Pulmonale Berufserkrankungen
Editorial
Editorial
A.M. Preisser
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Jahrgang 40 p. 127 - 127
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 4/2014, S. 127
Editorial
A.M. Preisser
Pulmonale Berufserkrankungen
Die Berufskrankheit 4301 und das Bäckerasthma
Occupational disease number 4301 and baker’s asthma
C. Bittner, V. Harth und A.M. Preisser
Price
42.00 $
Jahrgang 40 p. 138 - 144
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 40, Nr. 4/2014, S. 138–144
Die Berufskrankheit 4301 und das Bäckerasthma
C. Bittner, V. Harth und A.M. Preisser
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Durch potenziell allergisierende Stoffe verursachte obstruktive Atemwegserkrankungen im Sinne der Berufskrankheit 4301 der Berufskrankheitenverordnung (BKV) haben einen wichtigen Anteil an den anerkannten Berufskrankheiten in Deutschland. Aufgrund der hohen Exposition gegenüber einer Vielzahl von Allergenen hat der Bäckerberuf ein besonderes Potenzial, eine allergische Rhinitis und/oder ein Asthma bronchiale zu verursachen. In bisherigen Untersuchungen konnten einzelne relevante Allergene identifiziert werden; ausreichend sensitive Allergietests sind jedoch bis heute nicht verfügbar. Für eine präzise Diagnosestellung ist es umso wichtiger, eine gute Anamnese in Zusammenhang mit einer fundierten Lungenfunktionsdiagnostik zu erheben.Correspondence to:
Dr. med. Cordula Bittner
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM)
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Seewartenstraße 10
D–20459 Hamburg
Email: [email protected]
Übersicht
Spiroergometrie mit erhöhter Sauerstoffkonzentration – die Haldane-Transformation auf dem Prüfstand
Cardiopulmonary exercise testing with increased oxygen concentration – the Haldane transformation to the test
S. Lang, H. Eschenbacher, V. Harth und A.M. Preisser
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2017) p. 86 - 93
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 43, Nr. 2/2017, S. 86-93
Spiroergometrie mit erhöhter Sauerstoffkonzentration – die Haldane-Transformation auf dem Prüfstand
S. Lang1, H. Eschenbacher1, V. Harth2 und A.M. Preisser2
1CareFusion Germany 234 GmbH, Höchberg, 2Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin, Hamburg
Für Patienten mit physischen Einschränkungen durch Herz- oder Lungenerkrankungen stellt die Spiroergometrie eine große Herausforderung dar. Die Insufflation einer erhöhten Sauerstoffkonzentration (FIO2) kann dieser Patientengruppe die körperliche Belastungsuntersuchung erleichtern. Als Berechnungsgrundlage für die in der Spiroergometrie ermittelte Sauerstoffaufnahme (VO2) wird seit mehr als 100 Jahren die Haldane-Transformation verwendet. Diese Berechnung scheint jedoch auf raumluftähnliche Sauerstoffkonzentrationen beschränkt zu sein. Für höhere FIO2-Werte zeigen sich signifikante Abweichungen der VO2. Eine weitere Transformation, die Eschenbacher Transformation, scheint für alle FIO2-Bereiche Gültigkeit zu besitzen. Eine Verifizierung dieses Korrekturfaktors nach Eschenbacher verspricht einen Mehrwert der Spiroergometrie mit erhöhter FIO2.Correspondence to:
Stephan Lang, Dipl.-Sportwiss.
