Pneumo meets Kardio
Editorial
Editorial
M. Kreuter, F.J. Meyer und D. Skowasch
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Jahrgang 44 (2018) p. 1 - 1
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 44, Nr. 1/2018, S. 1
Editorial
M. Kreuter, F.J. Meyer und D. Skowasch
Pneumo meets Kardio
Pulmonale Hypertonie aus pneumologischer und kardiologischer Sicht
Pulmonary hypertension from pneumological and cardiological point of view
C. Pizarro und D. Skowasch
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2018) p. 29 - 38
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 44, Nr. 1/2018, S. 29-38
Pulmonale Hypertonie aus pneumologischer und kardiologischer Sicht
C. Pizarro und D. Skowasch
Medizinische Klinik und Poliklinik II – Sektion Pneumologie, Universitätsklinikum Bonn
Im Gegensatz zur pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) ist die pulmonale Hypertonie (PH) infolge von Lungenerkrankungen (PH-Lunge) oder Linksherzerkrankungen (PH-LHD) häufig. Aktuell wurde der Begriff der „atypischen“ PAH für diejenigen PAHPatienten eingeführt, die im Vergleich zu den in klinischen Studien eingeschlossenen PAH-Patienten älter sind und mehr kardiale und pulmonale Komorbiditäten aufweisen. Bei der PH-Lunge besteht hämodynamisch eine präkapilläre PH; die Begriffe PHCOPD, PH-IPF und PH-CPFE kennzeichnen die entsprechenden Lungengrundkrankheiten. Demgegenüber ist bei der PH-LHD eine postkapilläre PH nachweisbar; ursächlich kann jede Linksherzerkrankung sein. Therapeutisch steht bei beiden PH-Konstellationen vor allem die Optimierung der jeweiligen Grunderkrankung im Vordergrund. Der Einsatz gezielter PAH-Medikamente wird von den Leitlinien prinzipiell nicht empfohlen, jedoch können im Einzelfall bei Patienten mit definierter, schwerer PH-Komponente individuelle Therapieentscheidungen an PH-Expertenzentren sinnvoll sein.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Dirk Skowasch
Medizinische Klinik und Poliklinik II – Sektion Pneumologie
Universitätsklinikum Bonn
Sigmund-Freud-Straße 25
53127 Bonn
Email: [email protected]
Pneumo meets Kardio
Kardiale Sarkoidose – Diagnostik und Therapie Update 2022
Cardiac sarcoidosis – diagnosis and therapy update 2022
D. Skowasch, L. Biener, C. Grohé und C. Pizarro
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2023) p. 67 - 72
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 48, Nr. 2/2022, S. 67-72
Kardiale Sarkoidose – Diagnostik und Therapie Update 2022
D. Skowasch1, L. Biener1, C. Grohé2 und C. Pizarro1
1Medizinische Klinik und Poliklinik II – Sektion Pneumologie, Universitätsklinikum Bonn, Bonn, 2Klinik für Pneumologie, Evangelische Lungenklinik, Berlin
Im Gegensatz zur Lungensarkoidose ist die klinische Manifestation des Herzens mit < 10% der Sarkoidose-Fälle selten, sie ist allerdings häufig mit einer eingeschränkten Prognose verbunden. Diese kann sie sich als AV-Blockierung, ventrikuläre Tachykardie und/oder Herzinsuffizienz präsentieren. Zur klinischen Diagnosesicherung können EKG, Langzeit-EKG und Echokardiographie eingesetzt werden; in der erweiterten Diagnostik spielen die kardiale MRT, nuklearmedizinische Bildgebung sowie die Myokardbiopsie eine Rolle. Individuelle Therapien umfassen eine immunsuppressive und Herzinsuffizienz-Medikation sowie nicht-pharmakologische Optionen wie Herzschrittmacher- und ICD-Implantation sowie Katheterablation.Correspondence to:
Prof. Dr. Dirk Skowasch
Medizinische Klinik und Poliklinik II – Sektion Pneumologie
Universitätsklinikum Bonn
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn
Email: [email protected]
Pneumo meets Kardio
Kardiale Sarkoidose – Diagnostik und Therapie Update 2022
