25. Workshop Lunge – Umwelt – Arbeitsmedzin
Strömungswiderstandsdynamik bei Spontanatmung
T. Schäfer, K. Rasche, C. Hader, H.-J. Smith und W.T. Ulmer
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 176 - 178
Abstract
T. Schäfer1, K. Rasche2, C. Hader2, H.-J. Smith3 und W.T. Ulmer4
1Institut für Physiologie, Ruhr-Universität Bochum, 2Kliniken St. Antonius, Wuppertal, 3VIASYS Healthcare, Würzburg, 4Lungenfunktionsforschung, Bochum
Die Angabe von Rt (totale Resistance) bei ganzkörperplethysmographischen Untersuchungen reduziert einen komplexen Zusammenhang des Atemwegswiderstandes auf einen einzelnen Wert, wodurch unter anderem Informationen zur fluss- und volumenabhängigen Dynamik verloren gehen. Wir analysierten die Volumenabhängigkeit des Atemwegswiderstandes während spontaner Ein- und Ausatmung bei 17 Gesunden und 24 Patienten mit obstruktiver Lungenerkrankung mittels Weiterentwicklung der Datenauswertung der konventionellen Ganzkörperplethysmographie. Gesunde wiesen eine geringfügige Dynamik des Atemwegswiderstandes mit mittinspiratorischer Absenkung und mittexspiratorischer Erhöhung auf. Die Differenz im Laufe des Atemzugs betrug im mittel 0,13 kPa/(l/s). Die Patienten hingegen zeigten niedrige inspiratorische Widerstandsverläufe mit raschem Ansteigen des Atemwegswiderstandes während der Ausatmung entweder bis zur Mitte oder bis zum Ende der Exspiration. Dieses charakteristische Muster blieb auch nach Broncholyse bestehen. Die Darstellung der instantanen Resistance über dem Atemzugvolumen ermöglicht nun die Erfassung der volumenabhängigen Dynamik des Atemwegswiderstandes und die Effekte der Bronchodilatation auf Lungenvolumina (ITGV) und Atemwegswiderstand mit einem Blick.Correspondence to:
PD Dr. med. T. Schäfer
Institut für Physiologie
'Ruhr-Universität Bochum
Universitätsstraße 150
D-44801 Bochum
Email: [email protected]
Laudationes:
Nichtinvasive Beatmung bei COPD
K. Rasche, C. Hader, M. Leidag, H.-W. Duchna, T.T. Bauer und M. Orth
Price
42.00 $
Jahrgang 30 p. 579 - 583
Abstract
K. Rasche1, C. Hader1, M. Leidag1, H.-W. Duchna2, T.T. Bauer2 und M. Orth2
1Zentrum für Innere Medizin – Schwerpunkt Pneumologie, Kliniken St. Antonius, Wuppertal, Akademisches Lehrkrankenhaus der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf, 2Medizinische Klinik III – Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin, Berufsgenossen
Die nichtinvasive Beatmung (NIV) mittels Nasen- oder Ganzgesichtsmaske kann bei akuter und chronischer respiratorischer Insuffizienz infolge chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) eingesetzt werden. Bei akuter Exazerbation einer COPD (AECOPD) gehört die NIV heute zu den Standardtherapieverfahren. Für diese Indikation ist belegt, daß die NIV die Intubations-, Komplikations- und Mortalitätsrate von COPD-Patienten mit akuter Hyperkapnie (PaCO2 > 45 mmHg) senkt. Darüber hinaus ist der Einsatz der NIV bei AECOPD kosteneffizient und führt zu einer Reduktion des Krankenhausaufenthaltes. Die NIV kann ebenso im Weaning-Prozeß von COPD-Patienten nützlich sein. Bei stabiler COPD ist die Datenlage dagegen weniger überzeugend. Hier kann die NIV den Gasaustausch und die Schlaf- und Lebensqualität verbessern sowie die Hospitalisierungshäufigkeit reduzieren. Besonders Patienten mit schwergradiger Hyperkapnie (PaCO2 > 55 mmHg) und/oder nächtlicher Hypoventilation sowie solche mit rezidivierenden Exazerbationen können von der NIV profitieren. In jedem Fall stellt die NIV eine wertvolle Bereicherung der nicht-pharmakologischen Behandlung der COPD dar. Jede Fachrichtung, die involviert ist in das Management der COPD, sollte daher in der Lage sein, diese Methode anzuwenden.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Rasche
