23. Workshop Lunge – Umwelt – Arbeitsmedizin 2004
Das Janusgesicht landwirtschaftlicher Emissionen
D. Nowak
Price
42.00 $
Jahrgang 32 p. 1 - 6
Abstract
D. Nowak
Institut und Poliklinik für Arbeits- und Umweltmedizin, Klinikum der Universität München
Organische Stäube sind hochkomplexe biologische Stoffgemische. In Abhängigkeit von den Randbedingungen (Lebensalter, Dosis, genetischer Hintergrund) können sie einerseits ungünstige Effekte induzieren (Atemwegsentzündung, COPD), andererseits zur Atopie- und Allergieprävention beitragen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. D. Nowak
Institut und Poliklinik für Arbeits- und Umweltmedizin
Klinikum der Universität München
Ziemssenstraße 1
D-80336 München
Email: [email protected]
Chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen II
Berufsbedingte Bronchitis
B. Werner und D. Nowak
Jahrgang 34 p. 73 - 79
Abstract
B. Werner und D. Nowak
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Ludwig-Maximilians-Universität München
COPD ist eine der Hauptursachen für Mortalität und Morbidität weltweit. Die Zunahme der COPD ist verbunden mit einer hohen gesundheitsökonomischen Belastung für den Einzelnen und die Gesellschaft. Neben dem inhalativen Zigarettenrauchen als wichtigstem Risikofaktor für die Entstehung einer COPD, ist die berufliche Exposition gegenüber Gasen, Stäuben, Dämpfen oder Rauchen mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer chronischen Atemwegserkrankung assoziiert. Die 2003 veröffentlichte Stellungnahme der American Thoracic Society (ATS) Contribution to the Burden of Airway disease enthält eine Zusammenfassung und kritische Bewertung der Ursachen unter Berücksichtigung populationsbasierter Studien bis 1999. Seitdem wurden 14 weitere Studien zur Abschätzung des tätigkeitsattributalen Risikos veröffentlicht. Das attributale Risiko für die berufliche bedingte COPD wurde in der Gesamtbevölkerung auf 15% geschätzt.Correspondence to:
Dr. med. B. Werner
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und
Umweltmedizin
Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität
Ziemssenstraße 1
D-80336 München
Email: [email protected]
Allergien durch tierische Lebewesen II
Atemwegsallergien durch Nutz- und Stalltiere
U. Ochmann und D. Nowak
Price
42.00 $
Jahrgang 31 p. 403 - 409
Abstract
U. Ochmann und D. Nowak
Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Ludwig-Maximilians-Universität, München
Obwohl viele Berufsgruppen, hierunter Tierpfleger und -ärzte, Tierzüchter, Pferdetrainer, gegenüber Tierallergenen exponiert sind, gibt es nur für Landwirte umfangreichere Untersuchungen bezüglich Prävalenz und Krankheitsverlauf. Landwirte unterliegen einer Mischexposition, neben Tierallergenen sind sie auch gegenüber Vorratsmilben, Futtermittelstäuben, Gasen und Endotoxinen exponiert. Die Prävalenz von allergischen Atemwegserkrankungen ist bei Landwirten niedriger als in der Allgemeinbevölkerung, dennoch sind in Deutschland ca 5% aller Berufskrankheiten auf Atemwegserkrankungen bei Landwirten zurückzuführen. Europaweit findet sich je nach Tierhaltungsmethode eine Prävalenz von berufsbedingtem Rinderasthma bis zu 15%. Die Diagnostik eines Berufsasthmas muss das Krankheitsbild und die klinische Relevanz einer Sensibiliserung gegenüber Berufsallergenen bestätigen. Da die Prognose von der Krankheitsdauer abhängt, ist präventiv eine Expositionskarenz unumgänglich. Gleichfalls wichtig ist die Sekundärprävention, neben arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen können auch Checklisten der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften sinnvoll sein.Correspondence to:
Dr. med. Uta Ochmann; Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Ludwig-Maximilians-Universität, Ziemssenstraße 1, D-80336 München
Leitlinie
“Wann soll ein Arbeitsstoff als sensibilisierend für die Haut (”Sh”) oder für die Atemwege (“Sa”) markiert werden?” Kriterien der Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der
A. Schnuch, H. Lessmann, K.-H. Schulz, D. Becker, Th. L. Diepgen, H. Drexler, S. Erdmann, M. Fartasch, H. Greim, H. Greim, P. Kricke-Helling, R. Merget, H. Merk, D. Nowak, A. Rothe, G. Stropp, W. Uter und G. Wallenstein
Price
42.00 $
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Jahrgang 25 p. 157 - 163
Abstract
Allergologie, Jahrgang 25, Nr. 3/2002, S. 157–163
“Wann soll ein Arbeitsstoff als sensibilisierend für die Haut (”Sh”) oder für die Atemwege (“Sa”) markiert werden?” Kriterien der Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der
A. Schnuch, H. Lessmann, K.-H. Schulz, D. Becker, Th. L. Diepgen, H. Drexler, S. Erdmann, M. Fartasch, H. Greim, H. Greim, P. Kricke-Helling, R. Merget, H. Merk, D. Nowak, A. Rothe, G. Stropp, W. Uter und G. Wallenstein
Correspondence to:
PD Dr. med. A. Schnuch
Arbeitsgruppe “Haut und Allergie”
“Senatskommission zur Prüfung
gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe"
der Deutschen Forschungsgemeinschaft
