Mastozytose
Mastozytose – klinisches Bild
F. Ruëff, B. Przybilla und S. Dugas-Breit
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42.00 $
Jahrgang 32 p. 214 - 223
Abstract
F. Ruëff, B. Przybilla und S. Dugas-Breit
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Universität München – Campus Innenstadt, Ludwig-Maximilians-Universität, München
Mastozytosen sind charakterisiert durch eine Vermehrung von zum Teil morphologisch veränderten Mastzellen in einem oder mehreren Organsystemen, meist in der Haut (kutane Mastozytose); bei systemischer Mastozytose sind zusätzlich oder ausschließlich innere Organe betroffen. Kennzeichnend ist eine große Variabilität der Symptome, die durch Mediatorfreisetzung aus Mastzellen und/oder die Mastzell-Infiltration selbst ausgelöst werden. Durch Mastzell-Aktivierung kann es zu kutanen Symptomen, die einer Urticaria factitia entsprechen, bis hin zur Anaphylaxie mit lebensbedrohlichem Verlauf kommen. Besteht bei Mastozytose zusätzlich eine allergische Reaktionslage vom Soforttyp (z.B. gegen Insektengift), so verlaufen anaphylaktische Reaktionen oft besonders schwer. Eine Identifizierung des Auslösers mit gegebenenfalls anschließender Therapie ist dann besonders dringlich. Bei erwachsenen Patienten mit kutaner Mastozytose besteht häufig eine systemische Beteiligung. Diese kann ohne bedeutsame Symptome durch die Mastzell-Infiltration verlaufen (“indolent”) oder zu wesentlichen Symptomen führen wie zum Beispiel Zytopenie oder Spontanfrakturen (“aggressiv”). Bei rein kutaner Mastozytose ist die Prognose sehr gut, spontane Rückbildungen sind besonders bei Kindern möglich. Auch bei indolenter systemischer Mastozytose darf in der Regel von einer guten Prognose ausgegangen werden, dagegen muss bei aggressiver systemischer Mastozytose mit einer Letalität von bis zu 40% gerechnet werden, meist infolge von myeloproliferativen Erkrankungen.Correspondence to:
PD Dr. med. Franziska Ruëff
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
Klinikum der Universität München – Campus Innenstadt
Ludwig-Maximilians-Universität
Frauenlobstraße 9 – 11
D–80337 München
Email: [email protected]
Leitlinien
Insektengiftallergie – Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI)
B. Przybilla, F. Ruëff, Th. Fuchs, C. Pfeiffer, J. Rakoski, W. Stolz und D. Vieluf
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Jahrgang 27 p. 375 - 380
Abstract
B. Przybilla, F. Ruëff, Th. Fuchs, C. Pfeiffer, J. Rakoski, W. Stolz und D. Vieluf
Serie: Zur Diskussion gestellt
Aktueller Stellenwert der sublingualen Immuntherapie bei allergischen Krankheiten
J. Kleine-Tebbe, K.-C. Bergmann, A. Bufe, F. Friedrichs, Th. Fuchs, Th. Hirsch, L. Klimek, U. Lepp, B. Przybilla, J. Rakoski, W. Rebien, J. Saloga, G. Schultze-Werninghaus und J.-C. Virchow
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Jahrgang 27 p. 381 - 384
Abstract
J. Kleine-Tebbe, K.-C. Bergmann, A. Bufe, F. Friedrichs, Th. Fuchs, Th. Hirsch, L. Klimek, U. Lepp, B. Przybilla, J. Rakoski, W. Rebien, J. Saloga, G. Schultze-Werninghaus und J.-C. Virchow
Leitlinien
Erhöhte basale Serumtryptasekonzentration oder Mastozytose als Risikofaktor der Hymenopterengiftallergie
B. Przybilla, U. Müller, R. Jarisch und F. Ruëff
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Jahrgang 27 p. 503 - 506
Abstract
B. Przybilla, U. Müller, R. Jarisch und F. Ruëff
Zur Diskussion gestellt
Aktueller Stellenwert der sublingualen Immuntherapie bei allergischen Krankheiten
J. Kleine-Tebbe, C. Bachert, K.-C. Bergmann, T. Bieber, R. Brehler, F. Friedrichs, T. Fuchs, L. Klimek, M.V. Kopp, U. Lepp, B. Przybilla, W. Rebien, H. Renz, J. Saloga, J. Simon, J.C. Virchow, B. Wedi, T. Werfel und M. Worm
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Jahrgang 30 p. 378 - 388
Abstract
J. Kleine-Tebbe, C. Bachert, K.-C. Bergmann, T. Bieber, R. Brehler, F. Friedrichs, T. Fuchs, L. Klimek, M.V. Kopp, U. Lepp, B. Przybilla, W. Rebien, H. Renz, J. Saloga, J. Simon, J.C. Virchow, B. Wedi, T. Werfel und M. Worm
Abstract nicht verfügbarCorrespondence to:
PD Dr. med. J. Kleine-Tebbe
Allergie- und Asthma-Zentrum Westend
Spandauer Damm 130, Haus 9
D-14050 Berlin
Email: [email protected]
Leitlinien
Akuttherapie anaphylaktischer Reaktionen
J. Ring, K. Brockow, D. Duda, T. Eschenhagen, T. Fuchs, I. Huttegger, A. Kapp, L. Klimek, U. Müller, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, W. Rebien, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, M. Tryba, M. Worm, H. Sitter und G. Schul
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Jahrgang 30 p. 469 - 486
Abstract
J. Ring1, K. Brockow1, D. Duda2, T. Eschenhagen3, T. Fuchs4, I. Huttegger5, A. Kapp6, L. Klimek7, U. Müller8, B. Niggemann9, O. Pfaar7, B. Przybilla10, W. Rebien11, E. Rietschel12, F. Rueff10, S. Schnadt13, M. Tryba14, M. Worm15, H. Sitter16 und G. Schul
