Positionspapier
Perspektiven für ein bundesweites Pollenmonitoring in Deutschland – Fachübergreifender Arbeitskreis „Bundesweites Pollenmonitoring“
Perspectives for nationwide pollen monitoring in Germany
R. Baeker, K.-C. Bergmann, J. Buters, T. Dümmel, C. Endler, T. Fuchs, S. Gilge, K. Gloyna, R. Heesen, C. Herr, M. Hicke, C. Höflich, L. Klimek, S. Kutzora, M. Langner, H.-G. Mücke, G. Petzold, S. Pleschka, S. Röseler, A. Schwalfenberg, S. Simon, W. Straff, A. Weber, B. Werchan und M. Werchan
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2020) p. 111 - 124
Abstract
Allergologie, Jahrgang 43, Nr. 3/2020, S. 111-124
Perspektiven für ein bundesweites Pollenmonitoring in Deutschland – Fachübergreifender Arbeitskreis „Bundesweites Pollenmonitoring“
R. Baeker1, K.-C. Bergmann2,3, J. Buters3,4, T. Dümmel5, C. Endler6, T. Fuchs7, S. Gilge6, K. Gloyna8, R. Heesen9, C. Herr10, M. Hicke11, C. Höflich12, L. Klimek7, S. Kutzora13, M. Langner14,15, H.-G. Mücke12, G. Petzold11, S. Pleschka16, S. Röseler17, A. Schwalfenberg16, S. Simon11, W. Straff12, A. Weber10,13, B. Werchan2 und M. Werchan2
1Referat 43, Öffentlicher Gesundheitsdienst, Infektionsschutz, Umwelthygiene, Zivil- und Katastrophenschutz, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, Potsdam, 2Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 3Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie, Berlin, 4Zentrum Allergie und Umwelt, Technische Universität München und Helmholtz Zentrum München, 5Institut für Meteorologie, Freie Universität Berlin, 6Referat Lufthygiene, Deutscher Wetterdienst, Freiburg, 7Ärzteverband Deutscher Allergologen, Dreieich, 8Abteilung 3, Fachbereich Infektiologie, Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern, Rostock, 9VDI/DIN-Kommission Reinhaltung der Luft (KRdL) – Normenausschuss, Verein Deutscher Ingenieure, Düsseldorf, 10Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin, Gießen, 11Länderarbeitsgruppe umweltbezogener Gesundheitsschutz, 12Fachgebiet II 1.5, „Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung“, Umweltbundesamt, Berlin, 13AP 2 Arbeits- und Umweltmedizin/Epidemiologie, Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Erlangen, 14Abteilung II 4, „Luft“, Umweltbundesamt, Dessau, 15Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Immissionsschutz, Ausschuss Luftqualität/Wirkungsfragen/Verkehr, 16Deutscher Allergie- und Asthmabund, Mönchengladbach, 17Klinik für Dermatologie und Allergologie, Rheinisch- Westfälische Technische Hochschule Aachen
Allergene Pollen sind natürliche, biologische luftgetragene Partikel und der Hauptauslöser allergischer Atemwegserkrankungen. Die Messung allergener Pollen ist Voraussetzung für die gesundheitliche Vorsorge und zeigt Veränderungen im Pollenspektrum an, wie sie zum Beispiel im Rahmen des Klimawandels zu erwarten sind. Das in Deutschland einzige bundesweite Pollenmessnetz wird durch die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) betrieben. Fortbestand und Weiterentwicklung (u. a. Hybrid-System aus manuellen und automatischen Pollenfallen) dieses Messnetzes sind finanziell jedoch nicht gesichert. Im Sommer 2017 formierte sich daher der fachübergreifende Arbeitskreis „Bundesweites Pollenmonitoring“, um sich über diesbezügliche Perspektiven für Deutschland auszutauschen. Für den Austausch kam der Arbeitskreis zwischen November 2017 und Juni 2018 zu 3 Gesprächstagen mit jeweils unterschiedlichen Themenschwerpunkten zusammen. Die internen Protokolle zu den Gesprächstagen bildeten anschließend die Grundlage für die Erstellung des vorliegenden Positionspapiers, mit dem der Arbeitskreis seine Arbeit abschließt. Aufgrund der Bedeutung allergener Pollen für die menschliche Gesundheit und allergischer Erkrankungen für das Gesundheitssystem spricht sich der Arbeitskreis dafür aus, das bundesweite Pollenmonitoring in den Katalog staatlicher Aufgaben aufzunehmen, die der grundlegenden Versorgung der Bevölkerung mit wesentlichen Gütern und Dienstleistungen dienen (öffentliche Daseinsvorsorge). Hinsichtlich möglicher Zuständigkeiten im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge wurden im Arbeitskreis mehrere Lösungsansätze diskutiert. Unabhängig von der zukünftigen Zuständigkeit kommt der Kooperation von messtechnischen, klinischen und wissenschaftlichen Einrichtungen eine grundsätzliche Bedeutung für die adäquate gesundheitliche Vorsorge zu.