IVDK/Institut an der Universität Göttingen
Von-Siebold-Straße 3
D-37075 Göttingen
30. Workshop “Lunge – Umwelt – Arbeitsmedizin” Teil II, Linz, 4. – 5. März 2011
Neue Berufskrankheiten in Deutschland
New occupational diseases in Germany
D. Nowak
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 30 - 34
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 38, Nr. 1/2012, S. 30–34
Neue Berufskrankheiten in Deutschland
D. Nowak
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Klinikum der Universität München – Innenstadt
Am 1.7.2009 wurden in Deutschland fünf neue Berufskrankheiten in die Liste aufgenommen. Es handelt sich um folgende neue Positionen (Nummer und Legalposition): Berufskrankheit 2112: Gonarthrose durch eine Tätigkeit im Knien oder vergleichbare Kniebelastung mit einer kumulativen Einwirkungsdauer während des Arbeitslebens von mindestens 13.000 Stunden und einer Mindesteinwirkungsdauer von insgesamt einer Stunde pro Schicht. Berufskrankheit 1318: Erkrankungen des Blutes, des blutbildenden und des lymphatischen Systems durch Benzol. Berufskrankheit 4113: Lungenkrebs durch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe bei Nachweis der Einwirkung einer kumulativen Dosis von mindestens 100 Benzo[a]pyren-Jahren [(μg/m3) × Jahre]. Berufskrankheit 4114: Lungenkrebs durch das Zusammenwirken von Asbestfaserstaub und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen bei Nachweis der Einwirkung einer kumulativen Dosis, die einer Verursachungswahrscheinlichkeit von mindestens 50% nach der Anlage 2 entspricht. Berufskrankheit 4115: Lungenfibrose durch extreme und langjährige Einwirkung von Schweißrauchen und Schweißgasen – (Siderofibrose). Hintergrund und Meldekriterien werden im vorliegenden Artikel skizziert.Correspondence to:
Prof. Dr. med. D. Nowak
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
Klinikum der Universität München – Innenstadt
Ziemssenstraße 1
D-80336 München
Email: [email protected]
Berufliche Allergien – Haut und Lunge II
Arbeitsmedizinische Begutachtung von allergischen Atemwegserkrankungen
Medical expertise of occupational allergic airways disease
U. Ochmann und D. Nowak
Price
42.00 $
Jahrgang 35 p. 286 - 297
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 6/2012, S. 286–297
Arbeitsmedizinische Begutachtung von allergischen Atemwegserkrankungen
U. Ochmann und D. Nowak
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Campus Innenstadt – Ludwig-Maximilians-Universität, München
Auch wenn die Zahlen durch Verbesserung von Prävention und Arbeitsschutz rückläufig sind, wurden im Jahr 2010 immer noch über 300 allergisch bedingte Atemwegserkrankungen neu als Berufskrankheit anerkannt. Dieser Artikel soll einen Betrag zu einem deutschlandweit möglichst vergleichbaren und qualifizierten Begutachtungsverfahren leisten, indem er die formalen Voraussetzungen für die Anerkennung einer Berufskrankheit und die für die Beweisführung notwendigen diagnostischen Verfahren zusammenführt.Correspondence to:
Dr. med. Uta Ochmann
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
Klinikum der Universität München – Campus Innenstadt
Ziemssenstraße 1
D–80336 München
Email: [email protected]
Schimmelpilze und mögliche gesundheitliche Risiken
Allergologische Diagnostik bei Schimmelpilz-Exposition
Allergological diagnostics following mold exposure
U. Ochmann und D. Nowak
Price
42.00 $
Jahrgang 35 p. 620 - 623
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 12/2012, S. 620–623
Allergologische Diagnostik bei Schimmelpilz-Exposition*
U. Ochmann und D. Nowak
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Ludwig-Maximilians-Universität, München
Eine Exposition gegenüber Schimmelpilzallergenen kann Soforttyp-Allergien, in seltenen Fällen auch eine exogen-allergische Alveolitis und bei Patienten mit vorbestehenden Lungenerkrankungen eine allergische bronchopulmonale Aspergillose verursachen. Schimmelpilzallergene kommen ubiquitär vor, erhöhte Expositionen am Arbeitsplatz sind durch verschimmelte Bausubstanz der Arbeitsräume oder durch Umgang mit schimmelpilzbelasteten Arbeitsstoffen möglich. Die Prävalenz von Sensibilisierungen gegenüber Schimmelpilzallergenen ist nicht genau bekannt, vor allem da es eine extrem hohe Anzahl von verschiedenen Schimmelspezies gibt und nur wenige standardisierte Schimmelpilzallergenextrakte für die Diagnostik zur Verfügung stehen. Die Diagnostik sollte leitliniengerecht mit Hauttesten und Bestimmung von spezifischen IgE-Antikörpern erfolgen, ergänzende indirekte Nachweismethoden sind in Einzelfällen zu empfehlen. Die Bestimmung von spezifischen IgG-Antikörpern ist nur bei klinischem Verdacht auf eine exogen-allergische Alveolitis indiziert. Eine isolierte Typ IV-Sensibilisierung auf Schimmelpilze gibt es nicht, Lymphozytentransformationsteste sind aus wissenschaftlicher Sicht nicht sinnvoll. Die zukünftige Entwicklung von rekombinanten Allergenen kann zu einer Verbesserung der Diagnostik von Schimmelpilzallergien beitragen.
