Regulatorische T-Zellen
Regulatorische T-Zellen bei allergischem Asthma
N. Dehzad und C. Taube
Price
42.00 $
Jahrgang 31 p. 213 - 220
Abstract
N. Dehzad und C. Taube
Department of Pulmonary Medicine, III. Medical Clinic, Johannes Gutenberg University, Mainz, Germany
Das allergische Asthma ist eine immunologische Erkrankung, die vor allem durch entzündliche Veränderungen in den Atemwegen und der Lunge charakterisiert wird. Trotz Weiterentwicklungen der medikamentösen Therapien ist die Prävalenz der Erkrankung weiter ansteigend. Insbesondere CD4+-T-Zellen und Th2-Zytokine leisten einen entscheidenden Beitrag zur Entstehung einer allergeninduzierten Atemwegsentzündung- und überempfindlichkeit und Th2-Zytokine wie Interleukin-4 oder -13 spielen eine entscheidende Rolle bei der IgE-Synthese, der Mukusproduktion sowie der Atemwegsüberempfindlichkeit. Eine Heilung der Erkrankung ist bisher aber nicht möglich. In Anbetracht der weiterhin steigenden Prävalenz sind zusätzliche Erkenntnisse für die Regulation oder mögliche Inhibition der T-Zellantwort notwendig. In diesem Zusammenhang wurden insbesondere regulatorische T-Zellen (Treg) untersucht, da diese Zellen CD4+-T-Zellantworten supprimieren können. In verschiedenen murinen Modellen wurde gezeigt, dass Tregs eine inhibierende Rolle bei der Sensibilisierung gegenüber einem Aeroallergen spielen. Weiterhin konnte in diesen Modellen gezeigt werden, dass die Gabe oder die Induktion von Tregs insbesondere zu einer Suppression der allergischen Atemwegsentzündung mit unterschiedlichen Effekten auf die Atemwegsüberempfindlichkeit führt. In klinischen Studien ist bei Allergikern und Asthmatikern, im Gegensatz zu gesunden Menschen, eine beeinträchtigte Funktionalität der supprimierenden T-Zellpopulation nachweisbar. In neueren Studien waren eine verminderte Anzahl und suppressive Wirkung auch bei aus der Lunge isolierten Tregs von Kindern mit Asthma zu finden. Zu möglichen therapeutischen Ansätzen, die entweder Tregs induzieren oder deren Wirkung unterstützen, zählen die Behandlung mit Kortikosteroiden und die spezifische Immuntherapie (SIT). Der Zelltransfer von ex-vivo-expandierten Tregs zur Behandlung von allergischem Asthma stellt eine weitere denkbare Möglichkeit dar, zur Zeit ist dieser Ansatz aber rein experimentell.Correspondence to:
PD Dr. med. C. Taube; III. Medizinische Klinik, Schwerpunkt Pneumologie, Johannes-Gutenberg-Universität, Langenbeckstraße 1, D-55131 Mainz
Email: [email protected]
Übersicht
Mastzellen sind mehr als Effektorzellen der akuten allergischen Reaktion
Mast cells are more than effector cells of acute allergic reactions
S. Reuter, M. Stassen und C. Taube
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 71 - 76
Abstract
Allergologie, Jahrgang 33, Nr. 2/2010, S. 71–76
Mastzellen sind mehr als Effektorzellen der akuten allergischen Reaktion
S. Reuter, M. Stassen und C. Taube
III. Medizinische Klinik / Schwerpunkt Pneumologie, Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz
Mastzellen sind seit Jahrzehnten als “Allergieeffektorzellen” im Rahmen akuter allergischer Reaktionen beschrieben. Neuere Daten belegen nun, dass Mastzellen aber auch maßgeblich für die Entstehung und Unterhaltung sowohl angeborener als auch erworbener Immunreaktionen verantwortlich sind. Bei allergischen Reaktionen spielen Mastzellen nicht nur bei der Auslösung anaphylaktischer Reaktionen eine wichtige Rolle, vielmehr sind sie auch an der Entstehung einer allergischen Entzündung beteiligt. Untersuchungen an Modellen der Kontaktallergie und allergischer Atemwegserkrankungen belegen eine zentrale Rolle von Mastzellen bei der initialen Entwicklung einer allergischen Entzündung und einer bronchialen Überempfindlichkeit. Dabei scheinen von Mastzellen produzierte Mediatoren wie Histamin und TNF eine zentrale Rolle zu spielen. Neue Erkenntnisse über die Funktion von Mastzellen könnten eventuell neue therapeutische Angriffspunkte für die Behandlung allergischer Erkrankungen bieten.Correspondence to:
PD Dr. med. C. Taube
III. Medizinische Klinik/Schwerpunkt Pneumologie
Johannes-Gutenberg-Universität
Langenbeckstraße
D-55101 Mainz
Email: [email protected]
Allergisches Asthma I
Editorial
Editorial
C. Taube
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Jahrgang 35 p. 445 - 445
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 9/2012, S. 445
Editorial
C. Taube
Allergisches Asthma I
Medikamentöse Asthmatherapie
Pharmacotherapy of asthma
I. Haasler, R. Buhl und C. Taube
Price
42.00 $
Jahrgang 35 p. 468 - 472
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 9/2012, S. 468–472
Medikamentöse Asthmatherapie
I. Haasler1, R. Buhl1 und C. Taube1,2
1III. Medizinische Klinik, Schwerpunkt Pneumologie, Universitätsmedizin Mainz, 2 Department of Pulmonology, Leiden University Medical Center, Leiden, The Netherlands
Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege mit variabler Atemwegsobstruktion und bronchialer Hyperreagibiltät. Asthma sollte als komplexes Syndrom mit vielen Phänotypen und mit unterschiedlicher Pathophysiologie der Krankheitsentwicklung und Aufrechterhaltung verstanden werden. Ziel der modernen Asthmatherapie ist bestmögliche Asthmakontrolle ohne asthmaassoziierte Beschwerden oder Einschränkungen im täglichen Leben. Im folgenden Artikel stellen wir die aktuelle leitliniengerechte Therapie des Asthma bronchiale vor.Correspondence to:
Prof. Dr. med. C. Taube
Department of Pulmonology, C3-P
Leiden University Medical Center
Albinusdreef 2
NL-2333 ZA Leiden
The Netherlands
Email: [email protected]
Supplement
Aclidiniumbromid – neuer langwirksamer Bronchodilatator für die symptomorientierte Therapie der COPD bei Tag und Nacht
