Originalarbeit
Vergleich von Formoterol (2 × 12 und 2 × 6 µg) mit Terbutalin (2 × 0,5 mg) unter gleichen Dosen Budesonid (2 × 0,2 mg) inhaliert von 246 Kindern mit leichtem bis moderatem Asthma
H. Matthys, B. Behling und E. Behling
Price
42.00 $
Jahrgang 30 p. 251 - 256
Abstract
H. Matthys, B. Behling und E. Behling
Abteilung für Pneumologie, Universitätsklinikum Freiburg
In 2 offen randomisierten, prospektiven Studien wurden 2 × 12 mg Formoterol (F) mit 2 × 0,5 mg Terbutalin (T) an je 55 Kindern und 2 × 6 mg F mit 2 × 0,5 mg T an je 68 Kindern unter gleichen inhalativen Dosen von Budesonid (2 × 0,2 mg) verglichen. Eingangskriterien waren eine Asthmaanamnese und Therapie. Studie 1 zeigte mit 2 × 12 mg F nach 1 Woche Therapie einen steileren PEF-Anstieg als mit T (p < 0,05). Nach 2 Wochen Therapie waren die PEF-Werte vor Inhalation morgens und abends in der F-Gruppe gleich gut wie die PEF-Werte in der T-Gruppe nach Inhalation. Das Ausmaß der PEF-Reversibilität nach b2-Agonisteninhalation blieb in beiden Vergleichsgruppen über 3 Wochen erhalten. Bezüglich zusätzlichen Bedarfsinhalationen, subjektiven Nebenwirkungen, Pulsoxymetrie- und Blutdruckwerten bestand kein signifikanter Unterschied. Studie 2 zeigte mit 2 × 6 mg F den gleich steilen Anstieg der PEF-Werte am morgen vor der b2-Agonisteninhalation bis zum Therapieende. Am Abend erreichten die PEF-Werte der T-Gruppe nur das Niveau der F-Gruppe am Tag nach dem vorausgegangenem wöchentlichen Spasmolysetest mit F beim Arztbesuch. Sonst lagen die PEF-Werte in der T-Gruppe am Abend um 15 – 20 l/min unter dem F-Gruppenniveau. Am letzten Therapietag erreichte dieser Unterschied Signifikanz (p < 0,03). Die Herzfrequenz nahm in der F-Gruppe während der 3-wöchigen Therapie um 14,4 in der T-Gruppe nur um 4,6 Schläge ab (p < 0,001). In der F-Gruppe benötigten nur noch 35% der Kinder Bedarfsinhalationen, in der T-Gruppe 56% (p < 0,002). Keine signifikanten Unterschiede ergaben die Oxymetrie- und Blutdruckmessungen sowie die subjektiven Nebenwirkungsangaben. Schlußfolgerung: F führt zu einer stärkeren und länger anhaltenden Bronchodilatation sowie zu einer besseren Asthmakontrolle als das nur kurzwirksame T. Nur bei einer Dosis von 2 × 12 mg F täglich kann nach 1 Woche Therapie bereits die F-induzierte verstärkte Budesonidwirkung (vermehrte Steroidrezeptorenexpression durch F) objektiviert werden.