*Erstpublikation in „Umweltmedizin in Forschung und Praxis“ 2011; 16: 70-73.Correspondence to:
Dr. med. Uta Ochmann
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
Ludwig-Maximilians-Universität München
Ziemssenstraße 1
D–80336 München
Email: [email protected]
Pulmonale Berufserkrankungen
Pulmonale Berufserkrankungen und Rehabilitation
Occupational respiratory diseases and pulmonary rehabilitation
U. Ochmann, N. Kotschy-Lang, W. Raab und D. Nowak
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 164 - 179
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 4/2014, S. 164–179
Pulmonale Berufserkrankungen und Rehabilitation
U. Ochmann1, N. Kotschy-Lang2, W. Raab3 und D. Nowak1
1Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial und Umweltmedizin, Ludwig-Maximilians-Universität, München, 2Berufsgenossenschaftliche Klinik für Berufskrankheiten, Rehabilitationsklinik, Falkenstein, 3Klinik für Berufskrankheiten der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, Rehabilitationsklinik, Bad Reichenhall
Hintergrund: Rehabilitation ist eine anerkannte Therapieoption bei Patienten mit chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen, evidenzbasiert finden sich Verbesserungen von körperlicher Leistungsfähigkeit, Atemwegssymptomen und Lebensqualität. Für berufsbedingte pneumologische Erkrankungen gibt es bislang nur wenige Informationen. Ziele: Ziel der Studie ist, Effekte und deren Nachhaltigkeit einer stationären Rehabilitationsmaßnahme bei Patienten mit unterschiedlichen pneumologischen Berufskrankheiten und teilweise komplexen Einschränkungen der Lungenfunktion zu evaluieren. Methode: Wir untersuchten 263 Patienten (Asthma bronchiale, Silikose, Asbestose, chronisch obstruktive Lungenerkrankung) mit einem 4-wöchigem stationärem Rehabilitationsprogramm und Folgeuntersuchungen nach 3 und 12 Monaten. Evaluiert wurden: Lungenfunktion, 6-Minuten-Gehtest (6MWD), maximale ergometrische Leistung (Wmax), Muskelkraft, Atemwegssymptome, Anzahl von Exazerbationen und assoziierten ärztlichen Konsultationen, Lebensqualität (SF-36, SGRQ), Ängstlichkeit und Depressivität (HADS), Luftnotempfinden (MRC, BDI/TDI). Ergebnisse: Verglichen mit den Ausgangsdaten fanden sich signifikante (p < 0,05) Verbesserungen von 6MWD, Wmax und Muskelkraft direkt nach Rehabilitation. Diese Effekte waren auch noch ein Jahr später nachweisbar, bei Asbestose geringer ausgeprägt. In dem Jahr nach Rehabilitation zeigte sich eine signifikante Reduktion der Exazerbationen um 35%, der antibiotischen Therapien bei Atemwegsinfekten um 27% und der Arztbesuche um 17% im Vergleich zum Jahr vor Rehabilitation. Bei den Fragebögen fanden sich keine Änderungen. Schlussfolgerung: Positive Effekte einer Rehabilitation mit anhaltender Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Reduktion der Inanspruchnahme des Gesundheitssystems können auch bei Patienten mit komplexen pneumologischen Berufskrankheiten gezeigt werden.Correspondence to:
Dr. med. Uta Ochmann
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
Ludwig-Maximilians-Universität
Ziemssenstraße 1
D-80336 München
Email: [email protected]
Originalarbeit
Bewertung der gesundheitlichen Risiken bei Exposition gegenüber Bioaerosolen
Health relevance of exposure to bioaerosols
D. Gerstner, S. Walser, B. Brenner, J. Bünger, T. Eikmann, M. Raulf- Heimsoth, A. Kolk, D. Nowak, H. Sagunski, N. Sedlmaier, R. Suchenwirth, G. Wiesmüller, K.-M. Wollin, I. Tesseraux und C. Herr
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 190 - 197
Abstract
Allergologie, Jahrgang 37, Nr. 5/2014, S. 190–197
Bewertung der gesundheitlichen Risiken bei Exposition gegenüber Bioaerosolen
D. Gerstner1, S. Walser1, B. Brenner1, J. Bünger2, T. Eikmann3, M. Raulf- Heimsoth2, A. Kolk4, D. Nowak5, H. Sagunski6, N. Sedlmaier7, R. Suchenwirth8, G. Wiesmüller9, K.-M. Wollin8, I. Tesseraux10 und C. Herr1
1Sachgebiet AP2 Arbeits- und Umweltmedizin/-epidemiologie, Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, München, 2IPA-Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität Bochum, 3Institut für Hygiene und Umweltmedizin, UKGM-Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Gießen, 4 IFA, Fachbereich 2, Sankt Augustin, Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, 5Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der LMU München, 6BGV-Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Hamburg, 7LfU-Bayerisches Landesamt für Umwelt Referat 21, Augsburg, 8NLGANiedersächsisches Landesgesundheitsamt, Hannover, 9 Abteilung Infektions- und Umwelthygiene, Gesundheitsamt der Stadt Köln, 10 Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Landesanstalt für Umwelt, Karlsruhe
Bei der Exposition gegenüber mikrobiell kontaminierten Aerosolen in der Umwelt und insbesondere am Arbeitsplatz sind in zahlreichen Studien und Untersuchungen gesundheitlich adverse Effekte beobachtet worden. Dennoch gibt es bislang keine gesundheitsbezogenen Beurteilungswerte, die auf Basis von Erkenntnissen aus toxikologischen und umweltepidemiologischen Studien abgeleitet wurden. Im Projekt GABi (Gesundheitsbasierte Ableitungswerte Bioaerosole) sollen aus den Ergebnissen von wissenschaftlichen Studien, Untersuchungen und Berichten aus den Bereichen Arbeitsmedizin, Innenraum- und Umwelthygiene gemeinsam mit einem Expertennetzwerk gesundheitsbezogene Werte für Bioaerosole abgeleitet werden. Hierfür wird ein systematischer Review mit gezielter Literatursuche in Medline (PubMed) und unter Einbeziehung von Literaturempfehlungen der Netzexperten durchgeführt und Studien einbezogen, die sowohl Daten zur Exposition (Luftmessungen) als auch zur Wirkung (Gesundheitseffekte) enthalten. Die Ableitung erfolgt durch die Experten nach toxikologischen sowie infektiologischen und allergologischen Kriterien. Eine umfassende Suchstrategie wurde entwickelt und erbrachte n = 1.537 Literaturstellen. Zusammen mit den Literaturempfehlungen ergaben sich nach Doublettenentfernung 1.565 Studien. Zur Eingrenzung der Studien wurde ein Abstract-Screening mit verschiedenen Ausschlusskriterien vorgenommen. Die Trefferzahl konnte so auf 99 Studien reduziert werden. Nach vorläufigem Ausschluss von Endotoxin- bzw. βGlukanstudien (n = 45) und Kinderstudien (n = 10) wurde als nächster Schritt ein standardisiertes Extraktionssheet erstellt, mit dessen Hilfe eine Zusammenstellung und Zuordnung der gesundheitlichen Wirkungen zu den Expositionsdaten verschiedener Bioaerosole erfolgt. Die Suchergebnisse stellen eine Grundlage fü die Identifikation von Schlüselstudien und die Bestimmung dosisabhängiger Wirkungsendpunkte für relevante Gruppen von Mikroorganismen dar. Der aktuelle Stand der Aus- und Bewertung wird vorgestellt.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Caroline Herr
