Mukoviszidose
CF und Kinderwunsch – Vision oder Realität?
D. Staab
Price
42.00 $
Jahrgang 31 p. 326 - 330
Abstract
D. Staab
Christiane-Herzog-Zentrum, Lungenklinik Heckeshorn,Helios Klinikum Emil von Behring, Berlin
Die verlängerte Lebenserwartung und der verbesserte Gesundheitszustand erwachsener CF-Patienten bringen völlig neue Themen mit sich. Partnerschaft, Familie und Kinder sind heute für CF-Patienten genauso wichtige Themen wie für ihre gesunden Altersgenossen. Abhängig vom individuellen Gesundheitszustand der Patientin können Schwangerschaften problemlos ausgetragen werden. Engmaschige Kontrollen des Ernährungszustandes und ein intensives körperliches Training sind Voraussetzungen für eine unkomplizierte Schwangerschaft und Geburt. Infektionen der Lunge können nach dem ersten Trimenon ausreichend behandelt werden, so daß auch nicht mehr grundsätzlich mit einer Verschlechterung der Lungenfunktion durch eine Schwangerschaft zu rechnen ist. Bei Infertilität der männlichen CF-Patienten gibt es heute die Möglichkeit der Insemination mit durch Hodenpunktion gewonnen Spermien. Trotzdem bleibt eine Entscheidung für Familie und eigene Kinder belastet durch den schwer voraussehbaren Krankheitsverlauf und die immer noch verkürzte Lebenserwartung.Correspondence to:
Dr. med. D. Staab
Christiane-Herzog-Zentrum
Lungenklinik Heckeshorn
Helios Klinikum Emil von Behring
Zum Heckeshorn 30
D-14109 Berlin
Email: [email protected]
Neurodermitis II
Eltern- und Patientenschulung für Familien mit neurodermitiskranken Kindern
Structured educational programs for children with atopic dermatitis and their parents
D. Staab
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 267 - 270
Abstract
Allergologie, Jahrgang 33, Nr. 6/2010, S. 267–270
Eltern- und Patientenschulung für Familien mit neurodermitiskranken Kindern
D. Staab
Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Universitätskinderklinik Charité, Campus Virchow, Berlin
Die atopische Dermatitis (= Neurodermitis = AD) gehört zu den häufigen Erkrankungen im Kindesalter mit einer Prävalenz von bis zu 20%. Der frühe Beginn der Erkrankung im Säuglingsalter und der chronisch undulierende Verlauf stellen eine besondere Herausforderung für Eltern und Behandler dar. Mangel an Information, Überlastung, Hilflosigkeit und mangelndes Vertrauen in die medizinische Versorgung führen zu einem schlechten Krankheitsmanagement und zur Inanspruchnahme vieler verschiedener Heilmethoden. Patientenschulung ist bei anderen chronischen Erkrankungen im Kindesalter wie Asthma bronchiale oder Diabetes mellitus integraler Bestandteil der Therapie. Dieses Project wurde initiiert zur Entwicklung und Erprobung eines Schulungsprogramms für Kinder und Eltern mit dem Ziel der Verbesserung des Managements der AD. Das Schulungsprogramm: Es wurden 3 Konsensuskonferenzen durchgeführt mit dem Ziel, alle Experten auf diesem Gebiet zusammen zu bringen, und einen Konsens hinsichtlich Struktur und Inhalt des Programms sowie des Designs der Evaluationsstudie zu erreichen. 7 Kliniken beteiligten sich an dieser randomisierten, kontrollierten Studie. In der Schulungsgruppe konnten über alle Altersgruppen auch nach einem Jahr noch signifikante Effekte im objektiven und subjektiven Schweregrad des Hautzustandes im Vergleich zur Kontrollgruppe nachgewiesen werden. Die Lebensqualität der Eltern besserte sich bei den Vorschulkindern in allen Domainen, bei den älteren Kindern in 3 von 5 Domainen. Die strukturierte, alterangepasste Patienten- und Elternschulung ist ein wirkungsvoller Bestandteil der Versorgung neurodermitiskranker Kinder und deren Eltern.Correspondence to:
PD Dr. med. Doris Staab
Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie
Universitätskinderklinik Charité
Campus Virchow
Augustenburger Platz 1
D–13353 Berlin
Email: [email protected]
Übersicht
Eltern- und Patientenschulung für Familien mit neurodermitiskranken Kindern
Structured educational programs for children with atopic dermatitis and their parents
D. Staab
Price
42.00 $
Jahrgang 22 p. 94 - 97