Medizingeschichte
Historische Entwicklung der klinischen Ganzkörperplethysmographie
H. Matthys
Price
42.00 $
Jahrgang 31 p. 204 - 211
Abstract
H. Matthys
"Lungs at Home", Freiburg im Breisgau
Historische Entwicklung der klinischen Ganzkörperplethysmographie
Heute ist der Ganzkörperplethysmograph (GKP) zur Diagnose und Differentialdiagnose obstruktiver, restriktiver sowie gemischter Ventilationsstörungen, ergänzt durch die CO- Einatemzugsdiffusionskapazitätsbestimmung (TLCO = CO-Transferfaktor) mit der gleichzeitigen Möglichkeit, die ventilierten Lungenvolumina mittels Helium zu messen, das zentrale in praxi unverzichtbare Atemfunktionsmeßgerät geworden. Dabei wurde die Möglichkeit, die statischen und dynamischen Lungenvolumina integral mit zugehörigen Atemstromstärken sowie Atemmuskelkraft (PImax)- und Atemantriebsgrößen (P0,1) zu bestimmen, lange vernachlässigt.Correspondence to:
Univ.-Prof. Dr. med. H. Matthys
“Lungs at Home”
Hochrüttestraße 17
D-79117 Freiburg im Breisgau
Email: [email protected]
Kasuistiken
Notfallbeatmung, ein historischer Rück- und Ausblick
H. Matthys
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 232 - 237
Abstract
H. Matthys
Universitätsklinikum Freiburg
In den letzten Jahren wurden die Wiederbelebungsmaßnahmen bei Atem- und Kreislaufstillstand stark unter dem Gesichtspunkt kardialer Reanimation europaweit standardisiert (www.erc.edu). Die mechanische Herzmassage beginnt bei freien Atemwegen mit 30 Thoraxkompressionen gefolgt von 2 Beatmungen (Mund zu Mund, Mund zu Nase) oder manuell mit Maske, eventuell Intubation und zusätzliche O2-Gabe (Kinder 15 : 2) für mindestens 2 Minuten, dann eventuell die erste Defibrillation (nur bei Kammerflimmern oder gefährlichen Arrhythmien im EKG). Bei Patienten mit Asystolie wird mit Herzmassage und Beatmung (30 : 2) für weitere 2 Minuten bis zur nächsten Kontrolle fortgefahren. Beatmungstechniken, die am Thorax angreifen, wurden seit längerer Zeit als empfohlenes Notfallmanagement verlassen. Das Erkennen reversibler Notfallsituationen verlangt insbesondere auch Kenntnisse der Pathophysiologie des O2-Transportsystems, deren erfolgreiche Behebung (Spannungspneumothorax, ventilationsbehindernde große Pleuraergüsse und Herztamponade) oft nur mit einem universell einsetzbaren Drainagebesteck mit 3-Wege-Hahn plus Rückschlagventil (Matthys Drain®) zu therapieren und mittels Pulsoxymetrie überprüfbar ist.Correspondence to:
Prof. Dr. med. H. Matthys
Hochrüttestraße 17
D-79117 Freiburg
Email: [email protected]
Medizingeschichte
Pneumologie – von der Peripherie ins Zentrum der Inneren Medizin
Pulmonology – from the periphery into the center of internal medicine
H. Matthys
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Jahrgang 34 p. 497 - 502
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 34, Nr. 12/2008, S. 497–502
Pneumologie – von der Peripherie ins Zentrum der Inneren Medizin
H. Matthys
Prof. Dr. med. Karl-Heinz Rühle zum 70. Geburtstag
Laudatio
Laudatio
H. Matthys
Login
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Jahrgang 38 p. 485 - 487
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 38, Nr. 12/2012, S. 485–487
Laudatio
H. Matthys
Originalarbeit
Antibiotikaeinsatz bei COPD-Patienten im Rahmen einer Add-on-Therapie mit EPs 7630
Antibiotic use in patients with COPD receiving EPs 7630 as an add-on treatment
H. Matthys und F.A. Malek
Price
42.00 $
Jahrgang 41 p. 27 - 34
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 41, Nr. 1/2015, S. 27–34
Antibiotikaeinsatz bei COPD-Patienten im Rahmen einer Add-on-Therapie mit EPs 7630
H. Matthys1 und F.A. Malek2
1Abteilung Pneumologie, Universitätsklinikum Freiburg, 2Klinische Forschung, Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG, Karlsruhe
Einführung: Wir analysierten weitere Daten einer bereits berichteten klinischen Studie mit EPs 7630 bei COPD-Patienten hinsichtlich Exazerbationshäufigkeit und Antibiotikaeinsatz. Patienten und Methoden: 200 Patienten mit COPD-Stadium II oder III erhielten für 24 Wochen zusätzlich zur Basistherapie gemäß GOLD randomisiert 3 × 30 Tropfen/d EPs 7630 (n = 99) oder Plazebo (n = 101). Ergebnisse: Die Zahl der Patienten mit Exazerbationen war unter Plazebo signifikant höher als unter EPs 7630 (71,3% vs. 35,7%, p < 0,0001). Entsprechend benötigten unter EPs 7630 signifikant weniger Patienten eine Antibiotikabehandlung (37,8% vs. 72,5%, p < 0,0001), zudem waren die Patienten unter EPs 7630 weniger Tage exazerbationsbedingt arbeitsunfähig (5,5 ± 4,1 vs. 7,5 ± 4,6 Tage, p = 0,0337). Schlussfolgerung: Eine Add-on-Therapie mit EPs 7630 bei COPD-Patienten (Stadium II oder III) führte in dieser Studie zu verminderter Exazerbationshäufigkeit, reduziertem Antibiotikaeinsatz und weniger Arbeitsfehltagen.Correspondence to:
Univ.-Prof. Dr. med. H. Matthys
Lungs at Home
Hochrüttestraße 17
D–79117 Freiburg
Email: [email protected]
Übersicht
Inhalationstherapie im neuen Millennium. Wie weiter nach dem Verbot von FCKW-haltigen kurzwirksamen beta2-Agonisten?
