Originalarbeit
Vorhersage der postoperativen Lebensqualität von Empfängern einer Lebendnierenspende aus prätransplantativen Befunden
Prediction of the postoperative quality of life of living kidney recipients using preoperative findings
D. Michalke, A. Buyx, S. Reierman, B. Suwelack, S. Wiedebusch, H. Wolters und F.A. Muthny
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 329 - 336
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 8/2011, S. 329–336
Vorhersage der postoperativen Lebensqualität von Empfängern einer Lebendnierenspende aus prätransplantativen Befunden
D. Michalke1, A. Buyx2, S. Reierman3, B. Suwelack3, S. Wiedebusch1,5, H. Wolters4 und F.A. Muthny1
1Institut für Medizinische Psychologie, Universitätsklinikum Münster, 2Nuffield Council on Bioethics, London, Great Britain, 3Medizinische Klinik und Poliklinik D, Universitätsklinikum Münster, 4Klinik und Poliklinik für Allgemeine Chirurgie, Universitätsklinikum Münster, 5Profil Gesundheit und Soziales,
Hochschule Osnabrück
Einleitung: Die Nieren-Lebendspende ist inzwischen eine etablierte Behandlungsoption bei chronischer Niereninsuffizienz. In einem Längsschnittdesign sollten psychosoziale Prädiktoren für den posttransplantativen Gesundheitsstatus und das psychische Befinden bei den Empfängern identifiziert werden. Methodik: Alle 205 bis Oktober 2008 erstellten medizinpsychologischen Assessments und Gutachten am UKM wurden mittels eines eigens entwickelten Leitfadens und Dokumentationsbogens aufbereitet. Außerdem lagen die posttransplantativen Daten von 90 Empfängern zu Angst und Depressivität (HADS-D [12]), gesundheitsbezogener Lebensqualität (SF-36 [2]) sowie zur Lebenszufriedenheit (LZI [17]) vor. Ergebnisse: Als prätransplantative Prädiktoren für die gesundheitsbezogene Lebensqualität erwiesen sich bei den Empfängern unter anderem deren Alter, Geschlecht und das Ausmaß an Ängsten. Schlussfolgerungen: Genaueres präoperatives Wissen über den Grad an Ängsten sowie über verschiedene weitere prädiktive Faktoren bei Empfängern ist bedeutsam, da es die Vor- und Nachsorge von Lebendspendeempfängern im Hinblick auf eine noch bessere Vorbereitung und die Bewältigung postoperativer Krisen optimieren kann.Correspondence to:
Dr. Denise Michalke
Institut für Medizinische Psychologie
Universitätsklinikum Münster
Von-Esmarch-Straße 52
D–48149 Münster
Email: [email protected]
Originalarbeit
Nierenfunktion, Wirksamkeit und Sicherheit nach später Umstellung von Calcineurininhibitoren auf Everolimus bei Patienten nach Nierentransplantation: die randomisierte APOLLO-Studie
Renal, efficacy and safety outcomes following late conversion of kidney transplant patients from calcineurin inhibitor therapy to everolimus: the randomized APOLLO study
K. Budde, T. Rath, C. Sommerer, H. Haller, P. Reinke, O. Witzke, B. Suwelack, D. Baeumer, C. May, M. Porstner und W. Arns für die APOLLO Study Group
Price
42.00 $
Jahrgang 45 p. 145 - 156
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 45, Nr. 4/2016, S. 145-156
Nierenfunktion, Wirksamkeit und Sicherheit nach später Umstellung von Calcineurininhibitoren auf Everolimus bei Patienten nach Nierentransplantation: die randomisierte APOLLO-Studie