CareFusion Germany 234 GmbH
Leibnizstraße 7
97204 Höchberg
Email: [email protected]
Exogen-allergische Alveolitis II
Beruf Biomüllwerker – Risiko für eine exogen-allergische Alveolitis
Organic waste collectors – risk of exogenous allergic alveolitis
A.M. Preisser und V. Harth
Price
42.00 $
Jahrgang 40 (2017) p. 303 - 305
Abstract
Allergologie, Jahrgang 40, Nr. 8/2017, S. 303-305
Beruf Biomüllwerker – Risiko für eine exogen-allergische Alveolitis
A.M. Preisser und V. Harth
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg
Bei einem Biomüllwerker wurde erst zwei Jahre nach Krankheitsbeginn die Diagnose einer exogen-allergischen Alveolitis gestellt. Die fünf Kriterien zur Diagnose der EAA – entsprechend den aktuellen Empfehlungen (AG EAA; EAACI) mit Antigen-Exposition, expositionsabhängigen Symptomen, Nachweis spezifischer IgG, Knisterrasseln, sowie typischen Veränderungen in der Computertomographie – waren erfüllt. Auch die Nebenkriterien mit Lymphozytose in der Lavage, erniedrigter Sauerstoffaufnahme sowie dem Karenztest waren positiv. Als ursächlich wurden die Schimmelpilze Aspergillus fumigatus und Penicillium chrysogenum identifiziert, beides Spezies, die insbesondere in pflanzlichen Abfällen vorkommen. Biomüll und Gartenabfälle sollten in die Liste der für eine EAA typischen Ursachen aufgenommen werden.Correspondence to:
PD Dr. med. Alexandra M. Preisser
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM)
Seewartenstraße 10
20459 Hamburg
Email: [email protected]
Exogen-allergische Alveolitis
Beruf Biomüllwerker – Risiko für eine exogen-allergische Alveolitis
Organic waste collectors – risk of exogenous allergic alveolitis
A.M. Preisser und V. Harth
Price
42.00 $
Jahrgang 44 (2018) p. 141 - 143
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 44, Nr. 3/2018, S. 141-143
Beruf Biomüllwerker – Risiko für eine exogen-allergische Alveolitis
A.M. Preisser und V. Harth
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg
Bei einem Biomüllwerker wurde erst zwei Jahre nach Krankheitsbeginn die Diagnose einer exogen-allergischen Alveolitis gestellt. Die fünf Kriterien zur Diagnose der EAA – entsprechend den aktuellen Empfehlungen (AG EAA; EAACI) mit Antigen-Exposition, expositionsabhängigen Symptomen, Nachweis spezifischer IgG, Knisterrasseln, sowie typischen Veränderungen in der Computertomographie – waren erfüllt. Auch die Nebenkriterien mit Lymphozytose in der Lavage, erniedrigter Sauerstoffaufnahme sowie dem Karenztest waren positiv. Als ursächlich wurden die Schimmelpilze Aspergillus fumigatus und Penicillium chrysogenum identifiziert, beides Spezies, die insbesondere in pflanzlichen Abfällen vorkommen. Biomüll und Gartenabfälle sollten in die Liste der für eine EAA typischen Ursachen aufgenommen werden.
Erstpublikation in Allergologie. 2017; 40: 303-305Correspondence to:
PD Dr. med. Alexandra M. Preisser
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM)
Seewartenstraße 10
20459 Hamburg
Email: [email protected]
Allergie und Berufskrankheiten, Kasuistiken – Haut und Lunge
Schwere bronchiale Reaktion nach Provokation mit Fisch und Krustentieren
Severe bronchial reaction after challenge with fish and crustaceans
A.M. Preisser, A.M. Kraft und V. Harth
Price
42.00 $
Jahrgang 43 (2020) p. 20 - 25
Abstract
Allergologie, Jahrgang 43, Nr. 1/2020, S. 20-25
Schwere bronchiale Reaktion nach Provokation mit Fisch und Krustentieren
A.M. Preisser, A.M. Kraft und V. Harth
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Der arbeitsplatzbezogene Inhalationstest (AIT) dient der Identifizierung von allergischem Asthma, wenn Symptome wie Husten, Giemen oder Dyspnoe am Arbeitsplatz auftreten. Sein Einsatz ist mit Risiken verbunden. Ein Koch (28) beklagt seit 3 Jahren bei der Zubereitung von Meerestieren eine Rhinokonjunktivitis und Kontakturtikaria. Er arbeitet weiter, trägt nun Handschuhe, schmeckt Fischgerichte nicht mehr ab und erhält antiobstruktive Therapie der Stufe III (ICS, LABA). Der MCH-Test zeigt die leichte bronchiale Hyperreagibilität (BHR) (PD100;sRt: 0,28 mg MCH), Haut- und Bluttests belegen Typ I-Sensibilisierungen gegen Fisch- und Krustentierproteine. Im AIT mit Anbraten von Garnelen treten Rhinokonjunktivitis, Husten und Distanzgiemen, FEV1-Abfall > 20%, sRt-Anstieg auf 9,6 kPa*s und ein Angioödem auf.