Cardiac sarcoidosis – diagnosis and therapy update 2022
D. Skowasch, L. Biener, C. Grohé und C. Pizarro
Price
42.00 $
Jahrgang 52 (2023) p. 117 - 122
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 52, Nr. 3/2023, S. 117-122
Kardiale Sarkoidose – Diagnostik und Therapie Update 2022
D. Skowasch1, L. Biener1, C. Grohé2 und C. Pizarro1
1Medizinische Klinik und Poliklinik II – Sektion Pneumologie, Universitätsklinikum Bonn, Bonn, 2Klinik für Pneumologie, Evangelische Lungenklinik, Berlin
Im Gegensatz zur Lungensarkoidose ist die klinische Manifestation des Herzens mit < 10% der Sarkoidose-Fälle selten, sie ist allerdings häufig mit einer eingeschränkten Prognose verbunden. Diese kann sie sich als AV-Blockierung, ventrikuläre Tachykardie und/oder Herzinsuffizienz präsentieren. Zur klinischen Diagnosesicherung können EKG, Langzeit-EKG und Echokardiographie eingesetzt werden; in der erweiterten Diagnostik spielen die kardiale MRT, nuklearmedizinische Bildgebung sowie die Myokardbiopsie eine Rolle. Individuelle Therapien umfassen eine immunsuppressive und Herzinsuffizienz-Medikation sowie nicht-pharmakologische Optionen wie Herzschrittmacher- und ICD-Implantation sowie Katheterablation.
Erstpublikation in Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 49, Nr. 2/2023, S. 67-72, mit freundlicher Genehmigung der AutorenCorrespondence to:
Prof. Dr. Dirk Skowasch
Medizinische Klinik und Poliklinik II – Sektion Pneumologie
Universitätsklinikum Bonn
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn
Email: [email protected]
Original
Auswahl und Wechsel von Biologika bei Patienten mit schwerem Asthma – Real- World-Daten aus dem German Asthma Net (GAN)
Choosing and switching biologics for patients with severe asthma: Real-world data from the German Asthma Net (GAN)
A. Lenoir, R. Buhl, C. Muemmler, J. Behr, R. Ehmann, E. Hamelmann, A. Holtdirk, M. Idzko, M. Jandl, F. Kaessner, O. Schmidt, C. Schulz, D. Skowasch, H. Suhling, C. Taube, S. Korn, K. Milger; sowie GAN-Forscher
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2026) p. 385 - 404
Abstract
Allergologie, Jahrgang 49, Nr. 8/2026, S. 385-404
Auswahl und Wechsel von Biologika bei Patienten mit schwerem Asthma – Real- World-Daten aus dem German Asthma Net (GAN)
A. Lenoir1, R. Buhl2, C. Muemmler1#16, J. Behr1, R. Ehmann3, E. Hamelmann4, A. Holtdirk5, M. Idzko6, M. Jandl7, F. Kaessner8, O. Schmidt9, C. Schulz10, D. Skowasch11, H. Suhling12, C. Taube13, S. Korn14, K. Milger1#15; sowie GAN-Forscher
1Klinik für Innere Medizin V, Universitätsklinikum der LMU, LMU München, Comprehensive Pneumology Center (CPC), Mitglied des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL), LMU München, München, 2Universitätsklinikum Mainz, Abteilung für Pneumologie, Mainz, 3Ambulante Pneumologie mit Allergiezentrum, Stuttgart, 4Kinderzentrum Bethel, Evangelisches Klinikum Bethel, Universität Bielefeld, Bielefeld, 5RQMplus Germany, Ahlen, 6Abteilung für Pneumologie, Universitätsklinikum Wien AKH, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich, 7Hamburger Institut für Therapieforschung GmbH, Hamburg, 8Ambulantes Zentrum für Lungenkrankheiten und Schlafmedizin, Cottbus, 9Pneumologie Mittelrhein und Studienzentrum KPPK, Bendorf am Rhein, 10Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, Abteilung für Pneumologie, Universitätsklinikum Regensburg, Universität Regensburg, Regensburg, 11Klinik für Innere Medizin II – Pneumologie, Universitätsklinikum Bonn, Bonn, 12Pneumologicum Hannover, Hannover, 13Klinik für Lungenheilkunde, Universitätsklinikum Essen-Ruhrlandklinik, Essen, 14IKF Pneumologie Mainz und Thoraxklinik Heidelberg, Mainz und Heidelberg, 15Abteilung für Pneumologie, Klinik für Innere Medizin, Medizinische Universität Graz, Graz, Österreich, 16Institute of Lung Health and Immunity (LHI), Comprehensive Pneumology Center (CPC), Helmholtz München, Mitglied des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL), München
