Übersichtsarbeit
Empfehlungen zur primären alimentären Atopieprävention bei Risikokindern
A. Waßmann, F. Defaie, C. Behr-Völtzer und E. Breitbart
Price
42.00 $
Jahrgang 32 p. 283 - 291
Abstract
A. Waßmann1, F. Defaie2, C. Behr-Völtzer1 und E. Breitbart2
1Department Ökotrophologie, Fakultät Life Sciences, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, 2Dermatologisches Zentrum Buxtehude, Elbekliniken Stade-Buxtehude, Buxtehude
Einleitung: Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit alimentärer Maßnahmen in den ersten Lebensmonaten hinsichtlich der primären Prävention atopischer Erkrankungen. Methodik: Anhand definierter Auswahlkriterien wurden 18 prospektive Studien zur alimentären Atopieprävention im ersten Lebensjahr in die Übersichtsarbeit eingeschlossen und vergleichend diskutiert. Ergebnisse: Trotz zum Teil kontroverser Studienergebnisse kann das ausschließliche Stillen über mindestens 4 Monate sowie die Gabe einer Hydrolysat-Nahrung bei nicht ausreichender Muttermilchernährung zur Allergieprävention bei Risikokindern empfohlen werden. Bezüglich der Beikost-Einführung bestehen hingegen nach wie vor Unsicherheiten. Um mögliche Unverträglichkeiten erkennen und zuordnen zu können, sollte bei allergiegefährdeten Säuglingen ein kontrollierter Kostaufbau erfolgen. Diskussion: Das uneinheitliche Bild der aktuellen Daten resultiert aus gravierenden Unterschieden hinsichtlich der Studienmethodik. Während die Rolle des Stillens und der Hydrolysat-Nahrung in der Allergieprävention bei Risikokindern vielfach untersucht wurde, fehlen bezüglich der Beikost weiterhin kontrollierte klinische Studien an Risikokindern, um gesicherte Empfehlungen für den Kostaufbau bei allergiegefährdeten Säuglingen formulieren zu können. Schlussfolgerung: Weitere gut angelegte Untersuchungen zur alimentären Primärprävention bei Risikokindern im ersten Lebensjahr sind notwendig.Correspondence to:
A. Waßmann
Department Ökotrophologie
Fakultät Life Sciences
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Lohbrügger Kirchstraße 65
D-21033 Hamburg
Ernährungstherapie in der Allergologie
Weizenallergie: eine allergologische und ernährungstherapeutische Herausforderung
Wheat allergy: a challenging diagnosis for physicians and nutritionists
A. Waßmann und C. Schäfer
Price
42.00 $
Jahrgang 37 p. 466 - 475
Abstract
Allergologie, Jahrgang 37, Nr. 11/2014, S. 466–475
Weizenallergie: eine allergologische und ernährungstherapeutische Herausforderung
A. Waßmann1 und C. Schäfer2
1Dermatologisches Ambulatorium Hamburg-Alstertal, Hamburg, 2Allergologische Schwerpunktpraxis, Hamburg
Im Spektrum IgE-mediierter Reaktionen auf Weizenallergene lassen sich alterstypische Sensibilisierungsprofile und Phänotypen charakterisieren, deren Differenzierung in Diagnostik und Therapie besondere Beachtung erfordern. Die Kenntnis über individuell relevante Allergenstrukturen und potenzielle Kreuzreaktivitäten zwischen verschiedenen Getreidearten ist entscheidend für das ernährungstherapeutische Management. Die intensive ernährungstherapeutische Schulung der Betroffenen zur Allergenkennzeichnung, zum Vorkommen potenzieller, gegebenenfalls versteckter Weizenquellen trotz Allergendeklaration sowie adäquater Nahrungsmittelalternativen ist unerlässlich, um eine allergologisch sichere wie auch ernährungsphysiologisch ausgewogene Karenzkost individuell zu formulieren. Bei der Erarbeitung müssen neben den allergologischen Befunden auch Lifestyle-Faktoren, kognitive Fähigkeiten, Kochkompetenz und die zu erwartende Compliance der Patienten einbezogen werden.Correspondence to:
Dr. rer. biol. hum. A. Waßmann
Dermatologisches Ambulatorium Hamburg-Alstertal
Heegbarg 4
D–22391 Hamburg
Email: [email protected]
Nahrungsmittelprovokationen
Orale Provokationstestung bei Co- Faktor-abhängiger Nahrungsmittelallergie