Dieses Positionspapier des fachübergreifenden Arbeitskreises „Bundesweites Pollenmonitoring“ ist eine Übernahme aus dem Bundesgesundheitsblatt [Bundesgesundheitsblatt 2019;62:652–61, https:// doi.org/10.1007/s00103- 019-02940-y]. Der Artikel wurde unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz (http://creativecommons. org/licenses/ by/4.0/deed.de) veröffentlicht.Correspondence to:
Dr. Conny Höflich
Fachgebiet II 1.5, „Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung“
Umweltbundesamt
Corrensplatz 1
14195 Berlin
Email: [email protected]
Pollen: Messung – Krankheit – Management
Die Wochenpollenvorhersage der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) – ein Hilfsmittel für Pollenallergiker und deren behandelnde Ärzte in Deutschland
The weekly pollen forecast of the German Pollen Information Service Foundation (PID) – A prevention instrument for pollen allergy sufferers and their treating physicians in Germany
B. Werchan, M. Werchan, S. Röseler und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 920 - 926
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 12/2021, S. 920-926
Die Wochenpollenvorhersage der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) – ein Hilfsmittel für Pollenallergiker und deren behandelnde Ärzte in Deutschland
B. Werchan1, M. Werchan1#2, S. Röseler1#3 und K.-C. Bergmann1#2
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, and Berlin Institute of Health, Berlin, 3Krankenhaus der Augustinerinnen, Köln
In Deutschland leidet fast jeder siebte Erwachsene an medizinisch diagnostizierter allergischer Rhinitis, die häufig durch eine Reaktion auf Pollen verursacht wird. Wie in anderen europäischen Ländern gibt es auch in Deutschland ein nationales Pollenmessnetz (Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID)), das die Pollen- und Pilzsporenkonzentrationen in der Außenluft überwacht und Allergiker und Ärzte informiert. Eines der Informationsinstrumente des PID ist seit dem Jahr 2016 die Wochenpollenvorhersage des PID für Deutschland. Diese wird auf der Grundlage von real gemessenen Pollendaten, phänologischen Beobachtungen, Wettervorhersagen und Fachwissen u. a. in Aerobiologie, Botanik und Allergologie erstellt. Die Vorhersage informiert während der gesamten Pollenflugzeit über den aktuellen Stand und die Entwicklung des Aufkommens von insgesamt rund 50 Pollenarten und vier Pilzsporengattungen für einen Prognosezeitraum von 7 Tagen.Correspondence to:
Dr. rer. medic. Barbora Werchan
Stiftung Deutscher
Polleninformationsdienst – PID
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Email: [email protected]
Pollen: Messung – Krankheit – Management
Nicht medikamentöse Maßnahmen zur Vermeidung allergischer Symptome bei der Pollenallergie – eine kritische Übersicht
Nonpharmacological measures to prevent allergic symptoms in pollen allergy: A critical review
K.-C. Bergmann, M. Berger, L. Klimek, O. Pfaar, B. Werchan, M. Werchan und T. Zuberbier
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2021) p. 943 - 956
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 12/2021, S. 943-956
Nicht medikamentöse Maßnahmen zur Vermeidung allergischer Symptome bei der Pollenallergie – eine kritische Übersicht
K.-C. Bergmann1#2, M. Berger3, L. Klimek4, O. Pfaar5, B. Werchan6, M. Werchan6 und T. Zuberbier2
1Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP, Allergologie und Immunologie, Berlin, 2Charité, Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergie, Berlin, 3Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung, Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie, Medizinische Universität Wien, Österreich, 4Zentrum für Rhinologie und Allergologie,
Wiesbaden, 5Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Sektion Rhinologie und Allergologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Philipps-Universität