Sachgebiet Arbeits- und Umweltmedizin, Epidemiologie
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und
Lebensmittelsicherheit
Pfarrstraße 3
D-80538 München
Email: [email protected]
16. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogenallergische Alveolitis (EAA) der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
Bedeutung des Lungenemphysems bei der chronischen exogen-allergischen Alveolitis
Significance of lung emphysema in chronic hypersensitivity pneumonitis
U. Ochmann, W. Schulte, J. Sennekamp und D. Nowak
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 229 - 234
Abstract
Allergologie, Jahrgang 37, Nr. 6/2014, S. 229–234
Bedeutung des Lungenemphysems bei der chronischen exogen-allergischen Alveolitis
U. Ochmann1, W. Schulte2, J. Sennekamp3 und D. Nowak1
1Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München, 2Malteser Krankenhaus, Bonn/Rhein-Sieg, 3Malteser Lungen- und Allergiezentrum Bonn
Neben dem Krankheitsbild einer akuten exogen-allergischen Alveolitis (EAA) mit expositionsassoziierten pneumologischen und systemischen Symptomen gibt es auch von Beginn an chronische Verlaufsformen. Bei diesen Patienten werden bildgebend meist diffuse fibrosierende Lungenparenchymveränderungen beschrieben, eine Subgruppe zeigt jedoch stattdessen ein Lungenemphysem. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die zum Thema Lungenemphysem bei chronischer EAA veröffentlichte Literatur und stellt die Diagnostik einer chronischen EAA mit Lungenemphysem mit der komplexen Beweisführung im Rahmen eines Berufskrankheitenverfahrens anhand einer Kasuistik eines Landwirts dar.Correspondence to:
Dr. med. Uta Ochmann
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
Klinikum der Universität München
Ziemssenstraße 1
D–80336 München
Email: [email protected]
16. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Exogenallergische Alveolitis (EAA) der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP)
Bedeutung des Lungenemphysems bei der chronischen exogen-allergischen Alveolitis
Significance of lung emphysema in chronic hypersensitivity pneumonitis
U. Ochmann, W. Schulte, J. Sennekamp und D. Nowak
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 359 - 364
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 8/2014, S. 359–364
Bedeutung des Lungenemphysems bei der chronischen exogen-allergischen Alveolitis
U. Ochmann1, W. Schulte2, J. Sennekamp3 und D. Nowak1
1Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München, 2Malteser Krankenhaus, Bonn/Rhein-Sieg, 3Malteser Lungen- und Allergiezentrum Bonn
Neben dem Krankheitsbild einer akuten exogen-allergischen Alveolitis (EAA) mit expositionsassoziierten pneumologischen und systemischen Symptomen gibt es auch von Beginn an chronische Verlaufsformen. Bei diesen Patienten werden bildgebend meist diffuse fibrosierende Lungenparenchymveränderungen beschrieben, eine Subgruppe zeigt jedoch stattdessen ein Lungenemphysem. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die zum Thema Lungenemphysem bei chronischer EAA veröffentlichte Literatur und stellt die Diagnostik einer chronischen EAA mit Lungenemphysem mit der komplexen Beweisführung im Rahmen eines Berufskrankheitenverfahrens anhand einer Kasuistik eines Landwirts dar.Correspondence to:
Dr. med. Uta Ochmann
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
Klinikum der Universität München
Ziemssenstraße 1
D–80336 München
Email: [email protected]
Umwelt- und berufliche Expositionen – Partikel, Bioaerosole und Allergene II
Bioaerosole und Atemwegserkrankungen in der Landwirtschaft
Bioaerosols and respiratory diseases in agricultural settings
D. Nowak
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 77 - 85
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 2/2016, S. 77–85
Bioaerosole und Atemwegserkrankungen in der Landwirtschaft
D. Nowak
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Klinikum der Universität München
Landwirtschaft ist die weltweit größte Wirtschaftsbranche. Belastungen in der Landwirtschaft sind sehr vielfältig. Atemwegserkrankungen durch landwirtschaftliche Aerosole sind seit 1550 bekannt. Vermehrt treten Asthma, Bronchitis und COPD auf. Das wiederholt auftretende ODTS (Organic Dust Toxic Syndrome) als Reaktion auf hohe Endotoxinexpositionen prädisponiert zur COPD. Sehr häufig ist auch die Mucous Membrane Irritation, eine Schleimhautreizung der oberen Atemwege, insbesondere bei Schweinezüchtern. Endotoxinen kommt eine besonders hohe pro-inflammatorische Potenz im Vergleich zu beispielsweise β-Glukanen, Peptidoglykanen und Muraminsäure zu. Endotoxine können ein Asthma verschlimmern und zur Auslösung beitragen. Schimmelpilzkonzentrationen sind in der Getreidewirtschaft höher als in der Viehzucht. Unter Allergenen ist das Rinderallergen Bos d 2 besonders relevant, wobei Konzentrationen in Ställen, aber auch in Wohnzimmern und in Matratzen oberhalb von Sensibilisierungsschwellen liegen. Grenzwertkonzepte haben Schwächen und existieren in Deutschland nicht. Der sogenannte „Bauernhofeffekt“, also ein vermindertes Auftreten von allergischen und – geringer – auch asthmatischen Erkrankungen bei Kindern, die in der Landwirtschaft aufgewachsen sind, ist vermutlich wesentlich auf eine Diversität mikrobieller Expositionen zurückzuführen. Stallluft prädisponiert Stalltiere ebenfalls zu entzündlichen Atemwegs- und Lungenerkrankungen, so dass der Aspekt der Tiergesundheit viel stärker als bisher in Präventionskonzepte Eingang finden muss.Correspondence to:
Prof. Dr. med. D. Nowak
Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
Klinikum der Universität München
Ziemssenstraße 1
80336 München
Email: [email protected]
Übersicht
Diagnostischer Algorithmus bei IgEvermittelter Holzstauballergie
Diagnostic algorithm for IgE-mediated wood dust allergy
S. Kespohl, U. Ochmann, N. Kotschy-Lang, S. Maryska, D. Nowak, T. Brüning und M. Raulf
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 168 - 174
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 4/2016, S. 168-174
Diagnostischer Algorithmus bei IgEvermittelter Holzstauballergie
S. Kespohl1, U. Ochmann2, N. Kotschy-Lang3, S. Maryska1, D. Nowak2, T. Brüning1 und M. Raulf1
1Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA), Bochum, 2Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, WHO Collaborating Centre for Occupational Health, Klinikum der Universität München, 3Berufsgenossenschaftliche Klinik für Berufskrankheiten Falkenstein/Vogtland
In der EU sind mehr als 3 Millionen Beschäftigte gegen Holzstäube exponiert. Sowohl irritative als auch allergische Atemwegsbeschwerden können durch eine Holzstaubexposition induziert werden. Die Sensibilisierungsprävalenz liegt in Abhängigkeit des verarbeiteten Holzes bei exponierten Beschäftigten zwischen 3% für nicht tropische Hölzer und bis zu 30% bei tropischen Hölzern. Zur sensitiven und spezifischen Erfassung von Sensibilisierungsprävalenzen ist es wichtig, standardisierte Testverfahren und -extrakte für die spezifische IgE (sIgE)-Diagnostik zu etablieren. Einerseits liegen nur sehr wenige Holzextrakte als kommerziell verfügbare Testlösungen vor und andererseits können kreuzreaktive Kohlenhydratstrukturen (CCDs) das Testergebnis falsch-positiv beeinflussen. Insbesondere bei polysensibilisierten Patienten reicht häufig die alleinige serologische sIgE-Bestimmung auf Holzallergene nicht aus, um die Relevanz der Holzstaubsensibilisierung abschätzen zu können. Neben dem Provokationstest als Goldstandard und dem Haut- Prick-Test können auch weitere Testverfahren wie z.B. der CCD-Inhibitionstest und/ oder der Basophilen Aktivierungstest (BAT) dazu beitragen, den tatsächlichen Auslöser der berufsbedingten Beschwerden zu identifizieren.Correspondence to:
Dr. rer. nat. Sabine Kespohl
Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der
Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung
Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA) Allergologie/Immunologie
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
www.ipa-dguv.de
Email: [email protected]
Leitlinie
Kurzfassung der AWMF-Leitlinie medizinisch klinische Diagnostik bei Schimmelpilzexposition in Innenräumen
Abbreviated version of the AWMF Guideline on medical clinical diagnosis in cases of indoor mold exposure
G.A. Wiesmüller, B. Heinzow, U. Aurbach, K.-C. Bergmann, A. Bufe, W. Buzina, O.A. Cornely, S. Engelhart, G. Fischer, T. Gabrio, W. Heinz, C.E.W. Herr, J. Kleine-Tebbe, L. Klimek, M. Köberle, H. Lichtnecker, T. Lob-Corzilius, R. Merget, N. Mülleneisen, D. Nowak, U. Rabe, M. Raulf, H.P. Seidl, J.‑O. Steiss, R. Szewzyk, P. Thomas, K. Valtanen und J. Hurrass
Price
42.00 $
Jahrgang 40 (2017) p. 422 - 456
Abstract
Allergologie, Jahrgang 40, Nr. 10/2017, S. 422-456
Kurzfassung der AWMF-Leitlinie medizinisch klinische Diagnostik bei Schimmelpilzexposition in Innenräumen*
G.A. Wiesmüller1,2, B. Heinzow3, U. Aurbach4, K.-C. Bergmann5, A. Bufe6, W. Buzina7, O.A. Cornely8, S. Engelhart9, G. Fischer10, T. Gabrio11, W. Heinz12, C.E.W. Herr13,14, J. Kleine-Tebbe15, L. Klimek16, M. Köberle17, H. Lichtnecker18, T. Lob-Corzilius19, R. Merget20, N. Mülleneisen21, D. Nowak22, U. Rabe23, M. Raulf20, H.P. Seidl24, J.-O. Steiss25,26, R. Szewzyk27, P. Thomas28, K. Valtanen27 und J. Hurrass2
1Inst. für Hygiene und Umweltmedizin, Uniklinik RWTH Aachen, 2Abt. Infektions- und Umwelthygiene, Gesundheitsamt der Stadt Köln, 3Ehemals: Landesamt für soziale Dienste (LAsD) Schleswig-Holstein, Kiel, 4Abteilung Mikrobiologie und Mykologie, Labor Dr. Wisplinghoff, Köln, 5Allergie-Centrum-Charité, Charité Universitätsmedizin Berlin, 6Experimentelle Pneumologie, Ruhr-Universität Bochum, 7Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin, Medizinische Universität Graz, Österreich, 8Klinik I für Innere Medizin und Cologne Excellence Cluster on Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases (CECAD), Universität zu Köln, 9Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit, Universitätsklinikum Bonn, 10Landesgesundheitsamt Baden- Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart, 11ehemals: Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart, 12Medizinische Klinik und Poliklinik II, Schwerpunkt Infektiologie, Universitätsklinikum Würzburg, 13Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, München, 14Ludwig- Maximilians-Universität München, apl. Prof. „Hygiene und Umweltmedizin“, 15Allergieund Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 16Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 17Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 18Medizinisches Institut für Umwelt- und Arbeitsmedizin MIU GmbH, Erkrath, 19Christliches Kinderhospital Osnabrück, 20Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA), 21Asthma und Allergiezentrum Leverkusen, 22Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Mitglied Deutsches Zentrum für Lungenforschung, Klinikum der Universität München, 23Zentrum für Allergologie und Asthma, Johanniter-Krankenhaus im Fläming Treuenbrietzen GmbH, Treuenbrietzen, 24ehemals: Lehrstuhl für Mikrobiologie sowie Dermatologische Klinik der Technischen Universität München, 25Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Gießen, 26Schwerpunktpraxis Allergologie und Kinder-Pneumologie Fulda, 27Umweltbundesamt, FG II 1.4 Mikrobiologische Risiken Berlin, 28Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Ludwig-Maximilians-Universität München
