Originalarbeit
Modulares, multiparameterbasiertes und selbsttätig alarmgebendes Überwachungssystem zum ambulanten Monitoring von Risiko-Patienten
Multi-parameter-based, modular and self activating device for ambulatory monitoring of risk patients
J. Piper und B. Müller
Price
42.00 $
Jahrgang 27 p. 110 - 118
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 27, Nr. 3/2015, S. 110–118
Modulares, multiparameterbasiertes und selbsttätig alarmgebendes Überwachungssystem zum ambulanten Monitoring von Risiko-Patienten
J. Piper und B. Müller
Meduna-Kliniken, Bad Bertrich
Beschrieben wird das Konzept eines modularen, auf mehreren Vitalparametern basierenden Systems zur ambulanten Patientenüberwachung. Bei Erkennung eines vital bedrohlichen Zustands gibt das System selbstständig einen Alarm ab, kombiniert mit einer GPS-basierten Übermittlung des Patientenstandorts und bedarfsweisen Zusatzinformationen. Verschiedene Biosensoren überwachen kontinuierlich mehrere vital relevante Funktionszustände. Die erfassten Parameter werden an ein vom Patienten getragenes Datenerfassungssystem übertragen. Bei Detektion einer vital bedrohlichen Funktionsstörung wird vom System selbsttätig über ein geeignetes Telekommunikationsmittel (beispielsweise ein integriertes Mobiltelefon mit GPS-Funktion) ein sofortiger Alarm absetzt. Weniger gravierende, jedoch potenziell lebensbedrohliche Ereignisse können auch ohne Alarmauslösung für spätere retrospektive Auswertungen gespeichert werden. Unabhängig von einem automatischen Alarm kann der Patient auch manuell einen Alarm abgeben. Bei einem Fehlalarm kann der Patient eine annullierende Meldung absetzen. Bedarfsweise kann das Überwachungssystem mit der Steuerungselektronik eines Pkw zusammenwirken, sodass unkontrollierte Fahrzeugbewegungen bei einer plötzlichen Vitalfunktionsstörung möglichst rasch beendet werden.Correspondence to:
Prof. Dr. med. J. Piper
Meduna-Kliniken
Clara-Viebig-Straße 4
D–56864 Bad Bertrich
Email: [email protected]
40 Jahre Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Deutscher Pollenflugkalender 5.0 – Update des gesamtdeutschen und der regionalen Pollenflugkalender mit Messdaten der Jahre 2016 bis 2021
German Pollen Calendar 5.0 – Update of the German and regional pollen calendars based on 2016 to 2021 measurement data
M. Werchan, B. Werchan, B. Müller, S. Röseler und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2023) p. 617 - 622
Abstract
Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 9/2023, S. 617-622
Deutscher Pollenflugkalender 5.0 – Update des gesamtdeutschen und der regionalen Pollenflugkalender mit Messdaten der Jahre 2016 bis 2021
M. Werchan1, B. Werchan1, B. Müller1#2, S. Röseler1#3 und K.-C. Bergmann1#4
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Institut für Biotechnologie, Technische Universität Berlin, Berlin, 3Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, 4Institute of Allergology, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt- Universität zu Berlin, Berlin
Pollenflugkalender (PFK) gelten als Hilfsmittel zur Vorbeugung und zum Umgang mit pollenbedingten allergischen Erkrankungen und können bei der Planung persönlicher Aktivitäten und medizinischer Behandlung helfen. PFK veranschaulichen grafisch das mittlere zeitliche Auftreten von Pollen bestimmter Pollentaxa in der Luft, basierend auf Pollenmessdaten eines bestimmten Gebietes. Umwelt- und Klimaveränderungen beeinflussen das Pollenaufkommen in der Luft. Das erfordert eine kontinuierliche und standardisierte Überwachung luftgetragener Pollen und die regelmäßige Aktualisierung der PFK. Die PFK 5.0 für Deutschland und die vier Regionen Deutschlands beruhen auf Pollenmessdaten von Messstationen im Messnetz der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID), die die Außenluft mithilfe volumetrischer Pollenfallen vom Hirst-Typ mit anschließender lichtmikroskopischer Pollenanalyse der Luftstaubproben überwachen. In diesem Beitrag werden die aktualisierten Pollenflugkalender 5.0 für 16 Pollentaxa für Deutschland und vier Regionen in Deutschland auf der Basis von Pollenmessdaten der Jahre 2016 bis 2021 vorgestellt.
