhler, W. Leupold, H. Magnussen, W. Marek, R. Merget, H. Mitfessel, K. Rasche, M. Rolke, H.-J. Smith, S. Sorichter und H. Worth
Die Versorgungskette bei Patienten mit COPD – aktuelle ärztliche und therapeutische Maßnahmen II
Physiotherapeutische Betreuung eines Patienten mit exazerbierter COPD auf der Intensivstation
Physiotherapy in patients with severe exacerbations of COPD and critical illness
H. Worth
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 365 - 369
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 38, Nr. 9/2012, S. 365–369
Physiotherapeutische Betreuung eines Patienten mit exazerbierter COPD auf der Intensivstation
H. Worth
Medizinische Klinik I, Klinikum Fürth
Die intensivmedizinische Betreuung eines Patienten mit exazerbierter COPD umfasst den Einsatz von Bronchodilatatoren, Kortikosteroiden, evtl. Antibiotika, die nicht invasive oder invasive Beatmung, die Applikation von Sauerstoff und physiotherapeutische Maßnahmen. Indikationen für die Physiotherapie sind die Dekonditionierung des Patienten und hierdurch bedingte Komplikationen, Störungen der Atmung wie Sekretretention, Atelektasenbildung, Weaning-Probleme sowie emotionale Probleme des kritisch kranken Patienten. Die wesentlichen physiotherapeutischen Maßnahmen zur Mobilisation und Sekretelimination auf der Intensivstation werden dargestellt. In Untersuchungen mit geringer Teilnehmerzahl lassen sich positive Effekte der physiotherapeutischen Atemtherapie bezüglich der Elimination von viskösem Sputum, einer kürzeren Weaning- Dauer und eine Reduktion der Hospitaldauer nachweisen, die in Zukunft durch randomisierte kontrollierte Studien mit größeren Fallzahlen untermauert werden sollten.Correspondence to:
Prof. Dr. med. H. Worth
Medizinische Klinik I, Klinikum Fürth
Jakob-Henle-Straße 1
D-90766 Fürth
Email: [email protected]
Akute Lungenembolie
Diagnostik der akuten Lungenembolie
Diagnosis of acute pulmonary embolism
H. Worth
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 290 - 296
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 39, Nr. 8/2013, S. 290–296
Diagnostik der akuten Lungenembolie
H. Worth
Medizinische Klinik 1, Klinikum Fürth
Die Diagnose “Lungenembolie” ist wegen der unspezifischen Symptomatik initial nur mit einer gewissen klinischen Wahrscheinlichkeit zu stellen. Diese kann anhand der Anamnese, des körperlichen Untersuchungsbefunds und prädisponierender Faktoren bestimmt werden. Aufgrund der klinischen Wahrscheinlichkeit, der hämodynamischen Beeinträchtigung des Patienten und der Verfügbarkeit der lokalen diagnostischen Möglichkeiten erfolgt die weiterführende Abklärung, wobei die CT-Angiographie gegenwärtig das Standardverfahren in der bildgebenden Diagnostik der Lungenembolie ist. Die transthorakale Echokardiographie ist insbesondere bei hämodynamischer Instabilität des Patienten zur Beurteilung der rechtsventrikulären Dysfunktion in Kombination mit kardialen Biomarkern von Bedeutung. Die diagnostischen Strategien bei Verdacht auf Lungenembolie werden in Abhängigkeit von der hämodynamischen Beeinträchtigung des Patienten dargestellt.Correspondence to:
Prof. Dr. med. H. Worth
Medizinische Klinik 1
Klinikum Fürth
Jakob-Henle-Straße 1
D-90766 Fürth
Email: [email protected]
Rauchen und Lunge
Rauchen und COPD
Smoking and COPD
H. Worth
Price
42.00 $
Jahrgang 41 p. 351 - 363
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 41, Nr. 8/2015, S. 351–363
Rauchen und COPD
H. Worth
Facharztforum Fürth
Tabakrauchen ist der wichtigste Risikofaktor für das Auftreten der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (COPD). Zigarettenrauch führt zu einer Entzündung der Atemwege und einer komplexen Veränderung der zellulären und humoralen Immunantwort, wodurch die Lungenfunktion beeinträchtigt, Symptome hervorgerufen, Atemwegsinfektionen begünstigt und die Prognose belastet werden. Daher kommt der sorgfältigen, standardisierten Erfassung und Kontrolle des Tabakkonsums bei COPD-Patienten große Bedeutung zu. Die Tabakentwöhnung ist die wirksamste und kosteneffektivste Einzelmaßnahme, um das Risiko der Entstehung zu verringern und die Progression der COPD zu stoppen. Die höchsten Abstinenzraten werden durch eine Kombination aus verhaltenstherapeutischen Maßnahmen und eine begleitende Pharmakotherapie mit Nikotinersatzstoffen und/oder Vareniclin bzw. Bupropion erreicht.Correspondence to:
Prof. Dr. med. H. Worth
Wolfsleithe 1
D–90556 Cadolzburg
Email: [email protected]
48. Bad Reichenhaller Kolloquium 2016
Auswirkungen des Tabakrauchens auf pulmonale Infektionen
Effects of cigarette smoking on pulmonary infections
H. Worth
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2017) p. 263 - 266
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 43, Nr. 6/2017, S. 263-266
Auswirkungen des Tabakrauchens auf pulmonale Infektionen*
H. Worth
Facharztforum Fürth
Durch die Inhalation von Zigarettenrauch werden strukturelle Lungenveränderungen und eine Beeinträchtigung des Immunsystems ausgelöst, die Auftreten, Dauer und Ansprechen auf die Therapie bei pulmonalen Infektionen beeinflussen. So ist das Rauchen einer der wichtigsten Risikofaktoren für das Auftreten ambulant erworbener Pneumonien. Das Risiko, an einer Pneumokokkenpneumonie zu erkranken, nimmt mit steigendem Zigarettenkonsum zu und sinkt wieder nach Aufgabe des Tabakkonsums. Auch für gramnegative Erreger und für die Influenza lassen sich Störungen der Erregerabwehr als Ursache eines schwereren Verlaufs der Infektionen nachweisen. Bei der Tbc führt chronischer Tabakkonsum zu einer gegenüber Nichtrauchern erhöhten Sterblichkeit sowie zu einem schlechteren Ansprechen der Therapie. Tierexperimentelle Nachweise von Störungen der Endothelfunktion und der Clearance von Bakterien und Viren durch die Inhalation des Dampfs und von Nikotin der E-Zigarette lassen erwarten, dass die Nutzung der E-Zigarette ebenfalls mit einem erhöhten Infektionsrisiko einhergeht. Bei Rauchern sind zur Reduktion des Infektionsrisikos neben der Raucherentwöhnung Schutzimpfungen gegen Influenza und Pneumokokken zu empfehlen.
*Vortrag im Rahmen des 48. Bad Reichenhaller Kolloquiums 2016.Correspondence to:
Prof. Dr. H. Worth
Wolfsleithe 1
90556 Cadolzburg
Email: [email protected]
Übersicht
Die neue deutschsprachige COPDLeitlinie – was ist neu?
The new guideline of the German Respiratory Society and the German Airway League for the management of patients with COPD – what is new?
H. Worth, P. Kardos und C.-P. Criée
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2018) p. 264 - 272
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 44, Nr. 5/2018, S. 264-272
Die neue deutschsprachige COPDLeitlinie – was ist neu?
H. Worth1, P. Kardos2 und C.-P. Criée3
1Facharztforum Fürth, 2Lungenpraxis am Maingau Krankenhaus, Frankfurt am Main, 3Abteilung Pneumologie, Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende, Bovenden
Die neue von Experten aus Deutschland und Österreich erarbeitete, evidenzbasierte S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin und der Deutschen Atemwegsliga zur Diagnostik und Behandlung von Patienten mit der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit COPD berücksichtigt eine Vielzahl von publizierten Studien und Metaanalysen sowie eine Reihe aktueller Leitlinien, insbesondere die 2017-Version des Dokuments der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD). Wichtigste Änderungen sind die Bestimmung des Schweregrades der Atemwegsobstruktion anhand der neueren GLI-Sollwerte, die Auswahl der Medikation in Abhängigkeit von der Intensität der Symptomatik und der Häufigkeit und Schwere der Exazerbationen sowie die Therapieempfehlungen. Die Leitlinie ermöglicht die Auswahl eines evidenzbasierten, individuell angepassten Behandlungskonzeptes und dient damit der Optimierung der Betreuung von COPD-Patienten unter Einschluss der häufig vorhandenen Komorbiditäten.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Heinrich Worth
Facharztforum Fürth
Bahnhofplatz 6
90762 Fürth
Email: [email protected]
Akute Lungenembolie
Stellenwert der Nicht-Vitamin K-abhängigen Antikoagulanzien (NOAK) in der Therapie der akuten Lungenembolie
Role of non-vitamin K-dependent oral anticoagulants (NOACs) in the treatment of acute pulmonary embolism
H. Worth
Price
42.00 $
Jahrgang 47 (2021) p. 190 - 194
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 47, Nr. 5/2021, S. 190-194
Stellenwert der Nicht-Vitamin K-abhängigen Antikoagulanzien (NOAK) in der Therapie der akuten Lungenembolie
H. Worth
Facharztforum Fürth