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 2Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Sankt-Hildegardis-Krankenhaus, Katholisches Klinikum Mainz, 3Institut für experimentelle und kl
kein Abstract verfügbarCorrespondence to:
Prof. Dr. med. Dr. phil. J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein
Klinikum rechts der Isar
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
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Leitlinien
Notfälle in der Allergologie: Akuttherapie der Anaphylaxie
J. Ring und K. Brockow für die AG Anaphylaxie (D. Duda, T. Eschenhagen, T. Fuchs, I. Huttegger, A. Kapp, L. Klimek, U. Müller, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, W. Rebien, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, M. Tryba, M. Worm, H. Sitter, G. Schultze
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42.00 $
Jahrgang 31 p. 71 - 76
Abstract
J. Ring und K. Brockow für die AG Anaphylaxie (D. Duda, T. Eschenhagen, T. Fuchs, I. Huttegger, A. Kapp, L. Klimek, U. Müller, B. Niggemann, O. Pfaar, B. Przybilla, W. Rebien, E. Rietschel, F. Rueff, S. Schnadt, M. Tryba, M. Worm, H. Sitter, G. Schultze
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein und Zentrum Allergie und Umwelt GSF/TUM, Technische Universität München
Anaphylaktische Reaktionen gehören zu den schwersten und häufig dramatischen Ereignissen in der Allergologie. Zur Akutbehandlung der Anaphylaxie sind nationale und internationale Leitlinien unabdingbar. Auf Vorstandsbeschluss der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) wurde im Jahr 2003 eine Arbeitsgruppe “Anaphylaxie” gebildet, die den Auftrag erhielt, eine Leitlinie zu erstellen, die inzwischen veröffentlicht worden ist. Die Therapiemaßnahmen anaphylaktischer Reaktionen richten sich nach der Anamnese (z.B. auslösendes Agens und zeitlicher Verlauf) und dem klinischen Befund (Erscheinungsbild und Schweregrad). Ein Algorithmus zur Behandlung der Anaphylaxie in Abhängigkeit vom Schweregrad wurde erstellt (Abb. 1) [1]. Die sofortige Beendigung der Zufuhr des mutmaßlichen Auslösers ist die erste Maßnahme. Zu den Basistherapiemaßnahmen bei Anaphylaxie zählen geeignete Lagerung (flach, Trendelenburg) und das Anlegen eines venösen Zuganges. Ein Programm zur “Anaphylaxie-Schulung” für Betroffene und Angehörige wird von der Deutschen Akademie für Allergologie und Umweltmedizin (DAAU) erarbeitet. Bei manifesten kardiovaskulären oder pulmonalen Reaktionen empfiehlt sich die Applikation von Sauerstoff. In der spezifischen medikamentösen Therapie haben sich Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin), Volumengabe (Elektrolytlösungen, Plasmaersatzmittel), Antihistaminika und Glukokortikoide bewährt. In der Behandlung der Anaphylaxie im Kindesalter sind die besonderen Dosierungen zu berücksichtigen. Bei Atem- oder Kreislaufstillstand muss die sofortige und sachgemäße Reanimation entsprechend den interdisziplinären Empfehlungen der Bundesärztekammer eingeleitet werden. Jeder Patient, der eine Anaphylaxie erlitten hat, muss über die wesentlichen Verhaltensmaßregeln aufgeklärt werden, die zu Prophylaxe und Behandlung von anaphylaktischen Reaktionen geeignet sind. Zur Selbstmedikation erhält der Patient ein “Notfallset”. Unter Berücksichtigung der Kontraindikationen beinhaltet ein “Notfallset” zur Selbstmedikation Adrenalin als Autoinjektor (siehe oben), bei zu erwartenden respiratorischen Symptomen zusätzlich ein Adrenalinpräparat zum Inhalieren, ferner ein Glukokortikosteroid und ein H1-Antihistaminikum.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Dr. phil. J. Ring
Klinik und Poliklinik für Dermatologie
und Allergologie am Biederstein
Technische Universität München
Biedersteiner Straße 29
D-80802 München
Leitlinien
Allergologische Diagnostik von Überempfindlichkeitsreaktionen auf Arzneimittel
B. Przybilla, W. Aberer, A.J. Bircher, R. Brehler, K. Brockow, H. Dickel, T. Fuchs, M. Hertl, M. Mockenhaupt, O. Pfaar, J. Ring, B. Sachs, D. Vieluf, B. Wedi, M. Worm, T. Zuberbier und H.F. Merk
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Jahrgang 31 p. 153 - 158
Abstract
B. Przybilla1, W. Aberer2, A.J. Bircher3, R. Brehler4, K. Brockow5, H. Dickel6, T. Fuchs7, M. Hertl8, M. Mockenhaupt9, O. Pfaar10, J. Ring5, B. Sachs11, D. Vieluf12, B. Wedi13, M. Worm14, T. Zuberbier14 und H.F. Merk15
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München, 2Universitäts-Hautklinik, Medizinische Universität Graz, Österreich, 3Allergologische Poliklinik, Dermatologische Klinik, Universitätsspi
Correspondence to:
Prof. Dr. med. B. Przybilla
Klinik und Poliklinik für Dermatologie
und Allergologie
Ludwig-Maximilians-Universität
Frauenlobstraße 9–11
D-80337 München
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Allergien durch tierische Lebewesen I
Insektenallergie – Millionen von Arten als Auslöser?
