Lungenfunktionsdiagnostik, Teil 3
Bronchiale Provokation im Kindesund Jugendalter
Bronchoprovocation testing in children and adolescents
C. Lex und A. Zacharasiewicz
Price
42.00 $
Jahrgang 47 (2021) p. 366 - 375
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 47, Nr. 8/2021, S. 366-375
Bronchiale Provokation im Kindesund Jugendalter
C. Lex1 und A. Zacharasiewicz2
1Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie, Schwerpunkt Kinderpneumologie/-allergologie, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, 2Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde, Wilhelminenspital, Klinik Ottakring, Wien, Österreich
Bronchiale Provokationstests spielen in der Diagnostik und zum Teil auch im Monitoring von obstruktiven Lungenerkrankungen, wie z. B. dem Asthma bronchiale, auch im Kindesalter eine wichtige Rolle. Auswahl und Durchführung eines geeigneten Testverfahrens zur Messung der bronchialen Hyperreagibilität (BHR) sind in Anbetracht der Vielzahl an verfügbaren Testverfahren allerdings schwierig. Konkrete Anweisungen wurden hierzu in den letzten Jahren von der Arbeitsgruppe Lungenfunktion der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP) und einer Task Force Gruppe der European Respiratory Society veröffentlicht [1, 2, 3]. Dennoch bestehen weiterhin Unsicherheiten darüber, welche Untersuchungsprotokolle in welchem Alter bei Kindern und Jugendlichen sinnvoll angewandt werden können und dürfen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Christiane Lex
Klinik für Pädiatrische Kardiologie,
Intensivmedizin und Neonatologie
Schwerpunkt Kinderpneumologie/-allergologie
Universitätsmedizin Göttingen
Robert-Koch-Straße 40
37075 Göttingen
Email: [email protected]
CAC in Deutschland
Allergiezentrum Südniedersachsen – Das Comprehensive Allergy Center der Universitätsmedizin Göttingen
The Allergy Centre South Lower Saxony – Comprehensive Allergy Center at University Medical Center Göttingen
C. Lex, D. Beutner, T. Buhl, B.A. Czech-Zechmeister, T. Dombrowski, V. Ellenrieder, A. Fischer, J. Geier, N. Gliem, G. Hasenfuß, U. Olgemöller, T. Paul, M.P. Schön und C. Beutner
Price
42.00 $
Jahrgang 45 (2022) p. 703 - 711
Abstract
Allergologie, Jahrgang 45, Nr. 9/2022, S. 703-711
Allergiezentrum Südniedersachsen – Das Comprehensive Allergy Center der Universitätsmedizin Göttingen
C. Lex1, D. Beutner2, T. Buhl3#4, B.A. Czech-Zechmeister5, T. Dombrowski2, V. Ellenrieder6, A. Fischer5, J. Geier4#7, N. Gliem6, G. Hasenfuß8, U. Olgemöller8, T. Paul1, M.P. Schön3 und C. Beutner2
1Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie, Universitätsmedizin Göttingen, 2Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Universitätsmedizin Göttingen, 3Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsmedizin Göttingen, 4Niedersächsisches Institut für Berufsdermatologie (NIB), Universitätsmedizin Göttingen, 5Institut für Klinische Chemie, Universitätsmedizin Göttingen, 6Klinik für Gastroenterologie, gastrointestinale Onkologie und Endokrinologie, Universitätsmedizin Göttingen, 7Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK), Universitätsmedizin Göttingen, 8Klinik für Kardiologie und Pneumologie, Universitätsmedizin Göttingen
Das Allergiezentrum Südniedersachsen (AZS) wurde erstmalig 2018 als Comprehensive Allergie Center (CAC) zertifiziert und 2021 erfolgreich rezertifiziert. Gründungsmitglieder des AZS waren die Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, das Institut für Klinische Chemie, der Informationsverbund Dermatologischer Kliniken und die Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie. 2021 konnten die Klinik für Kardiologie und Pneumologie sowie die Klinik für Gastroenterologie, gastrointestinale Onkologie und Endokrinologie hinzugewonnen werden. In diesem Artikel werden die Struktur des Zentrums, die wissenschaftlichen und klinischen Schwerpunkte der Mitglieder sowie die Zukunftsperspektiven des AZS beschrieben.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Christiane Lex
Sprecherin des Allergiezentrums Südniedersachsen
Universitätsmedizin Göttingen
Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie
Robert Koch Str. 40
37075 Göttingen
Email: [email protected]
Bericht