Aclidiniumbromide – a novel, longacting bronchodilator for the symptomatic treatment of COPD during day- and nighttime
K.M. Beeh, C. Taube, H.-C. Bremer und J. Beier
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 11 - 16
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 38, Nr. 11/2012, S. S11–S16
Aclidiniumbromid – neuer langwirksamer Bronchodilatator für die symptomorientierte Therapie der COPD bei Tag und Nacht
K.M. Beeh1, C. Taube2, H.-C. Bremer3 und J. Beier1
1insaf Institut für Atemwegsforschung GmbH, Wiesbaden, 2Abteilung für Pneumologie, Medizinische Universitätsklinik Leiden, Niederlande, 3Kliniken Donaueschingen, Donaueschingen
Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine Volkskrankheit, deren therapeutisches Management komplex ist. Atemphysiologische Zielgrößen stoßen in der Evaluierung von Behandlungseffekten zunehmend an Grenzen, wohingegen patientenzentrierte Endpunkte mit einer differenzierten Betrachtung relevanter Symptome an Bedeutung gewinnen. Nächtliche Symptome der COPD sind verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Langwirksame Bronchodilatatoren sind die Basis der symptomatischen COPD-Therapie, und neue Substanzen wie Aclidiniumbromid zeigen in klinischen Studien neben Effekten auf Lungenfunktion auch Verbesserungen patientenzentrierter Endpunkte und klinischer Symptomatik. In dieser Übersicht werden aktuelle Ergebnisse aus klinischen Studien zu Aclidiniumbromid vorgestellt und im Kontext einer symptomorientierten Behandlung diskutiert, insbesondere im Hinblick auf nächtliche und frühmorgendliche Beschwerden.Correspondence to:
PD Dr. med. K.-M. Beeh
insaf Institut für Atemwegsforschung GmbH
Biebricher Allee 34
D-65187 Wiesbaden
Email: [email protected]
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Jahrgang 39 p. 371 - 372
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 39, Nr. 10/2013, S. 371–372
Vorwort
C. Taube
Allergisches Asthma
Editorial
Editorial
C. Taube
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Jahrgang 39 p. 415 - 415
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 39, Nr. 11/2013, S. 415
Editorial
C. Taube
Allergisches Asthma
Medikamentöse Asthmatherapie
Pharmacotherapy of asthma
I. Haasler, R. Buhl und C. Taube
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 438 - 442
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 39, Nr. 11/2013, S. 438–442
Medikamentöse Asthmatherapie
I. Haasler1, R. Buhl1 und C. Taube1,2
1III. Medizinische Klinik, Schwerpunkt Pneumologie, Universitätsmedizin Mainz, 2 Department of Pulmonology, Leiden University Medical Center, Leiden, The Netherlands
Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Atemwege mit variabler Atemwegsobstruktion und bronchialer Hyperreagibiltät. Asthma sollte als komplexes Syndrom mit vielen Phänotypen und mit unterschiedlicher Pathophysiologie der Krankheitsentwicklung und Aufrechterhaltung verstanden werden. Ziel der modernen Asthmatherapie ist bestmögliche Asthmakontrolle ohne asthmaassoziierte Beschwerden oder Einschränkungen im täglichen Leben. Im folgenden Artikel stellen wir die aktuelle leitliniengerechte Therapie des Asthma bronchiale vor.Correspondence to:
Prof. Dr. med. C. Taube
Department of Pulmonology, C3-P
Leiden University Medical Center
Albinusdreef 2
NL-2333 ZA Leiden
The Netherlands
Email: [email protected]
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Jahrgang 40 p. 1 - 1
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 1/2014, S. 1
Vorwort
C. Taube
Editorial
I woas wos, wos du ned woast
I know something you don´t
C. Taube
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Jahrgang 40 p. 433 - 434
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 10/2014, S. 433–434
I woas wos, wos du ned woast
C. Taube
Literatur-Kommentar
Wirkungen eines Anti-TSLPAntikörpers auf allergeninduzierte asthmatische Reaktionen
Effects of an anti-TSLP antibody on allergen-induced asthmatic reactions
C. Taube
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Jahrgang 38 p. 38 - 39
Abstract
Allergologie, Jahrgang 38, Nr. 1/2015, S. 38–39
Wirkungen eines Anti-TSLPAntikörpers auf allergeninduzierte asthmatische Reaktionen
C. Taube
Department of Pulmonology, Leiden University Medical Center, Leiden, Nierderlande
Correspondence to:
Prof. Dr. med. C. Taube
Department of Pulmonology
Leiden University Medical Center
Albinusdreef 2
2300 RC Leiden, Netherlands
Email: [email protected]
Literatur-Kommentar
Neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit schwerem Asthma
New treatment options for patients with severe asthma
C. Taube
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Jahrgang 41 p. 336 - 337
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 41, Nr. 7/2015, S. 336–337
Neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit schwerem Asthma
C. Taube
Department of Pulmonology, Leiden University Medical
Center, Niederlande
Correspondence to:
Prof. Dr. C. Taube
Department of Pulmonology
Leiden University Medical Center
Albinusdreef 2
NL–2333 ZA Leiden
Email: [email protected]
All about asthma
Editorial
Editorial
C. Taube
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Jahrgang 42 p. 1 - 2
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 42, Nr. 1/2016, S. 1-2
Editorial
C. Taube
All about asthma
Monoklonale Antikörper zur Behandlung des schweren Asthmas
Monoclonal antibodies for the treatment of severe asthma
C. Taube
Price
42.00 $
Jahrgang 42 p. 31 - 35
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 42, Nr. 1/2016, S. 31-35
Monoklonale Antikörper zur Behandlung des schweren Asthmas
C. Taube
Department of Pulmonary Medicine, Leiden University Medical Center, Leiden, Niederlande