Die BK-Anzeige wurde sehr spät erstellt, da Routine-Tests nur eine leichtgradige BHR belegten. Erst der AIT zeigte die Schwere des Asthma bronchiale.Correspondence to:
PD Dr. med. Alexandra M. Preisser
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM)
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Seewartenstraße 10/Haus 1
20459 Hamburg
Email: [email protected]
Lungenfunktionsdiagnostik, Teil 2
Die CO-Diffusionsmessung im Single- Breath (DL,CO SB)
The diffusing capacity of the lung for CO in the single-breath method (DL,CO SB)
A.M. Preisser
Price
42.00 $
Jahrgang 46 (2020) p. 175 - 181
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 46, Nr. 4/2020, S. 175-181
Die CO-Diffusionsmessung im Single- Breath (DL,CO SB)
A.M. Preisser
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg
Zur Beurteilung der Atmung gehört nicht nur die Bestimmung der Ventilation, sondern auch die des Gasaustausches. Als standardisiertes Verfahren gilt hier die Messung der Diffusionskapazität der Lunge (der Transferfaktor) für Kohlenmonoxid (CO) im Single-breath-Verfahren, die DL,CO SB. Ebenso wie der gesamte Gasaustausch der Lunge wird auch die DL,CO durch die Ventilation und Perfusion der Lunge sowie die Diffusion an der alveolo-kapillären Membran beeinflusst. Die wichtigsten Indikationen für die DL,CO-Messung sind der Verdacht auf eine interstitielle Lungenerkrankung (Fibrosen, Alveolitiden) und die Detektion des Lungenemphysems. Sie ist auch für Verlaufs- und Therapiekontrollen sowie die präoperative Abschätzung des Gasaustausches in der Lunge geeignet. Auch zur Abklärung einer unklaren Dyspnoe ist die DL,CO-Messung angezeigt. Verschiedene andere Faktoren, die nicht in direktem Zusammenhang mit einer Lungenerkrankung stehen, wirken sich auf die DL,CO aus. Insbesondere eine Anämie, der Gehalt an CO-Hb (z.B. bei Rauchern) und die Perfusion der Lunge (Herzinsuffizienz, Lungenembolie) sind zu nennen. Methodisch bedeutsam sind die ausreichende Inspirationstiefe, die Apnoezeit und die kurze Ein- und Ausatmungszeit.Correspondence to:
PD Dr. med. Alexandra M. Preisser
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Seewartenstraße 10
20459 Hamburg
Email: [email protected]
Leitlinie
Arbeitsplatzbezogener Inhalationstest (AIT) – Specific Inhalation Challenge (SIC)
Workplace-related Inhalation Test (AIT) – Specific Inhalation Challenge (SIC)
A.M. Preisser, D. Koschel, R. Merget, D. Nowak, M. Raulf und J. Heidrich
Jahrgang 44 (2021) p. 773 - 794
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 10/2021, S. 773-794
Arbeitsplatzbezogener Inhalationstest (AIT) – Specific Inhalation Challenge (SIC)
A.M. Preisser1, a,d, D. Koschel2,b, R. Merget3,a, D. Nowak4,c, M. Raulf3,b und J. Heidrich1,d
1Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, 2Abteilung Innere Medizin/Pneumologie, Fachkrankenhaus Coswig, Lungenzentrum; Medizinische Klinik 1, Bereich Pneumologie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden, 3Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität-Bochum (IPA), Bochum, 4Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU Klinikum, München
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Preisser AM, Koschel D, Merget R, Nowak D, Raulf M, Heidrich J. Workplace-related inhalation test – Specific inhalation challenge. Allergol Select. 2021 October 5: 315-334. DOI 10.5414/ALX02280ECorrespondence to:
Priv.-Doz. Dr. med. Alexandra M. Preisser
Arbeitsgruppe Klinische Arbeitsmedizin
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM)
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Seewartenstraße 10, Haus 1
20459 Hamburg
Email: [email protected]
Leitlinie
Arbeitsplatzbezogener Inhalationstest (AIT) – Specific Inhalation Challenge (SIC)
Workplace-related inhalation test – Specific inhalation challenge
A.M. Preisser, D. Koschel, R. Merget, D. Nowak, M. Raulf und J. Heidrich
Jahrgang 47 (2021) p. 583 - 604
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 47, Nr. 12/2021, S. 583-604
Arbeitsplatzbezogener Inhalationstest (AIT) – Specific Inhalation Challenge (SIC)
A.M. Preisser1, D. Koschel2, R. Merget3, D. Nowak4, M. Raulf3 und J. Heidrich1
1Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, 2Abteilung Innere Medizin/Pneumologie, Fachkrankenhaus Coswig, Lungenzentrum; Medizinische Klinik 1, Bereich Pneumologie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden, 3Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Institut der Ruhr-Universität-Bochum (IPA), Bochum, 4Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU Klinikum, München
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren:


Zitierung:
Preisser AM, Koschel D, Merget R, Nowak D, Raulf M, Heidrich J. Workplace-related inhalation test – Specific inhalation challenge. Allergol Select. 2021 October 5: 315-334. DOI 10.5414/ALX02280ECorrespondence to:
Priv.-Doz. Dr. med. Alexandra M. Preisser
Arbeitsgruppe Klinische Arbeitsmedizin
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM)
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Seewartenstraße 10, Haus 1
20459 Hamburg
Email: [email protected]
Pneumologische Berufskrankheiten Teil II
Alveolarproteinose und Siderofibrose eines Schweißers
Pulmonary alveolar proteinosis and pulmonary fibrosis in a welder
A.M. Preisser und J. Pieter
Price
42.00 $
Jahrgang 48 (2022) p. 351 - 356
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 48, Nr. 8/2022, S. 351-356
Alveolarproteinose und Siderofibrose eines Schweißers
A.M. Preisser und J. Pieter
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM), Hamburg
Wir berichten über den Fall eines Schweißers, der zunächst eine pulmonale Alveolarproteinose und ca. 20 Jahre später eine Lungenfibrose entwickelte. Die Begutachtung erfolgte mit der Fragestellung, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Lungenerkrankungen und der beruflichen Exposition besteht.Correspondence to:
Prof. Dr. med. Alexandra M. Preisser
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM)
Seewartenstraße 10, Haus 1
20459 Hamburg
Email: [email protected]
Empfehlung
Aktuelle Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Atemwegsliga (DAL), Deutsche Lungenstiftung (DLS) sowie Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (D
C.P. Criée, H.J. Smith, A.M. Preisser, D. Bösch, U. Butt, M.M. Borst, N. Hämäläinen, K. Husemann, R.A. Jörres, P. Kardos, C. Lex, F.J. Meyer, D. Nachtigall, D. Nowak, U. Ochmann, W. Randerath, A. Schütz, B. Schucher, J. Spiesshoefer, C. Taube, S. Walterspacher, M. Wollsching-Strobel, H. Worth, M. Gappa und W. Windisch
Jahrgang 50 (2024) p. 111 - 184