Zentrum für Innere Medizin– Schwerpunkt Pneumologie
Kliniken St. Antonius
Akademisches Lehrkrankenhaus der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Carnaper Straße 48
D-42283 Wuppertal
Email: [email protected]
Übersichten
Diabetes mellitus und schlafbezogene Atmungsstörungen
T. Keller, C. Hader und K. Rasche
Price
42.00 $
Jahrgang 33 p. 377 - 381
Abstract
T. Keller, C. Hader und K. Rasche
Schwerpunkt Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Zentrum für Innere Medizin, Kliniken St. Antonius, Wuppertal, Akademisches Lehrkrankenhaus der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
Die Prävalenz des Diabetes mellitus wird auf Grund der demographischen Entwick- lung der Bevölkerung erheblich zunehmen und weiter an Bedeutung für unser Gesundheitssystem gewinnen. Neben den bekannten Folgeerkrankungen (Retinopathie, Nephropathie, Polyneuropathie) bestehen zahlreiche sogenannte cross-sektionale Beziehungen zu Schlafstörungen, besonders aber zu schlafbezogenen Atmungsstörungen wie dem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom. Dies trifft sowohl für übergewichtige Menschen mit Diabetes als auch im Besonderen für Diabetiker mit einer autonomen kardialen Neuropathie zu. Eine Unterscheidung zwischen Koexistenz und Kausalität ist bis heute noch nicht im Detail möglich. Zur Verbesserung der Prognose dieser Patienten ist die Diagnose und Therapie schlafmedizinisch relevanter Erkrankungen insbesondere für das kardiovaskuläre Risikoprofil von großer Bedeutung.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Rasche
Schwerpunkt Pneumologie , Allergologie,
Schlaf- und Beatmungsmedizin
Zentrum für Innere Medizin
Kliniken St. Antonius
Vogelsangstraße 106
D-42109 Wuppertal
Email: [email protected]
Spezielle Lungenfunktionsdiagnostik
Die Diffusionskapazität in der täglichen Praxis
Diffusing capacity in daily practice
F. Artmann, C. Hader, K.H. Rühle und K. Rasche
Jahrgang 35 p. 10 - 17
Abstract
Atemw.-Lungenkrkh., Jahrgang 35, Nr. 1/2009, S. 10–17
Die Diffusionskapazität in der täglichen Praxis
F. Artmann1, C. Hader1, K.H. Rühle2 und K. Rasche3
1Aeroprax – Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Pneumologie und Schlafmedizin, Wuppertal, 2HELIOS-Klinik, Ambrock-Klinik für Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin, Hagen, 3Kliniken St. Antonius-Lungenzentrum, Wuppertal
Die Messung des pulmonalen Transferfaktors für Kohlenmonoxid (TLCO bzw. DCO) dient der Abschätzung der Diffusionskapazität für Sauerstoff durch die alveolokapilläre Membran, da zwischen beiden eine enge Korrelation besteht. Die Diffusion hat neben der Ventilation einen entscheidenden Anteil an der ungestörten Oxygenierung des Blutes. Ihre Einschränkung ist von großer klinischer Relevanz. Derzeit ist die Messung des CO-Transferfaktors (TLCO, SB) nach der “Single-breath-Methode” die am weitesten verbreitete Untersuchungstechnik, parallel wird zusätzlich die Bestimmung der statischen Lungenvolumina mit Hilfe der “Helium-Einwaschmethode” durchgeführt. Dies erlaubt, den Transferfaktor in Relation zum gemessenen Lungenvolumen zu setzen und damit ventilationsbedingte Einflussfaktoren zu beurteilen. In der konservativen Pneumologie hat die TLCO eine große Bedeutung in der funktionellen Abklärung von interstitiellen Lungenerkrankungen und dem Lungenemphysem, obwohl die TLCO-gesteuerte Therapie noch in der Diskussion steht. Die klinische Relevanz der TLCO ist insbesondere in der präoperativen Diagnostik vor lungenresezierenden Eingriffen sehr groß. Hier wird der Bestimmung der TLCO im Hinblick auf die Vermeidung einer erhöhten postoperativen Morbidität mittlerweile ein ähnlicher Stellenwert eingeräumt wie der Bodyplethysmographie.Correspondence to:
Dr. med. F. Artmann, aeroprax
Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Pneumologie und Schlafmedizin
Willy-Brandt-Platz 9
D-42105 Wuppertal
Email: www.aeroprax.de
Diabetes mellitus und schlafbezogene Atmungsstörungen
Pathophysiologische Beziehungen zwischen schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS) und Diabetes mellitus
Sleep-related breathing disorders (SRBD) and diabetes mellitus: A pathophysiological approach
C. Hader und K. Rasche
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 392 - 404
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 37, Nr. 10/2011, S. 392–404
Pathophysiologische Beziehungen zwischen schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS) und Diabetes mellitus
C. Hader1 und K. Rasche2
1aeroprax, Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin, Standort Barmen, Wuppertal, 2Helios Klinikum Wuppertal, Bergisches Lungenzentrum, Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Wuppertal
Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 weisen gehäuft nächtliche Sauerstoffentsättigungen im Blut und Obstruktionen der oberen Atemwege wie bei obstruktivem Schlafapnoesyndrom (OSAS) auf. Die obstruktive Schlafapnoe führt über rezidivierende nächtliche Hypoxien mit konsekutiven Arousals und Schlaffragmentation zu einem erhöhten Sympathikotonus und einer Erhöhung serologischer Entzündungsmarker wie z.B. Interleukin 6 und 8, Leptin und TNFalpha. Diese Mechanismen können eine Insulinresistenz verstärken. Der Schweregrad eines Schlafapnoesyndromes korreliert locker mit der Stoffwechseleinstellung. Unter nächtlicher Überdruckbeatmung (CPAP) konnte in einigen Studien eine Reduktion der Insulinresistenz bei Diabetikern gezeigt werden. Es verringert sich der arterielle Blutdruck und es kommt zu einem Abfall serologischer Mediatoren. Hierbei ist es bis heute nicht möglich zu unterscheiden, ob die Verbesserung der Insulinsensitivität aus der Reduktion nächtlicher sympathischer Aktivität, der Beeinflussung der chronischen Inflammation oder durch die Beeinflussung konkomitierender Faktoren, wie Gewicht oder Blutdruck, resultiert. Die meisten Studien zeigen eine so genannte „cross-sektionale Assoziation“ zwischen Schlafapnoesyndrom und metabolischem Syndrom, welche unabhängig von einer begleitenden Adipositas ist. Als pathophysiologischer Zusammenhang wird eine Störung der nervalen Atmungskontrolle während des Schlafes vermutet, die zu einem gestörten Atmungsmuster führt. Es wird vermutet, dass neben der Schädigung zentralnervöser Strukturen vor allem Störungen der Parasympathikusaktivität (Nervus vagus und glossopharyngeus) zu derartigen Schlafstörungen führen. Hierdurch verengen sich die oropharyngealen Atemwege und es kann zur nächtlichen Obstruktion der oberen Atemwege kommen. Defekte der für die Vorspannung der Pharynxmuskulatur zuständigen propiozeptiven Nervenfasern verursachen eine Absenkung des Muskeltonus und tragen ebenso zu einer Obstruktion bei. Als weitere Mechanismen werden eine gestörte chemische Steuerung der Atmung und eine gestörte Antwort des Glomus caroticum auf Hypoxiereize vermutet. Vermutlich treten bei SBAS im Rahmen eines Diabetes mellitus vergleichsweise tiefere Entsättigungen auf. Auch wird der Zusammenhang zwischen Atmungsstörungen und endothelialer Dysfunktion bei Diabetikern als mögliche Ursache für eine erhöhte Sterblichkeit diskutiert.Correspondence to:
Dr. med. C. Hader
aeroprax, Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin
Standort Barmen
Berlinerstraße 43
D-42275 Wuppertal
Email: [email protected]
Diabetes mellitus und schlafbezogene Atmungsstörungen
Häufigkeit schlafbezogener Atmungsstörungen bei Diabetes mellitus
Prevalence of sleep-disordered breathing in diabetes mellitus
K. Rasche, T. Keller, B. Tautz, M. Leidag und C. Hader
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 405 - 408
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 37, Nr. 10/2011, S. 405–408
Häufigkeit schlafbezogener Atmungsstörungen bei Diabetes mellitus
K. Rasche, T. Keller, B. Tautz, M. Leidag und C. Hader
HELIOS Klinikum Wuppertal, Klinikum der Universität Witten/Herdecke, Bergisches Lungenzentrum, Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Wuppertal
Schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS), hier insbesondere die obstruktive Schlafapnoe (OSA) bzw. das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS), sowie der Typ-2-Diabetes sind Erkrankungen mit einer hohen Eigenprävalenz. Es stellt sich die Frage, ob eine über eine einfache Koinzidenz der Erkrankungen hinausgehende kausale Beziehung zwischen SBAS bzw. OSA(S) und dem DM besteht. Bisherige Arbeiten konnten belegen, dass die OSA bei hypertensiven Männern neben der Obesitas einen zusätzlichen Risikofaktor für die DM-Entwicklung darstellt. Regelmäßiges Schnarchen erhöht das DM-Risiko um etwa das Zweifache. SBAS sind bei leichter Adipositas häufig und unabhängig mit einer Glukose-Intoleranz und Insulin- Resistenz assoziiert. Ein OSAS scheint bei Männern darüber hinaus mit einer erhöhten DM-Häufigkeit und einer eingeschränkten Glukose-Toleranz unabhängig von Alter und Body Mass Index einherzugehen. Die DM-Prävalenz ist bei leichter OSA unabhängig von anderen DM-Risikofaktoren erhöht. Darüber hinaus ist ein zunehmender OSASchweregrad mit einer schlechteren Kontrolle des Glukose-Stoffwechsels assoziiert. Bemerkenswert ist umgekehrt, dass DM-Patienten mit autonomer Neuropathie häufiger SBAS entwickeln, was wiederun pathophysiologisch auch im Hinblick auf die OSAEntstehung sehr interessant ist. Es bestehen wechselseitige Beziehungen zwischen OSA und DM, deren Kenntnis für den klinischen Alltag sowohl für Diabetologen wie auch Somnologen von großem Nutzen sein kann.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Rasche
Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin
Bergisches Lungenzentrum
HELIOS Klinikum Wuppertal
Klinikum der Universität Witten/Herdecke
Heusnerstr. 40
D-42283 Wuppertal
Email: [email protected]
Die Versorgungskette bei Patienten mit COPD – aktuelle ärztliche und therapeutische Maßnahmen I
Fachärztliche Diagnostik und Betreuung eines Patienten mit COPD
Diagnosis of COPD and patient management
C. Hader
Price
42.00 $
Jahrgang 38 p. 322 - 327
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 38, Nr. 8/2012, S. 322–327
Fachärztliche Diagnostik und Betreuung eines Patienten mit COPD
C. Hader
Aeroprax – überörtliche Gemeinschaftspraxis für Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin, Wuppertal
Die Versorgung von Patienten mit COPD umfasst ein breites Spektrum von diagnostischen und therapeutischen Optionen. Vor allem die Definition patientenrelevanter und messbarer Therapieziele sowie individueller Verlaufsparameter stellt eine Herausforderung dar. Für die Einschätzung des Schweregrades und des Phänotyps der Erkrankung gibt es eine Reihe von Konzepten, die derzeit einem Wandel unterworfen sind. Wir weisen in dieser Übersichtsarbeit besonders auf die Bedeutung der nicht medikamentösen Therapie der COPD hin.Correspondence to:
Dr. med. C. Hader
Aeroprax
Berliner Straße 43
D–42275 Wuppertal
Email: [email protected]
Schlaf und Atmung bei Älteren
Physiologische Veränderungen von Atmung und Schlaf bei Älteren
Physiologic changes of breathing and sleep in the elderly
K. Rasche, M. Orth, C. Hader und M. Leidag
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 479 - 483
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 11/2014, S. 479–483
Physiologische Veränderungen von Atmung und Schlaf bei Älteren
K. Rasche1, M. Orth2, C. Hader3 und M. Leidag1
1Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Bergisches Lungenzentrum, Klinikum der Universität Witten/Herdecke, HELIOS Klinikum Wuppertal, 2Medizinische Klinik III, Pneumologie, Pneumologische Onkologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Theresienkrankenhaus und St. Hedwig Klinik GmbH, Mannheim, 3AEROPRAX Wuppertal
Auf einer physiologischen Basis führen altersbedingte Veränderungen der Atmungsorgane, der Atmungsregulation und der Schlafarchitektur zu einer Zunahme schlafbezogener Atmungsstörungen im Alter. Die klinischen Konsequenzen hieraus sind Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion. Wahrscheinlich ist die klinische Bedeutung schlafbezogener Atmungsstörungen abhängig von der Begleitsymptomatik und den vorhandenen Komorbiditäten. In jedem Fall sollte dem behandelnden Arzt die „physiologische“ Instabilität von Atmung und Schlaf im Alter bekannt sein, um dieses in seinem diagnostischen und therapeutischen Vorgehen bei älteren Patienten berücksichtigen zu können.Correspondence to:
Prof. Dr. med. K. Rasche
Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin
Bergisches Lungenzentrum
Klinikum der Universität Witten/Herdecke
HELIOS Klinikum Wuppertal
Heusnerstraße 40
D–42283 Wuppertal
Email: [email protected]
Schlaf und Atmung bei Älteren
Besonderheiten der Therapie von Schlaf- und Atmungsstörungen bei älteren Menschen im Schlaflabor
Special treatment of sleep and respiratory disorders in the elderly in the sleep laboratory
C. Hader, F. Artmann, M. Orth, M. Leidag und K. Rasche
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 499 - 504
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 11/2014, S. 499–504
Besonderheiten der Therapie von Schlaf- und Atmungsstörungen bei älteren Menschen im Schlaflabor
C. Hader1, F. Artmann1, M. Orth2, M. Leidag3 und K. Rasche3
1AEROPRAX Wuppertal, Standort Barmen, Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin, Wuppertal, 2Medizinische Klinik III, Pneumologie, Pneumologische Onkologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin, Theresienkrankenhaus und St. Hedwig Klinik GmbH, Mannheim, 3Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin,
Bergisches Lungenzentrum, HELIOS Klinikum Wuppertal, Klinikum der Universität Witten/Herdecke
Ältere Menschen leiden unter einer Vielzahl von Schlafstörungen und schlafbezogenen Atmungsstörungen. Die Einschränkungen sind oft gravierender, die Symptome weniger eindeutig als bei Jüngeren. Die Therapie wird insbesondere durch Begleiterkrankungen und die vorbestehende Medikation erschwert. Daher sind individuelle Lösungen anstelle von vorgefertigten Konzepten erforderlich.Correspondence to:
Dr. med. C. Hader
Überörtliche Gemeinschaftspraxis für
Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin
Standort Barmen
Berliner Straße 43
D-42275 Wuppertal
Email: [email protected]