Für Patienten mit schwerem Asthma ist bisher nur ein monoklonaler Antikörper (Omalizumab) zur Behandlung zugelassen. In der klinischen Entwicklung sind aber weitere Antikörper getestet, insbesondere gegen IL-5, IL-13 und IL-4Rα Es wird erwartet, dass bereits 2016 Antikörper gegen IL-5 zur Behandlung von Patienten mit schwerem Asthma und eosinophiler Entzündung zugelassen werden. Weitere klinische Daten bleiben für die anderen beschriebenen Strategien abzuwarten. Dies gilt auch für den Einsatz von Biomarkern.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Christian Taube
Department of Pulmonary Medicine
Leiden University Medical Center
Albinusdreef 2
2333 ZA Leiden, Niederlande
Email: [email protected]
EAACI-Leitlinie
Umsetzung der Strategien des Programms „Chronische Atemwegserkrankungen“ der Europäischen Innovationspartnerschaft „Aktives und gesundes Altern“ – Executive Summary
Scaling up strategies of the Chronic Respiratory Disease programme of the European Innovation Partnership on Active and Healthy Ageing – Executive Summary
I. Agache, P. Hellings, A. Muraro, J. Bousquet, E. Hamelmann und C. Taube
Price
42.00 $
Jahrgang 40 (2017) p. 219 - 226
Abstract
Allergologie, Jahrgang 40, Nr. 6/2017, S. 219-226
Umsetzung der Strategien des Programms „Chronische Atemwegserkrankungen“ der Europäischen Innovationspartnerschaft „Aktives und gesundes Altern“ – Executive Summary*
I. Agache1, P. Hellings2, A. Muraro3, J. Bousquet4, E. Hamelmann5 und C. Taube6
1Transylvania University Brasov, Brasov, Romania, 2Laboratory of Clinical Immunology, Department of Microbiology and Immunology, KU Leuven, Leuven, Belgium, 3The Referral Centre for Food Allergy Diagnosis and Treatment Veneto Region, Department of Mother and Child Health, University of Padua, Padua, Italy, 4Hôpital Arnaud de Villeneuve, University Hospital of Montpellier, Montpellier, France, 5Children’s Center, v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, Bielefeld, 6Department of Pulmonary Medicine, Ruhrlandklinik, West German Lung Center, University Hospital Essen, University Duisburg-Essen, Germany
Der Aktionsplan B3 der Europäischen Partnerschaft für Innovation „Aktives und gesundes Altern“ (englisch: European Innovation Partnership on Active and Healthy Ageing (EIP on AHA)) hat sich die Verbesserung der integrierten Versorgung von chronischen Erkrankungen zum Ziel gesetzt. Der Bereich 5 („Behandlungspfade“) wurde modellhaft für chronische Atemwegserkrankungen initiiert (englisch: integrated care pathways for airway diseases ( AIRWAYS ICPs)). Sie werden in Zusammenarbeit mit der Globalen Allianz gegen chronische Atemwegserkrankungen (englisch: Global Alliance against Chronic Respiratory Diseases (GARD)) der WHO umgesetzt. Die EIP on AHA hat folgenden 5-Stufen-Plan zur Entwicklung einer individuellen Umsetzungsstrategie vorgeschlagen: 1. Was soll umgesetzt werden: 1a. Good-Practice- Datenbanken, 1b. Realisierbarkeitsbewertung der Umsetzung der Good Practices, 1c. Klassifizierung der Good Practices für den lokalen Transfer. 2. Wie soll die Umsetzung erfolgen: 2a. Ermöglichung von Umsetzungspartnerschaften, 2b. Implementierung von Schlüsselfaktoren für den Erfolg und von gemachten Erfahrungen sowie z.B. auch von neuen Technologien für die individualisierte und prädiktive Medizin. Diese Strategie wurde bereits auf den Aktionsplan „Chronische Atemwegserkrankungen“ der EIP on AHA angewandt.
*Erstpublikation in Bousquet J, Farrell J, Crooks G, Hellings P, Bel EH, Bewick M, … Mercier J. Scaling up strategies of the chronic respiratory disease programme of the European Innovation Partnership on Active and Healthy Ageing (Action Plan B3: Area 5). Clinical and Translational Allergy. 2016; 6: 29. DOI 10.1186/s13601-016- 0116-9Correspondence to:
Prof. Dr. med. Christian Taube
Ruhrlandklinik gGmbH
Westdeutsches Lungenzentrum
am Universitäts-Klinikum Essen
Tüschener Weg 40
45239 Essen
Email: [email protected]
Neurodermitis
T2-Inhibition bei Asthma bronchiale
T2-inhibition in asthma
I. Haasler und C. Taube
Price
42.00 $
Jahrgang 42 (2019) p. 275 - 280
Abstract
Allergologie, Jahrgang 42, Nr. 6/2019, S. 275-280
T2-Inhibition bei Asthma bronchiale
I. Haasler und C. Taube
Klinik für Pneumologie, Universitätsmedizin Essen – Ruhrlandklinik Essen
Zur Behandlung des schweren Asthma bronchiale stehen inzwischen verschiedene monoklonale Antikörper zur Verfügung. Die bisher zugelassenen Antikörper richten sich gegen IgE, IL-5 und IL-5-Rezeptoren. Diese sind Merkmale von Typ-2 gerichteter Entzündung. Bei Patienten mit einem schweren Asthma und entsprechenden Charakteristika einer Typ-2-Entzündung kann durch den Einsatz dieser Antikörper eine deutliche Besserung der Symptome, Lungenfunktion und eine Reduktion von akuten Exazerbationen erreicht werden. Kurz vor der Zulassung steht ein Antikörper gegen die IL-4Rα-Kette. Auch dieser hemmt eine Typ-2-Entzündungsreaktion. Für Patienten ohne Typ-2-Entzündungsreaktion stehen bisher keine Antikörper zur Verfügung, und weitere Forschungsanstrengungen für diese Patientenpopulation sind dringend notwendig.Correspondence to:
Prof. Dr. Christian Taube
Klinik für Pneumologie
Universitätsklinikum Essen, Ruhrlandklinik
Westdeutsches Lungenzentrum
Universitätsklinikum Essen
Tüschener Weg 40
45239 Essen
Email: [email protected]
Editorial
COVID-19-Pandämie
C. Taube
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Jahrgang 46 (2020) p. 171 - 172
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 46, Nr. 4/2020, S. 171-172
COVID-19-Pandämie
C. Taube
Positionspapier
Allergen-Immuntherapie in der aktuellen COVID-19-Pandemie – ein Positionspapier von AeDA, ARIA, EAACI, DGAKI und GPA
Allergen immuntherapy in the current COVID-19 pandemic – A position paper of ARIA, EAACI, AeDA, DGAKI, and GPA
