Mastozytose
Leitlinie Mastozytose
K. Hartmann, T. Biedermann, K. Brockow, J. Grabbe, H.-P. Horny, U. Lippert, M. Maurer, M. Raithel, E. Rietschel, F. Ruëff und K. Sotlar für das Kompetenznetzwerk Mastozytose e.V.
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42.00 $
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Jahrgang 32 p. 199 - 213
Abstract
K. Hartmann1, T. Biedermann2, K. Brockow3, J. Grabbe4, H.-P. Horny5, U. Lippert6, M. Maurer7, M. Raithel8, E. Rietschel9, F. Ruëff10 und K. Sotlar11 für das Kompetenznetzwerk Mastozytose e.V.
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Klinikum der Universität zu Köln, 2Universitäts-Hautklinik, Universitätsklinikum Tübingen, 3Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 4Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, 5Institut für Pathologie, Ansbach, 6Abteilung Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum Göttingen, 7Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 8Abteilung Gastroenterologie, Medizinische Klinik I, Universitätsklinikum Erlangen, 9Klinik und Poliklinik für Kinderheilkunde, Klinikum der Universität zu Köln, 10Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Universität München, 11Institut für Pathologie, Klinikum der Universität München
Correspondence to:
PD Dr. med. Karin Hartmann
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie
Klinikum der Universität zu Köln
Kerpener Straße 62
D–50937 Köln
Email: [email protected]
Leitlinie
Asthma bronchiale im Kindes- und Jugendalter
D. Berdel, J. Forster, M. Gappa, D. Kiosz, W. Leupold, D. Pfeiffer-Kascha, E. Rietschel, A. Schuster, H. Sitter, T. Spindler und W. Wahlen
Price
42.00 $
Jahrgang 30 p. 80 - 98
Abstract
D. Berdel, J. Forster, M. Gappa, D. Kiosz, W. Leupold, D. Pfeiffer-Kascha, E. Rietschel, A. Schuster, H. Sitter, T. Spindler und W. Wahlen
S2-Leitlinie der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP), der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA), der Arbeitsgemeinschaft Asthmaschulung im Kindes- und Jugendalter (AGAS) und der Gesellschaft für Pädiatrische
kein Abstract verfügbarCorrespondence to:
Prof. Dr. med. D. Berdel
Marienhospital Wesel
Kinder- und Jugendmedizin
Pastor-Janßen-Straße 8-38
D–46483 Wesel
Email: [email protected]
Primäre ziliäre Dyskinesie
Editorial
E. Rietschel
Price
42.00 $
Jahrgang 32 p. 187 - 187
Abstract
E. Rietschel
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wußten Sie, daß Schnecken mit linksgewundenen Gehäusen gegenüber ihren Kollegen mit rechtsgewundenen Gehäusen einen entscheidenden Vorteil haben: Sie sind besser vor den Angriffen gefräßiger Krebse geschützt. Das haben Gregory Dietl von der Yale Universitiy und Joathan Hendricks von der Cornell University herausgefunden. Die beiden amerikanischen Biologen untersuchten 1772 rechts- und linksgängige Schneckenhäuser von Welhorn und Kugelschnecken. Dabei konnten sie feststellen, daß die rechtsdrehenden Schnecken häufiger Narben von Krebsangriffen am Schneckenhaus aufwiesen als linksdrehende. Bei den Hauptfeinden der Schnecken, den Boxerkrabben, befindet sich asymmetrisch an der rechten Körperseite ein Greifarm, den diese Krebse verwenden um ihre Beute zu knacken und zu schälen. Dadurch fällt ihnen das Öffnen rechtsdrehender Schneckenhäuser leichter. (Proceedings Royal Society B (Biological Sciences vom 23.3.2006). Trotzdem sind linksdrehende Schnecken viel seltener zu finden als rechtsdrehende. Mittlerweile weiß man, daß die linksdrehenden Schnecken große Schwierigkeiten haben sich mit rechtsdrehenden zu paaren. Sie passen einfach nicht zueinander. Außerdem wird als Ursache für linksgedrehte Schneckenhäuser eine Ziliendysfunktion angenommen, womit wir beim eigentlichen Thema dieses Heftes angekommen sind.