K. Budde1, T. Rath2, C. Sommerer3, H. Haller4, P. Reinke5, O. Witzke6, B. Suwelack7, D. Baeumer8, C. May8, M. Porstner8 und W. Arns9 für die APOLLO Study Group10
1Nephrologische Poliklinik, Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte, Berlin, 2Innere Medizin, Nephrologie, Transplantationsmedizin Westpfalz-Klinikum, Kaiserslautern, 3Nierenzentrum Heidelberg, Universitätsklinikum Heidelberg, 4Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen, Medizinische Hochschule Hannover, 5Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie und Internistische Intensivmedizin, Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow, Berlin, 6Klinikum für Nephrologie, Universitätsklinikum Essen, Universität Duisburg-Essen, Essen, 7Medizinische Klinik D, Transplantationsnephrologie, Universitätsklinikum Münster, 8Novartis Pharma GmbH, Nürnberg, 9Nephrologie, Medizinische Klinik Köln-Merheim, 10APOLLO Study Group
Zielsetzung: Hauptziel der Studie war es zu zeigen, dass bei nierentransplantierten Patienten in der Erhaltungstherapie die Nierenfunktion, basierend auf der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR), im Monat 12 nach der Umstellung von Calcineurininhibitoren (CNI) auf Everolimus besser ist als bei Patienten, die im Standard- CNI-Regime belassen wurden. Material und Methoden: Die APOLLO-Studie war eine unverblindete, 12-monatige, prospektive Multicenterstudie mit 93 Nierentransplantatempfängern unter Erhaltungstherapie. Die Teilnehmer wurden randomisiert entweder von CNI auf Everolimus umgestellt (n = 46) oder in der standardmäßig CNI-basierten Immunsuppression belassen (n = 47). Der primäre Endpunkt war die eGFR (Nankivell- Formel) 12 Monate nach Randomisierung. Da die Rekrutierung für die Studie zu langsam verlief, wurde sie vorzeitig beendet, wodurch eine verringerte statistische Power gegeben war. Ergebnisse: Im Mittel waren Patienten der Everolimus-Gruppe zum Zeitpunkt der Randomisierung 83,5 Monate post Transplantation, in der CNI-Gruppe 70,1 Monate post Transplantation. Die adjustierten eGFR-Werte (Nankivell) lagen im Monat 12 bei 61,6 (95% KI: 58,1; 65,1) ml/ min/1,73 m2 unter Everolimus und bei 58,8 (95% KI: 55,2; 62,3) ml/min/1,73 m2 unter CNI, woraus eine Differenz von 2,8 (95% KI: –1,0; 6,7) ml/min/1,73 m2 (p = 0,145) resultierte. Unter Verwendung der MDRD-Formel (Modification of Diet in Renal Disease) war die adjustierte eGFR im Monat 12 unter Everolimus signifikant höher (p = 0,030). In der Subpopulation, bei der die Studienmedikation beibehalten wurde (n = 52), betrug die Differenz der adjustierten eGFR-Änderung gemessen ab Randomisierung 6,6 (95% KI: 1,5; 11,6) ml/min/1,73 m2 (p = 0,013) zugunsten von Everolimus. Es traten keine bioptisch gesicherten akuten Abstoßungsreaktionen und keine Transplantatverluste auf. Bei 32,6% der Patienten unter Everolimus und 10,6% der Patienten unter CNI führten unerwünschte Ereignisse zum Studienabbruch. Schlussfolgerungen: Eine Umstellung von CNI auf Everolimus zum Erhalt der Nierenfunktion kann auch noch einige Jahre nach einer Nierentransplantation in Betracht gezogen werden und beeinträchtigt die Wirksamkeit der Immunsuppression nicht.