Die gerinnungshemmende Therapie der akuten Lungenembolie (LE) richtet sich nach dem abgeschätzten individuellen Risiko für Komplikationen in der Akutphase und reicht von der ambulanten Behandlung bis zur Reperfusionstherapie. Alle Patienten benötigen eine therapeutische Antikoagulation für mindestens 3 Monate, bei persistierendem Thromboembolierisiko auch längerfristig. Mit den nicht Vitamin K-abhängigen oralen Antikoagulanzien (NOAK) steht heute eine Medikamentengruppe zur Verfügung, die einen raschen Wirkungseintritt aufweist, übergangslos als orale Dauermedikation eingesetzt werden kann und keiner wiederholten Gerinnungskontrollen bedarf. Wegen des geringeren Blutungsrisikos bei vergleichbarer Effektivität im Vergleich zu Vitamin K-Antagonisten gelten NOAK derzeit als Therapie der Wahl.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Heinrich Worth
Facharztforum Fürth
Bahnhofplatz 6
90762 Fürth
Email: [email protected]
Akute Lungenembolie
Stellenwert der Nicht-Vitamin K-abhängigen Antikoagulanzien (NOAK) in der Therapie der akuten Lungenembolie
Role of non-vitamin K-dependent oral anticoagulants (NOACs) in the treatment of acute pulmonary embolism
H. Worth
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2021) p. 84 - 88
Abstract
Intensiv- und Notfallbehandlung, Jahrgang 46, Nr. 3/2021, S. 84-88
Stellenwert der Nicht-Vitamin K-abhängigen Antikoagulanzien (NOAK) in der Therapie der akuten Lungenembolie
H. Worth
Facharztforum Fürth
Die gerinnungshemmende Therapie der akuten Lungenembolie (LE) richtet sich nach dem abgeschätzten individuellen Risiko für Komplikationen in der Akutphase und reicht von der ambulanten Behandlung bis zur Reperfusionstherapie. Alle Patienten benötigen eine therapeutische Antikoagulation für mindestens 3 Monate, bei persistierendem Thromboembolierisiko auch längerfristig. Mit den nicht Vitamin K-abhängigen oralen Antikoagulanzien (NOAK) steht heute eine Medikamentengruppe zur Verfügung, die einen raschen Wirkungseintritt aufweist, übergangslos als orale Dauermedikation eingesetzt werden kann und keiner wiederholten Gerinnungskontrollen bedarf. Wegen des geringeren Blutungsrisikos bei vergleichbarer Effektivität im Vergleich zu Vitamin K-Antagonisten gelten NOAK derzeit als Therapie der Wahl.
Erstpublikation in Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 47, Nr. 5/2021, S. 190-194, mit freundlicher Genehmigung des AutorsCorrespondence to:
Prof. Dr. med. Heinrich Worth
Facharztforum Fürth
Bahnhofplatz 6
90762 Fürth
Email: [email protected]
Empfehlung
Aktuelle Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Atemwegsliga (DAL), Deutsche Lungenstiftung (DLS) sowie Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (D
C.P. Criée, H.J. Smith, A.M. Preisser, D. Bösch, U. Butt, M.M. Borst, N. Hämäläinen, K. Husemann, R.A. Jörres, P. Kardos, C. Lex, F.J. Meyer, D. Nachtigall, D. Nowak, U. Ochmann, W. Randerath, A. Schütz, B. Schucher, J. Spiesshoefer, C. Taube, S. Walterspacher, M. Wollsching-Strobel, H. Worth, M. Gappa und W. Windisch
Jahrgang 50 (2024) p. 111 - 184
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 3/2024, S. 111-184
Aktuelle Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Atemwegsliga (DAL), Deutsche Lungenstiftung (DLS) sowie Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (D
C.P. Criée1, H.J. Smith2, A.M. Preisser3, D. Bösch4, U. Butt5, M.M. Borst6, N. Hämäläinen7, K. Husemann8, R.A. Jörres9, P. Kardos10, C. Lex11, F.J. Meyer12, D. Nachtigall13† D. Nowak9, U. Ochmann9, W. Randerath14, A. Schüz15, B. Schucher16, J. Spiesshoefer17, C. Taube18, S. Walterspacher19, M. Wollsching-Strobel20, H. Worth21, M. Gappa22 und W. Windisch20
1Praxis für Innere Medizin und Pneumologie, Northeim, 2Research in Respiratory Diagnostics, Berlin, 3Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, 4Lungenpraxis Dr. Bösch, Landshut, 5Deutsche Atemwegsliga e. V., Bad Lippspringe, 6DGP-Akademie, Berlin, 7Berlin, 8MVZ Klinikum Kempten – Praxis für Pneumologie und Allergologie, Kempten, 9Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU München, 10Lungenzentrum Maingau, Frankfurt, 11Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, 12Lungenzentrum München (Bogenhausen- Harlaching), München, 13Hamburg, 14Krankenhaus Bethanien gGmbH, Klinik für Pneumologie und Allergologie, Solingen, 15Atemhilfe, Berlin, 16LungenClinic, Grosshansdorf, 17Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum Aachen, 18Klinik für Pneumologie, Universitätsmedizin Essen-Ruhrlandklinik, Essen, 19Klinikum Konstanz – Sektion Pneumologie, Konstanz, Universität Witten/Herdecke, Witten, 20Kliniken der Stadt Köln, Köln-Merheim, Universität Witten/Herdecke, 21Pneumologische und kardiologische Gemeinschaftspraxis, Fürth, 22Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf, Klinik für Kinder und Jugendliche, Düsseldorf