Neues Wahlpflichtfach „Interdisziplinäre Allergologie“ im Studiengang Humanmedizin an einem Comprehensive Allergy Center
New elective course “interdisciplinary allergology” in the medical degree curriculum involving a Comprehensive Allergy Center
C. Beutner, C. Lex, N. Gliem, U. Olgemöller, Y. Pilavakis, B.A. Czech-Zechmeister, M.C. Schuppe, J. Geier und T. Buhl
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2023) p. 120 - 127
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 2/2023, S. 120-127
Neues Wahlpflichtfach „Interdisziplinäre Allergologie“ im Studiengang Humanmedizin an einem Comprehensive Allergy Center
C. Beutner1, C. Lex2, N. Gliem3, U. Olgemöller4, Y. Pilavakis5, B.A. Czech-Zechmeister6, M.C. Schuppe1, J. Geier7#8 und T. Buhl1#8
1Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, 2Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie, 3Klinik für Gastroenterologie, gastrointestinale Onkologie und Endokrinologie, 4Klinik für Kardiologie und Pneumologie, 5Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, 6Institut für Klinische Chemie, 7Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK), 8Niedersächsisches Institut für Berufsdermatologie (NIB), Universitätsmedizin Göttingen
Obwohl die Prävalenz für allergische Erkrankungen zunimmt und interdisziplinäre Kooperationen den Ansatz einer multidisziplinären Systemerkrankung verfolgen, zeigt sich weiterhin eine unveränderte Fragmentierung der allergologischen Lehre. Zur besseren Vernetzung der studentischen Lehre erfolgte an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) die Neukonzeption des Wahlpflichtfachs Allergologie mit Dozentenbeteiligung aller allergologisch tätigen Fachdisziplinen des Comprehensive Allergy Center (CAC) Göttingen. Das Hauptelement stellt der Praxiskurs „interdisziplinäre Allergologie“ dar, der durch die Teilnahme an interaktiven Veranstaltungen des CAC ergänzt wird. Das Lehreformat Wahlpflichtfach kann somit genutzt werden, um das im Studiengang Humanmedizin unterrepräsentierte Fach Allergologie deutschlandweit praxisorientiert zu standardisieren und zu stärken. Hierzu kann unsere Ausarbeitung auch als Vorlage für die Gestaltung des Wahlpflichtfachs an anderen CAC-Standorten dienen.Correspondence to:
Caroline Beutner
Universitätsmedizin Göttingen
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Robert Koch Straße 40
37075 Göttingen
Email: [email protected]
Empfehlung
Aktuelle Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Atemwegsliga (DAL), Deutsche Lungenstiftung (DLS) sowie Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (D
C.P. Criée, H.J. Smith, A.M. Preisser, D. Bösch, U. Butt, M.M. Borst, N. Hämäläinen, K. Husemann, R.A. Jörres, P. Kardos, C. Lex, F.J. Meyer, D. Nachtigall, D. Nowak, U. Ochmann, W. Randerath, A. Schütz, B. Schucher, J. Spiesshoefer, C. Taube, S. Walterspacher, M. Wollsching-Strobel, H. Worth, M. Gappa und W. Windisch
Jahrgang 50 (2024) p. 111 - 184
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 3/2024, S. 111-184
Aktuelle Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Atemwegsliga (DAL), Deutsche Lungenstiftung (DLS) sowie Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (D
C.P. Criée1, H.J. Smith2, A.M. Preisser3, D. Bösch4, U. Butt5, M.M. Borst6, N. Hämäläinen7, K. Husemann8, R.A. Jörres9, P. Kardos10, C. Lex11, F.J. Meyer12, D. Nachtigall13† D. Nowak9, U. Ochmann9, W. Randerath14, A. Schüz15, B. Schucher16, J. Spiesshoefer17, C. Taube18, S. Walterspacher19, M. Wollsching-Strobel20, H. Worth21, M. Gappa22 und W. Windisch20
1Praxis für Innere Medizin und Pneumologie, Northeim, 2Research in Respiratory Diagnostics, Berlin, 3Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, 4Lungenpraxis Dr. Bösch, Landshut, 5Deutsche Atemwegsliga e. V., Bad Lippspringe, 6DGP-Akademie, Berlin, 7Berlin, 8MVZ Klinikum Kempten – Praxis für Pneumologie und Allergologie, Kempten, 9Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU München, 10Lungenzentrum Maingau, Frankfurt, 11Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, 12Lungenzentrum München (Bogenhausen- Harlaching), München, 13Hamburg, 14Krankenhaus Bethanien gGmbH, Klinik für Pneumologie und Allergologie, Solingen, 15Atemhilfe, Berlin, 16LungenClinic, Grosshansdorf, 17Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum Aachen, 18Klinik für Pneumologie, Universitätsmedizin Essen-Ruhrlandklinik, Essen, 19Klinikum Konstanz – Sektion Pneumologie, Konstanz, Universität Witten/Herdecke, Witten, 20Kliniken der Stadt Köln, Köln-Merheim, Universität Witten/Herdecke, 21Pneumologische und kardiologische Gemeinschaftspraxis, Fürth, 22Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf, Klinik für Kinder und Jugendliche, Düsseldorf