Auch bei uns Menschen sind Zilienfunktionsstörungen seltene Ursachen für eine Vielzahl von Symptomen. Schon in der Neugeborenenperiode können sie zu einer beatmungspflichtigen Atemstörung führen, aber auch bei 60-Jährigen mit unklaren Bronchiektasen können sie wesentlich deren Entstehung mit verursacht haben. Die Diagnostik ist in den letzten Jahren durch zunehmende Erfahrungen auf dem Gebiet der Elekronenmikrosopischen Beurteilung sicherer geworden. Diese Erfahrungen haben wir im wesentlichen Herrn Prof. Morgenroth zu verdanken, der zusammen mit Herrn Dr. Ebsen (Bochum) in der ersten Arbeit dieses Hefts in dieses schwierige Thema einführt. In den letzten Jahren sind, insbesondere in der Arbeitsgruppe von Herrn PD Dr. Omran aus Freiburg erstmalig PCD-Gene gefunden worden, deren Kenntnis in den nächsten Jahren einerseits die diagnostische Sicherheit erhöhen, andererseits aber auch zu neuen Therapieansätzen führen wird. Herr Dr. Nüßlein aus Bochum gibt einen Überblick über den derzeitigen Stand der Therapie, die im Wesentlichen auf den Ergebnissen einer Konsensuskonferenz beruht, da Studien zur Behandlung dieser Erkrankung fast völlig fehlen. Herr PD Dr. Ahrens aus Darmstadt berichtet über Untersuchungen im eigenen Patientengut, insbesondere über den Zusammenhang mit einem gastroösophagealem Reflux.
Ich hoffe, daß dieses Heft dazu beiträgt die “awarness” für die Ziliendyskinesie als mögliche Ursache einer Vielzahl von Symptomen im Bereich der oberen und unteren Atemwege zu erhöhen. Nur so können dann möglichst viele Patienten einer zeitgemäßen Diagnostik und bei Bestätigung der Diagnose auch einer spezifischen Therapie in einem entsprechende Behandlungszentrum zugeführt werden.
Dr. E. RietschelCorrespondence to:
Dr. med. E. Rietschel
Kinderklinik, Universität zu Köln
Joseph-Stelzmann-Straße 9
D-50924 Köln
Email: [email protected]
Atemwegserkrankungen beim Kind – beim Erwachsenen
Asthma bronchiale im Kindes- und Jugendalter
D. Berdel, J. Forster, M. Gappa, D. Kiosz, W. Leupold, D. Pfeiffer-Kascha, E. Rietschel, A. Schuster, H. Sitter, T. Spindler und W. Wahlen
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42.00 $
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Jahrgang 32 p. 0 - -1
Abstract
D. Berdel, J. Forster, M. Gappa, D. Kiosz, W. Leupold, D. Pfeiffer-Kascha, E. Rietschel, A. Schuster, H. Sitter, T. Spindler und W. Wahlen
Mukoviszidose
Editorial: Mukoviszidose – eine Kinderkrankheit wird erwachsen
E. Rietschel
Jahrgang 31 p. 288 - 289
Abstract
E. Rietschel
“Endlich ist Mukoviszidose heilbar!” so lauteten die ersten – wie so häufig vorschnellen – Kommentare, nachdem 1989 in Science das Mukoviszidose-Gen erstmals beschrieben wurde [1,2]. Man war sich sicher, daß es bis zu einer kurativen Gentherapie nur noch eine Frage von Monaten sei. Mittlerweile sind jedoch mehr als 15 Jahre vergangen, und eine Gentherapie ist noch lange nicht in Sicht. Zwar kann durch virale und nicht-virale Vektoren eine Expression des Genprodukts CFTR (cystic fibrosis transmembrane conductance regulator) in den Epithelien der oberen und unteren Atemwege erreicht werden, aber sowohl das Ausmaß, als auch die Dauer der CFTR-Expression sind bisher für eine kurative Wirkung suboptimal. Als Guido Fanconi vor 70 Jahren – damals Direktor des Züricher Kinderspitals – erstmals zwei Säuglinge mit Zöliakiesyndrom bei angeborener Pankreasfibrose und Bronchiektasen beschrieb [3], war ihm nicht klar, daß es sich dabei um eine autosomal rezessiv vererbte Erkrankung handelt. 1938 beschrieb Andersen diese Erkrankung als Cystische Fibrose (CF) des Pankreas, ein Begriff, der sich bis heute erhalten hat [4]. Die Veröffentlichungen der damaligen Zeit beschränkten sich fast ausschließlich auf die Pathologie, da die mittlere Lebenserwartung der Betroffenen unter einem Jahr lag. Anfang der 50er Jahre beobachtete Sant’Agnese anläßlich einer Hitzewelle in New York, daß Patienten mit einer Cystischen Fibrose ungewöhnlich hohe Elektolytverluste erlitten. Er konnte zeigen, daß eine erhöhte Konzentration der Schweißelektolyte dafür verantwortlich war [5]. Es dauerte allerdings noch weitere fünf Jahre, bis die Pilokarpin-Iontophorese zur Diagnosestellung der Erkrankung entwickelt war [6]. Bis heute hat sich die Schweißelektolytbestimmung, der sogenannte Schweißtest, seinen Platz als Screeningmethode erhalten. Der Schweißtest sollte in jedem Alter, das heißt auch bei Erwachsenen, bei Vorliegen von CF-assoziierten Symptomen veranlaßt werden. Molekulargenetische Untersuchungen zum Nachweis der heute mehr als 1.000 bekannten Mutationen im CFTR-Gen sichern die Verdachtsdiagnose ...fast immer. Manfred Ballmann zeigt die Grenzen der Methoden für die Diagnostik, aber auch die Möglichkeiten für CFTR-bezogene Therapien auf. Hans-Peter Hauber und Almuth Pforte vermitteln einen detaillierten Einblick in die zum Teil noch hypothetischen Mechanismen der Mukusüberproduktion.