Oral food challenge in patients with suspected cofactor dependent food allergy
A. Waßmann-Otto, C. Kugler und K. Brockow
Price
42.00 $
Jahrgang 39 p. 502 - 507
Abstract
Allergologie, Jahrgang 39, Nr. 10/2016, S. 502-507
Orale Provokationstestung bei Co- Faktor-abhängiger Nahrungsmittelallergie
A. Waßmann-Otto1, C. Kugler2 und K. Brockow2
1Dermatologisches Ambulatorium Hamburg-Alstertal, Hamburg, 2Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein, Technische Universität München
Die klinische Diagnostik einer nahrungsmittelabhängigen anstrengungsinduzierten Anaphylaxie (FDEIA; englisch: food-dependent exercise-induced anaphylaxis) stellt eine besondere Herausforderung dar, da die allergenen Nahrungsmittel charakteristisch ohne zeitnahes Hinzutreten eines Co-Faktors (Augmentationsfaktors) toleriert werden. Zudem können neben körperlicher Anstrengung vielzählige weitere Augmentationsfaktoren zusammen mit dem allergenen Nahrungsmittel individuell zur Auslösung potentiell schwerer allergischer Reaktionen führen. Die erhebliche inter- wie auch intraindividuelle Variabilität auslösender Allergenquellen, verzehrter Allergenmengen sowie relevanter Augmentationsfaktoren erschwert eine standardisierte Durchführung von oralen Provokationstestungen bei FDEIA und begründet die vergleichsweise hohe Rate falsch negativer Ergebnisse. Die Weizenanhängige anstrengungsinduzierte Anaphylaxie (WDEIA) ist die am besten erforschte Entität unter den Co-Faktor-abhängigen Anaphylaxien. Das diagnostische Vorgehen bei Verdacht auf WDEIA wird in dem vorliegenden Artikel dargestellt und diskutiert.Correspondence to:
Dr. A. Waßmann-Otto
Dermatologisches Ambulatorium Hamburg-Alstertal
Heegbarg 4
22391 Hamburg
Email: [email protected]
Übersicht
Ernährungstherapeutisches Management bei primärer Erdnussallergie und Kreuzreaktionen zu anderen Leguminosen
Nutritional therapeutic management of primary peanut allergy and cross-reactions with other legumes
A. Waßmann-Otto, C. Schäfer, B. Schäfer und J. Grimm
Price
42.00 $
Jahrgang 40 (2017) p. 507 - 516
Abstract
Allergologie, Jahrgang 40, Nr. 12/2017, S. 507-516
Ernährungstherapeutisches Management bei primärer Erdnussallergie und Kreuzreaktionen zu anderen Leguminosen
A. Waßmann-Otto1, C. Schäfer2, B. Schäfer3 und J. Grimm4
1Dermatologisches Ambulatorium Hamburg-Alstertal, Hamburg, 2Allergologische Schwerpunktpraxis, Hamburg, 3Altonaer Kinderkrankenhaus, Hamburg, 4Dermatologisches Zentrum, Buxtehude
Die botanische Familie der Leguminosen umfasst neben der Erdnuss zahlreiche weitere Allergenquellen unterschiedlicher allergener Potenz. Primäre Sensibilisierungen gegen Speicherproteine der Erdnuss stellen aufgrund der thermischen und proteolytischen Stabilität Risikomarker für systemische Reaktionen dar und zeigen Allergenhomologien zu anderen Leguminosen. Dem potentiellen Risiko von Kreuzreaktivitäten zwischen verschiedenen Leguminosen steht die Beobachtung gegenüber, dass oft klinisch nicht relevante Kreuzsensibilisierungen vorliegen. Dies erschwert die Formulierung sicherer Therapieempfehlungen. Das Wissen über das Vorkommen homologer Speicherproteinstrukturen ist daher essentiell für ein sicheres ernährungstherapeutisches Management. Die ernährungstherapeutische Anamnese sowie die Analyse von Ernährungs-Symptomprotokollen stellen dabei eine effiziente Unterstützung des therapeutischen Prozesses dar und können helfen, die allergologische Diagnostik zu verbessern, diagnostische Lücken aufzudecken und sicherere Beratungsaussagen zu formulieren.Correspondence to:
Dr. Anja Waßmann-Otto
Dermatologisches Ambulatorium
Hamburg-Alstertal
Heegbarg 4
22391 Hamburg
Email: [email protected]
Schulung in der Allergologie
Ernährungsaspekte im Schulungskonzept – worauf kommt es an?