Aus der Einleitung
Messungen der Lungenfunktion stellen einen Kernbereich in der Diagnostik von Lungenerkrankungen dar und sind etablierter Standard in der diagnostischen Abklärung von Dyspnoe und Husten. Dabei stehen sehr unterschiedliche Testverfahren zur Verfügung, die jeweils mehrere und mitunter eine Vielzahl von Messparametern erlauben. Wesentlich für die Interpretation von Lungenfunktionswerten sind der Einsatz jeweils geeigneter Messverfahren, die Etablierung verlässlicher Normwerte sowie eine weiterführende Stadieneinteilung des Schweregrades einer etablierten Einschränkung. In diesem Sinne ergeben sich aus den Einschränkungen, wie sie in der Lungenfunktionsdiagnostik etabliert sind, weitere diagnostische und/oder auch therapeutische Schritte, wie sie in den Leitlinien zu den jeweils entsprechenden Erkrankungen formuliert sind, wie zum Beispiel zur chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).
Die letzten deutschen Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik stammen aus dem Jahr 2015 als Leitlinie zur Spirometrie [1]. 2022 wurde ein offizielles Dokument der Europäischen Fachgesellschaft (ERS = European Respiratory Society) in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Fachgesellschaft (ATS = American Thoracic Society) publiziert [2], in welchem neue Interpretationen von routinemäßigen Lungenfunktionstests vorgestellt worden sind. Betroffen sind die Spirometrie, die Bodyplethysmographie, die Diffusionskapazität, der Bronchodilatationstest sowie die Referenzwerte.
Diese Empfehlungen werden in dieser Arbeit vorgestellt und kritisch diskutiert. Darüber hinaus werden in weiteren Kapiteln die aktuellen Standards zur unspezifischen bronchialen Provokation, zur atemmuskulären Funktionsdiagnostik und zur forcierten Oszillometrie beschrieben. Die aktuelle Arbeit stellt damit eine Aktualisierung der Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik dar. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, das ein Kompendium Lungenfunktionsdiagnostik [3] weiterführende Informationen zu den genannten Untersuchungsmethoden beinhaltet.
Prof. Dr. med. Carl-Peter Criée,
Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga
und
Prof. Dr. med. Wolfram Windisch,
Präsident der DGPCorrespondence to:
Prof. Dr. Carl-Peter Criée
Praxis für Pneumologie
Albert-Schweitzer-Weg 9
37154 Northeim
Email: [email protected]
Aerosole im Fokus: Therapieoptimierung und Eindämmung schädlicher Auswirkungen
Inhalationsschulungen: Analog in Praxis und Klinik und digital zuhause
Analogue and web-based training of inhalation techniques in patients with obstructive lung diseases
H. Worth
Price
42.00 $
Jahrgang 50 (2024) p. 299 - 305
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 6/2024, S. 299-305
Inhalationsschulungen: Analog in Praxis und Klinik und digital zuhause
H. Worth
Facharztforum Fürth, Fürth
Für Patienten mit obstruktiven Atemwegserkrankungen ist die inhalative Applikation von Bronchodilatatoren und Kortikosteroiden der systemischen Applikation wegen ihrer höheren Effizienz vorzuziehen. Voraussetzung ist die Beherrschung der Technik des jeweils verordneten Inhalationssystems (Dosieraerosol, Sprühvernebler, Pulverinhalator, Vernebler). Einübung und Kontrolle der korrekten Anwendung sind für die Effizienz des eingesetzten Inhalationssystems essenziell. Für die Schulung der verschiedenen Inhalatoren stehen der verordnende Arzt bzw. geschulte Fachkräfte in Praxis und Klinik zur Verfügung, aber auch das Apothekerteam in einigen hierfür spezialisierten Apotheken. Zusätzlich bietet die kostenfrei auch Zuhause einsetzbare internetbasierte Videoschulung der Deutschen Atemwegsliga dem Patienten die Möglichkeit, jederzeit die korrekte Technik der von ihm eingesetzten Inhalatoren zu erlernen oder zu überprüfen.Correspondence to:
Prof. Dr. H. Worth
Facharztforum Fürth
Bahnhofplatz 6
90762 Fürth
Email: [email protected]