Übersicht
Deutscher Pollenflugkalender 5.0 – Update des gesamtdeutschen und der regionalen Pollenflugkalender mit Messdaten der Jahre 2016 bis 2021
German Pollen Calendar 5.0 – Update of the German and regional pollen calendars based on 2016 to 2021 measurement data
M. Werchan, B. Werchan, B. Müller, S. Röseler und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 50 (2024) p. 212 - 216
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 4/2024, S. 212-216
Deutscher Pollenflugkalender 5.0 – Update des gesamtdeutschen und der regionalen Pollenflugkalender mit Messdaten der Jahre 2016 bis 2021
M. Werchan1, B. Werchan1, B. Müller1#2, S. Röseler1#3 und K.-C. Bergmann1#4
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Institut für Biotechnologie, Technische Universität Berlin, Berlin, 3Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, 4Institute of Allergology, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt- Universität zu Berlin, Berlin
Pollenflugkalender (PFK) gelten als Hilfsmittel zur Vorbeugung und zum Umgang mit pollenbedingten allergischen Erkrankungen und können bei der Planung persönlicher Aktivitäten und medizinischer Behandlung helfen. PFK veranschaulichen grafisch das mittlere zeitliche Auftreten von Pollen bestimmter Pollentaxa in der Luft, basierend auf Pollenmessdaten eines bestimmten Gebietes. Umwelt- und Klimaveränderungen beeinflussen das Pollenaufkommen in der Luft. Das erfordert eine kontinuierliche und standardisierte Überwachung luftgetragener Pollen und die regelmäßige Aktualisierung der PFK. Die PFK 5.0 für Deutschland und die vier Regionen Deutschlands beruhen auf Pollenmessdaten von Messstationen im Messnetz der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID), die die Außenluft mithilfe volumetrischer Pollenfallen vom Hirst-Typ mit anschließender lichtmikroskopischer Pollenanalyse der Luftstaubproben überwachen. In diesem Beitrag werden die aktualisierten Pollenflugkalender 5.0 für 16 Pollentaxa für Deutschland und vier Regionen in Deutschland auf der Basis von Pollenmessdaten der Jahre 2016 bis 2021 vorgestellt.
Erstpublikation in Allergologie, Jahrgang 46, Nr. 9/2023, S. 617-622.Correspondence to:
Matthias Werchan
Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Email: [email protected]
Klimawandel und Gesundheit
Birken- und Gräserpollenflug in Deutschland – Eine Analyse über die ersten 25 Jahre des neuen Millenniums
Birch and grass pollen flight in Germany – An analysis of the first 25 years of the new millennium
M. Werchan, B. Werchan, N. Mülleneisen, B. Müller, S. Röseler und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 51 (2025) p. 126 - 135
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 3/2025, S. 126-135
Birken- und Gräserpollenflug in Deutschland – Eine Analyse über die ersten 25 Jahre des neuen Millenniums
M. Werchan1, B. Werchan1, N. Mülleneisen2, B. Müller1#3, S. Röseler1#4 und K.-C. Bergmann1#5
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Asthma und Allergiezentrum, Leverkusen, 3Technische Universität Berlin, Fakultät III Prozesswissenschaften, Institut für Biotechnologie, Berlin, 4Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, 5Institut für Allergieforschung, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin
Die Studie untersucht die Entwicklung des Birken- und Gräserpollenflugs in Deutschland der Jahre 2000 – 2024 anhand der gemessenen Pollendaten der Messstationen im Netzwerk der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Während des Beobachtungszeitraums konnten deutliche Veränderungen in Intensität und Timing des Pollenflugs dokumentiert werden. Die als Hauptpollenflugzeit (HPFZ) bezeichnete pollenflugintensivste Zeit begann bei der Birke (Betula) im Jahr 2024 5 Tage früher als im Jahr 2000 und zeigte im gleichen Zeitraum eine Zunahme der Pollenmenge um 66%. Bei den Gräsern (Poaceae) verkürzte sich die HPFZ vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2024 um 13 Tage mit einem um 4 Tage späteren Beginn bei gleichzeitigem Anstieg der Pollenmenge um 58%. Dies stellt a) Allergiebetroffene und deren behandelnden Ärzte vor neue Herausforderungen, da sich die Hauptbelastungsphasen intensiviert haben, und unterstreicht b) die Notwendigkeit interdisziplinärer Ansätze, um die gesundheitlichen Belastungen durch den veränderten Pollenflug zu minimieren.Correspondence to:
Dipl.-Landsch.-ökol. Matthias Werchan
Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Email: [email protected]