Aerosol therapy in the new millennium. How to proceed after the elimination of CFC-driven pMDI’s containing short-acting beta2-agonists
H. Matthys
Price
42.00 $
Jahrgang 27 p. 79 - 84
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 27, Nr. 2/2001, S. 79–84
Inhalationstherapie im neuen Millennium. Wie weiter nach dem Verbot von FCKW-haltigen kurzwirksamen beta2-Agonisten?
H. Matthys
Abteilung Pneumologie, Universitätsklinikum Freiburg
Auch nach dem Verbot von FCKW-haltigen Dosieraerosolen mit kurzwirksamen beta2-Agonisten besteht für Ärzte und Patienten weiterhin therapeutische Sicherheit, was die obstruktiven Atemwegserkrankungen betrifft. Es sollten stets möglichst alle Medikamente mit dem gleichen Inhalationsgerät instruiert und verschrieben werden (Therapiesicherheit). Für die “Reliever”, Bedarfs- und Notfalltherapie bestehen nunmehr drei Alternativen für die FCKW-freie Applikation von kurzwirksamen beta2-Agonisten. Wir empfehlen die Verschreibung von Aerosolgeräten nach Patientenmöglichkeiten und umweltschonenden Kriterien. 1. Trockenpulver-, 2. HFA-Treibgasdosieraerosole mit verschiedenen Zusatzgeräten, 3.Vernebler mit inspiratorisch gesteuerter Aerosolapplikation für Patienten, die nur bei Spontanatmung inhalieren können.Correspondence to:
Prof. Dr. med. H. Matthys, Abteilung Pneumologie, Universitätsklinikum Freiburg, Hugstetter Straße 55, D-79106 Freiburg
Übersicht
Leukotrien-Rezeptorantagonisten, 5-Lipoxygenase- und 5-Lipoxygenase-aktivierendes Protein(FLAP)-Inhibitoren – Neue Therapieform in der Behandlung des Asthma bronchiale?
Leukotriene-receptor-antagonists, 5-lipoxygenase-inhibitors, and 5-lipoxygenase-activating-protein-inhibitors – a new form of therapy in bronchial asthma
J.-C. Virchow Jr., C. Kroegel, W. Luttmann, C. Kortsik und H. Matthys
Price
42.00 $
Jahrgang 19 (1996) p. 3 - 14
Abstract
Allergologie, Jahrgang 19, Nr. 1/1996, S. 3-14
Leukotrien-Rezeptorantagonisten, 5-Lipoxygenase- und 5-Lipoxygenase-aktivierendes Protein(FLAP)-Inhibitoren – Neue Therapieform in der Behandlung des Asthma bronchiale?