Mit der Möglichkeit, Mukoviszidose zu diagnostizieren, begann auch die Entwicklung einer spezifischen Therapie: Noch in den 50er Jahren verstarb die Mehrzahl der Patienten in den ersten 10 Lebensjahren an den Folgen der unbehandelten Pankreasinsuffizienz unter dem Bild der Mangelernährung und konsekutiven pulmonalen Infektion. Nachdem in den 70er Jahren die Einführung mikroverkapselter Pankreasenzyme zu einer deutlichen Verbesserung der Lebenserwartung geführt hatte [7], trat die pulmonale Symptomatik ganz in den Vordergrund wissenschaftlicher und therapeutischer Aktivitäten. Mittlerweile kann Eltern neu diagnostizierter Kinder auf ihre Frage nach der derzeitigen mittleren Lebenserwartung ein Alter von weit über 30 Jahren genannt werden. Entscheidend für diese erfreuliche Entwicklung ist sicher eine hoch spezialisierte Zentrumsbetreuung, wie sie in Deutschland aber leider immer noch nicht überall Standard ist. Felix Ratjen beschreibt den Algorithmus einer heute in großen Zentren durchgeführten Behandlung.
Mittlerweile sind fast 50% der in Deutschland im Rahmen der Qualitätssicherung registrierten Patienten erwachsen, was die Behandler vor ganz neue Herausforderungen stellt. Sahen es bis vor einigen Jahren die Pädiater als ihre Aufgabe an, ihre Patienten und deren Familien ein Leben lang zu begleiten, ist es heute unstrittig, daß ab dem 18. Lebensjahr Internisten die adäquaten Behandler sein müssen. Nur so ist sichergestellt, daß auch die Folgeerkrankungen, die mit zunehmendem Lebensalter an Bedeutung gewinnen, ausreichend kompetent im Zusammenhang mit der Grunderkrankung diagnostiziert und therapiert werden. 30% der erwachsenen Mukoviszidose-Patienten entwickeln einen Diabetes mellitus, über 60% eine Osteoporose, die zu einem wesentlichen Risikofaktor für eine erfolgreiche Transplantation werden kann. Monika Heilmann, die über viele Jahre Erfahrung in einer der größten Erwachsenenambulanzen gesammelt hat, beschreibt die Mukoviszidose als Multiorganerkrankung.
Mit zunehmender Lebenserwartung steigt auch das Risiko für lebensbedrohliche Komplikationen, wie Pneumothorax und Hämoptysen, deren rechtzeitige und kompetente Therapie langjährige Erfahrung und die 24-Stunden-Präsenz eines kompletten Expertenteams erfordert. Die bestehenden Leitlinien zu einem praxisnahen Algorithmus hat Silke van Koningsbruggen zusammengefaßt.
Zunehmend gewinnen Fragen zur Lebensqualität an Bedeutung. Für erwachsene Patienten gehören heute Themen wie Berufsausbildung und Partnerschaft genauso zum täglichen Leben wie für Gesunde. Mit zunehmend besserer Lebensqualität wird auch der Wunsch nach eigenen Kindern immer häufiger Thema zwischen Therapeuten und Patienten. Die Möglichkeit der intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) nach epidymaler oder testikulärer Spermienaspiration gibt auch sterilen Männern die Möglichkeit, Vater zu werden. Die Tatsache, daß Kinderwunsch mittlerweile erfüllt werden kann und nicht mehr nur Vision ist, beeinflußt die Lebensqualität von Mukoviszidosepatienten schon Jahre zuvor (Doris Staab).
Mukoviszidose ist zunehmend eine Herausforderung auch für Internisten geworden, wobei eine Betreuung nur in engster Zusammmenarbeit mit einem Mukoviszidosezentrum erfolgen sollte. Immer mehr Patienten werden in Zukunft das Erwachsenenalter erreichen, weshalb Versorgungsstrukturen zu schaffen sind, die den Notwendigkeiten gerecht werden.