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 22, Nr. 3/2010, S. 94-97
Eltern- und Patientenschulung für Familien mit neurodermitiskranken Kindern
D. Staab
Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie, Universitätskinderklinik Charité, Campus Virchow, Berlin
Die atopische Dermatitis (= Neurodermitis = AD) gehört zu den häufigen Erkrankungen im Kindesalter mit einer Prävalenz von bis zu 20%. Der frühe Beginn der Erkrankung im Säuglingsalter und der chronisch undulierende Verlauf stellen eine besondere Herausforderung für Eltern und Behandler dar. Mangel an Information, Überlastung, Hilflosigkeit und mangelndes Vertrauen in die medizinische Versorgung führen zu einem schlechten Krankheitsmanagement und zur Inanspruchnahme vieler verschiedener Heilmethoden. Patientenschulung ist bei anderen chronischen Erkrankungen im Kindesalter wie Asthma bronchiale oder Diabetes mellitus integraler Bestandteil der Therapie. Dieses Project wurde initiiert zur Entwicklung und Erprobung eines Schulungsprogramms für Kinder und Eltern mit dem Ziel der Verbesserung des Managements der AD. Das Schulungsprogramm: Es wurden 3 Konsensuskonferenzen durchgeführt mit dem Ziel, alle Experten auf diesem Gebiet zusammen zu bringen, und einen Konsens hinsichtlich Struktur und Inhalt des Programms sowie des Designs der Evaluationsstudie zu erreichen. 7 Kliniken beteiligten sich an dieser randomisierten, kontrollierten Studie. In der Schulungsgruppe konnten über alle Altersgruppen auch nach einem Jahr noch signifikante Effekte im objektiven und subjektiven Schweregrad des Hautzustandes im Vergleich zur Kontrollgruppe nachgewiesen werden. Die Lebensqualität der Eltern besserte sich bei den Vorschulkindern in allen Domainen, bei den älteren Kindern in 3 von 5 Domainen. Die strukturierte, alterangepasste Patienten- und Elternschulung ist ein wirkungsvoller Bestandteil der Versorgung neurodermitiskranker Kinder und deren Eltern.Correspondence to:
PD Dr. med. Doris Staab
Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie
Universitätskinderklinik Charité
Campus Virchow
Augustenburger Platz 1
D–13353 Berlin
Email: [email protected]
Autorenreferate
11. Gemeinsame Jahrestagung der AGAS und AGNES und 1. Jahrestagung von KomPaS am 21. und 22. Februar 2014 in Berlin
11th Joint Annual Conference of AGAS and AGNES and 1st Annual Conference of KomPaS on February 21 and 22, 2014 in Berlin
D. Staab und N. Gebert
Login
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Jahrgang 26 p. 16 - 31
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 26, Nr. 1/2014, S. 16–31
11. Gemeinsame Jahrestagung der AGAS und AGNES und 1. Jahrestagung von KomPaS am 21. und 22. Februar 2014 in Berlin
D. Staab und N. Gebert
Tagungspräsidenten: PD Dr. Doris Staab, Charité, Berlin und Dipl. psych. Norbert Gebert, Röntgental
Transition
Erwachsenwerden mit chronischer Krankheit: Fit für den Wechsel: Transitionsmodul im Modularen Schulungsprogramm ModuS
Growing-up with chronic disease. Fit for change: transition training based on the modular education program ModuS
G. Ernst, K. Lange, R. Szczepanski, D. Staab, U. Thyen und I. Menrath
Price
42.00 $
Jahrgang 42 p. 403 - 410
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 42, Nr. 8/2016, S. 403-410
Erwachsenwerden mit chronischer Krankheit: Fit für den Wechsel: Transitionsmodul im Modularen Schulungsprogramm ModuS
G. Ernst1, K. Lange1, R. Szczepanski4, D. Staab3, U. Thyen2 und I. Menrath2
1Medizinische Psychologie, Medizinische Hochschule Hannover, 2Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Lübeck, 3Abteilung für pädiatrische Pulmologie und Immunologie, Charité, Berlin, 4Kinderhospital Osnabrück