J.-C. Virchow Jr., C. Kroegel, W. Luttmann, C. Kortsik und H. Matthys
Abteilung Pneumologie (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. H. Matthys), Medizinische Universitätsklinik, Freiburg im Breisgau
Bronchokonstriktorische Substanzen sollen in der Pathogenese des Asthma bronchiale eine Rolle spielen. Im Gegensatz zu verschiedenen anderen Mediatoren konnte durch Antagonisten gegen Leukotrien C4, D4 und E4 oder Inhibitoren ihrer Synthese in experimentellen und klinischen Studien nachgewiesen werden, daß diese Substanzen an der Pathogenese und der Pathophysiologie der reversiblen asthmatischen Bronchokonstriktion beteiligt sind. Die Wirkung dieser neuen Therapeutika ist von β-Rezeptor-Agonisten und Glukokortikoiden unabhängig. Aufgrund der Besserung der Lungenfunktion in experimentellen Provokationsmodellen und in Langzeitstudien und der Hemmung der allergischen Spätreaktion, die in ähnlicher Ausprägung bei inhalativen Steroiden nachweisbar ist, wird für Leukotrien-Antagonisten und 5-Lipoxygenase-Inhibitoren bzw. 5-Lipoxygenase-aktivierendes Protein (FLAP)-Inhibitoren zusätzlich zur Bronchodilatation eine anti-entzündliche Wirkung angenommen. Die gegenwärtig in klinischer Prüfung befindlichen oral einzunehmenden Substanzen zeichnen sich durch wenig Nebenwirkungen aus. Zunehmend werden auch inhalativ wirksame Leukotrien-Antagonisten bzw. 5-Lipoxygenase-Inhibitoren entwickelt. Während durch Antagonismus der Leukotriene zunächst bestehende therapeutische Regime ergänzt werden können, ist zu erwarten, daß diese Substanzen mit ihrer möglicherweise krankheitsmodifizierenden Wirkung auch Therapeutika der ersten Wahl zur Behandlung allergischer wie nicht-allergischer, asthmatischer Atemwegserkrankungen werden und neben β2-Mimetika auch den Bedarf an anti-inflammatorischer Therapie senken bzw. ersetzen können. Leukotrien-Rezeptorantagonisten, 5-Lipoxygenase-Inhibitoren bzw. FLAP-Inhibitoren stellen damit eine neue, nach klinischen Studien vielversprechende Möglichkeit zur Behandlung des akuten wie chronischen Asthmas dar. Die rasch einsetzende und nachhaltige bronchodilatierende Wirkung der Mehrzahl dieser Substanzen, die in der Therapie des Asthmas völlig neue pharmakologische Interventionsmöglichkeit mit beachtlicher klinischer Wirkung und die möglicherweise zusätzliche anti-entzündliche Wirkung werden die Therapie des Asthma bronchiale in den nächsten Jahren voraussichtlich revolutionieren.Correspondence to:
Dr. med. J.C. Virchow Jr., Hugstetterstraße 55, D–79106 Freiburg
Lungenfunktionsdiagnostik
Quantifizierung und Interpretation der ganzkörperplethysmographisch registrierten Kabinensignal-, Fluss-, Volumenbeziehungen bei Spontanatmung
Quantification and interpretation of whole-body plethysmography recorded cabin signal-, flow-, volume relationships at spontaneous breathing
H. Matthys, H.-J. Smith und S. Sorichter
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2018) p. 497 - 506
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 44, Nr. 10/2018, S. 497-506
Quantifizierung und Interpretation der ganzkörperplethysmographisch registrierten Kabinensignal-, Fluss-, Volumenbeziehungen bei Spontanatmung
H. Matthys1, H.-J. Smith2 und S. Sorichter3
1Ärztl. Dir. Emeritus, Abteilung Pneumologie Universitätsklinikum Freiburg, 2Research in Respiratory Diagnostics, Berlin, 3Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin, RKK-Klinikum St. Josefskrankenhaus, Freiburg
Obwohl die Ganzkörperplethysmographie zu den bedeutenden Methoden der Untersuchung der Lungenfunktion bei Spontanatmung zählt, gibt es bis heute verschiedene Darstellungen ihrer methodischen Merkmale. Dieser Beitrag soll dazu dienen, ein erweitertes Verständnis zum Funktionsprinzip zu erlangen, um dadurch die klinische Interpretation der Untersuchungsergebnisse zu verbessern und zu vervollständigen. Die Definition und Verwendung des effektiven spezifischen Atemwegswiderstandes (sReff), das heißt aus der Ruheatmung abgeleitete Globalinformation zur Lungenfunktion, stellt dabei einen Schwerpunkt dar. In einer ausführlichen Ableitung wird dieser Parameter sowohl theoretisch als auch anhand zweier Patientenuntersuchungen betrachtet. Durch die Einbeziehung der Messung des Lungenvolumens mittels Verschlussmanöver erfolgt der Übergang zur weitergehenden und differenzierenden Diagnostik. In der Praxis liegt der Schwerpunkt des Einsatzes der Ganzkörperplethysmographie in der Erfassung der statischen und dynamischen Lungenvolumina, der zugehörigen Flüsse und den hierfür aufgewendeten Alveolardrucken. Abschließend wird ein Konzept zur Interpretation der Untersuchungsergebnisse vorgestellt, welches das Ziel verfolgt, mit möglichst wenigen, relevanten Parametern eine umfassende Einschätzung der gasdynamischen Funktion der Lunge zu erreichen. Der vorangestellte kurze Abriss der geschichtlichen Entwicklung der Ganzkörperplethysmographie trägt zum Verständnis bei.