Ernst Rietschel
Literatur
[1]
Riordan J.R., J.M. Rommens, B. Kerem et al.: Identification of the cystic fibrosis gene: cloning and characterization of complementary DNA. Science 254, 1066-1073 (1989).
[2]
Kerem B., J.M. Rommens, J.A. Buchanan et al.: Identification of the cystic fibrosis gene:genetic analysis. Science 245, 1073-1080 (1989).
[3]
Fanconi G., E. Uehlinger, C. Knauer: Das Coeliakiesyndrom bei angeborener Panreasfibromatose und Brochiektasien. Wien. Med. Wochenschr. 86, 753-756 (1936).
[4]
Andersen D.H.: Cystic fibrosis of the pancreas and its relation to celiac disease. Am. J. Dis. Child 56, 344-399 (1938).
[5]
di Sant´Agnese P.A., R.C. Darling, A. Petera, E. Shea: Abnormal electrolyte composition of sweat in cystic fibrosis of the pancreas. Pediatrics 12, 549-563 (1953).
[6]
Gibson L.E., R.E. Cooke: A test for concentration of electrolytes in sweat in cystic fibrosis of the pancreas utilizing pilocarpine by iontophoresis. Pediatrics 23, 545-549 (1959).
[7]
Graham D.Y.: Enzyme replacement therapy of pancreatic insufficiency in man. N. Eng. J. Med. 296, 1314-1317 (1977). Correspondence to:
Dr. med. E. Rietschel
Kinderklinik
Universität zu Köln
Joseph-Stelzmann-Straße 9
D-50924 Köln
Email: [email protected]
Leitlinien
Akuttherapie anaphylaktischer Reaktionen
J. Ring, K. Brockow, D. Duda, T. Eschenhagen, T. Fuchs, I. Huttegger, A. Kapp, L. Klimek, U. Müller, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, W. Rebien, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, M. Tryba, M. Worm, H. Sitter und G. Schul
Price
42.00 $
Jahrgang 30 p. 469 - 486
Abstract
J. Ring1, K. Brockow1, D. Duda2, T. Eschenhagen3, T. Fuchs4, I. Huttegger5, A. Kapp6, L. Klimek7, U. Müller8, B. Niggemann9, O. Pfaar7, B. Przybilla10, W. Rebien11, E. Rietschel12, F. Rueff10, S. Schnadt13, M. Tryba14, M. Worm15, H. Sitter16 und G. Schul
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 2Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Sankt-Hildegardis-Krankenhaus, Katholisches Klinikum Mainz, 3Institut für experimentelle und kl
kein Abstract verfügbarCorrespondence to:
Prof. Dr. med. Dr. phil. J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Klinikum rechts der Isar
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
Email: [email protected]
Leitlinien
Notfälle in der Allergologie: Akuttherapie der Anaphylaxie
J. Ring und K. Brockow für die AG Anaphylaxie (D. Duda, T. Eschenhagen, T. Fuchs, I. Huttegger, A. Kapp, L. Klimek, U. Müller, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, W. Rebien, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, M. Tryba, M. Worm, H. Sitter, G. Schultze
Price
42.00 $
Jahrgang 31 p. 71 - 76
Abstract
J. Ring und K. Brockow für die AG Anaphylaxie (D. Duda, T. Eschenhagen, T. Fuchs, I. Huttegger, A. Kapp, L. Klimek, U. Müller, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, W. Rebien, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, M. Tryba, M. Worm, H. Sitter, G. Schultze
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein und Zentrum Allergie und Umwelt GSF/TUM, Technische Universität München
Anaphylaktische Reaktionen gehören zu den schwersten und häufig dramatischen Ereignissen in der Allergologie. Zur Akutbehandlung der Anaphylaxie sind nationale und internationale Leitlinien unabdingbar. Auf Vorstandsbeschluss der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) wurde im Jahr 2003 eine Arbeitsgruppe “Anaphylaxie” gebildet, die den Auftrag erhielt, eine Leitlinie zu erstellen, die inzwischen veröffentlicht worden ist. Die Therapiemaßnahmen anaphylaktischer Reaktionen richten sich nach der Anamnese (z.B. auslösendes Agens und zeitlicher Verlauf) und dem klinischen Befund (Erscheinungsbild und Schweregrad). Ein Algorithmus zur Behandlung der Anaphylaxie in Abhängigkeit vom Schweregrad wurde erstellt (Abb. 1) [1]. Die sofortige Beendigung der Zufuhr des mutmaßlichen Auslösers ist die erste Maßnahme. Zu den Basistherapiemaßnahmen bei Anaphylaxie zählen