Die von der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) federführend erstellte Leitlinie „Medizinisch klinische Diagnostik bei Schimmelpilzexposition in Innenräumen“ ist Gegenstand des vorliegenden Abschnitts. Schimmelpilzwachstum im Innenraum ist als ein potenzielles Gesundheitsrisiko zu betrachten, auch ohne dass ein quantitativer und/oder kausaler Zusammenhang zwischen dem Vorkommen einzelner Arten und Gesundheitsbeschwerden gesichert werden kann. Abgesehen von der Allergischen Bronchopulmonalen Aspergillose (ABPA) und den durch Schimmelpilze kausal verursachten Mykosen, liegen lediglich ausreichende Evidenzen für folgende Assoziationen von Feuchte-/Schimmelpilzschäden und unterschiedlichen Gesundheitseffekten vor: allergische Atemwegserkrankungen, Asthma (Manifestation, Progression, Exazerbation), allergische Rhinitis, Exogen Allergische Alveolitis, Begünstigung von Atemwegsinfekten/Bronchitis. Dabei ist das sensibilisierende Potenzial von Schimmelpilzen im Vergleich zu anderen Umweltallergenen deutlich geringer einzuschätzen. Aktuelle Studien zeigen europaweit eine vergleichsweise geringe Sensibilisierungsprävalenz von 3 – 10% gemessen an der Gesamtbevölkerung. Eingeschränkte oder vermutete Evidenz für eine Assoziation liegt vor hinsichtlich „mucous membrane irritation“ und Atopischen Ekzems (Manifestation, Progression, Exazerbation). Inadäquate oder unzureichende Evidenz für eine Assoziation liegt vor für COPD, akute idiopathische pulmonale Hämorrhagie bei Kindern, Rheuma/Arthritis, Sarkoidose und Krebserkrankungen. Das Infektionsrisiko von den in Innenräumen regelmäßig vorkommenden Schimmelpilzarten ist für gesunde Personen gering, die meisten Arten sind in die Risikogruppe 1 und wenige in 2 (Aspergillus fumigatus, A. flavus) der Biostoffverordnung eingestuft. Nur Schimmelpilze, die potenziell in der Lage sind, Toxine zu bilden, kommen als Auslöser einer Intoxikation in Betracht. Ob im Einzelfall eine Toxinbildung im Innenraum stattfindet, entscheiden die Umgebungs- und Wachstumsbedingungen und hier vor allem das Substrat. Von Geruchswirkungen und/oder Befindlichkeitsstörungen kann bei Feuchte-/Schimmelpilzschäden im Innenraum grundsätzlich jeder betroffen sein. Hierbei handelt es sich nicht um eine Gesundheitsgefährdung. Prädisponierende Faktoren für Geruchswirkungen können genetische und hormonelle Einflüsse, Prägung, Kontext und Adaptationseffekte sein. Prädisponierende Faktoren für Befindlichkeitsstörungen können Umweltbesorgnisse, -ängste, -konditionierungen und -attributionen sowie eine Vielzahl von Erkrankungen sein. Besonders zu schützende Risikogruppen bezüglich eines Infektionsrisikos sind Personen unter Immunsuppression nach der Einteilung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und Personen mit Mukoviszidose (Zystischer Fibrose), bezüglich eines allergischen Risikos Personen mit Mukoviszidose (Zystischer Fibrose) und Personen mit Asthma bronchiale. Die rationale Diagnostik beinhaltet die Anamnese, eine körperliche Untersuchung, eine konventionelle Allergiediagnostik einschließlich gegebenenfalls Provokationstests, vereinzelt sind auch zelluläre Testsysteme indiziert. Zum Vorgehen bei Schimmelpilzinfektionen wird auf die angemeldete AWMF-Leitlinie Diagnose und Therapie invasiver Aspergillus- Infektionen verwiesen. Hinsichtlich Mykotoxine existieren zurzeit keine brauchbaren und validierten Testverfahren, die in der klinischen Diagnostik eingesetzt werden könnten. Präventivmedizinisch ist wichtig, dass Schimmelpilzbefall in relevantem Ausmaß aus Vorsorgegründen nicht toleriert werden darf. Zur Beurteilung des Schadensausmaßes und zum Vorgehen wird auf den „Schimmelpilzleitfaden“ des Umweltbundesamtes verwiesen.
*Erstpublikationen: AWMF-Schimmelpilzleitlinie (AWMF-Register- Nr. 161/001 – Kurzfassung) erfolgte in: Letzel S, Nowak D (Hrsg.); Handbuch der Arbeitsmedizin. Loseblattwerk, 43. Ergänzungslieferung 12/16. ecomed Verlag, Landsberg am Lech.Correspondence to:
Prof. Dr. Gerhard A. Wiesmüller
Abteilung Infektions- und Umwelthygiene
Gesundheitsamt der Stadt Köln
Neumarkt 15-21
50667 Köln
Email: [email protected]
Nichtallergische Rhinitis
Berufsbedingte Rhinitis
Occupational rhinitis
S. Kotz, L. Pechtold, R.A. Jörres, D. Nowak und A.M. Chaker
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2020) p. 239 - 246
Abstract
Allergologie, Jahrgang 43, Nr. 6/2020, S. 239-246
Berufsbedingte Rhinitis
S. Kotz1, L. Pechtold1#2, R.A. Jörres3, D. Nowak3 und A.M. Chaker1#2
1Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, 2Zentrum für Allergie und Umwelt, Helmholtz Zentrum und Technische Universität München, 3Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU-Klinikum, Ludwig Maximilians Universität, München, CPC Munich, DZL, Deutsches Zentrum für Lungenforschung
Obwohl die berufsbedingte Rhinitis (occupational rhinitis) und das berufsbedingte Asthma bronchiale (occupational asthma) eng miteinander verbunden sind sowie eine analoge Pathophysiologie und gemeinsame auslösende Faktoren besitzen, hat das Krankheitsbild der berufsbedingten Rhinitis bisher kaum Beachtung gefunden. Als Hauptursache für die Entstehung der berufsbedingten Rhinitis wird die berufsbedingte Exposition gegenüber bestimmten Substanzen wie zum Beispiel Tierepithelien angesehen. Im Rahmen der neuen EAACI-Definition der berufsbedingten Rhinitis wurde dem kausalen und nicht nur zeitlichem Zusammenhang zwischen einer Exposition am Arbeitsplatz und dem Auftreten der Symptome der Rhinits eine besondere Bedeutung beigemessen. Außerdem sollte der Oberbegriff der arbeitsplatzbezogenen Rhinitis (work-related rhinitis) für die Klassifikation der verschiedenen Arbeitsplatz-assoziierten Rhinitisformen verwendet werden und diese in eine berufsbedingte, allergische und nichtallergische, Rhinitis (occupational rhinitis), eine Rhinitisform, die durch Exposition gegenüber Substanzen in der