Marburg, Marburg, 6Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID), Berlin
Die allergische Rhinokonjunktivitis (Heuschnupfen) ist die häufigste chronische Erkrankung in allen Industrienationen. Ihre Therapie besteht im Wesentlichen in der Anwendung anti-allergischer und anti-entzündlicher Medikamente, die zumeist einen guten und schnellen Effekt zeigen. Mit der allergenspezifischen Immuntherapie besteht darüber hinaus eine kausale Möglichkeit der Toleranzinduktion. Gegenwärtig besteht eine erhebliche Unterversorgung, da Betroffene die Symptome trivialisieren und öfter auch Bedenken gegen eine medikamentöse Dauertherapie haben. Es besteht ein hohes Interesse, auch nicht medikamentöse Maßnahmen zur Vorbeugung und/oder Linderung der allergischen Symptome zu verwenden in der Annahme, dass diese frei von Nebenwirkungen zu seien. In dieser Publikation stellen wir nicht medikamentöse Methoden vor, zu denen klinische Studien in der Literatur vorliegen. Die Methoden haben eine unterschiedlich gute Wirksamkeit. Eine evidenzbasierte vergleichende Einschätzung zwischen den Methoden ist nicht möglich. Ebenfalls liegen kaum Studien im Vergleich zur medikamentösen Standardtherapie vor. Eine Vielzahl der Interventionen besteht in einer Allergenreduktion, wie zum Beispiel durch Luftfilter, oder einer Reinigung der Schleimhäute durch Nasenspülungen etc., die allesamt keinesfalls als Ersatz, sondern als Ergänzung zur medikamentösen Therapie gesehen werden sollten.
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Bergmann K-C, Berger M, Klimek L, Pfaar O, Werchan B, Werchan M, Zuberbier T. Nonpharmacological measures to prevent allergic symptoms in pollen allergy: A critical review. Allergol Select.; 5: 349-360. DOI 10.5414/ ALX02294ECorrespondence to:
Prof. Dr. Karl-Christian Bergmann
Charité, Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergie Luisenstraße 2
10117 Berlin
Email: [email protected]
Pollen: Messung – Krankheit – Management
Die Wochenpollenvorhersage der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) – ein Hilfsmittel für Pollenallergiker und deren behandelnde Ärzte in Deutschland
The weekly pollen forecast of the German Pollen Information Service Foundation (PID) – A prevention instrument for pollen allergy sufferers and their treating physicians in Germany
B. Werchan, M. Werchan, S. Röseler und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2022) p. 54 - 60
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 48, Nr. 2/2022, S. 54-60
Die Wochenpollenvorhersage der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) – ein Hilfsmittel für Pollenallergiker und deren behandelnde Ärzte in Deutschland
B. Werchan1, M. Werchan1#2, S. Röseler1#3 und K.-C. Bergmann1#2
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, and Berlin Institute of Health, Berlin, 3Krankenhaus der Augustinerinnen, Köln
In Deutschland leidet fast jeder siebte Erwachsene an medizinisch diagnostizierter allergischer Rhinitis, die häufig durch eine Reaktion auf Pollen verursacht wird. Wie in anderen europäischen Ländern gibt es auch in Deutschland ein nationales Pollenmessnetz (Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID)), das die Pollen- und Pilzsporenkonzentrationen in der Außenluft überwacht und Allergiker und Ärzte informiert. Eines der Informationsinstrumente des PID ist seit dem Jahr 2016 die Wochenpollenvorhersage des PID für Deutschland. Diese wird auf der Grundlage von real gemessenen Pollendaten, phänologischen Beobachtungen, Wettervorhersagen und Fachwissen u. a. in Aerobiologie, Botanik und Allergologie erstellt. Die Vorhersage informiert während der gesamten Pollenflugzeit über den aktuellen Stand und die Entwicklung des Aufkommens von insgesamt rund 50 Pollenarten und vier Pilzsporengattungen für einen Prognosezeitraum von 7 Tagen.