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 50, Nr. 3/2024, S. 111-184
Aktuelle Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Deutsche Atemwegsliga (DAL), Deutsche Lungenstiftung (DLS) sowie Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (D
C.P. Criée1, H.J. Smith2, A.M. Preisser3, D. Bösch4, U. Butt5, M.M. Borst6, N. Hämäläinen7, K. Husemann8, R.A. Jörres9, P. Kardos10, C. Lex11, F.J. Meyer12, D. Nachtigall13† D. Nowak9, U. Ochmann9, W. Randerath14, A. Schüz15, B. Schucher16, J. Spiesshoefer17, C. Taube18, S. Walterspacher19, M. Wollsching-Strobel20, H. Worth21, M. Gappa22 und W. Windisch20
1Praxis für Innere Medizin und Pneumologie, Northeim, 2Research in Respiratory Diagnostics, Berlin, 3Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, 4Lungenpraxis Dr. Bösch, Landshut, 5Deutsche Atemwegsliga e. V., Bad Lippspringe, 6DGP-Akademie, Berlin, 7Berlin, 8MVZ Klinikum Kempten – Praxis für Pneumologie und Allergologie, Kempten, 9Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, LMU München, 10Lungenzentrum Maingau, Frankfurt, 11Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, 12Lungenzentrum München (Bogenhausen- Harlaching), München, 13Hamburg, 14Krankenhaus Bethanien gGmbH, Klinik für Pneumologie und Allergologie, Solingen, 15Atemhilfe, Berlin, 16LungenClinic, Grosshansdorf, 17Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum Aachen, 18Klinik für Pneumologie, Universitätsmedizin Essen-Ruhrlandklinik, Essen, 19Klinikum Konstanz – Sektion Pneumologie, Konstanz, Universität Witten/Herdecke, Witten, 20Kliniken der Stadt Köln, Köln-Merheim, Universität Witten/Herdecke, 21Pneumologische und kardiologische Gemeinschaftspraxis, Fürth, 22Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf, Klinik für Kinder und Jugendliche, Düsseldorf
Aus der Einleitung
Messungen der Lungenfunktion stellen einen Kernbereich in der Diagnostik von Lungenerkrankungen dar und sind etablierter Standard in der diagnostischen Abklärung von Dyspnoe und Husten. Dabei stehen sehr unterschiedliche Testverfahren zur Verfügung, die jeweils mehrere und mitunter eine Vielzahl von Messparametern erlauben. Wesentlich für die Interpretation von Lungenfunktionswerten sind der Einsatz jeweils geeigneter Messverfahren, die Etablierung verlässlicher Normwerte sowie eine weiterführende Stadieneinteilung des Schweregrades einer etablierten Einschränkung. In diesem Sinne ergeben sich aus den Einschränkungen, wie sie in der Lungenfunktionsdiagnostik etabliert sind, weitere diagnostische und/oder auch therapeutische Schritte, wie sie in den Leitlinien zu den jeweils entsprechenden Erkrankungen formuliert sind, wie zum Beispiel zur chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).
Die letzten deutschen Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik stammen aus dem Jahr 2015 als Leitlinie zur Spirometrie [1]. 2022 wurde ein offizielles Dokument der Europäischen Fachgesellschaft (ERS = European Respiratory Society) in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Fachgesellschaft (ATS = American Thoracic Society) publiziert [2], in welchem neue Interpretationen von routinemäßigen Lungenfunktionstests vorgestellt worden sind. Betroffen sind die Spirometrie, die Bodyplethysmographie, die Diffusionskapazität, der Bronchodilatationstest sowie die Referenzwerte.