B. Przybilla und R. Eben
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Jahrgang 31 p. 361 - 365
Abstract
B. Przybilla und R. Eben
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Allergiezentrum, Ludwig-Maximilians-Universität, München
Allergische Reaktionen auf Insekten werden vor allem durch Gift, Speichel, andere Ausscheidungen oder Körperteile (z.B. Haare) der Tiere ausgelöst. Klinisch am bedeutsamsten sind Soforttypreaktionen (vor allem Kontakturtikaria, Rhinokonjunktivitis, Asthma, Anaphylaxie) und Spättypreaktionen. Die bekanntesten zu Allergiekrankheiten führenden Insekten gehören der Ordnung der Hymenopteren (vor allem Bienen, Wespen, Ameisen) bzw. der Ordnung der Schaben an, sie lösen insbesondere Anaphylaxie bzw. Asthma bronchiale aus. Stechmücken, Läuse, Wanzen oder Flöhe verursachen vor allem Hauterkrankungen. Reaktionen auf Schmetterlinge, Motten oder Raupen (Lepidopterismus), beispielsweise auf den Eichenprozessionsspinner, sind toxisch oder allergisch bedingt. Allergische Reaktionen wurden auch auf viele andere Insekten, wie Marienkäfer oder Fliegen, berichtet. Insektenstiche sowie intensiver Insektenkontakt führen häufig zur Sensibilisierung. Unter geeigneten Bedingungen kann vermutlich jede Insektenspezies allergische Reaktionen auslösen.Correspondence to:
Prof. Dr. med. B. Przybilla; Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Allergiezentrum, Ludwig-Maximilians-Universität, Frauenlobstraße 9-11, D-80337 München
Leitlinie
Diagnose und Therapie der Bienen- und Wespengiftallergie. Positionspapier der Arbeitsgruppe Insektengiftallergie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI)
Diagnosis and therapy of bee and yellow jacket venom allergy
Franziska Ruëff, B. Przybilla, T. Fuchs, H. Gall, J. Rakoski, W. Stolz und D. Vieluf
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42.00 $
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Jahrgang 24 p. 78 - 92
Abstract
Allergologie, Jahrgang 24, Nr. 2/2001, S. 78–92
Diagnose und Therapie der Bienen- und Wespengiftallergie. Positionspapier der Arbeitsgruppe Insektengiftallergie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI)
Franziska Ruëff, B. Przybilla, T. Fuchs, H. Gall, J. Rakoski, W. Stolz und D. Vieluf
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie Ludwig-Maximilians-Universität, München
Correspondence to:
Dr. med. F. Ruëff
Klinik und Poliklinik für Dermatologie
und Allergologie
Ludwig-Maximilians-Universität
Frauenlobstraße 9 – 11
D-80337 München
Anaphylaxie
Risikofaktoren bei Insektengiftallergie
Risk factors in Hymenoptera venom allergy
F. Ruëff, J. Kroth und B. Przybilla
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Jahrgang 33 p. 297 - 302
Abstract
Allergologie, Jahrgang 33, Nr. 7/2010, S. 297–302
Risikofaktoren bei Insektengiftallergie
F. Ruëff, J. Kroth und B. Przybilla
AllergieZentrum, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München
Die Kenntnis von Risikofaktoren bei Insektengiftallergie beeinflusst die Indikationsstellung zur spezifischen Immuntherapie (SIT) mit Insektengift und allgemeine therapeutische Gesichtspunkte bei Insektengiftallergie. Risikofaktoren für eine schwere systemische anaphylaktische Reaktion (SAR) bei Hymenopterenstich sind frühere leichtere Stichreaktionen, Stiche durch Wespen, erhöhte basale Serumtryptasekonzentration (bSTK), Mastozytose, höheres Alter, ACE-Hemmer und männliches Geschlecht. Der stärkste Risikofaktor für SAR bei SIT ist die Behandlung mit Bienengift, weiter zu nennen sind bSTK, Mastozytose, insektengiftspezifische IgE-Antikörper im Serum und schnelle Dosissteigerung. Versagen der SIT ist häufiger bei Patienten mit Bienengiftallergie, bei schlecht vertragener SIT und bei Mastozytose; nur bei Patienten mit Wespengiftallergie auch eine erhöhte bSTK. Bis auf das Absetzen von Arzneimitteln (ACE-Hemmer) sowie die Wahl des Dosissteigerungsschemas und der Erhaltungsdosis können Risiken bei Patienten mit Insektengiftallergie kaum beeinflusst werden. Bei Patienten mit einem besonderen Risiko für ein Therapieversagen bzw. im Falle eines Therapieversagens sollte die SIT von vornherein mit einer erhöhten Erhaltungsdosis durchgeführt werden, meist sind 200 mg ausreichend.Correspondence to:
PD Dr. med. Franziska Ruëff
AllergieZentrum
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
Ludwig-Maximilians-Universität
Frauenlobstraße 9 – 11
D–80337 München
Email: [email protected]
Berufsdermatologie aktuell
Allergische Berufsdermatosen – Hinweise für die Verwaltungs- und Begutachtungspraxis
Allergic occupational dermatoses – information for administration and assessment
B. Przybilla, V. Mahler und Th. Fuchs
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Jahrgang 58 p. 114 - 118
Abstract