Da bis 2025 sechs zugelassene Biologika zur Behandlung von schwerem Asthma zur Verfügung stehen, stellt die Wahl der optimalen Ersttherapie und die Entscheidung, auf welches andere Biologikum bei unzureichendem Nutzen umgestellt werden soll, eine Herausforderung dar. Um die Patientencharakteristika in Abhängigkeit vom gewählten Biologikum und die Umstellungsmuster besser zu verstehen, haben wir erwachsene Patienten mit schwerem Asthma aus dem GAN-Register ausgewertet, die vor Aufnahme in das Register keine Behandlung mit einem Biologikum erhalten hatten („Biologika-naive“ Patienten). Zwischen 2011 und 2024 erhielten 2.649 Patienten mit schwerem Asthma erstmals ein Biologikum, hiervon: 26% einen Anti-Interleukin-5-Rezeptor-Antikörper (Anti-IL5R), 25% einen Anti-IL5-Antikörper, 16% einen Anti-IL4R-Antikörper, 24% einen Anti-Immunglobulin-E-Antikörper (Anti-IgE) und 9% einen Anti-Thymic-Stromal-Lymphopoietin-Antikörper (Anti-TSLP). Die Häufigkeiten der jeweils eingesetzten Biologika variierten zwischen den Zeiträumen, was deren Verfügbarkeit im Laufe der Zeit widerspiegelte. Patienten, die mit Anti-IgE behandelt wurden, waren zum Zeitpunkt der Asthmadiagnose am jüngsten (Mittelwert 26 Jahre) und wiesen die höchsten Raten an allergischen Begleiterkrankungen auf (80%). Die Eosinophilenzahl im Blut war bei Patienten, die einen Anti-IL5R-Antikörper erhielten, am höchsten (Median 433/µL) und bei denen, die Anti-TSLP erhielten, am niedrigsten (Median 159/µl), während der FeNO-Wert bei Patienten, die mit Anti-IL5, Anti-IL5R oder Anti-IL4R behandelt wurden, am höchsten war (Median 39, 38 bzw. 35 ppb). Bei 14,3% (n = 378) der Patienten erfolgte ein Wechsel vom ersten Biologikum zu einem anderen. Die häufigsten Wechselkonstellationen waren von Anti-IL5 zu Anti-IL5R, von Anti-IL5R zu Anti-IL4R und von Anti-IL5 zu Anti-IL4R. Nach einem Wechsel erreichten je nach Konstellation bis zu 46% der Patienten eine Remission. Die Phänotypisierung von Patienten mit schwerem Asthma bestimmt die Wahl der biologischen Therapie in der klinischen Praxis. Die Wahl und der Wechsel des Biologikums haben sich im Laufe der Zeit unter dem Einfluss der Verfügbarkeit verschiedener Medikamente weiterentwickelt. Unsere Analyse unterstützt die Praxis, bei unzureichendem Ansprechen auf die Ersttherapie auf ein anderes Biologikum umzustellen.
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren


Lenoir A, Buhl R, Muemmler C, Behr J, Ehmann R, Hamelmann E, Holtdirk A, Idzko M, Jandl M, Kaessner F, Schmidt O, Schulz C, Skowasch D, Suhling H, Taube C, Korn S, Milger K; GAN investigators. Choosing and switching biologics for patients with severe asthma: Real-world data from the German Asthma Net (GAN). Allergol Select. 2026; 10: 158-169.
DOI 10.5414/ALX02636ECorrespondence to:
Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. med. Katrin Milger-Kneidinger
Klinische Abteilung für Pneumologie
Universitätsklinik für Innere Medizin (UKIM)
Medizinische Universität Graz
Auenbruggerplatz 15, 8036 Graz, Österreich
und
Dr. med. Alexandra Lenoir
Klinik für Innere Medizin V
Universitätsklinikum der LMU, LMU München
Comprehensive Pneumology Center (CPC)
Mitglied des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL)
Marchioninistr. 15, 80377 München
Email: [email protected]; [email protected]