Nutrition in patient education programs – what does really matter?
A. Waßmann-Otto und S. Plank-Habibi
Price
42.00 $
Jahrgang 41 (2018) p. 74 - 80
Abstract
Allergologie, Jahrgang 41, Nr. 2/2018, S. 74-80
Ernährungsaspekte im Schulungskonzept – worauf kommt es an?
A. Waßmann-Otto1 und S. Plank-Habibi2
1Dermatologisches Ambulatorium Hamburg-Alstertal, Hamburg, 2Vital Klinik Alzenau, Alzenau
Die Ernährungseinheit ist fester Bestandteil allergologischer Patientenschulungen. Der themenspezifische Austausch der Teilnehmer untereinander, das gemeinsame Erarbeiten erkrankungsspezifischer, ernährungsbezogener Handlungsoptionen für den Alltag und die Steigerung der Selbstkompetenz sind gemeinsame Grundpfeiler der Ernährungseinheiten der unterschiedlichen Patientenschulungen. Andere Themenschwerpunkte hingegen variieren indikationsbezogen teilweise erheblich. Dabei kann die Ernährungseinheit der Schulungskonzepte nicht die individuelle Ernährungstherapie ersetzen. Bei entsprechender Indikation ist der Verweis auf die Notwendigkeit einer Behandlung durch eine allergologisch fortgebildete Ernährungsfachkraft integrale Botschaft der Ernährungseinheit.Correspondence to:
Dr. Anja Waßmann-Otto
Dermatologisches Ambulatorium Hamburg-Alstertal
Heegbarg 4
22391 Hamburg
Email: [email protected]
Ungesicherte Diätformen
Low-FODMAP – Evidenz, Nutzen und Risiko
Low-FODMAP – evidence, benefits and risks
A. Waßmann-Otto und I. Reese
Price
42.00 $
Jahrgang 41 (2018) p. 252 - 260
Abstract
Allergologie, Jahrgang 41, Nr. 6/2018, S. 252-260
Low-FODMAP – Evidenz, Nutzen und Risiko
A. Waßmann-Otto1 und I. Reese2
1Dermatologisches Ambulatorium Hamburg-Alstertal, Hamburg, 2Ernährungsberatung und Ernährungstherapie mit Schwerpunkt Allergologie, München
Als Auslöser bei bestimmten Formen des Reizdarmsyndroms (RDS) diskutiert, sind die Fermentierbaren Oligo-, Diund Monosaccharide sowie (And) Polyole (FODMAP) zunehmend in den Fokus des gastroenterologischen und ernährungstherapeutischen Interesses gerückt. Die ursprünglich als diagnostisches Instrument zur Auslösersuche bei Patienten mit RDS entwickelte low-FODMAP- Diät, die selektiv einzelne Bestandteile der Nahrung temporär mit einer Karenz belegt, hat mittlerweile als pauschale und umfassende Karenzkost Einzug in das diätetische Management bei RDS gehalten. Die Datenlage zur FODMAP-Diät ist allerdings unzureichend und widersprüchlich, sodass ein klarer Wirksamkeitsnachweis bislang aussteht. Umfassende Auslassdiäten bergen nicht nur das Risiko einer unzureichenden Nährstoffbilanzierung, die pauschale und dauerhafte Reduktion fermentierbarer Nahrungsbestandteile führt langfristig auch zu einer verminderten Diversität der intestinalen Mikrobiota. Umfassende und einschneidende Karenzempfehlungen im Rahmen von low-FODMAP-Diäten sollten keinesfalls zur Dauerernährung übernommen werden. Vielmehr sollte bei RDS eine individuelle symptomorientierte Ernährungstherapie auf Basis der Krankengeschichte und Auswertungen von Ernährungsund Symptomprotokollen einem pauschalen Ernährungskonzept wie der low-FODMAPDiät vorgezogen werden.Correspondence to:
Dr. rer. biol. hum. Anja Waßmann-Otto
Dermatologisches Ambulatorium Hamburg-Alstertal
Heegbarg 4
22391 Hamburg
Email: [email protected]
Schulung in der Allergologie
Ernährungsaspekte im Schulungskonzept – worauf kommt es an?
Nutrition in patient education programs – what does really matter?