Erstpublikation in Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 12/2021, S. 920-926.Correspondence to:
Dr. rer. medic. Barbora Werchan
Stiftung Deutscher
Polleninformationsdienst – PID
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Email: [email protected]
Pollen: Messung – Krankheit – Management
Nicht medikamentöse Maßnahmen zur Vermeidung allergischer Symptome bei der Pollenallergie – eine kritische Übersicht
Nonpharmacological measures to prevent allergic symptoms in pollen allergy: A critical review
K.-C. Bergmann, M. Berger, L. Klimek, O. Pfaar, B. Werchan, M. Werchan und T. Zuberbier
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2022) p. 77 - 90
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 48, Nr. 2/2022, S. 77-90
Nicht medikamentöse Maßnahmen zur Vermeidung allergischer Symptome bei der Pollenallergie – eine kritische Übersicht
K.-C. Bergmann1#2, M. Berger3, L. Klimek4, O. Pfaar5, B. Werchan6, M. Werchan6 und T. Zuberbier2
1Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP, Allergologie und Immunologie, Berlin, 2Charité, Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergie, Berlin, 3Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung, Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie, Medizinische Universität Wien, Österreich, 4Zentrum für Rhinologie und Allergologie,
Die allergische Rhinokonjunktivitis (Heuschnupfen) ist die häufigste chronische Erkrankung in allen Industrienationen. Ihre Therapie besteht im Wesentlichen in der Anwendung anti-allergischer und anti-entzündlicher Medikamente, die zumeist einen guten und schnellen Effekt zeigen. Mit der allergenspezifischen Immuntherapie besteht darüber hinaus eine kausale Möglichkeit der Toleranzinduktion. Gegenwärtig besteht eine erhebliche Unterversorgung, da Betroffene die Symptome trivialisieren und öfter auch Bedenken gegen eine medikamentöse Dauertherapie haben. Es besteht ein hohes Interesse, auch nicht medikamentöse Maßnahmen zur Vorbeugung und/oder Linderung der allergischen Symptome zu verwenden in der Annahme, dass diese frei von Nebenwirkungen zu seien. In dieser Publikation stellen wir nicht medikamentöse Methoden vor, zu denen klinische Studien in der Literatur vorliegen. Die Methoden haben eine unterschiedlich gute Wirksamkeit. Eine evidenzbasierte vergleichende Einschätzung zwischen den Methoden ist nicht möglich. Ebenfalls liegen kaum Studien im Vergleich zur medikamentösen Standardtherapie vor. Eine Vielzahl der Interventionen besteht in einer Allergenreduktion, wie zum Beispiel durch Luftfilter, oder einer Reinigung der Schleimhäute durch Nasenspülungen etc., die allesamt keinesfalls als Ersatz, sondern als Ergänzung zur medikamentösen Therapie gesehen werden sollten.
Erstpublikation in Allergologie select. Jahrgang 5, S. 349-360.Correspondence to:
Prof. Dr. Karl-Christian Bergmann
Charité, Universitätsmedizin Berlin
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergie Luisenstraße 2
10117 Berlin
Email: [email protected]
40 Jahre Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Zweistündige Konzentrationen von Alternaria- Sporen an einer städtischen und einer ländlichen Messstation in Deutschland
Two-hour Alternaria spore concentrations at one urban and one rural monitoring station in Germany
B. Werchan, M. Werchan, N. González Roldán und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2023) p. 612 - 616
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 9/2023, S. 612-616
Zweistündige Konzentrationen von Alternaria- Sporen an einer städtischen und einer ländlichen Messstation in Deutschland
B. Werchan1, M. Werchan1, N. González Roldán1,2,3 und K.-C. Bergmann1#4