Dermatologie in Beruf und Umwelt, Jahrgang 58, Nr. 1/2010, S. 114–118
Allergische Berufsdermatosen – Hinweise für die Verwaltungs- und Begutachtungspraxis
B. Przybilla1, V. Mahler2 und Th. Fuchs3
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, AllergieZentrum, Ludwig-Maximilians-Universität, München, 2Hautklinik, Universitätsklinikum Erlangen, 3Abteilung für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität, Göttingen
Leitlinie
Hauttests zur Diagnostik von allergischen Soforttypreaktionen
Skin tests for diagnosis of allergic immediate-type reactions
F. Ruëff, K.-C. Bergmann, K. Brockow, T. Fuchs, A. Grübl, K. Jung, L. Klimek, H. Müsken, O. Pfaar, B. Przybilla, H. Sitter und W. Wehrmann
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42.00 $
Jahrgang 34 p. 212 - 228
Abstract
Allergologie, Jahrgang 34, Nr. 4/2011, S. 212–228
Hauttests zur Diagnostik von allergischen Soforttypreaktionen
F. Ruëff1, K.-C. Bergmann2, K. Brockow3, T. Fuchs4, A. Grübl5, K. Jung6, L. Klimek7, H. Müsken8, O. Pfaar7, B. Przybilla1, H. Sitter9 und W. Wehrmann10
1AllergieZentrum, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, 2Allergie-Centrum-Charité, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, 3Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 4Abteilung Dermatologie und Venerologie, Universitätsmedizin Göttingen, 5Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Schwabing, München, 6Praxis für Dermatologie und Immunologie, Erfurt, 7Zentrum für Rhinologie und Allergologie, Wiesbaden, 8Praxis für Innere Medizin, Pneumologie, Allergologie, Umweltmedizin, Sozialmedizin und Rehabilitationswesen, Bad Lippspringe, 9Institut für Chirurgische Forschung, Philipps-Universität Marburg, 10Praxis für Dermatologie, Münster
Das Prinzip der Hauttests bei IgE-vermittelter Soforttypallergie besteht darin, das Allergen an die in der Dermis liegenden, IgE-Antikörper tragenden Mastzellen heranzubringen. Bei Mastzellaktivierung kommt es zu einer Freisetzung von Mediatoren; die im Wesentlichen durch Histamin ausgelöste sichtbare Testreaktion zeigt sich als Quaddel und Rötung. Die Indikation zum Hauttest ergibt sich bei Verdacht auf eine allergische Erkrankung vom Soforttyp. Systemische Reaktionen bei Hauttests sind sehr selten. Für diesen Fall muss eine Notfallversorgung verfügbar sein. Relative Kontraindikationen sind Hautkrankheiten im Testfeld, ein deutlich beeinträchtigter Allgemeinzustand und schweres, therapeutisch nicht adäquat eingestelltes Asthma bronchiale. Für Tests, die mit einem erhöhten Risiko einer systemischen anaphy- laktischen Reaktion behaftet sind, gelten eine Behandlung mit b-Blockern oder Schwangerschaft als weitere Kontraindikationen. Hauttests können in jedem Lebensalter vorgenommen werden, wobei im Säuglings- und Kleinkindalter die Indikation zurückhaltend zu stellen ist. Auswaschphasen von das Testergebnis möglicherweise verfälschenden Arzneistoffen sowie eine Refraktärperiode von etwa einer Woche nach einer akuten anaphylaktischen Reaktion sind zu berücksichtigen. Sofern Hauttests in Betracht kommen, ist der Prick-Test die Methode der ersten Wahl. Der Intrakutantest ist sensitiver als der Prick-Test und soll vor allem dann vorgenommen werden, wenn der Prick-Test unauffällig ist. Die Tests werden an der Volarseite der Unterarme durchgeführt, beim schmerzhafteren Intrakutantest ist auch der weniger empfindliche Rücken geeignet. Zunächst sollen immer Tests mit standardisierten Extrakten vorgenommen werden. Auf andere Testsubstanzen soll nur dann ausgewichen werden, wenn standardisierte Testallergene nicht verfügbar sind oder Tests mit ihnen nicht weiterführend waren. Kommt es zu einer Testreaktion gegen selbst zubereitetes Testmaterial, so müssen Kontrollpersonen mitgetestet werden, um unspezifische Reaktionen auszuschließen. Die Ablesung erfolgt nach 15 – 20 Minuten. Als positive Testreaktion gilt beim Prick-Test ein mittlerer Quaddeldurchmesser von ³ 3 mm, beim Intrakutantest von ³ 5 mm. Trotz bestehender allergischer Reaktionslage können Hauttests negativ sein. Im Fall einer positiven Testreaktion sind durch Bezug auf die Anamnese und gegebenenfalls durch Provokationstests klinisch relevante von irrelevanten Testreaktionen zu unterscheiden. Aus einer klinisch stummen Sensibilisierung ergibt sich in aller Regel keine praktische Konsequenz.Correspondence to:
PD Dr. med. Franziska Ruëff
AllergieZentrum
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
Ludwig-Maximilians-Universität
Frauenlobstraße 9 – 11
D–80337 München
Email: [email protected]
Übersicht
Der Niedergang der Allergologie in Deutschland. Eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation und Lösungsvorschläge
The decline of allergology in Germany. A national stock taking and a proposal