A. Waßmann-Otto und S. Plank-Habibi
Price
42.00 $
Jahrgang 31 (2019) p. 111 - 117
Abstract
Prävention und Rehabilitation, Jahrgang 31, Nr. 3/2019, S. 111-117
Ernährungsaspekte im Schulungskonzept – worauf kommt es an?
A. Waßmann-Otto1 und S. Plank-Habibi2
1Dermatologisches Ambulatorium Hamburg-Alstertal, Hamburg, 2Vital Klinik Alzenau, Alzenau
Die Ernährungseinheit ist fester Bestandteil allergologischer Patientenschulungen. Der themenspezifische Austausch der Teilnehmer untereinander, das gemeinsame Erarbeiten erkrankungsspezifischer, ernährungsbezogener Handlungsoptionen für den Alltag und die Steigerung der Selbstkompetenz sind gemeinsame Grundpfeiler der Ernährungseinheiten der unterschiedlichen Patientenschulungen. Andere Themenschwerpunkte hingegen variieren indikationsbezogen teilweise erheblich. Dabei kann die Ernährungseinheit der Schulungskonzepte nicht die individuelle Ernährungstherapie ersetzen. Bei entsprechender Indikation ist der Verweis auf die Notwendigkeit einer Behandlung durch eine allergologisch fortgebildete Ernährungsfachkraft integrale Botschaft der Ernährungseinheit.
Erstpublikation in Allergologie. 2018; 41: 74-80.Correspondence to:
Dr. Anja Waßmann-Otto
Dermatologisches Ambulatorium
Hamburg-Alstertal
Heegbarg 4
22391 Hamburg
Email: [email protected]
Übersicht
Low-FODMAP – Evidenz, Nutzen und Risiko
Low-FODMAP – evidence, benefits and risks
A. Waßmann-Otto und I. Reese
Price
42.00 $
Jahrgang 37 (2019) p. 219 - 227
Abstract
Verdauungskrankheiten, Jahrgang 37, Nr. 5/2019, S. 219-227
Low-FODMAP – Evidenz, Nutzen und Risiko*
A. Waßmann-Otto1 und I. Reese2
1Dermatologisches Ambulatorium Hamburg-Alstertal, Hamburg, 2Ernährungsberatung
und Ernährungstherapie mit Schwerpunkt Allergologie, München
Als Auslöser bei bestimmten Formen des Reizdarmsyndroms (RDS) diskutiert, sind die Fermentierbaren Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie (And) Polyole (FODMAP) zunehmend in den Fokus des gastroenterologischen und ernährungstherapeutischen Interesses gerückt. Die ursprünglich als diagnostisches Instrument zur Auslösersuche bei Patienten mit RDS entwickelte low-FODMAP-Diät, die selektiv einzelne Bestandteile der Nahrung temporär mit einer Karenz belegt, hat mittlerweile als pauschale und umfassende Karenzkost Einzug in das diätetische Management bei RDS gehalten. Die Datenlage zur FODMAP-Diät ist allerdings unzureichend und widersprüchlich, sodass ein klarer Wirksamkeitsnachweis bislang aussteht. Umfassende Auslassdiäten bergen nicht nur das Risiko einer unzureichenden Nährstoffbilanzierung, die pauschale und dauerhafte Reduktion fermentierbarer Nahrungsbestandteile führt langfristig auch zu einer verminderten Diversität der intestinalen Mikrobiota. Umfassende und einschneidende Karenzempfehlungen im Rahmen von low-FODMAP-Diäten sollten keinesfalls zur Dauerernährung übernommen werden. Vielmehr sollte bei RDS eine individuelle symptomorientierte Ernährungstherapie auf Basis der Krankengeschichte und Auswertungen von Ernährungs- und Symptomprotokollen einem pauschalen Ernährungskonzept wie der low-FODMAP-Diät vorgezogen werden.