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Forschungszentrum Borstel – Leibniz Lungenzentrum, Mitglied des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL), Airway Research Center North (ARCN), Borstel, 3University of Gothenburg, Department of Biological and Environmental Sciences, Göteborg, Sweden, 4Institute of Allergology, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, and Berlin Institute of Health, Berlin
Alternaria-Sporen können allergische Rhinokonjunktivitis und Asthma hervorrufen. Die Überwachung des Sporenflugs von Alternaria in der Außenluft ist eine der Grundlagen für die Bereitstellung von Informationen für Betroffene und Ärzte und für Sporenflugvorhersagen. Die Konzentrationen von Alternaria-Sporen in der Außenluft wurden mittels volumetrischer Fallen (Hirst-Prinzip) zwischen 2017 und 2019 an zwei Standorten – in der Stadt (Berlin) und auf dem Land (Borstel) – kontinuierlich sowohl als Tagesmittelwerte als auch in detaillierter zeitlicher Auflösung von 2 Stunden-Mittelwerten erfasst. Sowohl in der Stadt als auch auf dem Land konzentrierte sich der Flug von Alternaria-Sporen im Jahresverlauf auf die Monate Juli und August. Die über die gesamte Monitoringperiode aufsummierten Konzentrationen für die jeweiligen 2 Stunden-Zeiträume im Tagesverlauf waren in Borstel zwischen 18 und 20 Uhr und in Berlin zwischen 22 – 24 Uhr am höchsten. Dabei zeigten sich auf dem Land deutlich stärker ausgeprägte innertägliche Schwankungen der Konzentrationen als in der Stadt. Die vorliegende Untersuchung erweitert das Bild über das mögliche zeitliche Muster hoher und niedriger Belastungen der Außenluft mit Alternaria-Sporen in Deutschland.Correspondence to:
Dr. rer. medic. Barbora Werchan
Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Email: [email protected]
40 Jahre Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Deutscher Pollenflugkalender 5.0 – Update des gesamtdeutschen und der regionalen Pollenflugkalender mit Messdaten der Jahre 2016 bis 2021
German Pollen Calendar 5.0 – Update of the German and regional pollen calendars based on 2016 to 2021 measurement data
M. Werchan, B. Werchan, B. Müller, S. Röseler und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2023) p. 617 - 622
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 9/2023, S. 617-622
Deutscher Pollenflugkalender 5.0 – Update des gesamtdeutschen und der regionalen Pollenflugkalender mit Messdaten der Jahre 2016 bis 2021
M. Werchan1, B. Werchan1, B. Müller1#2, S. Röseler1#3 und K.-C. Bergmann1#4
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Institut für Biotechnologie, Technische Universität Berlin, Berlin, 3Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, 4Institute of Allergology, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt- Universität zu Berlin, Berlin
Pollenflugkalender (PFK) gelten als Hilfsmittel zur Vorbeugung und zum Umgang mit pollenbedingten allergischen Erkrankungen und können bei der Planung persönlicher Aktivitäten und medizinischer Behandlung helfen. PFK veranschaulichen grafisch das mittlere zeitliche Auftreten von Pollen bestimmter Pollentaxa in der Luft, basierend auf Pollenmessdaten eines bestimmten Gebietes. Umwelt- und Klimaveränderungen beeinflussen das Pollenaufkommen in der Luft. Das erfordert eine kontinuierliche und standardisierte Überwachung luftgetragener Pollen und die regelmäßige Aktualisierung der PFK. Die PFK 5.0 für Deutschland und die vier Regionen Deutschlands beruhen auf Pollenmessdaten von Messstationen im Messnetz der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID), die die Außenluft mithilfe volumetrischer Pollenfallen vom Hirst-Typ mit anschließender lichtmikroskopischer Pollenanalyse der Luftstaubproben überwachen. In diesem Beitrag werden die aktualisierten Pollenflugkalender 5.0 für 16 Pollentaxa für Deutschland und vier Regionen in Deutschland auf der Basis von Pollenmessdaten der Jahre 2016 bis 2021 vorgestellt.