Aus der Einleitung
Messungen der Lungenfunktion stellen einen Kernbereich in der Diagnostik von Lungenerkrankungen dar und sind etablierter Standard in der diagnostischen Abklärung von Dyspnoe und Husten. Dabei stehen sehr unterschiedliche Testverfahren zur Verfügung, die jeweils mehrere und mitunter eine Vielzahl von Messparametern erlauben. Wesentlich für die Interpretation von Lungenfunktionswerten sind der Einsatz jeweils geeigneter Messverfahren, die Etablierung verlässlicher Normwerte sowie eine weiterführende Stadieneinteilung des Schweregrades einer etablierten Einschränkung. In diesem Sinne ergeben sich aus den Einschränkungen, wie sie in der Lungenfunktionsdiagnostik etabliert sind, weitere diagnostische und/oder auch therapeutische Schritte, wie sie in den Leitlinien zu den jeweils entsprechenden Erkrankungen formuliert sind, wie zum Beispiel zur chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).
Die letzten deutschen Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik stammen aus dem Jahr 2015 als Leitlinie zur Spirometrie [1]. 2022 wurde ein offizielles Dokument der Europäischen Fachgesellschaft (ERS = European Respiratory Society) in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Fachgesellschaft (ATS = American Thoracic Society) publiziert [2], in welchem neue Interpretationen von routinemäßigen Lungenfunktionstests vorgestellt worden sind. Betroffen sind die Spirometrie, die Bodyplethysmographie, die Diffusionskapazität, der Bronchodilatationstest sowie die Referenzwerte.
Diese Empfehlungen werden in dieser Arbeit vorgestellt und kritisch diskutiert. Darüber hinaus werden in weiteren Kapiteln die aktuellen Standards zur unspezifischen bronchialen Provokation, zur atemmuskulären Funktionsdiagnostik und zur forcierten Oszillometrie beschrieben. Die aktuelle Arbeit stellt damit eine Aktualisierung der Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik dar. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, das ein Kompendium Lungenfunktionsdiagnostik [3] weiterführende Informationen zu den genannten Untersuchungsmethoden beinhaltet.
Prof. Dr. med. Carl-Peter Criée,
Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga
und
Prof. Dr. med. Wolfram Windisch,
Präsident der DGPCorrespondence to:
Prof. Dr. Carl-Peter Criée
Praxis für Pneumologie
Albert-Schweitzer-Weg 9
37154 Northeim
Email: [email protected]
Pädiatrische Schlafmedizin
Nächtliches Asthma bei Kindern und Jugendlichen – Bedeutung, Diagnostik und Management
Nocturnal asthma in children and adolescents – Significance, Diagnosis, and Management
C. Lex und S. Weisser
Price
42.00 $
Jahrgang 51 (2025) p. 585 - 590
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 11/2025, S. 585-590
Nächtliches Asthma bei Kindern und Jugendlichen – Bedeutung, Diagnostik und Management
C. Lex und S. Weisser
Universitätsmedizin Göttingen, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Abteilung Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin, Göttingen
Nächtliches Asthma ist ein häufig unterschätztes Phänomen bei Kindern und Jugendlichen. Es beeinträchtigt nicht nur die Schlafqualität, sondern steht auch mit einer erhöhten Morbidität, häufiger Notfallkonsultation und reduzierter Lebensqualität in Verbindung. Dieser Übersichtsartikel beleuchtet die pathophysiologischen Besonderheiten des nächtlichen Asthmas und stellt praxisrelevante diagnostische und therapeutische Strategien vor. Ziel ist es, Kinder- und Jugendärzt/-innen eine strukturierte Orientierung für die Erkennung, Behandlung und Prävention nächtlicher Asthmasymptome zu geben.Correspondence to:
Prof. Dr. Christiane Lex
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Abteilung für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin
Universitätsmedizin Göttingen
Robert-Koch-Straße 40
37075 Göttingen
Email: [email protected]