Erstpublikation der englischen Fassung in Clinical Nephrology Band 83, Nr. 1/2015, S. 11-21Correspondence to:
Dr. med. Wolfgang Arns
Nephrologie Medizinische Klinik
Kliniken der Stadt Köln GmbH
Ostmerheimer Straße 200
51109 Köln
Email: [email protected]
Originalarbeit
Frühe Umstellung von Cyclosporin auf Everolimus nach Lebendnierentransplantation: 5 Jahresdaten der randomisierten ZEUS Studie
Early conversion from cyclosporine to everolimus following living-donor kidney transplantation: outcomes at 5 years posttransplant in the randomized ZEUS trial
C. Sommerer, K. Budde, M. Zeier, R.P. Wüthrich, P. Reinke, U. Eisenberger, A. Mühlfeld, W. Arns, R. Stahl, K. Heller, H.H. Wolters, B. Suwelack, H.U. Klehr, I.A. Hauser, M. Stangl, S. Nadalin, M. Dürr, M. Porstner, C. May, P. Wimmer, O. Witzke und F. Lehner
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2017) p. 105 - 117
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 46, Nr. 3/2017, S. 105-117
Frühe Umstellung von Cyclosporin auf Everolimus nach Lebendnierentransplantation: 5 Jahresdaten der randomisierten ZEUS Studie
C. Sommerer1, K. Budde2, M. Zeier1, R.P. Wüthrich3, P. Reinke4, U. Eisenberger5, A. Mühlfeld6, W. Arns7, R. Stahl8, K. Heller9, H.H. Wolters10, B. Suwelack11, H.U. Klehr12, I.A. Hauser13, M. Stangl14, S. Nadalin15, M. Dürr2, M. Porstner16, C. May16, P. Wimmer16, O. Witzke17 und F. Lehner18 für die ZEUS Study Investigators
1Zentrum für Nephrologie, Universitätsklinikum Heidelberg, 2Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie, Charité Universitätsmedizin Berlin, 3Klinik für Nephrologie, Universitätsspital Zürich, Schweiz, 4Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie und Internistische Intensivmedizin, Charité Universitätsmedizin, Berlin, 5Universitätsklinik für Nephrologie und Hypertonie, Universität Bern, Inselspital, Bern, Schweiz, 6Abteilung für Nephrologie und Immunologie, Universitätsklinikum der RWTH Aachen, 7Transplantationszentrum Köln, Krankenhaus Köln-Merheim, 8Zentrum für Innere Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, 9Klinik für Nephrologie und Hypertensiologie, Universitätsklinikum Erlangen, 10Klinik für Allgemeinchirurgie, 11Medizinische Klinik D, Schwerpunkt Nephrologie, Universitätsklinikum Münster, 12Zentrum für Nephrologie, Universitätsklinikum Bonn, 13Funktionsbereich Nephrologie, Universitätsklinikum Frankfurt, Goethe-Universität, Frankfurt am Main, 14Transplantationszentrum München der LMU, München, 15Klinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Tübingen, 16Novartis Pharma GmbH, Nürnberg, 17Klinik für Nephrologie und Klinik für Infektiologie, Universitätsklinikum Essen, Universität Duisburg-Essen, Essen und 18Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Medizinische Hochschule Hannover
Zielsetzung: Bestimmung der Wirksamkeit, Nierenfunktion und Sicherheit 5 Jahre nach früher Umstellung von Cyclosporin auf Everolimus im Vergleich zu einem herkömmlichen cyclosporinbasierten Behandlungsregime bei Empfängern eines Nierentransplantats von einem Lebendspender. Material und Methoden: Bei der ZEUS-Studie handelte es sich um eine randomisierte, offene 1-jährige multizentrische Studie, bei der 300 De-novo-Nierentransplantatempfänger entweder durchgehend Cyclosporin erhielten oder 4,5 Monate nach der Transplantation auf Everolimus umgestellt wurden. Nach der Transplantation fanden 5 Jahre lang jährliche Nachuntersuchungen statt. Ergebnisse: 80 Empfänger einer Lebendnierenspende wurden randomisiert. 75 davon beendeten die 1-jährige Kernstudie. 