L. Klimek, O. Pfaar, M. Worm et al.
Jahrgang 43 (2020) p. 165 - 175
Abstract
Allergologie, Jahrgang 43, Nr. 5/2020, S. 165-175
Allergen-Immuntherapie in der aktuellen COVID-19-Pandemie – ein Positionspapier von AeDA, ARIA, EAACI, DGAKI und GPA
L. Klimek*A,D,E,G,1, O. Pfaar*A,E,G,2, M. Worm*E,3, K.-C. BergmannA,D,3, T. BieberA,4, R. BuhlA,5, J. ButersA,6, U. DarsowA,7, T. KeilA,8, J. Kleine-TebbeA,9, S. LauA,10, M. MaurerA,69, H. MerkA,D,11, R. MösgesA,E,G,12#13#14, J. SalogaE,15, P. StaubachD,15, P. StuteA,16, K. RabeA,17, U. RabeD,18, C. VogelmeierA,19, T. BiedermannA,7#20, K. JungD,21, W. SchlenterD, 22, J. RingA,D,23#24, A. ChakerA,E,G,25#26, W. WehrmannD,27, S. BeckerD,G,28, N. MülleneisenD,29, K. NematD,30#31, W. CzechD,32, H. WredeD,33, R. BrehlerD,34, T. FuchsD,35, P.-V. TomazicB,36, W. AbererB,37, A. Fink-WagnerB,38, F. HorakB,39, S. WöhrlB,40, V. Niederberger-LeppinB,41, I. Pali-SchöllB,42#43, W. PohlB,44, R. Roller-WirnsbergerB,45, O. SprangerB,38, R. ValentaB,46, M. AkdisH,47, C. AkdisH,47, K. Hoffmann-SommergruberH,43, M. JutelH,48, P. MatricardiA,49, F. SpertiniC,50, N. KhaltaevC,51, J.-P. MichelC,52, L. NicodC,53#54, P. Schmid-GrendelmeierC,55, E. HamelmannE,56, T. JakobE,57, T. WerfelE,58, M. WagenmannE,59, C. TaubeE,60, M. GerstlauerF, 67, C. VogelbergF, 68, J. BousquetA,61#62#63#64#65#66 und T. ZuberbierA,3
1Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 2Sektion Rhinologie und Allergologie, Klinik für Hals-, Nasen-und Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Philipps-Universität Marburg, 3Comprehensive Allergy Centre Charité, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 4Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Universitätsklinikum Bonn, 5III. Medizinische Klinik und Poliklinik Hämatologie, Internistische Onkologie und Pneumologie, Universitätsmedizin Mainz, 6Zentrum Allergie und Umwelt (ZAUM) Technische Universität und Helmholtz Zentrum München, 7Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der Technischen Universität München, 8Institut für klinische Epidemiologie und Biometrie, Julius-Maximilian- Universität, Würzburg, 9Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 10Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie, Immunologie und Intensivmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 11Abteilung Dermatologie & Allergologie, RWTH Aachen Universität, 12Medizinische Fakultät der Universität zu Köln, 13CRI – Clinical Research International Ltd., Hamburg, 14ClinCompetence Cologne GmbH, Köln, 15Hautklinik, Universitätsmedizin, Johannes Gutenberg-Universität, Mainz, 16Europäische Vereinigung für Vitalität und Aktives Altern, Leipzig, 17Abteilung für Pneumologie, LungenClinic Grosshansdorf, 18Klinik für Allergologie, Johanniter-Krankenhaus im Fläming Treuenbrietzen GmbH, Treuenbrietzen, 19Klinik für Innere Medizin Schwerpunkt Pneumologie, Philipps-Universität Marburg, 20Einheit für Klinische Allergologie (EKA), Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Neuherberg, 21Praxis für Dermatologie, Immunologie und Allergologie, Erfurt, 22Ärzteverband Deutscher Allergologen, Dreieich, 23Haut- und Laserzentrum an der Oper, München, 24Academia: München, 25HNO-Klinik des Klinikums rechts der Isar, Technische Universität München, 26Zentrum Allergie und Umwelt München (ZAUM); Helmholtz Zentrum München, 27Praxis für Dermatologie und Allergologie, Münster, 28Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Universität Tübingen, 29Asthma und Allergiezentrum Leverkusen, 30Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden, 31Praxis für Kinderpenumologie/Allergologie am Kinderzentrum Dresden (Kid), Dresden, 32Klinik für Dermatologie, Universität Freiburg, 33Hals-, Nasenund Ohrenarzt, Nordrhein-Westfalen, 34Klinik für Allergologie, Berufsdermatologie und Umweltmedizin, Universitätsklinikum Münster, 35Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsklinikum, Georg-August-Universität, Göttingen, 36Klinische Abteilung für Allgemeine HNO, Medizinische Universität Graz, Österreich, 37Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Universität Graz, Österreich, 38Global Allergy and Airways Patient Platform GAAPP, Wien, Österreich, 39Praxis für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Wien, Österreich, 40Floridsdorfer Allergiezentrum, Wien, Österreich, 41Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Medizinische Universität Wien, Österreich, 42Institut für Komparative Medizin, Interdisziplinäres Messerli Forschungsinstitut, Veterinärmedizinische Universität Wien und Medizinische Universität Wien, Österreich, 43Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung, Medizinische Universität Wien, Österreich, 44Abteilung für Atmungs- und Lungenkrankheiten, Krankenhaus Hietzing, Wien, Österreich, 45Universitätsklinik für Innere Medizin, Medizinische Universität Graz, Österreich, 46Institut für Pathophysiologie, Medizinische Universität Wien, Österreich, 47Swiss Institute of Allergy and Asthma Research (SIAF), University of Zurich, Davos, Schweiz, 48Department of