Die Phase der Transition stellt chronisch kranke Jugendliche und ihre Familien vor große Herausforderungen. Sie ist mit zahlreichen Risiken behaftet, wie zum Beispiel einer Verschlechterung der Gesundheitsversorgung. Im Rahmen des Projekts „Erwachsenwerden mit ModuS: Fit für den Wechsel“ wurde ein 1,5-tägiger Jugendworkshop zur Transition entwickelt und um ein Elternschulungsmodul und eine interaktive Internetseite erweitert. Themen des Programms sind der Transfer in die Erwachsenenmedizin, Sozialrecht, Ausbildung/Beruf und das Selbstständigwerden mit Krankheit. Das Programm wurde an 14 verschiedenen chronischen Gesundheitsstörungen im ambulanten und stationären Setting erprobt. Die Schulungen wurden von den Familien gut angenommen und wirkten sich positiv auf das Selbstmanagement aus. Zukünftig gilt es Strukturen zu etablieren, um vielen Familien eine vergleichbare Unterstützung in dieser besonderen Lebensphase anbieten zu können.Correspondence to:
Dr. rer. biol. hum. Gundula Ernst
Diplom-Psychologin
Medizinische Psychologie
Medizinische Hochschule Hannover
Carl Neuberg-Straße 1 OE 5430
30625 Hannover
Email: [email protected]
Transition
Erwachsen werden mit Mukoviszidose – ein spezieller Weg
Growing up with cystic fibrosis – a special way
D. Staab, C. Lehmann, J. Schmidt und C. Schwarz
Price
42.00 $
Jahrgang 42 p. 411 - 417
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 42, Nr. 8/2016, S. 411-417
Erwachsen werden mit Mukoviszidose – ein spezieller Weg
D. Staab1, C. Lehmann1, J. Schmidt2 und C. Schwarz1
1Klinik für Pädiatrische Pneumologie und Immunologie, Christiane Herzog-Zentrum, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 2Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universität zu Lübeck
Mukoviszidose ist eine bisher nicht heilbare Multiorganerkrankung. Durch immer besser werdende Therapien hat sich der Anteil an erwachsenen Patienten in den letzten 20 Jahren bereits verdoppelt und wird exponentiell weiter steigen. Dieser Situation werden die bestehenden Versorgungsstrukturen derzeit nicht gerecht. Zumal gerade in der Adoleszenz das Risiko für Komorbiditäten steigt und die Adhärenz zu einer sehr zeitaufwendigen Therapie eher schlecht ist. Daher gibt es erst rudimentäre Ansätze zur Transition, aber erste Untersuchungen zu den Vorstellungen der Jugendlichen hinsichtlich ihres Umgangs mit der Erkrankung und ihrer Behandlungsbedürfnisse. Am besten scheint der Übergang in die Erwachsenenversorgung derzeit in gemeinsamen pädiatrisch-internistischen Zentren zu funktionieren, wo man auf die Erfahrung eines großen multidisziplinären Behandlerteams zurückgreifen kann.Correspondence to:
PD Dr. med. Doris Staab
Klinik für Pädiatrische Pneumologie und Immunologie
Christiane Herzog-Zentrum
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Email: [email protected]
Allergie und Psyche
Haut und Psyche: über die enge Verknüpfung zwischen Entzündung, Juckreiz und Psyche bei Neurodermitis
Skin and mental health: the tight relationship between inflammation, itch and psyche
S. Rossberg und D. Staab
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 556 - 560
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 12/2016, S. 556-560
Haut und Psyche: über die enge Verknüpfung zwischen Entzündung, Juckreiz und Psyche bei Neurodermitis*
S. Rossberg und D. Staab
Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie, Charité Universitätsmedizin Berlin, Berlin, Deutschland
Neben der atopischen Entzündung haben Juckreiz und Stress einen großen Einfluss auf den Krankheitsverlauf der Neurodermitis. Außerdem ist die Neurodermitis eine chronische Erkrankung mit einem besonders hohen Risiko für psychosomatische/psychiatrische Begleiterkrankungen. Neue Erkenntnisse zu neuro- und psychogenen Aspekten werden vorgestellt. Dies impliziert die Notwendigkeit einer frühzeitigen konsequenten Behandlung der gestörten Hautbarriere und des Juckreizes sowie sorgfältigen Begleitung der Patienten und ihrer Familien, um mögliche psychische Komorbiditäten frühzeitig zu erkennen. Immer mehr stellt die Patientenschulung mit ihren psychoedukativen Modulen zur Ressourcenstärkung, Juckreizlinderung und Schlafverbesserung eine wesentliche Säule in der Begleitung von Neurodermitikern dar. Interventionsstudien mit psychoedukativen Methoden sind erforderlich, um den Nutzen dieser Therapieoption weiter auszuloten.