Correspondence to:
Univ.-Prof. Dr. med. Heinrich Matthys
Ärztl. Dir. Emeritus
Abteilung Pneumologie
Universitätsklinikum Freiburg
Killianstraße 5
79106 Freiburg
Email: [email protected]
Sauerstoff-Langzeittherapie (LTOT)
Aspekte der Entwicklung der Sauerstoff- Langzeittherapie (LTOT) – Persönliche Rückblicke
Aspects in the development of longterm oxygen therapy (LTOT) – personal reviews
H. Matthys und S. Sorichter
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2022) p. 133 - 139
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 48, Nr. 4/2022, S. 133-139
Aspekte der Entwicklung der Sauerstoff- Langzeittherapie (LTOT) – Persönliche Rückblicke
H. Matthys1 und S. Sorichter2
1Lungs at home, Freiburg, 2St. Josefskrankenhaus Freiburg, Freiburg
Persönliche Rückblicke über 50 Jahre auf die Entwicklung der Sauerstoff-Langzeittherapie (LTOT), die in den 1950er-Jahren noch als nur bei Patienten mit hypo- und normokapnischer Hypoxie (sog. respiratorischer Partialinsuffizienz) ohne gleichzeitig applizierte mechanische Ventilationshilfen als durchführbar (IPPB, nicht invasive Ventilation (NIV), mit Maske oder Mundstück, sowie Eiserner Lunge) galt, da eine unkontrollierte LTOT mit dem Tod als Folge einer CO2-Narkose mit Atemstillstand enden konnte. Betrachtet werden Aufenthalte in Denver Anfang 1970, eigene wissenschaftliche Untersuchungen an den Universitäten Ulm und Freiburg über 40 Jahre sowie fachgesellschaftliche Tätigkeiten unter dem Aspekt der LTOT und nicht invasiver Beatmung bis hin zu den heutigen Entwicklungen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Heinrich Matthys
Ärztl. Dir. emeritus, Abteilung für Pneumologie
Universitätsklinikum Freiburg
«Lungs at Home»
Email: [email protected]
Atmung in besonderen Situationen
Atmung in der Höhe
Respiration in high altitude
S. Walterspacher, T. Scholz, J. Rosenbruch, H. Matthys und S. Sorichter
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2023) p. 601 - 606
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 49, Nr. 12/2023, S. 601-606
Atmung in der Höhe
S. Walterspacher1#2, T. Scholz3, J. Rosenbruch3, H. Matthys4 und S. Sorichter3
1Medizinische Klinik, Klinikum Konstanz, 2Lehrstuhl für Pneumologie, Universität Witten-Herdecke, Witten, 3Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin, St. Josefskrankenhaus Freiburg, 4Klinik für Pneumologie, Uniklinik Freiburg
Unter den besonderen Bedingungen der hypobaren Hypoxie wird das respiratorische System in besonderer Weise belastet. Die Limitationen der Atmung mit der Ausbildung einer Hypoxämie führen zu verschiedenen höhenbedingten Erkrankungen wie der akuten Bergkrankheit, periodischer Atmung im Schlaf, dem Höhenlungenödem bis zu dem oftmals letal verlaufenden Höhenhirnödem. Das Erkennen, die Therapie und Prophylaxe bedürfen auch eines fundierten Verständnisses der pathophysiologischen Grundlagen der Erkrankungen.Correspondence to:
PD Dr. med. Stephan Walterspacher
Klinikum Konstanz – Sektion Pneumologie
Mainaustr. 35
78464 Konstanz
Email: [email protected]