Diese Empfehlungen werden in dieser Arbeit vorgestellt und kritisch diskutiert. Darüber hinaus werden in weiteren Kapiteln die aktuellen Standards zur unspezifischen bronchialen Provokation, zur atemmuskulären Funktionsdiagnostik und zur forcierten Oszillometrie beschrieben. Die aktuelle Arbeit stellt damit eine Aktualisierung der Empfehlungen zur Lungenfunktionsdiagnostik dar. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, das ein Kompendium Lungenfunktionsdiagnostik [3] weiterführende Informationen zu den genannten Untersuchungsmethoden beinhaltet.
Prof. Dr. med. Carl-Peter Criée,
Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga
und
Prof. Dr. med. Wolfram Windisch,
Präsident der DGPCorrespondence to:
Prof. Dr. Carl-Peter Criée
Praxis für Pneumologie
Albert-Schweitzer-Weg 9
37154 Northeim
Email: [email protected]
Pulmonale Berufskrankheiten, Teil 2
Berylliose bei einem Dreher
Berylliosis in a lathe operator
M. Velasco Garrido, V. Harth und A.M. Preisser
Price
42.00 $
Jahrgang 51 (2025) p. 224 - 231
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 5/2025, S. 224-231
Berylliose bei einem Dreher
M. Velasco Garrido, V. Harth und A.M. Preisser
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Wir berichten über den Fall eines Drehers, bei dem eine Berylliose diagnostiziert und als Berufskrankheit der Nummer 1110 anerkannt wurde. Nach der Identifizierung der beruflichen Ursache konnte der Progression der Erkrankung durch Expositionskarenz entgegenwirkt werden. Im späteren Verlauf verschlechterte sich die klinische Situation des weiterhin im Unternehmen Beschäftigten mit zunehmender Dyspnoe und Abfall von FVC, FEV1 und CO-Diffusionskapazität. Nach endgültiger Aufgabe der gefährdenden Tätigkeit stabilisierte sich die klinische Situation auf einem sehr niedrigen Leistungsniveau.Correspondence to:
Dr. med. Marcial Velasco Garrido, Facharzt für Arbeitsmedizin, M.P.H.
AG Klinische Arbeitsmedizin
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Seewartenstraße 10
20459 Hamburg
Email: [email protected]
Pulmonale Berufskrankheiten, Teil 2
Arbeitsbedingte Einwirkungen und pulmonale Alveolarproteinose
Work-related causes of pulmonary alveolar proteinosis
J. Pieter, V. Harth und A.M. Preisser
Price
42.00 $
Jahrgang 51 (2025) p. 232 - 240
Abstract
Atemwegs- und Lungenkrankheiten, Jahrgang 51, Nr. 5/2025, S. 232-240
Arbeitsbedingte Einwirkungen und pulmonale Alveolarproteinose
J. Pieter, V. Harth und A.M. Preisser
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM), Hamburg
In etwa 30% der Fälle der seltenen Lungenerkrankung einer pulmonalen alveolären Proteinose (pAP) liegt eine relevante berufliche Inhalation von Stäuben, Rauch, Gasen oder Dämpfen vor. Eine klare Unterscheidung zwischen primären und sekundären Formen der pAP auf der Grundlage der Exposition ist nicht möglich, da eine relevante inhalative Exposition auch bei etwa 50% der autoimmunen Form beschrieben wurde. Ziel dieses Artikels ist es, den aktuellen Wissensstand über mögliche berufliche Auslöser der pAP zusammenzufassen. Die Datenlage ist nicht ausreichend, um für alle genannten Expositionen eine Kausalität anzunehmen. Die Erfassung von inhalativen Expositionen ist für alle Patientinnen und Patienten mit pAP relevant. Zunächst gilt es, inhalative Expositionen zu vermeiden und Präventionsmaßnahmen zu etablieren. In Zukunft kann die wissenschaftliche Auswertung eine Evidenzbasis für die ärztliche Beratung von Erkrankten, Arbeitnehmern und Arbeitgebern liefern.Correspondence to:
Dr. med. Julia Pieter
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM)
Seewartenstraße 10, Haus 1
20459 Hamburg
Email: [email protected]