geeignete Lagerung (flach, Trendelenburg) und das Anlegen eines venösen Zuganges. Ein Programm zur “Anaphylaxie-Schulung” für Betroffene und Angehörige wird von der Deutschen Akademie für Allergologie und Umweltmedizin (DAAU) erarbeitet. Bei manifesten kardiovaskulären oder pulmonalen Reaktionen empfiehlt sich die Applikation von Sauerstoff. In der spezifischen medikamentösen Therapie haben sich Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin), Volumengabe (Elektrolytlösungen, Plasmaersatzmittel), Antihistaminika und Glukokortikoide bewährt. In der Behandlung der Anaphylaxie im Kindesalter sind die besonderen Dosierungen zu berücksichtigen. Bei Atem- oder Kreislaufstillstand muss die sofortige und sachgemäße Reanimation entsprechend den interdisziplinären Empfehlungen der Bundesärztekammer eingeleitet werden. Jeder Patient, der eine Anaphylaxie erlitten hat, muss über die wesentlichen Verhaltensmaßregeln aufgeklärt werden, die zu Prophylaxe und Behandlung von anaphylaktischen Reaktionen geeignet sind. Zur Selbstmedikation erhält der Patient ein “Notfallset”. Unter Berücksichtigung der Kontraindikationen beinhaltet ein “Notfallset” zur Selbstmedikation Adrenalin als Autoinjektor (siehe oben), bei zu erwartenden respiratorischen Symptomen zusätzlich ein Adrenalinpräparat zum Inhalieren, ferner ein Glukokortikosteroid und ein H1-Antihistaminikum.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Dr. phil. J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie
und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
14. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogen-allergische Alveolitis der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.
Schimmelpilze in Hydrokulturen als Quelle einer innenraumassoziierten exogen-allergischen Alveolitis
S. Engelhart, E. Rietschel und L. Lange
Price
42.00 $
Jahrgang 31 p. 471 - 474
Abstract
S. Engelhart1, E. Rietschel2 und L. Lange3
1Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit, Universität Bonn, 2Klinik und Poliklinik für Allgemeine Kinderheilkunde, Universität Köln, 3Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin, St. Marien-Hospital, Bonn
Der Fall einer innenraumassoziierten exogen-allergischen Alveolitis (EAA) durch Hydrokulturen bei einem 14-jährigen Mädchen war Anlass zur Durchführung einer Pilotstudie zum Vorkommen von Schimmelpilzen in Hydrokulturen im Vergleich zu Topfpflanzenerde. Insgesamt wurden 40 Proben aus unterschiedlichen öffentlichen und privaten Innenräumen untersucht. Das Schimmelpilzspektrum umfasste in beiden Matrices vorrangig die Gattungen Cladosporium, Aspergillus, Penicillium, Wallemia, Acremonium und Fusarium (Nachweishäufigkeiten von jeweils mindestens 25%). Cladosporium species waren die häufigsten Schimmelpilze in Hydrokulturen (14/20 Proben positiv, 24,2% der gesamten KBEs in dieser Matrix), während das Spektrum in Topfpflanzenerde durch Penicillium species dominiert wurde (19/20 Proben positiv, 33,4% der gesamten KBEs in dieser Matrix). An zweiter Stelle standen in beiden Matrices Aspergillus species (13/20 bzw. 11/20 Proben positiv, 21,3% bzw. 16,5% der jeweiligen KBEs). Hydrokulturen sollten bei der Abklärung von innenraumassoziierten allergischen Beschwerden als eine mögliche Quelle mit in Betracht gezogen werden. Zur Ökologie von Schimmelpilzen in dieser Matrix und zum Emissionsverhalten besteht noch Forschungsbedarf.Correspondence to:
PD Dr. med. S. Engelhart; Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit, Universität Bonn, Sigmund-Freud-Straße 25, D-53105 Bonn
Email: [email protected]
Exogen-allergische Alveolitis
Schimmelpilze in Hydrokulturen als Quelle einer innenraumassoziierten exogen-allergischen Alveolitis
S. Engelhart, E. Rietschel und L. Lange
Jahrgang 35 p. 75 - 78
Abstract
S. Engelhart1, E. Rietschel2 und L. Lange3
1Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit, Universität Bonn, 2Klinik und Poliklinik für Allgemeine Kinderheilkunde, Universität Köln, 3Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin, St. Marien-Hospital, Bonn