Clinical Immunology, Medizinische Universität Breslau, Polen, 49Charité – Universitätsmedizin Berlin, 50Division of Allergy and Immunology, Centre Hospitalier Universitaire Vaudois, Lausanne, Schweiz, 51GARD Chairman, Genf, Schweiz, 52Department of Rehabilitation and Geriatrics, University of Geneva, Genf, Schweiz, 53Clinique Cecil, Hirslanden Gruppe, Lausanne, Schweiz, 54Abteilung Pneumologie, Centre hospitalier universitaire vaudois, Lausanne, Schweiz, 55Allergiestation, Dermatologische Klinik, Universitätsspital Zürich, Schweiz, 56Kinderzentrum Bethel, Evangelisches Klinikum Bethel, Universitätsmedizin OWL der Universität Bielefeld, 57Klinik für Dermatologie, Allergologie, Universitätsklinikum Gießen, UKGM, Justus-Liebig-Universität Gießen, 58Klinik fürDermatologie, Allergologie und Venerologie Medizinische Hochschule Hannover, 59HNO-Klinik, Universitätsklinikum Düsseldorf, 60Klinik für Pneumologie, Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen, 61MACVIA-France, Fondation partenariale FMC VIA-LR, Montpellier, Frankreich, 62INSERM U 1168, VIMA: Ageing and Chronic Diseases Epidemiological and Public Health Approaches, Villejuif, 63Université Versailles St-Quentin-en-Yvelines, UMR-S 1168, Montigny le Bretonneux, Frankreich, 64Euforea, Brussels, Belgien, 65Charité, Universitätsmedizin Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, 66Berlin Institute of Health, Comprehensive Allergy Center, Department of Dermatology and Allergy, Berlin, 67Abteilung für Kinderpneumologie und Allergologie, Medizinische Universität Augsburg, 68Klinik für Kinderpneumologie und Allergologie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden, 69Dermatologische Allergologie, Allergie-Centrum-Charité, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Positionspapier der deutschen ARIA-GruppeA in Kooperation mit der österreichischen ARIA-GruppeB, der schweizerischen ARIA-GruppeC, dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (AeDA)D, der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI)E, und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie (GPA)F in Kooperation mit der AG Klinische Immunologie, Allergologie und Umweltmedizin der DGHNO-KHCG und der Europäischen Akademie für Allergologie und klinische Immunologie (EAACI)H
Übersetzte und inhaltlich auf die Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz adaptierte Fassung des ARIA/EAACI-Positionspapiers: Klimek L et al.: Handling of AIT in COVID-19 pandemics. Allergy. 2020 (in press).
*Autoren sind gemeinsame ErstautorenCorrespondence to:
Prof. Dr. Ludger Klimek
Zentrum für Rhinologie und Allergologie
An den Quellen 10
65183 Wiesbaden
Email: [email protected]
Positionspapier
Anwendung von Biologika bei allergischen und Typ-2- entzündlichen Erkrankungen in der aktuellen COVID-19-Pandemie – ein Positionspapier von AeDA, DGAKI, GPA, ÖGAI, LGAI, ÖGP, ARIA und EAACI
Use of biologicals in allergic and type-2 inflammatory diseases in times of the current COVID-19 pandemic – Position paper of AeDA, DGAKI, GPA, ÖGAI, LGAI, ÖGP, ARIA und EAACI
L. Klimek, O. Pfaar, M. Worm, et al.
Jahrgang 43 (2020) p. 255 - 271
Abstract
Allergologie, Jahrgang 43, Nr. 7/2020, S. 255-271
Anwendung von Biologika bei allergischen und Typ-2- entzündlichen Erkrankungen in der aktuellen COVID-19-Pandemie – ein Positionspapier von AeDA, DGAKI, GPA, ÖGAI, LGAI, ÖGP, ARIA und EAACI
L. Klimek*A,G,H,1, O. Pfaar*B,G,H,2, M. Worm*B,3, T. Eiwegger*H,4#5#6, J. Hagemann*A,7, M. OllertE,H,8#9, E. UntersmayrH,10, K. Hoffmann-SommergruberH,10, A. VultaggioH,11, I. AgacheH,12, S. BavbekH,13, A. BossiosH,14#15, I. CasperA,1#16#17, S. ChanH,18, A. ChatzipetrouH,19, C. VogelbergC,20, D. FirinuH,21, P. KauppiH,22, A. KoliosH,16#23, A. KothariH,4, A. MatucciH,11, O. PalomaresH, 24, Z. SzépfalusiD,25, W. PohlD,26, W. HötzeneckerD,27, A.R. RosenkranzD,28, K.-C. BergmannA,B,3, T. BieberG,29, R. BuhlB,F,G,30, J. ButersG,31, U. DarsowG,32, T. KeilG,33, J. Kleine-TebbeA,34, S. LauB,H,35, M. MaurerG,H,98, H. MerkA,36, R. MösgesB,37#38#39, J. SalogaB,40, P. StaubachA,40, U. JappeA,B,H,41, K.F. RabeG,42, U. RabeA,42, C. VogelmeierG,44, T. BiedermannB,H,32#45, K. JungA,46, W. SchlenterA,47, J. RingA,B,48#49, A. ChakerA,H,50#51, W. WehrmannA,52, S. BeckerA,53, L. FreudelspergerA,7, N. MülleneisenA,54, K. NematA,55, W. CzechA,56, H. WredeA,57, R. BrehlerA,58, T. FuchsA,59, P.-V. TomazicH,60, W. AbererD,61, A.-H. Fink-WagnerD,62, F. HorakD,F,63, S. WöhrlD,64, V. Niederberger-LeppinG,65, I. Pali-SchöllG,10#66#67, W. PohlG,68, R. Roller-WirnsbergerG,69, O. SprangerG,70, R. ValentaG,71#94#95#96, M. AkdisH,72, P.M. MatricardiA,73, F. Spertini74, N. Khaltaev75, J.-P. Michel76, L. Nicod77, P. Schmid- Grendelmeier78, M. IdzkoG,79, E. HamelmannB,80, T. Jakob81, T. WerfelB,82, M. WagenmannB,83, C. TaubeB,84, E. Jensen-JarolimD,H,10#66, S. KornA,30, F. HentgesE,85, J. SchwarzeH,86, L. O´MahonyH,87, E.F. KnolH,88, S. del GiaccoH,89, T. Chivato PérezH,90, J. Bousquet**G,91#92#93#94#95, T. Zuberbier**G,H,3, C. Akdis**G,H,72 und M. Jutel**H,96#97
1Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 2HNO-Universitätsklinik Marburg, Sektion Rhinologie und Allergologie, Medizinische Fakultät Marburg, Philipps-Universität Marburg, 3Comprehensive Allergy Center Charité, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 4Translational Medicine Program, Peter Gilgan Centre for Research and Learning, Hospital for Sick Children, Toronto, Ontario, Canada, 5Division of Immunology and Allergy, Food Allergy and Anaphylaxis Program, The Hospital for Sick Children, Toronto, Ontario, Canada, 6Department of Immunology, University of Toronto, Toronto, Ontario, Canada, 7Hals-, Nasen-, Ohrenklinik und Poliklinik, Universitätsmedizin Mainz, 8Department of Infection and Immunity, Luxembourg Institute of Health (LIH), Esch-sur-Alzette, Luxemburg, 9Department of Dermatology and Allergy Center, Odense Research Center for Anaphylaxis, University of Southern Denmark, Odense, Dänemark, 10Institute of Pathophysiology and Allergy Research, Center of Pathophysiology, Infectiology and Immunology, Medizinische Fakultät der Universität Wien, Wien, Österreich, 11Immunoallergology Unit, Careggi University Hospital, Florenz, Italien, 12Transylvania University, Brasov, Rumänien, 13Ankara University, School of Medicine, Department of Chest Disease, Division of, Immunology and Allergy, Ankara, Turkey, 14Abteilung für Atemwegsmedizin und Allergie, Karolinska University Hospital, Huddinge und Abteilung für Medizin, Huddinge, Karolinska Institutet, Stockholm, Schweden, 15Zentrum für Allergieforschung, Karolinska Institutet, Stockholm, Schweden, 16Department of Immunology, University Hospital Zürich, Zürich, Schweiz, 17Faculty of Medicine, University of Zürich, Zürich, Schweiz, 18Guy’ and St. Thomas’NHS Foundation Trust, Westminster Bridge Road, London, United Kingdom King’ College London School of Life Course Sciences & School of Immunology & Microbial Sciences, King’ Health Partners, Großritannien, 19Allergy Unit 2nd Department of Dermatology and Venereology, National University of Athens, Medical School, University General Hospital „TTIKON“ Athen, Griechenland, 20Universitäsklinikum Carl Gustav Carus, Klinik und Poliklinik fü Kinder- und Jugendmedizin, Fachbereich Kinderpneumologie/Allergologie, Dresden, 21Department of Medical Sciences and Public Health, University of Cagliari, Monserrato, Italien, 22Abteilung fü Allergie, Entzüdungszentrum, Universitäsklinikum Helsinki, Helsinki, Finnland, 23Department of Medicine, Beth Israel Deaconess Medical Center, Harvard Medical School, Boston, Massachusetts, USA, 24Department of Biochemistry and Molecular Biology, Chemistry School, Complutense University of Madrid, Spanien, 25Abteilung fü Päiatrische Pulmologie, Allergologie und Endokrinologie, Universitäsklinik fü Kinderund Jugendheilkunde, Comprehensive Center for Pediatrics, Medizinische Universitä Wien, Wien, Öterreich, 26Abteilung fü Atmungs- und Lungenerkrankungen, Krankenhaus Hietzing, Wien, Öterreich, 27Abteilung fü Dermatologie und Venerologie, Kepler Universitäsklinikum, Linz, Öterreich, 28Klinische Abteilung fü Nephrologie, Universitäsklinik fü Innere Medizin, Medizinische Universitä Graz, Graz, Öterreich, 29Klinik fü Dermatologie und Allergologie, Universitä Bonn, Bonn, 30Schwerpunkt Pneumologie, III. Medizinische Klinik und Poliklinik, Universitäsmedizin Mainz, Mainz, 31Zentrum Allergie und Umwelt (ZAUM) Technische Universitä und Helmholtz Zentrum Müchen, 32Klinik und Poliklinik fü Dermatologie und Allergologie der Technischen Universitä Müchen, 33Institut fü Klinische Epidemiologie und Biometrie, Universitä Wüzburg, 34Allergie- und Asthma-Zentrum Westend, Berlin, 35Klinik fü Päiatrie m.S. Pneumologie, Immunologie und Intensivmedizin, Charité–Universitäsmedizin Berlin, 36Abteilung Dermatologie und Allergologie, RWTH Universitä, Aachen, 37Medizinische Fakultä der Universitä zu Kön, 38CRI –Clinical Research International Ltd., Hamburg, 39ClinCompetence Cologne GmbH, Kön, 40Hautklinik und Poliklinik, Universitäsmedizin Mainz, 41Forschungsgruppe Klinische und Molekulare Allergologie des Forschungszentrums Borstel, Airway Research Center North (ARCN), Mitglied des Deutschen Zentrums fü Lungenforschung (DZL); Interdisziplinäe Allergie- Ambulanz, Medizinische Klinik III, Universitä zu Lüeck, 42LungenClinic Großansdorf, Großansdorf, 43Klinik fü Allergologie, Johanniter-Krankenhaus im Fläing Treuenbrietzen GmbH, Treuenbrietzen, 44Klinik fü Innere Medizin Schwerpunkt Pneumologie, Philipps-Universitä Marburg, 45Einheit fü Klinische Allergologie (EKA), Helmholtz Zentrum Müchen, German Research Center for Environmental Health GmbH, Neuherberg, 46Praxis fü Dermatologie, Immunologie und Allergologie, Erfurt, 47Äzteverband Deutscher Allergologen, Dreieich, 48Haut- und Laserzentrum an der Oper, Müchen, 49Academia Müchen, 50HNO-Klinik, Universitäsklinik TUM, Müchen, 51ZAUM, Helmholtz Zentrum Müchen, 52Praxis fü Dermatologie und Allergologie, Müster, 53Klinik fü Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Universitä Tüingen, 54Asthma und Allergiezentrum Leverkusen, 55Klinik fü