40 Jahre Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Die Zukunft der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) – ein Ausblick
The future of the German Pollen Information Service Foundation (PID) an outlook
K.-C. Bergmann, S. Röseler, B. Werchan und M. Werchan
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2023) p. 623 - 630
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 9/2023, S. 623-630
Die Zukunft der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) – ein Ausblick
K.-C. Bergmann1#2, S. Röseler1#3, B. Werchan1 und M. Werchan1
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Institute of Allergology, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin, 3Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen
Die Aufgabe der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) besteht seit der Gründung 1983 in der Förderung der Gesundheit durch Einrichtung eines bundesweit tätigen und für jedermann erreichbaren Polleninformationsdienstes. Dazu unterhält sie ein deutschlandweites Messnetz an Pollenfallen. Die gewonnenen Daten sind Grundlage für Pollenflugvorhersagen, Pollenflugkalender, Pollen-Apps und die Dokumentation des Klimawandels. Die zukünftigen Aufgaben des PID werden dargestellt; das weitere kontinuierliche, standardisierte und hoch-qualitative Monitoring luftgetragener Pollen bleibt die Basis zur Erreichung der Ziele.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Karl-Christian Bergmann
Kaiserin-Friedrich-Haus
Robert-Koch-Platz 7
10117 Berlin
Email: [email protected]
40 Jahre Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Interviews mit den Pollenanalystinnen und Pollenanalysten im Messnetz der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID)
B. Werchan, M. Werchan und K.-C. Bergmann
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###FREE_ENGLISH_ARTICLE_DOWNLIAD_LINK###
Jahrgang 46 (2023) p. 631 - 640
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 9/2023, S. 631-640
Interviews mit den Pollenanalystinnen und Pollenanalysten im Messnetz der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID)
B. Werchan1, M. Werchan1 und K.-C. Bergmann1#2
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, Deutschland, 2Institute of Allergology, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, and Berlin Institute of Health, Berlin, Deutschland
Correspondence to:
Dr. rer. medic. Barbora Werchan
Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Email: [email protected]
Übersicht
Deutscher Pollenflugkalender 5.0 – Update des gesamtdeutschen und der regionalen Pollenflugkalender mit Messdaten der Jahre 2016 bis 2021
German Pollen Calendar 5.0 – Update of the German and regional pollen calendars based on 2016 to 2021 measurement data
M. Werchan, B. Werchan, B. Müller, S. Röseler und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 50 (2024) p. 212 - 216
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 4/2024, S. 212-216
Deutscher Pollenflugkalender 5.0 – Update des gesamtdeutschen und der regionalen Pollenflugkalender mit Messdaten der Jahre 2016 bis 2021
M. Werchan1, B. Werchan1, B. Müller1#2, S. Röseler1#3 und K.-C. Bergmann1#4
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Institut für Biotechnologie, Technische Universität Berlin, Berlin, 3Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, 4Institute of Allergology, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt- Universität zu Berlin, Berlin
Pollenflugkalender (PFK) gelten als Hilfsmittel zur Vorbeugung und zum Umgang mit pollenbedingten allergischen Erkrankungen und können bei der Planung persönlicher Aktivitäten und medizinischer Behandlung helfen. PFK veranschaulichen grafisch das mittlere zeitliche Auftreten von Pollen bestimmter Pollentaxa in der Luft, basierend auf Pollenmessdaten eines bestimmten Gebietes. Umwelt- und Klimaveränderungen beeinflussen das Pollenaufkommen in der Luft. Das erfordert eine kontinuierliche und standardisierte Überwachung luftgetragener Pollen und die regelmäßige Aktualisierung der PFK. Die PFK 5.0 für Deutschland und die vier Regionen Deutschlands beruhen auf Pollenmessdaten von Messstationen im Messnetz der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID), die die Außenluft mithilfe volumetrischer Pollenfallen vom Hirst-Typ mit anschließender lichtmikroskopischer Pollenanalyse der Luftstaubproben überwachen. In diesem Beitrag werden die aktualisierten Pollenflugkalender 5.0 für 16 Pollentaxa für Deutschland und vier Regionen in Deutschland auf der Basis von Pollenmessdaten der Jahre 2016 bis 2021 vorgestellt.