Der Fall einer innenraumassoziierten exogen-allergischen Alveolitis (EAA) durch Hydrokulturen bei einem 14-jährigen Mädchen war Anlass zur Durchführung einer Pilotstudie zum Vorkommen von Schimmelpilzen in Hydrokulturen im Vergleich zu Topfpflanzenerde. Insgesamt wurden 40 Proben aus unterschiedlichen öffentlichen und privaten Innenräumen untersucht. Das Schimmelpilzspektrum umfasste in beiden Matrices vorrangig die Gattungen Cladosporium, Aspergillus, Penicillium, Wallemia, Acremonium und Fusarium (Nachweishäufigkeiten von jeweils mindestens 25%). Cladosporium species waren die häufigsten Schimmelpilze in Hydrokulturen (14/20 Proben positiv, 24,2% der gesamten KBEs in dieser Matrix), während das Spektrum in Topfpflanzenerde durch Penicillium species dominiert wurde (19/20 Proben positiv, 33,4% der gesamten KBEs in dieser Matrix). An zweiter Stelle standen in beiden Matrices Aspergillus species (13/20 bzw. 11/20 Proben positiv, 21,3% bzw. 16,5% der jeweiligen KBEs). Hydrokulturen sollten bei der Abklärung von innenraumassoziierten allergischen Beschwerden als eine mögliche Quelle mit in Betracht gezogen werden. Zur Ökologie von Schimmelpilzen in dieser Matrix und zum Emissionsverhalten besteht noch Forschungsbedarf.Correspondence to:
PD Dr. med. S. Engelhart; Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit, Universität Bonn, Sigmund-Freud-Straße 25, D-53105 Bonn
Email: [email protected]
Originalarbeit
Nahrungsmittelanaphylaxie und Kofaktoren – Daten aus dem Anaphylaxie-Register
Food-induced anaphylaxis and cofactors – data from the anaphylaxis registry
M. Worm, K. Scherer, A. Köhli-Wiesner et al.
Price
42.00 $
Jahrgang 34 p. 329 - 337
Abstract
Allergologie, Jahrgang 34, Nr. 7/2011, S. 329–337
Nahrungsmittelanaphylaxie und Kofaktoren – Daten aus dem Anaphylaxie-Register
M. Worm1, K. Scherer2, A. Köhli-Wiesner3, F. Ruëff4, V. Mahler5, L. Lange6, R. Treudler7, E. Rietschel8, Z. Szepfalusi9, R. Lang10, U. Rabe11, T. Reese12, N. Schwerk13, K. Beyer14 und S. Hompes1
1Klinik für Dermatologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2Abteilung Allergologie, Klinik für Dermatologie, Universitätsspital Basel, Schweiz, 3Allergologie, Universitätskinderkliniken Zürich, Schweiz 4Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, 5Hautklinik Universitätsklinikum Erlangen, 6Abteilung für Pädiatrie, St.-Marien-Hospital Bonn, 7Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universität Leipzig, 8Klinik und Poliklinik für Kinderheilkunde, Uni-Klinik Köln, 9Klinik für Kinder und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 10Klinik für Dermatologie, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Österreich, 11Fachklinik für Pneumologie, Johanniter-Krankenhaus, Treuenbrietzen, 12Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Mathias-Spital Rheine, 13Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Medizinische Hochschule Hannover, 14Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Nahrungsmittel sind häufige Ursachen einer Anaphylaxie. Bei Kindern und Jugendlichen sind sie die häufigsten Auslöser schwerer allergischer Reaktionen, bei Erwachsenen stehen sie nach Insektengiften und Medikamenten an dritter Stelle. Im Anaphylaxie-Register werden seit Juli 2006 anaphylaktische Reaktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gemeldet. Aktuell sind 78 Kliniken und Schwerpunktpraxen angebunden. Von Juli 2006 bis Februar 2009 wurden 1.165 anaphylaktische Reaktionen registriert. In der Gruppe der Kinder und Jugendlichen (n = 197, 3 Monate – 17 Jahre alt) stellten die Nahrungsmittel mit 58% den häufigsten Auslöser dar. Bei Erwachsenen (n = 968, 18 – 85 Jahre alt) lagen Nahrungsmittel an dritter Stelle (16,3%) nach Insektengiften und Medikamenten. Bei Kindern und Jugendlichen waren am häufigsten Hülsenfrüchte (31%), vor allem Erdnüsse ursächlich, gefolgt von Nüssen (25%) mit Haselnüssen als häufigstem Auslöser. Bei den Erwachsenen