Originalarbeit
Patientenschulung in der Kinderund Jugendmedizin – Bestandsaufnahme deutschsprachiger Konzepte und Bedarfsanalyse
Patient education programs for children, adolescents and parents – survey on the current status of concepts and education requirements in Germany
G. Ernst, R. Szczepanski und K. Lange
Price
42.00 $
Jahrgang 25 p. 18 - 24
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 25, Nr. 1/2013, S. 18–24
Patientenschulung in der Kinderund Jugendmedizin – Bestandsaufnahme deutschsprachiger Konzepte und Bedarfsanalyse
G. Ernst1, R. Szczepanski2 und K. Lange1
1Medizinische Psychologie, Medizinische Hochschule Hannover, 2Kinderhospital Osnabrück
Hintergrund: Bei einigen chronischen Krankheiten des Kindes- und Jugendalters sind strukturierte Patientenschulungen integraler Bestandteil der Therapie. Systematische Evaluationen der Programme konnten positive Effekte auf somatische, psychosoziale und gesundheitsökonomische Parameter belegen. Die vorliegende Studie untersucht die aktuelle Schulungssituation für chronisch kranke Kinder, Jugendliche und deren Familien in Deutschland. Zentrale Fragen waren: 1) Für welche somatischen Gesundheitsstörungen existieren strukturierte Programme? 2) Welche Barrieren stehen der Umsetzung von Schulungen entgegen? Methode: Informationen wurden über folgende Quellen gesammelt: 1) Expertenworkshops; 2) Befragung von 178 Experten bundesweit; 3) ergänzende Literatur- und Internetrecherche. Ergebnisse: Für 18 von 37 chronisch somatischen Gesundheitsstörungen existierten Schulungsangebote, davon waren 7 hinreichend erprobt und evaluiert. Für die verbleibenden 19 Indikationen konnten keine deutschsprachigen Angebote identifiziert werden. Als größte Schulungsbarrieren wurden die Heterogenität und Seltenheit der Erkrankungen, fehlendes Interesse der Familien sowie mangelnde Finanzierung der Angebote aufgeführt. Schlussfolgerung: Um Familien qualifizierte Schulungen anbieten zu können, sind bei vielen Indikationen Weiterentwicklungen und Wirksamkeitsbelege erforderlich. Darüber hinaus bedarf es innovativer Konzepte, um Gruppenschulungen bei weniger häufigen Krankheiten zu realisieren.Correspondence to:
Dr. Gundula Ernst
Medizinische Psychologie
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Straße 1
D–30625 Hannover
Email: [email protected]
Transition
Erwachsenwerden mit chronischer Krankheit: Fit für den Wechsel: Transitionsmodul im Modularen Schulungsprogramm ModuS
Growing-up with chronic disease. Fit for change: transition training based on the modular education program ModuS
G. Ernst, K. Lange, R. Szczepanski, D. Staab, U. Thyen und I. Menrath
Price
42.00 $
Jahrgang 42 p. 403 - 410
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 42, Nr. 8/2016, S. 403-410
Erwachsenwerden mit chronischer Krankheit: Fit für den Wechsel: Transitionsmodul im Modularen Schulungsprogramm ModuS
G. Ernst1, K. Lange1, R. Szczepanski4, D. Staab3, U. Thyen2 und I. Menrath2
1Medizinische Psychologie, Medizinische Hochschule Hannover, 2Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Lübeck, 3Abteilung für pädiatrische Pulmologie und Immunologie, Charité, Berlin, 4Kinderhospital Osnabrück
Die Phase der Transition stellt chronisch kranke Jugendliche und ihre Familien vor große Herausforderungen. Sie ist mit zahlreichen Risiken behaftet, wie zum Beispiel einer Verschlechterung der Gesundheitsversorgung. Im Rahmen des Projekts „Erwachsenwerden mit ModuS: Fit für den Wechsel“ wurde ein 1,5-tägiger Jugendworkshop zur Transition entwickelt und um ein Elternschulungsmodul und eine interaktive Internetseite erweitert. Themen des Programms sind der Transfer in die Erwachsenenmedizin, Sozialrecht, Ausbildung/Beruf und das Selbstständigwerden mit Krankheit. Das Programm wurde an 14 verschiedenen chronischen Gesundheitsstörungen im ambulanten und stationären Setting erprobt. Die Schulungen wurden von den Familien gut angenommen und wirkten sich positiv auf das Selbstmanagement aus. Zukünftig gilt es Strukturen zu etablieren, um vielen Familien eine vergleichbare Unterstützung in dieser besonderen Lebensphase anbieten zu können.Correspondence to:
Dr. rer. biol. hum. Gundula Ernst
Diplom-Psychologin
Medizinische Psychologie
Medizinische Hochschule Hannover
Carl Neuberg-Straße 1 OE 5430
30625 Hannover
Email: [email protected]
Transition
Erwachsenwerden mit chronischer Krankheit – Fit für den Wechsel: Transitionsmodul im Modularen Schulungsprogramm ModuS
Growing-up with a chronic condition – Fit for transition – Transition module within the modular education program ModuS
G. Ernst und I. Menrath
Price
42.00 $
Jahrgang 40 (2017) p. 358 - 365
Abstract
Allergologie, Jahrgang 40, Nr. 9/2017, S. 358-365
Erwachsenwerden mit chronischer Krankheit – Fit für den Wechsel: Transitionsmodul im Modularen Schulungsprogramm ModuS
G. Ernst1 und I. Menrath2
1Medizinische Psychologie, Medizinische Hochschule Hannover, 2Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Der Übergang in das Erwachsenenleben ist für chronisch kranke Jugendliche mit zahlreichen Risiken behaftet, wie z.B. einer Verschlechterung der Gesundheitsversorgung. Er stellt daher die Jugendlichen und ihre Familien vor große Herausforderungen. Zur besseren Vorbereitung der Familien auf die Transition wurde im Rahmen des Projektes „Erwachsenwerden mit ModuS: Fit für den Wechsel“ ein 2-tägiger Workshop für die Jugendlichen und ihre Eltern entwickelt und erprobt. Der Workshop basiert auf den Prinzipien des modularen Schulungsprogramms ModuS. Themen des Workshops sind der Transfer in die Erwachsenenmedizin, sozialrechtliche Änderungen, Ausbildung/Beruf sowie das Selbständigwerden mit Krankheit. Zur Unterstützung und Nachbereitung der Workshops wurde die interaktive Internetseite www.between-kompas.de entwickelt. Das Programm wurde an 14 verschiedenen chronischen Gesundheitsstörungen im ambulanten und stationären Setting erprobt. Die Workshops wurden dabei von den Familien gut angenommen und wirkten sich auch 2 Jahre später noch positiv auf die Transitionskompetenz und die aktive Patientenbeteiligung der Jugendlichen aus. Zukünftig gilt es, Strukturen zu etablieren, um vielen Familien eine vergleichbare Unterstützung in dieser besonderen Lebensphase anbieten zu können.Correspondence to:
Dr. Gundula Ernst
Medizinische Psychologie
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover
Email: [email protected]
Schulung in der Allergologie
ModuS in der Allergologie – bisherige Erfahrungen und neue Perspektiven
ModuS in allergology – experience and new perspectives
R. Szczepanski, I. Menrath, S. Scheewe und G. Ernst
Price
42.00 $
Jahrgang 41 (2018) p. 81 - 88
Abstract
Allergologie, Jahrgang 41, Nr. 2/2018, S. 81-88
ModuS in der Allergologie – bisherige Erfahrungen und neue Perspektiven
R. Szczepanski1, I. Menrath2, S. Scheewe3 und G. Ernst4
1Kinderhospital Osnabrück, 2Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, 3Fachklink Sylt, 4Medizinische Psychologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover
Das Kompetenznetz Patientenschulung im Kindes- und Jugendalter (KomPaS) wurde 2008 gegründet, um die verschiedenen Schulungsaktivitäten zusammenzuführen. Von KomPaS wurde das modulare Schulungsprogramm für seltene/weniger häufige chronische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter (ModuS) entwickelt und erfolgreich erprobt. Es ist gleichermaßen bei häufigen Erkrankungen wie Asthma, Neurodermitis, Anaphylaxie umsetzbar. Zusätzlich wurde ein Transitionsmodul entwickelt und evaluiert, um Jugendliche und ihre Eltern im Rahmen einer Gruppenschulung auf die Transition vorzubereiten. Es ist ebenfalls für alle somatischen chronischen Erkrankungen geeignet. Im Rahmen der Projekte wurde die Trainerausbildung modularisiert, um besser neue Trainer für die Schulung gewinnen und adäquat qualifiziert ausbilden zu können. KomPaS ist die Plattform für bestehende und zukünftige Schulungsprogramme, die Weiterentwicklung der Patientenschulung sowie deren Qualitätssicherung.Correspondence to:
Dr. Rüdiger Szczepanski
1. Vorsitzender vom Kompetenznetz Patientenschulung e.V. (KomPaS)
Kinderhospital Osnabrück
Iburger Straße 187
49082 Osnabrück
Email: [email protected]
Schulung in der Allergologie
ModuS in der Allergologie – bisherige Erfahrungen und neue Perspektiven
ModuS in allergology – experience and new perspectives
R. Szczepanski, I. Menrath, S. Scheewe und G. Ernst
Price
42.00 $
Jahrgang 31 (2019) p. 118 - 125
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 31, Nr. 3/2019, S. 118-125
ModuS in der Allergologie – bisherige Erfahrungen und neue Perspektiven
R. Szczepanski1, I. Menrath2, S. Scheewe3 und G. Ernst4
1Kinderhospital Osnabrück, 2Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, 3Fachklink Sylt, 4Medizinische Psychologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover
Das Kompetenznetz Patientenschulung im Kindes- und Jugendalter (KomPaS) wurde 2008 gegründet, um die verschiedenen Schulungsaktivitäten zusammenzuführen. Von KomPaS wurde das modulare Schulungsprogramm für seltene/weniger häufige chronische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter (ModuS) entwickelt und erfolgreich erprobt. Es ist gleichermaßen bei häufigen Erkrankungen wie Asthma, Neurodermitis, Anaphylaxie umsetzbar. Zusätzlich wurde ein Transitionsmodul entwickelt und evaluiert, um Jugendliche und ihre Eltern im Rahmen einer Gruppenschulung auf die Transition vorzubereiten. Es ist ebenfalls für alle somatischen chronischen Erkrankungen geeignet. Im Rahmen der Projekte wurde die Trainerausbildung modularisiert, um besser neue Trainer für die Schulung gewinnen und adäquat qualifiziert ausbilden zu können. KomPaS ist die Plattform für bestehende und zukünftige Schulungsprogramme, die Weiterentwicklung der Patientenschulung sowie deren Qualitätssicherung.
Erstpublikation in Allergologie. 2018; 41: 81-88.Correspondence to:
Dr. Rüdiger Szczepanski
1. Vorsitzender vom Kompetenznetz
Patientenschulung e.V. (KomPaS)
Kinderhospital Osnabrück
Iburger Straße 187
49082 Osnabrück
Email: [email protected]
Pädiatrische Pneumologie
Transition von Jugendlichen mit chronischen Atemwegserkrankungen – Versorgungssituation und aktuelle Konzepte
Transition of adolescents with chronic respiratory diseases – health care situation and current concepts
G. Ernst und D. Staab
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2022) p. 556 - 562
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 48, Nr. 12/2022, S. 556-562
Transition von Jugendlichen mit chronischen Atemwegserkrankungen – Versorgungssituation und aktuelle Konzepte
G. Ernst1 und D. Staab2
1Medizinische Psychologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, 2Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie, Immunologie und Intensivmedizin, Charité, Universitätsmedizin Berlin, Berlin
Die Adoleszenz stellt chronisch kranke Jugendliche und ihre Eltern vor vielfältige Herausforderungen. Neben den alterstypischen Entwicklungsaufgaben müssen Gesundheitskompetenzen erworben werden, die zum eigenverantwortlichen Managen der Krankheit befähigen. Zudem muss es Jugendlichen gelingen, die Krankheit in ihr Selbstbild zu integrieren und ihren Umgang damit zu finden. Behandlungsteams sollten daher Jugendliche mit Beginn der Adoleszenz schrittweise stärker in die Versorgung einbeziehen. Dabei sollten insbesondere Themen angesprochen werden, die im Jugendalter an Relevanz gewinnen, und die Möglichkeiten betont werden, die junge Menschen dank moderner Therapien haben. Auch der anstehende Wechsel in die Erwachsenenversorgung muss vorbereitet und begleitet werden. Zur Unterstützung der Transition stehen erfolgreiche Ansätze zur Verfügung. Sie tragen zum kompetenten Therapiemanagement bei, fördern die Adhärenz und sichern die Lebensqualität und Teilhabe junger Menschen.Correspondence to:
PD Dr. Gundula Ernst
Medizinische Hochschule Hannover
Medizinische Psychologie
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover
Email: [email protected]