F. Ruëff, W. Wehrmann, A. Schnuch, G. Hofer und B. Przybilla
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42.00 $
Jahrgang 35 p. 473 - 479
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 9/2012, S. 473–479
Der Niedergang der Allergologie in Deutschland. Eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation und Lösungsvorschläge
F. Ruëff1, W. Wehrmann2, A. Schnuch3, G. Hofer4 und B. Przybilla1
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, AllergieZENTRUM, Ludwig-Maximilians-Universität München, 2Hautärztliche Gemeinschaftspraxis, Münster, 3Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK), Institut an der Georg-August-Universität Göttingen, 4Stallergenes GmbH, Kamp-Lintfort
Etwa 20% der deutschen Bevölkerung leiden im Laufe ihres Lebens an allergischen Erkrankungen, die überwiegend die Lebensqualität wesentlich beeinträchtigen, zu verminderter beruflicher Leistungsfähigkeit führen und zum Teil einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen können. Während auf der einen Seite allergische Erkrankungen häufig sind und, sofern Vergleichszahlen vorliegen, deren Zunahme nachweisbar ist, gibt es auf der anderen Seite Indikatoren für eine zunehmende Verschlechterung der Versorgung. Bereits im Medizinstudium ist das Querschnittsfach Allergologie nicht berücksichtigt, die Erlangung der Zusatzbezeichnung Allergologie kann im ungünstigsten Fall mit nur 6 Monaten Weiterbildung erworben werden. Durch von Jahr zu Jahr schwankende, regional unterschiedliche Vergütungsregelungen kann sich im ambulanten Bereich ergeben, dass diejenigen Ärzte besser gestellt werden, die für gesetzlich versicherte Patienten keine allergologischen Leistungen erbringen. Ein Rückgang der Verordnungen von Hyposensibilisierungsextrakten lässt sich in Deutschland seit 2008 nachweisen. Finanzielle Sanktionen führen offensichtlich auch zu einer sachlich nicht gerechtfertigten Bevorzugung subkutaner gegenüber sublingualer Immuntherapie. Im stationären Bereich ist der Aufwand allergologischer Diagnostik und Therapie in der DRG-Bewertung nicht angemessen dargestellt, folgerichtig wird eine leitliniengerechte Versorgung der Patienten hier entweder nicht mehr durchgeführt oder rationiert. Die jüngsten Novellen des Arzneimittelgesetzes haben dazu geführt, dass die Herstellung von Diagnostika für den Hauttest aufgrund des formalen Aufwands und der damit hohen Kosten kurz vor dem Aus steht. Zur Verbesserung der Versorgung allergiekranker Patienten sind dringlich geeignete Maßnahmen angezeigt.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Franziska Ruëff
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
AllergieZENTRUM
Ludwig-Maximilians-Universität
Frauenlobstraße 9 – 11
D–80337 München
Email: [email protected]
Leitlinie
Diagnose und Therapie der Bienenund Wespengiftallergie
Diagnosis and therapy of bee and wasp venom allergy
B. Przybilla, F. Ruёff, A. Walker, H.-C. Räwer, W. Aberer, C.P. Bauer, D. Berdel, T. Biedermann, K. Brockow, J. Forster, Th. Fuchs, E. Hamelmann, T. Jakob, R. Jarisch, H.F. Merk, U. Müller, H. Ott, W. Sitter, R. Urbanek und B. Wedi
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42.00 $
Jahrgang 35 p. 563 - 562
Abstract
Allergologie, Jahrgang 35, Nr. 11/2012, S. 563–589
Diagnose und Therapie der Bienenund Wespengiftallergie
B. Przybilla1, F. Ruёff1, A. Walker1, H.-C. Räwer1, W. Aberer2, C.P. Bauer3, D. Berdel4, T. Biedermann5, K. Brockow6, J. Forster7, Th. Fuchs8, E. Hamelmann9, T. Jakob10, R. Jarisch11, H.F. Merk12, U. Müller13, H. Ott14, W. Sitter15, R. Urbanek16 und B. Wedi17
1Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, AllergieZentrum, Ludwig- Maximilians-Universität München, 2Universitäts-Hautklinik, Medizinische Universität Graz, Österreich, 3Fachklinik Gaißach der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd, Gaißach, 4Forschungsinstitut zur Prävention von Allergien und Atemwegserkrankungen, Marien-Hospital, Wesel, 5Universitäts-Hautklinik, Universitätsklinikum Tübingen, 6Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München, 7Kinderabteilung St. Hedwig, St. Josefskrankenhaus, Freiburg, 8Funktionsbereich Allergologie, Universitätshautklinik Göttingen, 9Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Ruhr- Universität Bochum, 10Forschergruppe Allergologie und Allergieabteilung, Universitäts-Hautklinik, Universitätsklinikum Freiburg, 11Floridsdorfer Allergiezentrum (FAZ), Wien, Österreich, 12Hautklinik, Medizinische Fakultät der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, 13Allergiestation, Medizinische Klinik, Spital Ziegler, Spitalnetz Bern, Schweiz, 14Abteilung Pädiatrische Dermatologie, Kinderkrankenhaus Wilhelmstift, Hamburg, 15Institut für chirurgische Forschung, Philipps-Universität Marburg, 16Klinische Abteilung für Allgemeine Pädiatrie, Universitätsklinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Freiburg, 17Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover
Allergische Reaktionen auf Stiche von Bienen (Apis mellifera) oder Faltenwespen (insbesondere Vespula vulgaris, V. germanica) manifestieren sich fast immer als gesteigerte örtliche Reaktionen (schwere Lokalreaktion; bei bis zu 25% der Bevölkerung) oder als Allgemeinreaktionen mit den Symptomen der Soforttypallergie (Anaphylaxie; bei bis zu 3,5% der Bevölkerung). Anaphylaktische Stichreaktionen werden durch IgE-Antikörper, die gegen Giftinhaltsstoffe gerichtet sind, ausgelöst. Andere klinische Bilder allergischer Reaktionen („ungewöhnliche Stichreaktionen“) sind – ebenso wie Intoxikationen durch eine große Anzahl von Stichen – sehr selten. Insbesondere schwere anaphylaktische Reaktionen können zu bleibenden Körperschäden oder zum Tod führen. Akute Reaktionen werden symptomatisch behandelt. Danach ist bei Patienten mit allergischen Reaktionen eine langfristige Therapie notwendig. Sie umfasst Expositionsprophylaxe, Selbsthilfemaßnahmen des Patienten (einschließlich der Anwendung einer Notfallmedikation) bei erneutem Stich und, bei systemischer Soforttypreaktion, die spezifische Immuntherapie (SIT; Hyposensibilisierung). Adrenalin zur Selbstinjektion ist Bestandteil der Notfallmedikation bei Patienten mit früherer systemischer Soforttypreaktion. Grundlage der Diagnostik bei Patienten mit systemischen Soforttypreaktionen sind Anamnese sowie Hauttests und Bestimmung der spezifischen Serum-Immunglobulin- E(IgE)-Antikörper gegen Gesamtgift. Wird bei diesen Tests eine aufgrund der Anamnese erwartete Sensibilisierung nicht gefunden, so werden die spezifischen Serum- IgE-Antikörper gegen relevante Einzelallergene (zurzeit verfügbar Api m 1 und Ves v 5) bestimmt sowie gegebenenfalls zelluläre Tests vorgenommen. Die Ergebnisse der Diagnostik werden von verschiedenen Variablen beeinflusst, „alsch-negative“oder „falsch-positive“ Ergebnisse sind bei allen Tests möglich. Bei Patienten mit erhöhter Konzentration der basalen Serumtryptase 95. Perzentile 11,4 μ/l) und/oder Mastozytose verlaufen anaphylaktische Stichreaktionen häfig sehr schwer. Um diese Risiken zu erkennen, sind die Bestimmung der basalen Serumtryptasekonzentration und die Untersuchung der Haut auf das Vorliegen einer kutanen Mastozytose angezeigt. Bienen- oder Wespengift-SIT ist bei Patienten obligat, die eine Stichanaphylaxie mit respiratorischen oder kardiovaskulären Symptomen erlitten haben, sowie bei Patienten mit individuellen Risikofaktoren. Im Übrigen kann die SIT allen erwachsenen Patienten mit systemischer Stichreaktion vom Soforttyp unabhängig vom Schweregrad empfohlen werden. Nur bei Kindern mit systemischer Reaktion ausschließich der Haut kann auf der Grundlage von Studienergebnissen berechtigt auf die SIT verzichtet werden. Für die Dosissteigerung der SIT gibt es zahlreiche Behandlungsprotokolle, mit denen die Erhaltungsdosis in einem Tag (Ultra-Rush-Protokoll), nach 3 – 5 Tagen (Rush-Protokoll) oder in einigen ochen bis Monaten (konventionelle SIT) erreicht wird. Mit der Geschwindigkeit der Dosissteigerung nehmen die Nebenwirkungen zu. Die Standarderhaltungsdosis ist 100 μ. Bei Risikopatienten kann bei Bienengift- SIT, die weniger wirksam ist als Wespengift- SIT, von vornherein eine besser wirksame Erhaltungsdosis von 200 μ gegeben werden; manchmal kann dies auch bei Wespengift- SIT angezeigt sein. Als Nebenwirkungen der SIT können insbesondere in der Einleitungsphase systemische anaphylaktische Reaktionen und subjektive Allgemeinbeschwerden auftreten; schwere Reaktionen sind selten. In Einzelfällen kommt es zu wiederholten anaphylaktischen Reaktionen, die den Behandlungsverlauf stark behindern oder zum Therapieabbruch zwingen können. Um hier Verträlichkeit der SIT zu erreichen, erscheint derzeit eine Begleit- und/oder Vortherapie mit dem Anti-IgE-Antikörper Omalizumab (gegenwärtig „off-label use“) am aussichtsreichsten; weiter erhalten diese Paienten eine erhöte Erhaltungsdosis (≥200 μ). Der Erfolg der SIT kann nicht durch Laborparameter erfasst werden. Eine Kontrolle der Wirksamkeit der Therapie durch einen Stichprovokationstest mit einem lebenden Insekt sollte etwa 6 –18 Monate nach Erreichen der Erhaltungsdosis (bei besonderer Gefährdung des Patienten auch früher) erfolgen. Bei Stichprovokationstests ist die Einhaltung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zu gewährleisten. Kommt es trotz SIT zu einer erneuten systemischen Reaktion, so führt eine Steigerung der Erhaltungsdosis (meist sind 200 μ ausreichend) fast immer zum Erfolg. Bei den meisten Patienten kann die SIT nach 3 – 5 Jahren beendet werden, sofern SIT und ein erneuter Stich ohne systemische Reaktion vertragen wurden. Ist dies nicht der Fall oder bestehen besondere Risiken, so wird der Patient gegebeenfalls läger behandelt. Manchmal (z.B. bei Mastozytose oder früerer Stichreaktion mit Herzkreislaufstillstand) ist eine lebenslange SIT indiziert.Correspondence to:
Prof. Dr. med. B. Przybilla
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
AllergieZentrum
Ludwig-Maximilians-Universität
Frauenlobstraße 9 – 11
D–80337 München
Email: [email protected]
Möglichkeiten und Grenzen der allergologischen In-vitro-Diagnostik
In-vitro-Diagnostik bei Insektengiftallergie
In-vitro diagnostics of Hymenoptera venom allergy
F. Ruëff, B. Vos und B. Przybilla
Price
42.00 $
Jahrgang 36 p. 43 - 50
Abstract
Allergologie, Jahrgang 36, Nr. 2/2013, S. 43–50
In-vitro-Diagnostik bei Insektengiftallergie
F. Ruëff1, B. Vos1,2 und B. Przybilla1
1AllergieZentrum, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München, 2University Medical Center Groningen, University of Groningen, Groningen, Niederlande
Vor geplanter spezifischer Immuntherapie ist der Nachweis einer Insektengiftsensibilisierung erforderlich. Bei Vorgeschichte einer anaphylaktischen Stichreaktion werden Hauttests mit den Insektengiften durchgeführt und spezifische IgE-Antikörper (sIgEAK) gegen die Gesamtgifte von Bienen und Vespula sowie bei Erwachsenen die basale Mastzelltryptasekonzentration im Serum bestimmt. Ein Anstieg der Konzentration sIgEAK gegen ein Gift nach einem Stichereignis, der gefolgt ist von einem späteren Abfall, kann die kurz zuvor stattgefundene Exposition belegen. Sind sIgE-AK nicht bzw. nicht gegen das vermutlich krankheitsursächliche Gift nachweisbar, so wird die Bestimmung bei kurzem Abstand der ersten Bestimmung zum Stichereignis wiederholt. Falls negativ sowie bei späterem Abnahmezeitpunkt sollten dann auch molekulare Giftkomponenten und die Gifte anderer in Betracht kommender Insekten erfasst werden. Werden sIgEAK nicht bzw. nicht gegen das vermutlich krankheitsursächliche Insekt nachgewiesen, so können zelluläre Tests (z.B. Basophilen- Aktivierungstest) eine Insektengiftsensibilisierung belegen. Bei Nachweis von sIgE-AK gegen beide Insektengifte kann mittels Inhibitionstests ein Beleg für kreuzreagierende Antikörper gefunden werden. Weiter kann die Spezifität durch zusätzliche Bestimmung von sIgE-AK gegen CCD-freie molekulare Giftkomponenten verbessert werden. Bislang kann durch keinen In-vitro-Test festgestellt werden, ob eine klinische Relevanz für diesen Befund vorliegt. Trotz vieler Bemühungen ist es bislang nicht gelungen, einen Labormarker zu finden, mit dem die klinische Relevanz einer Sensibilisierung nachgewiesen oder ausgeschlossen werden kann.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Franziska Ruëff
AllergieZentrum
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
Ludwig-Maximilians-Universität
Frauenlobstraße 9-11
D-80337 München
Email: [email protected]
Anaphylaxie
Problemsituationen beim Management der Insektengiftanaphylaxie
Challenges in managing insect venom anaphylaxis
B. Przybilla und F. Ruëff
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 283 - 292
Abstract
empAllergologie, Jahrgang 37, Nr. 7/2014, S. 283–292
Problemsituationen beim Management der Insektengiftanaphylaxie
B. Przybilla und F. Ruëff
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München
Der erste Schritt bei der langfristigen Versorgung des Patienten mit Insektengiftanaphylaxie ist eine detaillierte Anamnese, die hinsichtlich des ursächlichen Insekts allerdings öfter unklar bleibt. Sind die Ergebnisse von Hauttests und Bestimmung spezifischer Serum-IgE-Antikörper zum Nachweis einer Sensibilisierung gegen Bienen- und/ oder Wespengift nicht schlüssig, dann können Zusatzuntersuchungen weiterhelfen (vor allem die Bestimmung von spezifischem IgE gegen relevante rekombinante Einzelallergene und der Basophilen-Aktivierungstest). Die Anleitung des Patienten zur Vermeidung von Insektenstichen sowie zu Verhalten und Selbstbehandlung bei erneutem Stich sollte nach dem Schulungsprogramm der Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxie Training und Edukation (AGATE) erfolgen. Die allergenspezifische Immuntherapie (ASIT) ist bei Erwachsenen mit Stichanaphylaxie unabhängig vom Schweregrad indiziert, bei Kindern mit ausschließlicher systemischer Hautreaktion kann auf sie verzichtet werden. Die allgemeinen Kontraindikationen einer ASIT sind grundsätzlich zu beachten; beim potentiell lebensbedrohlichen Krankheitsbild der Insektengiftanaphylaxie gelten dauerhafte Kontraindikationen aber nur relativ, eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung ist nötig. Bei wiederholten systemischen Nebenwirkungen der ASIT kann durch Omalizumab meist Verträglichkeit erreicht werden. Die Dauer der ASIT hängt vom Risikoprofil des Patienten ab, die Entscheidung zur Beendigung wird individuell getroffen. Manche Patienten, insbesondere solche mit Mastozytose oder reanimationspflichtiger Stichanaphylaxie, benötigen eine lebenslange ASIT.Correspondence to:
Univ.-Prof. Dr. med. B. Przybilla
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
Ludwig-Maximilians-Universität
Frauenlobstraße 9-11
D-80337 München
Email: [email protected]
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Leitlinie Kontaktekzem
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J. Brasch, D. Becker, W. Aberer, A. Bircher, B. Kränke, K. Jung, B. Przybilla, T. Biedermann, T. Werfel, S.M. John, P. Elsner, T. Diepgen, A. Trautmann, H.F. Merk, T. Fuchs und A. Schnuch
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Jahrgang 37 p. 309 - 324
Abstract
Allergologie, Jahrgang 37, Nr. 8/2014, S. 309–324
Leitlinie Kontaktekzem
J. Brasch1, D. Becker2, W. Aberer3, A. Bircher4, B. Kränke3, K. Jung5, B. Przybilla6, T. Biedermann7, T. Werfel8, S.M. John9, P. Elsner10, T. Diepgen11, A. Trautmann12, H.F. Merk13, T. Fuchs14 und A. Schnuch15
1Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, 2Universitäts-Hautklinik Mainz, 3Universitäts- Hautklinik, Medizinische Universität Graz, Österreich, 4Allergologische Poliklinik, Dermatologische Klinik, Universitätsspital Basel, Schweiz, 5Hautarztpraxis, Erfurt, 6Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Allergiezentrum, Ludwig-Maximilians-Universität, München, 7Universitäts-Hautklinik Tübingen, 8Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, 9Fachgebiet Dermatologie, Umweltmedizin und Gesundheitstheorie, Universität Osnabrück, 10Klinik für Hautkrankheiten, Universitätsklinikum Jena, 11Abteilung Klinische Sozialmedizin, Institut für Arbeitsmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg, 12Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsklinikum Würzburg, 13Hautklinik, Universitätsklinikum Aachen, 14Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsmedizin Göttingen, 15Informationsverbund Dermatologischer Kliniken, Universitäts-Hautklinik Göttingen
Correspondence to:
Prof. Dr. med. J. Brasch
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Campus Kiel
Schittenhelmstraße 7
D–24105 Kiel
Email: [email protected]
Insektengiftallergie
Editorial
Editorial
F. Ruëff und B. Przybilla
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Jahrgang 37 p. 351 - 351
Abstract
Allergologie, Jahrgang 37, Nr. 9/2014, S. 351
Editorial
F. Ruëff und B. Przybilla
Insektengiftallergie
Möglichkeiten zur Verbesserung des Therapieerfolgs der Immuntherapie mit Insektengift – was ist möglich?
Potentials for improvement of the efficacy of venom immunotherapy – what is possible?
F. Ruëff und B. Przybilla
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 368 - 373
Abstract
HGAllergologie, Jahrgang 37, Nr. 9/2014, S. 368–373
Möglichkeiten zur Verbesserung des Therapieerfolgs der Immuntherapie mit Insektengift – was ist möglich?
F. Ruëff und B. Przybilla
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München
Einleitung: Trotz spezifischer Immuntherapie mit Hymenopterengift (HG-SIT) entwickelt ein Teil der Patienten noch systemische Stichreaktionen. Erkenntnisse über Risikofaktoren für ein Therapieversagen können für eine Verbesserung der Therapie genutzt werden. Methodik: Auswertung der Literatur. Ergebnisse: ACE-Hemmer und Mastozytose sind mit einem Therapieversagen der HG-SIT assoziiert. Weiter ist ein Versagen der HG-SIT häufiger bei Patienten mit Bienengiftallergie oder bei schlecht vertragener HG-SIT. Eine bessere Wirksamkeit besteht bei HG-SIT mit erhöhter Erhaltungsdosis (≥ 200 μ) und bei Doppeltherapie mit sowohl Bienen- wie auch Wespengift fü das jeweils andere Gift. Auch ist bei lägerer Therapiedauer die Wirksamkeit besser. Schlussfolgerungen: Erkenntnisse üer Risikofaktoren fü Patienten mit Insektengiftallergie sind entscheidend für das Management der Erkrankung. ACE-Hemmer sollten durch andere Arzneistoffe ersetzt werden. Andere Risikofaktoren fü eine schlechtere Wirksamkeit der HG-SIT lassen sich nicht beeinflussen. Bei Patienten mit Mastozytose oder bei Bienengiftallergie sollte die HG-SIT von vorneherein mit einer erhöten Erhaltungsdosis durchgefürt werden. Inwiefern das Erzeugen einer besseren Verträlichkeit der HG-SIT zu einer besseren Wirksamkeit beitragen kann, ist noch unklar.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Franziska Ruëff
Univ.-Prof. Dr. med. B. Przybilla
Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
Ludwig-Maximilians-Universität
Frauenlobstraße 9-11
D-80337 München
Email: [email protected]