Arbeitsplatzumgebung ausgelöst wird, sowie die arbeitsplatzexazerbierte Rhinitis (work-exacerbated rhinitis), bei der Symptome einer vorbestehenden Rhinitis durch Exposition am Arbeitsplatz verstärkt werden, differenziert werden. Auch wenn der Anamneseerhebung bei der Diagnosestellung der berufsbedingten Rhinitis eine Schlüsselrolle zukommt, stellt die nasale Provokationstestung weiterhin den diagnostischen Goldstandard dar. Die Therapie der berufsbedingten Rhinitis umfasst einerseits die optimale Symptomkontrolle und andererseits die Prävention der Entstehung eines berufsbedingten Asthmas. Die Behandlungsmöglichkeiten werden dabei durch eine absolute Expositionskarenz (primäres Ziel), eine Expositionsreduktion sowie die pharmakologische Therapie dargestellt. Die berufsbedingte allergische Rhinitis kann als eine Berufskrankheit (BK 4301) anerkannt werden, der bergründete Verdacht ist meldepflichtig.Correspondence to:
Sebastian Kotz
Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
Klinikum rechts der Isar
Technische Universität München
Ismaninger Str. 22
81675 München
Email: [email protected]
Leitlinie
Arbeitsplatzbezogener Inhalationstest (AIT) – Specific Inhalation Challenge (SIC)
Workplace-related Inhalation Test (AIT) – Specific Inhalation Challenge (SIC)
A.M. Preisser, D. Koschel, R. Merget, D. Nowak, M. Raulf und J. Heidrich
Jahrgang 44 (2021) p. 773 - 794
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 10/2021, S. 773-794
Arbeitsplatzbezogener Inhalationstest (AIT) – Specific Inhalation Challenge (SIC)
A.M. Preisser1, a,d, D. Koschel2,b, R. Merget3,a, D. Nowak4,c, M. Raulf3,b und J. Heidrich1,d
1Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, 2Abteilung Innere Medizin/Pneumologie, Fachkrankenhaus Coswig, Lungenzentrum; Medizinische Klinik 1, Bereich Pneumologie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden, 3Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität-Bochum (IPA), Bochum, 4Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU Klinikum, München
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Preisser AM, Koschel D, Merget R, Nowak D, Raulf M, Heidrich J. Workplace-related inhalation test – Specific inhalation challenge. Allergol Select. 2021 October 5: 315-334. DOI 10.5414/ALX02280ECorrespondence to:
Priv.-Doz. Dr. med. Alexandra M. Preisser
Arbeitsgruppe Klinische Arbeitsmedizin
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM)
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Seewartenstraße 10, Haus 1
20459 Hamburg
Email: [email protected]
Leitlinie
Arbeitsplatzbezogener Inhalationstest (AIT) – Specific Inhalation Challenge (SIC)
Workplace-related inhalation test – Specific inhalation challenge
A.M. Preisser, D. Koschel, R. Merget, D. Nowak, M. Raulf und J. Heidrich
Jahrgang 47 (2021) p. 583 - 604
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 47, Nr. 12/2021, S. 583-604
Arbeitsplatzbezogener Inhalationstest (AIT) – Specific Inhalation Challenge (SIC)
A.M. Preisser1, D. Koschel2, R. Merget3, D. Nowak4, M. Raulf3 und J. Heidrich1
1Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, 2Abteilung Innere Medizin/Pneumologie, Fachkrankenhaus Coswig, Lungenzentrum; Medizinische Klinik 1, Bereich Pneumologie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden, 3Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität-Bochum (IPA), Bochum, 4Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU Klinikum, München
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Preisser AM, Koschel D, Merget R, Nowak D, Raulf M, Heidrich J. Workplace-related inhalation test – Specific inhalation challenge. Allergol Select. 2021 October 5: 315-334. DOI 10.5414/ALX02280ECorrespondence to:
Priv.-Doz. Dr. med. Alexandra M. Preisser
Arbeitsgruppe Klinische Arbeitsmedizin
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM)
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Seewartenstraße 10, Haus 1
20459 Hamburg
Email: [email protected]
Landluft gesünder als Stadtluft? Die unterschiedlichen Effekte von Bauernhöfen auf Allergien
Berufsallergene am Bauernhof
Occupational allergens in agriculture
G. Jordakieva, R. Crevenna und D. Nowak
Price
42.00 $
Jahrgang 45 (2022) p. 279 - 287
Abstract
Allergologie, Jahrgang 45, Nr. 4/2022, S. 279-287
Berufsallergene am Bauernhof
G. Jordakieva1, R. Crevenna1 und D. Nowak2
1Universitätsklinik für Physikalische Medizin, Rehabilitation und Arbeitsmedizin, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich, 2Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin LMU-Klinikum München, München
Hintergrund: Atemwegs- und Hauterkrankungen haben eine hohe Prävalenz im landwirtschaftlichen Sektor. Trotz Hinweisen auf einen protektiven „Bauernhofeffekt“ spielen hierbei auch Berufsallergene eine große Rolle. Ziel dieses Review ist es einen kurzen aktuellen Überblick über betriebsspezifische Allergenquellen und Risiken für die Entwicklung allergischer Berufserkrankungen zu bieten.
Methoden: Narratives Mini-Review basierend auf bis Januar 2022 publizierte deutsch- bzw. englischsprachige Original- und Übersichtsarbeiten zum Thema Berufsallergene und Landwirtschaft.
Ergebnisse: Diverse Proteine und biologische Agenzien aus Nutztierhaltung und Pflanzenanbau können neben Typ I-Allergien (allergisches Asthma bronchiale bzw. Rhinitis/Konjunktivitis, Kontakturtikaria, Proteinkontaktdermatitis) auch Typ III- sowie -IV-Allergien (exogen-allergische Alveolitis, Kontaktekzem) der Haut und Schleimhäute auslösen. Relevante Inhalationsallergene sind vor allem Vorratsmilben- und Rinderantigene; wobei auch bei den Berufsdermatosen Allergene aus der Nutztierhaltung häufige Auslöser sind. Betriebsspezifische Stäube und Gase können aber auch reizend oder pro-inflammatorisch auf das respiratorische System einwirken und in Atemwegsbeschwerden, e.g. Organic Dust Toxic Syndrome (ODTS), und FEV1-Abfall, e.g. nichtallergisches Asthma und chronische Bronchitis, resultieren. Die diagnostische Abgrenzung zu allergischen Erkrankungen ist hier nicht immer einfach.