*Vortrag im Rahmen der 23. Bad Saarower Herbsttagung des Verbandes der Allergologen Brandenburgs e.V. mit ArzthelferinnenseminarCorrespondence to:
Priv.-Doz. Dr. med. Doris Staab
Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie
Charité Universitätsmedizin Berlin
13155 Berlin
Email: [email protected]
Schulung in der Allergologie
Schulungen nach AGNES-Konzept – aktuelle Entwicklungen
Patient education for atopic dermatitis according to the AGNES concept – current status
D. Staab, S. Scheewe, G. Wiener-Hemme, S. Plank-Habibi und C. Lehmann
Price
42.00 $
Jahrgang 41 (2018) p. 62 - 65
Abstract
Allergologie, Jahrgang 41, Nr. 2/2018, S. 62-65
Schulungen nach AGNES-Konzept – aktuelle Entwicklungen
D. Staab, S. Scheewe, G. Wiener-Hemme, S. Plank-Habibi und C. Lehmann
Klinik für Pädiatrische Pneumologie und Immunologie, Charité Universitätsmedizin, Berlin
Die Schulung für Kinder mit Neurodermitis und deren Eltern hat sich gut etabliert in Deutschland. Das Konzept wurde inhaltlich und formal überarbeitet und den neuen Leitlinien und der modularen Lernzielstruktur angepasst. In Ergänzung dazu wird an einigen Zentren eine individuelle Pflegeberatung angeboten. Ungelöste Fragen sind nach wie vor, wie ein flächendeckendes Angebot realisiert werden kann. Hierzu wäre unter Umständen ein flexibleres Angebot hilfreich.Correspondence to:
PD Dr. med. Doris Staab
Klinik für Pädiatrische Pneumologie und Immunologie
Charité Universitätsmedizin
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Email: [email protected]
Autorenreferate
16. gemeinsame Jahrestagung der AGAS und AGNES am 22. und 23. Februar 2019 in Stralsund
16th Joint Annual Conference of AGAS and AGNES on February 22 and 23, 2019 in Stralsund
Tagungspräsidentinnen: D. Morawski und D. Staab
Login
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Jahrgang 31 (2019) p. 28 - 36
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 31, Nr. 1/2019, S. 28–36
16. gemeinsame Jahrestagung der AGAS und AGNES am 22. und 23. Februar 2019 in Stralsund
Tagungspräsidentinnen: D. Morawski und D. Staab
Schulung in der Allergologie
Schulungen nach AGNES-Konzept – aktuelle Entwicklungen
Patient education for atopic dermatitis according to the AGNES concept – current status
D. Staab, S. Scheewe, G. Wiener-Hemme, S. Plank-Habibi und C. Lehmann
Price
42.00 $
Jahrgang 31 (2019) p. 99 - 102
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 31, Nr. 3/2019, S. 99-102
Schulungen nach AGNES-Konzept – aktuelle Entwicklungen
D. Staab, S. Scheewe, G. Wiener-Hemme, S. Plank-Habibi und C. Lehmann
Klinik für Pädiatrische Pneumologie und Immunologie, Charité Universitätsmedizin, Berlin
Die Schulung für Kinder mit Neurodermitis und deren Eltern hat sich gut etabliert in Deutschland. Das Konzept wurde inhaltlich und formal überarbeitet und den neuen Leitlinien und der modularen Lernzielstruktur angepasst. In Ergänzung dazu wird an einigen Zentren eine individuelle Pflegeberatung angeboten. Ungelöste Fragen sind nach wie vor, wie ein flächendeckendes Angebot realisiert werden kann. Hierzu wäre unter Umständen ein flexibleres Angebot hilfreich.
Erstpublikation in Allergologie. 2018; 41: 62-65.Correspondence to:
PD Dr. med. Doris Staab
Klinik für Pädiatrische Pneumologie und Immunologie
Charité Universitätsmedizin
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Email: [email protected]
Pädiatrische Pneumologie
Transition von Jugendlichen mit chronischen Atemwegserkrankungen – Versorgungssituation und aktuelle Konzepte
Transition of adolescents with chronic respiratory diseases – health care situation and current concepts
G. Ernst und D. Staab
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2022) p. 556 - 562
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 48, Nr. 12/2022, S. 556-562
Transition von Jugendlichen mit chronischen Atemwegserkrankungen – Versorgungssituation und aktuelle Konzepte
G. Ernst1 und D. Staab2
1Medizinische Psychologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, 2Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie, Immunologie und Intensivmedizin, Charité, Universitätsmedizin Berlin, Berlin
Die Adoleszenz stellt chronisch kranke Jugendliche und ihre Eltern vor vielfältige Herausforderungen. Neben den alterstypischen Entwicklungsaufgaben müssen Gesundheitskompetenzen erworben werden, die zum eigenverantwortlichen Managen der Krankheit befähigen. Zudem muss es Jugendlichen gelingen, die Krankheit in ihr Selbstbild zu integrieren und ihren Umgang damit zu finden. Behandlungsteams sollten daher Jugendliche mit Beginn der Adoleszenz schrittweise stärker in die Versorgung einbeziehen. Dabei sollten insbesondere Themen angesprochen werden, die im Jugendalter an Relevanz gewinnen, und die Möglichkeiten betont werden, die junge Menschen dank moderner Therapien haben. Auch der anstehende Wechsel in die Erwachsenenversorgung muss vorbereitet und begleitet werden. Zur Unterstützung der Transition stehen erfolgreiche Ansätze zur Verfügung. Sie tragen zum kompetenten Therapiemanagement bei, fördern die Adhärenz und sichern die Lebensqualität und Teilhabe junger Menschen.Correspondence to:
PD Dr. Gundula Ernst
Medizinische Hochschule Hannover
Medizinische Psychologie
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover
Email: [email protected]