*Erstpublikation in Allergologie. 2018; 41: 252-260Correspondence to:
Dr. rer. biol. hum. Anja Waßmann-Otto
Dermatologisches Ambulatorium Hamburg-Alstertal
Heegbarg 4
22391 Hamburg
Email: [email protected]
Molekulare Allergiediagnostik, Teil 2
Molekulare Allergiediagnostik bei primärer Erdnussallergie mit assoziierten Allergien gegen andere Leguminosen
Molecular allergy diagnosis in primary peanut allergy with associated allergies to other legumes
A. Waßmann-Otto, C.H. Mensing, C. Mensing, H. Mensing, A. Kleinheinz und J. Grimm
Price
42.00 $
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Jahrgang 44 (2021) p. 633 - 639
Abstract
Allergologie, Jahrgang 44, Nr. 8/2021, S. 633-639
Molekulare Allergiediagnostik bei primärer Erdnussallergie mit assoziierten Allergien gegen andere Leguminosen
A. Waßmann-Otto1, C.H. Mensing1, C. Mensing1, H. Mensing1, A. Kleinheinz2 und J. Grimm2
1Dermatologisches Ambulatorium Hamburg-Alstertal, Hamburg, 2Dermatologisches Zentrum, Buxtehude
Correspondence to:
Prof. Dr. Uta Jappe
Forschungszentrum Borstel
Leibniz-Lungenzentrum
Parkallee 35
23845 Borstel
Email: [email protected]
Leitlinie
Aktualisierung der evidenz- und konsensbasierten S3-Leitlinie zur atopischen Dermatitis: Systemtherapie mit Biologika oder Januskinase-Inhibitoren und spezifische Aspekte der Systemtherapie in der Schwangerschaft und Stillzeit
Update of the evidence- and consensusbased S3 guideline on atopic dermatitis: Systemic therapy with biologics or Janus kinase inhibitors and specific aspects of systemic therapy in pregnancy and lactation
T. Werfel, A. Heratizadeh, M. Augustin, C. Bangert, A. Bauer, T. Biedermann, R. Brans, N. Domröse, U. Gieler, O. Gießler-Fichtner, E. Hamelmann, S. Hampe, R. Heuer, J. Kahle, M. Kinberger, M. Koch, M. Köhler, F. Legat, K. Nemat, I. Neustädter, E.M.J. Peters, S. Radonjic-Hoesli, I. Reese, P. Schmid-Grendelmeier, U.-K. Schmidt-Göhrich, J. Schmitt, C. Schnopp, T. Schwennesen, D. Simon, K. Stamos, C. Termeer, R. Treudler, R. von Kiedrowski, I. Wagner, A. Waßmann-Otto, G. Weckmann, R.N. Werner, A. Wollenberg, M. Worm und H. Ott
Price
42.00 $
Jahrgang 49 (2026) p. 275 - 299
Abstract
Allergologie, Jahrgang 49, Nr. 6/2026, S. 275-299
Aktualisierung der evidenz- und konsensbasierten S3-Leitlinie zur atopischen Dermatitis: Systemtherapie mit Biologika oder Januskinase-Inhibitoren und spezifische Aspekte der Systemtherapie in der Schwangerschaft und Stillzeit
T. Werfel1*, A. Heratizadeh1*, M. Augustin2, C. Bangert3, A. Bauer4, T. Biedermann5, R. Brans6, N. Domröse1, U. Gieler7, O. Gießler-Fichtner8, E. Hamelmann9, S. Hampe10, R. Heuer11, J. Kahle10, M. Kinberger11, M. Koch12, M. Köhler13, F. Legat14, K. Nemat15#16, I. Neustädter17, E.M.J. Peters18, S. Radonjic-Hoesli19, I. Reese20, P. Schmid-Grendelmeier21, U.-K. Schmidt-Göhrich22, J. Schmitt23, C. Schnopp5, T. Schwennesen24, D. Simon19, K. Stamos16, C. Termeer25#26, R. Treudler27, R. von Kiedrowski28, I. Wagner24, A. Waßmann-Otto29, G. Weckmann30, R.N. Werner11, A. Wollenberg31#32, M. Worm33 und H. Ott13#34*
1Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, 2Kompetenzzentrum Versorgungsforschung in der Dermatologie (CVderm), Institut für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen (IVDP), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, 3Abteilung für Dermatologie, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich, 4Klinik für Dermatologie, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden, Dresden, 5TUM Universitätsklinik, Klinik für Dermatologie und Allergologie, München, 6Institut für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation (iDerm) an der Universität Osnabrück, Osnabrück, 7Psychodermatology Competence Centre der Universitätsklinik Gießen, Gießen, 8Fachklinik Gaißach der DRV Bayern Süd, Gaißach, 9Kinderzentrum Evangelisches Klinikum Bethel Univ.