Diskussion: Obwohl zahlreiche Allergene im landwirtschaftlichen Bereich identifiziert werden konnten, scheinen nicht IgE-vermittelte Immunreaktionen, vor allem auf mikrobielle Agenzien und bakterielle Endotoxine, bei arbeitsplatzassoziierten Atemwegsbeschwerden im Vordergrund zu stehen. Die Schutzwirkung des „Bauernhofeffekts“ bezieht sich vor allem auf atopische (Poly)sensibilisierungen gegenüber Standardallergenen.Correspondence to:
Priv.-Doz. Dr. Galateja Jordakieva, PhD
Universitätsklinik für Physikalische Medizin,
Rehabilitation und Arbeitsmedizin
Medizinische Universität Wien
Währinger Gürtel 18–20
1090 Wien, Österreich
Email: [email protected]
Empfehlung
Aktuelle Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Atemwegsliga (DAL), Deutsche Lungenstiftung (DLS) sowie Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (D
C.P. Criée, H.J. Smith, A.M. Preisser, D. Bösch, U. Butt, M.M. Borst, N. Hämäläinen, K. Husemann, R.A. Jörres, P. Kardos, C. Lex, F.J. Meyer, D. Nachtigall, D. Nowak, U. Ochmann, W. Randerath, A. Schütz, B. Schucher, J. Spiesshoefer, C. Taube, S. Walterspacher, M. Wollsching-Strobel, H. Worth, M. Gappa und W. Windisch
Jahrgang 50 (2024) p. 111 - 184
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 3/2024, S. 111-184
Aktuelle Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Atemwegsliga (DAL), Deutsche Lungenstiftung (DLS) sowie Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (D
C.P. Criée1, H.J. Smith2, A.M. Preisser3, D. Bösch4, U. Butt5, M.M. Borst6, N. Hämäläinen7, K. Husemann8, R.A. Jörres9, P. Kardos10, C. Lex11, F.J. Meyer12, D. Nachtigall13† D. Nowak9, U. Ochmann9, W. Randerath14, A. Schüz15, B. Schucher16, J. Spiesshoefer17, C. Taube18, S. Walterspacher19, M. Wollsching-Strobel20, H. Worth21, M. Gappa22 und W. Windisch20
1Praxis für Innere Medizin und Pneumologie, Northeim, 2Research in Respiratory Diagnostics, Berlin, 3Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, 4Lungenpraxis Dr. Bösch, Landshut, 5Deutsche Atemwegsliga e. V., Bad Lippspringe, 6DGP-Akademie, Berlin, 7Berlin, 8MVZ Klinikum Kempten – Praxis für Pneumologie und Allergologie, Kempten, 9Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU München, 10Lungenzentrum Maingau, Frankfurt, 11Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, 12Lungenzentrum München (Bogenhausen- Harlaching), München, 13Hamburg, 14Krankenhaus Bethanien gGmbH, Klinik für Pneumologie und Allergologie, Solingen, 15Atemhilfe, Berlin, 16LungenClinic, Grosshansdorf, 17Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum Aachen, 18Klinik für Pneumologie, Universitätsmedizin Essen-Ruhrlandklinik, Essen, 19Klinikum Konstanz – Sektion Pneumologie, Konstanz, Universität Witten/Herdecke, Witten, 20Kliniken der Stadt Köln, Köln-Merheim, Universität Witten/Herdecke, 21Pneumologische und kardiologische Gemeinschaftspraxis, Fürth, 22Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf, Klinik für Kinder und Jugendliche, Düsseldorf
Aus der Einleitung
Messungen der Lungenfunktion stellen einen Kernbereich in der Diagnostik von Lungenerkrankungen dar und sind etablierter Standard in der diagnostischen Abklärung von Dyspnoe und Husten. Dabei stehen sehr unterschiedliche Testverfahren zur Verfügung, die jeweils mehrere und mitunter eine Vielzahl von Messparametern erlauben. Wesentlich für die Interpretation von Lungenfunktionswerten sind der Einsatz jeweils geeigneter Messverfahren, die Etablierung verlässlicher Normwerte sowie eine weiterführende Stadieneinteilung des Schweregrades einer etablierten Einschränkung. In diesem Sinne ergeben sich aus den Einschränkungen, wie sie in der Lungenfunktionsdiagnostik etabliert sind, weitere diagnostische und/oder auch therapeutische Schritte, wie sie in den Leitlinien zu den jeweils entsprechenden Erkrankungen formuliert sind, wie zum Beispiel zur chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).
Die letzten deutschen Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik stammen aus dem Jahr 2015 als Leitlinie zur Spirometrie [1]. 2022 wurde ein offizielles Dokument der Europäischen Fachgesellschaft (ERS = European Respiratory Society) in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Fachgesellschaft (ATS = American Thoracic Society) publiziert [2], in welchem neue Interpretationen von routinemäßigen Lungenfunktionstests vorgestellt worden sind. Betroffen sind die Spirometrie, die Bodyplethysmographie, die Diffusionskapazität, der Bronchodilatationstest sowie die Referenzwerte.
Diese Empfehlungen werden in dieser Arbeit vorgestellt und kritisch diskutiert. Darüber hinaus werden in weiteren Kapiteln die aktuellen Standards zur unspezifischen bronchialen Provokation, zur atemmuskulären Funktionsdiagnostik und zur forcierten Oszillometrie beschrieben. Die aktuelle Arbeit stellt damit eine Aktualisierung der Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik dar. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, das ein Kompendium Lungenfunktionsdiagnostik [3] weiterführende Informationen zu den genannten Untersuchungsmethoden beinhaltet.
Prof. Dr. med. Carl-Peter Criée,
Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga
und
Prof. Dr. med. Wolfram Windisch,
Präsident der DGPCorrespondence to:
Prof. Dr. Carl-Peter Criée
Praxis für Pneumologie
Albert-Schweitzer-Weg 9
37154 Northeim
Email: [email protected]
Pneumologische Berufskrankheiten
Editorial
Editorial
J. Bickhardt und D. Nowak
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Jahrgang 50 (2024) p. 445 - 445
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 10/2024, S. 445
Editorial
J. Bickhardt und D. Nowak