führte Obst (13,4%) am häufigsten zur Anaphylaxie. Tierprodukte (12,2%) wurden am zweithäufigsten als Ursache angegeben, besonders häufig wurden Krustazeen und Mollusken genannt. Bei den nahrungsmittelabhängigen Anaphylaxien wurde mindestens ein Kofaktor bei 39% der Erwachsenen und 14% der Kinder und Jugendlichen angegeben. Bei den Erwachsenen waren die häufigsten Kofaktoren mit 22% Medikamente und bei 10% körperliche Anstrengung, während bei Kindern und Jugendlichen bei 8,7% körperliche Anstrengung und bei 2,6% Medikamente angegeben wurden. Begleitende Erkrankungen aus dem atopischen Formenkreis lagen bei Kindern und Jugendlichen bei 78% und bei Erwachsenen bei 67% vor. Die Nahrungsmittelanaphylaxie unterscheidet sich bei Kindern und Jugendlichen und Erwachsenen im Auslöserprofil und zeigt in Bezug auf Kofaktoren und Begleiterkrankungen Unterschiede. Eine differenzierte Analyse ermöglicht es, perspektivisch Risikofaktoren der Anaphylaxie zu identifizieren.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Margitta Worm
Allergie-Centrum Charité
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
D–10117 Berlin
Email: [email protected]
Autorenreferate
34. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie – Köln, 29. Februar – 3. März 2012
34th Annual Joint Meeting of the Society for Pediatric Pneumology – Cologne, February 29 – March 3, 2012
E. Rietschel
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Jahrgang 38 p. 43 - 70
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 38, Nr. 2/2012, S. 43–70
34. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie – Köln, 29. Februar – 3. März 2012
E. Rietschel
Leitlinie
Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie
Guideline on acute care and management of anaphylaxis
J. Ring, K. Beyer, T. Biedermann, A. Bircher, D. Duda, J. Fischer, F. Friedrichs, T. Fuchs, U. Gieler, T. Jakob, L. Klimek, L. Lange, H.F. Merk, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, F. Ruëff, E. Rietschel, S. Schnadt, R. Seifert, H. Sitter, E.-M. Varga, M. Worm und K. Brockow
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42.00 $
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Jahrgang 38 p. 111 - 132
Abstract
Allergologie, Jahrgang 38, Nr. 3/2015, S. 111–132
Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie
J. Ring1, K. Beyer2, T. Biedermann3, A. Bircher4, D. Duda5, J. Fischer3, F. Friedrichs6, T. Fuchs7, U. Gieler8, T. Jakob9, L. Klimek10, L. Lange11, H.F. Merk12, B. Niggemann13, O. Pfaar10, B. Przybilla14, F. Ruëff14, E. Rietschel15, S. Schnadt16, R. Seifert17, H. Sitter18, E.-M. Varga19, M. Worm20 und K. Brockow1
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 2Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 3Universitäts-Hautklinik Tübingen, 4Klinik für Dermatologie, Universitätskrankenhaus Basel, Schweiz, 5Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Katholisches Klinikum Mainz, 6Kinderarztpraxis Laurensberg, Aachen, 7Hautklinik, Universitätsmedizin Göttingen, 8Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Universität Gießen, 9Universitäts-Hautklinik Freiburg, 10Zentrum für Allergologie und Rhinologie Wiesbaden, Universitäts-HNO-Klinik Mannheim, 11St.-Marien-Hospital Bonn, 12Hautklinik, Universitätsklinikum Aachen, 13DRK Kliniken Berlin Westend, 14Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität, München, 15Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Köln, 16Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V., Mönchengladbach, 17Institut für Pharmakologie, Medizinische Hochschule Hannover, 18Institut für Chirurgische Forschung, Philipps-Universität, Marburg, 19Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Graz, Österreich, 20Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Allergie- Centrum-Charité, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Correspondence to:
Prof. Dr. Dr. med. J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D–80802 München
Email: [email protected]