Diagnostik und Therapie der Stuhlinkontinenz
Das tiefe anteriore Resektionssyndrom als Ursache der analen Inkontinenz
Low Anterior Resection Syndrome as a Cause of Fecal Incontinence
M.B. Müller und A.D. Rink
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2025) p. 197 - 204
Abstract
Verdauungskrankheiten, Jahrgang 43, Nr. 4/2025, S. 197-204
Das tiefe anteriore Resektionssyndrom als Ursache der analen Inkontinenz
M.B. Müller und A.D. Rink
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Essen, Essen
Das tiefe anteriore Resektionssyndrom (Low anterior resection syndrome, LARS) ist ein Symptomkomplex, der sich aus Störungen der Stuhlhaltefähigkeit sowie der Darmentleerung durch Ersatz des Rektums durch ein anderes Darmsegment ergibt. Der Schweregrad der Symptome wird mit dem sogenannten LARS-Score erfasst. Es tritt in bis zu 70% nach schließmuskelerhaltender Rektumresektion, auch nach alleiniger Radio- oder Radiochemotherapie beim Rektumkarzinom aber auch bei anderen pelvinen Tumorentitäten auf und hat zum Teil erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität. Therapeutisch können neben Maßnahmen zur Beckenbodenrehabilitation durch multimodale Physiotherapie eine optimale diätetische und medikamentöse Stuhlregulation sowie die Anwendung von Entleerungshilfen in Form von Suppositorien und Klysmen eingesetzt werden. Zu den erweiterten Maßnahmen gehören die transanale Irrigation, welche bislang die effektivste Behandlungsmethode des schweren LARS darstellt, sowie die ebenfalls mittlerweile evidenzbasierten neuromodulatorischen Therapieverfahren wie die Sakralnervenstimulation (SNS) sowie die Perkutane Tibiale Nervenstimulation (PTNS). Führen all diese Verfahren nicht zum Erreichen einer befriedigenden Lebensqualität, kann der Versuch der antegraden Irrigation über eine perkutane Zökostomie oder ein Malone-Stoma diskutiert werden. Alternativ bleibt die Anlage eines definitiven Stomas.Correspondence to:
Univ.-Prof. Dr. Andreas D. Rink
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie
Universitätsklinikum Essen
Hufelandstraße 55
45147 Essen
Email: [email protected]
Original
Birken- und Gräserpollenflug in Deutschland – Eine Analyse über die ersten 25 Jahre des neuen Millenniums
Birch and grass pollen flight in Germany – An analysis of the first 25 years of the new millennium
M. Werchan, B. Werchan, N. Mülleneisen, B. Müller, S. Röseler und K.-C. Bergmann
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2026) p. 57 - 66
Abstract
Allergologie, Jahrgang 49, Nr. 2/2026, S. 57-66
Birken- und Gräserpollenflug in Deutschland – Eine Analyse über die ersten 25 Jahre des neuen Millenniums
M. Werchan1, B. Werchan1, N. Mülleneisen2, B. Müller1#3, S. Röseler1#4 und K.-C. Bergmann1#5
1Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, Berlin, 2Asthma und Allergiezentrum, Leverkusen, 3Technische Universität Berlin, Fakultät III Prozesswissenschaften, Institut für Biotechnologie, Berlin, 4Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie,
Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, 5Institut für Allergieforschung, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin
Die Studie untersucht die Entwicklung des Birken- und Gräserpollenflugs in Deutschland der Jahre 2000 – 2024 anhand der gemessenen Pollendaten der Messstationen im Netzwerk der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Während des Beobachtungszeitraums konnten deutliche Veränderungen in Intensität und Timing des Pollenflugs dokumentiert werden. Die als Hauptpollenflugzeit (HPFZ) bezeichnete pollenflugintensivste Zeit begann bei der Birke (Betula) im Jahr 2024 5 Tage früher als im Jahr 2000 und zeigte im gleichen Zeitraum eine Zunahme der Pollenmenge um 66%. Bei den Gräsern (Poaceae) verkürzte sich die HPFZ vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2024 um 13 Tage mit einem um 4 Tage späteren Beginn bei gleichzeitigem Anstieg der Pollenmenge um 58%. Dies stellt a) Allergiebetroffene und deren behandelnden Ärzte vor neue Herausforderungen, da sich die Hauptbelastungsphasen intensiviert haben, und unterstreicht b) die Notwendigkeit interdisziplinärer Ansätze, um die gesundheitlichen Belastungen durch den veränderten Pollenflug zu minimieren.
Erstpublikation in Atemwegs- und Lungenkrankheiten, mit freundlicher Genehmigung der AutorenCorrespondence to:
Dipl.-Landsch.-ökol. Matthias Werchan
Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
Email: [email protected]