-Klinikum OWL Univ. Bielefeld, Bielefeld, 10Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB), Mönchengladbach, 11Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt- Universität zu Berlin, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Division of Evidence-Based Medicine (dEBM), Berlin, 12Alpenklinik Santa Maria, Bad Hindelang, 13Integriertes Sozialpädiatrisches Zentrum im Dr. von Haunerschen Kinderspital, München, 14Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie Graz, Graz, Österreich, 15Praxis für Kinderpneumologie und Allergologie, Kinderzentrum Dresden-Friedrichstadt (Kid), Dresden, 16Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden, Dresden, 17Klinik Hallerwiese, Cnopf‘che Kinderklinik, Nünberg, 18Labor fü Psychoneuroimmunologie, Klinik fü Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Justus-Liebig-Universitä Gießn, Gießn, 19Klinik fü Dermatologie, Inselspital, Universitässpital Bern, Bern, Schweiz, 20Privatpraxis fü Ernärungsberatung und Ernärungstherapie mit Schwerpunkt auf unerwüschten Reaktionen auf Lebensmittel, Müchen, 21Abteilung fü Allergologie, Klinik fü Dermatologie, Universitässpital Züich und Christine-Küne-Zentrum fü Allergieforschung und -aufkläung (CK-CARE) Davos, Schweiz, 22Carus-Hausarztpraxis am Universitäsklinikum Dresden, Dresden, 23Zentrum fü Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV), Universitäsklinikum Dresden und Medizinische Fakultä Carl Gustav Carus, Technische Universitä Dresden, 24Deutscher Neurodermitisbund (DNB) e.V., Hamburg, 25Hautarztpraxis am Löenmarkt, Stuttgart-Weilimdorf, 26Klinik fü Dermatologie, Universitäsklinikum Freiburg, Freiburg, 27Institut fü Allergieforschung, Charité–Universitäsmedizin Berlin, angegliedert an die Freie Universitä Berlin und die Humboldt-Universitä zu Berlin, Berlin, 28Hautarztpraxis, Selters, 29Mensing Derma MVZ, Hamburg, 30Weckmann Institute of Medical and Healthcare Education, Rostock, 31Klinik fü Dermatologie und Allergologie, Universitäsklinikum Augsburg, Augsburg, 32Klinik und Poliklinik fü Dermatologie und Allergologie, Ludwig-Maximilians-Universitä, Müchen, 33Klinik fü Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité–Universitäsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universitä Berlin and Humboldt-Universitä zu Berlin, Berlin, 34Abteilung fü Kinderchirurgie, Dr. von Hauner Kinderklinik, Universitäsklinikum der LMU Müchen, Müchen
Die vorliegende Leitlinie stellt eine Teilaktualisierung der im Jahr 2023 veröffentlichten S3-Leitlinie zur atopischen Dermatitis (AWMF-Register Nr. 013-027) dar. Aktualisiert wurden die Kapitel zur systemischen Therapie mit Biologika und Januskinase (JAK)-Inhibitoren sowie das Kapitel zu Schwangerschaft, Stillzeit und Kinderwunsch im Kontext der Systemtherapien der atopischen Dermatitis. Anlass hierfür waren Neuzulassungen (Lebrikizumab, Nemolizumab), Zulassungserweiterungen (Abrocitinib ab 12 Jahren, Baricitinib ab 2 Jahren) sowie neue Evidenz zum Einsatz von Biologika vor und während der Schwangerschaft. Ergänzend wurde ein neues Kapitel zu Therapiezielen, Therapieerwartungen und Kriterien zur Therapieanpassung („Treat-to-Target“) bei systemischen Therapien in die Leitlinie aufgenommen. Im vorliegenden Beitrag werden ausschließlich die aktualisierten und neu hinzugefügten Kapitel dargestellt. Die vollständige Leitlinie ist über die Website der AWMF abrufbar.
*Thomas Werfel, Annice Heratizadeh und Hagen Ott haben gleichermaßen zu dieser Arbeit beigetragen
Erstpublikation in Allergologie select, mit freundlicher Genehmigung der Autoren


Werfel T, Heratizadeh A, Augustin M, et al. Update of the evidence- and consensus-based S3 guideline on atopic dermatitis: Systemic therapy with biologics or Janus kinase inhibitors and specific aspects of systemic therapy in pregnancy and lactation. Allergol Select. 2026; 10: 120-144
DOI 10.5414/ALX02638ECorrespondence to:
PD Dr. med. Annice Heratizadeh
Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover
Email: [email protected]