60 Patienten erschienen zur Nachuntersuchung nach 5 Jahren. Im 5. Jahr erhielten noch 15/31 (48,4%) der Everolimus-Patienten und 20/29 (69,0%) der Cyclosporin-Patienten die Studienmedikation. Der adjustierte Mittelwert der glomerulären Filtrationsrate (GFR) im Jahr 5 lag bei den Everolimus-Patienten bei 67,2 ml/min/1,73m2 und bei den Cyclosporin-Patienten bei 60,8 ml/min/1,73m2 (mittlere Differenz 6,4 ml/min/1,73m2; p = 0,031). Bei den behandlungstreuen Patienten, die noch die Studienmedikation erhielten, lag die Differenz im Mittel bei 13,2 ml/min/1.73m2 (p = 0,003); bei den Patienten, deren Medikation gewechselt worden war, zeigte sich dagegen kein signifikanter Unterschied (Mittelwert –2,6 ml/min/1,73m2; p = 0,701). Patienten- und Transplantatüberleben waren für Everolimus und Cyclosporin ähnlich. Durch Biopsie gesicherte akute Abstoßungsreaktionen traten bei 22,0% der Everolimus-Patienten und bei 7,5% der Cyclosporin-Patienten auf (p = 0,116). In den Jahren 1 – 5 brach nur 1 Patient die Everolimus-Therapie aufgrund von unerwünschten Ereignissen ab. Schlussfolgerungen: Die frühzeitige Einführung von Everolimus und das Absetzen des Calcineurininhibitors (CNI) nach einer Lebendnierentransplantation verbesserte die 5-Jahres-Transplantatfunktion im Vergleich zur herkömmlichen CNI-basierten Therapie. Die Verbesserungen der Nierenfunktion war am größten vor allem bei den Patienten, die weiterhin mit Everolimus behandelt wurden. Ein Anstieg leichter akuter Abstoßungsreaktionen war nicht mit einem langfristigen Transplantatverlust assoziiert.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Claudia Sommerer
Zentrum für Nephrologie
Universitätsklinikum Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 162
69120 Heidelberg
Email: [email protected]
Herausforderungen der Tx-Nachsorge
Editorial
Editorial
S. Reuter und B. Suwelack
Login
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Jahrgang 49 (2020) p. 379 - 380
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 49, Nr. 9/2020, S. 379-380
Editorial
S. Reuter und B. Suwelack
Kardiovaskuläres Risikomanagement nach NTx – Herausforderungen in der ambulanten Therapie
Individualisierung der Immunsuppression nach kardiovaskulärem Risiko – Wunsch oder Wirklichkeit?
Individualized immunosupressive therapy based on cardiovascular risk assessment – Vision or daily practice?
D.A. Braun und B. Suwelack
Price
42.00 $
Jahrgang 50 (2021) p. 541 - 548
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 12/2021, S. 541-548
Individualisierung der Immunsuppression nach kardiovaskulärem Risiko – Wunsch oder Wirklichkeit?
D.A. Braun und B. Suwelack
Medizinische Klinik D – Allg. Innere Medizin und Notaufnahme sowie Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Rheumatologie, Sektion: Transplantationsnephrologie, Universitätsklinikum Münster, Münster
Nierentransplantierte Patienten haben ein deutlich erhöhtes kardiovaskuläres Risiko. Da Nebenwirkungen der immunsuppressiven Therapie maßgeblich zu einer Verschlechterung der kardiovaskulären Risikofaktoren beitragen, sollte dieser Aspekt bei der Auswahl des immunsuppressiven Regimes Berücksichtigung finden. Im Fokus steht dabei die Einsparung von Kortikosteroiden und Calcineurininhibitoren, für die eine Verbesserung des metabolischen Profils nachgewiesen werden konnte, die jedoch teilweise mit einem erhöhten Risiko für akute Rejektionen einherging. Als alternative Substanzgruppen stehen in erste Linie die mTOR-Inhibitoren und die Costimulationsblockade zur Verfügung, die neben verbesserten Stoffwechselparametern teils auch einen positiven Einfluss auf die Transplantatfunktion hatten. Zusammenfassend ist hervorzuheben, dass ein individualisiertes immunsuppressives Konzept neben dem immunologischen und dem infektiologischen, immer auch das kardiovaskuläre Risiko berücksichtigen sollte.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Barbara Suwelack
Universitätsklinikum Münster
Medizinische Klinik D – Allg. Innere Medizin und
Notaufnahme sowie Nieren- und
Hochdruckkrankheiten und Rheumatologie
Sektion: Transplantationsnephrologie
Albert-Schweitzer-Campus 1
48149 Münster
Email: [email protected]
Nierenlebendspende