Kinderund Jugendmedizin, Universitäsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden; Praxis fü Kinderpenumologie/ Allergologie am Kinderzentrum Dresden (Kid), Dresden, 56Praxis und Klinik fü Dermatologie/Allergologie am Schwarzwald-Baar Klinikum, Villingen-Schwenningen, 57Hals-, Nasen- und Ohrenarzt, Nordrhein- Westfalen, 58Universitäsklinikum Müster, Klinik fü Hautkrankheiten, Ambulanz fü Allergologie, Berufsdermatologie und Umweltmedizin, Müster, 59Klinik fü Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitäsklinikum, Georg-August-Universitä, Götingen, 60Klinische Abteilung fü allgemeine HNO, Medizinische Universitä Graz, Öterreich, 61Universitäsklinik fü Dermatologie und Venerologie, Medizinische Universitä Graz, Öterreich, 62Global Allergy and Airways Patient Platform GAAPP, Wien, Öterreich, 63Allergiezentrum Wien West, Wien, Öterreich, 64Floridsdorfer Allergiezentrum, Wien, Öterreich, 65Universitäsklinik fü Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Medizinische Universitä Wien, Öterreich, 66Komperative Medizin, Interdisziplinäes Messerli Forschungsinstitut, Veterinämedizinische Universitä Wien, Medizinische Universitä Wien, 67Institut fü Pathophysiologie und Allergieforschung, Medizinische Universitä Wien, 68Abteilung fü Atmungs- und Lungenerkrankungen, Krankenhaus Hietzing, Wien, Öterreich, 69Universitäsklinik fü Innere Medizin, Medizinische Universitä Graz, Öterreich, 70Öterreichische Lungenunion, Wien, Öterreich, 71Immunopathologie, Abteilung fü Pathophysiologie und Allergieforschung, Zentrum fü Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie, Medizinische Universitä Wien, Öterreich, 72Swiss Institute of Allergy and Asthma Research (SIAF), University of Zurich, Davos, Schweiz, 73Charité– niversitäsmedizin Berlin, 74Division of Allergy and Immunology, Centre Hospitalier Universitaire Vaudois, Lausanne, Schweiz, 75GARD Chairman, Genf, Schweiz, 76Department of Rehabilitation and Geriatrics, University of Geneva, Genf, Schweiz, 77Clinic Cecil of Hirslanden Group of Lausanne; Centre Hôitalier Universitaire du canton de Vaud Lausanne, Schweiz, 78Allergiestation, Dermatologische Klinik, Universitässpital Züich, Schweiz, 79Klinische Abteilung fü Pneumologie, Universitäsklinik fü Innere Medizin II, Medizinische Universitä Wien, Öterreich, 80Kinderzentrum Bethel, Evangelisches Klinikum Bethel, Universitäsmedizin OWL der Universitä Bielefeld, 81Klinik fü Dermatologie und Allergologie, Universitäsklinikum Gießn, UKGM, Justus-Liebig-Universitä, Gießn, 82Klinik fü Dermatologie, Allergologie und Venerologie Medizinische Hochschule Hannover, 83HNO-Klinik, Universitäsklinikum Düseldorf, 84Universitäsklinikum Essen (Aö), 85Service Immunologie-Allergologie Centre Hospitalier de Luxembourg, Luxemburg, 86Kinderleben und Gesundheit, Universitä von Edinburgh, Schottland, Großritannien, 87Medicine and Microbiology, APC Microbiome Ireland, National University of Ireland, Cork, Irland, 88Departments of Immunology, Dermatology and Allergology, University Medical Center Utrecht; Niederlande, 89Universitàdegli Studi di Cagliari, Cagliari, Italien, 90University Foundation San Pablo CEU, Madrid, Spanien, 91MACVIA-France, Fondation partenariale FMC VIA-LR, Montpellier, Frankreich, 92INSERM U 1168, VIMA: Ageing and chronic diseases Epidemiological and public health approaches, Villejuif, Frankreich, 93UniversitéVersailles St-Quentin-en-Yvelines, UMR-S 1168, Montigny le Bretonneux, Frankreich, 94Euforea, Brussels, Belgien, 95Berlin Institute of Health, Comprehensive Allergy Center, Department of Dermatology and Allergy, Charité Universitäsmedizin Berlin, Humboldt- Universitä zu Berlin, 96Department of Clinical Immunology, Wrocłw Medical University, Wrocłw, Polen, 97ALL-MED Medical Research Institute, Wrocłw, Polen, 98Dermatologische Allergologie, Allergie- Centrum-Charité Klinik fü Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité–Universitäsmedizin Berlin
Hintergrund: Die Behandlung von Patienten mit Allergien und atopieassoziierten Erkrankungen wurde seit Beginn der COVID-19-Pandemie vor große Herausforderungen gestellt. Empfehlungen zum „social distancing“ und die Angst der Patienten vor einer Infektion in medizinischen Einrichtungen haben zu einer drastischen Abnahme der persönlichen Arzt-Patienten-Kontakte geführt. Hiervon sind Akutversorgung und Behandlung chronisch Kranker gleichermaßen betroffen. Die Immunantwort nach SARS-CoV-2-Infektion ist bislang nur unzureichend bekannt und könnte durch eine Therapie mit monoklonalen Antikörpern günstig aber auch ungünstig verändert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt bestehen keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko von Allergikern für einen schwereren COVID-19-Krankheitsverlauf. Zahlreiche Patientinnen und Patienten befinden sich unter laufender Therapie mit Biologika, die über verschiedene Ansätze Typ 2 Immunantworten inhibieren. Es besteht Unklarheit über mögliche immunologische Interaktionen und potenzielle Risiken dieser Biologika im Falle einer Infektion mit SARS-CoV-2.