Allergologie select
Food-induced anaphylaxis and cofactors – data from the anaphylaxis registry
Nahrungsmittelanaphylaxie und Kofaktoren – Daten aus dem Anaphylaxie-Register
M. Worm, K. Scherer, A. Köhli-Wiesner et al.
Volume 1 (2017) p. 21 - 27
Abstract
Allergologie select, Volume 1, No. 1/2017 (21-27)
Food-induced anaphylaxis and cofactors – data from the anaphylaxis registry
M. Worm1, K. Scherer2, A. Köhli-Wiesner3, F. Ruëff4, V. Mahler5, L. Lange6, R. Treudler7, E. Rietschel8, Z. Szepfalusi9, R. Lang10, U. Rabe11, T. Reese12, N. Schwerk13, K. Beyer14 and S. Hompes1
1Klinik für Dermatologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2Abteilung Allergologie, Klinik für Dermatologie, Universitätsspital Basel, Schweiz, 3Allergologie, Universitätskinderkliniken Zürich, Schweiz 4Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, 5Hautklinik Universitätsklinikum Erlangen, 6Abteilung für Pädiatrie, St.-Marien-Hospital Bonn, 7Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universität Leipzig, 8Klinik und Poliklinik für Kinderheilkunde, Uni-Klinik Köln, 9Klinik für Kinder und Jugendheilkunde, Medizinische Universität Wien, Österreich, 10Klinik für Dermatologie, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg, Österreich, 11Fachklinik für Pneumologie, Johanniter-Krankenhaus, Treuenbrietzen, 12Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Mathias-Spital Rheine, 13Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Medizinische Hochschule Hannover, 14Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Food allergens are frequent causes of anaphylaxis. In particular in children and adults they are frequent elicitors of severe allergic reactions, whereas in adults food allergens range among venom and drugs. Since 2006 severe allergic reactions from Germany, Austria and Switzerland are collected in the anaphylaxis registry. Currently 78 hospitals and private practises are connected. From July 2006 until February 2009 1,156 severe allergic reactions were registered. Among children and adolescents (n = 187, age range from 3 months to 17 years) food allergens were with 58% the most frequent elicitors. In the adult group (n = 968, 18 – 85 years) food allergens were on the third position (16.3%) following venom and drugs. In children legumes (31%) and in particular peanuts were frequently responsible food allergens, followed by tree nuts (25%) where hazelnut was the most frequent elicitor. In adults fruits (13.4%) induced most often severe food dependent anaphylaxis, but also animal products (12.2%); among these most frequently crustaceans and mussels. Cofactors were often suspected in food dependent anaphylaxis, namely in 39% of the adult group and in 14% of the children and adolescence group. In adults drugs (22%) and physical activity (10%) were reported as the most frequent cofactors, in children physical activity was suspected in 8.7% and drugs in 2.6%. Concomitant diseases like atopic dermatitis, allergic asthma or allergic rhinoconjunctivitis were reported in 78% of children and adolescents and in 67% of the adults. In conclusion food-induced anaphylaxis, their cofactors and concomitant diseases in affected patients are age-dependent. The data offers to identify risk factors of anaphylaxis.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Margitta Worm
Allergie-Centrum Charité
Klinik für Dermatologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
D–10117 Berlin
Email: [email protected]
Leitlinie
AWMF-Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie – Update 2021
Guideline (S2k) on acute therapy and management of anaphylaxis – 2021 update
J. Ring, K. Beyer, T. Biedermann, A. Bircher, M. Fischer, T. Fuchs, A. Heller, F. Hoffmann, I. Huttegger, T. Jakob, L. Klimek, M.V. Kopp, C. Kugler, L. Lange, O. Pfaar, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, R. Seifert, B. Stöcker, R. Treudler, C. Vogelberg, T. Werfel, M. Worm, H. Sitter und K. Brockow
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 356 - 388
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 5/2021, S. 356-388
AWMF-Leitlinie zu Akuttherapie und Management der Anaphylaxie – Update 2021
J. Ring1, K. Beyer2, T. Biedermann1, A. Bircher3, M. Fischer4, T. Fuchs5, A. Heller6, F. Hoffmann7, I. Huttegger8, T. Jakob9, L. Klimek10, M.V. Kopp11, C. Kugler1, L. Lange12, O. Pfaar13, E. Rietschel14, F. Ruëff15, S. Schnadt16, R. Seifert17, B. Stöcker18, R. Treudler19, C. Vogelberg20, T. Werfel21, M. Worm22, H. Sitter23 und K Brockow1
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, München, 2Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie, Immunologie und Intensivmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin, 3Allergologische Poliklinik, Klinik für Dermatologie, Universitätsspital Basel, Basel, Schweiz, 4Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, ALB FILS Kliniken Göppingen, Göppingen, 5Hautklinik Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, 6Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Augsburg, Augsburg, 7Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital, Ludwig-Maximilians- Universität München, München, 8Klinik für Pädiatrie, Universitätsklinikum Salzburg, Salzburg, Österreich, 9Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen, UKGM, Justus-Liebig-Universität, Gießen, 10Zentrum für Allergologie und Rhinologie Wiesbaden, Wiesbaden, 11Pädiatrische Pneumologie, Universitätsklinik für Kinderheilkunde, Inselspital, Universität Bern, Schweiz, 12St. Marien-Hospital Bonn, Bonn, 13Sektion Rhinologie und Allergologie, HNO-Universitätsklinik Marburg, Medizinische Fakultät Marburg, Philipps-Universität Marburg, Marburg, 14Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Universitätsklinikum Köln, Köln, 15Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians- Universität, München, 16Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB), Mönchengladbach, 17Institut für Pharmakologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, 18Praxis für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Poppelsdorfer Allee, Bonn, 19Klinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsmedizin Leipzig, Leipzig, 20Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden, Dresden, 21Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, 22Klinik für Dermatologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin, 23Institut für Chirurgische Forschung, Philipps-Universität Marburg, Marburg
Erstpublikation in Ring J, Beyer K, Biedermann T et al. Allergo J Int. 2021; 30: 1-25.
https://doi.org/10.1007/s40629-020-00158-yCorrespondence to:
Prof. Dr. Dr. Johannes Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
80802 München
Email: [email protected]