Editorial
B. Suwelack
Login
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Jahrgang 51 (2022) p. 329 - 330
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 9/2022, S. 329-330
Editorial
B. Suwelack
Nierenlebendspende
Nierenlebendspende: Aufklärung und Evaluation
Evaluation and Selection of the Kidney Living Donor
B. Suwelack und S. Reuter
Price
42.00 $
Jahrgang 51 (2022) p. 331 - 339
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 9/2022, S. 331-339
Nierenlebendspende: Aufklärung und Evaluation
B. Suwelack und S. Reuter
Medizinische Klinik D – Transplantationsnephrologie, Universitätsklinikum Münster, Westfälische Wilhelms Universität, Münster
Die Lebendnierenspende ist für einen Großteil der Transplantatempfangenden die beste Behandlungsoption, um frühzeitig eine ausreichende Nierenfunktion, eine bessere Lebensqualität und Lebenserwartung zu erlangen. In Deutschland ist der Anteil der Lebendspenden an den Transplantationen trotz sinkender postmortaler Organspenden auf lediglich 23,8% gesunken. Die Diskussion über die Risiken der Lebendspende und Publikationen von Registerdaten über Niereninsuffizienz und Mortalität bei Spendenden tragen zur Verunsicherung der Ärzte und Betroffenen bei und mögen Ursachen des Rückgangs sein. Vor diesem Hintergrund sind die Anforderung an eine gute Spenderauswahl zum Schutz der Spendenden bewusst hoch und müssen in Deutschland engen gesetzlichen Vorgaben genügen. Die umfängliche, detaillierte Aufklärung mit „Informed consent“ über alle medizinisch somatischen und psychosozialen Risiken und möglichen Komplikationen der Nierenspende sollte am Anfang der gründlichen stufenweisen Evaluation stehen. Ein möglichst standardisiertes Vorgehen aller Zentren bei der Akzeptanz der Spendenden ist wünschenswert, um Spendende mit Risiken frühzeitig zu entdecken und zu beraten.Correspondence to:
Prof. Dr. Barbara Suwelack
Medizinische Klinik D – Transplantationsnephrologie
Universitätsklinikum Münster
Albert-Schweitzer-Campus 1
48149 Münster
Email: [email protected]
Nierenlebendspende
Das Deutsche Lebendspende Register SOLKID-GNR (Safety of the Living Kidney Donor – The German National Register)
German living donor register SOLKIDGNR (Safety of the Living Kidney Donor – The German National Register)
J. Wegner, M. Koch, C. Sommerer und B. Suwelack
Price
42.00 $
Jahrgang 51 (2022) p. 340 - 344
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 9/2022, S. 340-344
Das Deutsche Lebendspende Register SOLKID-GNR (Safety of the Living Kidney Donor – The German National Register)
J. Wegner1, M. Koch2, C. Sommerer3 und B. Suwelack1
1Medizinische Klinik D – Transplantationsnephrologie, Universitätsklinikum Münster, Westfälische Wilhelms Universität Münster, Münster, 2Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Mainz, 3Nephrologie am Zentrum für Innere Medizin, Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg
Im Deutschen Lebendspende Register SOLKID-GNR (Safety of the Living Kidney Donor – The German National Register) werden medizinische und psychosoziale Daten zum Outcome von Lebendnierenspendenden erhoben. Die prospektive Datenerhebung ermöglicht erstmals in Deutschland eine wissenschaftlich fundierte Langzeitanalyse, wie sich eine Lebendnierenspende auf die psychische und physische Gesundheit von Spendenden auswirkt. Dies trägt direkt zu einer Verbesserung der Information und Versorgung der Lebendnierenspendenden bei.Correspondence to:
Prof. Dr. Barbara Suwelack
Medizinische Klinik D – Transplantationsnephrologie
Universitätsklinikum Münster
Albert-Schweitzer-Campus 1
48149 Münster
Email: [email protected]
NTx und Infektionskrankheiten
Editorial
B. Suwelack
Login
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Jahrgang 53 (2024) p. 217 - 217
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 53, Nr. 5/2024, S. 217
Editorial
B. Suwelack