Erstpublikation in Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 9/2023, S. 617-622.Correspondence to:
Matthias Werchan
Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Email: [email protected]
Klimawandel und Gesundheit
Birken- und Gräserpollenflug in Deutschland – Eine Analyse über die ersten 25 Jahre des neuen Millenniums
Birch and grass pollen flight in Germany – An analysis of the first 25 years of the new millennium
M. Werchan, B. Werchan, N. Mülleneisen, B. Müller, S. Röseler und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 51 (2025) p. 126 - 135
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 3/2025, S. 126-135
Birken- und Gräserpollenflug in Deutschland – Eine Analyse über die ersten 25 Jahre des neuen Millenniums
M. Werchan1, B. Werchan1, N. Mülleneisen2, B. Müller1#3, S. Röseler1#4 und K.-C. Bergmann1#5
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Asthma und Allergiezentrum, Leverkusen, 3Technische Universität Berlin, Fakultät III Prozesswissenschaften, Institut für Biotechnologie, Berlin, 4Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, 5Institut für Allergieforschung, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin
Die Studie untersucht die Entwicklung des Birken- und Gräserpollenflugs in Deutschland der Jahre 2000 – 2024 anhand der gemessenen Pollendaten der Messstationen im Netzwerk der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Während des Beobachtungszeitraums konnten deutliche Veränderungen in Intensität und Timing des Pollenflugs dokumentiert werden. Die als Hauptpollenflugzeit (HPFZ) bezeichnete pollenflugintensivste Zeit begann bei der Birke (Betula) im Jahr 2024 5 Tage früher als im Jahr 2000 und zeigte im gleichen Zeitraum eine Zunahme der Pollenmenge um 66%. Bei den Gräsern (Poaceae) verkürzte sich die HPFZ vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2024 um 13 Tage mit einem um 4 Tage späteren Beginn bei gleichzeitigem Anstieg der Pollenmenge um 58%. Dies stellt a) Allergiebetroffene und deren behandelnden Ärzte vor neue Herausforderungen, da sich die Hauptbelastungsphasen intensiviert haben, und unterstreicht b) die Notwendigkeit interdisziplinärer Ansätze, um die gesundheitlichen Belastungen durch den veränderten Pollenflug zu minimieren.Correspondence to:
Dipl.-Landsch.-ökol. Matthias Werchan
Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Email: [email protected]
Original
Birken- und Gräserpollenflug in Deutschland – Eine Analyse über die ersten 25 Jahre des neuen Millenniums
Birch and grass pollen flight in Germany – An analysis of the first 25 years of the new millennium
M. Werchan, B. Werchan, N. Mülleneisen, B. Müller, S. Röseler und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2026) p. 57 - 66
Abstract
Allergologie, Jahrgang 49, Nr. 2/2026, S. 57-66
Birken- und Gräserpollenflug in Deutschland – Eine Analyse über die ersten 25 Jahre des neuen Millenniums
M. Werchan1, B. Werchan1, N. Mülleneisen2, B. Müller1#3, S. Röseler1#4 und K.-C. Bergmann1#5
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Asthma und Allergiezentrum, Leverkusen, 3Technische Universität Berlin, Fakultät III Prozesswissenschaften, Institut für Biotechnologie, Berlin, 4Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie,
Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, 5Institut für Allergieforschung, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin
Die Studie untersucht die Entwicklung des Birken- und Gräserpollenflugs in Deutschland der Jahre 2000 – 2024 anhand der gemessenen Pollendaten der Messstationen im Netzwerk der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Während des Beobachtungszeitraums konnten deutliche Veränderungen in Intensität und Timing des Pollenflugs dokumentiert werden. Die als Hauptpollenflugzeit (HPFZ) bezeichnete pollenflugintensivste Zeit begann bei der Birke (Betula) im Jahr 2024 5 Tage früher als im Jahr 2000 und zeigte im gleichen Zeitraum eine Zunahme der Pollenmenge um 66%. Bei den Gräsern (Poaceae) verkürzte sich die HPFZ vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2024 um 13 Tage mit einem um 4 Tage späteren Beginn bei gleichzeitigem Anstieg der Pollenmenge um 58%. Dies stellt a) Allergiebetroffene und deren behandelnden Ärzte vor neue Herausforderungen, da sich die Hauptbelastungsphasen intensiviert haben, und unterstreicht b) die Notwendigkeit interdisziplinärer Ansätze, um die gesundheitlichen Belastungen durch den veränderten Pollenflug zu minimieren.
Erstpublikation in Atemwegs- und Lungenkrankheiten, mit freundlicher Genehmigung der AutorenCorrespondence to:
Dipl.-Landsch.-ökol. Matthias Werchan
Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Email: [email protected]