Methodik: Für die vorliegende Publikation wurde eine selektive Literaturrecherche in PubMed, Livivo und im World Wide Web für die zurückliegenden 10 Jahre (Zeitraum Mai 2010 – April 2020) durchgeführt. Darüber hinaus wurden hier die aktuellen, dort nicht enthaltenen deutschsprachigen Publikationen analysiert. Auf Grundlage dieser Daten gibt dieses Positionspapier Empfehlungen für die Behandlung mit Biologika bei Patienten mit allergischen und Atopie assoziierten Erkrankungen in der COVID-19-Pandemie.
Ergebnisse: Zur Aufrechterhaltung von Präsenzsprechstunden muss eine sichere und an die Pandemiesituation adaptierte Behandlungsumgebung geschaffen werden. Verlässliche Studiendaten zur Versorgung komplex erkrankter Atemwegs-, Atopie- und Allergiepatienten in Zeiten imminenter Infektionsgefahr durch SARS-CoV-2 fehlen bis dato. Typ-2-geprägte Immunreaktionen, wie sie bei Allergiepatienten oft vorliegen, könnten auf die verschiedenen Phasen von COVID-19 Einfluss nehmen, indem sie beispielsweise Immunreaktionen bremsen. Das könnte sich theoretisch in der frühen Phase der SARS-Cov-2 Infektion ungünstig, in der späten Phase schwerer Verläufe während eines „cytokine storm“ (Zytokinsturm) günstig auswirken. Da es dafür bisher aber keine Belege gibt, sollten alle Daten von Patienten unter einem gegen Typ-2 Immunreaktionen gerichteten Biologikum, die an COVID-19 erkranken, in Registern gesammelt und ihre Krankheitsverläufe dokumentiert werden, um in Zukunft erfahrungsbasierte Handlungsanweisungen geben zu können.
Schlussfolgerung: Die Therapie mit Biologika zur Behandlung von Asthma bronchiale, atopischer Dermatitis, chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen und spontaner Urtikaria sollte in der aktuellen COVID-19-Pandemie bei Patienten ohne Infektionsverdacht oder nachgewiesene SARS-CoV-2 Infektion unverändert fortgesetzt werden. Falls verfügbar ist es empfehlenswert, eine Formulierung zur Eigenapplikation zu bevorzugen und ein telemedizinisches Monitoring anzubieten. Behandlungsziel sollte sein, schwer kontrollierbare allergische und atopische Erkrankungen durch angemessene Bedarfs- und Add-on-Therapie bestmöglich einzustellen und die Notwendigkeit systemischer Glukokortikosteroide zu vermeiden. Im Falle eines begründeten Verdachts oder einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 sollte die Therapie individuell durch Abwägung von Nutzen und Risiken als Einzelfallentscheidung unter Einbeziehung des Patienten bestimmt werden. Hierbei ist zu bedenken, dass mögliche Einflüsse von Biologika auf die Immunantwort bei COVID-19 aktuell nicht genau bekannt sind. Telemedizinische Angebote sind insbesondere für akuten Beratungsbedarf bei geeigneten Patienten wünschenswert.
*Autoren sind gemeinsame Erstautoren.
**Autoren sind gemeinsame Letztautoren.
Zitierweise der Erstpublikation:
Klimek L, Pfaar O, Worm M et al. Anwendung von Biologika bei allergischen und Typ-2-entzündlichen Erkrankungen in der aktuellen COVID-19-Pandemie. Allergologie, 2020; 43: 255-271.Correspondence to:
Prof. Dr. Ludger Klimek
Zentrum für Rhinologie und Allergologie
An den Quellen 10
65183 Wiesbaden
Email: [email protected]
Stellungnahme
Schwere allergische Reaktionen auf die Covid-19-Impfung – Stellungnahme und praktische Konsequenzen
Severe allergic reactions to COVID-19 vaccine – Statement and practical consequences
J. Kleine-Tebbe, L. Klimek, E. Hamelmann, O. Pfaar, C. Taube, M. Wagenmann, T. Werfel und M. Worm
Jahrgang 44 (2021) p. 7 - 8
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 1/2021, S. 7-8
Schwere allergische Reaktionen auf die Covid-19-Impfung – Stellungnahme und praktische Konsequenzen
J. Kleine-Tebbe1, L. Klimek2, E. Hamelmann3, O. Pfaar4, C. Taube5, M. Wagenmann6, T. Werfel7 und M. Worm8
1Allergie- und Asthma- Zentrum Westend, Berlin, 2Zentrum für Rhinologie und Allergologie der HNO-Universitätsklinik Mannheim, Wiesbaden, 3Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderzentrum Bethel, Evangelisches Klinikum Bethel gGmbH, v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, Universitätsklinikum OWL, Universität Bielefeld, 4Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Sektion Rhinologie und Aller- gologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Philipps-Universität Marburg, Marburg, 5Ruhrlandklinik gGmbH, Westdeutsches Lungenzentrum am Universitätsklinikum Essen – Universitätsklinik, 6Klinik für Hals- Nasen-Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Düsseldorf, 7Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, 8Allergie-Centrum- Charité, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Campus Charité Mitte, Universitätsmedizin Berlin
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Kleine-Tebbe J, Klimek L, Hamelmann E, Pfaar O, Taube C, Wagenmann M, Werfel T, Worm M. Severe allergic reactions to COVID-19 – Statement and practical consequences. Allergol Select. 2021 Jan 5; 5: 26-28.
DOI 10.5414/ALX02215ECorrespondence to:
Prof. Dr. med. J. Kleine-Tebbe
Allergie- und Asthma-Zentrum Westend
Spandauer Damm 130, Haus 9
14050 Berlin
Email: [email protected]