NTx und Infektionskrankheiten
Update Zytomegalievirusinfektionen nach Nierentransplantation
Update Cytomegalovirus infection in kidney transplant recipients
L. Ueberdiek, J. Lange, B. Suwelack, U. Jehn und S. Reuter
Price
42.00 $
Jahrgang 53 (2024) p. 242 - 250
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 53, Nr. 5/2024, S. 242-250
Update Zytomegalievirusinfektionen nach Nierentransplantation
L. Ueberdiek, J. Lange, B. Suwelack, U. Jehn und S. Reuter
Medizinische Klinik D, Transplantationsnephrologie, Universitätsklinikum Münster, Münster
In den letzten Jahren wurden bedeutende Fortschritte in der Prävention und Behandlung von Zytomegalievirusinfektionen (CMV) erzielt. CMV-Infektionen nach solider Organtransplantation verschlechtern sowohl das Outcome als auch die Lebensqualität der betroffenen Patienten. Das Infektionsrisiko hängt wesentlich vom CMV-Serostatus von Spender und Empfänger ab. Die CMV-Prophylaxe erfolgt typischerweise mit (Val)ganciclovir, birgt aber Risiken. Neue Medikamente wie Letermovir zeigen verbesserte Nebenwirkungsprofile. Zudem ist eine Individualisierung in der Diagnostik und bessere Risikoabschätzung durch die Messung CMV-spezifischer T-Zellen möglich. In der Therapie erweitern Letermovir und Maribavir sowie gegebenenfalls zukünftig der therapeutische Einsatz CMV-spezifischer T-Zellen die Behandlungsmöglichkeiten. Resistente CMV-Stämme gegen gängige Virostatika stellen heute ein zunehmendes Problem dar.Correspondence to:
Prof. Dr. Stefan Reuter
Medizinische Klinik D, Transplantationsnephrologie
Universitätsklinikum Münster
Albert-Schweitzer-Campus 1
48149 Münster
Email: [email protected]
Lebendnierenspende, Teil 2
Das Deutsche Lebendspende Register – Ein nationales Lebendspende-Register in der Versorgungsforschung
The German Living Donor Register – a national register for healthcare research
J. Wegner und B. Suwelack
Price
42.00 $
Jahrgang 54 (2025) p. 20 - 27
Abstract
Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Jahrgang 54, Nr. 1/2025, S. 20-27
Das Deutsche Lebendspende Register – Ein nationales Lebendspende-Register in der Versorgungsforschung
J. Wegner und B. Suwelack
Universität Münster, Universitätsklinikum Münster, Sektion Transplantationsnephrologie, Medizinische Klinik D, Münster
Das Deutsche Lebendspende Register setzt sich aus dem Lebendnierenspender-Register SOLKID-GNR (Safety of the Living Kidney Donor – German National Register) und dem Lebendleberspender-Register SOLiD-GNR (Safety of the LIving Donor – German National Register) zusammen. Es hat sich zum Ziel gesetzt, die Einschätzung der medizinisch-biologischen und psychosozialen Spender-Risiken im Langzeitverlauf im deutschen Gesundheitssystem zu verbessern und so zum Schutz der Lebendspender beizutragen. Durch diese systematische und prospektive Datenerfassung vor und möglichst lebenslang nach der Lebendspende soll ein spezifisches Risikoprofil/Score entwickelt werden, mit dem bereits vor der Spende bei der Evaluation die Lebendspender identifiziert werden, die ein zu hohes Risiko für ein ungünstiges, psychosoziales und medizinisches Outcome aufweisen. Bei den potenziellen Lebendspendern kann durch eine bessere Charakterisierung der Risiken somit der Aufklärungs- und der Einwilligungsprozess individuell angepasst werden. Ein echter „Informed consent“ zur Entscheidungsfindung wird so gewährleistet. Darüber hinaus können maßgeschneiderte Maßnahmen in der Lebendspender Vor- und Nachsorge zur Verbesserung der Morbidität und Langzeitprognose implementiert werden. Der folgende Artikel stellt Struktur, Aufbau und Ziele des Deutschen Lebendspende Registers dar.Correspondence to:
Prof. Dr. Barbara Suwelack
Universität Münster
Universitätsklinikum Münster
Sektion Transplantationsnephrologie
Medizinische Klinik D
Albert-Schweitzer-Campus 1
48149 Münster
www.lebendspenderegister.de
Email: [email protected],